DE1096670B - Automatisches Kontrollnest - Google Patents
Automatisches KontrollnestInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K31/00—Housing birds
- A01K31/14—Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
- A01K31/16—Laying nests for poultry; Egg collecting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Birds (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
In der Patentanmeldung W 25450 III/45 h ist ein Kontrollnest beschrieben, bei dem die Henne nach
der Eiablage das Nest nur durch eine zweite Klappe verlassen kann, wodurch sie in einen zweiten Stall
kommt und so von den Hennen, die nicht gelegt haben, getrennt wird. Durch das abrollende Ei wird eine
Nockenwelle in Tätigkeit gesetzt, die ihrerseits Ansätze hat, welche die erste bzw. zweite Klappe verriegelt
oder freigibt. Beim Verlassen des Kontrollnestes muß die Henne über ein Trittbrett gehen, das
einen Arm eines zweiarmigen Hebels darstellt, dessen anderer Arm auf die Nockenwelle einwirkt und sie
wieder in die Ausgangsstellung zurückdreht.
Es hat sich ergeben, daß di'e Arbeitsweise des Kontrollnestes verbessert wird, wenn das Trittbrett aus
dem Nestraum herausgenommen wird, wenn ferner eine dritte Klappe angeordnet wird und die einzelnen
Klappen mit Sicherungen versehen werden. Weitere Verbesserungen sind in der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
erwähnt, das in den Abb. I bis IV schematisch dargestellt ist.
Über den Deckel 5 des Eierkastens 10, der als Anflug dient, betritt die Henne das Nest 2. Sie öffnet dabei
die erste Klappe 3, die in bekannter Form ausgebildet und waagerecht gelagert ist; in der Ausgangsstellung
kann sie durch die Henne nach hinten und nach vorn geöffnet werden. Die erste Klappe 3 pendelt
über der festen Brücke 4, die die erforderlichen Ausschnitte für die Ansätze der Sperriegel und Nockenwelle
hat.
Der Boden des Nestes 2 fällt nach vorn (bzw. hinten) ab und besitzt eine Durchgangsöffnung a, durch die
das Ei in Pfeilrichtung abrollt.
Das Nest 2 ist um eine seitliche Achse 28 schwingbar und ruht auf der anderen Seite mit einem Ansatz
29 auf dem kürzeren Arm eines zweiarmigen Hebels, dem ersten Sperriegel 11. Der längere Arm des ersten
Sperriegels 11 ist so stark beschwert, daß das leere Nest durch ihn angehoben wird, und hat einen aufwärts
ragenden Ansatz 8, der hinter der ersten Klappe 3 durch di'e feste Brücke 4 greifen kann.
Unter dem Körpergewicht der Henne senkt sich das Nest 2. Dadurch tritt der erste Sperriegel 11 in
Tätigkeit und verriegelt die erste Klappe 3 so, daß sie sich nicht mehr nach hinten öffnen läßt; eine zweite
Henne kann das Nest nicht betreten.
Wenn eine Eiablage nicht erfolgt, kann die Henne die erste Klappe 3 nach vorn öffnen und das Nest verlassen.
Durch den herunterfallenden ersten Sperriegel wird das leere Nest angehoben. Die erste Klappe 3
pendelt wieder in beiden Richtungen.
Unter dem Nest 2 liegt ein weiterer zweiarmiger Hebel 1, dessen einer Arm zu einem Auf fang 9 für das
Ei ausgebildet ist und dessen anderer Arm ein Lauf-Automatisches Kontrollnest
Zusatz zur Patentanmeldung W 25450III/45 h
(Auslegeschrift 1 087 401)
(Auslegeschrift 1 087 401)
Anmelder:
Margarete Wiesemann,
Alzey, Donnersbergstr. 22
Alzey, Donnersbergstr. 22
Margarete Wiesemann, Alzey,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gewicht 16 hat. Durch das Laufgewicht 16 wird der Auf fang 9 unter die Durchgangsöffnung a des Nestes 2
gehoben; außerdem kann durch das Laufgewicht 16 der Hebel 1 so eingestellt werden, daß er auf Eier
unter einer bestimmten Gewichtsgrenze nicht anspricht.
