DE179955C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/26—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for engaging or disengaging the two parts of a coupling device
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179955 KLASSE 21c. GRUPPE 21.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbindung elektrischer Leiter
miteinander durch Hineinpressen eines Befestigungskegels in eine Höhlung des Innern
von zwei ineinander gesteckten Leiterteilen und auf Einrichtungen zur Durchführung des
Verfahrens und" bezweckt, eine schnelle Herstellung und Lösung der Verbindung und eine
Regelung des Preßdruckes zwischen den ineinander gesteckten Leiterteilen zu ermöglichen.
Die Erfindungszwecke werden dadurch erreicht, daß der Befestigungskegel in die Höhlung des inneren der beiden ineinander gesteckten
Leiterteile durch einen Kolben mit Kraftantrieb hineingepreßt wird. Auf diese
Weise kann die Herstellung der festen Verbindung mit großer Schnelligkeit erfolgen, und
zwar infolge der Regelbarkeit des Kraftantriebes stets so, daß die Möglichkeit besteht,
den Befestigungskegel wieder aus der ihn in der Arbeitsstellung aufnehmenden Höhlung
eines Leiterteiles herauszuziehen, um darauf nach Belieben unter Benutzung desselben
Kegels eine neue Verbindung herzustellen.
Für die praktische Durchführung dieses Verfahrens ist es wichtig, daß eine verhältnismäßig
geringe Kraft genügt, um die erforderliche Festigkeit der Verbindung herbeizuführen.
Hieraus ergibt sich die praktische Notwendigkeit, den Leiterteil, in dessen Höhlung der Befestigungskegel hineingepreßt
werden soll, sehr dünnwandig herzustellen, um eine entsprechend leichte Aufweitung, von welcher
das feste Ineinandergreifen der Leiterteile abhängt, herbeizuführen. Ein dünnwandiger
Leiterteil würde aber der Gefahr der Beschädigung durch äußere Einflüsse in hohem Grade
ausgesetzt sein und bedarf daher eines Schutzes. Aus diesem Grunde wird gemäß vorliegender Erfindung bei der praktischen
Durchführung des Verfahrene der aufzuweitende Leiterteil in einer offenen Buchse angeordnet,
in welche der zweite Leiterteil, der über den aufzuweiten/den hohlen Leiterteil herübergesteckt
werden soll, hineingesetzt wird. Auf diese Weise wird eine auch in mechanischer Hinsicht sehr stabile Verbindung der
Leiterteile geschaffen.
Um die Stabilität der Verbindung noch weiter zu sichern, empfiehlt es sich, dem äußeren
der beiden ineinander zu steckenden Leiterteile die Form einer hohlen Buchse zu geben, welche
an ihrem einen Ende mit einem Verschlußdeckel ausgerüstet ist, so daß der Befestigungskegel in seiner Arbeitsstellung" vollkommen
gegen äußere Einflüsse geschützt ist.
Zur Einführung des Befestigungskegels in die Höhlung des inneren Leiterteiles bedient
man sich der Erfindung zufolge zweckmäßig eines Werkzeuges, welches einen Zylinder besitzt,
der mit einem Kraftantrieb für einen Kolben versehen ist, dessen vorderes Ende mit
einer Haltevorrichtung für den vorzustoßenden Befestigungskegel ausgerüstet ist. Für gewöhnlich
wird das Werkzeug zur Einführung des Befestigungskegels mit zwei derartigen Zylindern,
deren Achsen parallel zueinander sind, ausgestattet, damit gleichzeitig zwei Befestigungskegel
vorgetrieben werden können, wie es erforderlich ist, wenn ein Leiterabschnitt, z. B. eine Schmelzsicherung, in eine elektrische
Leitung eingefügt werden soll, in welchem
Falle die beiden Enden des Leiterabschnittes mit dem Hauptleiter verbunden werden
müssen.
