DE1097393B - Verfahren beim Herstellen von Anschlussstutzen an einem Rohr grossen Durchmessers - Google Patents
Verfahren beim Herstellen von Anschlussstutzen an einem Rohr grossen DurchmessersInfo
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- DE1097393B DE1097393B DEH21191A DEH0021191A DE1097393B DE 1097393 B DE1097393 B DE 1097393B DE H21191 A DEH21191 A DE H21191A DE H0021191 A DEH0021191 A DE H0021191A DE 1097393 B DE1097393 B DE 1097393B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/28—Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
- B21C37/29—Making branched pieces, e.g. T-pieces
- B21C37/292—Forming collars by drawing or pushing a rigid forming tool through an opening in the tube wall
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren beim Herstellen von Anschluß stutzen an einem Rohr großen
Durchmessers, insbesondere an einem Sammelrohr, durch Erwärmen der mit Anschluß stutzen zu versehenden
Stellen und durch einen das Aushalsen der erhitzten Stellen bewirkenden Preßdruck.
Bei diesem bekannten, mit einem im Inneren des Rohres angebrachten Stempel arbeitenden Verfahren
wird das Metall nur an der Stelle, an der jeweils ein Anschlußstutzen gebildet werden soll, erhitzt. Soll
eine Reihe von längs ein und derselben Erzeugenden des Rohres liegender Anschlußstutzen hergestellt werden,
so kann durch die längs dieser Erzeugenden bewirkte einseitige Erhitzung eine unerwünschte Verwerfung
des Rohres eintreten.
Es ist bekannt, die Spannungen, die bei der Herstellung von Schweißnähten entstehen, dadurch auszugleichen,
daß mam gleichzeitig eine gleich starke Erwärmung auch an den Nähten vornimmt, die symmetrisch
zur Achse der Körper liegen, indem diese Nähte gleichzeitig erwärmt werden.
Die bloße und naheliegende Anwendung dieser Lehre auf das eingangs genannte Verfahren der Herstellung
von Anschlußstutzen in der Weise, daß das Sammelrohr zugleich mit dem Erhitzen der Bearbeitungsstellen
auch an einer Erzeugenden, die gegenüber den Bearbeitungsstellen liegt, erhitzt wird, die nicht
Gegenstand der Erfindung ist, ergibt zwar einen Ausgleich der Spannungen, die durch das Erwärmen der
Bearbeitungsstellen entstehen. Denn sie bewirkt, daß die sich während der Erhitzung und nach der Abkühlung
an den Bearbeitungsstellen und der gegenüberliegenden Erzeugenden ergebenden Spannungen
aufheben. Diese naheliegende Lehre kann aber noch nicht zu dem angestrebten Erfolg führen, Ausbeulungen
an den den Bearbeitungsstellen gegenüberliegenden, erwärmten Erzeugenden durch die im Inneren des
Rohres angeordnete und sich beim Preßvorgang auf das Rohr abstützende Preßvorrichtung zu verhindern.
Die Erfindung schreibt deshalb vor, daß diese Erhitzung längs dieser den Bearbeitungsstellen gegenüberliegenden
Erzeugenden sich über eine Strecke erstreckt, die länger ist als die zu bearbeitenden Stellen,
und daß das Rohr über diese Strecke auf eine Temperatur erhitzt wird, die niedriger ist als die Temperatur
an den zu bearbeitenden Stellen. Bei der genannten Herstellung von Anschlußstutzen darf nämlich
die Erhitzung an der diesen gegenüberliegenden Erzeugenden nicht ebenso stark sein wie an den Bearbeitungsstellen,
weil die Preßvorrichtung zum Aushalsen der Stutzen auf die Rohrabschnitte im Bereich
der diesen gegenüberliegenden Erzeugenden abgestützt werden muß. Diese Rohrabschnitte müssen deshalb
eine ausreichende Festigkeit aufweisen und dürfen Verfahren beim Herstellen
von Ansctilußstutzen
an einem Rohr großen Durchmessers
an einem Rohr großen Durchmessers
Anmelder:
Andre Huet, Paris
Andre Huet, Paris
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 26. Mai 1952
Frankreich vom 26. Mai 1952
keiner Temperatur ausgesetzt sein, die das Metall nachgiebig macht. Zum Ausgleich dafür, daß zur Innehaltung
dieser Bedingungen die Erhitzung längs dieser Erzeugenden auf eine geringere Temperatur als
an den zu bearbeitenden Stellen bewirkt wird, erfolgt diese Erhitzung über eine Strecke, die jeweils länger
als die zu bearbeitenden Stellen ist, so daß die Wärmeausdehnung über diese Strecke ungefähr ebenso groß
ist wie diejenige an der Bearbeitungsstelle.