Der Hebel 1 hat neben seiner Lagerung einen winkelförmigen Ansatz 13., auf dem der gewinkelte
Ansatz 12 der Nockenwelle 7 ruht. Die Nockenwelle steht unter der seitlichen Zugwirkung der Feder 17
und hat einen weiteren Ansatz 19, der in der Ausgangsstellung
senkrecht nach oben steht, durch die feste Brücke 26 hinter die zweite Klappe 20 greift und
diese verriegelt.
Die zweite Klappe 20 ist wie die erste Klappe 3 ausgebildet, kann durch die Henne aber nur nach hinten
geöffnet werden; sie wird zweckmäßig etwas heller gehalten als die erste Klappe 3, damit sich die Henne
ohne Zögern zu ihr wendet, wenn sie die erste Klappe verriegelt findet.
Die Nockenwelle 7 hat vorn einen Doppelansatz 6, dessen einer Teil vor, der andere Teil hinter die erste
Klappe 3 greift. In der Ausgangsstellung steht der Doppelansatz 6, etwa um 40° von der senkrechten
Stellung abweichend, seitlich, ohne die erste Klappe 3 zu beeinflussen.
Ein Ansatz 22 der Nockenwelle 7 steht parallel zum Doppelansatz 6, greift durch die feste Brücke 23 und
steht hinter der dritten Klappe 21, er beeinflußt in der Ausgangsstellung die dritte Klappe 21 nicht. Auch die
dritte Klappe wird so hell gehalten wie die zweite Klappe 20. Die dritte Klappe 21 kann nur nach hinten
geöffnet werden. Sobald ein Ei auf den Auffang 9 fällt, neigt sich der Hebel 1. Dadurch gleitet der Ansatz
12 der Nockenwelle 7 von dem Ansatz 13 des
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Hebels 1. Die Nockenwelle? verliert dadurch den Halt
und wird durch die Feder 17 etwa um 40° gedreht. Jetzt steht der Doppelansatz 6 der Nockenwelle 7
senkrecht nach oben und verriegelt die erste Klappe 3 in beiden Richtungen. Der Ansatz 19 der Nockenwelle
7 ist zur Seite gedreht und gibt die zweite Klappe 20 frei. Der Ansatz der Nockenwelle 7 steht senkrecht
und verriegelt die dritte Klappe 21. Die Henne kann nach der Eiablage den Nestraum nur durch die zweite
Klappe 20 verlassen und kommt in den Trittbrettraum.
Der Boden des Trittbrettraumes bildet das Trittbrett
18, das einen Arm eines zweiarmigen Hebels darstellt und- dessen anderer Arm unter der Wirkung
der Feder 15 steht oder entsprechend beschwert ist und einen Ansatz 14 hat. Der Ansatz 14 greift unter
den Ansatz 12 der Nockenwelle 7. Durch die Zugwirkung der Feder 15 bzw. durch die Beschwerung
wird das Trittbrett 18 angehoben.
Sobald sich das Trittbrett 18 unter dem Körpergewicht der Henne senkt, wird die Nockenwelle 7
durch den Ansatz 14 des Trittbretts 18 in die Ausgangsstellung zurückgedreht. Jetzt ist die erste
Klappe 3 und die dritte Klappe 21 entriegelt, während der Ansatz 19 der Nockenwelle 7 die zweite Klappe 20
verriegelt hält. Die Henne kann das Nest durch die dritte Klappe 21 verlassen.
Unter dem Trittbrett 18 ruht ferner der kürzere Arm eines zweiarmigen Hebels, des zweiten Sperrriegels
24, dessen längerer Arm den Ansatz 27 hat. Der Ansatz 27 des zweiten Sperriegels kann wie der
Ansatz 8 des ersten Sperriegels 11 hinter der ersten Klappe 3 durch die feste Brücke 4 greifen. Im gleichen
Augenblick, in dem durch das heruntergetretene Trittbrett 18 die Nockenwelle 7 in die Ausgangsstellung
zurückgedreht wird, wird auch der zweite Sperriegel 24 betätigt, der mit seinem Ansatz 27 die erste Klappe 3
so lange verriegelt hält, bis die Henne auch den Trittbrettraum verlassen hat. Die Henne kann den Trittbrettraum
jedoch erst dann verlassen, wenn die Nockenwelle 7 ordnungsgemäß umgestellt ist; es ist unmöglieh,
das Trittbrett 18 etwa zu überfliegen.
