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DE3229033C2 - Brikettierpresse - Google Patents

Brikettierpresse

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Publication number
DE3229033C2
DE3229033C2 DE19823229033 DE3229033A DE3229033C2 DE 3229033 C2 DE3229033 C2 DE 3229033C2 DE 19823229033 DE19823229033 DE 19823229033 DE 3229033 A DE3229033 A DE 3229033A DE 3229033 C2 DE3229033 C2 DE 3229033C2
Authority
DE
Germany
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feed
screw
press
screws
briquetting press
Prior art date
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Expired
Application number
DE19823229033
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English (en)
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DE3229033A1 (de
Inventor
Erwin 7080 Simmisweiler Deiss
Albert 7080 Aalen Hauber
Axel 7082 Oberkochen Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Max Wirth Maschinen und Werkzeuge 7082 Oberkoche
Original Assignee
Kirchner & Co Spezialmaschinen 7081 Essingen De GmbH
Kirchner & Co Spezialmaschinen 7081 Essingen GmbH
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Publication date
Application filed by Kirchner & Co Spezialmaschinen 7081 Essingen De GmbH, Kirchner & Co Spezialmaschinen 7081 Essingen GmbH filed Critical Kirchner & Co Spezialmaschinen 7081 Essingen De GmbH
Priority to DE19823229033 priority Critical patent/DE3229033C2/de
Publication of DE3229033A1 publication Critical patent/DE3229033A1/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/26Extrusion presses; Dies therefor using press rams
    • B30B11/265Extrusion presses; Dies therefor using press rams with precompression means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Abstract

Bei einer Brikettierpresse zum verdichtenden Zusammenpressen von Abfällen, insbesondere von zerkleinerten Holz- und Papierabfällen, die wenigstens einen in einen Preßkanal einer Preßform eingreifenden hin- und herbewegbaren Preßkolben aufweist, wobei zwischen der Preßform und dem der Preßform zugewandten Ende des Preßkolbens in dessen zurückgezogenem Zustand eine Einfüllöffnung im Preßkanal für das zusammenzupressende Material vorgesehen ist, die von beidseits des Preßkanales angeordneten und mit Zuführschnecken versehenen wenigstens teilweise einseitig offenen Zufuhrkanälen beaufschlagt wird, soll für eine einwandfreie Zufuhr des zu verdichtenden Materiales auch bei ungünstigen und stärker an den Zufuhrteilen haftenden Materialien, insbesondere auch bei feuchten Materialien in einfacher Weise Sorge getragen werden. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß wenigstens zwei mit Schnecken (9, 10) versehene Zufuhrkanäle (15, 16) vorgesehen und jeweils um denselben Winkel zur Horizontalen geneigt angeordnet sind, wobei ihre Achsen (11, 12) zwischen sich einen Öffnungswinkel ( α) von etwa 30 ° bis 90 ° einschließen, dessen Scheitel (13) etwa auf der Achse (14) des Preßkanales (4) liegt, wobei ferner die Zufuhrkanäle (15, 16) einander gegenüberliegend im Seitenwandbereich eines gemeinsamen trichterförmigen Zufuhrgehäuses (7) angeordnet sind und wobei die Zufuhrkanäle (15, 16) zur Zufuhrgehäuseinnenseite hin wenigstens teilweise offen sind.

Description

öffnung im Preßkanal 4 eingeführt wird.
Fig. 2 ist die Ansicht Ii-Il nach Fig. 1 und zeigt in perspektivischer aufgebrochener Darstellung eine Ausführungsform der erfindungsgemäß ausgebildeten Zufuhrvorrichtung. Diese weist zwei in dem Zufuhrgehäu- ■-, se 7 gelagerte Zuführschnecken 9 und IO auf, deren Achsen 11 und 12 spiegelbildlich jeweils um denselben Winkel zur Horizontalen geneigt sind und /wischen sich einen Öffnungswinkel λ einschließen, der /wischen 30" und 90° betragen kann. Vorzugsweise betragt der Winkel λ etwa 60°. Der Scheitel 13 des Winkels λ liegt etwa auf der Achse 14 des Preßkanales 4.
Die Schnecken 9 und 10 sind in Zufuhrkanälen 15 und 16 gelagert, die. wie dargestellt, zum Inneren des Zufuhrgehäuses 7 hin wenigstens teilweise offen sind, wo- r> bei die zur Gehäuseaußenscite gerichteten Seiten der Schnecken 9 und 10 von den Gehäusewandungen 17 etwa halbkreisförmig umfaßt sein können.