Die Lösung der Befestigungskegel geschient der Erfindung zufolge zweckmäßig
durch ein Werkzeug, welches mit einem in einem Gehäuse arbeitenden Kolben versehen
ist, der in Eingriff mit dem Befestigungskegel gebracht werden kann, und der mit einem
ίο Handgriff gelenkig verbunden ist, welcher mit
einer Exzenterscheibe auf dem den Kolben tragenden Gehäuse schleift, so daß bei einer
Schwenkung des Handgriffes die Exzenterscheibe den Kolben in seinem Gehäuse verschiebt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Leiterabschnitt, welcher unter Benutzung der Erfindung in eine elekirische
Leitung eingesetzt ist. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch ein Instrument zum Einsetzen
der Befestigungskegel. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Instrumentes,
teilweise im Schnitt. Fig. .4 ist, ein Längsschnitt durch das Instrument zum
Herausziehen des Befestigungskegelsi aus einer Leiterverbindung und veranschaulicht dieses
Instrument in der Arbeitsstellung. Fig. 5 ist eine Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten
Instrumentes, teilweise im Schnitt. Fig. 6 ist eine Vorderansicht des in Fig'. 4 und 5 dargestellten
Instrumentes.
Die Leiterenden, welche durch Ineinanderstecken und Aufweiten des inneren Teiles
durch einen Befestigungskegel miteinander verbunden werden sollen, sind auf der Zeichnung
mit A1 B bezeichnet. Der Befestigungskegel trägt die Bezeichnung C. Das Leiterende
A besteht aus einer geschlitzten, an einem Ende offenen Hülse, welche einen Ausläufer
eines Leitungsabschnittes bildet. In Fig. 1 sind zwei solcher hohler Leitungsausläufer
dargestellt, von welchen der eine den Ausläufer eines ' Leitungsabschnittes 26 und der andere
den Ausläufer eines Leitungsabschnittes 59 bildet. Die geschlitzten Hülsen A sind im
Innern von Hohlzylindern, oder Buchsen 55 angeordnet, welche ihrerseits als eigentliche
Träger oder Ausläufer der Leitungsenden 26, 59 dienen. Die Leitungsenden B besitzen
die Form von Rohrstücken, welche in die Buchsen 55 eingesetzt werden können, wie auch
Fig. ι zeigt, und welche an ihrem einen Ende durch Klappdeckel 74 verschließbar sind. Die
Leiterenden B bilden bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die Enden von Schmelzsicherungsbrücken!
81, welche von einem Rohr 76 aus Glas oder sonstigem Isoliermaterial umschlossen
sind.
Die Kopfenden 67 der Befestigungskegel C
sind mit seitlichen Auskehlungen 66 und mit einer Rille 68 auf der Stirnfläche versehen und
haben, wie später beschrieben, eine derartige Form, daß sie gerade in die Aussparung 145
(Fig. 6) hineinpassen.
Fig. 2 zeigt den Leiterteil B, F, B, welcher in die Leitung 26, A, A1 59 eingefügt werden
soll, in Verbindung mit dem Werkzeug zum Einsetzen der Befestigungskegel C. Dieses
Werkzeug besitzt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel zwei parallel laufende Schenkel
G1 H von gleicher Konstruktion, von welchen G im entladenen und H im geladenen Zu-.
stand dargestellt ist. Die beiden Schenkel G, H sind durch einen aus nicht leitendem Material
hergestellten Griff 108 miteinander verbunden. ■
Eine zweite Verbindung der beiden Schenkel miteinander wird durch ein Isolierrohr 109
gebildet. In jedem der beiden Schenkel G, H ist ein Zylinder 84 mit einer .Mantelöffnung 85
gelagert. Die Zylinder 84 besitzen außerdem je einen Längsschlitz 86 mit einem seitlichen
Ausläufer 87. In jedem Zylinder 84 befindet sich ein zweiter Zylinder 89 mit Längsausschnitt
91, der einen seitlichen Ausläufer 92 besitzt. Im Zylinder 89 sind zwei Federn 94
und 95 vorhanden, welche sich, mit ihrem einen Ende auf eine eingeschraubte Scheibe 93 und
mit ihrem anderen Ende gegen einen Kolben 96 stützen, derart, daß dem Kolben außer einer
Längsbewegung auch das Bestreben, eine Drehbewegung auszuführen, gegeben wird.
