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DE1094291B - Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren - Google Patents

Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren

Info

Publication number
DE1094291B
DE1094291B DET13299A DET0013299A DE1094291B DE 1094291 B DE1094291 B DE 1094291B DE T13299 A DET13299 A DE T13299A DE T0013299 A DET0013299 A DE T0013299A DE 1094291 B DE1094291 B DE 1094291B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
audio
intermediate frequency
television receiver
video
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET13299A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Bruch
Dipl-Ing Klaus Hecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET13299A priority Critical patent/DE1094291B/de
Publication of DE1094291B publication Critical patent/DE1094291B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/60Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for the sound signals
    • H04N5/62Intercarrier circuits, i.e. heterodyning sound and vision carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Fernsehempfänger, bei denen der Ton nach dem Differenzträgerverfahren übertragen wird. Bei solchen Empfängern tritt bekanntlich am Ausgang des Bildgleichrichters außer den Bildsignalen auch die zweite Tonzwischenfrequenz (Differenzträgerfrequenz) auf, die, in einem gesonderten Tonkanal weiterverstärkt, demoduliert und dem Niederfrequenzverstärker zugeführt wird. Zur Fernhaltung dieser zweiten Tonzwischenfrequenz von der Bildröhre ist es bekannt, vor der Steuerelektrode der Bildröhre ein auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmtes Sperroder Saugfilter einzuschalten. Mit diesem Filter ist es jedoch nur möglich, den Betrag der störenden zweiten Tonzwischenfrequenz zu verringern. Insbesondere bei Fernsehempfängern, bei denen zur A^erbesserung der Bildschärfe von einer sogenannten Differenzierentzerrung Gebrauch gemacht wird, reicht aber die Wirkung solcher Filter nicht aus, da durch die Differenzierschaltung die Tonzwischenfrequenz beträchtlich angehoben wird.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, dem Videokanal eine Differenzträgerspannung zu entnehmen und einer Elektrode der Bildröhre zwecks gegenphasiger Kompensation der im Videokanal verbleibenden Differenzträgerspannung zuzuführen. Es ist auch bekannt, zur Gewinnung der zweiten Tonzwischenfrequenz einen eigenen, also vom Bildzwischenfrequenzgleichrichter getrennten Gleichrichter zu verwenden.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, an den Bildzwischenfrequenzverstärker, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Filters, einen zusätzlichen Gleichrichter anzukoppeln, dessen Ausgangsspannung im wesentlichen nur die zweite Tonzwischenfrequenz enthält und dessen Belastungswiderstand mit der Videostufe so verbunden ist, daß die zweite Tonzwischenfrequenz in der Videostufe ganz oder teilweise kompensiert wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im folgenden mehrere Ausführungsbeispiele an Hand der Abbildungen beschrieben:
Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltung, bei der die Videogleichrichterstufe 1 über einen Transformator 2 an die letzte Stufe 3 des Zwischenfrequenzverstärkers angekoppelt ist. Der Ausgang des Videogleichrichters 1 ist einerseits mit der Steuerelektrode einer Videoverstärkerröhre 4 und andererseits mit dem Tonkanal 5 verbunden. Am Ausgang der Videogleichrichterstufe tritt durch die Demodulation bzw. Mischung der zwischenfrequenten Signale das videofrequente Signalgemisch und die zweite Tonzwischenfrequenz (5,5 MHz) auf. Ohne Anwendung sperrender Mittel würde diese zweite Tonzwischenfrequenz über die Videoendröhre 4 an die nichtgezeichnete Bildröhre gelangen und auf dem Fernsehempfänger mit Tonübertragung
nach dem Differenzträgerverfahren
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin-Charlottenburg 1,
ίο Ernst-Reuter-Platz
Walter Bruch und Dipl.-Ing. Klaus Hecker, Hannover, sind als Erfinder genannt worden
