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DE1109027B - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

Info

Publication number
DE1109027B
DE1109027B DEG26521A DEG0026521A DE1109027B DE 1109027 B DE1109027 B DE 1109027B DE G26521 A DEG26521 A DE G26521A DE G0026521 A DEG0026521 A DE G0026521A DE 1109027 B DE1109027 B DE 1109027B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure time
exposure
aperture
setting
adjuster
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26521A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Rentschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG26521A priority Critical patent/DE1109027B/de
Priority to GB42622/59A priority patent/GB897885A/en
Priority to FR816799A priority patent/FR1246097A/fr
Publication of DE1109027B publication Critical patent/DE1109027B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit auf mehreren Stellungen einstellbaren Einstellern für Blende und Belichtungszeit, welche in einer einen abgeschlossenen Einstellbereich mit gleichmäßiger Belichtungswertstufung definierenden Zuordnung von Zeit- und Blendenwerten miteinander fest verbunden sind.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, eine Kamera dieser Art zwecks Durchführung von Aufnahmen sowohl mit selbsttätiger Belichtungs-Einstellung als auch mit Hand-Belichtungs-Einstellung so auszubilden, daß die Lamellen der Objektivblende an zwei bewegbaren, relativ zueinander einstellbaren Stellem angeordnet sind, von denen der eine mit dem Belichtungszeit-Einsteller fest verbunden ist, während der andere Steller dazu dient, einer einzigen bestimmten Belichtungszeit den gesamten Blenden-Einstellbereich zuzuordnen. Eine in dieser Weise ausgebildete Kamera weist indessen Nachteile in der Hinsicht auf, daß bestimmte Aufnahmearten mit Hand-Einstellung, welche eine andere als die vorgegebene Belichtungszeit verlangen, nicht durchführbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Kamera der eingangs bezeichneten Art die vorstehend genannten Nachteile auszuschalten und die Kamera so auszubilden, daß unter Gewährleistung eines unverwickelten und Aufwand sparenden Aufbaus eine Anwendbarkeit bei Aufnahmen verschiedener Art erzielbar ist.
  • Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die Lamellen der Objektivblende in an sich bekannter Weise an zwei bewegbaren, zueinander relativ einstellbaren und unter Zugrundelegung vorgeschriebener Ausgangslagen wechselweise betätigbaren Stellern angeordnet sind, von denen der eine mit dem Belichtungszeit-Einsteller verbunden und zwecks Durchführung einer Belichtungs-Einstellung in Abhängigkeit von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung selbsttätig bewegbar ist, während der andere Steller von Rand bewegbar und mit einer besonderen, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussenden Einrichtung verbunden ist.
  • Durch die Erfindung ist eine photographische Kamera der eingangs genannten Art geschaffen, welche unter Gewährleistung eines unverwickelten Aufbaus sowohl für Aufnahmen mit selbsttätiger Belichtungs-EinsteRung als auch für Aufnahmen mit Hand-Belichtungs-Einstellung ohne jede Einschränkung anwendbar ist. Dieser bedeutsame Vorteil ergibt sich daraus, daß durch die Wirkungsverbindung des von Hand betätigbaren Blendenstellers mit einer besonderen, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussenden Einrichtung eine größtmögliche Freizügigkeit und völlige Unabhängigkeit in der Auswahl der Behehtungszeiten sowie in der Art ihrer Zuordnung zu dem von Hand betätigbaren Blendensteller erzielt ist. Hierdurch lassen sich in einfacher und übersichtlicher Weise sowie mit geringem zusätzlichem Aufwand Belichtungszeiten für Aufnahmen jeder Art mit Hand-Belichtungs-Einstellung berücksichtigen.
  • Hierzu gehören insbe§ondere auch vom Verschluß nicht selbsttätig gesteuerte Belichtungszeiten, welche bei einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kamera ohne jeden zusätzlichen Aufwand dadurch erzielbar sind, daß als die die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussende Vorrichtung eine an sich bekannte Vorrichtung zur Erzielung von »B«-Aufnahmen angeordnet ist.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Anwendbarkeit der Kamera im Falle eines Ausfalls der selbsttätigen Belichtungs-Einstellvorrichtung dadurch gesichert werden, daß die die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussende Vorrichtung eine Steuervorrichtung zur Erzielung von selbsttätig ablaufenden Belichtungszeiten verschiedener Größe umfaßt, und daß diesen Zeiten bestimmte Blendenwerte in einer fest vorgegebenen Weise zugeordnet sind.
