[go: up one dir, main page]

DE1099511B - Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe

Info

Publication number
DE1099511B
DE1099511B DEU5556A DEU0005556A DE1099511B DE 1099511 B DE1099511 B DE 1099511B DE U5556 A DEU5556 A DE U5556A DE U0005556 A DEU0005556 A DE U0005556A DE 1099511 B DE1099511 B DE 1099511B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zeolite
mixture
molecular sieves
composition
sodium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU5556A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Wesley Breck
Nancy Anne Acara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE1099511B publication Critical patent/DE1099511B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/20Silicates
    • C01B33/26Aluminium-containing silicates, i.e. silico-aluminates
    • C01B33/28Base exchange silicates, e.g. zeolites
    • C01B33/2807Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures
    • C01B33/2869Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of other types characterised by an X-ray spectrum and a definite composition

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe Molekulare Siebe sind kristalline MetalIaluminosilicate des Zeolith-Typs, die Moleküle je nach deren Größe und Form selektiv auf der Innenseite einer großen Anzahl gleichmäßig großer Poren von molekularen Dimensionen adsorbieren. Es können also nur Moleküle einer bestimmten Größe und Form durch die Poren in das Molekularsieb eintreten und von ihm adsorbiert werden, während größere und anders geformte Moleküle ausgeschlossen sind.
  • Eine Dehydratation der molekularen Siebe zur Entfernung des Hydratationswassers ergibt ein kristallines Netzwerk mit Kanälen von molekularer- Dimension, die eine sehr große Oberfläche für die Adsorption fremder Moleküle liefern. Faktoren, die- das Einschließen bei aktivierten. molekularen Sieben beeinflussen, sind die Größe und die polarisierende Kraft der Zwischengitterkationen, die Polarisierbarkeit und Polarität der eingeschlossenen Moleküle, die Dimensionen und die Form der adsorbierten Moleküle im Verhältnis zu der der Kanäle, die Dauer-und die Stärke der Dehydratation und Desorption. und die Anwesenheit von fremden Molekülen in den Zwischengitterkanälen.
  • Molekularsiebe. gleicher chemischer Zusammensetzung können einen unterschiedlichen kristaliographischen Aufbau haben und sich in ihren Eigenschaften wesentlich voneinander unterscheiden. Durch Auswahl bestimmter Ausgangsstoffe, beispielsweise von kolloider Kieselsäure an Stelle von Natriumsilicat, im bekannten Bereich lassen sich unterschiedliche kristalline- zeolithische Molekularsiebe herstellen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe der Zusammensetzung 0,9 ± 0,2- [x N%0: (1- - x) K2 O]: A12 03 : zv Si 02 : y Hz O (Zeolith D) worin x gleich 0 bis 1, w etwa 4;5 bis 4,9 und y in der völlig hydratisierten Form etwa 7 ist, deren Atome in einer solchen elementaren Raumzelle angeordnet sind, daß die Röntgenstrahlen-Beugungsbilder im wesentlichen den in Tabelle I` aufgezeichneten entsprechen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß eine wäßrige Mischung aus Natrium-Kalium-Aluminosilicat hergestellt wird, deren Zusammensetzung,. ausgedrückt in. Molverhältnissen der Oxyde, innerhalb der folgenden Bereiche liegt Na20 -I- K20 - 0145 bis 0165, -Nä20 - 074. bis 0,92, Si02 Na20 +- K20 si02 11,0 Al2O3 - etwa 28, Nä2 O + K2 O -18 bis 45, . die Mischung auf- einer Temperatur von etwa 25- bis 15W C gehalten wird; bis sich Kristalle bilden, und diese dann aus der Mutterlauge abgetrennt werden.
  • Zeolith D besitzt als Pulver ein Röntgenstrahlen-Beugungsbild, wie es in Tabelle I wiedergegeben ist: Die Maxima und der Bragg-w'inkel 2 O wurden von Geigerzähler-Spektrometer-Aufzeichnungen erhalten und daraus die Gitterkonstante (d) und die relativen Intensitäten jeder Linie errechnet.
    Tabelle I
    Röntgenstrahl6n-B6ugimgsbüder
    des synthetischen Zeoliths D
    d = Ebenenabstand in Ä :_I/I.@6@ = Relative Intensität
