DE1099880B - Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern - Google Patents
Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf HecktrawlernInfo
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- DE1099880B DE1099880B DEST15361A DEST015361A DE1099880B DE 1099880 B DE1099880 B DE 1099880B DE ST15361 A DEST15361 A DE ST15361A DE ST015361 A DEST015361 A DE ST015361A DE 1099880 B DE1099880 B DE 1099880B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B35/00—Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
- B63B35/14—Fishing vessels
- B63B35/16—Trawlers
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Description
- Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern Es sind Einrichtungen zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern bekannt, bei denen seitlich der Heckaufschleppe Heckspiegel vorgesehen sind, die zur Halterung der Scherbretter dienen. Oberhalb der Oberkante der Heckspiegel sind in der Ebene der Heckspiegelflächen Querarme angeordnet, die zur Stützung des oberen Teils der gezurrten Scherbretter dienen. Diese Konstruktionen haben den Nachteil, daß die Scherbretter teilweise flach an den Heckspiegeln anliegen und bei Vereisung erst losgeschlagen werden müssen, wenn die Scherbretter wieder zu Wasser gebracht werden sollen. Außerdem setzen diese Einrichtungen die Ausbildung des Hecks mit Heckspiegeln voraus. Derartig ausgebildete Trawler sind aber strömungs- und daher antriobsleistungsmäßig bei den für Fischdampfer üblichen Geschwindigkeiten ungünstig.
- Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß bei steifgeholten Scherbrettern die die Winde mit den Brettern verbindenden Kurrleinen nicht mit den von den Scherbrettern zu dem Netz laufenden Jagern fluchten, sondern dazu stark versetzt sind, so daß ein durch die Scherbretthalterung aufzunehmendes Moment auftritt.
- Des weiteren sind Hecktrawler bekannt, bei denen die Scherbretter an Galgen gehalten werden, die oberhalb der Reling im Abstand vom Heck des Schiffes angeordnet sind. Sind die Scherbretter durch Hieven der Kurrleinen an die Galgen vorgeheißt, so werden Bügelseilscheiben auf die Jager am Heck des Schiffes aufgesetzt und durch Beiholer eingeholt, wodurch über die Jager das Netz aufgeschleppt wird. Dabei müssen am Heck des Schiffes zu beiden Seiten der Aufschleppe je eine Umlenkrolle od. dgl. für die Umlenkung der Jager vorgesehen sein. Diese Rollen erfordern eine Verbreiterung des Heckes über die Breite der Aufschleppe hinaus, woraus sich wiederum eine strömungstechnisch ungünstige Heckform des Trawlers ergibt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und eine Einrichtung zu schaffen, die für Trawler geeignet ist, deren Außenhaut an die Aufschleppe unter Bildung eines schmalen Hecks unmittelbar anschließt.
- Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zur Halterung der Scherbre - tter auf Hecktrawlern, deren Außenhaut an die Aufschleppe ohne Bildung von Heckspiegeln anschließt, mittels Galgen, die oberhalb der Reling angeordnet sind und die Kurrleinenblöcke tragen. Sie besteht darin, daß je ein Galgen in einem Abstand von etwa Scherbrettlänge von Hinterkante Aufschleppe vorgesehen ist, dessen etwa zur Zugrichtung paralleler Längsarm mit der Reling einen nach achtern offenen Schlitz zur Aufnahme des oder der Bügel des Scherbrettes bildet, während ein weiterer zur Schiffsmitte gerichteter Querarm zur Aufhängung des Kurrleinenblockes dient.
- Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie bei Trawlern günstiger Strömungsform anwendbar ist. Die Scherbretter gleiten beim Einholen ohne eine Kippbewegung in die Zurrstellung und gleiten beim Fallenlassen in der günstigen Rückenlage auf das Wasser.
- Die Unterkante des Schlitzes eines jeden Galgens verläuft durch eine keilförmige Auflage auf der Reling vorteilhaft nach vorn ansteigend entsprechend der Einholbewegung der Scherbretter.
- Die Ebene, gebildet aus Galgen, seinem Längsarm und der Schanzkleidkante, bildet vorteilhaft einen Winkel mit dein Schanzkleidverlauf. Dadurch wird erreicht, daß die Scherbretter mit der Schanz nur eine Kantenberührung haben, so daß sie mit der Außenhaut des Schiffes nicht festfrieren können.
- Die beiden zur Schiffsmitte zu gerichteten Querarme der Galgen können in bekannter Weise durch eine Traverse miteinander verbunden sein, wodurch eine Erhöhung der Festigkeit eintritt. Außerdem kann diese Traverse den Block zum Anheben des Netzsteertes tragen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung von Schiffsmitte aus gesehen, Fig. 2 eine Ansicht der Einrichtung von achtern, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1.
