DE1094291B - Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren - Google Patents
Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem DifferenztraegerverfahrenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/60—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for the sound signals
- H04N5/62—Intercarrier circuits, i.e. heterodyning sound and vision carriers
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Description
Die Erfindung betrifft Fernsehempfänger, bei denen der Ton nach dem Differenzträgerverfahren übertragen
wird. Bei solchen Empfängern tritt bekanntlich am Ausgang des Bildgleichrichters außer den Bildsignalen
auch die zweite Tonzwischenfrequenz (Differenzträgerfrequenz) auf, die, in einem gesonderten Tonkanal
weiterverstärkt, demoduliert und dem Niederfrequenzverstärker zugeführt wird. Zur Fernhaltung dieser
zweiten Tonzwischenfrequenz von der Bildröhre ist es bekannt, vor der Steuerelektrode der Bildröhre ein auf
die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmtes Sperroder Saugfilter einzuschalten. Mit diesem Filter ist es
jedoch nur möglich, den Betrag der störenden zweiten Tonzwischenfrequenz zu verringern. Insbesondere bei
Fernsehempfängern, bei denen zur A^erbesserung der Bildschärfe von einer sogenannten Differenzierentzerrung
Gebrauch gemacht wird, reicht aber die Wirkung solcher Filter nicht aus, da durch die Differenzierschaltung
die Tonzwischenfrequenz beträchtlich angehoben wird.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, dem Videokanal eine Differenzträgerspannung zu entnehmen und
einer Elektrode der Bildröhre zwecks gegenphasiger Kompensation der im Videokanal verbleibenden Differenzträgerspannung
zuzuführen. Es ist auch bekannt, zur Gewinnung der zweiten Tonzwischenfrequenz einen
eigenen, also vom Bildzwischenfrequenzgleichrichter getrennten Gleichrichter zu verwenden.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, an den Bildzwischenfrequenzverstärker,
gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Filters, einen zusätzlichen Gleichrichter anzukoppeln, dessen Ausgangsspannung
im wesentlichen nur die zweite Tonzwischenfrequenz enthält und dessen Belastungswiderstand mit der
Videostufe so verbunden ist, daß die zweite Tonzwischenfrequenz in der Videostufe ganz oder teilweise
kompensiert wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im folgenden mehrere Ausführungsbeispiele an Hand der
Abbildungen beschrieben:
Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltung, bei der die Videogleichrichterstufe
1 über einen Transformator 2 an die letzte Stufe 3 des Zwischenfrequenzverstärkers angekoppelt ist. Der
Ausgang des Videogleichrichters 1 ist einerseits mit der Steuerelektrode einer Videoverstärkerröhre 4 und
andererseits mit dem Tonkanal 5 verbunden. Am Ausgang der Videogleichrichterstufe tritt durch die Demodulation
bzw. Mischung der zwischenfrequenten Signale das videofrequente Signalgemisch und die
zweite Tonzwischenfrequenz (5,5 MHz) auf. Ohne Anwendung sperrender Mittel würde diese zweite Tonzwischenfrequenz
über die Videoendröhre 4 an die nichtgezeichnete Bildröhre gelangen und auf dem Fernsehempfänger mit Tonübertragung
nach dem Differenzträgerverfahren
nach dem Differenzträgerverfahren
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin-Charlottenburg 1,
ίο Ernst-Reuter-Platz
Berlin-Charlottenburg 1,
ίο Ernst-Reuter-Platz
Walter Bruch und Dipl.-Ing. Klaus Hecker, Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
Bildschirm ein störendes Bildmuster erzeugen. Zur Unterdrückung der zweiten Tonzwischenfrequenz in
der Videogleichrichterstufe ist eine zusätzliche Gleichrichterstufe 6 über einen Transformator 7 an den
Zwischenfrequenzverstärker derart angekoppelt, daß an ihrem Ausgang nur die zweite Tonzwischenfrequenz
entsteht. Dies wird beispielsweise durch ein vor den Gleichrichter 6 geschaltetes, entsprechend ausgebildetes
Filter oder durch einen auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmten Belastungskreis des Gleichrichters
6 erreicht. Der Belastungskreis des Gleichrichters 6 wird mit dem des Videogleichrichters 1 derart
verbunden, daß sich die Tonzwischenfrequenzspannungen beider Gleichrichter am Steuergitter der
Röhre 4 ganz oder teilweise kompensieren. Dies wird beispielsweise — wie in der Zeichnung angedeutet —
durch unterschiedliche Polung beider Gleichrichter erreicht.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Gleichrichter 1 und 6 mehr im Detail dargestellt
sind. Gleiche Schaltelemente wie in Fig. 1 sind dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Belastungswiderstand
8 des Videogleichrichters 1 liegt in Serie mit dem auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmten
Belastungskreis 9 zwischen dem Steuergitter der Röhre 4 und Masse. Da beide Dioden entgegengesetzt
gepolt sind, wird die im Videosignalgemisch vorhandene zweite Tonzwischenfrequenz durch
die am Belastungswiderstand 9 mit 180° Phasenverschiebung auftretende zweite Tonzwischenfrequenz
kompensiert. Durch Variation der Größe des Belastungswiderstandes 9, z. B. mittels des regelbaren
Widerstandes 10, ist die Größe der Kompensationsspannung einstellbar. Die Tonzwischenfrequenz wird
bei dieser Schaltung zweckmäßig von dem Belastungswiderstand 9 abgenommen.