  • Hierbei ergibt sich eine hinsichtlich Unverwickeltheit und Aufwandersparnis besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dadurch, daß der Ausgangslage des ersten Blendenstellers eine der längsten Belichtungszeit entsprechende Einstellage des Belichtungszeit-Einstellers zugeordnet ist und daß der zweite Blendensteller mit einem weiteren Belichtungszeit-Einsteller verbunden ist, welcher mit der dem ersten Belichtungszeit-Einsteller zugeordneten Belichtungszeit -Regelungsvorrichtung zusammenarbeitet, und daß sich bei Einstellung auf selbsttätige Belichtungs-Einstellung der zweite Belichtungszeit-Einsteller in einer der längsten Belichtungszeit entsprechenden Einstelllage befindet.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann ferner mittels des zweiten Belichtungszeit-Einstellers eine Einrichtung für »B«-Aufnahmen in an sich bekannter Weise steuerbar sein.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand einer Figur an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Figur zeigt in schematischer Darstellung die Wirkungsverbindung verschiedener Einsteller einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kamera.
  • In der Figur ist mit 1 ein Belichtungszeit-Einsteller bezeichnet. Dieser besitzt eine Steuerkurve la, mit welcher der Steuerstift 2 eines an sich bekannten, aus Gründen der übersichtlichkeit nicht dargestellten Belichtungszeit-Hemmwerks zusammenarbeitet. hfit dem Belichtungszeit-Einsteller 1 ist ein weiter unten näher beschriebener Blendensteller 3 in einer einen abgeschlossenen Einstellbereich mit gleichmäßiger Belichtungswertstufung ergebenden Zuordnung von Zeit-und Blendenwerten fest verbunden. Die Zuordnung dieser Werte kann bei Vorliegen eines Blenden-Einstellbereiches von Blende »2,8« bis Blende »22« und eines Belichtungszeit-Einstellbereichs von 1/") bis 1/250 Sekunde beispielsweise wie folgt getroffen sein:
    Belichtungszeit Blende
    30 2,8
    60 2,8
    60 4
    60 5,6
    125 5,6
    125 8
    125 11
    250 11
    250 16
    250 22
    Durch diese Zuordnung von Zeit- und Blendenwerten ergibt sich eine die Werte »8« bis »17« umfassende, gleichmäßig gestufte Belichtungswertreihe.
  • Gemäß der Erfindung sind nunmehr die Lamellen 4 der Objektivblende in an sich bekannter Weise an zwei bewegbaren, zueinander relativ verstellbaren und unter Zugrundelegung vorgeschriebener Ausgangslagen wechselweise betätigbaren Stellem 3 und 5 angeordnet, von denen der mit 3 bezeichnete Steller, wie bereits erwähnt, mit dem Belichtungszeit-Einsteller 1 fest verbunden und zwecks Durchführung einer Belichtungs-Einstellung in Abhängigkeit von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung selbsttätig bewegbar ist, während der Steller 5 von Hand betätigbar und zur Zusammenarbeit mit einer besonderen, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussenden Einrichtung ausgebildet ist.
  • Zur Verbindung des ringförinigen Blendenstellers 3 mit dem als Schieber ausgebildeten Belichtungszeit-Einsteller 1 dient im Ausführungsbeispiel ein Winkelliebel 6, welcher an einer ortsfesten Achse 7 an der Kamera schwenkbar gelagert ist. Der eine Arm 6a dieses Hebels steht in Stift-Schlitz-Verbindung 6 b, 8 mit dem Blendenring 3, während sein anderer Arm 6 c mittels eines Stifts 9 in einen Steuerschlitz 10a eingreift, welcher an einem mit dem Belichtungszeit-Einstellerl mittels zweier Schienenll und 12 fest verbundenen Schieber 10 ausgebildet ist.
