DE969971C - Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren Sicherungen - Google Patents
Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren SicherungenInfo
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- DE969971C DE969971C DEI5681A DEI0005681A DE969971C DE 969971 C DE969971 C DE 969971C DE I5681 A DEI5681 A DE I5681A DE I0005681 A DEI0005681 A DE I0005681A DE 969971 C DE969971 C DE 969971C
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/10—Adaptation for built-in fuses
- H01H9/102—Fuses mounted on or constituting the movable contact parts of the switch
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/20—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch wherein an auxiliary movement thereof, or of an attachment thereto, is necessary before the main movement is possible or effective, e.g. for unlatching, for coupling
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren
Sicherungen, die an einer über Tragarme um gehäusefeste Drehpunkte schwenkbaren Platte angeordnet
sind. Bei den bekannten Ausführungen solcher Schaltvorrichtungen sind üblicherweise die
Drehpunkte der an der die Sicherungen haltenden Platte festen Tragarme unterhalb der Abdeckplatte
des Schaltkastens angeordnet, um dem geschlossenen Gerät ein glattes Äußeres zu vermitteln. Dabei
ist es bekannt, die Tragarme derart U-förmig auszubilden, daß diese keiner besonderen Ausnehmungen
in einer fest auf dem Gerätunterteil sitzenden Abdeckplatte bedürfen, sondern lediglich die zum
Durchtritt der Sicherungen in dieser Platte vorgesehene Öffnung durchgreifen. Bei einer anderen
vorbekannten Schaltvorrichtung, mit durch Ausschwenken abschaltbaren Sicherungen, die jedoch
keine den die Aufnahmekontakte tragenden Geräteteilen zugeordnete, einen Berührungsschutz bil- ao
dende Abdeckplatten aufweist, ist es ferner bekannt, die die Sicherungen tragende Platte mittels
gestreckt verlaufender Tragarme schwenkbar zu führen und die Anlenkstellen so auszubilden, daß
die Platte nach dem Erreichen der Offenstellung abgezogen werden kann. Dies bedingt eine freie
Zugänglichkeit der Anlenkpunkte. Da eine solche bei einem die Aufnahmekontakte enthaltenden, von
einer Abdeckplatte übergriffenen Gerätunterteil und insbesondere einem solchen, welches den die
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Tragplatte für die Sicherungen führenden Tragarmen keine besonderen Durchtrittsschlitze zuordnet,
nicht gegeben ist, mußte bei derartigen Ausführungen bisher auf eine Lösbarkeit der die
Sicherungen tragenden Platte verzichtet werden. Dies erschwert die Handhabung und vergrößert die
Gefahr, daß blanke spannungsführende Teile unabsichtlich berührt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, to Schaltvorrichtungen der umschriebenen Art so zu
gestalten, daß bei einfacher Bedienbarkeit ein Größtmaß an Sicherheit gewährleistet ist. Dies
wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Tragarme an ihren freien Enden die
die Sicherungen tragende Platte lösbar aufnehmen. Im Gegensatz zu den vorbekannten Schaltvorrichtungen,
bei welchen die Tragarme als fest an der die Sicherungen tragenden Platte sitzende Glieder
ausgeführt sind, die sich bei einer vorbekannten Ausführung nach dem Erreichen einer bestimmten
Drehstellung von dem Gerätunterteil lösen lassen, bilden die Tragarme bei der erfindungsgemäßen
Ausführung unlösbar an dem Unterteil des Gerätes sitzende Bauteile. Hiermit wird die angestrebte
Lösbarkeit der die Sicherungen tragenden Platte von einer Unzulänglichkeit der Anlenkpunkte der
Tragarme, unabhängig. Damit wird eine besonders einfache Bedienung bei größtmöglicher Sicherheit
erreicht, da einerseits die spannungsführenden Kontakte durch eine Abdeckplatte weitgehend gegen
Berührung gesichert sind und anderseits das die Sicherungen halternde Bauteil bei durchzuführenden
Arbeiten gelöst werden kann. Auch beim Lösen bzw. Einhängen der die Sicherungen tragenden
Platte od. dgl. besteht nicht wie bisher eine beachtliche Unfallgefahr.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Verbindung zwischen den Tragarmen und der Platte
sieht an dieser befestigte Führungsglieder vor, die in Schlitze der Tragarmenden einschiebbar sind,
wobei mindestens eine Verbindungsstelle mit einem unter Wirkung einer von außen zugänglichen Verstelleinrichtung
stehenden Riegelglied versehen ist. t Zweckmäßig wird jedoch den Anschlußstellen
beider Tragarme je eine Verriegelungseinrichtung zugeordnet. Diese können gegebenenfalls von einer
Verstelleinrichtung her gemeinsam beeinflußbar sein. Falls jeder Verbindungsstelle eine Verstelleinrichtung
zugeordnet wird, werden diese vorteilhaft so ausgebildet, daß sie entgegengesetzte Betätigungsrichtungen haben.
