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DE927298C - Temperatur-Überwachungsgerät - Google Patents

Temperatur-Überwachungsgerät

Info

Publication number
DE927298C
DE927298C DENDAT927298D DE927298DA DE927298C DE 927298 C DE927298 C DE 927298C DE NDAT927298 D DENDAT927298 D DE NDAT927298D DE 927298D A DE927298D A DE 927298DA DE 927298 C DE927298 C DE 927298C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
expansion
temperature measuring
temperature
sensor
monitoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT927298D
Other languages
English (en)
Inventor
Würzburg Carl Reher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE927298C publication Critical patent/DE927298C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/48Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid
    • G01K5/50Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid arranged for free expansion or contraction
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

Im Patent 905 800 sind Temperatur-Überwachungsgeräte behandelt, die aus einem Temperaturfühler und mit diesem zusammengebautem mechanischem, unter Federkraft stehendem Auslösewerk für direkte oder indirekte Signialgabe oder für andere Überwachungsmaßnahmen bestehen und bei denen der aus rohr- oder stabförmigen Ausdehnungskörpern bestehende Fühler z. B. über eine Hebelübersetzung eine Klinke bewegt, die das Auslösewerk freigibt.
Die bisher bekannten Temperatur-Überwachungsgeräte enthalten als in Wärmekontakt mit dem Meßgut befindlichen Temperaturfühler Ausdehnungselemente aus Stäben und Rohren, und es ist auch bereits bekannt, diese Elemente derart in Reihe zu schalten, daß ihre paarweisen Einzelwärmehübe sich summieren. Die bekannten Anordnungen weisen runde Stäbe auf, die auf dem Mantel eines mit dem Fühlerrohr konzentrischen Zylinders mit Zwischenräumen angeordnet sind. Diese Anordnung ergibt geringe Ausnutzung des Fühlerquerschnitts, erfordert also einen relativ großen Fühlerdurchmesser. Auch arbeitet der Fühler wegen der verhältnismäßig großen Lu ftz wischenräume zwischen den einzelnen Ausdehnungsstäben relativ träge, und es sind besondere Führungskörper erforderlich.
Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Verbesserung des Erfindungsgegenstandes des Hauptpatents. Nach der Erfindung werden Temperatur-
Meß-, -Melde-, -Regel-, -Schalt- und -Überwachungsgeräte der genannten Art so ausgeführt, ■ daß die stab- odier streifenförmigen Ausdehnungskörper zur Erzielung größter Leistung bei kleinsten Abmessungen des rohr- oder plattenförmigen Fühlers ohne Zwischenräume, sich gegenseitig führend, gepackt sind, und zwar vorzugsweise entweder in Form konzentrischer Rohre (mit Kernstab) oder in Form von Paketen aus Blechstreifen.
ίο In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. ι zeigt einen Fühler mit konzentrischen Ausdehnungskörpern. Ein nahtloses Flußstahlrohr ι ist am unteren Ende mit einem Stopfen 2 verschlossen, der verlötet oder verschweißt sein kann. Auf diesen stützt sich, ein Stab 3 aus Nickelstahl von mögliidhist geringem Ausdehnungskoeffizienten. Auf das obere Ende des Stabes 3 stützt sich der Boden eines Zieh teils aus Aluminium, Magnies ium oder einem anderen Material von hohem Ausdeihnungskoeffizieniten, das am unteren Ende einen Kragen oder Flansch aufweist. Dieser Flansch wiederum trägt das z. B. aus Blech gerollte roh-rartige Teil 5, das wieder möglichst kleinen Ausdehnungskoeffizientein aufweist. Das Fluß Stahlrohr 6 endlich überträgt die Bewegung des oberen Endes von Teil 5 auf das weiter oben liegende Meß-, Melde- usw. Werk.
