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DE1097262B - Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungsregelung - Google Patents

Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungsregelung

Info

Publication number
DE1097262B
DE1097262B DEG25380A DEG0025380A DE1097262B DE 1097262 B DE1097262 B DE 1097262B DE G25380 A DEG25380 A DE G25380A DE G0025380 A DEG0025380 A DE G0025380A DE 1097262 B DE1097262 B DE 1097262B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjuster
exposure time
galvanometer
camera
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG25380A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Rentschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG25380A priority Critical patent/DE1097262B/de
Publication of DE1097262B publication Critical patent/DE1097262B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/04Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark
    • G03B7/06Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark by a follow-up movement of an associated reference mark to the pointer

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungsregelung Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit auf mehrere Stellungen einstellbaren Einstellern für Blende und Belichtungszeit, von denen -der eine nach Voreinstellung des andern entsprechend der herrschenden Beleuchtungsstärke sowie in Abhängigkeit einer voreingestellten Filmempfindlichkeit selbsttätig einstellbar ist.
  • Für solche Kameras sind bereits verschiedene Ausführungen bekannt sowie vorgeschlagen worden. Einige derselben erfordern indessen zur Verwirklichung einen verhältnismäßig hohen Aufwand, insbesondere auch an empfindlichen oder kostspieligen Bauelementen, während andere Unzulänglichkeiten verschiedener Art hinsichtlich Bedienungs- und Funktionsweise aufweisen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der oben bezeichneten Art zu schaffen, welche einen anordnungsgünstigen, urverwickelten und aufwandsparenden Aufbau besitzt und sich :durch eine han.dhabungs- und überlegungsmäßig einfache Bedienungsweise auszeichnet.
  • Ein.. Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die beiden Einsteller für Blende und Belichtungszeit mittels eines einen verstellbaren Planetenradträger umfassenden Ausgleichsgetriebes verbunden sind und :daß ;die Belichtungszeit innerhalb eines vorzugsweise für Aufnahmen aus der Hand geeigneten Zeitenbereichs voreinstellbar ist, während zwecks selbsttätiger Blendeneinstellung der Planetenra@dträger bei festgehaltenem Belichtungszeiteinsteller von einer Ausgangsstellung bis zum Anhalten durch einen in Abhängigkeit von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung steuerbaren mechanischen Anschlag verstellbar ist, und daß der Belichtungszeiteinsteller mit dem Planetenradträger über einen weiteren Einsteller verbunden ist, der mit dem Belichtungszeiteinsteller mittels einer lösbaren Kupplung in verschiedenen Relativlagen kuppelbar ist, zu deren Einstellung am einen Einsteller eine Filmempfindlichkeitsskala und am anderen Einsteller eine mit der Skala zusammenarbeitende Marke angeordnet ist.
  • Einer gemäß dem Erfindungsgedanken aufgebauten Kamera kommen eine Reihe bedeutsamer Vorzüge zu. Hinsichtlich ,ihrer Bedienbarkeit und Funktionsweise zeichnet sie sich durch Einfachheit und Sicherheit aus; denn der Zusammenhang zwischen Zeit und Blende ist in einer bewährten, mechanischen Art hergestellt und zur Belichtungseinstellung bedarf es nach Vornahme der Voreinstell:ungen nicht mehr, als den Planetenradträger von einer bestimmten Ausgangsstellung aus solange zu verstellen, bis infolge des Wirksamwerdens eines Anchlags eine weitere Bewegung nicht mehr möglich ist. Die Bedienungssicherheit und -einfachheit sowie der Aufnahmeerfolg können hierbei eine besondere Förderung noch dadurch erfahren, daß ausschließlich für Aufnahmen aus der Hand geeignete Belichtungszeiten einstellbar sind. In diesem Falle ist gewährleistet, daß ohne überlegungen seitens der Bedienungsperson stets verwacklungsfreie Aufnahmen sowie brauchbare Aufnahmen von bewegten Objekten erzielt werden. Weiterhin erw--ist sich eine Kamera gemäß der Erfindung auch in bezug auf ihren Aufbau besonders vorteilhaft. Die bereits erwähnte Art ;der Verbindung zwischen Belichtungszeit- und Blendeneinstellung ist sicher, aufwandsparend und herstellungstechnisch günstig. Ferner verdient besondere Erwähnung, daß :der maximale Weg des Planetenradträgers unabhängig von der jeweils eingestellten Filmempfindlichkeit stets ein und derselbe ist. Diesem Merkmal kommt besondere Bedeutung zu, wenn die Einstellbewegung des Planetenradträgers vollselbsttätig geschieht, da durch die konstanten Wegverhältnisse eine optimal einfache Antriebsmechanik für den Planetenradträger anwendbar ist. Außerdem kann die Wegstrecke pro Belichtungswert des Planetenradträgers wesentlich kleiner, beispielsweise nur halb so groß, sein wie die eines Einstellers für Belichtungszeit oder Blende, was sich auf eine schnelle Einstellbewegung sowie auf einen motorischen Antrieb des Planetenradträgers ebenfalls günstig auswirkt. Von Bedeutung ist hier auch, daß die abhängige Belichtungsgröße die Blende ist, da die Blendeneinstellvorrichtung sehr leichtgängig ausgebildet «:erden kann, wodurch eine niedrige Verstellkraft für den Planetenradträger erzielbar ist. Schließlich ist von Vorteil, daß die zur Filmempfin:dlichkeitseinstellvorrichtung gehörenden Teile bei der selbsttätigen Belichtungswert- bzw. Blendeneinstellung unbeweghar bleiben, so daß einerseits die Filmempfindlichkeitseinstellung in allen Arbeitszuständen der Kamera an ein und derselben Stelle erscheint und andererseits die beider selbsttätigen Belichtungswert-bzw. Blendeneinstellbewegung bewegten Teile bzw. Massen ein Minimum aufweisen.
  • Ein besonderes Maß an Bedienungseinfachheit und -sicherheit bezüglich des Aufnahmeerfolgs läßt sich in Weiterbildung der Erfindung :dadurch erreichen, daß zwecks Anzeige, ob bei der jeweils herrschenden Beleuchtungsstärke die getroffene Voreünstellung von Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit zu einem im Arbeitsbereich der Kamera liegenden Blendenöffnungswert führt, eine mit einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung zusammenarbeitende, vorzugsweise im Sucher sichtbare Anzeige- oder Warnvorrichtung angeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Verstellbewegung des mit dem Belichtungszeiteinsteller auf Bewegungsmitnahme gekuppelten Filmempfindlichkeitseinstellers in ihrer Relativlage bzw. -einstellung zur Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung änderbar ist, und daß eine Sperranordnung vorhanden ist, welche eine Änderung der Filmempfindlichkeitseinstellung nur zuläßt, wenn sich der Planetenradträger in seiner Ausgangslage und der Belichtungszeiteinsteller in einer bestimmten Lage, vorzugsweise in der der kürzesten Belichtungszeit zugeordneten Einstellage, befindet.