Die dem Preßkanal 4 zugewandten Enden 9,-j und 10.·/ der Schnecken 9 und 10 sind jeweils in einem rundum geschlossenen Zufuhrkanalabschnitt 15;i und I6.7 angeordnet, in welchem der Vorschub des von den Schnekkengängen 18 erfaßten Materiales unter Druck stattfindet. Wie dargestellt, sind in diesem Bereich die Schnekkengänge und die Schncckenseele konisch verlaufend 2r> ausgebildet.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 wird das Gehäuse 7 durch zwei parallele Wandungen 19 abgeschlossen, die in Ebenen liegen, welche parallel zu derjenigen Ebene verlaufen, in welcher die Schneckenachscn 11 und 12 liegen.
Die beiden Schnecken 9 und 10 werden jeweils von einem gesonderten Antriebsmotor 20 und 21 über im Inneren des Gehäuses verlaufende Kettentriebe 22 und 23 angetrieben, wobei die Antriebsmotoren so angcordnet sind, daß ihre Achsen 24 und 25 parallel /u denjenigen der Schnecken 9 und 10 verlaufen.
Ferner ist innerhalb des Zufuhrgehäuses 7 im dortigen Zufahrraum 26 ein Rührwerk 27 vorgesehen, das aus einem sternförmigen Quirl 28 besteht, der mit nach außen weisenden Rührstegen 29 verschen ist. Wie dargestellt, sind die Umfangsabstände der äußeren Enden der Stege 29 so bemessen, daß sie den Steigungen der Schneckengänge entsprechen, wobei die Achse des Quirls 28 so angeordnet ist. daß die Enden der Stege 29 jeweils zwischen zwei Schneckengängen 18 der in F i g. 2 links liegenden Schnecke 9 eingreifen. Auf diese Weise dient die Schnecke 9 gleichzeitig als Antrieb für den Quirl 28.
DaS Zuiul'u gehäuse 7 isi iini einer gemeinsamen in der Mitte zwischen den beiden Schnecken 9 und 10 liegenden Zufuhröffnung 30 versehen, an welche die Zuleitung 8 anschließt.
F i g. 3 zeigt in Draufsicht im Schnitt eine Anordnung ähnlich Fig. 1 bei einer abgewandelten Ausführungsform. Im Gegensatz zu F i g. 2 sind hier drei Schnecken 31, 32 und 33 vorgesehen, die im gleichen Umfangsabstand zueinander angeordnet sind und deren untere Enden auf eine gemeinsame Einfüllöffnung 34 gerichtet sind. Auch hier sind die Schnecken auf ihrer zur Gehäu- t>o seaußenseite gerichteten Seite teilweise umfaßt, während ihre Innenseiten zur Gehäusemitte hin frei liegen.
F i g. 4 zeigt im Schnitt die Anordnung nach F i g. 2 im einzelnen und läßt insbesondere eine Ausführungsform der Lagerung 35 am oberen Ende der Schnecken 9 und bri 10 sowie die Eingriffsverhältnisse der Enden der Rührstege 29 zwischen die Schncckcngänge 18 erkennen. Die Lagerung 35 ist, wie dargestellt, als Schrägrollcnlagerung ausgeführt.
Fig. 5 ist eine Darstellung entsprechend F i g. 2 bei einer abgewandelten Ausführungsform, bei welcher anstelle des Rührwerkes im Zufuhrraum 26 vier Förderwalzen 40, 41, 42 und 43 angeordnet sind. |ede der Fördcrwalzcn ist auf ihrer Oberfläche mil vier Stegen 44 versehen, die im gleichen Umfangsabstand zueinander angeordnet sind und sich parallel zu den Achsen 45 (vgl. Fig. 6) der Förderwalzen erstrecken. Wie aus F i g. 5 hervorgeht, erstrecken sich die Förderwagen 40 bis 43 zwischen den V-förmig angeordneten Schnecken 9 und 10 hindurch, wobei ihre Achsen 45 (vgl. F i g. 6) senkrecht zu der Ebene stehen, in welcher die Achsen 11 und !2 der Schnecken 9 und 10 liegen.