In der Mutter 93 und in dem Kolben 96 sind Führungszylinder 97 für die Schraubenfedern
94,95 befestigt. ■
Die Kolben g6 sind an ihrem vorderen Ende mit Höhlungen 98 zur Aufnahme der Kopfstücke
67 (Fig. 1) der Befestigungskegel C
versehen. Die Kolben werden von einem Bolzen 101 durchsetzt, der an seinem Ende mit
einer Rolle 102 versehen ist, die sich in den Längsschlitzen 86,91 bewegt. 100 ist eine
Muffe, welche durch Stifte 104 mit dem Zylinder 89 verbunden ist, wobei die Stifte die
Ausschnitte 85 in dem· Zylinder 84 durchsetzen. Im Innern der Muffe 100 befindet sich eine
Feder 105, welche den Zylinder 89 umschließt und den Zylinder 84 in der in Fig. 2 dargestellten
Lage zu halten strebt, bei welcher sich die Stifte 104 gegen das untere Ende der
Schlitze 85 legen. Der Griff 108 ist mittels der Schrauben 107 mit den Deckplatten 93 der
Zylinder 89 verschraubt. Der Griff 108 ist hohl gestaltet und nimmt in seinem Innern die
Ladestange 115 zum Hineinpressen der Befestigungskegel
C in die Ladezylinder auf. Um die Ladestange 115 im Innern des Griffes
bequem unterzubringen, ohne daß an. dem Griff vorstehende Teile vorhanden sind, wird die
Ladestange mit einem vorspringenden Kopf 119 und einem Griff 116 ausgerüstet und in
einen unter dem Druck einer Schraubenfeder
ii8"stehenden Zylinder 117 geführt. Die Ladestange
115 ragt mit ihrem Kopf in ein, Rohr in hinein, welches in Federn 112 ausläuft und
mit Stiften 113, 114 versehen ist, von welchen
die ersteren zum Festhalten der Ladestange und die letzteren als Widerlager für einen
Kegel 120 dienen, der an einer Stange 121 mit
Knopf 122 sitzt. Die Stange 121 steht unter
dem Druck einer Feder 123, welche sich mit ihrem einen Ende gegen das Rohr in, mit
dem anderen Ende gegen einen Stift 124 legt. Durch Druck auf den Knopf 122 werden somit
die Federn 112 des Rohres in mittels des sich
gegen die Stifte 114 legenden Kegels 120 auseinander
gespreizt, so daß die Stifte 113 den Kopf 119 der Ladestange freigeben und die
Feder 118 die Ladestange 115 aus. der Griffhöhlung
herauszudrücken vermag.
Das Hineinpressen der Befestigungskegel in die Höhlungen der Leiterstücke A mittels des
beschriebenen Ladeinstrumentes geschieht nun wie folgt. Die Befestigungskegel C werden
in die Höhlungen 98 der Kolben 96 eingesetzt (Fig. 2). Darauf wird die Ladestange 115
durch Druck auf den Knopf 122 aus dem Griff 108 gelöst und der Kopf 119 der Ladestange
auf die Mündung der Durchbohrung eines Befestigungskegels C aufgesetzt. Wenn
jetzt auf den Knopf 116 der Ladestange gedrückt wird, so wird der Befestigungskegel
und der denselben tragende Kolben in dem betreffenden Zylinder des Ladeinstrumentes
unter Spannung der Federn 94, 95 verschoben. Hierbei gleitet die Rolle 102 in den Schlitzen
91, 86 der Zylinder 89, 84 bis zu den seitlichen Verbreiterungen 92,87. Da die Schraubenfedern
der Zylinder auf Drehung arbeiten, so tritt die Rolle 102 des Kolbens 96 in die seitlichen
Erweiterungen 87,92 der Zylinderschlitze ein, so daß der Kolben entgegen dem
Druck der Federn 94, 95 in dieser Lage festgehalten wird. Hierauf wird der zweite Zylinder
des Ladeinstrumentes in gleicher Weise geladen. Sobald dieses geschehen, werden beide Zylinder des Ladeinstrumentes in die
Mündungen der Leiterteile B (Fig. 1) eingesetzt, welche ihrerseits vorher in die Mündungen
der Buchse 55 eingesetzt waren. Wenn jetzt auf den Griff 108 gedrückt wird (Fig. 2),
so verschiebt sich der Zylinder 84 gegenüber dem Zylinder 89, da die Stifte 104, welche
durch die Schlitze 85 hindurchgreifen, dem Zylinder 84 eine gewisse Bewegungsfreiheit
geben. Da nun, wie in Fig. 3 angedeutet ist, die seitliche Verbreiterung 92 des Schlitzes 86
schräg nach dem Schlitz hin ausläuft, so erfolgt eine Rückdrehung des Kolbens 96, wodurch
die Rolle 102 (Fig. 2) zugleich aus der Erweiterung 87 des. Schlitzes 91 heraustritt.