  • Die besondere Bedeutung der so weitergebildeten Erfindung liegt darin, daß die Bedienungsperson als einzige Aufgabe bezüglich der Belichtungseinstellung nur eine Gberwachung der Anzeige- oder Warnvorrichtung durchzuführen hat. Im Falle einer vollselbsttätigen Einstellbewegung des Planetenradträgers bedarf es somit seitens :der Bedienungsperson nicht mehr, als daß sie eine solche Belichtungszeit voreinstellt, daß die Anzeigevorrichtung den zulässigen Aufnahmebereich anzeigt bzw. daß die Warnvorrichtung nicht anspricht. Gehören hierbei die einstellbaren Belichtungszeiten ausschließlich einem Bereich von für Aufnahmen aus .der Hand geeigneten Belichtungszeiten an, so kann zur noch weitergehenden Bedienungsübersicht und Bedienungsverständlichkeit bzw. -einfachheit die Belichtungszeitenskala in Wegfall kommen, da es zur Erzielung brauchbarer Aufnahmen voll genügt, wenn die Anzeige- oder Warnvorrichtung die Zulässigkeit der Voreinstellung unter Berücksichtigung der herrschenden Beleuchtungsstärke ausweist. Als einzige Einstellskala braucht demgemäß nur die Filmempfindlichkeitsskala zu erscheinen. Dies wirkt sich für die Bedienung der Kamera in besonderer Weise günstig aus. Ferner ist durch die erfindungsgemäße Sperranordnung gewährleistet, daß jede Änderung sowohl der Belichtungszeit als auch der Filmempfindlichkeit von der Anzeige-oder Warnvorrichtung berücksichtigt wird.
  • Die Anzeige- oder Warnvorrichtung kann in verschiedener Weise ausgebildet sein; Ausführungsarten solcher Vorrichtungen sind an sich bekannt. Eine zu einer besonders klaren Übersicht führende, einen unverwickelten Aufbau besitzende und sich durch eine sichere Arbeitsweise auszeichnende Anzeigevorrichtung ergibt sich indessen gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch, daß die Beleuchtungsstärk°-Meßeinrichtung ein an sich bekanntes Galvanometer mit in einem Fenster spielendem Zeiger umfaßt und .daß als mit diesem Zeiger zusammenarbeitende Anzeigevorrichtung zwei gleichfalls im Fenster sichtbare, bewegbare Grenzmarken angeordnet sind, die mittels zwischen ihnen und dem Filmempfindlichkeitseinsteller angeordneten Steuermitteln, beispielsweise Steuerkurven, in ihrer Verstellbewegung an die Charakteristik des Galvanometers angepaßt sind und die bei jeder Einstellage den Blendenöffnungsbereich der Kamera durch den von ihnen begrenzten Bereich kennzeichnen.
  • Zur Erzielung einer optimalen Bedienungseinfachheit kann eine Kamera gemäß :der Erfindung für vollselbsttätige Einstellung ,des Planetenradträgers ausgebildet sein. In urverwickelter und funktionssicherer Weise läßt sich dies dadurch erreichen, daß der Planetenradträger mittels einer Festhaltevorrichtung in seiner Ausgangslage gesichert ist und von dieser unter Wirkung einer vorzugsweise in Abhängigkeit vom Spannen des Verschlusses oder vom Filmtransport der Kamera spannbaren Antriebsfeder abläuft und daß das Lösen der Festhaltevorrichtung in Abhängigkeit von der Auslösebetätigung der Kamera durchführbar ist.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung gezeigt und nachstehend beschrieben. Hierbei sind noch weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung angeführt.
  • Fig. 1 zeigt die Wirkungsverbindung verschiedener Einsteller einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kamera. Sämtliche Einsteller sind schematisch dargestellt. Die Vorrichtung befindet sich im Bereitschaftszustand für eine vollselbsttätige Belichtungseinstellung.
  • Fig.2 ist eine schematische Darstellung für die Zusammenarbeit wies Planetenradträ:gers mit einem von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung steuerbaren mechanischen Anschlag; Fig. 3 zeigt .in gleichfalls schematischer Weise den Aufbau einer Anzeigevorrichtung gemäß der Erfindung und deren Wirkungsweise.
  • In Fig. 1 ist mit 1 ein Belichtungszeiteinsteller und mit 2 ein Blendeneinsteller bezeichnet. Zur Anzeige der Einstellagen dieser Einsteller dienen Einstellskalen und Marken, und zwar eine Zeiteinstellskala 3 mit am Einsteller 1 angeordneter Marke 4 und eine Blendeneinstellskala 5 mit am Einsteller 2 angeordneter Marke 6. Die Verstellwege der beiden Einsteller 1 und 2 sind durch Anschläge 7 begrenzt. Der Blendenfeinstellbereich der Kamera ,des Ausführungsbeispiels erstreckt sich von Blendenwert »2,8« bis Blendenwert »22«, darüber hinaus ist der Einsteller 2 noch über einen zusätzlichen Weg bewegbar, der jedoch zu keiner Änderung der Blenderöffnung führt. Die dem betreffenden Überweg zugeordneten Skalenwerte von »32« bis »88« sind aus diesem Grunde punktiert geschrieben. Die Konstanthaltung der Größe der Blenderöffnung innerhalb des genannten Verstellbereichs des Einstellers 2 läßt sich in an sich bekannter Weise -durch entsprechende Gestaltung der Blendensteuerkurve erreichen.
  • Gemäß der Erfindung isind nunmehr die beiden Einsteller 1 und 2 mittels eines einen verstellbaren Träger 8 eines Planetenrades 9 umfassenden Ausgleichsgetriebes verbunden, wobei die Belichtungszeit mittels des Einstellers 1 voreinstellbar ist, und zwar vorzugsweise innerhalb eines für Aufnahmen aus der Hand geeigneten Zeitenbereichs, wie ihn z. B. die Skala 3 darstellt. Der Einsteller 1 ist hierbei in seinen verschiedenen Einstellagen mittels einer an sich bekannten, aus Gründen :der Übersichtlichkeit nicht gezeigten Rastvorrichtung gesichert. Weiterhin ist zwecks selbsttätiger Blendeneinstellung der Planetenradträger 8 bei festgehaltenem Belichtungszeiteinsteller 1 von einer Ausgangsstellung, wie sie beispielsweise Fig. 1 zeigt, bis zum Anhalten :durch einen in Abhängigkeit von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung steuerbaren mechanischen Anschlag verstellbar, und außerdem ist der Belichtungszeiteinsteller 1 mit dem Planetenradträger 8 über einen weiteren Einsteller 10 verbunden, der mit dem Belychtungszeiteinsteller 1 mittels einer lösbaren Kupplung in verschiedenen Relativlagen kuppelbar ist, zu deren Einstellung am Einsteller 10, der künftig als Filmempfindlichlceitseinsteller bezeichnet ist, eine Filmempfindlichkeitsskala 11 und am Einsteller 1 eine mit der Skala 11 zusammenarbeitende Marke 12 angeordnet ist.