F i g. b zeigt im Schnitt die Anordnung nach F i g. 5 im einzelnen und läßt insbesondere die Zuordnung der Stege 44 der einzelnen Förderwagen 40 bis 43 zueinander und /u den Schnecken 9 und 10 erkennen. Wie aus F i g. 6 hervorgeht, haben die Stege 44 eine solche Höhe und die Förderwalzen einen solchen Abstand zueinander, daß sich die Förderwalzen ohne Kollision untereinander frei drehen können. Entsprechendes gilt für den Abstand der Förderwagen bzw. der Einhüllenden ihrer Stege zu den Schnecken 9 und 10.
Wie aus Fig. 6 weiter hervorgeht, liegen die jeweils einer Schnecke zugeordneten und übereinander angeordneten Forderwalzen 40 und 41 bzw. 42 und 43 in derselben Vertikalebenc. so daß bei gleichem Förderwalzendurchmesser auch die Abstände zwischen zwei in derselben Horizontalebene liegenden Förderwalzen gleich sind. Wie durch die Drehrichtungspfeile angedeutet, sind die auf der linken Seite in F i g. 6 angeordneten Förderwalzen 40 und 41 linksdrehend und die auf der rechten Seite in F i g. 6 angeordneten Förderwalzen 42 und 43 rechtsdrehend angetrieben.
Damit wird das von oben kommende Material in der Mitte des Zufuhrraumes 26 von den Stegen 44 der Förderwalzcn nach oben seitlich gefördert, so daß es über die Förderwalzen hinweg zu den Schnecken 9 und 10 hingelenkt wird. Entsprechendes gilt für Material, das in der Zufuhrraummitte die oberen beiden Förderwalzen 40 und 42 passiert hat und zu den beiden unteren Förderwal/.cn41 und 43 gelangt.
F i g. 7 zeigt das Zufuhrgehäuse 7 in geschlossenem Zustand in Richtung der Ansicht gemäß F i g. 6 gesehen. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, sind die nach außen ragenden Verlängerungen der Lagerzapfen der Förderwalzen 40 bis 43 mit Riemenscheiben 46 und 47 versehen, wobei zwei übereinander angeordnete Riemenscheiben
46 und 47 emer Seite durch einen Riemen 48 gicicnsinnig angetrieben sind. Die jeweils untere Riemenscheibe
47 wird mittels eines sich kreuzenden Riemens 49 angetrieben, der über Umlenkrollen 50 und 51 rechtwinklig umgelenkt und über eine koaxial mit dem oberen Ende der Schnecken 9 und 10 verbundene Riemenscheibe 52 geführt ist. Auf diese Weise werden die Förderwalzen 40 bis 43 durch die Schnecken 9 und 10 bzw. durch deren Antriebe 20 bis 23 angetrieben, ohne daß zusätzliche Antriebsmotoren od. dgl. erforderlich sind.
Die Riemen 48 und 49 haben zweckmäßigerweise einen kreisförmigen Querschnitt, während die Riemenscheiben 46, 47, 50, 51 und 52 mit keilförmigen Nuten verschen sind. Eine solche Ricmentriebausbildung macht insbesondere die sich kreuzende Führung der Riemen 49 möglich.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Brikettierpresse zum verdichtenden Zusammenpressen von zerkleinerten Holz- und Papierabfällen usw- die einen in einen Preßkanal einer Preßform eingreifenden hin- und herbewegbaren Prcßkolben aufweist, wobei zwischen der Preßform und dem der Preßform zugewandten binde des Preßkolbens in dessen zurückgezogenem Zustand eine Einfüllöffnung im Preßkanal für das zusammenzupressende Material vorgesehen ist, die von einer oberhalb des Preßkanals in einem trichterförmigen Zufuhrraum im spitzen Winkel zur Vertikalen angeordneten und sich entlang einer Wandung des Zufuhr raumes erstreckenden Zuführschnecke beaufschlagt wird, wobei im Zufuhrraum ein weiteres, andersartiges, rotierendes Fördcrelcment angeordnet ist. d a durch gekennzeichnet, daß eine zweite Zufuhrschnecke (10) spiegelbildlich um denselben Winkel zur Horizontalen geneigt in gleicher Weise wie die erstgenannte Zufuhrschnecke angeordnet ist, wobei die Achsen (11, 12) der beiden Zufuhrschnckken (9, 10) zwischen sich einen öffnungswinkel (\) von etwa 30" bis 90" einschließen, dessen Scheitel
(13) etwa auf der Achse (14) des Preßkanals (4) liegt, wobei die Zufuhrschnecken (9, 10) in /um Mittelbercich des Zufuhrraumes (26) offenen Zufuhrkanälcn (15, 16) angeordnet sind und wobei der Zufuhrraum (26) zwei einander gegenüberliegende senkrecht verlaufende Wandungen (19) hat, die jeweils in Parallelebenen zur Ebene der Schneckcn.ichsen (11, 12) liegen und wobei das weitere Fördcrelemcnt (28; 40, 41,42, 43) mit in das zusammenzupressende Material eingreifenden Stegen (29; 44) od. dgl. versehen ist.
