DE290834C - - Google Patents
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- DE290834C DE290834C DENDAT290834D DE290834DA DE290834C DE 290834 C DE290834 C DE 290834C DE NDAT290834 D DENDAT290834 D DE NDAT290834D DE 290834D A DE290834D A DE 290834DA DE 290834 C DE290834 C DE 290834C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D29/00—Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
- B22D29/04—Handling or stripping castings or ingots
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31c. GRUPPE
Die Erfindimg bezieht sich auf Stripperblockziehkräiie,
d. h. Kräne, die sowohl zum Abziehen der Blockformen von den Blöcken wie auch zum Bewegen und Einsetzen der Blöcke
in die Tieföfen dienen. Zum Greifen und Festhalten der Blockformen wird die Zange auch
bei einem solchen Kran durch Anschläge am Stripperstempel gesteuert, die unterhalb der
Zangenschenkel-Drehpunkte angreifen. Zurii Greifen und Festhalten eines Blockes werden dagegen
geneigte Schubkurven benutzt, die ebenfalls mit dem Stripperstempel (unter Umständen
beweglich) verbunden sind und auf die oberen Zangenschenkel einwirken. Zum Erzeugen der
nötigen Relativbewegung zwischen den Zangenschehkeln und dem Stripperstempel hat man
bereits statt einer Spindel, die zentral gelagert war und gleichzeitig in ihrer Verlängerung den
Stripperstempel trug, zwei oder mehrere Spin-
ao dein vorgesehen. Diese Spindeln waren jedoch mit den übrigen Teilen zum Erfassen des Blockes
so verbunden, daß, sobald die Zangenschenkel einen Block erfaßten, im Triebwerk ein erheblicher
Stoß auftrat. Dieser. Stoß hatte seine
a5 Ursache darin, daß die ziemlich bedeutenden
bewegten Massen plötzlich in ihrer Bewegung gehemmt wurden, wenn die Zangenschenkel auf
den Block trafen. Hierdurch war stets die Gefahr von Brüchen gegeben, oder ein Durchbrennen
der Sicherungen des treibenden Elektromotors zu befürchten, denn es erscheint ausgeschlossen,
daß der Kranführer den Motorstrom in dem Augenblick ausschaltet, in dem
die Zangenschenkel den Block berühren.
Die genannten Übelstände werden bei der Erfindung dadurch vermieden, daß die Spindeln
mit den die Zarigenschenkel tragenden Teilen nur einseitig verbunden sind, d. h. so, daß die
Spindeln die. Zangenschenkel zwar stets anheben, aber nur mit Unterstützung der Schwerkraft
senken können. Sobald also die Zangenschenkel den Block erfassen, wird die Wirkung
der Schwerkraft aufgehoben, die Spindeln laufen aber bis zum Ausschalten des Motors leer weiter.
Durch diese Arbeitsweise wird jeder Stoß vermieden. λ
Außerdem ist der Anpressungsdruck zwischen dem Block und den Zangenschenkeln bei der
Erfindung vom Blockgewicht selbst abhängig, so daß selbsttätig die Kraft, mit der die Zangenschenkel
den Block erfassen, stets der durch den Block gebildeten Last angepaßt und diese sicher
gehalten wird.
Es sind zwar Zangen bekannt, bei denen die Kraft, mit der der Block gehalten wird, abhängig
ist vom Blockgewicht selbst. Bei diesen Zangen wurden jedoch Ketten benutzt, das
sind solche Elemente, bei denen ein unbegrenzter Nachlauf nach dem Erfassen des Blockes
nicht möglich ist. Vielmehr würden Ketten, je nach der Art ihres Antriebes, entweder beim
Erfassen des Blockes durch die Zangenschenkel und dem dabei eintretenden Schlappwerden mit
dem Antrieb außer Verbindung kommen und hierdurch Störungen verursachen, oder aber sich
bei Trommeln, wenn sie von der einen Seite abgelaufen sind, von der anderen wieder aufwickeln,
so daß dann von Nachlaufen nur in
(a. Auflage, aufgegeben an} g. Mär\
sehr begrenzter Weise die Rede sein kann.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber hat die Erfindung den Vorteil, daß sie unbegrenzten
Nachlauf gestattet.