  • Die lösbare Kupplung zwischen den Einstellern 1 und 10 umfaßt einen im Beldchtungszeiteinsteller 1 verschiebbar gelagerten Druckstift 13, bei dessen Betätigung in Richtung des Pfeils 14 gegen die Wirkung der Feder 15 die Kupplung gelöst wird. Der Kupplungseingriff zwischen den beiden Einstellern ist dadurch bewirkt, daß ein bundartiges Endstück 13 a des Druckstifts 13 mit Rastausnehmungen 10a -des Einstellers 10 zusammenarbeitet, die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet sind. Die Rastenteilung ist in Fig. 1 als von 3 zu 3° gehend dargestellt, jedoch kann diese durch entsprechende Bemessung des Endstücks 13a und der Rastausnehmungen 10a auch feiner gestaltet sein, beispielsweise von 1 zu 1° gehend.
  • Das zur Verbindung des Belichtungszeiteinstellers 1 und des Blendeneinstellers 2 dienende Ausgleichsgetriebe umfaßt außer dem Planetenrad 9 Verzahnungen 2 a und 10 b, mit denen der Blendeneinsteller bzw. der Filtnempfindlichkeitseinsteller mit dem Planetenrad kämmt.
  • Die Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung, mittels welcher ein verstellbarer mechanischer Anschlag zum Anhalten der Bewegung des Planetenradträgers steuerbar ist, kann in irgendeiner an .sich bekannten oder vorgeschlagenen Weise aufgebaut sein. Dasselbe gilt für die Ausbildung des Anschlags und dessen Zusammenarbeit mit dem Planetenradträger.
  • In Fig. 2 ist die Art des Zusammenwirkens zwischen Anschlag und Planetenradträger schematisch angedeutet. Dort ist ein Teilstück des Planetenradträgers gezeigt, das sich an das in Fig. 1 gezeigte Teilstück des Trägers 8 beispielsweise nach rechts anschließt. An diesem Teilstück ist eine Stufenkurve 8a ausgebildet, die zur Zusammenarbeit mit einem schwenkbaren Hebel 16 bestimmt isst. Dieser ist um eine Achse 1i gelagert; er tastet vorzugsweise über eine Druckentlastungsanordnung die Stellung der Drehspule eines vom Strom eines Photoelements gespeisten Galvanometers ab. Solche Anordnungen sind beispielsweise in der deutschen Patentschrift 832 390 und in der französischen Patentschrift 1 138 435 gezeigt.
  • Bei der Darstellung von Fig: 2 ist ferner angenommen, daß sich der Planetenradträger 8 in der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsstellung befindet. Um in diesem Zustand ein freies Einspielen des Galvanometers entsprechend der herrschenden Beleuchtungsstärke zu gewährleisten, ist die Tastvorrichtung von den Steuermitteln der Galvanometerdrehspule abgehoben. Dies ist in Fi.g. 2 dadurch angedeutet, .daß eine Steuerkurve 8 b des Planetenradträgers durch Zusammenarbeit m,it einem am Hebel 16 befestigten Stift 18 den ersteren über seine ,der maximalen Beleuchtungsstärke zugeordnete Einstellage in Uhrzeigerrichtung hinaus verschwenkt hat.
  • Das Anhalten des Planetenradträgers bei einer Verstellbewegung von rechts nach links wird nun dadurch bewirkt, daß nach kurzem, im Bereich zwischen den Blendenwerten »32« und »22« liegenden Weg die Steuerkurve 8 b und der Stift 18 außer Berührung kommen, worauf sich der Hebel 16 entsprechend der Stellung der Drehspule des Galvanometers, d. h. entsprechend der herrschenden Beleuchtungsstärke, in eine bestimmte Lage einstellt. Je nach dieser Lage gelangt der Planetenradträger 8 bei der genannten Verstellbewegung früher oder später mit einer der Stufen :der Kurve 8a zum Anschlag an einem abgebogenen Endstück 16a des Hebels 16. Die tiefste Stufe der Kurve 8a entspricht hierbei dem Maximalwert, die höchste Stufe dagegen dem Minimalwert der von der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung anzeigbaren Beleuchtungsstärke. Die Zuordnung dieser Werbe zu den Stufen der Kurve 8a ist hierbei stets ein und dieselbe, unabhängig welche Filmempfindlichkeit eingestellt ist.
  • Wie die Ausbildung (der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung und der von ihr gesteuerte, zum Anhalten der Bewegung des Planetenradträgers dienende Anschlag im einzelnen auch vorgenommen ist, stets wird erreicht, daß einer bestimmten Beleuchtungsstärke stets ein und -derselbe Weg des Planetenradträgers, gemessen von dessen Ausgangsstellung aus, zugeordnet ist. Hieraus und aus der weiter oben beschriebenen Verbindung zwischen den Einstellern für Blende und Belichtungszeit sowie aus der Art der Filmempfindlichkeitseinstellung ergeben sich für eine gemäß der Erfindung ausgebildete Kamera klare, zu einem unverwickeltenAufbau und einer sicheren Wirkungsweise der Vorrichtung führende Verhältnisse.
  • Diese Vorteile werden unabhängig von der besonderen Ausbildung der verschiedenen Einsteller erzielt, die in den Figuren der Klarheit der Darstellung wegen schieberartig gezeichnet sind. An Stelle dieser Ausbildung könnten die Einsteller insbesondere eine ringförmige Gestalt besitzen, wodurch sie den Aufbauverhältnissen an sich bekannter Kameras angepaßt sind.
  • In Fig. 3 ist in Verbindung mit Fig. 1 gezeigt, wie seich in Weiterbildung des Erfindungsgedankens eine hinsichtlich ihrer Bedienung besonders leicht verständliche und zu gesicherten Aufnahmeerfolgen führende Kamera schaffen läßt. Dies ist durch die Anordnung einer Vorrichtung erreicht, die vorzugsweise im Sucher der Kamera anzeigt, ob bei der jeweils herrschenden Beleuchtungsstärke die getroffene Voreinstellung für Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit zu einem im Arbeitsbereich der Kamera liegenden Blendenöffnungswert führt. Die Relativlage der anzeigenden Teile dieser Vorrichtung in bezug auf die Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung bzw. das Wirksamwerden eines Warnzeichens ist in Abhängigkeit von der Verstellbewegung des Filmempfindlichkeitseinstellers 10 änderbar, und außerdem ist eine Sperranordnung vorhanden, welche eine Änderung der Filmempfindlichkeitsednstellung nur zuläßt, wenn sich der Planetenradträger 8 .in seiner Ausgangslage und der Belichtungszeiteinsteller 1 in einer bestimmten Lage, vorzugsweise in der der kürzesten Belichtungszeit zugeordneten Einstellage, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, befindet.