  • An Stelle der in der Figur gezeigten schieberartigen Ausbildung der beiden Steller 1 und 10 können diese auch ringförmige Gestalt besitzen, wodurch sie den Aufbauverhältnissen an sich bekannter Kameras angepaßt sind.
  • Die Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung, mittels welcher die Bewegung des Blenden-Einstellers 3, 10 und des Belichtungszeit-Einstellers 1 steuerbar ist, kann in irgendeiner an sich bekannten oder vorgeschlagenen Weise aufgebaut sein.
  • Im Ausführungsbeispiel erfolgt die Steuerung auf mechanischem Wege mittels eines von der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung einstellbaren, mechanischen Anschlags, welcher mit einer am Belichtungszeit-Einsteller 1 ausgebildeten Stufenkurve 1 b zusammenarbeitet. Der einstellbare Anschlag ist als schwenkbarer Hebel 13 ausgebildet, welcher vorzugsweise über eine Druckentlastungsanordnung die Stellung der Drehspule eines vom Strom eines Photoelements gespeisten Galvanometers abtastet. Solche Anordnungen sind an sich bekannt.
  • Im Ausführungsbeispiel befinden sich die Steller 1 und 10 in ihren Ausgangslagen, die dem gespannten Zustand einer am Steller 10 angreifenden Antriebsfeder14 entsprechen. Um in diesem Zustand ein freies Einspielen des Galvanometers entsprechend der herrschenden Beleuchtungsstärke zu gewährleisten, ist die Tastvorrichtung des Anschlaghebels 13 von den Steuermitteln der Galvanometerdrehspule abgehoben. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht sein, daß eine am einen der Einsteller 1 oder 10 angeordnete, aus Gründen der übersichtlichkeit nicht dargestellte Steuerkurve den Hebel 13 über seine der maximalen Beleuchtungsstärke zugeordneten Einstellage hinaus verschwenkt hat.
  • Das Anhalten der Einsteller 1 und 10 bei einer Einstellbewegung von links nach rechts unter Wirkung der Antriebsfeder 14 wird nun dadurch bewirkt, daß sich der Hebel 13 nach einem kurzen Anfangsweg der Einsteller entsprechend der Stellung der Drehspule des Galvanometers, d. h. entsprechend der herrschenden Beleuchtungsstärke, in eine bestimmte Lage einstellt. Je nach dieser Lage gelangt der Einsteller 1 bei der genannten Einstellbewegung früher oder später mit einer der Stufen der Kurve 1 b zum Anschlag an einem abgebogenen Endstück 13 a des Hebels 13. Die tiefste Stufe der Kurve 1 b entspricht hierbei dem Minimalwert, die Höchststufe dagegen dem Maximalwert der von der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung anzeigbaren Beleuchtungsstärke.
  • Zum Spannen der Antriebsfeder 14 für die beiden Einsteller 1 und 10 dient im Ausführungsbeispiel. ein Schieber 15, welcher mit dem verlängerten Ende der Verbindungschiene 11 in der dargestellten Weise zusammenarbeitet. Das Bewegen des Schiebers in Spannrichtung der Feder 14 erfolgt hierbei vorzugsweise in Abhängigkeit vom Spannen des Verschlusses oder vom Filmtransport der Kamera mittels eines Zahnrads 16, wobei die Einsteller 1 und 10 in ihren dem gespannten Zustand der Antriebsfeder zugeordneten, in der Figur dargestellten Ausgangslagen mittels einer am Schieber 15 angreifenden Festhaltevorrichtung sicherbar sind.
  • Die Festhaltevorrichtung umfaßt im Ausführungsbeispiel eine Sperrklinke 17, die mittels einer Nase 17 a mit einem Vorsprung 15 a des Schiebers 15 zusammenarbeitet. Zwecks Freigabe des Schiebers und damit der Einsteller 1 und 10 ist die Klinke 17 gegen die Wirkung einer Feder 18 betätigbar, und zwar in Abhängigkeit von der Auslösebetätigung der Kamera. Die Verbindung mit dem Kameraauslöser kann hierbei in Form irgendeiner an sich bekannten übertragungsvorrichtung erfolgen.