2. Brikettierpresse /um verachtenden Zusammenpressen von zerkleinerten Hol/· und Papierabfallen usw., die einen in einen Prcßkanal einer Preßform eingreifenden hin- und herbewegbaren Preßkolben aufweist, wobei /wischen der Preßform und dem der Preßform zugewandten Ende des Preßkolbens in dessen zurückgezogenem Zustand eine Einfüllöffnung im Prcßkanal für das zusammenzupressende Material vorgesehen ist, die von einer oberhalb des Preßkanals in einem trichterförmigen Zufuhrraum im spitzen Winkel /ur Vertikalen angeordneten und sich entlang einer Wandung des Zufuhrraumes erstreckenden Zufuhrschnecke beaufschlagt wird, wobei im Zufuhrraum ein weiteres, andcrsarliges, rotierendes Fördcrelement angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite und dritte Zuführschnecke (32, 33) spiegelbildlich um denselben Winkel zur Horizontalen geneigt in gleicher Weise angeordnet sind wie die erste, wobei die Achsen der Zufuhrschneeken (31, 32, 33) /wischen sich einen Öffnungswinkel ( 1) von etwa 30 bis 40" einschließen, dessen Scheitel (15) etwa auf der Achse
(14) des Preßkanals (4) liegt, wobei die Zufuhrschneeken (31, 32, 33) in /um Milielbereich des Zufulirraiimes (26) oflenen Zufuhrkaiiiilen angeordnet mikI und wobei das weitere I orderclenient (28; 40, 41, 42, 43) mit 111 das zusammenzupressende Material eingreifenden Stegen (29; 44) od. dgl. versehen ist.
i. Brikettierpresse nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß tier Winkel ( 1), den die Achsen (II, 12) der Schnecken (9, K)) /w isehen sieh einschließen, etwa hl) bciräjrt.
4. Brikettierpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrkanäle (15, 16) jeweils einen unteren Zufuhrkanalabschnitt (15,-i, i6b) haben, der rundum geschlossen ist.
5. Brikettierpresse nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckengänge (18), die Schncckenseele und die Zufuhrkanalabschnitte (15a. 16a^im Bereich der dem Preßkanal (4) zugewandten Enden (9a. lO./Jder Schnecken (9,10) konisch verlaufend ausgebildet sind.
6. Brikettierpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Förderelement aus einem oder mehreren
- η sternförmigen Quirlen (28) oder Förderwalzen (40,
41, 42, 43) besteht, die mit nach außen weisenden Rührstegcn (29) versehen sind, welche in das zu fördernde Material eingreifen.
7. Brikeitierpresse nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsabstände der äußeren Enden der Stege (29) des Quirls (28) so bemessen sind, d:.·B sie den Steigungen der Schneckengänge (18) entsprechen, wobei die Achse (36) des Quirls (27) so angeordnet ist. daß die Enden der Stege (29)
2r> in an sich bekannter Weise jeweils zwischen zwei Schneckengänge (18) wenigstens einer Schnecke (9) eingreifen
8. Brikettierpresse nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (36) des jeweiligen
ίο Quirls (28) oder der jeweiligen Förderwalze (40, 41,
42, 43) horizontal und senkrecht zu der durch die Gehäusemitte und die Achse (11) der den Quirl (28) antreibenden Schnecke (5) verlaufenden Ebene liegt.
9. Brikeitierpresse nach Anspruch 8. dadurch ger > kennzeichnet, daß zwei Forderwalzen (40,42) vorgesehen sind, deren Achsen (45) nebeneinander in einer horizontalen Ebene liegen.
10. Brikettierpresse nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß vier Förderwal/.cn (40, 41, 42, 43)
4(i vorgesehen sind, von denen jeweils zwei (40, 42; 41, 43) mi; ihren Achsen (45) nebeneinander in einer horizontalen Ebene liegen, wobei die beiden Ebenen übereinander angeordnet sind.