  • Im Ausführungsbeispiel ist als Beleuchtungsstärke-Meßeinnichtung ein Galvanometer 19 an sich bekannter Art angeordnet, das im Stromkreis eines Photoelements 20 liegt. Weiterhin befindet sich in diesem Kreis ein Abgleichwiderstand 21. Der Zeiger 19a des Galvanometers spielt in einem Fenster 22, das vorzugsweise im Sucherfeld liegt oder in den Sucher in an sich bekannter Weise aingespielt ist.
  • Als Anzeigevorrichtung arbeiten nunmehr mit dem Zeiger 19a zwei gleichfalls im Fenster 22 sichbare, bewegbare Grenzmarken 23 und 24 zusammen, die mittels zwischen ihnen und dem FilmempfindLichkeitseinsteller 10 angeordneten Steuer- und Übertragungsmitteln in ihrer V erstellbewegung an die Charakteristik des Galvanometers 19 angepaßt sind und die bei jeder Einstellage den Blendenöffnungsbereich der Kamera als den von ihnen eingegrenzten Bereich kennzeichnen. Dieser Bereich ist in Fig. 3 mit B bezeichnet.
  • Die beiden Grenzmarken 23 und 24 sind als Zeiger : ausgebildet, welche drehbar und koaxial mit dem Zeiger 19 a des Galvanometers angeordnet sind. Zu ihrer Verstellbewegung in Abhängigkeit von der Verstellung des Filmempfindlichkeitseinstellers 10 ist jeder der beiden Zeigermarken 23 und 24 eine Steuervorrichtung zugeordnet. Diese umfaßt je eine Steuerkurve und einen mit dieser zusammenarbeitenden Teil der Zeigermarke. Im Ausführungsbeispiel sind die Steuerkurven mit 25 und 26 bezeichnet und fest mit einem Zahnrad 27 verbunden. Zur Zusammenarbeit mit den Steuerkurven besitzen die Zeiger 23 und 24 Stifte 23 a bzw. 24 a, während Federn 28 und 29, welche einerseits ortsfest und andererseits an den Zeigern befestigt sind, Sorge dafür tragen, daß die Stifte 23 a und 24a und somit die Zeiger 23 und 24 stets in Anlage an den Steuerkurven gehalten sind. Die Betätigung der Steuerkurven erfolgt über eine einzige, am Filmempfindlichkeitseinsteller 10 angeordnete bzw. ausgebildete Steuerkurve 10c. Diese wird von einem in einer Führung 30 verschiebbaren Stift 31 abgetastet, der mit einem um eine Achse 32 schwenkbaren Winkelhebel 33 in Verbindung steht. Dessen Bewegung wird über einen weiteren, in einer Führung 34 verschiebbaren Stift 35 auf ein Zahnrad 36 übertragen, das mit dem Zahnrad 27 kämmt. Eine um die Achse 37 des Zahnrades 36 angeordnete Feder 38 sichert die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Steuerkurve 10 c und dem Zahnrad 27.
  • Die Ausbildung .der Steuerkurven 25 und 26 ist so vorgenommen, daß beispielsweise die Marke 24 die gleiche Verstellcharakteristik wie der Zeiger 19 a in Abhängigkeit von der Belichtungswertstufung aufweist, und daß weiterhin bei jeder Einstellage der :Marke 24 die Marke 23 von dieser einen solchen Abstand besitzt, daß dieser .der gleichen Anzahl vom Zeiger 19 anzuzeigender Belichtungswertstufen entspricht wie der wirksame (im Ausführungsbeispiel von »2,8« bis »22« gehende) Blendenverstellbereich der Kamera Belichtungswertstufen besitzt.
  • Die bereits genannte, der Filmempfindlichkeitseinstellung zugeordnete Sperranordnung ist im Ausführungsbeispiel wie folgt ausgebildet: Längs der Bewegungsbahn des Filmempfindlichl:eitseinstellers ist eine ortsfeste Sperrschiene 39 angeordnet. Diese verhindert, daß der Druckstift 13 in Pfoilrichtung 14 zum Zwecke eines Lösens der Kupplung zwischen Belichtungszeiteinsteller 1 und Filmempfindlichkeitseinsteller 10 lösbar ist, wenn der Planetenradträger 8 und der Filmempfindlichkeitsainsteller 1 nicht die in Fig. 1 gezeigte Lage einnehmen. Dies ergibt sich dadurch, daß die Sperrschiene verhindert, daß das Bundstück 13 a des Druckstifts 13 so weit außer Eingriff mit den Rastausnehmungen 10a des Filmempfindlichkeitseinstellers 10 kommt, daß ein Lösen der Verbindung zwischen :.den Einstellern 1 und 10 erfolgt. Weiterhin besitzen der Planetenradträger und die Sperrschieene je eine Ausnehmung 8 c bzw. 39u, die in der in Fig. 1 gezeigten Stellung miteinander fluchten, so daß in diese Ausnehmungen der im Belichtungszeiteinsteller gelagerte Druckstift 13 zwecks eines Lösens der Kupplung zwischen den Einstellern 1 und 10 hineinbewegbar -ist.
  • Die ausgewählte Lage, in welcher das Lösen der Kupplung möglich ist, ist im Ausführungsbeispiel die der kürzesten Belichtungszeit zugeordnete Einstellage des Belichtungszeiteinstellers 1. Diese Einstellage erweist sich als zweckmäßig einerseits im Hinblick auf die Filmempfindlichkeitseinstellung und andererseits besonders deshalb, weil die Einstellung auf kürzeste Belichtungszeit als Grundeinstellung die größte Gewähr für verwacklungsfreie und bewegungsscharfe Aufnahmen bietet.
  • Mit der gezeigten und vorgeschriebenen Sperranordnung ist erreicht, daß jede Änderung bezüglich einer einmal vorgenommenen Voreinstellung von Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit der Anzeigevorrichtung 23, 24 übermittelt wird, so daß von dieser die Anzeige der Relativlage des zulässigen Blendeneinstell:bereichs in Bezug auf den angezeigten Beleuchtungsstärkewert in Abhängigkeit von sämtlichen von der Blende verschiedenen Belichtungsfaktoren erfolgt.