Der Gegenstand der Erfindung ist. auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Auf einem heb- und senkbaren Querträger ι ist das durch ein oder mehrere Motoren angetriebene
Stripperwerk aufgebaut, welches bei der Erfindung mit zwei Spindeln 2, 2 den unteren
Querträger 3 hebt und senkt. Der Antrieb dieser Spindeln erfolgt durch Schnecken- oder
Zahnrädervorgelege, die beide Spindeln gleichmäßig auf oder ab bewegen. Zu dem Zwecke
sind in den Zahnrädern 4, 4 Muttern 5, 5 eingebaut, durch welche die Spindeln hindurchgeschraubt
werden. Die unteren Spindelenden sind als kegelförmige Köpfe 8, 8 ausgebildet.
An den unteren Querträger 3 ist ein rohrartiger Fortsatz 9 angeschlossen, der nach unten in
einem Gehäuse 10 endigt und in dem die Drehbolzen Ii für die zweiarmigen Zangenschenkel 12
gelagert sind. Diese Zangenschenkel tragen an den unteren Enden auswechselbare Körnerspitzen 13 und erhalten Aussparungen, um beim
Abziehen die Nasen der Blockformen hindurchtreten zu lassen. An den oberen Enden der
. Zangenschenkel sind Rollen 14 vorgesehen und
außerdem sind Rollen 15 an den unteren Enden der Zangenschenkel in Fortsätzen 16 gelagert.
Mitten in dem oberen Querträger 1 ist der
Stripperstempel 17 befestigt, der am unteren Ende einen mit einem Doppelkegel versehenen
verstärkten Kopf 18 trägt und über den außerdem ein Gleitstück 19 geschoben . ist.
Die Arbeit der ganzen Vorrichtung zerfällt in zwei selbständige Vorgänge :■■■'.
i. das Abstreifen der Blockform vom Block,
2. das Aufnehmen und Fortbewegen des
Blockes. .
Die ganze. Vorrichtung wird mit Hilfe der Seile 20, 20 über die Blockform gesenkt, nachdem
vorher die unteren Zangenschenkel dadurch geöffnet worden sind, daß mit Hilfe der
Spindeln der untere Querträger 3 und mit ihm das Gehäuse 10 angehoben wird, bis die Rollen
15 gegen den unteren Teil 18 des Stripperstempels
17 stoßen und durch dessen kegelige Form auseinandergezwängt werden. Das Gleitstück
19 ruht während dieser Zeit im Gehäuse auf einer Brücke 6. Ist nun die ganz geöffnete Zange
über die Blockform gefahren und wird mittels der Spindeln das Gehäuse 10 weiter angehoben,
so gleiten die Rollen 15 über die größte Breite des Kopfes 18 hinweg, und die Zange schließt
sich durch ihr Eigengewicht über den Nocken der Blockform, welche in die Aussparungen der
Zangenschenkel eintreten. Es wird nunmehr durch Nachlassen der Seile 20 die ganze Vorrichtung
so lange gesenkt, bis der Stripperstempel auf dem Block aufsitzt, und dann mit
dem Stripperwerk durch Bewegung der Spindeln 2, 2 das Gehäuse 10 samt den Zangenarmen und der Blockform nach oben gezogen,
während der Block mit dem darauf stehenden Stempel in seiner ursprünglichen Lage fest auf
seiner Unterlage stehenbleibt, oder die Form wird in bekannter Weise erst angehoben. und
dann der Block ausgestoßen. Während dieser Arbeitsstufe erleiden die Zangenschenkel nur
Zug und sind vor Biegung geschützt; die Spindeln
verteilen gleichmäßig die Druckkräfte auf ihre Muttern und deren Lagerungen. Ist die
Blockform vollständig vom Block gelöst, so
wird die ganze Vorrichtung mit Hlife der Seile 20 gehoben. Das Absetzen der Blockform an anderer
Stelle erfolgt dann in der Weise, daß nach ihrem Aufsetzen die Zange weiter gerenkt und
durch Nachlassen des Gehäuses 10 mittels der Spindeln 2, 2 geöffnet wird, indem'die Rollen
15 wieder durch das Ende des Stripperstempels nach außen gesteuert werden.
