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DE290834C - - Google Patents

Info

Publication number
DE290834C
DE290834C DENDAT290834D DE290834DA DE290834C DE 290834 C DE290834 C DE 290834C DE NDAT290834 D DENDAT290834 D DE NDAT290834D DE 290834D A DE290834D A DE 290834DA DE 290834 C DE290834 C DE 290834C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
stripper
spindles
pliers
stamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT290834D
Other languages
English (en)
Publication of DE290834C publication Critical patent/DE290834C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/04Handling or stripping castings or ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1911 ab.
Die Erfindimg bezieht sich auf Stripperblockziehkräiie, d. h. Kräne, die sowohl zum Abziehen der Blockformen von den Blöcken wie auch zum Bewegen und Einsetzen der Blöcke in die Tieföfen dienen. Zum Greifen und Festhalten der Blockformen wird die Zange auch bei einem solchen Kran durch Anschläge am Stripperstempel gesteuert, die unterhalb der Zangenschenkel-Drehpunkte angreifen. Zurii Greifen und Festhalten eines Blockes werden dagegen geneigte Schubkurven benutzt, die ebenfalls mit dem Stripperstempel (unter Umständen beweglich) verbunden sind und auf die oberen Zangenschenkel einwirken. Zum Erzeugen der nötigen Relativbewegung zwischen den Zangenschehkeln und dem Stripperstempel hat man bereits statt einer Spindel, die zentral gelagert war und gleichzeitig in ihrer Verlängerung den Stripperstempel trug, zwei oder mehrere Spin-
ao dein vorgesehen. Diese Spindeln waren jedoch mit den übrigen Teilen zum Erfassen des Blockes so verbunden, daß, sobald die Zangenschenkel einen Block erfaßten, im Triebwerk ein erheblicher Stoß auftrat. Dieser. Stoß hatte seine
a5 Ursache darin, daß die ziemlich bedeutenden bewegten Massen plötzlich in ihrer Bewegung gehemmt wurden, wenn die Zangenschenkel auf den Block trafen. Hierdurch war stets die Gefahr von Brüchen gegeben, oder ein Durchbrennen der Sicherungen des treibenden Elektromotors zu befürchten, denn es erscheint ausgeschlossen, daß der Kranführer den Motorstrom in dem Augenblick ausschaltet, in dem die Zangenschenkel den Block berühren.
Die genannten Übelstände werden bei der Erfindung dadurch vermieden, daß die Spindeln mit den die Zarigenschenkel tragenden Teilen nur einseitig verbunden sind, d. h. so, daß die Spindeln die. Zangenschenkel zwar stets anheben, aber nur mit Unterstützung der Schwerkraft senken können. Sobald also die Zangenschenkel den Block erfassen, wird die Wirkung der Schwerkraft aufgehoben, die Spindeln laufen aber bis zum Ausschalten des Motors leer weiter. Durch diese Arbeitsweise wird jeder Stoß vermieden. λ
Außerdem ist der Anpressungsdruck zwischen dem Block und den Zangenschenkeln bei der Erfindung vom Blockgewicht selbst abhängig, so daß selbsttätig die Kraft, mit der die Zangenschenkel den Block erfassen, stets der durch den Block gebildeten Last angepaßt und diese sicher gehalten wird.
Es sind zwar Zangen bekannt, bei denen die Kraft, mit der der Block gehalten wird, abhängig ist vom Blockgewicht selbst. Bei diesen Zangen wurden jedoch Ketten benutzt, das sind solche Elemente, bei denen ein unbegrenzter Nachlauf nach dem Erfassen des Blockes nicht möglich ist. Vielmehr würden Ketten, je nach der Art ihres Antriebes, entweder beim Erfassen des Blockes durch die Zangenschenkel und dem dabei eintretenden Schlappwerden mit dem Antrieb außer Verbindung kommen und hierdurch Störungen verursachen, oder aber sich bei Trommeln, wenn sie von der einen Seite abgelaufen sind, von der anderen wieder aufwickeln, so daß dann von Nachlaufen nur in
(a. Auflage, aufgegeben an} g. Mär\