- Zu beiden Seiten der Aufschleppe 1 ist oberhalb der Reling an jeder Seite ein Galgen 2 angeordnet. jeder Galgen 2 hat einen etwa zur Zugrichtung parallelen Längsarm 3, der sich vom Galgen aus nach achtern erstreckt. Dieser Längsarm dient als Anlagearm für das Scherbrett4 oberhalb der Reling.
- Vom Galgen aus erstreckt sich des weiteren ein nach Schiffsmitte zu gerichteter Querarm 5, an dessen innerern Ende der Kurrleinenblock 6 aufgehängt ist. Zwischen dem Anlagearm 3 und der Reling 7 ist ein nach achtern offener Schlitz gebildet, dessen Unterkante durch eine keilförmige Auflage 8 nach vorn ansteigend ausgebildet ist.
- Wie aus Fig. 3 ersichtlich, stößt die Außenhaut des Trawlers an die Aufschleppe ohne Bildung von Heckspiegeln. Die Scherbretter liegen also in ihrer Zurrstellung etwa parallel zum hinteren Ende der Außenhaut.
- Wird das Netz nach dem Fang eingeholt, so laufen die Kurrleinen so lange über die Kurrleinenblöcke 6, bis die Scherbretter 4 an den Anlagearm 3 und an der Reling 7 anliegen. Die Bügel 9 befinden sich dann innerhalb des zwischen Anlagearm 3 und der keilförmigen Auflage 8 gebildeten Schlitzes. Nunmehr werden die Scherbretter von den Kurrleinen abgesetzt und durch Ketten bzw. Spannschrauben gezurrt. Die Breite des Schlitzes, in dem die Bügel 9 gehalten sind, entspricht dem senkrechten Abstand der Bügelhalterung am Scherbrett, so daß die Bügelhalterungen eine Verdrehung des Scherbrettes in der Halterung verhindern.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern, deren Außenhaut an die Aufschleppe ohne Bildung von Heckspiegeln anschließt, mittels Galgen, die oberhalb der Reling angeordnet-sind und die Kurrleinenblöcke tragen, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Galgen (2) in einem Ab- stand von etwa Scherbrettlänge von Hinterkante Aufschleppe vorgesehen ist, dessen etwa zur Zugrichtung paralleler Längsarm (3) mit der Reling (7) einen nach achtern offenen Schlitz zur Aufnahme des oder der Bügel (9) des Scherbrettes (4) bildet, während ein weiterer zur Schiffsmitte gerichteter Querarm (5) zur Aufhängung des Kurrleinenblockes (6) dient.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante des Schlitzes durch eine keilförmige Auflage (8) auf der Reling (7) nach vorn ansteigend verläuft. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, gebildet aus dem Galgen (2), dem Längsarm (3) und der Schanzkleidkante (7) einen Winkel mit dem Schanzkleidverlauf bildet. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die beiden zur Schiffsmitte zu gerichteten Querarme (5) der Galgen (2) in be#-kannter Weise durch eine Traverse miteinander verbunden sind, die den Block zum Anheben des Netzsteertes trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1056 960, 1036 684.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST15361A DE1099880B (de) | 1959-07-17 | 1959-07-17 | Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST15361A DE1099880B (de) | 1959-07-17 | 1959-07-17 | Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1099880B true DE1099880B (de) | 1961-02-16 |
Family
ID=7456671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST15361A Pending DE1099880B (de) | 1959-07-17 | 1959-07-17 | Einrichtung zur Halterung der Scherbretter auf Hecktrawlern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1099880B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036684B (de) | 1956-12-24 | 1958-08-14 | Rickmers Rhederei Ag Rickmers | Einrichtung zum Fuehren und Lagern der Scherbretter auf Heckfaengern |
| DE1056960B (de) | 1956-08-03 | 1959-05-06 | Weser Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Aussetzen und Einholen eines ueber das Heck ausgebrachten Schleppnetzes |
-
1959
- 1959-07-17 DE DEST15361A patent/DE1099880B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056960B (de) | 1956-08-03 | 1959-05-06 | Weser Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Aussetzen und Einholen eines ueber das Heck ausgebrachten Schleppnetzes |
| DE1036684B (de) | 1956-12-24 | 1958-08-14 | Rickmers Rhederei Ag Rickmers | Einrichtung zum Fuehren und Lagern der Scherbretter auf Heckfaengern |
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