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DE1087401B - Automatisches Kontrollnest - Google Patents

Automatisches Kontrollnest

Info

Publication number
DE1087401B
DE1087401B DEW25450A DEW0025450A DE1087401B DE 1087401 B DE1087401 B DE 1087401B DE W25450 A DEW25450 A DE W25450A DE W0025450 A DEW0025450 A DE W0025450A DE 1087401 B DE1087401 B DE 1087401B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nest
arm
under
flap
camshaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW25450A
Other languages
English (en)
Inventor
Margarete Wiesemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARGARETE WIESEMANN
Original Assignee
MARGARETE WIESEMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARGARETE WIESEMANN filed Critical MARGARETE WIESEMANN
Priority to DEW25450A priority Critical patent/DE1087401B/de
Publication of DE1087401B publication Critical patent/DE1087401B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/14Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
    • A01K31/16Laying nests for poultry; Egg collecting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Kontrollnester, auch Fallennester genannt, dienen bekanntlich dazu, die Legeleistung bei- Hühnern festzustellen. Der Wunsch, die zeitraubende Arbeit der Fallennesterkontrolle ζμ- mechanisieren, hat dazu geführt, daß eine ganze Anzahl von automatisch arbeitenden Nestern konstruiert wurde. Ein derartiges Nest entläßt das Huhn nach der Eiablage durch eine zweite Ausgangsöffnung in ein anderes Stallabteil und trennt dadurch die Hennen, die gelegt haben, von* denen, die nicht gelegt haben — aber ihre Bauweise ist sehr kompliziert. Die Erfindung hat eine einfachere Bauweise, durch die ein sichereres Funktionieren erreicht wird.
An Hand der Zeichnungen wird die Arbeitsweise wie folgt geschildert, wobei sich der Aufbau des Nestes aus den Abb. 1 und 2 ergibt.
Über den Deckel 5 des Eierkastens 10, der gleichzeitig als Anflugbrett dient, betritt die Henne das Nest. Sie öffnet dabei zuerst die erste Klappe 3, die in bekannter Form waagerecht gelagert ist und in der Ausgangsstellung nach hinten und nach vorn pendelt. Die Henne überschreitet dabei die feste Brücke 4, die die entsprechenden Durchgangsöffnungen für die Ansätze von Nockenwelle und Sperriegel hat, und betritt das eigentliche Nest 2. Der Boden des Nestes fällt nach vorn ab und besitzt eine Durchgangsöffnung a, durch die das abgelegte Ei in Pfeilrichtung abrollt. Das Nest 2 ist um eine seitliche Achse schwingbar und ruht auf der anderen Seite auf dem kürzeren Arm eines zweiarmigen Hebels, der als Sperriegel 11 ausgebildet ist. Der längere Arm des Sperriegels 11 ist so stark beschwert, daß das leere Nest durch ihn angehoben wird, und er hat einen aufwärts ragenden Ansatz 8, der hinter der ersten Klappe 3 durch die feste Brücke 4 kommt. Unter dem Körpergewicht der Henne senkt sich das Nest 2, wodurch der Sperriegel 11 in Tätigkeit tritt; die erste Klappe 3 läßt sich jetzt nicht mehr nach hinten öffnen, wodurch keine zweite Henne das Nest betreten kann.
Wenn eine Eiablage nicht erfolgt, kann die Henne das Nest wieder durch die erste Klappe 3 verlassen, indem sie sie nach vorn öffnet. Sobald das Nest 2 leer ist, fällt der Sperriegel 11 durch sein Eigengewicht herunter und hebt das leere Nest 2 an, die erste Klappe 3 pendelt wieder in beiden Richtungen.
Unter dem Nest 2 liegt ein weiterer zweiarmiger Hebel 1, dessen einer Arm zu einem Auffang 9 für das Ei ausgebildet ist und durch das Laufgewicht 16 am anderen Arm des Hebels unter die Durchgangsöffnung α gehoben wird. Durch das Laufgewicht 16 kann der zweiarmige Hebel 1 so eingestellt werden, daß er auf Eier, die unter einer bestimmten Gewichtsgrenze liegen, nicht anspricht.
Der Hebel 1 hat neben seiner Lagerung einen
Automatisches Kontrollnest
Anmelder:
Margarete Wiesemann,
Alzey, Donnersbergstr. 22
Margarete Wiesemann, Alzey,
ist als Erfinder genannt worden
winkelförmigen Ansatz 13, auf dem der gewinkelte Ansatz 12 der Nockenwelle 7 ruht. Die Nockenwelle 7 steht unter der seitlichen Zugwirkung der Feder 17 und hat den weiteren Ansatz 19, der in der Ausgangsstellung senkrecht nach oben steht, hinter die zweite Klappe 20 greift und diese verriegelt. Die zweite Klappe 20 ist wie die erste Klappe 3 ausgebildet, kann aber nur nach hinten geöffnet werden.