11. Brikettierpresse nach Anspruch 10. dadurch 4r) gekennzeichnet, daß die Achsen (45) jeweils zweier übereinander liegender Förderwagen (40,41; 42,43) in derselben Vertikalebene liegen.
12. Brikettierpresse nach einem der Ansprüche 9 bis 1 !.dadurch gekennzeichnet, daß jede Förderwal-
>i> ze (40,41,42,43) vier Stege (44) aufweist.
13. Brikettierpresse nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden jeweils übereinander angeordneten und einer Schnecke (9, 10) zugewandten Förderwalzen (40, 41; 42, 43) auf der
ν-, linken Seile der Presse linksdrehend, auf der rechten Seile rechtsdrehend angetrieben sind.
14. Brikeitierpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß leder einzelnen Schnecke (9, 10) ein gesonderter Antriebs-
Mi motor (20,21) zugeordnet ist.
I ">. Brikettierpresse nach einem der Ansprüche Kl bis I i. dadurch gekennzeichnet, daß die l'ordcrw.il /en (40, 41,42,43) über Ricmcnlncbe (4b. 47, 4X. 44, 50, 51, 52) durch die icueils /!!gehörigen Schnecken hi (4, 10) angetrieben sind.
Ib. Brikeitierpresse nach Anspruch 1 >. dadurch gekennzeichnet, daß eier jeweilige Riemen (49) zum Antrieb der lördcru al/en (40. 41. 42. 43) durch am
Gehäuse (7) angeordnete Umlenkrollen (50, 51) rechtwinklig umgelenkt und über eine koaxial mit dem oberen Ende der Schnecke (9, 10) verbundene Riemenscheibe (52) geführt ist.
Die Erfindung betrifft eine Brikettierpresse zum verdichtenden Zusammenpressen von zerkleinerten HoIz- und Papierabfällen usw. nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Brikettierpresse dieser Art ist im Zufuhrraum eine einzige geneigt angeordnete Schnecke vorgesehen, der gegenüberliegend ein weiteres Förderelement in Form einer glatten Walze angeordnet ist (US-PS14 63 094).
Bei einer solchen Brikettierpresse wird befürchtet, daß die Hinförderung zum Preßkanal insbesondere bei feuchten oder haftenden Materialien damit nicht oder nicht zufriedenstellend möglich ist, weil die nicht von der Schnecke und/oder dem Förderelement erfaßten Abschnitte des Zufuhrraumes sich leicht mit den Materialien zusetzen, so daß der Füllvorgang nicht in der notwendigen Weise abläuft. Insbesondere kommt es in den von der Schnecke und vom Förderelement nicht erfaßten Bereichen zu Brückenbildungen, welche das Zusetzen größerer Bereichsabschnitte des Zufuhrraumes begünstigen.
Bei einer anderen bekannten Brikettierpresse nach der AT-PS 2 42 580 sind zwei Zufuhrkanäle vorgesehen, die beidseits des Preßkanales in einer senkrecht zur Preßkanalachse liegenden Ebene zusammen mit den in ihnen angeordneten Schnecken horizontal angeordnet sind, wobei die Schnecken in einem Abschnitt ihrer Länge nach oben frei liegen und an einen Zufuhrkasten angeschlossen sind. Das zusammenzupressende Material tritt also in diesen Abschnitten in die Schneckengänge ein und wird on den Schnecken dem Preßkanal zugeführt.
Ein vollständiges Hinführen zu den horizontal nach oben frei liegenden Schncckcnabschnitten ist schwierig und aufwendig, da selbst dann, wenn zusätzliche im Winkel angeordnete Zufuhrbleche od. dgl. vorgesehen sind, das Material dazu neigen kann, an den Flachen dieser Zufuhrbleche zu haften, so daß es zu Brückenbildungen od. dgl. kommt, womit eine ausreichende, stets vollständige und kontinuierliche Füllung der Schnecken verhindert sein kann.
