[go: up one dir, main page]

DE179955C - - Google Patents

Info

Publication number
DE179955C
DE179955C DENDAT179955D DE179955DA DE179955C DE 179955 C DE179955 C DE 179955C DE NDAT179955 D DENDAT179955 D DE NDAT179955D DE 179955D A DE179955D A DE 179955DA DE 179955 C DE179955 C DE 179955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cone
fastening
fastening cone
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179955D
Other languages
English (en)
Publication of DE179955C publication Critical patent/DE179955C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/26Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for engaging or disengaging the two parts of a coupling device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179955 KLASSE 21c. GRUPPE 21.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1905 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbindung elektrischer Leiter miteinander durch Hineinpressen eines Befestigungskegels in eine Höhlung des Innern von zwei ineinander gesteckten Leiterteilen und auf Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens und" bezweckt, eine schnelle Herstellung und Lösung der Verbindung und eine Regelung des Preßdruckes zwischen den ineinander gesteckten Leiterteilen zu ermöglichen. Die Erfindungszwecke werden dadurch erreicht, daß der Befestigungskegel in die Höhlung des inneren der beiden ineinander gesteckten Leiterteile durch einen Kolben mit Kraftantrieb hineingepreßt wird. Auf diese Weise kann die Herstellung der festen Verbindung mit großer Schnelligkeit erfolgen, und zwar infolge der Regelbarkeit des Kraftantriebes stets so, daß die Möglichkeit besteht, den Befestigungskegel wieder aus der ihn in der Arbeitsstellung aufnehmenden Höhlung eines Leiterteiles herauszuziehen, um darauf nach Belieben unter Benutzung desselben Kegels eine neue Verbindung herzustellen.
Für die praktische Durchführung dieses Verfahrens ist es wichtig, daß eine verhältnismäßig geringe Kraft genügt, um die erforderliche Festigkeit der Verbindung herbeizuführen. Hieraus ergibt sich die praktische Notwendigkeit, den Leiterteil, in dessen Höhlung der Befestigungskegel hineingepreßt werden soll, sehr dünnwandig herzustellen, um eine entsprechend leichte Aufweitung, von welcher das feste Ineinandergreifen der Leiterteile abhängt, herbeizuführen. Ein dünnwandiger Leiterteil würde aber der Gefahr der Beschädigung durch äußere Einflüsse in hohem Grade ausgesetzt sein und bedarf daher eines Schutzes. Aus diesem Grunde wird gemäß vorliegender Erfindung bei der praktischen Durchführung des Verfahrene der aufzuweitende Leiterteil in einer offenen Buchse angeordnet, in welche der zweite Leiterteil, der über den aufzuweiten/den hohlen Leiterteil herübergesteckt werden soll, hineingesetzt wird. Auf diese Weise wird eine auch in mechanischer Hinsicht sehr stabile Verbindung der Leiterteile geschaffen.
Um die Stabilität der Verbindung noch weiter zu sichern, empfiehlt es sich, dem äußeren der beiden ineinander zu steckenden Leiterteile die Form einer hohlen Buchse zu geben, welche an ihrem einen Ende mit einem Verschlußdeckel ausgerüstet ist, so daß der Befestigungskegel in seiner Arbeitsstellung" vollkommen gegen äußere Einflüsse geschützt ist.
Zur Einführung des Befestigungskegels in die Höhlung des inneren Leiterteiles bedient man sich der Erfindung zufolge zweckmäßig eines Werkzeuges, welches einen Zylinder besitzt, der mit einem Kraftantrieb für einen Kolben versehen ist, dessen vorderes Ende mit einer Haltevorrichtung für den vorzustoßenden Befestigungskegel ausgerüstet ist. Für gewöhnlich wird das Werkzeug zur Einführung des Befestigungskegels mit zwei derartigen Zylindern, deren Achsen parallel zueinander sind, ausgestattet, damit gleichzeitig zwei Befestigungskegel vorgetrieben werden können, wie es erforderlich ist, wenn ein Leiterabschnitt, z. B. eine Schmelzsicherung, in eine elektrische Leitung eingefügt werden soll, in welchem
Falle die beiden Enden des Leiterabschnittes mit dem Hauptleiter verbunden werden müssen.