    Zeolith D Calciumausgetauschter
    Zeolith D
    d (A)
    d @@)
    9,42 66- 9,21 78
    6,89 67. . 6,81 83
    5,54 15 -
    5,03 62. - 4;93 100
    4,33 62 - - 4,27- - 89
    3,98 27
    3,89 23
    3,60 12
    3,45 39 3,41- 56
    3,19 15
    2,94 100 2,92 95
    2,69 9 2,81 44
    2,61 38 2,58 39
    2,50 28
    2,30 16
    2,09 22 2,06 28
    1,81 29 1,79 22
    1,73 23 1,72 22
    Zeolith D kann wie folgt- hergestellt werden: Eine Mischung aus Natrium-Kalium-Aluminosilicat und Wasser wurde so hergestellt, daß die ursprüngliche Zusammensetzung der Mischung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxyde, innerhalb der folgenden Verhältnisse liegt Die Mischung wird auf einer Temperatur von etwa 25 bis 150°C gehalten, bis sich Kristalle bilden. Diese werden dann aus der Mutterlauge entfernt.
  • Das übliche Herstellungsverfahren wird so durchgeführt, daß Natriumaluminat und Alkali in Wasser gelöst werden und diese Lösung zu einer wäßrigen Lösung von Natriumsilicat oder vorzugsweise zu -einer Wasser-Silicat-Mischung, die sich wenigstens teilweise aus einem wäßrigen kolloidalen Kieselsäuresol ableitet, gegeben wird. Die erhaltene Mischung wird dann in ein verschlossenes Gefäß gegeben, um Wasserverluste zu vermeiden, und auf 100 bis 120°C erhitzt, bis.eine Kristallisation eintritt. Wenn die Kristallisation beendet ist, werden die Feststoffe von der Mutterlauge abgetrennt, z. B. durch Absaugen, und mit destilliertem Wasser, bis zu einem pH-Wert des ablaufenden Wassers von etwa 10 bis 11 gewaschen, was anzeigt, daß die Kristalle frei von überschüssigem Alkali sind. Das Produkt kann nach Trocknen bei 100 bis 110°C durch chemische Analyse oder Feststellung der Beugungsbilder des Pulvers mittels Röntgenstrahlen identifiziert werden.
  • Beispiele für Reagenzien, die zur Herstellung von synthetischem Zeolith D verwendet werden können, sind in der folgenden Tabelle II zusammengestellt:
    Tabelle II
    Ausgangsmaterialien für die Synthese des Zeoliths D
    Zusammensetzung, Mol je 100 g
    Na20 1 K20 1 A12031 8i02 1 H20
    A. Nätriümhydroxyd. . 1,25 1,25
    B. Kaliumhydroxyd 0,89 0,89
    C. Natriumaluminat .. 0,48 0,43 1,39
    D. Natriumaluminat .. 0,48 0,44 1,43
    E. Wäßriges kolloides
    Kieselsäuresol ... 0,49 3,92
    F. Destilliertes Wasser 5,55
    G. Natriumsilicat .... 0,318 0,532 2,69
    H. Natriumsilicat .... 0,109 0,422: 3,76
    In einer typischen Beschickung wurden 102,6 g A, 41,1 g B und 30,0 g C in 764,4 g Wasser gelöst und unter Rühren zu 745,2 g E gegeben. Die so hergestellte Mischung besaß folgende Gesamtzusammensetzung pro Mol A1203: 11,0 Mol Na, 0, 2,8 Mol K20, 28 Mol Si 0, und 565 Mol 11,0. Nach 61stündigem Erhitzen der Mischung auf 100°C in einem verschlossenen Glasbehälter wurde die überstehende Flüssigkeit durch Filtrieren entfernt und der feste Rückstand (weißes kristallines Pulver) gewaschen, bis er frei von überschüssigem Natrium- und Kaliumhydroxyd war. Die chemische Analyse dieses kristallinen Pulvers ergab folgende molare Zusammensetzung: 0,47 Na2O : 0,53 K20: A1203: 4,65 Si02 : 6,6 H20. Die Beugungsbilder des Pulvers in der Röntgenstrahlenanalyse waren praktisch die gleichen wie in Tabelle I.
  • In einem anderen Beispiel wurden 34,2 g A, 13,7 g B und 10,0 g C in 254,8 g Wasser gelöst und unter Rühren zu 248,4 g E gegeben, um eine Mischung herzustellen, die folgende Gesamtzusammensetzung pro Mol A1203 besaß: 11,0 Mol Na20, 28 Mol SiO2 und 565 Mol H20. Nach 40stündigem Erhitzen der Mischung auf 100°C in einem verschlossenen Glasbehälter wurde die überstehende Flüssigkeit durch Filtrieren entfernt und der feste Rückstand (weißes kristallines Pulver) gewaschen, bis der Überschuß an Natrium- und Kaliumhydroxyd entfernt war. Die chemische Analyse des getrockneten kristallinen Pulvers ergab die folgende molare Zusammensetzung 0,46 Na2O :-0;60 K20: A1203: 4,90 SiO2: 6,7 H20. Die Beugungsbilder des Pulvers mittels Röntgenstrahlen zeigten eine Kristallstruktur, die praktisch die gleiche war wie die in Tabelle I.