  • Um zu gewährleisten, daß die selbsttätige Belichtungs-Einstellung erfolgt ist, bevor sich der Verschluß zu öffnen beginnt, kann ein an sich bekanntes, in Ab- hängigkeit von oder zugleich mit der Auslösung der Kamera oder des Verschlusses auslösbares Verzögerungswerk angeordnet sein, mittels welchem der Beginn des Freigebens der Verschlußöffnung gegenüber der Auslösebetätigung der Kamera bzw. des Verschlusses um eine bestimmte Zeitdauer verzögerbar ist, wobei letztere so gewählt ist, daß innerhalb derselben der von der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung steuerbare Einsteller seinen maximalen Bewegungsweg zurücklegt.
  • Der zweite Blendenring 5, welcher von Hand betätigbar und zur Zusammenarbeit mit einer besonderen, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussenden Einrichtung ausgebildet ist, ist in ähnlicher Weise wie der erste Blendenring 3 mit einem Betätigungsschieber 19 verbunden. Zur Verbindung dient hierbei gleichfalls ein Winkelhebel 20, welcher um eine ortsfeste Achse 21 an der Kamera schwenkbar gelagert ist. Der eine Arm 20a dieses Hebels steht in Stift-Schlitz-Verbindung 20 b, 22 mit dem Blendenring 5, während sein anderer Arm 20 c mittels eines an ihm befestigten Stiftes 23 in einen Steuerschlitz 19 a des Betätigungsschiebers 19 eingreift.
  • Die mit dem Betätigungsschieber 19 zwecks Durchführung von Aufnahmen mit Handbelichtungs-Einstellung zusammenarbeitende, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussende, besondere Einrichtung umfaßt im Ausführungsbeispiel zunächst eine an sich bekannte Vorrichtung zur Erzielung von »B«-Aufnahmen. Von dieser ist im Ausführungsbeispiel aus Gründen der übersichtlichkeit lediglich ein Steuerhebel 24 gezeigt, welcher mit einem abgebogenen Endteil 24 a unter Wirkung einer nicht gezeigten Feder an einer mit dem Betätigungsschieber 19 in weiter unten näher beschriebener Weise verbundenen Y,B«-Steuerkurve anliegt. Die »B«-Steuerkurve besitzt zwei Teilbereiche 25 a und 25 b. Befindet sich der Schieber 19 in einer Einstellage, in welcher der Hebel 24 am Teilbereich 25 a der Steuerkurve anliegt, so ist die »B«-Einrichtung in Wirkstellung geschaltet, d. h. der Verschluß wird nach erfolgtem Auslösen und öff- nen für die Dauer des Niederdrückens des Verschlußauslösers in Offenstellung festgehalten. Befindet sich dagegen der Schieber 19 in einer Einstellage, in welcher der Hebel 24 am Teilbereich 25 b der Steuerkurve anliegt, so ist die »B«-Einrichtung außer Wirkung gesetzt. Dem Teilbereich 25a der »B«-Steuerkurve ist ein mit »B« bezeichneter Teil-Einstellbereich des Betätigungsschiebers 19 zugeordnet, welcher den gesamten Blenden-Einstellbereich von Blende »2,8« bis Blende »22« umfaßt. Hierdurch ist bei »B«-Aufnahmen die Möglichkeit vorhanden, durch entsprechende Wahl der Blendenöffnung eine Änderung der Schärfentiefe herbeizuführen, so daß eine bestmögliche Anpaßbarkeit der Belichtungs-Einstellung an das jeweilige Aufnahmernotiv gewährleistet ist. Weiterhin umfaßt die dem Schieber 19 zugeordnete, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussende Einrichtung eine Steuervorrichtung zur Erzielung von selbsttätig ablaufenden Belichtungszeiten verschiedener Größe, wobei diesen Zeiten bestimmte Blendenwerte in einer fest vorgegebenen Weise zugeordnet sind.
  • Hierdurch ist gewährleistet, daß die Anwendbarkeit der Kamera auch bei einem Ausfall der selbsttätigen Belichtungs-Einstellvorrichtung gesichert bleibt.