Beim Aufnehmen und Fortbringen des Blockes erfolgt die Zangensteuerung hauptsächlich durch
das Gleitstück 19I ,
Die offene Zange wird über den Block mit den Seilen gesenkt, dann wird das Gehäuse 10 bei
feststehendem Stripperstempel solange gesenkt, bis die Körnerspitzen gegen den Block anliegen.
Die Zange wird hierbei dadurch geschlossen, daß sich beim Senken des Gehäuses 10 das
Gleitstück 19 von der Brücke 6 abhebt, auf dem Stripperstempelkopf 18 aufsetzt und durch
seine Schubkurven nunmehr die Rollen 14 an den äußeren Zangenschenkeln auseinanderdrängt. Sobald die Körner genügend Widerstand
am' Block finden, hört das Gehäuse auf
zu sinken, und die Spindeln 2 heben sich aus den kegelförmigen Lagern des unteren Quer- xoo
trägers 3 heraus, da dessen gesamte Last mit der des Rohres 9 und des Gehäuses 10 in den
Körnerspitzen abgesetzt ist. Es kann also durch die Spindeln niemals ein Druck auf den
Block und eine Biegungsbeanspruchung der Zangenschenkel erzeugt werden. Das leerlaufende
Stripperwerk wird nun abgestellt und das Seilhubwerk angezogen. Zange und Block hängen also frei an dem Stripperstempel bzw.
an dem auf diesem ruhenden Gleitstück 19, no Wobei der Block durch seine Schwere die Rollen
14 in zum Festhalten ausreichender, durch die Neigung der Schubkurven regelbarer Stärke.
gegen das Gleitstück 19 preßt. Die Beanspruchung der Zangenschenkel wächst dann
genau mit der Schwere des Blockes und wird durch das Stripperwerk nicht beeinflußt. :
Sobald der Block auf einer festen Unterlage wieder aufgesetzt worden ist, läßt die Spannung
in den Zangenschenkeln nach, das Gehäuse 10 wird durch den Spindelantrieb gehoben, und
die Zange.öffnet sich sofort, da die Rollen 14
wieder an den. geneigten Schubkurven des Gleitstückes 19 nach innen gleiten können.
Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig,
ob, wie gezeichnet ist, die Spindeln in dem unteren Querträger 3 beweglich derart gelagert
sind, daß diese nach Schließen der.Zange durch, den Querträger hindurchtreten oder ob
diese Relativbeweglichkeit an eine andere Stelle verlegt wird, z. B. derart, daß das Zangenrohr 9
in dem Querträger 3 beweglich gelagert. wird o.. dgl. Es kommt nur darauf an, daß der Querträger
3 bzw. die mit ihm fest verbundenen Teile der Blockzange beim Senken nur dem Einfluß
der Schwere folgen, so daß, wenn die Zange den Block erfaßt hat, von dem in der Senkrichtung
weiterlaufenden Stripperwerk keine Kräfte auf die Zange mehr ausgeübt werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stripperblockziehkran mit vom Stripperstempel getragenen, zuni Steuern der Zangenschenkel dienenden Schubkurven, bei dem die Relativbewegung der Zangenschenkel gegen den Stripperstempöl durch zwei oder mehr Spindeln erzeugt wird, die durch in >5 einem mit dem Stripperstempel verbundenen Querträger gelagerte Muttern angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln mit ihren freien Enden einen mit den Zangenschenkeln verbundenen unteren Querträger (3) an Köpfen (8) so tragen, daß er zwar von ihnen gehoben werden kann, aber ihnen beim Senken nur unter dem Einfluß der Schwere folgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290834C true DE290834C (de) |
Family
ID=545760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290834D Active DE290834C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290834C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6626450B2 (en) * | 2000-12-09 | 2003-09-30 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag | Bumper unit having a hitching towing arrangement and a method of making same |
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- DE DENDAT290834D patent/DE290834C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6626450B2 (en) * | 2000-12-09 | 2003-09-30 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag | Bumper unit having a hitching towing arrangement and a method of making same |
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