DE891348C - Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken - Google Patents
Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen GlockenInfo
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- DE891348C DE891348C DEL9232A DEL0009232A DE891348C DE 891348 C DE891348 C DE 891348C DE L9232 A DEL9232 A DE L9232A DE L0009232 A DEL0009232 A DE L0009232A DE 891348 C DE891348 C DE 891348C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/04—Welding for other purposes than joining, e.g. built-up welding
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken, insbesondere von Bronzeglocken.
- Bekanntlich schlagen,die Glocken am Schlagring im Laufe der Zeit aus, wodurch sich Ton, Klangstärke und Nachhall ändern. Bei alten Glocken führt ;dieses Ausschlagen zuweilen zur Rißbildung.
- Es ist bereits bekannt, diese Risse elektrisch oder autogen zu verschweißen bzw. den Riß durch Spritzen zu schließen. Dadurch wird aber die Außenseite, die meist mit Inschriften oder Verzierungen versehen ist, in. Mitleidenschaft gezogen, und es ist außerdem notwendig, die Glocke durch Abdrehen wieder auf den alten Ton zu bringen.
- Bei,dem Verfahren nach der Erfindung wird bereits vor der Rißbildung .die -Glocke einer bestimmten Behandlung unterworfen, und zwar wird die ganze Glocke entsprechend erhitzt und die ausgeschlagenen Stellen in diesem Zustand durch Aufschweißen, Aufschmelzen oder Aufspritzen mit Metall ausgefüllt: In der Zeichnung ist,das Verfahren nach,der Erfindung näher veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine Glocke in Ansicht, ° Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i. Die Glocke i wird durch den Klöppel 2 im Laufe. der Zeit am Schlagring 3 muldenförmig, wie bei 4 gezeigt, ausgeschlagen. Diese Mulden können im Laufe der Zeit derartig tief werden, .daß beispielsweise, wie bei 5 angedeutet, .die Glocke springt, wodurch der Ton in Mitleidenschaft gezogen und der Zusammenklang ges Geläutes beeinträchtigt wird. Um .das Springen der Glocke zu verhindern, werden als vorbeugende Maßnahme die ausgeschlagenen und :damit dünnwandigen Stellen der Glocke durch Ausfüllen mit Metall wieder auf die ursprüngliche Stärke gebracht. Nach dem neuen Verfahren wird hierfür zunächst die Glocke in ihrer Gesamtheit erhitzt und in diesem Zustand die ausgeschlagenen Stellen mit Metall 6 durch Aufschweißen, Aufschmelzen oder Aufspritzen ausgefüllt. Dieses Verfahren ist außerordentlich billig gegenüber einem Umguß, der bisher bei beschädigten oder im Klang veränderten Glocken angewendet wurde. Außerdem werden bei einem Umguß bis zu 30% an neuem Glockenmaterial, dessen Beschaffung von jeher Schwierigkeiten bereitet, benötigt, während bei dem neuen Verfahren hier wesentlich gespart werden kann. Ein weiterer Vorteil,des neuen Verfahrens ist .der, ,daß die Glocken ihren alten Ton, die alte Klangstärke und .den alten Nachhall ohne weitere Veränderungen annehmen. Dies wird vor allem durch die Erhitzung der ganzen Glocke begünstigt, wodurch das Material verjüngt und vorhandene Spannungen ausgeglichen werden.
- Mit dem Verfahren nach :der Erfindung kann vor allem altes Glockengut, das einen großen Kulturwert besitzt, erneuert und vor rdem Verfall bewahrt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zumErneuernvon ausgeschlagenen Glocken, insbesondere Bronzeglocken, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer entsprechenden Gesamterhitzung rder Glocke die ausgeschlagenen Stellen in diesem Zustand mit Metall durch Aufschweißen, Aufschmelzen oder Aufspritzen ausgefüllt werden. Angezogene Druckschriften: Schimpke-Horn, Praktisches Handbuch der gesamten Schweißtechnik, i. B,d., Springer-Verlag, 1948, S.:273 bis 276.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9232A DE891348C (de) | 1951-06-08 | 1951-06-08 | Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9232A DE891348C (de) | 1951-06-08 | 1951-06-08 | Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891348C true DE891348C (de) | 1953-09-28 |
Family
ID=7257906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL9232A Expired DE891348C (de) | 1951-06-08 | 1951-06-08 | Verfahren zum Erneuern von ausgeschlagenen Glocken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891348C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097393B (de) * | 1952-05-26 | 1961-01-19 | Andre Huet | Verfahren beim Herstellen von Anschlussstutzen an einem Rohr grossen Durchmessers |
| EP0229181A4 (de) * | 1985-06-28 | 1988-04-27 | Volzh Ob Proizv | Verfahren zum neubelegen von nockenwellen. |
| EP2383729A2 (de) | 2010-04-30 | 2011-11-02 | Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover | Verfahren zur Reparatur einer Glocke |
-
1951
- 1951-06-08 DE DEL9232A patent/DE891348C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097393B (de) * | 1952-05-26 | 1961-01-19 | Andre Huet | Verfahren beim Herstellen von Anschlussstutzen an einem Rohr grossen Durchmessers |
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| DE102010019120A1 (de) | 2010-04-30 | 2011-11-03 | Dataconstruct Ingenieurgesellschaft Im Bauwesen | Verfahren zur Reparatur einer Glocke |
| DE102010019120B4 (de) * | 2010-04-30 | 2011-12-08 | Dataconstruct Ingenieurgesellschaft Im Bauwesen | Verfahren zur Reparatur einer Glocke |
| EP2383729A3 (de) * | 2010-04-30 | 2013-11-06 | Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover | Verfahren zur Reparatur einer Glocke |
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