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DE1099155B - Aufgabevorrichtung fuer Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung - Google Patents

Aufgabevorrichtung fuer Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung

Info

Publication number
DE1099155B
DE1099155B DEB47995A DEB0047995A DE1099155B DE 1099155 B DE1099155 B DE 1099155B DE B47995 A DEB47995 A DE B47995A DE B0047995 A DEB0047995 A DE B0047995A DE 1099155 B DE1099155 B DE 1099155B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
container
feeding device
elements
feed container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB47995A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Dolman Bibby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1099155B publication Critical patent/DE1099155B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Aufgabevorrichtung für Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung Die Erfindung betrifft eine Aufgabevorrichtung für Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung, mit einem Aufgabebehälter sowie einer Mehrzahl darin quergelagerter, drehbarer Zuführungselemente und daran befestigter, sich nach außen erstreckender Nasen sowie Antriebsmitteln zu ihrer Drehung in verschiedenen Richtungen.
  • Bei einer bekannten Aufgabevorrichtung sind die Zuführungselemente als Rundwellen, die mit Nadeln oder Lamellen beschickt sind, ausgeführt. Ferner ist es bekannt, die Aufgabevorrichtung als rotierende Walze mit darunter befindlichen viereckigen Walzen auszubilden. Insbesondere für Strangpressen zur Verarbeitung von Holzspänen mit geringem Bindemittelzusatz zu Spanplatten sind diese bekannten Aufgabevorrichtungen jedoch weniger geeignet, da bei diesen eine einwandfreie und gleichmäßige Zuführung und Durchmischung des Rohstoffes kaum gewährleistet ist.
  • Versuche haben ergeben, daß diese Mängel nicht auftreten, wenn die Zuführungselemente, soweit sie sich innerhalb des Aufgabebehälters befinden, an sich bekannten quadratischen Querschnitt haben und die sich nach außen erstreckenden Nasen an den Zuführungselementen allseitig angebracht, jedoch auf je zwei angrenzenden Außenflächen gegeneinander versetzt verteilt sind, wobei jede Nase einander gegenüberliegende Arbeitsflächen von ungleicher Länge hat, die durchweg parallel zur Drehachse liegen und eine schräge Außenfläche haben, die die parallelen Arbeitsflächen miteinander verbindet. Es hat sich ergeben, daß diese Spezialausbildung der Zuführungselemente mit quadratischem Querschnitt und gestaffelten Nasen den besonderen Anforderungen der Spanplattenerzeugung gewachsen sind und sich hinsichtlich der Rohstoffausbringung leistungs- als auch qualitätsmäßig optimale Ergebnisse erzielen lassen. Der Rohstoff wird mit den erfindungsgemäßen Zuführungselementen in gleichbleibenden Mengen und gut gemischt dem Hubraum der Presse zugeführt. Das Material wird nicht in unerwünschter Weise zusammengedrückt, und es werden keine Luftblasen erzeugt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise als Schnitt gezeichnete Ansicht einer Aufgabevorrichtung für eine Strangpresse, Fig. 2 in perspektivischer Darstellung eines der in dem Aufgabebehälter vorgesehenen Rühr- und Zuführelemente.
  • Gemäß Fig. 1 trägt das vordere Ende des Kreuzkopfes eine Konsole 59 zur Unterstützung einer als Stempel dienenden Platte 60, die mittels eines (nicht dargestellten) Antriebs unterhalb des Aufgabebehälters 22 hin- und herbewegt wird, wobei sie in den zum Formen dienenden Abschnitt 24 eintritt. Am vorderen Ende der Stempelplatte ist ein Kopfstück 61 befestigt, und an der Unterseite der Platte kann ein Abstandsstück 62 befestigt sein.
  • Man erkennt, daß der Stempelkopf 61 zwischen der in Fig. 1 dargestellten vordersten Stellung und einer rückwärtigen Stellung unterhalb der Mündung 63 des Aufgabebehälters 22 hin- und herbewegt wird. Der Aufgabe- bzw. Zuführungsbehälter 22 kann aus einer (nicht dargestellten) Misch- und Zuführungseinrichtung ein Gemisch aus zerkleinertem Material und einem Bindemittel aufnehmen und dieses Gemisch der Mündung 63 des Aufgabebehälters 22 zwangläufig und gleichmäßig zuführen. Gemäß Fig. 1 umfaßt der Zuführungsbehälter Seitenwände 64, eine nach innen geneigte Rückwand 65 und eine ebenfalls nach innen geneigte Vorderwand 66, die in den querliegenden Teil 67 