  • Die Zuordnung der Blendenwerte zu den Behehtungszeiten verschiedener Größe ist im Ausführungsbeispiel so vorgenommen, daß sich eine gleichmäßig gestufte Belichtungswertreihe, welche die Werte »8« bis »17« umfaßt, ergibt. Diese Werte sind am Betätigungsschieber 19 in Form einer mit einer ortsfesten Marke 26 zusammenarbeitenden Skala 27 aufgeführt. Zur näheren Kennzeichnung ihrer Bedeutung ist der Skala 27 außerdem die Bezeichnung »MAN« zugeordnet.
  • Als Steuervorrichtung zur Erzielung der selbsttätig ablaufenden Belichtungszeiten dient im Ausführungsbeispiel die dem Belichtungszeit-Einsteller 1 zugeordnete Belichtungszeit-Regelungsvorrichtung. Zu diesem Zweck arbeitet der Steuerstift 2 dieser Regelvorrichtung zugleich mit einer Steuerkurve 25 c zusammen, welche mit dem Schieber 19 verbunden ist.
  • Die Ausbildung der Steuerkurve 25c und ebenso die der »B«-Steuerkurve25a, 25b ist an einem besonderen schieberartigen Teil 25 vorgenommen, welcher mittels einer Schiene 28 mit dem Betätigungsschieber 19 fest verbunden ist.
  • Durch die Verwendung einer einzigen Belichtungszeit-Regelungsvorrichtung sowohl für die selbsttätig arbeitende Belichtungs-Einstellvorrichtung als auch für die Hand-Belichtungs-Einstellvorrichtung ist ein in besonderer Weise Aufwand sparender Aufbau der Vorrichtung erzielt.
  • Zur Gewährleistung einer einwandfreien und sicheren Arbeitsweise der Vorrichtung ist es erforderlich, daß sich bei einer Belichtungs-Einstellung die an dieser Einstellung nicht beteiligten Zeit- und Blendensteller in einer Lage befinden, in welcher der Steuereinfluß des betreffenden Belichtungszeitstellers auf die Belichtungs-Regelungsvorrichtung ausgeschaltet ist. Zu diesem Zweck ist im Ausführungsbeispiel der Ausgangslage des ersten Blendenstellers 3, 10 eine der längsten Belichtungszeit entsprechende Einstellage des Belichtungszeit-Einstellers 1 zugeordnet, während bei in Ausgangslage befindlichem Schieber 19, was der Einstellung auf selbsttätige Belichtungs-Einstellung entspricht, der zweite Belichtungszeit-Einsteller 25 gleichfalls eine der längsten Belichtungszeit entsprechende Einstellage einnimmt.
  • Um das Einnehmen dieser Ausgangslage der Einsteller in völlig sicherer Weise zu gewährleisten, ist eine Sperrvorrichtung angeordnet, welche ein Umschalten von selbsttätiger auf Hand-Belichtungs-Einstellung nur zuläßt, wenn sich der erste Blenden-Steller 3, 10 in seiner dem gespannten Zustand seiner Antriebsfeder 14 entsprechenden Ausgangslage befindet.
  • Als Sperrvorrichtung dient im Ausführungsbeispiel eine Sperrklinke 29, welche um eine Achse 30 an der Kamera schwenkbar gelagert ist. Die Klinke 29 liegt unter Wirkung einer Feder 31 an einer Steuerkurve 19d des Betätigungsschiebers 19 an und arbeitet mittels eines Vorsprungs 29a mit einer am ersten Blendenschieber 10 ausgebildeten Ausnehmung 10 b zusammen. Diese Zusammenarbeit geschieht in der Weise, daß bei Einstellung des Schiebers 19 auf selbsttätige Belichtungs-Einstellung, welche durch Gegenüberstellung der bereits erwähnten Marke 26 und einer weiteren, am Schieber 19 befindlichen und mit Y,AUTO« bezeichneten Marke 32 erfolgt, die Klinke 29 unter Wirkung ihrer Feder 31 zur Anlage am Teil 19 c der Steuerkurve 19 b kommt und dadurch ihren Vorsprung 29 a außer Eingriff mit der Ausnehmung 10 b des Blendenschiebers 10 bringt. Bei einer Einstellung des Schiebers 19 in die in der Figur dargestellte Lage gelangt die Klinke 28 dagegen zur Anlage am Teilstück 19 d der Steuerkurve 19 b und wird von diesem gegen Federwirkung verschwenkt, so daß der Vorsprung 29 a in Eingriff mit der Ausnehmung 10 b gebracht wird. Hierbei ist Voraussetzung, daß sich der Blendenschieber 10 in seiner dem gespannten Zustand der Antriebsfeder 14 zugeordneten Ausgangslage befindet. Ist dies nicht der Fall, so kommt die Sperrklinke 29 mit ihrem Vorsprung 29 a zur Anlage an die untere Begrenzungskante des Blendenschiebers 10 und verhindert auf diese Weise ein Verstellen des Betätigungsschiebers 19 von selbsttätiger auf nichtselbsttätige Belichtungs-Einstellung.