Außerdem ist eine solche Brikettierpresse sehr raumaufwendig, weil die beiden horizontal liegenden Zuführungskanäle und die zugehörigen Schnecken weit über die Breite des Maschinengehäuses hinausragen.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, den Füllprozeß bei Brikettierpressen dieser Art unter Verwendung des Anhaftens des Materials an den Wänden des Zufuhrraumes (Fülltrichter) zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine zweite Zufuhrschnecke spiegelbildlich um denselben Winkel zur Horizontalen geneigt in gleicher Weise angeordnet ist wie die erstgenannte, wobei die Achsen der beiden Zufuhrschnecken /wischen sich einen Öffnungswinkel von etwa 30° bis 90" einschließen, dessen Scheitel etwa auf der Achse des Preßkanals liegt, wobei die Zufuhrschnecken in zum Miitelbercieh des Zufuhrraumes offenen Zufuhrkanälen angeordnet sind und wobei der Zufuhrraum zwei einander gegenüberliegende senkrecht verlaufende Wandungen hat. die jeweils in Parallelebenen zur Ebene der Schneckenachsen liegen und wobei das weitere Förderelement mit in das zusammenzupressende Material eingreifenden Stegen od. dgl. verschen ist.
ϊ Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß das in das Zufuhrgehäuse eingeführte Material auf die im Winkel zueinander freiliegenden Abschnitte der Schnecken seitlich auftrifft, so daß es von den Schneckengängen zwangsläufig erfaßt bzw. zu diesen hingeführt wird, und
ίο zwar unabhängig davon, wie die Anfangsverieilung des Materials in dem trichterförmigen Zufuhrgehäuse während dessen Einführung aussieht. Da die beiden einander gegenüberliegenden freien Schneckenabschnitte sich in Bewegung befinden, kann auch ein Haften des Materiales nicht auftreten, zumal die einander gegenüberliegenden, jeweils in Parallelebenen zu Ebenen der Schneckenachsen liegenden Wandungen senkrecht verlaufen. Durch die Anordnung der Stege an dem weiteren Förderelement, die in das zusammenzupressende Material eingreifen, wird das Material einerseits aufgelockert und andererseits zwangsläufig zu den Schnekken hingeführt.
Die Erfindung besteht mithin aus der gemeinsamen Anwendung der obengenannten Merkmale, für die auch nur gemeinsam Schutz begehrt wird.
Bei dieser AMsführungsform sind zwei Zufuhrkanäle mit Schnecken vorgesehen, die einander gegenüberliegend im Zufuhrgehäuse angeordnet sind. Es besteht aber auch die Möglichkeit, mehr als zwei Zufuhrkanäle mit Schnecken vorzusehen, wobei drei oder auch vier Zufuhrkanäle Verwendung finden können, die im gleichen Umfangsabstand in dem Zufuhrgehäuse angeordnet sind. Bei einer solchen Ausführungsform können dann selbstverständlich keine zwei senkrechten einander gegenüberliegenden Wandungen vorgesehen sein.
Die Unteransprüche 3—16 betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, die in der Beschreibung erläutert sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer Brikettierpresse, auf welche die Erfindung Anwendung findet.
Fi g. 2 zeigt in perspektivischer .iufgebrochener Darstellung die Ansicht H-II nach Fig. I des erfindungsgemäß ausgebildeten Zufuhrgehäuses der Brikettierpresse.
Fig. 3 zeigt in schematischcr Darstellung in Draufsicht eine Ausführungsform der Zufuhrvorrichtung mit
so drei Zuführschnecken.
Fi g. 4 zeigt im Schnitt die Anordnung nach Fi g. 2.
F i g. 5 ist eine Ansicht ähnlich F i g. 2 bei einer abgewandelten Auslührungsform, die mit im Zufuhrraum angeordneten Förderwalzen arbeitet.
F i g. b zeigt im Schnitt die Anordnung nach F i g. 5.
Fig. 7 zeigt in einer Ansicht gemäß Fig. 6 das geschlossene Gehäuse von außen mit den Antrieben der Förderwalzen.
Gemäß F i g. 1 ist eine Brikettiei presse 1 mit einem
bo gestrichelt angedeuteten hin- und herbewegbaren Preßkolben 2 versehen, der über ein Schwungrad 3 mittels eines Kurbcltriebes angetrieben wird und der in einen Prcßku.nal 4 (vgl. Γ i g. 2) im Pressengehäuse 5 bzw. in einer an dieses angesetzten Preßform 6 eingreift.
h5 Auf das Pressengehäuse 5 ist ein Zufuhrgehäuse 7 für das zusammenzupressende Material mit einem Zufuhranschluß 8 aufgesetzt, mit welchem das Material im zurückgezogenen Zustand des Preßkolbens in eine F.infüll-
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