An den drei Klappen wird je ein Sicherungskläppchen 33 über einem entsprechenden Ausschnitt 31
angebracht, das dem Ansatz 32 der Nockenwelle bzw. des Sperriegels ausweichen kann; es wird dadurch
verhindert, daß die Klappe vorzeitig blockiert wird, wenn der Ansatz 32 bereits ausgelöst worden sein
sollte, ehe die Henne die Klappe vollständig passiert hat, so daß die Klappe nicht in die Ausgangsstellung
zurückpendeln kann.
Die Klappen werden ferner mit Schutzwinkeln 34 versehen, die die Ansätze 32 der Nockenwelle davor
schützen, von den Hühnern, die innerhalb oder außerhalb des automatischen Kontrollnestes sind, heruntergetreten
zu werden.
Der Raum unter dem Trittbrett 18 kann auch als Eierkasten 30 verwendet werden, wenn das Nest 2
nach hinten abfällt. Wenn man z. B. im ersten Nest die Eier nach vorn abrollen läßt, im zweiten Nest nach
hinten, im dritten Nest wieder nach vorn usw., dann steht für jedes Nest der doppelte Raum im Eierkasten
zur Verfügung.
Das Zusammenstoßen der Eier im Eierkasten wird in bekannter Weise dadurch verhindert, daß von oben
Finger aus stoß dämpfendem Material bis zur mittleren Höhe der Eier herunterhängen.
Claims (4)
1. Automatisches Kontrollnest mit einer von dem schwingbar gelagerten Nest gesteuerten Klappe
und einer Nockenwelle, die Ansätze zur Verriegelung dieser und einer zweiten Klappe aufweist,
nach Patentanmeldung W 25450 III/45 h, dadurch gekennzeichnet, daß der Nestraum durch eine weitere,
dritte Klappe (21) geteilt ist, die durch einen Ansatz (22) der Nockenwelle (7) ver- und entriegelt
wird.
2. Kontrollnest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (3, 20 und 21) mit
Sicherungskläppchen (33) versehen sind, die beim Zurückpendeln der Klappen den Ansätzen (19 und
22) der Nockenwelle (7) bzw. dem Ansatz (8) des ersten Sperriegels (11) ausweichen können.
3. Kontrollnest nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schutzwinkel (34)
vorgesehen sind, welche die Ansätze (6, 19 und 22) der Nockenwelle (7) gegen Berührung durch die
Tiere schützen.
4. Kontrollnest nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Trittbrett
(18) der zweite Sperriegel (24) gesteuert wird, der ein vorzeitiges Wiederbesetzen des Kontrollnestes
verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 697/47 12.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW27331A DE1096670B (de) | 1960-02-25 | 1960-02-25 | Automatisches Kontrollnest |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW27331A DE1096670B (de) | 1960-02-25 | 1960-02-25 | Automatisches Kontrollnest |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1096670B true DE1096670B (de) | 1961-01-05 |
Family
ID=7598606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW27331A Pending DE1096670B (de) | 1960-02-25 | 1960-02-25 | Automatisches Kontrollnest |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1096670B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209352B (de) | 1963-09-26 | 1966-01-20 | Friedrich Landmesser | Automatisch arbeitendes Fallennest fuer Huehner |
| DE4130745A1 (de) * | 1991-09-16 | 1993-03-18 | Gerhard Beyer | Automatisch arbeitendes fallennest als legenest fuer huehner |
-
1960
- 1960-02-25 DE DEW27331A patent/DE1096670B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209352B (de) | 1963-09-26 | 1966-01-20 | Friedrich Landmesser | Automatisch arbeitendes Fallennest fuer Huehner |
| DE4130745A1 (de) * | 1991-09-16 | 1993-03-18 | Gerhard Beyer | Automatisch arbeitendes fallennest als legenest fuer huehner |
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