009 677/205
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Belastungswiderstände der
Gleichrichter 1 und 6 nicht in Serie — wie in Fig. 2 —,
sondern parallelgeschaltet sind. Die Kompensationswirkung ist im wesentlichen die gleiche.
Anstatt eines auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmten Belastungswiderstandes ist es auch
möglich, die zweite Tonzwischenfrequenz von der Stufe 6 dem Videokanal über ein nur den Tonträger
durchlassendes Filter zuzuführen.
Claims (6)
1. Fernsehempfänger mit Tonübertragung nach dem Differenzträgerverfahren, bei dem Mittel zur
Verminderung oder Unterdrückung der zweiten Tonzwischenfrequenz (Differenzträgerfrequenz)
durch gegenphasige Kompensation in der Videostufe vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Bildzwischenfrequenzverstärker (3), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Filters,
ein zusätzlicher Gleichrichter (6) angekoppelt ist, dessen Ausgangsspannung im wesentlichen nur die
zweite Tonzwischenfrequenz enthält und dessen Belastungswiderstand (9) mit der Videostufe (4)
so verbunden ist, daß die zweite Tonzwischenfrequenz in der Videostufe ganz oder teilweise
kompensiert wird.
2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungswiderstand (9)
des zusätzlichen Gleichrichters (6) auf die zweite Tonzwischenfrequenz abgestimmt ist.
3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Gleichrichter
(6) an die Videostufe (4) über ein Filter angeschlossen oder angekoppelt ist, das nur den Tonträger
durchläßt.
4. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Gleichrichter
(6) so gepolt ist, daß die an seinem Belastungswiderstand (9) auftretende zweite Tonzwischenfrequenzspannung
gegenüber der z. B. am Belastungswiderstand (8) des Videogleichrichters (1) auftretenden zweiten Tonzwischenfrequenzspannung
eine Phasenverschiebung von 180° hat.
5. Fernsehempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungswiderstände
(8,9) beider Gleichrichter (1,6) in Serie geschaltet
sind.
6. Fernsehempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungswiderstände
(8, 9) beider Gleichrichter (1, 6) parallelgeschaltet
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 933 636;
britische Patentschrift Nr. 753 682;
»FTZ«, 1955, Heft 7, S. 378.
Deutsche Patentschrift Nr. 933 636;
britische Patentschrift Nr. 753 682;
»FTZ«, 1955, Heft 7, S. 378.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1010564.
Deutsches Patent Nr. 1010564.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 677/205 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13299A DE1094291B (de) | 1957-03-01 | 1957-03-01 | Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13299A DE1094291B (de) | 1957-03-01 | 1957-03-01 | Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094291B true DE1094291B (de) | 1960-12-08 |
Family
ID=7547291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET13299A Pending DE1094291B (de) | 1957-03-01 | 1957-03-01 | Fernsehempfaenger mit Tonuebertragung nach dem Differenztraegerverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094291B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933636C (de) * | 1952-04-24 | 1955-09-29 | Max Grundig | Nach dem Differenztraeger-Verfahren arbeitender Fernsehempfaenger |
| GB753682A (en) * | 1953-03-11 | 1956-07-25 | Louis William Parker | Improvements in or relating to intercarrier television receivers |
| DE1010564B (de) | 1954-02-09 | 1957-06-19 | Loewe Opta Ag | Fernsehempfangsanordnung nach dem Differenztraegerverfahren |
-
1957
- 1957-03-01 DE DET13299A patent/DE1094291B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933636C (de) * | 1952-04-24 | 1955-09-29 | Max Grundig | Nach dem Differenztraeger-Verfahren arbeitender Fernsehempfaenger |
| GB753682A (en) * | 1953-03-11 | 1956-07-25 | Louis William Parker | Improvements in or relating to intercarrier television receivers |
| DE1010564B (de) | 1954-02-09 | 1957-06-19 | Loewe Opta Ag | Fernsehempfangsanordnung nach dem Differenztraegerverfahren |
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