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DE1194698B - Anzeigevorrichtung fuer fotografische Kameras - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer fotografische Kameras

Info

Publication number
DE1194698B
DE1194698B DEA35642A DEA0035642A DE1194698B DE 1194698 B DE1194698 B DE 1194698B DE A35642 A DEA35642 A DE A35642A DE A0035642 A DEA0035642 A DE A0035642A DE 1194698 B DE1194698 B DE 1194698B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
display
disc
control device
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA35642A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Maas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA35642A priority Critical patent/DE1194698B/de
Publication of DE1194698B publication Critical patent/DE1194698B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung für fotografische Kameras Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Anzeige der den Lichtverhältnissen im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden, durch eine halbselbsttätige Belichtungsregelvorrichtung einzustellenden Belichtungsfaktoren bei fotografischen Kameras, bei denen mindestens ein Belichtungsfaktor frei vorwählbar ist und die anderen Belichtungsfaktoren durch die Belichtungsregelvorrichtung nachsteuerbar sind.
  • Es sind bereits Anzeigevorrichtungen an Kameras mit vollautomatischer Belichtungswerteinstellung bekanntgeworden, bei denen ein Signal, meist eine Rotmarke, beispielsweise im Sucher sichtbar wird, wenn die Belichtung im Aufnahmeraum zu stark oder zu schwach ist, so daß der Einstellbereich der Kamera nicht mehr ausreicht, und ein anderes Signal, beispielsweise eine Grünmarke, wenn die automatische Belichtungswerteinstellung ordnungsgemäß erfolgt ist. Diese sehr einfachen und auch für den ungeübten Amateur verständlichen Anzeigevorrichtungen haben sich für vollautomatische Belichtungsregelvorrichtungen bewährt. Ist aber eine nur halbautomatische Belichtungswerteinstellung an der Kamera vorgesehen, so daß beispielsweise die Belichtungszeit beleibig vorwählbar und die Blende nachsteuerbar ist oder umgekehrt, so er,-eben sich Schwierigkeiten, da die bisher bekannten Anzeigevorrichtungen meist direkt durch Abtastung des Instrumentenzeigers steuerbar sind. Dies trifft vor allem bei halbautomatischen Anordnungen zu, bei denen bei der Vorwahl des einen Belichtungsfaktors das ganze Instrument gedreht wird. Bei ein und derselben Zeigerstellung würde also eine solche Anzeigevorrichtung immer das gleiche Signal zeigen, obwohl je nach der vorgewählten Belichtungszeit einmal die dieser Zeigerstellung entsprechende Blende noch ausreichend und ein andermal nicht mehr ausreichend ist.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß mindestens eine Signalscheibe, die in an sich bekannter Weise die Anzei e bewirkt, durch einen mit der Belichtungsregel-9 C vorrichtung zusammenwirkenden Schieber einstellbar ist und daß durch diesen Schieber, gegebenenfalls auch durch einen weiteren Schieber, der oder die vorgewählten Belichtungsfaktoren berücksichtigbar sind. Bei Kameras, bei denen die vorwählbaren Belichtungsfaktoren bei der Belichtungsregelung durch Drehung des Meßinstrumentes berücksichtigt werden, wirkt erfindungsgemäß ein durch diese Drehung des Meßinstrumentes beeinflußbarer Schieber auf die Stellung der die Anzeige bewirkenden Anzeigescheibe ein. Nach einer ersten Ausführungsforrn der Erfindung, bei welcher die Anzeige in an sich bekannter Weise durch überdecken einer festen farbigen Marke durch eine andersfarbige, bewegliche, als Signalscheibe ausgebildete Anzeigescheibe erfolgt, ist diese bewegliche Signalscheibe durch einen bei Drehung des Meßinstrumentes einerseits verstellbaren und durch einen bei der Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtuna zu steuernden Belichtungsfaktors bewegten Hebel andererseits drehbaren Schieber steuerbar. Dabei weist zweckmäßigerweise der die bewegliche Signalscheibe steuernde Schieber ein Kurvenstück auf, welches mit einer Nase der beweglichen Signalscheibe zusammenwirkt, wobei dieser Schieber zur Berücksichtigung der vorgewählten und der nachgesteuerten Belichtungsfaktoren in zwei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar ist. Vorteilhafterweise ist die bewegliche Signalscheibe als drehbar gelagerter Winkelhebel ausgebildet, dessen eines Ende zur überdeckun- der festen andersfarbigen Marke dient und dessen anderes Ende mit dem Kurvenstück des Schiebers zusammenwirkt.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erfolgt die Anzeige durch eine feste Skala und zwei bewegliche Anzeigescheiben, wobei die eine Anzeigescheibe ein Betrachtungsfenster aufweist, welches bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors auf den einzustellenden Wert der festen Skala bewegbar ist, und wobei die andere Anzeigescheibe bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch ein am Meßinstrument angeordnetes Kurvenstück diejenigen Skalenwerte überdeckt, die infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die- Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen. Eine dritte mögliche, erfindungsgemäße Ausführungsform kann darin bestehen, daß ein Sichtfenster fest angeordnet ist und eine bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors einstellbare, mit Skalenwerten versehene Anzeigescheibe errtsprechend dem einzustellenden Wert in den Bereich dies Sichtfensters drehbar ist und daß eine weitere einstellbare Anzeigescheibe bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch einen am Meßbistrument anliegenden Hebel die Skalenwerte überdeckt, die infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen. In an sich bekannter Weise können dabei entweder die Belichtungszeit und die Filmempfindlichkeit vorgewählt und die Blende durch die Belichtungsregelvorrichtung nachgesteuert werden oder die Blende und die Filmempfindlichkeit vorgewählt und die Belichtungszeit nachgesteuert werden.