  • Bei einer auf den Bereich der für Aufnahmen aus der Hand geeigneten Belichtungszeiten beschränkten Belichtungszedteinstellung gestattet die Erfindung grundsätzlich, außer auf die Anordnung einer Blendenskala auch auf die Anordnung einer Belichtungszeitskala zu verzichten. Dies ergibt sich daraus, daß eine innerhalb des genannten Bereichs liegende Belichtungszeit stets brauchbare Aufnahmen gewährleistet, so daß es einzig und allein darauf ankommt, daß der auf Grund der getroffenen Voreinstellung sowie der herrschenden Beleuchtungsstärke sich ergebende Blendenöffnungswert innerhalb des Arbeitsbereichs der Kamera liegt. Die Bedienungsperson braucht somit nicht die mindesten Kenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Belichtungszeit und Blende zu haben, sondern für sie genügt die Anweisung, vor Durchführung einer Aufnahme darauf zu achten bzw. :den Einsteller 1 so zu stellen, @daß sich der Zeiger 19a irgendwo innerhalb des durch die Marken 23 und 24 gekennzeichneten Bereichs befindet.
  • Um die Zuordnung der Verstelleinrichtung des Einstellers 1 zu den Marken 23 und 24 bzw. zu deren Verstellrichtung deutlich hervorzuheben, können diese durch Form- oder Farbgebung unterschieden sein.
  • Weiterhin könnten an Stelle oder zusätzlich zu dieser Unterscheidung der beiden Grenzmarken diesen Farbfelder zugeordnet sein, welche sinnfällig auf zu niedrige oder zu hohe sowie auf dem eingestellten Arbeitsbereich der Kamera entsprechende Beleuchtungsstarken hinweisen, Beispielsweise könnte ein-, solche Farbfeldzuordnung derart verwirklicht sein, daß rechts an die Marke 24 anschließend und mit dieser verbunden ein grellgelbes Farbfeld angeordnet ist, während sich links an die Marke 23, ebenfalls mit dieser verbunden, ein schwarzes Feld anschließt; der Bereich zwischen den Marken könnte -dann grün getönt sein. Hierdurch wäre sinnfällig deutlich gemacht, daß in b:ezug auf ,den eingestellten Arbeitsbereich der Kamera :die Beleuchtungsstärke zu hoch Ist, wenn sich der Zeiger im gelben Farbfeld befindet, während eine Zeigerstellung im schwarzen Farbfeld eine zu niedrige Beleuchtungsstärke anzeigt. Befindet sich der Zeiger dagegen innerhalb der beiden Marken, d. h. im grünen Bereich, so gibt dies an, daß der eingestellte Arbeitsbereich ,der herrschenden Beleuchtungsstärke entspricht bzw. umgekehrt, d. h., daß die Aufnahme bei der getroffenen Voreinstellung des Einstellers 1 durchgeführt werden kann. An Stelle der im Ausführungsbeispiel gezeigten Ausbildung der Anzeigevorrichtung könnte die Ausführung auch so vorgenommen sein, @daß das Galvanometer 19 in an sich bekannter Weise um eine mit der Zeigerachse fluchtende Achse drehbar ,ist, d.aß als mit dem Zeiger zusammenarbeitende Anzeigevorrichtung eine ortsfeste und eine bewegbare Grenzmarke angeordnet sind und daß zwischen dem drehbaren Galvanometer und der verstellbaren Marke einerseits und dem Filmempfindlichkeitseinsteller 10 andererseits Steuermittel ähnlicher Art wie im Ausführungsbeispiel vorhanden sind, mittels -deren die Verstellbewegungen des Galvanometers und -der bewegbaren Marke der Charakteristik des Galvanometers angepaßt sind, so daß bei jeder Einstellage des Drehspulgalvanometers und der bewegbaren Marke diese und die ortsfeste Marke den Blendenöffnungsbereich der Kamera durch den zwischen ihnen liegenden Bereich kennzeichnen.
  • Mit einer in dieser Weisse ausgebildeten Anzeige-und Warnvorrichtung werden die gleichen Vorzüge erzielt wie bei der im Ausführungsbeispiel beschriebenen Vorrichtung. Zusätzlich ergibt sich jedoch der Vorteil, daß das Fenster her Vorrichtung kleiner ausgebildet sein kann als des Ausführungsbeispiels, da es an sich eine nur wenig größere Breite als der größte Abstand der beiden Marken 23 und 24 bzw. der ortsfesten und der beweglichen Marke zu haben braucht. Dies kommt vor allem der Anordnung bzw. Sichtbarmachung der Anzeige im Kamerasucher entgegen. Es bedarf indessen des etwas größeren Aufwands der drehbaren Anordnung des Galvanometers, wobei :die Steuerung der Schwenkung des Galvanometers in etwa der gleichen Weise vorgenommen sein kann wie die Steuerung einer der im Ausführungs- ; beispiel -gezeigten bewegbaren Marken.
  • Eine besondere Aufwandersparnis hinsichtlich der Einrichtungen zur Messung der Beleuchtungsstärke läßt sich erzielen, wenn sowohl zur Steuerung des mechanischen Anschlags als auch zur Zusammenarbeit mit der Anzeige- und Warnvorrichtung ein und dasselbe von einem photoelektrischen Lichtempfänger beoinflußte Galvanometer Verwendung findet. Diese Lösung ist,dadurch erreichbar, daß die Drehspule des Galvanometers zusätzlich zu den für die Einstellung des Anschlaghebels 16 dienenden Steuermitteln, beispielsweise Steuerkurven, einen Zeiger trägt, der in einem Fenster sichtbar gemacht ist bzw. dessen Stellung durch an sich bekannte optische Mittel an eine gewünschte Stelle, beispielsweise in den Kamerasucher, projiziert wird.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es weiterhin, daß zur Verwirklichung der Erfindung unter geringstmöglichem Aufwand die Anzeige, ob ein im Kameraarbcitsbereich liegender Blendenwert zur Anwendung gelangt, ohne das vorbeschriebene Anzeige- bzw. Warnprinzip, d. h. ohne ZusammenarbeRit einer verstellbaren Markenordnung mit einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung, erreichbar ist. Zu diesem Zwecke könnte der Blendeneinsteller 2 beispielsweise mit einer Anzeigevorrichtung verbunden sein, welche bei Einstellage des Einstellers innerhalb des Kameraarbeitsbereichs »zu.lässig« und bei Einstellung außerhalb dieses Bereichs »nicht zulässig« anzeigt. Eine solche Anzeigevorrichtung könnte beispielsweise ein Schieber oder eine Scheibe mit verschiedenen Farbfeldern sein, oder es könnten eine oder zwei schwenkbare Warnfahnen oder zwei elektrische Signallampen verschiedener Farbe gesteuert werden. Warnvorrichtungen solcher Art sind an sich bekannt. Ebenso könnte die Warnanzeige zusätzlich vom Planetenradträger beeinflußt sein, um anzuzeigen, ob dessen Anschlagstellung innerhalb des der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung zugeordneten Anzeigebereichs liegt.