Die Lösung der Befestigungskegel geschient der Erfindung zufolge zweckmäßig durch ein Werkzeug, welches mit einem in einem Gehäuse arbeitenden Kolben versehen ist, der in Eingriff mit dem Befestigungskegel gebracht werden kann, und der mit einem
ίο Handgriff gelenkig verbunden ist, welcher mit einer Exzenterscheibe auf dem den Kolben tragenden Gehäuse schleift, so daß bei einer Schwenkung des Handgriffes die Exzenterscheibe den Kolben in seinem Gehäuse verschiebt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Leiterabschnitt, welcher unter Benutzung der Erfindung in eine elekirische Leitung eingesetzt ist. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch ein Instrument zum Einsetzen der Befestigungskegel. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Instrumentes, teilweise im Schnitt. Fig. .4 ist, ein Längsschnitt durch das Instrument zum Herausziehen des Befestigungskegelsi aus einer Leiterverbindung und veranschaulicht dieses Instrument in der Arbeitsstellung. Fig. 5 ist eine Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten Instrumentes, teilweise im Schnitt. Fig. 6 ist eine Vorderansicht des in Fig'. 4 und 5 dargestellten Instrumentes.
Die Leiterenden, welche durch Ineinanderstecken und Aufweiten des inneren Teiles durch einen Befestigungskegel miteinander verbunden werden sollen, sind auf der Zeichnung mit A1 B bezeichnet. Der Befestigungskegel trägt die Bezeichnung C. Das Leiterende A besteht aus einer geschlitzten, an einem Ende offenen Hülse, welche einen Ausläufer eines Leitungsabschnittes bildet. In Fig. 1 sind zwei solcher hohler Leitungsausläufer dargestellt, von welchen der eine den Ausläufer eines ' Leitungsabschnittes 26 und der andere den Ausläufer eines Leitungsabschnittes 59 bildet. Die geschlitzten Hülsen A sind im Innern von Hohlzylindern, oder Buchsen 55 angeordnet, welche ihrerseits als eigentliche Träger oder Ausläufer der Leitungsenden 26, 59 dienen. Die Leitungsenden B besitzen die Form von Rohrstücken, welche in die Buchsen 55 eingesetzt werden können, wie auch Fig. ι zeigt, und welche an ihrem einen Ende durch Klappdeckel 74 verschließbar sind. Die Leiterenden B bilden bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die Enden von Schmelzsicherungsbrücken! 81, welche von einem Rohr 76 aus Glas oder sonstigem Isoliermaterial umschlossen sind.
Die Kopfenden 67 der Befestigungskegel C sind mit seitlichen Auskehlungen 66 und mit einer Rille 68 auf der Stirnfläche versehen und haben, wie später beschrieben, eine derartige Form, daß sie gerade in die Aussparung 145 (Fig. 6) hineinpassen.
Fig. 2 zeigt den Leiterteil B, F, B, welcher in die Leitung 26, A, A1 59 eingefügt werden soll, in Verbindung mit dem Werkzeug zum Einsetzen der Befestigungskegel C. Dieses Werkzeug besitzt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel zwei parallel laufende Schenkel G1 H von gleicher Konstruktion, von welchen G im entladenen und H im geladenen Zu-. stand dargestellt ist. Die beiden Schenkel G, H sind durch einen aus nicht leitendem Material hergestellten Griff 108 miteinander verbunden. ■ Eine zweite Verbindung der beiden Schenkel miteinander wird durch ein Isolierrohr 109 gebildet. In jedem der beiden Schenkel G, H ist ein Zylinder 84 mit einer .Mantelöffnung 85 gelagert. Die Zylinder 84 besitzen außerdem je einen Längsschlitz 86 mit einem seitlichen Ausläufer 87. In jedem Zylinder 84 befindet sich ein zweiter Zylinder 89 mit Längsausschnitt 91, der einen seitlichen Ausläufer 92 besitzt. Im Zylinder 89 sind zwei Federn 94 und 95 vorhanden, welche sich, mit ihrem einen Ende auf eine eingeschraubte Scheibe 93 und mit ihrem anderen Ende gegen einen Kolben 96 stützen, derart, daß dem Kolben außer einer Längsbewegung auch das Bestreben, eine Drehbewegung auszuführen, gegeben wird. In der Mutter 93 und in dem Kolben 96 sind Führungszylinder 97 für die Schraubenfedern 94,95 befestigt. ■