  • Die erfindungsgemäße Bereitschaftsanzeige für Belichtungsregelvorrichtungen hat den Vorteil, daß sie auf Kameras anwendbar is.4 bei denen mindestens ein Belichtungsfaktor frei vorgewählt werden kann.
  • An Hand von Zeichnungen wird der Erfindungsgedanke näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht einer ersten erfmdungsgemä-Ben Ausführungsform, F i g. 2 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 1, F i g. 3 einen Schnitt durch die Anordnung nach F i g. 1 gemäß der SchnittIinie III-111, F i g. 4 eine Ansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Au"rungsforin, F i g. 5 eine Ansicht einer dritten erfindungsgemä-Ben Ausführungsform, F i g. 6 in perspektivischer Ansicht eine Einzelheit der ersten Ausführengsform.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 wird die Erfindung an einer einäugigen Spiegelreflexkamera erläutert. Es ist an einer kamerafesten Plaline 1 ein Lager 2 vorgesehen, in dem drehbar ein Drehspulinstrument 3 angeordnet ist. Das Drehspulinstrument 3 steht über Verbindungsleitungen 4, 5 mit einem lichtempfindlichen Element, beispielsweise einer Photozelle 6, in elektrisch leitender Verbindung. Das Drehspulinstrument 3 umfaßt weiterhin einen Instrumentenzeiger 7, dessen Ende über einem an der Platine 1 angeschlossenen Gegenlager 8 frei spielen kaun, Das Drebspulinstrument 3 wird von einem U-förmigen, ingesamt mit 9 bezeichneten Abtastbügel umgriffen, dessen Schenkel 10 beiderseits des Instrumentes 3 mittels Lagerzapfen 11 an Lagerlaschen 12 der Platine 1 angeschlossen sind. An dem die Schenkel 10 verbin&nden Steg 13 ist oberhalb des Gegenlagers 8 eine Abtastbacke 14 angeschlossen.
  • Weiterhin ist ein U-förmiger, ingesamt mit 15 bezeichneter Niederhalter vorgesehen, dessen Schenkel 16 Lagerzapfen 17 aufweisen, die in Lagerbohrungen von beiderseits des Drehspulinstrumentes 3 an der Platine 1 angeordneten Lagerlaschen 18 eingreifen. Am Niederhalter 15 greift das eine Ende einer als Zugfeder ausgebildeten Andruckfeder 19, an, deren anderes Ende an der Platine 1 angeschlossen ist und die das Bestreben hat, den die beiden Schenkel 16 verbindenden Steg 20 gegen den Instrumentenzeiger 7 zu führen und dadurch diesen am Gegenlager 8 festzulegen, An einem Schenkel 16 des Niederhalters 15 ist weiterhin ein abgewinkelter Lappen 21 vorgesehen, mit dem sich der Niederhalter 15 in der in F i g. 1 wiedergegebenen Ruhestellung unter dei Wirkung der Aridruckfeder 19 an einem Stift 22 cks Abtasthügels 9 abstätzt, so daß der Niederhafter in dieser Stellung vom Instrumentenzeiger 7 abgehoben ist. Der Niederhalter 15 bildet dabei zusammen mit dem Abtastbügel 9, dem Gegenlager 8 und dem Instrumentenzeiger 7 die Abtasteinrichtung.
  • Der Abtastbügel 9 steht über eine Stift-Schlitz-Verbindung 23, 24 mit einem um eine kamerafeste Achse 25 schwenkbar gelagerten Stellhebel 26 in Verbindung. Der Stellhebel 26 trägt einen Stellanschlag 27 und übergreift mit einem gabelförmigen Ansatz 28 einen Stift 29 eines um die Achse 25 schwenkbar gelagerten Schiebers 30. Am Schieber 30 greift das eine Ende einer als Zugfeder ausgebildeten Antriebsfeder 31 für die Abtasteinrichtung an, deren anderes Ende kamerafest eingehängt ist.