  • Weiterhin könnte in Abhängigkeit von den Einstellagen des Blendeneinstellers und des Planetenrardträgers eine Sperrvorrichtung an sich bekannter Art für den Kamera- bzw. Verschlußauslöser gesteuert sein, die eine Auslösebetätigung verhindert, wenn die Einstellagen der Teile 2 und 8 in bezug auf den Kameraarbeitsbereich nicht zulässig sind. Anzeige- und Warnvorrichtungen sowie Sperrvorrichtungen dieser Art erfüllen ihren Zweck ,insbesondere bei halbselbsttätiger Einstellung des Planetenradträgers 8, bei welcher von der Durchführung der Aufnahme die erzielte Einstellage des Blendeneinstellers kontrollierbar ist.
  • Der besondere Vorzug des erfindungsgemäßen Anzeige- und Warnprinzips besteht demgegenüber darin, daß bereits vor Beginn der Einstellbewegung des Planetenradträgers 8 beurteilt werden kann, ob ein im Arbeitsbereich der Kamera liegender Blendenöffnungswert zur Einstellung kommt. Dies ist von besonderer Bedeutung für eine vollselbsttätige Einstellung des Belichtungswerteinstellers und ebenso auch im Hinblick darauf, daß .eine optimale Aufnahmeschnelligkeit erreicht und kein Aufnahmemotiv verpaßt wird.
  • Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung läßt sich eine besondere Erhöhung der Bedienungseinfachheit und -verständlichkeit der Kamera noch dadurch erreichen, daß zusätzlich zur Anzeigevorrichtung eine elektrische Signall.ampenanordnung Verwendung findet. Hierbei wäre jeder der Marken 23 und 24 eine Signallampe zugeordnet, und ein Aufleuchten derselben würde erfolgen, wenn zwischen dem Zeiger 19a und der betreffenden Marke eine Koinzidenz herbeigeführt wird. Der Stromkroisschluß könnte dadurch erreicht werden, daß die Zeiger 23 und 24 vorzugsweise federnd angebrachte Kontaktfahnen besitzen, auf welche der Zeiger 19a bei Erreichen der Koinzidenz mit -der Marke auftrifft. Eine in dieser Weise ausgebildete Anzeige- und Warnvorrichtung führt zu einer ausschließlichen »Ja«-»7j\Tein«-Anzeige, insbesondere wenn auf eine Sichtbarmachung der Zeiger 23 und 24 verzichtet wird. Dem »ja«-»1\T--in«-Prinzip kommt aber ein optimal einfacher und klarer Aussagegehalt zu, was vor allem für eine vollselbsttätige Belichtungseinstellung in jeder Hinsicht von Bedeutung ist; außerdem läßt sich im vorbeschriebenen Falle die Verwendung eines einzigen Galvanometers für die Steuerung des mechanischen Anschlags und für die Anzeigevorrichtung in besonders günstiger Weise erreichen.
  • Eine besonders vorteilhafte, die Raumgegebenheiten an sich bekannter Kameras nützende Ausgestaltung kann die Erfindung unter Verwendung des beschriebenen Anzeige- und Warnprinzips dadurch erfahren, daß die gesamte in Fig. 1 gezeigte Anordnung einschließlich er zur Steuerung des Hebels 16 dienenden Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung in einem Objektivverschluß untergebracht ist, während völlig unabhängig davon, nur durch gleiche Eichung aufeinander abgestimmt, das in Fig. 3 gezeigte Galvanometer samt Anzeigemarken in dem Raum untergebracht ist, in dem sich bei an sich bekannten Kameras eingebaute Belichtungsmesser befinden. Diese Anordnung ist auch für die Sichtbarmachung der Anzeige im Kamerasucher besonders günstig, da es bereits an sich bekennt ist, die Anzeige von an idem genannten Ort angeordneten Belichtungsmessern im Sucher sichtbar zu machen.
  • Ihre optimale Geltung erreichen die durch die Erfindung geschaffenen Vorzüge bei vollselbsttätiger Belichtungseinstellung. In Fig. 1 ist hierfür eine besonders zweckmäßige Ausführungsform gezeigt bzw. angedeutet. Hier ist der Planetenradträger 8 mittels einer Festhaltevorrichtung in seiner Ausgangslage gesichert, und der Ablauf von dieser Stellung erfolgt unter Wirkung einer vorzugsweise in Abhängigkeit vom Spannen des Verschlusses bzw. vom Filmtransport der Kamera spannbaren Antriebsfeder, während das Auslösen der Festhaltevorrichtung in Abhängigkeit von -der Auslösebetätigung der Kameradurchführbar ist.
  • Die Festhaltevorrichtung umfaßt -in. Fig. 1 eine Sperrklinke 40, die mittels einer Nase 40 a mit einer entsprechend geformten Ausnehmung 8 d .des Planetenradträgers zusammenarbeitet. Die Klinke 40 ist gegen die Wirkung einer Feder 41 betätigbar, und zwar in Abhängigkeit von der Auslösebetätigung der Kamera. Die Verbindung mit dem Kameraauslöser ist durch den Pfeil 42 angedeutet, wobei die Verwirklichung der Verbindung in Form irgendeiner an sich bekannten Übertragungsvorrichtung erfolgen kann.
  • Als Antriebskraftquelle für den Planetenradträger dient eine Feder 43, die -einerseits ortsfest und andererseits am Planetenradträger befestigt ist. Das Spannen der Feder, d. h. :das Verbringen des Planetenradträgers in die in Fig. 1 gezeigte Lage, geschieht in Abhängigkeit von der Durchführung des Verschlußspannens oder des Kamerafilmtransports. Diese Verbindung ist durch den Pfeil 44 angedeutet, welcher an einem Anschlag 8 e des Planetenradträgers angreift. Auf die Darstellung einer Verbindung zwischen dem Planetenradträger 8 und dem Betätigungsteil für das Verschlußspannen bzw. für den Kamerafilmtransport kann aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet werden, da hierfür geeignete Übertragungs- und Betätigungsvorrichtungen an-sich bekannt sind.
  • Um zu gewährleisten, daß die selbsttätige Blen-deneinstellung erfolgt ist, bevor sich der Verschluß zu öffnen beginnt, sowie zur Vermeidung von nachteiligen Auswirkungen von eventuell beim Ablauf des Planetenradträgers entstehenden Erschütterungen auf das Aufnahmeergebnis kann in weiterer Ausbildung der Erfindung ein an sich bekanntes, in Abhängigkeit von bzw. mit der Auslösung der Kamera bzw. des Verschlusses auslösbares Verzögerungswerk angeordnet sein, mittels welchem der Beginn des Freigebers der Verschlußöffnung gegenüber der Auslösebetätigung :der Kamera bzw. des Verschlusses um eine bestimmte Zeitdauer verzögerbar ist, wobei letztere so gewäht ist, daß innerhalb derselben der Planetenradträger seinen maximalen Weg zurücklegt.