Die Verriegelungseinrichtung kann zweckmäßig durch einen Sperrnocken gebildet werden, der an
einer quer zur Einschubrichtung der Verbindung zwischen Platte und Tragarmen gegen eine Federung
verschiebbaren, von außen zugänglichen Steuerstange sitzt, die dann gegebenenfalls gleichzeitig
noch als Führungsglied der Verriegelung zwischen Platte und Tragarmen dienen kann.
Der Sperrnocken einer solchen Verriegelungseinrichtung kann beispielsweise die Gestalt einer
vorzugsweise kreisrunden Scheibe erhalten, der in der Endstellung der Einschiebbewegung eine Aussparung
in dem anzuschließenden Teil zugeordnet ist, in die sie in der Verriegelungsstellung formschlüssig
eingreift.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine teils nach der Linie I-I der Fig. 2
geschnittene Seitenansicht der Schaltvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Schaltvorrichtung, deren rechter Teil nach Linie II-II der Fig. 1 geschnitten
dargestellt ist,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende, teils geschnittene
Seitenansicht in der Ausschaltlage,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Verriegelungseinrichtung.
Das Gehäuse der Schaltvorrichtung wird im wesentlichen aus einer Grundplatte 10, einer Abdeckplatte
11 und einem schwenkbaren, als Träger für die Sicherungen dienenden Abschlußdeckel 12
gebildet. Die Grundplatte 10 ist mit der Abdeckplatte 11 durch mehrere Doppelwinkel 13.
die durch Schrauben, Schweißung od. dgl. angeschlossen sind, fest verbunden. Auf der
Grundplatte 10 sind aus Isolierstoff bestehende Träger 14 befestigt, deren Enden Zangenkontakte
15 und 16 tragen. Diese sind leitend mit Laschen 17 und 18 verbunden, an denen zum Anschluß der
elektrischen Zuleitungen dienende Schrauben sitzen. Die Zangenkontakte 15 und 16 dienen zur Aufnahme
der Messerkontakte 19 und 20 der Sicherungspatronen 21, die mittels an den Stirnflächen
ihrer Isolierkörper vorgesehener Laschen 22 und 23 in an sich bekannter Weise in Isolierstoffblöcken
24 und 25 lösbar befestigt sind. Die Isolierstoffblöcke 24 und 25 sind fest an den Abschlußdeckel
12 angeschlossen und so· verteilt, daß die an ihnen sitzenden Sicherungspatronen 21 bei
dem durch Schließen des Abschlußdeckels 12 erfolgenden Einschalten der Vorrichtung mit ihren
Messerkontakten 19 und 20 in die Zangenkontakte 15 und 16 eindringen.