Die Kolben g6 sind an ihrem vorderen Ende mit Höhlungen 98 zur Aufnahme der Kopfstücke 67 (Fig. 1) der Befestigungskegel C versehen. Die Kolben werden von einem Bolzen 101 durchsetzt, der an seinem Ende mit einer Rolle 102 versehen ist, die sich in den Längsschlitzen 86,91 bewegt. 100 ist eine Muffe, welche durch Stifte 104 mit dem Zylinder 89 verbunden ist, wobei die Stifte die Ausschnitte 85 in dem· Zylinder 84 durchsetzen. Im Innern der Muffe 100 befindet sich eine Feder 105, welche den Zylinder 89 umschließt und den Zylinder 84 in der in Fig. 2 dargestellten Lage zu halten strebt, bei welcher sich die Stifte 104 gegen das untere Ende der Schlitze 85 legen. Der Griff 108 ist mittels der Schrauben 107 mit den Deckplatten 93 der Zylinder 89 verschraubt. Der Griff 108 ist hohl gestaltet und nimmt in seinem Innern die Ladestange 115 zum Hineinpressen der Befestigungskegel C in die Ladezylinder auf. Um die Ladestange 115 im Innern des Griffes bequem unterzubringen, ohne daß an. dem Griff vorstehende Teile vorhanden sind, wird die Ladestange mit einem vorspringenden Kopf 119 und einem Griff 116 ausgerüstet und in einen unter dem Druck einer Schraubenfeder
ii8"stehenden Zylinder 117 geführt. Die Ladestange 115 ragt mit ihrem Kopf in ein, Rohr in hinein, welches in Federn 112 ausläuft und mit Stiften 113, 114 versehen ist, von welchen die ersteren zum Festhalten der Ladestange und die letzteren als Widerlager für einen Kegel 120 dienen, der an einer Stange 121 mit Knopf 122 sitzt. Die Stange 121 steht unter dem Druck einer Feder 123, welche sich mit ihrem einen Ende gegen das Rohr in, mit dem anderen Ende gegen einen Stift 124 legt. Durch Druck auf den Knopf 122 werden somit die Federn 112 des Rohres in mittels des sich gegen die Stifte 114 legenden Kegels 120 auseinander gespreizt, so daß die Stifte 113 den Kopf 119 der Ladestange freigeben und die Feder 118 die Ladestange 115 aus. der Griffhöhlung herauszudrücken vermag.
Das Hineinpressen der Befestigungskegel in die Höhlungen der Leiterstücke A mittels des beschriebenen Ladeinstrumentes geschieht nun wie folgt. Die Befestigungskegel C werden in die Höhlungen 98 der Kolben 96 eingesetzt (Fig. 2). Darauf wird die Ladestange 115 durch Druck auf den Knopf 122 aus dem Griff 108 gelöst und der Kopf 119 der Ladestange auf die Mündung der Durchbohrung eines Befestigungskegels C aufgesetzt. Wenn jetzt auf den Knopf 116 der Ladestange gedrückt wird, so wird der Befestigungskegel und der denselben tragende Kolben in dem betreffenden Zylinder des Ladeinstrumentes unter Spannung der Federn 94, 95 verschoben. Hierbei gleitet die Rolle 102 in den Schlitzen 91, 86 der Zylinder 89, 84 bis zu den seitlichen Verbreiterungen 92,87. Da die Schraubenfedern der Zylinder auf Drehung arbeiten, so tritt die Rolle 102 des Kolbens 96 in die seitlichen Erweiterungen 87,92 der Zylinderschlitze ein, so daß der Kolben entgegen dem Druck der Federn 94, 95 in dieser Lage festgehalten wird. Hierauf wird der zweite Zylinder des Ladeinstrumentes in gleicher Weise geladen. Sobald dieses geschehen, werden beide Zylinder des Ladeinstrumentes in die Mündungen der Leiterteile B (Fig. 1) eingesetzt, welche ihrerseits vorher in die Mündungen der Buchse 55 eingesetzt waren. Wenn jetzt auf den Griff 108 gedrückt wird (Fig. 2), so verschiebt sich der Zylinder 84 gegenüber dem Zylinder 89, da die Stifte 104, welche durch die Schlitze 85 hindurchgreifen, dem Zylinder 84 eine gewisse Bewegungsfreiheit geben. Da nun, wie in Fig. 3 angedeutet ist, die seitliche Verbreiterung 92 des Schlitzes 86 schräg nach dem Schlitz hin ausläuft, so erfolgt eine Rückdrehung des Kolbens 96, wodurch die Rolle 102 (Fig. 2) zugleich aus der Erweiterung 87 des. Schlitzes 91 heraustritt.