Die Nockenwelle 7 hat vorn noch einen Doppelansatz 6, dessen einer Teil vor, der andere Teil hinter die erste Klappe 3 greift. In der Ausgangsstellung steht der Doppelansatz 6 etwa um 40° von der senkrechten Stellung abweichend, seitlich, beeinflußt also die Klappe 3 nicht.
Sobald ein Ei auf den Auffang 9 fällt, neigt sich der Hebel 1; dadurch gleitet der Ansatz 12 der Nockenwelle 7 von dem winkelförmigen Ansatz 13 des Hebels 1. Die Nockenwelle 7 verliert dadurch den Halt und wird durch die Feder 17 etwa um 40° gedreht; jetzt _ steht der Doppelansatz 6 der Nockenwelle 7 senkrecht nach oben und verriegelt die Klappe 3 in beiden Richtungen; der Ansatz 19 der Nockenwelle 7 steht seitlich, so daß die Klappe 20 nicht mehr verriegelt ist. Die Henne kann nach der Eiablage das Nest nur durch die Klappe 20 verlassen.
Wenn die Henne das Nest durch die Klappe 20 verläßt, geht sie über das Trittbrett 18. Das Trittbrett 18 stellt einen Arm eines zweiarmigen Hebels dar, dessen anderer Arm unter Wirkung einer Feder 15 steht und einen Ansatz 14 hat, der unter den Ansatz 12 der Nockenwelle 7 greift. Durch die Zugwirkung der Feder 15 wird das Trittbrett 18 angehoben. Wenn das Trittbrett 18 durch das Gewicht der Henne heruntergedrückt wird, dreht der Ansatz 14 des Trittbrettes durch Anheben des Ansatzes 12 der Nockenwelle 7
009 587/36
diese wieder in die Ausgangsstellung zurück. Dadurch wird die Klappe 3 entriegelt und die Klappe 20 verriegelt; der Sperriegel 11 fällt herunter und hebt das leere Nest 2 an. Das automatische Kontrollnest kann von einer zweiten Henne betreten werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kontrollnest mit einer von dem schwingbar gelagerten Nest gesteuerten Klappe (3), wobei das Nest (2) eine Durchgangsöffnung (a) für das Ei aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Durchgangsöffnung (a) für das Ei ein zweiarmiger Hebel (1) angeordnet ist, dessen einer Arm zu einem Auffang (9) für das Ei ausgebildet ist und unter der Durchgangsöffnung (α) liegt und dessen anderer Arm mit einem Laufgewicht (16) versehen ist und einen winkelförmigen Ansatz (13) hat, und mit einer drehbaren Nockenwelle (7) zusammenarbeitet, die ihrerseits Ansätze (6 und 19) aufweist, welche die Klappen (3 und 20) verriegeln bzw. freigeben.
2. Kontrollnest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (7) unter Wirkung einer Feder (17) steht.
3. Kontrollnest nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Nest ein ungleicharmiger zweiarmiger Hebel liegt, der als Sperriegel (11) ausgebildet ist, dessen kürzerer Arm von dem sich senkenden Nest beeinflußt wird, während der längere Arm über einen an ihm angeordneten Ansatz (8) die Klappe (3) so verriegelt, daß sie nicht nach hinten schwingen kann.
4. Kontrollnest nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Austritt des Nestes ein Trittbrett (18) angebracht ist, das einen Arm eines zweiarmigen Hebels darstellt, dessen anderer Arm unter Wirkung einer Feder (15) steht und einen Ansatz (14) hat, der auf die Nockenwelle (7) einwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 477 643, 574 036,
035 391.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 587/36 8.60
DEW25450A 1959-04-22 1959-04-22 Automatisches Kontrollnest Pending DE1087401B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW25450A DE1087401B (de) 1959-04-22 1959-04-22 Automatisches Kontrollnest

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW25450A DE1087401B (de) 1959-04-22 1959-04-22 Automatisches Kontrollnest

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1087401B true DE1087401B (de) 1960-08-18

Family

ID=7598092

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW25450A Pending DE1087401B (de) 1959-04-22 1959-04-22 Automatisches Kontrollnest

Country Status (1)

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DE (1) DE1087401B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209352B (de) 1963-09-26 1966-01-20 Friedrich Landmesser Automatisch arbeitendes Fallennest fuer Huehner

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE477643C (de) * 1927-09-16 1929-06-11 Otto Golisch Legenest fuer Huehner oder anderes Gefluegel
DE574036C (de) * 1931-02-08 1933-10-11 Hans Fleischmann Durchgangsfallennest
DE1035391B (de) 1956-05-16 1958-07-31 Josef Schneider Kontrollnest

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