Die für die Durchführung der Schaltvorgänge erforderliche Schwenkbewegung des Abschlußdeckeis
12 wird durch seine Befestigung an Tragarmen 26 erreicht, die durch als Gelenkzapfen
dienende Schrauben 27 drehbar an die die Grundplatte 10 mit der Abdeckplatte 11 verbindenden
Doppelwinkel 13 angeschlossen sind. Die Gestalt der Tragarme 2,6 ist erfindungsgemäß mit Rücksicht
darauf, daß sie auf ihrem gesamten Schwenkweg nur die in der Abdeckplatte 11 vorgesehene,
zum Durchtritt der Sicherungen 21 dienende öffnung durchgreifen sollen, ohne besonderer Durchtrittsschlitze
zu bedürfen, etwa U-förmig gewählt. Auf ihren den als Gelenkzapfen dienenden Schrauben
27 zugeordneten1 Teilen sind sie mit Rasteinrichtungen 28 versehen, welche die Offenstellung
sichern sollen. Diese bestehen im wesentlichen aus mit ihnen fest verbundenen Federhäusern 29, in
welchen außer einer Schraubendruckfeder ein Rastbolzen od. dgl. aufgenommen ist, dem als
Rastfläche eine in den Doppelwinkel 13 eingebrachte flache Bohrung 30 zugeordnet ist. Als Endanschlag
für die Öffnungsbewegung des Abschluß deckeis 12,
der eine Betätigungshandhabe 31 trägt, dienen Zapfenschrauben 32, die in den Doppel winkeln 13
sitzen.
Die Verbindung zwischen den Tragarmen 26 und dem Abschluß deckel 12 ist lösbar ausgebildet. Zu
diesem Zweck sind mit dem Abschluß deckel 12 durch Schrauben 33 Winkelstücke 34 verbunden,
deren freier Schenkel 35 hintereinanderliegend eine Kopfschraube 36 mit den Gewindedurchmesser
ίο übersteigendem Schaftdurchmesser und eine Zapfenschraube
37 trägt (Fig. 4). Im vorderen Endteil des freien Schenkels 35 ist schließlich in einer
Bohrung ein zylindrischer Zapfen 38 eines Dornes 39 verschiebbar geführt, der in einer Bohrung
des Randteiles des Abschlußdeckels 12 geführt ist. Die beiden Tragarme 26 zugeordneten, als Steuerhandhaben
dienenden Dorne 39 sind dabei so angeordnet, daß sie an entgegengesetzten Seiten des
Abschlußdeckels 12 liegen und gegenläufig zu betätigen sind. Auf dem zylindrischen Zapfen 38 des
Domes 39 ist eine Schraubendruckfeder 40 untergebracht, die sich einerseits gegen den Bund des
Zapfens 38 und andererseits gegen die Fläche des Schenkels 35 stützt. Mit dem den Schenkel 35
durchdringenden Teil des Zapfens 38 ist schließlich eine kreisrunde Scheibe 41 vernietet. Das Anschlußende
des Tragarmes 26 ist mit einem Schlitz 42 versehen, der in eine Ausfräsung 43 ausläuft,
deren Tiefe die Dicke des Tragarmes 26 unterschreiten kann und deren Durchmesser so gewählt
ist, daß die Scheibe 41 in ihr Platz findet.
Die Abdeckplatte 11 kann entweder auf einer Schalttafel befestigt werden, so daß dann die
Zangenkontakte 15 und 16 mit ihren Anschlußteilen
17 und 18 unterhalb derselben liegen und hier zugänglich sind, oder sie kann mit einem die
Kontaktanordnung einschließenden Gehäuse vereinigt werden.