Es ist ferner bekannt, zur Beseitigung oder Vermeidung einer Verbiegung von zylindrischen und
auch rohrförmigen Gegenständen deren Teile über eine bestimmte Länge an der einen Rohrseite stärker
oder tiefer zu erhitzen als an der anderen Seite. Je nach der Tiefe und Stärke der Erhitzung an der einen
Seite können dabei die Gegenstände konkav oder konvex gestaltet oder geradegerichtet werden. Es war
aber bisher nicht bekannt, wie man ein solches Verfahren bei der eingangs genannten Herstellung von
Anschlußstutzen anwenden und ausgestalten muß, um nicht nur, wie üblich, einen Spannungsausgleich zu
erhalten, durch den die Verwerfung des Rohres bei der Herstellung der Anschluß stutzen vermieden wird,
sondern auch um das Auftreten von Ausbeulungen im Rohrgrund durch den Gegendruck der im Rohr sich
abstützenden Aushalsvorrichtung zu verhindern.
In der Zeichnung ist das Verfahren gemäß der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht.
009 699/193
I 097
In einem Rohr α soll einer der Anschlußstutzen mittels
eines Stempels b und einer Matrize c hergestellt werden. Hierzu wird das Rohr an der Stelle s erhitzt,
und zwar bevor an dieser Stelle der Anschlußstutzen gebildet wird, d. h. bevor der Stempel b durch das
Metall des Rohres α hindurchdringt und dieses in die Matrize c hinein verdrängt.
Um unerwünschte Verformungen des Rohres zufolge dieser Erhitzung zu vermeiden, wird während
des letztgenannten Arbeitsganges das Rohr α praktisch diametral gegenüber der Stelle 2, an der der Anschlußstutzen
gebildet werden soll, d. h. in der Nähe derjenigen Erzeugenden erhitzt, die in der Zeichnung im
Punkt A projiziert ist. Auf diese Weise wird die Ausdehnung, die am Rohr« unter der zur Herstellung
des Anschlußstutzens notwendigen Erhitzung zunächst einseitig auftritt, durch die Ausdehnung der gegenüberliegenden
und bei A projizierten Erzeugenden ausgeglichen. Dabei soll gemäß der Erfindung der Bereich
der Erzeugenden.^ nicht auf die gleiche Temperatur erhitzt werden wie diejenigen Stellen, an denen
der mit dem Stempel bewirkte Verformungsvorgang vor sich geht, und zum Ausgleich die Erhitzung längs
der Erzeugenden A sich über eine größere Strecke als bei z, gegebenenfalls über deren ganze Länge erstrecken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Verfahren beim Herstellen von Anschluß stutzen an einem Rohr großen Durchmessers, insbesondere an einem Sammelrohr, durch Erwärmen der mit Anschluß stutzen zu versehenden Stellen und durch einen das Aushalsen der erhitzten Stellen bewirkenden Preß druck, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr zugleich mit dem Erhitzen der Bearbeitungsstellen an einer Erzeugenden, die gegenüber den Bearbeitungsstellen liegt, über eine Strecke, die langer ist als die zu bearbeitenden Stellen, auf eine Temperatur erhitzt wird, die niedriger ist als die Temperatur an den zu bearbeitenden Stellen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 286 117, 891 348;
USA-Patentschrift Nr. 2 428 825;
Buch v. Sudasch, »Schweißtechnik«, Häuser-Verlag, München, 1950, S. 390 und 396 bis 398.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 009 699/193 1.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1097393X | 1952-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1097393B true DE1097393B (de) | 1961-01-19 |
Family
ID=9618588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH21191A Pending DE1097393B (de) | 1952-05-26 | 1953-05-15 | Verfahren beim Herstellen von Anschlussstutzen an einem Rohr grossen Durchmessers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1097393B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4790172A (en) * | 1984-09-21 | 1988-12-13 | Saga Petroleum A.S. | Method for providing a tubular node in a framework truss structure such as offshore platforms for oil drilling and production |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE286117C (de) * | ||||
| US2428825A (en) * | 1941-02-27 | 1947-10-14 | Linde Air Prod Co | Method of controlling distortion, straightening distorted objects, and/or altering the shape of metal objects |
| DE891348C (de) * | 1951-06-08 | 1953-09-28 | Hans Lachenmeyer | Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken |
-
1953
- 1953-05-15 DE DEH21191A patent/DE1097393B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE286117C (de) * | ||||
| US2428825A (en) * | 1941-02-27 | 1947-10-14 | Linde Air Prod Co | Method of controlling distortion, straightening distorted objects, and/or altering the shape of metal objects |
| DE891348C (de) * | 1951-06-08 | 1953-09-28 | Hans Lachenmeyer | Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4790172A (en) * | 1984-09-21 | 1988-12-13 | Saga Petroleum A.S. | Method for providing a tubular node in a framework truss structure such as offshore platforms for oil drilling and production |
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