  • Der Stellhebel 26 ist mit einem Sperrzahnsegment 32 versehen, vor dem ein um eine kamerafeste Achse 33 schwenkbarer, als Klinke ausgebildeter Feststellhebel 34 drehbar gelagert ist. An dem Feststellhebel 34 greift das eine Ende einer als Schenkelfeder ausgebildeten Andruckfeder 35 an, deren anderes Ende sich an einer kamerafesten Fläche abstützt und die das Bestreben hat, den Feststellhebel 34 so zu schwenken, daß er in das Sperrzahnsegment 32 eingreift. Der Feststellhebel 34 bildet zusammen mit der Andruckfeder 35 und dem Sperrzahnse-Ment 32 die CD Feststellanordnung. Zur Betätigung der Abtasteinrichtung der Feststellanordnung ist ein Auslöser vorgesehen, der eine Auslöserstange 36 und einen Betätigungsknopf 37 umfaßt. Die Auslöserstange 36 trägt einen Steueransatz 38, an dem ein Lappen 39 des Feststellhebels 34 unter der Wirkung der Andruckfeder 35 anliegt. Der Steueransatz 38 ist dabei so ausgebildet, daß der Feststellhebel 34 in dieser Stellung von dem Sperrzahnsegment 32 abgehoben ist. An der Auslöserstange 36 ist weiterhin ein Stift 39' angeschlossen, an dem sich in der in F i g. 1 wiedergegebenen Ruhestellung der Stellhebel 26 unter der Wirkung der Antriebsfeder 31 anlegt. An der Auslöserstange 36 greift das eine Ende einer als Zugfeder ausgebildeten Rückholfeder 40 an, deren anderes Ende an der Platine 1 befestigt ist. Die Rückholfeder 40 ist dabei stärker als die Antriebsfeder 31 ausgebildet, so daß sie nach Freigabe des Betätigungsknopfes 37 die Auslöserstange 36 entgegen der Wirkung der Antriebsfeder 31 in der in F i g. 1 wiedergegebenen Stellung halten kann.
  • Frei drehbar auf die Achse 25 ist weiterhin ein zweiariniger Steuerhebel 41 aufgesetzt. Der eine Arm 42 des Steuerhebels 41 ist bis in den Schwenkbereich des Stellanschlages 27 des Stellhebels 26 verlängert. Der andere Arm 43 trägt ein Zahnsegment 44, in das ein um eine kamerafeste Achse 45 drehbar gelagertes Ritzel 46 eingreift. Das Ritzel 46 ist fest mit einem ebenfalls auf die Achse 45 aufgesetzten Zahnrad 47 verbunden, das mit einer Verzahnung 48 eines konzentrisch zum Objektiv 49 der Kamera angeordneten Blendensteuerringes 50 kämmt.
  • Am Blendensteuerring50 greift das eine Ende einer Antriebsfeder51 an, deren anderes Ende an einem kamerafesten Ring 52 befestigt ist und die das Bestreben hat, den Blendensteuerring 50 in die eine Endstellung, zweckmäßig die Stellung, in der die Blende auf die kleinste freie Öffnung eingestellt ist, zu führen. Die Anordnung umfaßt weiterhin einen an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Spannn-ng, mittels dessen Lasche53 der Blendensteuerring 50 über, einen Stift 54 in die andere Endstellung, in der zweckmäßig die Blendenlamellen voll geöffnet sind, beispielsweise zusammen mit dem Spannen des Verschlusses, übergeführtwerden kann und der im Augenblick der Auslösung der Aufnahme in Richtung des Pfeiles a abläuft. Der Blendenring 50 kann dabei selbst unmittelbar Lagerstellen für die Zapfen der Blendenlamellen tragen oder mit einem beweglichen Blendenlamellen-Lagerring starr gekuppelt sein. Konzentrisch zum Objektiv sind weiterhin ein Blendenvorwähl- und Umschaltring 55 sowie ein Belichtungszeitsteller 56 drehbar gelagert. Der Belichtungszeitsteller 56 steht dabei in an sich bekannter Weise mit nicht näher dargestellten Handeinstellmitteln in Verbindung. Der Blendenvorwähl- und Umschaltring 55 trägt einen Anschlag 57, der bei der Handeinstellung der Blende in den Ablaufweg eines an der Verzahnung 48 angeordneten, weiteren Anschlages 58 führbar ist. Am Blendenvorwähl- und Umschaltring 55 ist ferner ein Steuernocken 59 vorgesehen, mit dem ein Schalter 60, der zwischen den Verbindungsleitungen 4, 5 angeordnet ist und der ein Kurzschließen der Fotozelle 6 gestattet, betätigt werden kann. Zur Einstellung des Blendenvorwähl- und Umschaltringes 55 trägt dieser -eine Marke 61, die mit einer zur besseren Darstellung in die Zeichenebene geklappten Skala 62 mit den Blendenwerten sowie einem Symbol für die Automatik-EinstelIage zusammenwirken kann.