  • Die erfindungsgemäßen Kristalle sind ein dreidimensionales Netzwerk von Si O4 und Al O4-Tetraedern, die durch gemeinsame Sauerstoffatome vernetzt sind. Die Elektrovalenz jedes Aluminium enthaltenden Tetraeders wird durch die Anwesenheit eines Kations, wie z. B. eines Alkalimetallions, in - Übereinstimmung mit der Paulingschen elektrostatischen Valenzregel kompensiert. Der Raum zwischen den Tetraedern ist durch Wassermoleküle besetzt.
  • Die Kristalle können dehydratisiert werden, indem sie in solcher Weise erhitzt werden, daß sie das Hydratationswasser verlieren. Eine solche Dehydratation kann in üblicher Weise erfolgen, indem unter Vakuum auf etwa 350°C oder in einem Durchspülungsgas, wie Luft, erhitzt wird. Dadurch bleibt eine Kristallstruktur zurück, die durch Kanäle molekularer Dimensionen unterbrochen wird, wodurch eine sehr große Oberfläche zur Adsorption fremder Moleküle geschaffen wird.
  • Zeolith D zeigt selbst bei niedrigen relativen Konzentrationen eine sehr starke Selektivität für polare Adsorbate.
  • Die Porengröße kann innerhalb von Grenzen variiert werden, indem mindestens ein Teil der Alkalimetallkationen durch kleinere oder größere Kationen ersetzt wird. Ein solcher Ionenaustausch kann erfolgen, indem eine wäßrige Lösung eines Salzes des einzuführenden Kations durch ein Bett von Zeolith D durchgeführt wird.
  • Durch Ionenaustausch kann eine große Anzahl Isomorpher des Zeoliths D hergestellt werden. Ein brauchbares Verfahren zum Ionenaustausch besteht im Erhitzen des Zeoliths D mit einer wäßrigen Lösung eines Salzes des gewünschten Kations, Abfiltrieren, Waschen und Trocknen des Produktes. Es können jedoch auch kontinuierliche Maßnahmen angewendet werden.
  • Als Beispiel für einen solchen Ionenaustausch wurde folgendes ionenausgetauschtes, aus dem synthetischen Zeolith D erhaltenes Produkt hergestellt: 5,44 g (0,01 Mol) Zeolith D wurden mit 250 ccm einer 0,67 Mol Calciumchlorid enthaltenden Lösung aufgeschlämmt, 30 Minuten auf etwa 100°C erhitzt und filtriert. Diese Behandlung wurde zweimal wiederholt. Nach dem letzten Filtrieren wurde das Pulver bei 120°C getrocknet. Die chemische Analyse zeigte, daß 92 °/o der ursprünglichen Natrium-und Kaliumionen durch Calcium ersetzt worden waren, so daß ein synthetisches Zeolith D der folgenden Zusammensetzung erhalten wurde: 0,92 Ca0 : 0,08 K20: A1203: 4,65 SiO2 : 7 H20. Wie aus Tabelle III zu ersehen ist, können durch ähnliche Verfahren andere zwei- und einwertige Kationen durch Austausch eingeführt werden.
    Tabelle III
    Austauschsalz Mol Salz je Mol Zusammensetzung
    Zeolith D*)
    der ausgetauschten Form
    Natriumchlorid ................................... 100 0,95 Na, 0: 0,05 K20
    Magnesiumchloridhexahydrat ....................... 50 0,72 MgO: 0,24 K20: 0,04 Na20
    Zinknitrathexahydrat .............................. 50 0,71 Zn0 : 0,29 K20 (Spuren Na20)
    Strontiumchlorid .................................. 50 0,96 Sr0 : 0,04 K20 (Spuren Na20)
    Lithiumsulfat ..................................... 50 0,66 Li2O : 0,34 K20
    *) 1 Mol entspricht 544 g der folgenden Formel: 0,47 Na20 : 0,53 K@O :1,00 A1203:4,65 SiO2: 4,7 H20.
    Die Beugungsbilder des Pulvers mittels Röntgenstrahlen sind in Tabelle IV aufgezeichnet. Bei diesen verschiedenen ionenausgetauschten Formen des Zeoliths D variieren die relativen Intensitäten und die Stellungen der Linien nur geringfügig. Die Beugungsbilder zeigen im wesentlichen die gleichen Linien, und alle entsprechen den Erfordernissen für eine einheitliche Elementarzelle etwa der gleichen Größe. Die räumliche Anordnung der Silicium-, Sauerstoff- undAluminiumatome, d. h. die Anordnung der A104 und Si O4 Tetraeder, ist bei allen Formen des Zeoliths D die gleiche. Sowohl das Auftreten einiger kleinerer Linien und das Verschwinden anderer Linien von einer Form des Zeoliths D zur anderen als auch die geringfügigen Änderungen in den Intensitäten und Stellungen einiger der Röntgenstrahlenlinien kann den verschiedenen Größen und der verschiedenen Anzahl der in den einzelnen Formen anwesenden Kationen zugeschrieben werden, da dadurch ein leichtes Ausdehnen oder Zusammenziehen der Kristalle verursacht wird.