in der Nähe des zum Formen dienenden Abschnitts der Maschine übergeht. Der Aufgabebehälter ist in sich versteift und wird als Ganzes durch einen Rahmen 68 unterstützt, der mit Hilfe von Rädern bzw. Rollen 69 auf Schienen 70 beweglich ist, die ihrerseits durch einen Ansatz 71: des Rahmens 68 unterstützt werden. Die inneren Enden der Laufschienen 70 sind bei 72 nach oben umgebogen, um die Bewegung des Aufgabebehälters in beiden Richtungen zu begrenzen. Auf diese Weise kann man den Aufgabebehälter. als Ganzes leicht aus der normalen Betriebsstellung nach hinten bewegen, wenn es erforderlich ist, die Maschine zu reinigen oder Verstopfungen zu beseitigen. Zu dem gleichen Zweck ist der untere Teil der Vorderwand 67 in Form einer Klappe 73 ausgeführt, die bei 74 an dem Teil 67 des Behälters angelenkt ist.
  • Das Innere des Aufgabebehälters ist mit einer Platte 75 versehen, die eine Fortsetzung der Vorderwand 66 bildet, und mit der Platte 75 ist eine Verlängerungsplatte 76 auf beliebige Weise gleitend verbunden, so daß die Verlängerungsplatte gegenüber der Platte.75 bewegt werden kann, um die Durchtrittsöffnung zwischen der Außenkante der Verlängerungsplatte und der gegenüberliegenden Rückwand 65 nach Belieben zu verändern, damit man die Zuführung des Materials zu dem unteren Mündungsabschnitt des Behälters regeln kann. Ferner sind Vorkehrungen getroffen, um die Verlängerungsplatte 75 von außen her in den Aufgabebehälter vorzuschieben bzw. sie zurückzuziehen; dies geschieht zweckmäßigerweise mit Hilfe eines Handrades 77, mittels dessen sich eine Welle 78 drehen läßt, um die Verlängerungsplatte zu verschieben, was z. B. mit Hilfe eines Zahnrades und einer Zahnstange (nicht dargestellt) geschehen kann.
  • Um die Konsistenz des zuzuführenden Materials in dem Aufgabebehälter gleichmäßig zu halten und das Material der Mündung des Behälters zwangläufig und gleichmäßig zuzuführen, ohne das Material in unerwünschter Weise zusammenzudrücken und ohne Luftblasen zu erzeugen, sind mehrere drehbare Zu- ; führungselemente 79 vorgesehen, die sich quer durch den Aufgabebehälter erstrecken. Zum Antrieb dieser Zuführungselemente dient ein auf dem Behälterrahmen 68 angeordneter Elektromotor 80, der über eine Kette oder einen Riemen 83 ein Kettenrad bzw. eine Riemen- , scheibe 82 antreibt.
  • Von dem Kettenrad 82 und der Vorgelegewelle 84 aus wird der Antrieb über die Kette 85 zu einem Kettenrad übertragen, das mit dem obersten Zuführungsglied 79 verbunden ist. Gemäß Fig. 1 ist das -oberste Zuführungselement durch das zugehörige Kettenrad 86 und eine Kette 87 mit ähnlichen Kettenrädern verbunden, die auf den Enden der übrigen Zuführungselemente befestigt sind. Man erkennt, daß sich die Zuführungselemente in verschiedenen Richtungen drehen.
  • Es hat sich gezeigt, daß-die Form der Zuführungselemente einen erheblichen Einfluß auf die Zuführung des Materials ausübt. Fig.2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Zuführungselementes, das sich bei der- Zuführung des hier in Frage kommenden Materials als außerordentlich zweckmäßig erwiesen hat; dieses Zuführungselement trägt an jedem Ende einen Wellenstumpf 88, der sich durch die betreffende Seitenwand 64 .des Aufgabebehälters erstreckt und ,darin gelagert ist; ferner ist ein mittlerer Abschnitt 89 von quadratischem Querschnitt vorgesehen. Von diesem mittleren Abschnitt 89 aus erstrecken sich mehrere Nasen 90, und jede dieser Nasen besitzt einander gegenüberliegende Kantenflächen91 und 92 sowie eine nach innen geneigte äußere Stirnfläche 93. Zur Erzielung der günstigsten Betriebsweise is es zweckmäßig, wenn sich wenigstens die oberen Zuführungselemente in Richtung des Pfeils 94 drehen, wobei die längeren Kantenflächen 92 der Nasen 90 das Material durch-.arbeiten und es mit sehr starker Wirkung durchrühren. Die der untenliegenden Mündung des Aufgabebehälters benachbarten unteren Zuführungselemente können sich in entgegengesetzter Richtung drehen, wobei die kürzeren Kantenflächen 91 und die geneigte äußere Stirnfläche 93 jeder Nase an dem Material angreifen, es durcharbeiten und es gleichzeitig zwangläufig nach unten bewegen. Die Nasen der Zuführungselemente sind an dem Mittelstück 89 gegenseitig versetzt angebracht (Fig. 14), und wenn die Zuführungselemente in der geeigneten Richtung gedreht werden, führen sie das zerkleinerte Material und das Bindemittel gleichmäßig, zwangläufig und ohne Zusammendrückung zu.