  • An einer fest in das Verschlußgehäuse eingesetzten Scheibe 63 ist weiterhin ein Drehzapfen 64 angeschlossen, um den ein Hebel 65 schwenken kann, Der Hebel 65 weist einen Schlitz 66 auf. Frei durch den Schlitz 66 ragt eine in kamerafesten, nicht dargestellten Lagern geführte Achse 67, auf die starr zwei Hebel 68, 69 aufgesetzt sind. Der Hebel 68 weist einen Steuerstift 70 auf, der an einer Steuerkurve 71 des Belichtungszeitstellers 56 anliegt. Der Hebel 69 ist ebenfalls mit einem Steuerstift 72 versehen, der in einen Steuerschlitz 73 des Hebels 65 eingreift.
  • An dem dem Drehzapfen 64 abgewandten Ende des Hebels 65 ist ein Seil 74 angeschlossen. Das Seil 74 ist über eine Umlenkrolle 75, mit fest angeordneter Drehachse und eine Umlenkrolle 76 mit verstellbar angeordneter Drehachse zu einer AuMckelwalze 77 geführt und an dieser befestigt. Die Aufwickelwalze 77 ist fest mit dem drehbar angeordneten Drehspulinstrument 3 verbunden. An der Aufwickelwalze 77 ist das eine Ende einer Spannfeder 78 angeschlossen, deren anderes Ende kamerafest eingehängt ist. Zur Verstellung der Umlenkrolle 76 ist deren Lagerzapfen 79 an einem Hebel 80 angeschlossen, der fest mit einem Drehzapfen 81 verbunden ist. Der Drehzapfen 81 ist an der Kameradeckkappe 82 drehbar gelagert und starr mit einem Einstellrad 83 verbunden. Das Einstellrad 83 trägt in an sich bekannter Weise eine in der Zeichnung nicht dargestellte Marke, die mit einer ebenfalls nicht dargestellten Filmempfindlichkeitsskala zusammenwirken kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem davon ausgegangen wird, daß sich der Blendensteuerring in der Ruhestellurig in einer Lage befliidet, in, der die Blendenlamellen voll geöffnet sind, ist das Drehspuhnstrument 3 derart ausgebildet, daß sich der Instrumentenzeiger 7 bei großer Helligkeit vor dem dem GegenIager 8 zugewandten Bereich 14a der Abtastbacke 14 und bei geringer Helligkeit vor dein dem Gegenlager 8 abgewandten Bereich 14 b der Abtastbacke 14 befindet. Bei einer großen Aufnahmehelligkeit verstellen sich die Teile der Abtasteinrichtung, insbesondere der den Stellanschlag 27 für das Steuergetriebe tragenden Stellhebel 26, nur um geringe Wege, während andererseits bei dieser Helligkeit das Steuergetriebe, insbesondere der Steuerhebel 41, und der Blendensteuerring 50 große -,fVege zurücklegen. Ist die Fotozelle 6 kurzgeschlossen, so daß das Drehspulinstrument 3 keinen Strom erhält, so steht der Instrumentenzeiger vor dem Ansatz 14c der Abtastbacke 14 und stellt damit sicher, daß in dieser Einstellage der Abtastbügel und damit der Stellhebel 26 nur um einen Betrag schwenken kann, der nicht ausreicht, um den Stellanschlag 27 so weit zu, verstellen, daß er vom Arm 42 des Stellhebels 41, erreicht werden kann. Vor der Durchführung von Aufnahmen mit der erfindungsgemäßen Kamera wird nach dem Einlegen des Films zunächst das Einstellrad 83 so weit gedreht, bis seine Marke auf den dem eingelegten Film entsprechenden Filmempfindlichkeitswert eingestellt ist. Hierdurch wird der Hebel 80 um den Drehzapfen 81 geschwenkt und nimmt dabei die Umlenkrolle 76 mit. Hierdurch wird über das Seil 74 und unter gleichzeitiger Längung oder Verkürzung der Spannfeder 78 das Drehspulinstrument 3 gegenüber der Abtastbacke 14 gedreht.
  • Unmittelbar vor Durchführung der Aufnahme wird dann durch Drehung des Belichtungszeitstellers 56 die gewünschte Belichtungszeit eingestellt. Die Drehung des Belichtungszeitstellers 56 bewirkt über die Steuerkurve 71 eine Schwenkung der über die Achse 67 fest miteinander verbundenen Hebel 68 und 69. Diese Bewegung wird über die Stift-Schlitz-Verbindung 72, 73 auf den Hebel 65 übertragen, der um den Drehzapfen 64 schwenken kann. Die Einstellbewegung wird vom Hebel 65 über das Seil 74 weitergeleitet und hat eine zusätzliche Drehung des Drehspuhnstrumentes 3 unter gleichzeitiger Längung oder Verkürzung der Spannfeder 78 zur Folge.
