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DE1091469B - Brikettstrangpresse - Google Patents

Brikettstrangpresse

Info

Publication number
DE1091469B
DE1091469B DEK36184A DEK0036184A DE1091469B DE 1091469 B DE1091469 B DE 1091469B DE K36184 A DEK36184 A DE K36184A DE K0036184 A DEK0036184 A DE K0036184A DE 1091469 B DE1091469 B DE 1091469B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding channel
filling
shaft
agitator
chute
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK36184A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Karl Goluecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK36184A priority Critical patent/DE1091469B/de
Publication of DE1091469B publication Critical patent/DE1091469B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Brikettstrangpresse Die Erfindung betrifft eine Brikettstrangpresse mit im Formkanal hin- und hergehendem Preßstempel sowie in den Formkanal mündendem Füllschacht. Bei solchen Pressen ist es bekannt, in oder am Füllschacht Vorrichtungen anzubringen, mit denen das Brikettiergut gleichmäßig in den Formkanal eingefüllt wird. Hierzu dienen beispielsweise eine im Füllschacht bis dicht an den Formkanal heranreichende, umlaufende Welle mit Druckwerkzeugen, die als Schnecke ausgebildet sind, ferner hin- und herbewegte oder mittels eines Vibrators in Schwingbewegungen versetzte Füllschachtwände sowie Einblasdüsen oder poröse Platten zum Einblasen von Druckluft in feinverteiltem Zustand in das Brikettiergut.
  • Mit diesen Vorrichtungen kann man jedoch das Brikettiergut nicht mischen. Werden der Presse beispielsweise zwei verschiedene, in einem Bunker befindliche und miteinander vermischte Braunkohlensorten zugeführt, so findet erfahrungsgemäß im Bunker und in der Zuführungseinrichtung eine unerwünschte Entmischung der Kohlensorten statt, die den Brikettiervorgang und die Standfestigkeit der Briketts beeinträchtigt. Auch bei Braunkohle, die mit einem anderen körnigen Brennstoff, z. B. Torf, gemischt ist und mit diesem zusammen brikettiert werden soll, tritt die vorerwähnte nachteilige Entmischung des Gutes auf.
  • Es ist ferner bekannt, in einem oberhalb des Füllschachtes einer Presse befindlichen Zuführungstrichter ein Rührwerk vorzusehen. Hierbei tritt jedoch noch eine Entmischung in dem Füllschacht der Presse ein. Außerdem hat man bereits bei einer Schneckenpresse für breiartiges Gut in einem Zuführungsschacht ein Rührwerk vorgesehen. Dieses dient dazu, das zu verarbeitende Material der Preßschnecke zuzuführen. Das Problem einer Entmischung tritt dagegen bei dieser Presse nicht auf.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, den Übelstand der Entmischung des Brikettiergutes bei Strangbrikettpressen mit im Formkanal hin- und hergehendem Preßstempel sowie in den Formkanal mündendem Füllschacht zu beheben. Diese Aufgabe wird bei einer solchen Presse, in deren Füllschacht eine bis dicht an den Formkanal heranreichende Welle mit Druckwerkzeugen umläuft, dadurch gelöst, daß die Druckwerkzeuge als Rührstifte ausgebildet sind, welche in der Längsrichtung der Welle mit solchem Abstand voneinander und, im Grundriß gesehen, gegeneinander so versetzt angeordnet sind, daß sie das Gut kräftig mischen. Die umlaufenden Rührstifte verteilen die einzelnen Korngrößen des Brikettiergutes gleichmäßig über die ganze Breite des Füllschachtes und sorgen in vorteilhafter Weise für eine anständige Ineinandermischung der verschiedenen Kornanteile. Dabei üben die in waagerechten Ebenen umlaufenden Rührstifte einen gewissen Druck auf das im Formkanal befindliche Gut aus. Durch die Vielzahl der Rührstifte wird gleichzeitig der Widerstand des Gutes gegen eine Bewegung nach oben sehr verstärkt, so daß der Widerstand gegen einen Rückstau des bereits im Formkanal befindlichen Gutes erhöht wird. Durch Versuche wurde festgestellt, daß nach allem die Druckfestigkeit der Briketts erhöht wurde.
  • Einte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Füllschacht, wie an sich bekarint, einen schrägen Gutzulauf aufweist, daß die Rührwelle seitlich des Gutzulaufes aus dem Füllschacht austritt und daß an der Austrittsstelle ein mit der Rührwelle gekoppelter Antriebsmotor - gegebenenfalls mit einem .zwischengeschalteten Getriebe -angeordnet ist. Die Antriebseinrichtung ist dadurch in konstruktiv einfacher Weise und raumsparend über dem oberen Ende des Füllschachtes angebracht. Die Erfindung bedingt also keinerlei bauliche Veränderungen der Brikettpresse selbst.
  • Die Erfindung ist nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch einen Füllschacht und einen Teil des Preßkopfes einer Zwillingsstrangpresse, Fig. 2 einen Längsschnitt durch beide Füllschächte der Presse nach der Linie II-II in Fig. 1.
  • Der Preßkopf 1 der Zwillingsstrangpresse weist zwei nebeneinanderliegende Formkanäle auf, von denen in Fig. 1 der Formkanal 2 dargestellt ist. Dieser ist mit Formzeugen 3, 4, 5, 6, 7 und 8 ausgelegt und nimmt einen in Pfeilrichtung a mittels eines nicht dargestellten Stempelantriebes hin- und herbewegten Preßstempel 9 auf. Die oberen Formzeuge 3, 5 und 8 sind an einer Nachstellzunge 11 befestigt. Der zweite, in der Zeichnung nicht dargestellte Formkanal ist gleichfalls in der vorbeschriebenen Weise mit Formzungen, einem Preßstempel sowie einer Nachstellzunge ausgestattet.