Die Folge hiervon ist, daß der Kolben 96 durch die Federn 94,95 vorgeschnellt wird
und den lose in die öffnung· 98 hinein gesetzten Befestigungskegel jedes der beiden Zylinder
des Ladeinstrumentes in die Höhlung des zugeordneten Leiterteiles A hineinschleudert.
Dieses geschieht mit von der Stärke der Federn 94,95 abhängender Geschwindigkeit, so daß
durch Wahl entsprechender Federn eine beliebig feste Verbindung geschaffen werden
kann. Sobald die Befestigungskegel in die Leiterhöhlungen hineingestoßen sind, wird das
Ladeinstrument aus den Mündungen der Leiterteile B herausgezogen und die Verschlußdeckel
74 werden geschlossen. Die Ladestange 115 wird darauf wieder in den Griff 108 eingesetzt,
wenn dieses nicht bereits vorher geschehen sein sollte.
Um die Verbindung zwischen den Leiterteilen wieder zu lösen, ist das in Fig. 4 bis 6
dargestellte Instrument vorgesehen. Dieses Instrument besteht aus einem1 Gehäuse 152 mit
darin verschiebbarem Kolben 144, an dessen. Schaft 153 ein Griff 130 aus nicht leitendem
Material angelenkt ist. In der Höhlung des Kolbens 144 ist ein zweiter Kolben 147, der
mit einem Bolzen 148 ausgerüstet ist, angeordnet und innerhalb enger Grenzen beweglich.
Die Höhlung des Kolbens 144 besitzt einen überragenden Rand 146, dessen Ausschnitt 145
(Fig. 6) eine solche Form und Größe besitzt, daß das Kopfstück 67 (Fig. 4) jedes Befestigungskegels
C durch diese öffnung hindurchztttreteiii
vermag und bei Verdrehung in der Kolbenhöhlung durch den vorspringenden
Rand 146 festgehalten wird. Der Bolzen 148 des Kolbens wird von einem Stift 149 durchsetzt,
der sich in die Rille 68 des Befestigungskegels einzulegen vermag.
Die \^erbindung des Griffes 130 mit dem
Schaft 153 des Kolbens 144 geschieht durch einen Gelenkbolzen 143, welcher seitlich von
Exzenterscheiben 135 (Fig. 5), in welche der Griff 130 ausläuft, umfaßt wird. Der Griff 130
ist hohl gestaltet und nimmt in seinem Innern einen Haken 160 (Fig. 4) auf, welcher mittels
der Handhabe 162 aus dem Griff herausgeschoben werden kann und zur Öffnung der
Verschlußdeckel 74 bestimmt ist.
Die Benutzung des Instrumentes zur Lösung der Verbindung zwischen den Leiterteilen geschieht
in der Weise, daß das Instrument so auf die Mündung des den Befestigungskegel
umschließenden Leiterteiles B aufgesetzt wird, daß der Kopf 61J des Befestigungskegels durch
die öffnung 145 (Fig. 6) des Kolbens 144
hindurchtritt, wobei der Bolzen 148 (Fig. 4) gleichzeitig in die Durchbohrung des Befestigungskegels·
C eintritt. Hierauf wird das In-, strument gedreht, bis der Stift 149 des Bolzens
148 in die Rille 168 (Fig. 6) der Stirnflächen des Befestigungskegels einschnappt. Dieses geschieht
in dem Augenblick, wenn das Instru-
ment gegenüber der Einführungslage des Befestigungskegels in die Mündung des Kolbens
(Fig. 4) um 90 ° gedreht ist, so daß der Kopf des Befestigungskegels von dem die Zylinderliöhlung
übergreifenden Rand 146 fest erfaßt ist. Hierauf wird der Griff 130 um den
Bolzen 143 geschwenkt. Die Folge hiervon ist, daß der Kolben 144 gegen den Griff 130 hingezogen
wird, da die Exzenterscheiben 135 auf dem Deckel des Gehäuses 152 schleifen. Infolgedessen
muß der Befestigungskegel C, da er mit dem Kolben 144 fest verbunden ist, die
Bewegung des Kolbens 144 mitmachen, und ei wird auf diese Weise aus der Höhlung des
Leiterteiles A herausgezogen. Der Befestigungskegel C kann darauf wieder zur Verbindung
zweier Leiterteile benutzt werden.