  • Verzögerungswerke solcher Art finden bei an sich bekannten Verschlüssen und Kameras beispielsweise als Synchronisierwerke für Blitzlichtzündung Verwendung. Es bedarf daher keiner weiteren Ausführungen über ihren Aufbau und ihre Wirkungsweise.
  • Die Arbeite- und Funktionsweise der im Ausführungsbeispiel beschriebenen erfindungsgemäßen Kamera mit vollselbsttätiger Belichtungseinstellung ist in Kürze folgende: 1. Fälmempfindlichkeitseinstellung Diese wird in der Einstellage gemäß Fig.-1 der Einsteller durchgeführt. Sie erfolgt dadurch, daß der Filmempfindlichkeitseinsteller 10 gegenüber dem Belichtungszeiteinsteller 1 verstellt wird. Bei dieser Verstellung erfährt gleichzeitig über das Ausgleichsgetriebe 10b, 9, 2 a der Blendeneinsteller 2 eine Verstellung. Außerdem kommen hierdurch über die Steuerkurve 10c und die sich hieran anschließende Ü!bertr.ag,ungsvorrichtung die Einstellmarken 23, 24 in eine bestimmte Einstellage.
  • 2. Tätigkeit des Bedienenden vor _der Aufnahme Diese Tätigkeit beschränkt sich darauf, zu prüfen, ob der Zeiger 19 a des Galvanometers 19 sich innerhalb des durch die Marken 23 und 24 eingegrenzten Bereichs befindet.
  • Ist letzteres nicht der Fall, so hat die Bedienungsperson den Einsteller 1 so zu verstellen, daß der Zeiger irgendwo ,innerhalb des .in Rede stehenden, von den beiden Marken begrenzten Bereichs steht. Beim Verstellen des Einstellers 1 wird über die Kupplungsverbindung 13, 10a der Eilmempfindlichkeitseinsteller 10 mitverstellt, wodurch sich eine Lageänderung der Marken 23 und 24 ergibt.
  • Läßt sich trotz Verstellers des Einstellers 1 innerhalb seines durch die Anschläge 7 begrenzten Bereichs nicht erreichen, daß der Zeiger in :den zwischen den beiden Marken 23 und 24 liegenden Bereich kommt, so zeigt dies, daß die Beleuchtungsstärke entweder zu hoch oder zu niedrig ist, um bei oder eingestellten Filmempfindlichkeit eine Aufnahme mit selbsttätiger Belichtungseinstellung zu tätigen.
  • 3. Durchführen einer Aufnahme Dies geschieht durch Betätigen des Kameraauslösers. In Abhängigkeit von der Betätigung .desselben wird die Sperrklinke 40 gelöst, wodurch der Planetenradträger 8 zum Ablauf freigegeben wird. Je nach herrschender Beleuchtungsstärke wird der Planetenradträger sodann nach einem kleineren oder größeren Bewegungsweg durch Auftreffen einer der Stufen der Stufenkurve 8a auf den Anschlaghebel 16 angehalten. Hiermit ist der Blendeneinsteller 2 selbsttätig in eine der herrschenden Beleuchtungsstärke sowie der voreingestellten Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit entsprechende Einstellage gelangt. Gleichzeitig mit dem Betätigen des Kameraauslösers wurde das weiter oben erwähnte Verzögerungswerk eingeschaltet, wodurch die Öffnungsbewegung ides Kameraverschlusses in bezug auf die Auslösebetätigung mindestens so lange verzögert wird, bis (die Bewegung des Planetenradträgers beendet ist.
  • Durch die Erfindung ist eine Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung geschaffen, bei welcher bei urverwickeltem und funktionssicherem Aufbau ein hohes Maß an Bedienungseinfachheit und leichter Bedienungsverständlichkeit erreicht ist. Dies gilt für sämtlich,-- Arten von Kameras und sowohl für eine halb- als auch für eine vollselbsttätige Verstellbetätigüng des Planetenradträgers.
  • Gerade bei vollselbsttätiger Einstellung werden die durch die Erfindung erreichten Vorzüge besonders deutlich, wenn man eine Kamera gemäß der Erfindung mit ,an sich bekannten bzw. vorgeschlagenen Kameras derselben Gattung vergleicht. Als Beispiel sei eine Kamera mit sogernannter Blendennachlaufsteuerung-angeführt, gegenüber welcher die erfindungsgemäße Kamera einen wesentlich geringeren Aufwand aufweist und vor allem empfindliche und zu Funktionsunsicherheiten führende Bauteile sowie das Erfordernis besonderer Spannungsquellen vermeidet. Das mit beiden Kameras erreichbare Ergebnis .ist jedoch dasselbe, wobei eine Kamera gemäß der Erfindung in Verbindung mit dem eine Weiterbildung der Erfindung darstellenden Anzeige- und Warnprinzip noch den besonderen Vorzug aufweist, daß man sofort beim Anvisieren des Aufnahmeobjektes erkennt, ob die getroffene Voreinsteltung der Belichtungszelt zu einem im Arbeitsbereich der Kamera liegenden Blendenöffnungswert führt.
  • Das vorerwähnte Anzeige- und Warnprinzip führt außerdem dazu, daß eine in dieser Weise ausgebildete Kamera gemäß der Erfindung für jeden Photographierenden, unabhängig davon, ob er Kenntnisse über die photographische Technik besitzt oder von solchen völlig frei ist, von besonderem Vorzug ist. Dies ergibt sich daraus, daß es zur Erzielung ,brauchbarer Bilder nicht mehr bedarf, als darauf zu achten, daß die Anzeige- oder Warnvorrichtung die Zulässigkeit der getroffenen Voreinstellungen unter Berücksichtigung der herrschenden Beleuchtungsstärke anzeigt. Andererseits ermöglicht die beschriebene Anzeigeart eine optimale Bildgestaltung dadurch, daß die Bedienungsperson die Voreinstellung der Belichtungszeit so trifft, daß entweder die Kürze der Belichtungszeit oder die Größe des Tiefenschärfebereichs den Vorrang erhält. Dies erreicht man -dadurch, daß man den Einsteller 1 so verstellt, daß der Galvanometerzeiger gerade am einen oder anderen Ende des von den Grenzmarken gekennzeichneten Bereichs steht.