  • Soll die Aufnahme mit selbsttätiger BIendenregelung durchgeführt werden, so wird der Blendenvorwähl- und Umschaltring 55 gegebenenfalls so weit gedreht, bis seine Marke 61 dem Symbol A für selbsttätige Belichtungsregelung der Skala 62 gegenübersteht. Durch anschließendes Eindrücken des Betätigungslmopfes 37 in Richtung des Pfeiles b wird die Auslöserstange 36, in der gleichen Richtung verschoben. Hierbei gibt zunächst der Stift 39' den Stellhebel 26 frei, der sich nunmehr unter der Wirkung der Feder 31 in Richtun- des Pfeiles c drehen kann. Der Stellhebel 26 nimmt über die Stift-Schlitz-Verbindung 23, 24 den Abtastbügel 9 in Richtung des Pfeiles d mit. Dieser Bewegung kann unter der Wirkung der Andruckfeder 19 der Niederhalter 15 so lange folgen, bis sein Steg 20 am festen Gegenlager 8 festliegt. Bei weiterer Schwenkung des Abtastbügels 9 hebt sich nunmehr dessen Stift 22 vom Lappen 21 des Niederhalters 15 ab. Die Schwenkbewegung des Abtastbügels 9 ist dann beendet, wenn die Abtastbacke 14 ebenfalls zur Anlage am Instrumentenzeiger 7 kommt.
  • Gegen Ende der Verschiebebewegung der Auslöserstange36 gleitet der Steueransatz38 am Lappen39 des Feststellhebels34 vorbei. Der Feststellhebe134 kann daher nunmehr unter der Wirkung seiner Andruckfeder 35 in Richtung des Pfeiles e so weit schwenken, bis er in das Sperrzahnseginent 32 einfällt und dadurch eine Drehung des Stellhebels 26 entgegen der Richtung des Pfeiles c verhindert. Unmittelbar danach erreicht ein Arm 84 der Auslöserstange 36 den Verschlußauslöser 85 und bewirkt hierdurch eine Auslösung des Verschlusses. Diese erfolgt in der Weise, daß zunächst der die Lasche 53 tragende Spannring voll abläuft und anschließend die Verschlußlamellen geöffnet werden. Der Verstellung der Lasche 53 in Richtung des Pfeiles a folgt der Blendensteuerring 50 unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 51. Die Drehbewegung des Ringes 50 wird über das Getriebe 48, 47, 46, 44 auf den Steuerhebel 41 übertragen. Hierbei schwenkt der Steuerhebel 41 so weit entgegen der Richtung des Pfeiles c, bis sein Arm 42 auf den Stellanschlag 27 aufläuft. Eine weitere Verstellung des Steuergetriebes und damit des Blendensteuerringes 50 ist hierdurch verhindert. Die Blende kann sich daher nur bis zu einem Wert schließen, der der von der Fotozelle 6 und dem Drehspulinstrument 3 ermittelten Helligkeit unter Berücksichtigung des voreingestellten Filmempfindlichkeitswertes sowie der voreingestellten Belichtungszeit entspricht.
  • Nach Freigabe des Betätigungsknopfes 37 geht die Auslöserstange 36 unter der Wirkung der Rückholfeder 40 in die in F i g. 1 wiedergegebene Stellung zurück. Hierbei führt sie einerseits über den Steueransatz 38 den Feststellhebel 34 wiederum in die unwirksame Lage und schwenkt andererseits den Stellhebel 26 und damit den Abtastbügel 9 sowie den Niederhalter 15 so weit, bis diese Teile ebenfalls ihre Ruhestellung erreicht haben.
  • Zur Durchführung einer Aufnahme mit einem von Hand eingestellten Blendenwert wird der Blendenvorwählring 55 so weit gedreht, bis seine Marke 61 dem gewünschten Blendenwert auf der Skala 62 gegenübersteht. Durch diese Drehung des Blendenvorwählringes 55 wird zunächst über den Steuernocken 59 der Schalter 60 geschlossen. Die Fotozelle 6 ist nunmehr kurzgeschlossen, so daß der Zeiger 7 des Drehspulinstrumentes 3 in die eine Endlage zurückfällt, in der er unmittelbar unter dem Ansatz 14 c der Abtastbacke 14 steht. Gleichzeitig ist der Anschlag 57 in den Ablaufweg des Anschlages 58 des Blendensteuerringes 50 geführt worden.