sehr begrenzter Weise die Rede sein kann. Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber hat die Erfindung den Vorteil, daß sie unbegrenzten Nachlauf gestattet.
Der Gegenstand der Erfindung ist. auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Auf einem heb- und senkbaren Querträger ι ist das durch ein oder mehrere Motoren angetriebene Stripperwerk aufgebaut, welches bei der Erfindung mit zwei Spindeln 2, 2 den unteren Querträger 3 hebt und senkt. Der Antrieb dieser Spindeln erfolgt durch Schnecken- oder Zahnrädervorgelege, die beide Spindeln gleichmäßig auf oder ab bewegen. Zu dem Zwecke sind in den Zahnrädern 4, 4 Muttern 5, 5 eingebaut, durch welche die Spindeln hindurchgeschraubt werden. Die unteren Spindelenden sind als kegelförmige Köpfe 8, 8 ausgebildet.
An den unteren Querträger 3 ist ein rohrartiger Fortsatz 9 angeschlossen, der nach unten in einem Gehäuse 10 endigt und in dem die Drehbolzen Ii für die zweiarmigen Zangenschenkel 12 gelagert sind. Diese Zangenschenkel tragen an den unteren Enden auswechselbare Körnerspitzen 13 und erhalten Aussparungen, um beim Abziehen die Nasen der Blockformen hindurchtreten zu lassen. An den oberen Enden der
. Zangenschenkel sind Rollen 14 vorgesehen und außerdem sind Rollen 15 an den unteren Enden der Zangenschenkel in Fortsätzen 16 gelagert.
Mitten in dem oberen Querträger 1 ist der
Stripperstempel 17 befestigt, der am unteren Ende einen mit einem Doppelkegel versehenen verstärkten Kopf 18 trägt und über den außerdem ein Gleitstück 19 geschoben . ist.
Die Arbeit der ganzen Vorrichtung zerfällt in zwei selbständige Vorgänge :■■■'.
i. das Abstreifen der Blockform vom Block,
2. das Aufnehmen und Fortbewegen des Blockes. .
Die ganze. Vorrichtung wird mit Hilfe der Seile 20, 20 über die Blockform gesenkt, nachdem vorher die unteren Zangenschenkel dadurch geöffnet worden sind, daß mit Hilfe der Spindeln der untere Querträger 3 und mit ihm das Gehäuse 10 angehoben wird, bis die Rollen 15 gegen den unteren Teil 18 des Stripperstempels 17 stoßen und durch dessen kegelige Form auseinandergezwängt werden. Das Gleitstück 19 ruht während dieser Zeit im Gehäuse auf einer Brücke 6. Ist nun die ganz geöffnete Zange über die Blockform gefahren und wird mittels der Spindeln das Gehäuse 10 weiter angehoben,
so gleiten die Rollen 15 über die größte Breite des Kopfes 18 hinweg, und die Zange schließt sich durch ihr Eigengewicht über den Nocken der Blockform, welche in die Aussparungen der Zangenschenkel eintreten. Es wird nunmehr durch Nachlassen der Seile 20 die ganze Vorrichtung so lange gesenkt, bis der Stripperstempel auf dem Block aufsitzt, und dann mit dem Stripperwerk durch Bewegung der Spindeln 2, 2 das Gehäuse 10 samt den Zangenarmen und der Blockform nach oben gezogen, während der Block mit dem darauf stehenden Stempel in seiner ursprünglichen Lage fest auf seiner Unterlage stehenbleibt, oder die Form wird in bekannter Weise erst angehoben. und dann der Block ausgestoßen. Während dieser Arbeitsstufe erleiden die Zangenschenkel nur Zug und sind vor Biegung geschützt; die Spindeln verteilen gleichmäßig die Druckkräfte auf ihre Muttern und deren Lagerungen. Ist die Blockform vollständig vom Block gelöst, so wird die ganze Vorrichtung mit Hlife der Seile 20 gehoben. Das Absetzen der Blockform an anderer Stelle erfolgt dann in der Weise, daß nach ihrem Aufsetzen die Zange weiter gerenkt und durch Nachlassen des Gehäuses 10 mittels der Spindeln 2, 2 geöffnet wird, indem'die Rollen 15 wieder durch das Ende des Stripperstempels nach außen gesteuert werden.
Beim Aufnehmen und Fortbringen des Blockes erfolgt die Zangensteuerung hauptsächlich durch das Gleitstück 19I ,
