DE1033255B - Schaltungsanordnung zum Abtrennen der Synchronisiersignale in Fernsehempfaengern - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Abtrennen der Synchronisiersignale in FernsehempfaengernInfo
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- DE1033255B DE1033255B DEN13197A DEN0013197A DE1033255B DE 1033255 B DE1033255 B DE 1033255B DE N13197 A DEN13197 A DE N13197A DE N0013197 A DEN0013197 A DE N0013197A DE 1033255 B DE1033255 B DE 1033255B
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/04—Synchronising
- H04N5/08—Separation of synchronising signals from picture signals
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Abtrennen der Synchronisiersignale
in Fernsehempfängern, bei der das demodulierte Signal mit positiv gerichteten Synchronisierimpulsen
zur Scheiteidemodulation dem Steuergitter einer Röhre zugeführt wird.
Bekanntlich werden bei einem Fernsehempfänger die Synchronisiersignale vielfach dadurch abgetrennt,
daß das demoduKerte Videosignal mit positiv gerichteten
Synchronisierimpulsen dem Steuergitterkreis einer Röhre zugeführt wird derart, daß das Schwarzuiveau
außerhalb des Durchlaßbereiches der Anodenstrom-Gitterspannungskennlinie der Röhre fällt und
die Scheitel der Synchronisierimpulse nahezu Kathodenpotential
entsprechen. Infolgedessen wird von der erwähnten Entladungsröhre nur ein Teil der Amplitude
der Synch,ronisierimpulse hindurchgelassen.
Die Anodenstrom-Gi'tterspannungskennlinie der erwähnten
Entladungsrohre wird bei diesen Scbaltungsanordnungen
vorwiegend von der Schirmgitterspannung bestimmt. Bei einem sehr schwachen Videosignal
kann ein Teil des Bildsignals auch in den Durchlaßbereich des Syncbranisierungs-Trennkreises fallen.
Um dies zu vermeiden, wird an das Schirmgitter der Synchronisierungs-Trennröhre häufig eine derartige
niedrigere Spannung angelegt, daß der Gitterspannungsbereich vom Sperrpunkt her bis zum Kathodenpotential
klein genug ist, um auch beim kleinsten zu erwartenden Videosignal ein Hindurchlassen irgendeines
Teiles des Bildsignals zu verhindern. Bei mittelL mäßigen oder großen Videosignalen, bei denen das
Rauschen proportional größer geworden ist, wird dann jedoch ein unerwünschter Teil des Synchronisiert·-
impulses abgetrennt.
Es sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen dieser Nachteil dadurch verringert ist, daß die
Gleichspannung am Steuergitter der als Triode ausgebildeten Synchronisier-Trennröhre sich nahezu
proportional mit den Amplitudenänderungen der dem Steuergitter zugeführten Synchronisierimpulse
ändert.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Abtrennen der Synchronisiersignale in
Fernsehempfängern, bei der das demodulierte Signal dem Anodenkreis einer ersten Schirmgitterröhre entnommen
und mit positiv gerichteten Synchronisierimpulsen zur Scheiteidemodulation dem Steuergitter
einer zweiten Schinngitterröhre zugeführt wird und die Kontrastregelung des Empfängers durch Regelung
der Schirmgitterspaiinung der ersten Röhre erfolgt.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Schirmgitterspannung
der ersten Röhre oder eine sich mit dieser Schirmgitterspaiinung proportional ändernde
Schaltungsanordnung zum Abtrennen
der Synchronisiersignale
in Fernsehempfängern
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 21. Januar 1956
Niederlande vom 21. Januar 1956
Peter Johannes Hubertus Janssen,
Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gleichspannung dem Schirmgitter der zweiten Röhre zugeführt wird.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Abtrennung der Synchronisiersignale durch die Kontrastregelung
beeinträchtigt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher
erläutert.
In Fig. 1 wird das sich über dem Zwischenfrequenzkreis 1 ergebende Signal der Demodulatorschaltung
zugeführt, die aus dem Gleichrichter 2 und der Parallelschaltung des Kondensators 3 und des Widerstandes
4 besteht. Bei einem in negativem Sinne auf eine Trägerwelle aufmodulierten Fernsehsignal und
bei der angegebenen Polung der Diode 2 ergibt sich über dem Widerstand 4 ein demuduliertes Signal,
dessen Synchronisierimpulse negativ gerichtet sind, wie dies bei 5 schematisch dargestellt ißt.
Deutlichkeitshalber sei noch bemerkt, daß bei einem Fernsehempfänger mit bekannten Mitteln eine selbsttätige
Schwundregelung Anwendung findet, derart, daß die Scheitel der Synchronisierimpulse des erwähnten
Signals 5 auf nahezu konstanter Amplitude gehalten werden. Das sich über dem Widerstand 4 ergebende
Signal wird dem Steuergitterkreis der Röhre 6 zugeführt, der einen Widerstand 7 enthält,
der in der Kathoden leitung der Röhre 6 liegt und über dem die erforderliche negative Gitterspannung für die
Röhre 6 erzeugt wird.
809 559/143
Im Anodenkreis der Röhre liegt ein Widerstands,
dem das Signal, das der Synchronieierungs-Trennstufe zugeführt wird, entnommen wird, wonach dieses
Signal mittels der Reihenschaltung des Kondensators 9 und des Widerstandes 10 dem Steuergitterkreis
der Röhre 11 zugeführt wird.