Die Folge hiervon ist, daß der Kolben 96 durch die Federn 94,95 vorgeschnellt wird und den lose in die öffnung· 98 hinein gesetzten Befestigungskegel jedes der beiden Zylinder des Ladeinstrumentes in die Höhlung des zugeordneten Leiterteiles A hineinschleudert. Dieses geschieht mit von der Stärke der Federn 94,95 abhängender Geschwindigkeit, so daß durch Wahl entsprechender Federn eine beliebig feste Verbindung geschaffen werden kann. Sobald die Befestigungskegel in die Leiterhöhlungen hineingestoßen sind, wird das Ladeinstrument aus den Mündungen der Leiterteile B herausgezogen und die Verschlußdeckel 74 werden geschlossen. Die Ladestange 115 wird darauf wieder in den Griff 108 eingesetzt, wenn dieses nicht bereits vorher geschehen sein sollte.
Um die Verbindung zwischen den Leiterteilen wieder zu lösen, ist das in Fig. 4 bis 6 dargestellte Instrument vorgesehen. Dieses Instrument besteht aus einem1 Gehäuse 152 mit darin verschiebbarem Kolben 144, an dessen. Schaft 153 ein Griff 130 aus nicht leitendem Material angelenkt ist. In der Höhlung des Kolbens 144 ist ein zweiter Kolben 147, der mit einem Bolzen 148 ausgerüstet ist, angeordnet und innerhalb enger Grenzen beweglich. Die Höhlung des Kolbens 144 besitzt einen überragenden Rand 146, dessen Ausschnitt 145 (Fig. 6) eine solche Form und Größe besitzt, daß das Kopfstück 67 (Fig. 4) jedes Befestigungskegels C durch diese öffnung hindurchztttreteiii vermag und bei Verdrehung in der Kolbenhöhlung durch den vorspringenden Rand 146 festgehalten wird. Der Bolzen 148 des Kolbens wird von einem Stift 149 durchsetzt, der sich in die Rille 68 des Befestigungskegels einzulegen vermag.
Die \^erbindung des Griffes 130 mit dem Schaft 153 des Kolbens 144 geschieht durch einen Gelenkbolzen 143, welcher seitlich von Exzenterscheiben 135 (Fig. 5), in welche der Griff 130 ausläuft, umfaßt wird. Der Griff 130 ist hohl gestaltet und nimmt in seinem Innern einen Haken 160 (Fig. 4) auf, welcher mittels der Handhabe 162 aus dem Griff herausgeschoben werden kann und zur Öffnung der Verschlußdeckel 74 bestimmt ist.
Die Benutzung des Instrumentes zur Lösung der Verbindung zwischen den Leiterteilen geschieht in der Weise, daß das Instrument so auf die Mündung des den Befestigungskegel umschließenden Leiterteiles B aufgesetzt wird, daß der Kopf 61J des Befestigungskegels durch die öffnung 145 (Fig. 6) des Kolbens 144 hindurchtritt, wobei der Bolzen 148 (Fig. 4) gleichzeitig in die Durchbohrung des Befestigungskegels· C eintritt. Hierauf wird das In-, strument gedreht, bis der Stift 149 des Bolzens 148 in die Rille 168 (Fig. 6) der Stirnflächen des Befestigungskegels einschnappt. Dieses geschieht in dem Augenblick, wenn das Instru-
ment gegenüber der Einführungslage des Befestigungskegels in die Mündung des Kolbens (Fig. 4) um 90 ° gedreht ist, so daß der Kopf des Befestigungskegels von dem die Zylinderliöhlung übergreifenden Rand 146 fest erfaßt ist. Hierauf wird der Griff 130 um den Bolzen 143 geschwenkt. Die Folge hiervon ist, daß der Kolben 144 gegen den Griff 130 hingezogen wird, da die Exzenterscheiben 135 auf dem Deckel des Gehäuses 152 schleifen. Infolgedessen muß der Befestigungskegel C, da er mit dem Kolben 144 fest verbunden ist, die Bewegung des Kolbens 144 mitmachen, und ei wird auf diese Weise aus der Höhlung des Leiterteiles A herausgezogen. Der Befestigungskegel C kann darauf wieder zur Verbindung zweier Leiterteile benutzt werden.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Verbindung elektrischer Leiter miteinander durch Hineinpressen eines Befestigungskegels in eine Höhlung des inneren von zwei ineinander gesteckten Leiterteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hineinpressung des Befestigungskegels durch einen Kolben mit Kraftantrieb erfolgt, zum Zweck, eine schnelle Herstellung und Lösung der Verbindung und eine Regelung des Preßdruckes zwischen den ineinander gesteckten .Leiterteilen zu ermöglichen.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Leiterteil, in dessen Höhlung der Befestigüngskegel hineingepreßt wird, im Innern einer Buchse angeordnet ist, in welche der äußere Leiterteil eingesetzt wird, zum Zweck, den aufweitungsfähigen inneren Leiterteil ohne Beeinträchtigung der Sicherheit der Verbindung sehr schwach herstellen zu können.