    Tabelle IV
    d = Ebenenabstand in Ä : I/Io = Relative Intensität
    Na ,D Li D M D Zn]) Sr D
    d (A) I 1001/l,
    d (A) I 1001/,o
    d (A) I 1001/,o
    d (A) I l00I/I,
    d (Ä) ! 1001/1o
    9,40 80 9,30 78 9,40 62 9,20 ` 31 9,40 57
    6,80 84 6,80 94 6,86 54 6,80 , 23 6,91 21
    5,53 24 5,50 22 5,50 38 5,50 38 5,53 43
    4,98 68 4,92 67 4,92 69 4,84 54 4,95 100
    4,31 88 4,31 ! 78 4,31 100 4,29 100 4,27 79
    3,93 32 3,95 33 3,95 46 3,97 46 3,93 79
    3,42 48 3,42 39 3,42 54 3,42 46 3,42 50
    2,91 100 2,92 100 2,93 85 2,92 54 2,91 93
    2,58 40 2,59 39 2,60 46 2,60 38 2,58 86
    2,43 16 - - - - 2,52 15 2,50 36
    2,08 24 2,08 22 - - 2,08 31 2,07 43
    1,80 20 1,80 22 - - 1,79 23 1,80 36
    1,71 16 1,72 17 - - 1,71 29
    1,69 16 1,69 11 -
    - - - 1,67 I 14
    Die Dichte des Zeoliths D beträgt etwa 2,035 y 0,005 g je ccm, wenn er völlig hydratisiert ist. Die erfindungsgemäß hergestellten Kristalle besitzen einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 4 #t. Der synthetische Zeolith D ist ein einzigartiges Adsorptionsmittel. Er ist insbesondere geeignet, um geradkettige Kohlenwasserstoffe wenigstens bis zum n-Pentan vom Isobutan zu trennen. Er kann Sauerstoff, Wasserstoff und Argon bei - 196°C und Propan und n-Pentan bei 25°C adsorbieren. Einige wichtige Angaben über seine Adsorptionseigenschaften sind in Tabelle V aufgezeichnet.
    Tabelle V
    Adsorptionseigenschaften des synthetischen, Zeoliths D
    Druck - Temperatur g Adsorbat
    Adsorbat g je loo g
    mm H o C Adsorptionsmittel
    1 25 3,7
    100 25 7,2
    Propan .... 700 25 8,8
    1 25 ' 4,0*)
    100 25 7,1*) 700 25 8.,1*)
    0,1 -196 9;4
    10 -196 11,6
    100 -196 12,8
    700 -196 15,1
    Stickstoff ..
    0,1 -196 8,6**)
    10 -196 11,6e*)
    100 -196 12,8**):
    7,00 -196 15,4**y,
    1 25 3,5
    50 25 7,9
    400. 25 10,2
    n-Pentan ...
    1 25 6,0*)
    50 25 9,5*)
    400 25 12,2-°)
    10 25 9,5
    Buten-1 .... l00 25 10,6-
    400 25 -
    700 25 11,1
    Cyclopropan 700 25 2,4
    0,1. 25 10,3
    Wasser ..... . 1 25 16,2
    4,5 25 20,1
    24 25 25,8
    0,1 -196 12,3
    Argon ..... 10 -196 17,,2
    150 - 196 22,4
    Isobutan.... @ 700 25 1,5
    700 25 0;9
    *) 92°/oig Ca-ausgetauschter ZeolithD.
    *) 71°/oig Zn-ausgetauschter ZeolithD.
    Es wird bemerkt, daß die Rückweisungseigenschaften des Zeoliths D genauso wichtig sind wie die Adsorptionseigenschaften. Da calciumausgetauschter Zeolith D z. B. ,veniger als 1 Gewichtsprozent Isobutan adsorbiert, ist Zeolith D wertvoll zum Trennen von Mischungen des Typs Propan/Isobutan, n-Butan/Isobutan oder n-Pentan/ Isobutan. Er ist ebenso brauchbar zum Trocknen anderer Kohlenwasserstoffe, wie Isobutan oder Benzol: Zeolith D kann außerdem verwendet werden, um normale Parafffrnkohlenwasserstoffe- aus einer Mischung derselben mit verzweigten Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen und cyclischen Kohlenwasserstoffen, die wenigstens 4 Kohlenstoffatome im Ring enthalten, abzutrennen. Die Mischung wird in Berührung mit dem molekularen Sieb gebracht, und die normalen Kohlenwasserstoff e werden selektiv adsorbiert.
  • Zeolith D eignet sich weiterhin zum Trocknen von Gasen.
  • Die Desorption der adsorbierten Materialien aus dem Zeolith D kann durch Waschen mit Wasser oder Wasserdampf, durch Durchblasen von Gas,, während das Material auf einer erhöhten Temperatur gehalten wird, oder durch Evakuieren oder ähnliche Verfahren erfolgen.
  • Zeolith D kann als Adsorptionsmittel in jeder geeigneten Form verwendet werden. Pulverisierte kristalline Materialien geben ebenso ausgezeichnete Ergebnisse wie tablettierte Produkte, Die tablettierten Produkte können erhalten werden, indem eine Mischung aus Zeolith D und einem geeigneten Bindemittel, wie- Ton, in Tabletten-oder Pillenform gepreßt wird.