Das Schirmgitter 12 der Röhre 6 ist mit einem regelbaren Abgriff 13 am Potentiometer 14 verbunden,
das mit den Widerständen 15 und 16 einen Spannungsteiler bildet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der regelbare Abgriff 13 auf bekannte Weise als Kontrastregelung wirksam.
Am Steuergitter der Röhre 11 ergibt sich jetzt ein Signal, wie es in Fig. 2 mit 17 bezeichnet ist. In
dieser Figur ist ferner die Anodenstrom-Gittervor-Spannungskennlinie 18 der Röhre 11, die für eine
bestimmte Schirmgitterspannung gilt, dargestellt. Die Scheitel der Synchronisierimpulse des Signals
am Steuergitter stimmen nahezu völlig mit dem Kathodenpotential der Röhre 11 überein. Die Basis
dieser Impulse, das sogenannte Schwarzniveau, hat ein negativeres Potential als der Sperrpunkt 19 der
Röhre 11.
Wenn die Kontrastregelung 13 geändert wird, ändert sich die Schirmgitterspannung der Röhre 6,
wodurch sich auch der Anodenstrom dieser Röhre und somit die Amplitude des der Röhre 11 zugeführten
Signals 17 ändert. Wenn die Röhre 11 eine feste Schirmgitterspannung hat, muß der Sperrpunkt 19 so
eingestellt werden, daß auch beim kleinstmöglichen Signal 17 das Schwarzniveau noch nicht durchgelassen
wird. Für größere Signale 17 wird infolgedessen die Amplitude des hindurchgelassenen Teiles
der Synchronisierimpulse verhältnismäßig sehr klein, so daß der Synchronisierungstrennkreis wenig wirkungsvoll
ist. Die Erfindung verringert diesen Nachteil dadurch, daß die Schi-rmgitterspannung der Röhre
nicht mehr fest, sondern regelbar gemacht wird.
Das Schirmgitter 12 der Röhre 6 ist mittels des Widerstandes 20 mit dem Schirmgitter 22 der Röhre
11 verbunden, während das Schirmgitter 22 der Röhre 11 mittels des Glättungskondensators 21 mit
Erde verbunden ist.
Wenn jetzt die Amplitude des Signals 17 zunimmt, indem die Gleichspannung am Schirmgitter 12 der
Röhre 6 erhöht wird, wird auch die Gleichspannung des Schirmgitters 22 der Röhre 11 erhöht, so daß diese
Röhre eine Anodenstrom-Gitterspannungskennlinii· erhält, wie sie in Fig. 2 mit 23 bezeichnet ist. Von der
größeren Amplitude der Synchronisierimpulse des entsprechend vergrößerten Signals 17 wird somit
wiederum ein nahezu proportionaler Teil hindurchgelassen. Umgekehrt ergibt sich bei einer geringeren
Schirmgitterspannung an der Röhre 6 und somit auch an der Röhre 11 eine Anodenstrom-Gitterspannungskennlinie
24, so daß von dem entsprechend verkleinerten Signal 17 mit kleinerer Amplitude auch wieder
ein nahezu proportionaler Teil durchgelassen wird.
Im Anodenkreis dere Röhre 11 liegt ein Widerstand 25, dem das Synchronisiersignal 26 entnommen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltungsanordnung zum Abtrennen der Synchronisiersignale in Fernsehempfängern, bei der das demodulierte Signal dem Anodenkreis einer ersten Schirmgitterröhre entnommen und mit positiv gerichteten Synchronisierimpulsen zur Scheiteidemodulation dem Steuergitter einer zweiten Schirmgitterröhre zugeführt wird und die Kontrastregelung des Empfängers durch Regelung der Schirmgitterspannung der ersten Röhre erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Schirmgitterspannung der ersten Röhre (6) oder eine sich mit dieser Schirmgitterspannung proportional ändernde Gleichspannung dem Schirmgitter der zweiten Röhre (11) zugeführt wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 715 875.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 559/143 6.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL847619X | 1956-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1033255B true DE1033255B (de) | 1958-07-03 |
Family
ID=19845225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN13197A Pending DE1033255B (de) | 1956-01-21 | 1957-01-18 | Schaltungsanordnung zum Abtrennen der Synchronisiersignale in Fernsehempfaengern |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE554369A (de) |
| DE (1) | DE1033255B (de) |
| FR (1) | FR1185345A (de) |
| GB (1) | GB847619A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3273273A (en) * | 1961-05-29 | 1966-09-20 | Frank W Mclarty | Pennant and streamer display assemblies |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE715875C (de) * | 1935-09-21 | 1942-01-08 | Telefunken Gmbh | Schaltungsanordnung zur Trennung von Synchronisierimpulsen und Bildinhalt, die durchverschiedene Amplitudenbereiche unterschieden und auf derselben Traegerwelle uebertragen werden |
-
0
- BE BE554369D patent/BE554369A/xx unknown
-
1957
- 1957-01-18 GB GB1936/57A patent/GB847619A/en not_active Expired
- 1957-01-18 FR FR1185345D patent/FR1185345A/fr not_active Expired
- 1957-01-18 DE DEN13197A patent/DE1033255B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE715875C (de) * | 1935-09-21 | 1942-01-08 | Telefunken Gmbh | Schaltungsanordnung zur Trennung von Synchronisierimpulsen und Bildinhalt, die durchverschiedene Amplitudenbereiche unterschieden und auf derselben Traegerwelle uebertragen werden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE554369A (de) | |
| GB847619A (en) | 1960-09-14 |
| FR1185345A (fr) | 1959-07-31 |
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