Die Anordnung ergibt einen etwa dreimal so großen Hub wie eine gleich lange Anordnung aus nur einem Fl!ußstahlrohr und einem darin angeordneten Nickelstahlstab. Gegenüber der für viele Zwecke recht vorteilhaften Anordnung eines Niekelstahlstabes in einem Aluminiumrohr ergibt sich zwar nur der etwa 1,5fache Hub; daneben ergibt sich aber der wichtige Vorteil, daß das Außenrohr wegen seiner größeren Steife dünner bzw. dünnwandiger gewählt werden kann, so daß der Fühler oberhalb der Meßstrecke (auch wegen der geringeren Wärmeleitung von Flußstahl) einen bedeutend geringeren axialen Wärmetransport aufweist als ein Fühler mit einem gleich festen Aluminiumrohr. Eine weitere Verbesserung in diesem Sinne ergibt sich, wenn man die Teile 1 und 6 aus einem Baustoff von noch geringerer Wärmeleitfähigkeit, wie
z. B. Nickelin, Manganin, Chromnickel usw., ausführt. Der geringere axiale Wärmetransport ergibt größere Unabhängigkeit der Messung von der Eintauchtiefe des Fühlers. Man kann diesen Vorteil ■zwar auch mit einem Paar, z. B. mit einem Nickelstahil'stab im Aluminium-rohr, erreichen!, wenn man sowohl das Rohr als auch dien Stab durch ein zweites Rohr bzw. einen zweiten Stab von schlechten Wärmeleiteigenschaftem verlängert. Diese Verlängerung des äußeren Rohres bereitet aber technische Schwierigkeiten-, die durch die errindungsgemäße Anordnung bei gleichzeitiger Erhöhung des Hubes vermieden werden.
In Fig. 2 ist eine aus nebeneinander angeordneten Stabpaaren aufgebaute paketförmige Anordnung im Zusammenbau mit beispielsweise einem elektrischen Schaltwerk dargestellt; ein solches Gerät eignet sich als Warnungsgerät zum' Aufschrauben auf Warmpreßformen. Zwischen der Grund- und Fühlerplatte 7, den Seitenleisten 8 und einer nicht gezeichneten Deckplatte ist das eigentliche Meßorgan in Gestalt eines Paketes aus Nickelstahlstäben 9 und z.B. Aluminiumstäben 10 geführt. Die Stäbe sind abwechselnd oben und unten durch Lotung, Schweißung oder hakenförmiges Übergreifen mit dem Nachbarn verbunden, und zwar ist in der Figur am unteren Ende Schwelung, am oberen hakenförmiges Übergreifen dargestellt. Das eine Ende 11 des Paketes ist auf der Fühlerplattc festgelegt, das andere Ende 12, das den 4- bis 5fachen Hub eines einzelnen Stabpaares ausführt, ist mit dem nur noch wenig übersetzenden Hebel 13 nebst daransetzender Blattfederklinke belastet, der sich unter der Wirkung der Feder 15 im Uhrzeigersinn um die Schneide 16 zu drehen versucht. Bei Erwärmung des Paketes wandert das Ende 12 nach unten, der Hebel 13 folgt mit Drehung im Uhrzeigersinn, die Klinke 14 wandert abwärts, und der um die Achse 17 drehbare Hebel 18 wird freigegeben. Er dreht sich unter der Wirkung der schwachen Zugfeder 19 ebenfalls im Uhrzeigersinn S so Lange, bis die an seinem kurzen Arm 20 sitzende Klinke den unter der Wirkung der starken Feder 21 stehenden Schalthebel 22 freigibt. Der um die Achse 23 drehbare Schalthebel dreht sich gegen den Uhrzeiger so lange, bis die Kontakte 24 von der Traverse 25 überbrückt sind und ein elektrisches Alarmgerät in Gang setzen.
Nach Abkühlung von Überwachungsgut, Fühlerplatte und Meßpaket wird das Schaltwerk mittels des Hand- oder Fingerhebels 26 wieder in Bereitschaft gebracht, indem man zunächst den an der Stelle 27 passend geformten Hebel 18 dadurch verklinkt, daß man Hebel 22 über seine eigene Bereitschaftsilage hinaus vorübergehend im Uhrzeigersinn dreht. Damit ist zugleich auch der Hebel 22 wieder in der in der Figur dargestellten Lage verklinkt. Wählt man eine große Zahl von Paaren für das Paket, so kann man die Übersetzung durch den Hebel 13 auch ganz weglassen und die Klinke 14 direkt an das Paketende 12 setzen. Die Schneide ιό oder aber das Paketende 11 wird in geeigneter Weise, z. B. mit Stellschraube oder mit Exzenter, verstellbar gemacht, um die jeweils gewünschte Auslösetemperatur einstellen zu können.