Claims (8)
1. Verfahren zur Verbindung elektrischer Leiter miteinander durch Hineinpressen
eines Befestigungskegels in eine Höhlung des inneren von zwei ineinander
gesteckten Leiterteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hineinpressung des Befestigungskegels
durch einen Kolben mit Kraftantrieb erfolgt, zum Zweck, eine schnelle Herstellung und Lösung der Verbindung
und eine Regelung des Preßdruckes zwischen den ineinander gesteckten .Leiterteilen zu ermöglichen.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Leiterteil, in dessen Höhlung der Befestigüngskegel hineingepreßt
wird, im Innern einer Buchse angeordnet ist, in welche der äußere Leiterteil
eingesetzt wird, zum Zweck, den aufweitungsfähigen inneren Leiterteil ohne Beeinträchtigung
der Sicherheit der Verbindung sehr schwach herstellen zu können.
3.' Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle äußere
Leiterteil als verschließbare Buchse ausgebildet ist, zum Zweck luftdichten Abschlusses
der Kontaktflächen und des Befestigungskegels.
4. Einrichtung zum selbsttätigen Hineinstoßen des Befestigungskegels in die
Höhlung des inneren mit federnden Wandungen ausgerüsteten Leiterteiles behufs Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
i, bestehend aus einem an dem hohlen äußeren Leiterteil ansetzbaren Zylinder
mit Kraftantrieb für einen Kolben, dessen vorderes Kopfende mit einer Haltevorrichtung
für den selbsttätig vorzustoßenden Befestigungskegel versehen ist.
5. Einrichtung gemäß Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Zylinder mit Vorstoßfeder
für den den Befestigungskegel antreibenden Kolben und Einrichtung zur selbsttätigen Feststellung des Kolbens am
Ende der Aufzugsbewegunig seiner Antriebsfeder (oder Federn) und zur selbsttätigen
Auslösung beim Ansetzen an den äußeren Leiterteil behufs Vorstoßens des
Kolbens, und des Befestigungskegels.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend
aus einem Leiterabschnitt (vorzugsweise Schmelzsicherung), dessen beide Endstücke
von achsenparallelen Rohrstücken gebildet werden, die mit schwach kegelförmigen Bohrungen versehen sind, welche dazu be-,
stimmt sind, auf hohle Ausläufer einer elektrischen Leitung aufgesetzt zu werden,
um durch Hineinpressen von Befestigungskegeln in die Höhlungen der Leitungsaus-
läufer mit den letzteren verbunden zu werden. .
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zylinder mit Vorstoßfeder
für einen Antriebskolben achsenparallel nebeneinander angeordnet sind, zum Zweck gleichzeitiger Herstellung der
Verbindung eines Leiterabschnittes mit einer elektrischen Leitung an beiden Enden
des Abschnittes.
8. Werkzeug zur Lösung der gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellten
Verbindung zwischen zwei elektrischen Leitern, bestehend aus einem Gehäuse mit
darin verschiebbarem Kolben, welcher mit Greiforganen zur Erfassung eines Befestigungskegels
ausgerüstet ist und einen schwenkbar an ihn angelenkten Griff trägt, welcher mit einer Exzenterscheibe auf dem
Kolbengehäuse aufruht, so daß der Kolben durch Schwenken des Griffes im Zylinder
verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179955C true DE179955C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179955D Active DE179955C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179955C (de) |
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