In der Einschaltstellung ist der Abschluß deckel 12 geschlossen und hält die an ihm befestigten
Sicherungspatronen in einer Lage, in welcher deren Messerkontakte 19 und 20 in die Zangenkontakte
15 und 16 eingeschoben sind. Damit ist dann der Stromweg zwischen den jeder Phase zugeordneten
Anschlußlaschen 17 und 18 geschlossen. In dieser Stellung sind die Tragarme 26, wie insbesondere
Fig. ι zeigt, völlig verdeckt. Sollen die über die Schaltvorrichtung geführten Stromkreise
unterbrochen werden, so wird durch eine Krafteinwirkung auf den Handgriff 31 der Abschlußdeckel
12 geöffnet. Hierbei ziehen sich die Messerkontakte 19 und 20 der Sicherungspatronen 21 aus
den Zangenkontakten 15 und 16. Die Offenstellung des Abschlußdeckels 12 bzw. der Tragarme 26 ist
durch die Rasteinrichtungen 28, 29, 30 festgelegt. Auf Grund der U-förmigen Gestalt der Tragarme
26 sind hierfür im Gegensatz zu den bekannten Schaltvorrichtungen keine Durchtrittsschlitze in
der Abdeckplatte erforderlich, da die Stegteile der Tragarme 26 im wesentlichen kreisbogenförmig um
den Anlenkpunkt (Schraube 27) gekrümmt sind und daher auf dem ganzen Wege frei durch die
zum Ein- und Ausbringen der Sicherungen 21 in der Abdeckplatte 11 vorgesehene Öffnung hindurchgreifen.
Falls nun Sicherungspatronen 21 ausgewechselt werden sollen, so könnte diese Arbeit natürlich
unmittelbar in der Offenstellung des Abschlußdeckels 12 ausgeführt werden. Dies ist jedoch
nicht empfehlenswert, da die Zangenkontakte 15 oder 16 noch an Spannung liegen, so daß dabei die
Gefahr von Unfällen bestehen würde. Um hier Abhilfe zu schaffen, wird der Abschluß deckel 12
von den Tragarmen 26 gelöst und kann dann mit neuen Sicherungen bestückt werden. Um den
Deckel zu lösen, ist es nur erforderlich, die Dorne 39 gegeneinanderzudrücken. Dadurch werden die
Scheiben 41 aus den Einfräsungen 43 ausgehoben, so daß der Deckel nunmehr von den Tragarmen 26
abgezogen werden kann, wobei seine als Führungsmittel dienenden Schrauben 36 und 37 aus den
Schlitzen 42 der Tragarme 26 herausgleiten. Die Tragarme 26 selbst sind mittels der Rasteinrichtungen
28, 39, 30 in der Offenstellung verriegelt, so daß ihre Stellung auch bei abgenommenem Ab- g
schlußdeckel 12 erhalten bleibt und dieser ohne Schwierigkeiten wieder aufgeschoben werden kann.
Zu diesem Zweck ist es erforderlich, die Dorne 39 einzudrücken, so daß die als Führungsglieder
dienenden Schrauben 36 und 37 in die Schlitze 42 eingeschoben werden können. Nach dem Freigeben
der Dorne 39 werden diese durch die Federn 40 in die Sperrstellung gebracht, in welcher sie in die
Ausfräsungen 43 eingreifen und den Abschlußdeckel 12 in der eingeschobenen Lage sperren.
Durch einfaches Einschwenken1 des mit den Tragarmen verbundenen Abschlußdeckels 12 werden die
Sicherungen wieder in leitende Verbindung mit den Zangenkontakten 15 und 16 gebracht, so daß
die Stromkreise wieder geschlossen sind.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung
der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere
Ausführungen möglich. Die Verbindungseinrichtung zwischen dem Abschlußdeckel 12 und den
Tragarmen 26 könnte auch so gestaltet sein, daß die deckelfesten Teile den Schlitz und die Tragarme
die Führungsmittel tragen. Weiterhin könnte auf die als Führung dienende Zapfenschraube 37
verzichtet werden, da der zylindrische Zapfen 38 des Domes 39 gleichzeitig als Führungsmittel eingesetzt
werden1 könnte. Die Erfindung kann weiterhin auch bei solchen Schaltvorrichtungen mit gleich
guter Wirkung angewendet werden, die mehr oder weniger als drei Stromkreise steuern. Auch die
Art und Ausführung der Zangenkontakte kann vielfach abgewandelt werden.