  • Durch den Stempel wird das Material aus der Mündung des Aufgabebehälters in den zum Formen dienenden Abschnitt 24 der Maschine gedrückt. Gemäß Fig. 1 umfaßt dieser Abschnitt 24 verhältnismäßig kurze obere und untere Platten 95, die im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Die untere Platte 95 erstreckt sich nach hinten über die obere Platte hinaus bis unter die Mündung des Aufgabebehälters, und dieses verlängerte rückwärtige Ende 98 bildet eine Gleitführung für den Stempel.
  • Das in dem Aufgabebehälter 22 enthaltene Material kann normalerweise durch die Wirkung der Schwerkiaft zugeführt werden. Jedoch kann man die verstellbare Verlängerungsplatte 76 dazu benutzen, Unterschiede in der wirksamen Dichte des Materials auszugleichen, und ferner dient die Platte 76 dazu, das normale Ausfließen des Materials in Richtung auf den Boden des Behälters gleichmäßiger zu machen. Während des Betriebes werden die Zuführungswalzen 79 durch den Motor 85 und die zugehörigen Antriebsmittel ständig gedreht. Durch die Drehbewegung der Zuführungswalzen wird der Aufgabebehälter in Schwingungen versetzt, und die zahlreichen Nasen 90 (Fig. 2) bringen durch ihre Seitenflächen 91 und 92 sowie durch ihre Stirnflächen 93 zwangläufig wirkende Kräfte auf das Material auf, um es gleichmäßig nach unten zu bewegen. Es hat sich gezeigt, daß der Einbau wenigstens einer Zuführungswalze 79, die sich in entgegengesetzter Richtung zur Drehbewegung der anderen Zuführungswalzen dreht, eine Mischung und Glättung .des zugeführten Materials bewirkt und daß die Bildung von Flächenteilen, innerhalb deren , das Material nur ungenügend verdichtet ist, bzw. von offenen Flächen .oder Taschen in der zugeführten Materialmasse vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aufgabevorrichtung für Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung, mit einem Aufgabebehälter sowie einer Mehrzahl darin quergelagerter, drehbarer Zuführungselemente und daran befestigter, sich nach außen erstreckender Nasen sowie Antriebsmitteln zu ihrer Drehung in verschiedenen Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungselemente .(79), soweit sie sich innerhalb des Aufgabebehälters (64) befinden, einen an sich bekannten quadratischen Querschnitt haben und die sieh nach außen Erstreckenden Nasen (90) an den Zuführungselementen allseitig angebracht, jedoch auf je zwei angrenzenden Außenflächen gegeneinander versetzt verteilt sind, wobei jede Nase einander gegenüberliegende Arbeitsflächen @91 bzw. 92) von ungleicher Länge hat, die durch-,veg parallel zur Drehachse :liegen und :eine schräge Außenfläche (93) haben, die die beiden parallelen Arbeitsflächen miteinander verbindet.
  2. 2. Aufgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabebehälter (64) und die zugeordneten Bauelemente aus einer normalen Betriebsstellung oberhalb der Kanaleintrittsöffnung der Strangpresse in eine Stellung, entfernt von dieser Öffnung, verschiebbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschriften Nr. 170658, 176013.
DEB47995A 1954-10-06 1955-10-05 Aufgabevorrichtung fuer Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung Pending DE1099155B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1099155XA 1954-10-06 1954-10-06

Publications (1)

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DE1099155B true DE1099155B (de) 1961-02-09

Family

ID=22330244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB47995A Pending DE1099155B (de) 1954-10-06 1955-10-05 Aufgabevorrichtung fuer Strangpressen, insbesondere zur Spanholzplattenherstellung

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DE (1) DE1099155B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282916B (de) * 1962-09-14 1968-11-14 William Lee Knowles Strangpressvorrichtung zum Herstellen von Profil-Hartfaser- bzw. Spanplatten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT170658B (de) * 1950-06-22 1952-03-10 Leopold Dipl Ing Dr Vorreiter Vorrichtung zur Behandlung von schüttfähigem Klein- bzw. Feingut mit einem Medium
AT176013B (de) * 1946-08-29 1953-09-10 Fred Fahrni Preßplatte aus Holzstückchen mit Bindemitteln und Verfahren zur Herstellung solcher Platten

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