Das Schaltwerk, an dessen Stelle auch ein An- uo zeigewerk oder ein Glockenschlagwerk oder ein Ventil oder ein Regelschalter oder irgendein anderes Uberwachungs- oder Betätigungswerk treten kann, wird man im Gegensatz zur Zeichnung im allgemeinen nicht in der Paketebene, sondern in einer darüberliegenden Ebene anordnen.
Bei beiden dargestellten Beispielen entfernt sich das dem Auslösewerk zugekehrte Ende der Reiheschaltung von Ausdehnungskörpern bei Erwärmung von diesem. .Es ist aber ohne weiteres auch mög-Hch, die umgekehrte Anordnung zu treffen, wobei das Auslösewerk so modifiziert wird, daß die Auslösung beim Vorkommen statt beim Zurückweichen des Endstabes erfolgt. Auch kann man nur entweder diese Bewegung des Endstabes oder das Arbeiten der Klinken umkehren; das Gerät ist dann
in der Lage, das Unterschreiten einer bestimmten Temperatur zu melden bzw. zu überwachen. Schließlich kann die Anordnung so getroffen werden, daß der letzte Stab der Batterie vom Meß- bzw. Auslösewerk auf Zug statt auf Druck beJastet wird.
Dünne, blechförmige, zu einem Paket zu vereinigende Stäbe verbindet man · am besten durch Punktschweißung, also im Gegensatz zu Fig. 2
ίο schon etwas vor dem Ende des Paketes bzw. der Stäbe.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Temperatur-Meß-, -Melde-, -Regel- oder -Überwachungsgerät mit einem in Wärmekontakt mit dem Meß- bzw. Überwachungsgut zu bringenden, in Reihe geschaltete Paare linearer Ausdehnungskörper von unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten enthaltenden Temperaturfühler Bach Patent 905 800, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnungskörper aus konzentrischen Rohren oder paketweise nebeneinanderiliegenden Blechstreifen bestehen,
  2. 2. Temperatur-Meß- usw. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Ausdehnungskörperpaare auf das Meß- usw. Werk durch eine neutrale Verlängerung (6) vom gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie das Trägerorgan (1) übertragen wird.
  3. 3. Temperatur-Meß- usw. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerorgan (Fühlerrohr, Fühlerplatte) und die neutrale Verlängerung aus einem Material geringer Wärmeleitfähigkeit, insbesondere Metallen, wie Nickelin, Manganin, Chromnickel usw., bestehen.
  4. 4. Temperatur-Meß- usw. Gerät nach Anspruch ι für Temperaturüberwachung, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Ausdehnungskörper direkt oder indirekt einen unter Federspannung stehenden Werkshebel entklinkt, woraufhin der letzte die gewünschte Überwachungsmaßnahme verrichtet.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 702 300.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 9623 4.
DENDAT927298D Temperatur-Überwachungsgerät Expired DE927298C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE927298C true DE927298C (de) 1955-04-07

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ID=581608

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT927298D Expired DE927298C (de) Temperatur-Überwachungsgerät

Country Status (1)

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DE (1) DE927298C (de)

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