  • Wie aus der Figur weiterhin ersichtlich ist, besitzt der Betätigungsschieber 19 einen dritten Einstellbereich, welcher für Blitzlichtverwendung bestimmt ist. In diesem Einstellbereich ist zwecks Durchführung von Blitzlichtaufnahmen der gesamte Blenden-Einstellbereich einer einzigen Belichtungszeit, im Ausführungsbeispiel der Zeit »1/" sec«, zugeordnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Photographische Kamera mit auf mehrere Stellungen einstellbaren Einstellern für Blende und Belichtungszeit, welche in einer einen abgeschlossenen Einstellbereich mit gleichmäßiger Belichtungswertstufung definierenden Zuordnung von Zeit- und Blendenwerten miteinander fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (4) der Objektivblende in an sich bekannter Weise an zwei bewegbaren, zueinander relativ einstellbaren und unter Zugrundelegung vorgeschriebener Ausgangslagen wechselweise betätigbaren Stellem (3, 5) angeordnet sind, von denen der eine (3) mit dem Belichtungszeit-Einsteller (1) verbunden und zwecks Durchführung einer Belichtungs-Einstellung in Abhängigkeit von einer Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung selbsttätig bewegbar ist, während der andere Steller (5) von Hand bewegbar und mit einer besonderen, die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussenden Einrichtung verbunden ist.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussende Einrichtung eine an sich bekannte Vorrichtung zur Erzielung von »B«-Aufnahmen ist. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Größe der Offenzeit des Kameraverschlusses beeinflussende Einrichtung eine Steuervorrichtung (25 c) zur Erzielung von selbsttätig ablaufenden Belichtungszeiten verschiedener Größe umfaßt und daß diesen Zeiten bestimmte Blendenwerte in einer fest vorgegebenen Weise (19 a) zugeordnet sind. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangslage des ersten Blendenstellers (3) eine der längsten Belichtungszeit entsprechende Einstellage des Belichtungszeit-Einstellers (1) zugeordnet ist und daß der zweite Blendensteller (5) mit einem weiteren Belichtungszeit-Einsteller (25) verbunden ist, welcher mit der dem ersten Belichtungszeit-Einsteller zugeordneten Belichtungszeit-Regelungsvorrichtung (2) zusammenarbeitet, und daß sich bei Einstellung auf selbsttätige Belichtungs-Einstellung der zweite Belichtungszeit-Einsteller (25) in einer der längsten Belichtungszeit entsprechenden Einstellage befindet. 5. Photographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des zweiten Belichtungszeit-Einstellers (25) eine Einrichtung (24) für »B«-Aufnahmen in an sich bekannter Weise steuerbar ist.
DEG26521A 1959-03-02 1959-03-02 Photographische Kamera Pending DE1109027B (de)

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DEG26521A DE1109027B (de) 1959-03-02 1959-03-02 Photographische Kamera
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GB (1) GB897885A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163137B (de) * 1961-07-22 1964-02-13 Elbe Kamera Gmbh Photographische Kamera mit von einem Belichtungswertmesser gesteuerter Blende
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DE1274875B (de) * 1961-09-12 1968-08-08 Rollei Werke Franke Heidecke Photographische Kamera mit Zentralverschluss
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FR1246097A (fr) 1960-11-10
GB897885A (en) 1962-05-30

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