Claims (1)

  1. P-A TEEI T A N S.PRV. C H E.:: 1. Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekulaxsiebe der Zusammensetzung 0,9 :E 0,2 [x Na2O: (1 - x) K,0]: A1203: w Si02:y H20 (Zeolith D) worin x gleich 0 bis 1, w etwa 4,5 bis 4,9. und y in der völlig hydratisierten Form etwa 7 ist, deren Atome in einer solchen elementaren Raumzelle angeordnet sind;. daß die Röntgenstrahlen-Beugungsbifder im wesentlichen den in Tabelle I aufgezeichneten entsprechen,, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Mischung aus Natrum@Kalium-Aluminosilicat hergestellt wird, deren Zusammensetzung, ausgedrückt in Molverhältnissen der Oxyde, innerhalb der folgenden Bereiche liegt die Mischung auf einer Temperatur von. etwa 25 bis 150°C gehalten: wird, bis sich. Kristalle bilden und diese dann aus dp-x Mutterlauge abgetrennt werden. 2: Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß als wesentlicher Bestandteil des siliciumhaltigen Materials ein wäßriges Kieselsäuresol verwendet wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und- 2, dadurch gekennzeichnet, daß- der Zeolith D in innige Berührung mit einer-Lösung-gebracht wird, die ein Kation mit einer Valenz bis 2, vorzugsweise Natrium, Kalium, Calciüm, Magnesium; Zink, Strontium oder Lithium, enthält. In. Betracht- gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 111.7 756, 1117 776.
DEU5556A 1957-08-26 1958-08-23 Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe Pending DE1099511B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1099511XA 1957-08-26 1957-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1099511B true DE1099511B (de) 1961-02-16