Bei der dargestellten Ausführung müssen zum Anschließen des Abschlußdeckels 12 an die Tragarme
26 die Dorne 39 eingedrückt werden, um die Scheiben 41 aus der Bahn der Enden der Tragarme
26 zu bringen, in der sie durch die Federn gehalten werden. Dies könnte dadurch unnötig
gemacht werden, daß die Enden der Tragarme 26 derart angeschrägt werden, daß die Scheiben 41
die erforderliche Rückstellung gegen die Wirkung der Federn 40 selbsttätig ausführen und nach der
Beendigung der Einschubbewegung in die Einfräsungen 43 einfallen.
Schließlich könnten die Tragarme 26 auch durch einen fest angeschlossenen Verbindungssteg od. dgl.
gekuppelt sein, um auch bei abgenommenem Abschlußdeckel und gegebenenfalls nur an einem
Tragarm vorgesehener Rasteinrichtung ihre zueinander parallele Lage zu gewährleisten.
Claims (7)
1. Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren Sicherungen, die an einer
über Tragarme um gehäusefeste Drehpunkte schwenkbaren Platte angeordnet sind, wobei
die unterhalb einer gehäusefesten Abdeckplatte gelagerten Tragarme zufolge eines U-förmig
gekrümmten Verlaufes nur die zum Durchtritt der Sicherungen dienende Öffnung der Abdeckplatte
durchgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme an ihren freien Enden die die Sicherungen tragende Platte lösbar
aufnehmen.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sicherungspatronen tragende, vorzugsweise den Gehäusedeckel
bildende Platte in Schlitze der Tragarmenden einschiebbare Führungsglieder aufweist und mit einem unter Wirkung einer
von außen zugänglichen Verstelleinrichtung stehenden, die Verbindung sperrenden Riegelglied
versehen ist.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied als
quer zur Einschieberichtung der Tragplatte verschiebbarer Sperrnocken ausgebildet ist, der
an einer federbelasteten und von außen zugänglichen Steuerstange sitzt.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange
der Verbindung zwischen Platte und Tragarmen als Führungsglied dient.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Steuerstange auf die jedem der beiden Tragarme zugeordneten Riegelglieder einwirkt.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Tragarme
eine Entriegelungshandhabe zugeordnet ist, die gegenläufig verstellbar sind.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelglied als
die Steuerstange im Durchmesser überragende, vorzugsweise runde Scheibe ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 625 821;
Sammelkatalog 1934 der Firma Fritz Driescher, S. 60;
Liste N 54 der Firma Wickmann-Werke AG.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 625 821;
Sammelkatalog 1934 der Firma Fritz Driescher, S. 60;
Liste N 54 der Firma Wickmann-Werke AG.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 585/52 7.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI5681A DE969971C (de) | 1952-03-29 | 1952-03-29 | Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren Sicherungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI5681A DE969971C (de) | 1952-03-29 | 1952-03-29 | Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren Sicherungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969971C true DE969971C (de) | 1958-08-07 |
Family
ID=7184927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI5681A Expired DE969971C (de) | 1952-03-29 | 1952-03-29 | Schaltvorrichtung mit durch Ausschwenken abschaltbaren Sicherungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969971C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2382761A1 (fr) * | 1977-03-02 | 1978-09-29 | Guerard Emile | Sectionneur a double rupture |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1625821U (de) * | 1951-05-28 | 1951-07-19 | Wickmann Werke A G | Niederspannungs-sicherungs-trennschalter. |
-
1952
- 1952-03-29 DE DEI5681A patent/DE969971C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1625821U (de) * | 1951-05-28 | 1951-07-19 | Wickmann Werke A G | Niederspannungs-sicherungs-trennschalter. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2382761A1 (fr) * | 1977-03-02 | 1978-09-29 | Guerard Emile | Sectionneur a double rupture |
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