  • Wird minmehr der Betätigungsknopf 37 in Richtung des Pfeiles b eingedrückt, so kann der Stellhebel 26 den Abtastbügel nur um einen kurzen Weg verstellen, da der Ansatz 14 c unmittelbar über dem Instruinentenzeiger 7 steht. Dieser Weg ist so bemessen, daß der Stellenanschlag 27 nicht in den Weg des Armes 42 des Steuerhebels 41 geführt wird, den dieser bei voller Durchregelung der Blende zurücklegt. Beim vollen Durchdrücken des Betätigungsknopfes 37 und damit der Auslöserstange 36 wird wiederum der Verschlußauslöser 85 betätigt, und der Verschluß läuft in der bereits oben beschriebenen Weise ab.
  • Zur Anze.ige der ordnungsgemäßen oder nicht ordnungsgemäßen Einstellung der Belichtungsfaktoren durch die Belichtungsregelvorrichtung ist eine farbige, vorzugsweise gründurchsichtige Marke 100 auf der Feldlinse 101 des Spiegelsuchers angebracht. Eine andersfarbige, vorzugsweise rotdurchsichtige Signalscheibe 102 befindet sich an einem Ende eines um die Achse 103 schwenkbaren, unter der Wirkung der Feder 104 stehenden Winkelhebels 105. Am anderen Ende des Winkelhebels 105 ist eine Steuernase 106 vorgesehen. An dem durch den Stellhebel 26 steuerbaren Hebel 30 ist ein Kurvenstück mit den Steuerkurven 107, 108, 109 angebracht. Bei Betätigung des Auslösers 36 wird in bereits beschriebener Weise der Schieber 30, welcher nun als Steuerschieber wirksam wird, gedreht. Dabei läuft zuerst die Steuerkurve 107 an der Nase 106 an und bewegt den Winkelhebel 105 im Uhrzeigersinn, wobei die rotdurchsichtige Signalscheibe 102 aus dem Bereich der gründurchsichtigen Marke 100 geschwenkt wird. Die rotdurchsichtige Signalscheibe 102 bleibt so lange aus dem Bereich der gründurchsichtigen Marke 100 entfernt, als sich die Nase 106 auf der Steuerkurve 108 befindet. Gelangt diese Nase in den Bereich der zurücktretenden Steuerkurve 109, so gleitet sie ab und läßt den Winkelhebel unter der Wirkung seiner Feder 104 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung zurückschwenken, in welcher die rotdurchsichtige Signalscheibe 102 die gründurchsichtige Marke 100 wieder überdeckt. Ist die Helligkeit des aufzunehmenden Gegenstandes groß, so wird der Schieber 30 nur wenig geschwenkt, da die Blende nur wenig geöffnet zu werden braucht. Daher kann dann die Nase 106 nicht von der Steuerkurve 108 abgleiten, so daß die Grünmarke 100 sichtbar bleibt. Ist die Helligkeit des aufzunehmenden Gegenstandes dagegen so groß, daß die Blende praktisch überhaupt nicht geöffnet werden darf und trotz der kleinsten einstellbaren Blende der Film noch überbelichtet würde, so ist die Schwenkung des Schiebers 30 so gering, daß die Nase 106 nicht auf die Steuerkurve 108 gelangt, so daß die rote Signalscheibe 102 nicht aus dem Blickfeld weggeschwenkt wird. Wenn aber die Helligkeit des aufzunehmenden Gegenstandes so gering ist, daß der Meßbereich der Regelvorrichtung nicht mehr ausreicht, obwohl die Mechanik der Kamera größere Blendenöffnungen zuläßt, dann gelangt bei einer vorgewählten Zeit und Filmempfindlichkeit die Nase 106 beim Schwenken des Schiebers 30 auf die Steuerkurve 109. Hierbei schwenkt die rote Signalscheibe 102 wieder in den Beobachtungsbereich.