Family

ID=22330456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU5556A Pending DE1099511B (de) 1957-08-26 1958-08-23 Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1099511B (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218417B (de) * 1963-11-19 1966-06-08 Wolfen Filmfab Veb Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1263726B (de) * 1962-08-03 1968-03-21 Union Carbide Corp Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1265727B (de) * 1964-03-10 1968-04-11 Wolfen Filmfab Veb Verfahren zur Herstellung synthetischer kristalliner Natrium-Kalium-Zeolithe
DE2412837A1 (de) * 1973-04-13 1974-10-31 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zum waschen und reinigen der oberflaechen von festen werkstoffen, insbesondere von textilien, sowie mittel zur durchfuehrung des verfahrens
DE2510741A1 (de) * 1975-03-12 1976-09-23 Degussa Ionenaustauschendes aluminiumsilikat mit hydrophiler oberflaeche ii
DE2510675A1 (de) * 1975-03-12 1976-09-23 Degussa Ionenaustauschendes aluminiumsilikat mit hydrophiler oberflaeche i

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1117756A (fr) * 1953-12-24 1956-05-28 Union Carbide & Carbon Corp Agent adsorbant
FR1117776A (fr) * 1953-12-24 1956-05-28 Union Carbide & Carbon Corp Procédé de fabrication de matières adsorbantes synthétiques

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1117756A (fr) * 1953-12-24 1956-05-28 Union Carbide & Carbon Corp Agent adsorbant
FR1117776A (fr) * 1953-12-24 1956-05-28 Union Carbide & Carbon Corp Procédé de fabrication de matières adsorbantes synthétiques

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263726B (de) * 1962-08-03 1968-03-21 Union Carbide Corp Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1218417B (de) * 1963-11-19 1966-06-08 Wolfen Filmfab Veb Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1265727B (de) * 1964-03-10 1968-04-11 Wolfen Filmfab Veb Verfahren zur Herstellung synthetischer kristalliner Natrium-Kalium-Zeolithe
DE2412837A1 (de) * 1973-04-13 1974-10-31 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zum waschen und reinigen der oberflaechen von festen werkstoffen, insbesondere von textilien, sowie mittel zur durchfuehrung des verfahrens
DE2412837C3 (de) * 1973-04-13 1989-10-12 Henkel & Cie Gmbh Mittel zum Waschen bzw. Bleichen von Textilien unter Einsatz kristalliner wasserunlöslicher Silikate, ihre Herstellung und ihre Verwendung
DE2510741A1 (de) * 1975-03-12 1976-09-23 Degussa Ionenaustauschendes aluminiumsilikat mit hydrophiler oberflaeche ii
DE2510675A1 (de) * 1975-03-12 1976-09-23 Degussa Ionenaustauschendes aluminiumsilikat mit hydrophiler oberflaeche i

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1100009B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1098930B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1038017B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE2707313A1 (de) Verfahren zur herstellung von geformten zeolithen
DE2531670A1 (de) Zeolith und verfahren zu dessen herstellung
DE68912556T2 (de) Zeolit-granulate mit zeolit-bindemittel.
DE1767235B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Zeolithen
DE2704039B2 (de) Synthetisches kristallines zeolithisches Molekularsieb und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1038016B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1277223B (de) Verfahren zur Herstellung von kristallinen Zeolithen
US3334964A (en) Synthesis of mordenite
DE3219475A1 (de) Agglomerierter gegenstand aus modifiziertem zeolith
DE1098929B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
CH493426A (de) Verfahren zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften von Alumino-Silikat-Zeolithen und deren Verwendung
DE1099511B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE2751443C3 (de) Kristallines Siliciumdioxid
DE1038015B (de) Verfahren zur Herstellung synthetischer zeolithischer Molekularsiebe
DE1098927B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
DE1905020A1 (de) Molekularsieb
DE1099513B (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallinen Zeoliths (Zeolith E)
DE2062571A1 (de) Verfahren zur Herstellung von kristallinen Aluminosihkaten
DE1100010B (de) Verfahren zur Herstellung kristalliner zeolithischer Molekularsiebe
AT211282B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen synthetischen, kristallinen, zeolithischen Natrium-Aluminiumsilikates vom Typus der Molekularsiebe
DE1102118B (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallinen Zeoliths (Zeolith F)
AT206873B (de) Verfahren zur adsorptiven Abtrennung von kleinen, polaren Molekülen aus Gasgemischen