Bildschirm ein störendes Bildmuster erzeugen. Zur Unterdrückung der zweiten Tonzwischenfrequenz in der Videogleichrichterstufe ist eine zusätzliche Gleichrichterstufe 6 über einen Transformator 7 an den Zwischenfrequenzverstärker derart angekoppelt, daß an ihrem Ausgang nur die zweite Tonzwischenfrequenz entsteht. Dies wird beispielsweise durch ein vor den Gleichrichter 6 geschaltetes, entsprechend ausgebildetes Filter oder durch einen auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmten Belastungskreis des Gleichrichters 6 erreicht. Der Belastungskreis des Gleichrichters 6 wird mit dem des Videogleichrichters 1 derart verbunden, daß sich die Tonzwischenfrequenzspannungen beider Gleichrichter am Steuergitter der Röhre 4 ganz oder teilweise kompensieren. Dies wird beispielsweise — wie in der Zeichnung angedeutet — durch unterschiedliche Polung beider Gleichrichter erreicht.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Gleichrichter 1 und 6 mehr im Detail dargestellt sind. Gleiche Schaltelemente wie in Fig. 1 sind dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Belastungswiderstand 8 des Videogleichrichters 1 liegt in Serie mit dem auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmten Belastungskreis 9 zwischen dem Steuergitter der Röhre 4 und Masse. Da beide Dioden entgegengesetzt gepolt sind, wird die im Videosignalgemisch vorhandene zweite Tonzwischenfrequenz durch die am Belastungswiderstand 9 mit 180° Phasenverschiebung auftretende zweite Tonzwischenfrequenz kompensiert. Durch Variation der Größe des Belastungswiderstandes 9, z. B. mittels des regelbaren Widerstandes 10, ist die Größe der Kompensationsspannung einstellbar. Die Tonzwischenfrequenz wird bei dieser Schaltung zweckmäßig von dem Belastungswiderstand 9 abgenommen.
009 677/205
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Belastungswiderstände der Gleichrichter 1 und 6 nicht in Serie — wie in Fig. 2 —, sondern parallelgeschaltet sind. Die Kompensationswirkung ist im wesentlichen die gleiche.
Anstatt eines auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmten Belastungswiderstandes ist es auch möglich, die zweite Tonzwischenfrequenz von der Stufe 6 dem Videokanal über ein nur den Tonträger durchlassendes Filter zuzuführen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Fernsehempfänger mit Tonübertragung nach dem Differenzträgerverfahren, bei dem Mittel zur Verminderung oder Unterdrückung der zweiten Tonzwischenfrequenz (Differenzträgerfrequenz) durch gegenphasige Kompensation in der Videostufe vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bildzwischenfrequenzverstärker (3), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Filters, ein zusätzlicher Gleichrichter (6) angekoppelt ist, dessen Ausgangsspannung im wesentlichen nur die zweite Tonzwischenfrequenz enthält und dessen Belastungswiderstand (9) mit der Videostufe (4) so verbunden ist, daß die zweite Tonzwischenfrequenz in der Videostufe ganz oder teilweise kompensiert wird.
2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungswiderstand (9) des zusätzlichen Gleichrichters (6) auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmt ist.
3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Gleichrichter (6) an die Videostufe (4) über ein Filter angeschlossen oder angekoppelt ist, das nur den Tonträger durchläßt.
4. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Gleichrichter (6) so gepolt ist, daß die an seinem Belastungswiderstand (9) auftretende zweite Tonzwischenfrequenzspannung gegenüber der z. B. am Belastungswiderstand (8) des Videogleichrichters (1) auftretenden zweiten Tonzwischenfrequenzspannung eine Phasenverschiebung von 180° hat.
5. Fernsehempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungswiderstände (8,9) beider Gleichrichter (1,6) in Serie geschaltet sind.
6. Fernsehempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungswiderstände (8, 9) beider Gleichrichter (1, 6) parallelgeschaltet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 933 636;
britische Patentschrift Nr. 753 682;
»FTZ«, 1955, Heft 7, S. 378.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1010564.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 677/205 11.60
DET13299A 1957-03-01 1957-03-01 Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren Pending DE1094291B (de)

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DE1094291B true DE1094291B (de) 1960-12-08

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ID=7547291

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Country Status (1)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933636C (de) * 1952-04-24 1955-09-29 Max Grundig Nach dem Differenztraeger-Verfahren arbeitender Fernsehempfaenger
GB753682A (en) * 1953-03-11 1956-07-25 Louis William Parker Improvements in or relating to intercarrier television receivers
DE1010564B (de) 1954-02-09 1957-06-19 Loewe Opta Ag Fernsehempfangsanordnung nach dem Differenztraegerverfahren

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933636C (de) * 1952-04-24 1955-09-29 Max Grundig Nach dem Differenztraeger-Verfahren arbeitender Fernsehempfaenger
GB753682A (en) * 1953-03-11 1956-07-25 Louis William Parker Improvements in or relating to intercarrier television receivers
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