  • Eine -die genannten Merkmale der Erfindung aufweisende Kamera zeichnet sich somit durch ein besonders hohes Maß an Bedienungseinfachheit und gleichzeitig durch einen weiten, freizügig nutzbaren Anwendungsbereich aus.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit auf mehrere Stellungen einstellbaren Einstellern für Blende und Belichtungszeit, von denen der eine nach Voreinstellung des anderen entsprechend der herrschenden Beleuchtungsstärke sowie in Abhängigkeit einer vor-eingestellten Filmempfindlichkeit selbsttätig einstellbar .ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einsteller (1, 2) mittels eines einen verstellbaren Planetenradträger (8) umfassenden Ausgleichsgetriebes verbunden sind und daß die Belichtungszeit innerhalb eines vorzugsweise für Aufnahmen aus der Hand geeigneten Zeitenbereichs vore.instellbar ist, während zwecks selbsttätiger Blendeneinstellung der Planetenradträger bei festgehaltenem Belichtungszeiteinsteller von einer Ausgangsstellung bis zum Anhalten durch einen in Abhängigkeit von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung steuerbaren mechanischen Anschlag (16,16a) verstellbar ist, und daß der Belichtungszeiteinsteller mit dem Planetenradträger über einen weiteren Einsteller (10) verbunden ist, der mit dem Belichtungszeiteinsteller mittels einer lösbaren Kupplung (13, 13a, 10a) in verschiedenen Relativlagen kuppelbar ist, zu deren Einstellung am einen Einsteller (10) eine Filmempfindlichkeitsskala (11) und am andern Einsteller (1) eine mit der Skala zusammenarbeitende Marke (12) angeordnet ist.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Anzeige, ob bei der jeweils herrschenden Beleuchtungsstärke die getroffene Voreinstellung von Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit zu einem im Arbeitsbereich der Kamera liegenden Blendenöffnungswert führt, eine mit einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung (19,20) zusammenarbeitende, vorzugsweise im Sucher sichtbare Anzeige- oder Warnvorrichtung angeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Verstellbewegung des mit dem Belichtungszeiteinsteller (1) auf Bewegungsmitnahme gekuppelten Filmempfindlichkeitseinstellers (10) in ihrer Relativlage bzw. -einstellung zur Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung änderbar ist, und daß eine Sperranordnung vorhanden ist, welche eine Änderung der Filmempfindlichkeitseinstellung nur zuläßt, wenn sich der Planetenradträger (8) in seiner Ausgangslage und der Belichtungszeiteinsteller (1) in einer bestimmten Labe, vorzugsweise in der der kürzesten Belichtungszeit zugeordneten Einstellage, befinden.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung ein an sich bekanntes Galvanometer (19) mit in einem Fenster (22) spielendem Zeiger (19a) umfaßt und daß .als mit diesem Zeiger zusammenarbeitende Anzeigevorrichtung zwei gleichfalls im Fenster sichtbare, bewegbare Grenzmarken (23, 24) angeordnet sind, die mittels zwischen ihnen und .dem Filmempfindlichkeitseinsteller angeordneten Steuermitteln, beispielsweise Steuerkurven, in ihrer Verstellbewegung an die Charakteristik des Galvanometers angepaßt sind und die bei jeder Einstellage den Blendenöffnungsbereich der Kamera durch den von ihnen begrenzten Bereich (B) kennzeichnen.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung ein an sich bekanntes, mittels einer Verstellvorrichtung drehbares Galvanometer mit in einem Fenster spielendem Zeiger umfaßt und daß als mit dem Zeiger zusammenarbeitende Anzeigevorrichtung eine ortsfeste und eine bewegbare Grenzmarke angeordnet sind und daß zwischen dem drehbaren Galvanometer und der verstellbaren Marke einerseits und dem Filmempfindlichkeitseinsteller andererseits Steuermittel, beispielsweise Steuerkurven, vorhanden sind, mittels deren die Verstellbewegungen des Galvanometers und der bewegbaren Marke der Charakteristik des Galvanometers angepaßt sind, und daß bei jeder Einstellage des -drehbaren Galvanometers und der bewegbaren Marke diese und die ortsfeste Marke den Blendenöffnungsbereich der Kamera durch .den zwischen ihnen liegenden Bereich kennzeichnen.
  5. 5. Photographische Kamera nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden bewegbaren Marken (23, 24) bzw. der bewegbaren Marke und dem drehbaren Galvanometer eine Steuervorrichtung (25, 26) zugeordnet ist, mittels welcher der betreffende bewegbare Teil über eine am Filmempfindlichkeitseinsteller (10) angeordnete, einzige Steuerkurve (10 c) verstellbar ist.
  6. 6. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Grenzmarken (23, 24) durch besondere Form- oder Farbgebung unterschieden sind.
  7. 7. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Grenzmarken (23, 24) Farbfelder zugeordnet sind, welche sinnfällig auf zu niedrige und zu hohe sowie auf dem eingestellten Arbeitsbereich der Kamera entsprechende Beleuchtungsstärken hinweisen. B.
  8. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung des mechanischen Anschlags (16) dienende Beleuchtungsstärke-Meßvorrichtung und die mit der Anzeige- und Warnvorrichtung zusammenarbeitende Beleuchtungsstärke-Meßvorrichtung ein und dasselbe von einem photoelektrischen Lichtempfänger beeinflußte Galvanometer umfassen.
  9. 9. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der Filmempfindlichkeitseinstellung zugeordnete Sperranordnung eine ortsfeste Sperrschiene (39) und einen mit dieser zusammenarbeitenden, an der Kupplungsvorrichtung (13, 10a) zwischen Belichtungszeiteinsteller (1) und Filmempfindlichkeitseinsteller (10) ausgebildeten bzw. angeordneten Teil (13 a) umfaßt und d.aß der Planetenradträger (8) .und -die Sperrschiene (39) j e eine Ausnehmung (8c, 39a) besitzen, die in der Ausgangslage des Planetenradträgers miteinander fluchten, und daß in diese Ausnehmungen der bewegbare, am Belichtungszeiteinsteller gelagerte Teil (13) der lösbaren Kupplungsvorrichtung zwecks eines Lösens der Kupplung zwischen Filmempfindlichkeitseinsteller und Belichtungszeiteinsteller hineinbewegbar ist, wenn sich der Belichtungszeiteinsteller in einer bestimmten, ausgewählten Lage befindet.
  10. 10. Photographische Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, :daß der Planetenradträger mittels einer Festhaltevorrichtung (40, 40 a, 8 d) in seiner Ausgangslage gesichert ist und von dieser unter Wirkung einer vorzugsweise in Abhängigkeit vom Spannen des Verschlusses oder vom Filmtransport der Kamera spannbaren Antriebsfeder (43) abläuft und daß das Lösen der Festhaltevorrichtung in Abhängigkeit von der Auslösebetätigung der Kamera durchführbar ist.
  11. 11. Photographische Kamera .nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes, in Abhängigkeit von bzw. zugleich mit der Auslösung der Kamera bzw. des Verschlusses auslösbares Verzögerungswerk angeordnet ist, mittels welchem der Beginn des Freigebens der Verschlußöffnung gegenüber der Auslösebetätigung der Kamera bzw. des Verschlusses um eine bestimmte Zeitdauer verzögerbar ist, und daß letztere so gewählt ist, :daß innerhalb derselben der Planetenradträger (8) seinen maximalen Weg zurücklegt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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