Die offene Zange wird über den Block mit den Seilen gesenkt, dann wird das Gehäuse 10 bei feststehendem Stripperstempel solange gesenkt, bis die Körnerspitzen gegen den Block anliegen. Die Zange wird hierbei dadurch geschlossen, daß sich beim Senken des Gehäuses 10 das Gleitstück 19 von der Brücke 6 abhebt, auf dem Stripperstempelkopf 18 aufsetzt und durch seine Schubkurven nunmehr die Rollen 14 an den äußeren Zangenschenkeln auseinanderdrängt. Sobald die Körner genügend Widerstand am' Block finden, hört das Gehäuse auf zu sinken, und die Spindeln 2 heben sich aus den kegelförmigen Lagern des unteren Quer- xoo trägers 3 heraus, da dessen gesamte Last mit der des Rohres 9 und des Gehäuses 10 in den Körnerspitzen abgesetzt ist. Es kann also durch die Spindeln niemals ein Druck auf den Block und eine Biegungsbeanspruchung der Zangenschenkel erzeugt werden. Das leerlaufende Stripperwerk wird nun abgestellt und das Seilhubwerk angezogen. Zange und Block hängen also frei an dem Stripperstempel bzw. an dem auf diesem ruhenden Gleitstück 19, no Wobei der Block durch seine Schwere die Rollen 14 in zum Festhalten ausreichender, durch die Neigung der Schubkurven regelbarer Stärke. gegen das Gleitstück 19 preßt. Die Beanspruchung der Zangenschenkel wächst dann genau mit der Schwere des Blockes und wird durch das Stripperwerk nicht beeinflußt. :
Sobald der Block auf einer festen Unterlage wieder aufgesetzt worden ist, läßt die Spannung in den Zangenschenkeln nach, das Gehäuse 10 wird durch den Spindelantrieb gehoben, und die Zange.öffnet sich sofort, da die Rollen 14
wieder an den. geneigten Schubkurven des Gleitstückes 19 nach innen gleiten können.
Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig, ob, wie gezeichnet ist, die Spindeln in dem unteren Querträger 3 beweglich derart gelagert sind, daß diese nach Schließen der.Zange durch, den Querträger hindurchtreten oder ob diese Relativbeweglichkeit an eine andere Stelle verlegt wird, z. B. derart, daß das Zangenrohr 9 in dem Querträger 3 beweglich gelagert. wird o.. dgl. Es kommt nur darauf an, daß der Querträger 3 bzw. die mit ihm fest verbundenen Teile der Blockzange beim Senken nur dem Einfluß der Schwere folgen, so daß, wenn die Zange den Block erfaßt hat, von dem in der Senkrichtung weiterlaufenden Stripperwerk keine Kräfte auf die Zange mehr ausgeübt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stripperblockziehkran mit vom Stripperstempel getragenen, zuni Steuern der Zangenschenkel dienenden Schubkurven, bei dem die Relativbewegung der Zangenschenkel gegen den Stripperstempöl durch zwei oder mehr Spindeln erzeugt wird, die durch in >5 einem mit dem Stripperstempel verbundenen Querträger gelagerte Muttern angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln mit ihren freien Enden einen mit den Zangenschenkeln verbundenen unteren Querträger (3) an Köpfen (8) so tragen, daß er zwar von ihnen gehoben werden kann, aber ihnen beim Senken nur unter dem Einfluß der Schwere folgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT290834D Active DE290834C (de)

Publications (1)

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DE290834C true DE290834C (de)

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DENDAT290834D Active DE290834C (de)

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DE (1) DE290834C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6626450B2 (en) * 2000-12-09 2003-09-30 Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag Bumper unit having a hitching towing arrangement and a method of making same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6626450B2 (en) * 2000-12-09 2003-09-30 Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag Bumper unit having a hitching towing arrangement and a method of making same

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