  • In jeden Formkanal mündet, wie in Fig. 2 angedeutet ist, je ein senkrechter Füllschacht 12 bzw. 13. Die Füllschächte besitzen oben einen schrägen Gutzulauf 14, in dem eine vom Stempelantrieb umlaufend angetriebene Zuführungswalze 15 und ein verstellbarer Schieber 16 angeordnet sind. Im Preßkopf ist vorteilhaft auf der dem Stempelantrieb zugekehrten Seite, d. h. in Fig. 1 auf der linken Seite des Füllschachtes 12 bzw. 13 je ein in den Formkanal mündender schmaler senkrechter Entlüftungsschacht vorgesehen, von denen in Fig. 1 nur der zum Füllschacht 12 gehörige Entlüftungsschacht 17 gezeigt ist.
  • In jedem Füllschacht ist eine über die gesamte Schachtlänge sich erstreckende Rührwelle 18 bzw. 19 vorgesehen. Diese Rührwellen sind an ihren oberen und unteren Enden in je einem Halslager gelagert, von denen auf der Zeichnung für die Rührwelle 18 die Halslager 20 und 21 und für die Rührwelle 19 das obere Halslager 22 dargestellt sind. Die Rührwellen treten mit ihren oberen Enden seitlich des Gutzulaufes 14 aus den Füllschächten aus und sind außerhalb der Füllschächte mit je einem Zahnrad 23 bzw. 24 ausgestattet. Auf den Rührwellen sind Rührstifte 25 befestigt, welche - in Längsrichtung der Rührwelle -mit Abstand voneinander und außerdem im Grundriß gesehen, gegeneinander versetzt angeordnet sind. Bei kurzen Füllschächten bzw. genügend steifen Rührwellen können die Halslager 21 in vorteilhafter Weise unten fortgelassen oder gegebenenfalls im Füllschacht unter der Einmündung des Gutzulaufs 14 angebracht werden. Dadurch ist es möglich, am unteren Ende der Rührwelle den untersten Rührstift unmittelbar über den Formkanal anzuordnen, um am Übergang des Füllschachtes in den Formkanal eine besonders gute Durchmischung des Brikettiergutes zu erzielen.
  • An der Austrittsstelle der Rührwellen aus den Füllschächten ist seitlich des Gutzulaufs 14 und oberhalb der Zahnräder 23, 24 ein Antriebsmotor 26 vorgesehen, der mit einem Getriebe 27 gekoppelt ist. Eine aus diesem Getriebe herausragende Antriebswelle 28 ist mit einem Antriebsritzel29 versehen und so angeordnet, daß das Ritzel 29 zwischen den beiden Zahnrädern 23, 24 liegend mit diesen im Eingriff steht. Die Antriebswelle 28 ist an ihrem unteren Ende in einem an den Füllschächten befestigten Lager 30 geführt.
  • Das Brikettiergut gelangt durch eine Zuführungsleitung 31 in Pfeilrichtung b auf die in Pfeilrichtung c mit regelbarer Geschwindigkeit umlaufende Zuführungswalze 15 und von dieser in mittels des Schiebers 16 einstellbaren Mengen durch den Gutzulauf 14 in die Füllschächte 12 und 13, um aus diesen in die Formkanäle zu fallen. Das in den Füllschächten sich stauende Gut wird von den mit etwa 50 U/min umlaufenden Rührstiften (Pfeilrichtung d) ständig durchmischt, so daß beim Brikettiervorgang die eingangs beschriebenen Vorteile erzielt werden. Die aus dem Brikettiergut entweichende Luft wird durch die Luftschächte (Pfeilrichtung e) abgeführt.
  • Die lichte Weite der Füllschächte 12, 13, die kreisförmigen oder quadratischen Querschnitt besitzen, wird etwas größer gewählt als die Breite des Formkanals.
  • Abweichend von dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel können die Rührstifte auch in der Längsrichtung der Rührwelle mit nach unten abnehmenden Abständen angeordnet werden. Damit wird eine nach unten zunehmende Mischwirkung erzielt und zugleich eine Vergrößerung des Widerstandes gegen das Zurücktreten des Gutes nach oben.
  • Die Erfindung kann bei Einstempel- wie auch bei Drillings- oder Vierlingspressen verwendet werden. Bei Mehrstempelpressenwlrd vorteilhaft für die Rührwellen eine gemeinsame, gegenbenenfalls mit einer Schneckenradübertragung ausgestattete Antriebseinrichtung vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCHE: 1. Brikettstrangpresse mit im Formkanal hin-und hergehendem Preßstempel sowie in den Formkanal mündendem Füllschacht, in dem eine bis dicht an den Formkanal heranreichende @Y'elle mit Druckwerkzeugen umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwerkzeuge als Rührstifte ausgebildet sind, welche in der Längsrichtung der Welle mit solchem Abstand voneinander und im Grundriß gesehen, gegeneinander so versetzt angeordnet sind, daß sie das Gut kräftig mischen. z. Brikettstrangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllschacht einen schrägen Gutzulauf aufweist, daß die Rührwelle seitlich des Gutzulaufs aus dem Füllschacht austritt und daß an der Austrittsstelle ein mit der Rührwelle gekoppelter Antriebsmotor - gegebenenfalls mit einem zwischengeschalteten Getriebe - angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 3 500, 623 902; französische Patentschrift Nr. 886463.
DEK36184A 1958-11-10 1958-11-10 Brikettstrangpresse Pending DE1091469B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK36184A DE1091469B (de) 1958-11-10 1958-11-10 Brikettstrangpresse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK36184A DE1091469B (de) 1958-11-10 1958-11-10 Brikettstrangpresse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091469B true DE1091469B (de) 1960-10-20