  • Nun muß aber bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht nur die tatsächlich durch die Regelvorrichtung eingestellte Blende berücksichtigt werden, sondern auch die eingestellte Filinempfindlichkeit und die vorgewählte Belichtungszeit. Bei ein und derselben Blende und Helligkeit des Aufnahmeraumes kann je nach der Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Belichtungszeit die Belichtung des Films ja noch ausreichend oder schon nicht mehr ausreichend sein. Diese durch die Filmempfindlichkeit und die Vorwahl der Belichtungszeit entstehende Verschiebung des benutzbaren Blendenbereiches muß zur Erzielung einer einwandfreien Funktion noch auf die Vorrichtung übertragen werden. Hierzu dient ein am Instrument 3 um die Achse 110 schwenkbar gelagerter Hebel 111, der mit einem an einem Hebelann 112 gelagerten Stift 113 in einen Schlitz 114 des Schiebers 30 eingreift. Ein Stift 141 des Hebels 111 greift dabei in einen Schlitz 142 des Instrumentes 3 ein. Außerdem wird der Hebel 111 durch die Feder 140 in die in F i g. 3 gezeichnete Endstellung gezogen, wobei der Schieber 30 am Anschlagstift 143 zur Anlage kommt. Bei einer Drehung des Meßinstrumentes 3 infolge der Einstellung der Filmempfindlichkeit oder der Vorwahl der Belichtungszeit nähert sich die Kante 144 des Schlitzes 142 dem Stift 141 und nimmt bei einer weiteren Schwenkung den Hebel 111 und damit den Hebelarm 112 und den Stift 113 mit. Dabei wird der Schieber 30 parallel zur optischen Achse des Ob- jektivs verschoben. Die Form der Steuerkurve 109 ist aber, wie es deutlicher in der perspektivischen Darstellung der F i g. 6 zu sehen ist, so gewählt, daß sie, schräg zur optischen Achse des Objektivs verläuft. Bei einer solchen Verstellung des Schiebers 30 durch den Hebel 111 wird der Punkt, in welchem die Nase 106 von der Kurve 108 in den Kurvenzug 109 gleitet, verändert, und zwar entsprechend der eingestellten Fihnempfindlichkeit und der vorgewählten Belichtungszeit. Dabei wird dann auch das Einschwenken der beweglichen Signalscheibe 102 vor die feste Marke 100 entsprechend diesen von Hand eingestellten Belichtungsfaktoren verschoben. Die Lage der Kante 144 ist entsprechend dem Meßumfang des Instrumentes 3 festzulegen.
  • Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Anzeige für richtige oder falsche Belichtung bei Belichtungsregelvorrichtungen mit Vorwahl von mindestens einem der Belichtungsfaktoren nicht auf das in den F i g. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. In F i g. 4 ist eine zweite Ausführungsform gezeigt, bei welcher eine feste Blendenskala 120 vorgesehen ist, über welcher ein durch eine Stift-Schlitz-Verbindung 121, 122 durch den Hebel 26 steuerbarer Arm 123 mit einem Ausschnitt 124 bewegt wird. Der Ausschnitt 124 gibt jeweils den durch die Belichtungsregelvorrichtung eingestellten Blendenwert auf der Skala 120 zur Beobachtung frei. Je nach der vorgewählten Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit und dem Meßbereich der Belichtungsregelvorrichtung ist aber die untere Grenze für den automatisch einstellbaren Blendenbereich verschieden. Diese Unterschiede werden durch einen kraftschlüssig an einer Kurve 125 des Instrumentes 3 anliegenden Hebel 126 berücksichtigt, in dem dieser Hebel eine beispielsweise rot gefärbte, Anzeigescheibe 127 mehr oder weniger weit entsprechend der Drehung des Instrumentes 3 unter die Skala 120 schiebt, so daß diese Skala in den Bereichen, die infolge der Zeitvorwahl nicht mehr in Frage kommen, rot unterlegt ist. Der an die obere Grenze der Skala 120 anschließende Bereich 120 a ist vorzugsweise auch rot gefärbt.
  • Eine weitere mögliche Ausführungsform besteht nach F i g. 5 darin, daß ein Sichtfenster 130 fest angeordnet ist, unter welchem eine mit Blendenwerten versehene Scheibe 131 mittels eines Kronrades 132 und der Zahnräder 133, 134, 135 entsprechend der durch Regelvorrichtung eingestellten Blende durch den Hebel 26 bewegbar ist. Zur Begrenzung des durch die Zeitvorwahl und die Einstellung und dem Meßbereich der Belichtungsregelvorrichtung gegebenen Bereiches ist eine weitere Scheibe 136 angebracht, welche über den Hebel 137, der um die Achse 138 drehbar gelagert ist, vom Instrument 3 aus entsprechend dessen Drehung gesteuert wird. Diese Scheibe 136 weist ein etwa rot gefärbtes Feld auf, welches je nach dem durch die Vorwahl gegebenen Bereich die Blendenskala begrenzt. Die Scheiben 131 und 136 sind elastisch miteinander gekuppelt, so daß die Scheibe 136 der Scheibe 131 nachläuft.
  • Um die erfindungsgemäßen Anordnungen nach den F i g. 4 und 5 auch für Kameras mit Wechselobjektiven unterschiedlicher maximaler Blendenöffnung verwenden zu können, könnte die Skala 120 nicht fest, sondern beweglich angeordnet sein, wobei ihre Stellung durch einen Hebel 146 beim Einsetzen des jeweiligen Wechselobjektivs durch unterschiedliche Stifte, Kanten od. dgl. an denselben gesteuert wird. Ebenso könnte das Sichtfenster 130 durch die Wechselobjektive senkrecht zur Zeichenebene verstellbar sein.
  • Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Anzeige oder die Blendenanzeige im Sucher einer einäugigen Spiegelreflexkamera sichtbar. Es wäre aber auch möglich, sie in einem Sichtfenster eines beliebigen Kaineragehäuses sichtbar zu machen oder in den Sucher einer solchen Kamera in an sich bekannter Weise einzuspiegeln. Ebenso wäre es möglich, statt der Belichtungszeit die Blende vorwählbar anzuordnen und durch die Belichtungsregelvorrichtung die Belichtungszeit nachzusteuern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Anzeige der den Lichtverhältnissen im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden, durch eine halbselbsttätige Belichtungsregelvorrichtung einzustellenden Belichtungsfaktoren bei fotografischen Kameras, bei denen mindestens ein Belichtungsfaktor frei vorwählbar ist und die anderen Belichtungsfaktoren durch die Belichtungsregelvorrichtungnachsteuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Anzeigescheibe(102, 123), die in an sich bekannter Weise die Anzeige bewirkt, durch einen mit der Belichtungsregelvorrichtung zusammenwirkenden Schieber (30) einstellbar ist und daß durch diesen Schieber (30), gegebenenfalls auch durch einen weiteren Schieber (126), der oder die vorgewählten Belichtungsfaktoren berücksichtigbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die vorwählbaren Belichtungsfaktoren bei der Belichtungsregelung durch Drehung des Meßinstramentes (3) berücksichtigt werden und ein durch diese Drehung des Meßinstrumentes (3) beeinflußbarer Schieber (30; 1-26) auf die Stellung der die Anzeige bewirkenden Anzeigescheibe (102; 127) einwirkt. 3. Vorrichtung nach dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Anzeige in an sich bekannter Weise durch überdecken einer festen farbigen Marke (100) durch eine andersfarbige, bewegliche, als Signalscheibe ausgebildete Anzeigescheibe (102) erfolgt und diese bewegliche Signalscheibe (102) durch einen bei Drehung des Meßinstrumentes (3) einerseits verstellbaren und durch einen bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors bewegten Hebel (26) andererseits drehbaren Schieber (30) steuerbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die bewegliche Signalscheibe (102) steuernde Schieber (30) ein Kurvenstück (107 bis 109) aufweist, welches mit einer Nase (106) der beweglichen Signalscheibe (102) zusammenwirkt, und daß dieser Schieber (30) zur Berücksichtigung der vorgewählten und der nachgesteuerten Belichtungsfaktoren in zwei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daßdiebeweglicheSignalscheibe (102) als drehbar gelagerter Winkelhebel (105) ausgebildet ist, dessen eines Ende zur überdeckung der festen andersfarbigen Marke (100) dient und dessen anderes Ende(106) mit dem Kurvenstück (107 bis 109) des Schiebers (30) zusanunenwirkt. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige durch eine vorzugsweise feste Skala (120) und zwei bewegliche Anzeigescheiben (123, 126) erfolgt, wobei die eine Anzeigescheibe (123) ein Betrachtungsfenster (124) aufweist, welches bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors auf den einzustellenden Wert der festen Skala bewegbar ist, und wobei die andere Anzeigescheibe (126) bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch ein am Meßinstrument (3) angeordnetes Kurvenstück (125) diejenigen Skalenwerte überdeckt, die infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn eichnet, daß die Skala (120) beweglich und durch die in die Kamera einsetzbaren Wechselobjektive einstellbar ist. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sichtfenster (130) vorzugsweise fest angeordnet ist und eine bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors einstellbare, mit Skalenwerten versehene Anzeigescheibe (131) entsprechend dem einzustellenden Wert in den Bereich des Sichtfensters (130) drehbar ist und daß eine weitere einstellbare Anzeigescheibe (136) bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch einen am Meßinstrument (3) liegenden Hebel (137) die Skalenwerte überdeckt, die infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeidhnet, daß das Sichtfenster (130) beweglich und durch die in die Kamera einsetzbaren Wechselobjektive einstellbar ist. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigescheiben in an sich bekannter Weise farbig durchsichtig ausgebildet sind. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigescheiben in geeigneten Ebenen eines Suchers einer einäugigen Spiegelreflexkamera angeordnet sind. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigescheiben in an sich bekannter Weise in den Sucher einer Kamera eingespiegelt werden. 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigescheiben in an sich bekannter Weise direkt in einem Sichtfenster an der Kamera erkennbar sind. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Filmempfindlichkeit und die Belichtungszeit vorwählbar sind und die Blende durch die Belichtungsregelvorrichtung nachsteuerbar ist und daß die auf der Skala angegebenen Werte Blendenwerte sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1796 982.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1796982U (de) * 1958-12-19 1959-10-01 Agfa Ag Kamera mit selbsttaetiger belichtungsregelvorrichtung.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1796982U (de) * 1958-12-19 1959-10-01 Agfa Ag Kamera mit selbsttaetiger belichtungsregelvorrichtung.

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