3.' Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle äußere Leiterteil als verschließbare Buchse ausgebildet ist, zum Zweck luftdichten Abschlusses der Kontaktflächen und des Befestigungskegels.
4. Einrichtung zum selbsttätigen Hineinstoßen des Befestigungskegels in die Höhlung des inneren mit federnden Wandungen ausgerüsteten Leiterteiles behufs Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem an dem hohlen äußeren Leiterteil ansetzbaren Zylinder mit Kraftantrieb für einen Kolben, dessen vorderes Kopfende mit einer Haltevorrichtung für den selbsttätig vorzustoßenden Befestigungskegel versehen ist.
5. Einrichtung gemäß Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Zylinder mit Vorstoßfeder für den den Befestigungskegel antreibenden Kolben und Einrichtung zur selbsttätigen Feststellung des Kolbens am Ende der Aufzugsbewegunig seiner Antriebsfeder (oder Federn) und zur selbsttätigen Auslösung beim Ansetzen an den äußeren Leiterteil behufs Vorstoßens des Kolbens, und des Befestigungskegels.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Leiterabschnitt (vorzugsweise Schmelzsicherung), dessen beide Endstücke von achsenparallelen Rohrstücken gebildet werden, die mit schwach kegelförmigen Bohrungen versehen sind, welche dazu be-, stimmt sind, auf hohle Ausläufer einer elektrischen Leitung aufgesetzt zu werden, um durch Hineinpressen von Befestigungskegeln in die Höhlungen der Leitungsaus- läufer mit den letzteren verbunden zu werden. .
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zylinder mit Vorstoßfeder für einen Antriebskolben achsenparallel nebeneinander angeordnet sind, zum Zweck gleichzeitiger Herstellung der Verbindung eines Leiterabschnittes mit einer elektrischen Leitung an beiden Enden des Abschnittes.
8. Werkzeug zur Lösung der gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellten Verbindung zwischen zwei elektrischen Leitern, bestehend aus einem Gehäuse mit darin verschiebbarem Kolben, welcher mit Greiforganen zur Erfassung eines Befestigungskegels ausgerüstet ist und einen schwenkbar an ihn angelenkten Griff trägt, welcher mit einer Exzenterscheibe auf dem Kolbengehäuse aufruht, so daß der Kolben durch Schwenken des Griffes im Zylinder verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179955D Active DE179955C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE179955C true DE179955C (de)

Family

ID=444250

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT179955D Active DE179955C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE179955C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2119466C2 (de) Quetschzange zum Anquetschen von elektrischen Anschlußkontakten an Leiter
DE4136302C1 (de)
DE19601853C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Setzen bzw. Entnehmen von Ventilkeilen
CH679215A5 (de)
DE1577214B2 (de) Handhebelgeraet zum zusammendruecken von verbindungsstuecken fuer elektrische leitungen
DE2052182A1 (de) Werkzeug zum Anbringen und Entfernen von elektrischen Steckern
DE1133446B (de) Werkzeug zum Aufpressen elektrischer Kabelschuhe
DE1290999B (de) Vierwegkerbwerkzeug
DE1147642B (de) Kerb- und Presswerkzeug zum Befestigen eines Presshuelsenverbinders auf dem Ende eines elektrischen Leiters
DE102019105500A1 (de) Hydraulisch betätigtes Schneidgerät
DE2138708C3 (de) Montagewerkzeug für Au Bensicherungsringe
DE2355525A1 (de) Klemmwerkzeug
DE3142160C2 (de) Kraftbetriebenes Halte- und Kerbwerkzeug für ein Spannband, insbesondere zum Anbringen eines Implosionsschutzbandes an einer Kathodenstrahlröhre
DE179955C (de)
DE2113107A1 (de) Vorrichtung zum Durchschneiden und teilweisen Abisolieren elektrischer Draehte oder Kabel
DE1551569B2 (de) Vorrichtung zum verdraengen der luft aus einem rohrabschnitt und zu dessen anschliessendem fuellen mit unter druck stehen dem inertgas
DE3742782C2 (de)
DE2718165A1 (de) Crimpvorrichtung
DE2154894C3 (de) Verschließvorrichtung fur Beutel
DE19500407A1 (de) Vorrichtung zum Verschließen des Abstichloches
DE839630C (de) Zange zum Vernieten zweiteiliger Ohrmarken zur Tierkennzeichnung
DE3911870C2 (de)
DE1181766B (de) Zange zum Kerben von Werkstuecken
DE707582C (de)
DE2150450C3 (de)