Family

ID=7220605

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK36184A Pending DE1091469B (de) 1958-11-10 1958-11-10 Brikettstrangpresse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1091469B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3500C (de) * H. BlLLETER & G. STEINTRECHT, in Firma: BlLLETER & KLUNZ, Maschinen-Fabrikanten in Aschersleben Schraubenkapsel - Räderwerk zum Verdichten und Pressen von Braunkohle und anderen breiartigen Materialien
DE623902C (de) * 1936-01-07 Heinrich Willmer Dr Ing Vorpressschnecke zum Vorpressen des Gutes an Brikettstrangpressen fuer Braunkohle
FR886463A (fr) * 1942-06-02 1943-10-15 Cie Forges Et Acieries Marine Dispositif pour l'agglomération de matières pulvérulentes

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3500C (de) * H. BlLLETER & G. STEINTRECHT, in Firma: BlLLETER & KLUNZ, Maschinen-Fabrikanten in Aschersleben Schraubenkapsel - Räderwerk zum Verdichten und Pressen von Braunkohle und anderen breiartigen Materialien
DE623902C (de) * 1936-01-07 Heinrich Willmer Dr Ing Vorpressschnecke zum Vorpressen des Gutes an Brikettstrangpressen fuer Braunkohle
FR886463A (fr) * 1942-06-02 1943-10-15 Cie Forges Et Acieries Marine Dispositif pour l'agglomération de matières pulvérulentes

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