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DE1094077B - Kreuzwagen-Brennschneidmaschine - Google Patents

Kreuzwagen-Brennschneidmaschine

Info

Publication number
DE1094077B
DE1094077B DEB41515A DEB0041515A DE1094077B DE 1094077 B DE1094077 B DE 1094077B DE B41515 A DEB41515 A DE B41515A DE B0041515 A DEB0041515 A DE B0041515A DE 1094077 B DE1094077 B DE 1094077B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
undercarriage
uppercarriage
cutting machine
cross member
spar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41515A
Other languages
English (en)
Inventor
William George Glover
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOC Group Ltd
Original Assignee
British Oxigen Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Oxigen Ltd filed Critical British Oxigen Ltd
Publication of DE1094077B publication Critical patent/DE1094077B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kreuzwagen-Brennschneidmaschine Die Erfindung betrifft nach einer Musterform arbeitende Kreuzwagen-Brennschneidmaschinen mit Unter-und Oberwagen, bei denen der Taster und Brenner am Oberwagen angeordnet sind. Derartige Brennschneidmaschinen eignen sich gewöhnlich nicht zum gleichzeitigen Besäumen von Blechen an zwei einander gegenüberliegenden Kanten mittels zweier Schneidbrenner.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind zwar bereits Brennschneidmaschinen bekanntgeworden, bei welchen zwei parallel arbeitende Schneidbrenner korrespondierende Bewegungen derart ausführen, daß parallel bzw. spiegelbildlich gekrümmte Schnitte entstehen. Diese bekannten Brennschneidmaschinen sind daher nur in bestimmten Grenzen anwendbar, da Schwierigkeiten entstehen, wenn die beiden gleichzeitig geführten Saumschnitte sich gegenseitig überschneiden. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Brennschneidmaschine, mit der sich überkreuzende Schnitte ausgeführt werden können.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe liegt insbesondere darin, eine Besäum-Brennschneidmaschine mit zwei gleichzeitig arbeitenden Schneidbrennern zu schaffen, mit der es möglich ist, Bleche an zwei einander gegenüberliegenden Seiten derart zu besäumen, daß eine Saumkante geradlinig verläuft, während die andere Saumkante in Form eines stetigen Bogens verläuft, welcher die geradlinige Saumkante an einer beliebigen Stelle schneidet. Diese Aufgabe schließt die Bedingung ein, daß, wenn das Brennschneiden an einer Stirnkante des zu besäumenden Blechs begonnen wird, an welcher die beiden Saumkanten voneinander entfernt sind, der eine der beiden Brenner über den Schnittpunkt der beiden Kanten hinweggelaufen ist, bevor der andere Brenner diese Stelle erreicht, so daß beide Brenner sich bei ihrer Arbeit selbst an dieser Stelle nicht stören.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer nach einer Musterform arbeitenden Kreuzwagen-Brennschneidmaschine mit Unter- und Oberwagen, bei der Taster und Brenner am Oberwagen angeordnet sin11, ein weiterer Brenner am Unterwagenquerträger in Richtung der Unterwagenfahrbahn verschiebbar angeordnet, und diese die Bewegung des Unterwagens überlagernde Verschiebung erfolgt in Abhängigkeit von der Bewegung des Oberwagens.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist eine derartige Brennschneidmaschine einen in Längsrichtung des Unterwagenquerträgers an diesem angeordneten, über zwei in einem mindestens die Bewegungsweite des Oberwagenholms überschreitenden Abstand befestigte Spannrollen geführten Seil- oder Kettenzug auf, der mit dem Oberwagenholm gekoppelt ist und über eine von dem Seil oder der Kette des Seil- oder Kettenzuges gedrehte Scheibe den auf einer a a m Unterwagenquerträger verschiebbaren Gleitschiene angeordneten weiteren Brenner bewegt.
  • Schließlich ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die mit einer Zahnstange versehene Gleitschiene von einem mit der Scheibe gleichachsig verbundenen, in die Zahnstange greifenden Ritzel antreibbar.
  • Eine Kreuzwagen-Brennschneidmaschine nach der Erfindung wird beispielsweise unter Bezugnahme auf die beiden Darstellungen der Zeichnung beschrieben. Es stellen dar Fig. 1 einen schematischen Teilgrundriß und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Querträger des Unterwagens der Maschine nach der Erfindung.
  • Nach Fig. 1 erstreckt sich ein Querträger l des Unterwagens quer zu einem Paar paralleler Schienen 2 und ruht auf zwei Schlitten 3, von denen jeder auf einer eigenen Schiene 2 gleitet. Der Unterwagenquerträger 1 hält einen Holm 4 des Oberwagens, der sich an dem Unterwagenquerträger 1 entlangbewegen kann, wobei der Oberwagenholm 4 an jedem seiner beiden Enden einen Brenner 5 trägt, von denen einer dargestellt ist. Der Raum zwischen den Schienen 2 bildet eine Führungszone 8, in welcher eine Schablone 6 befestigt ist. Die Räume zu beiden Seiten der Führungszone 8 bilden die Schneidzonen 9, von denen in den Zeichnungen ebenfalls nur eine dargestellt ist.
  • Ein zu schneidendes Blech 10 wird in der Schneidzone 9 aufgespannt. Ein von dem Brenner 5 auszuführender Schnitt wird durch die Schablone 6 in Zusammenwirkung mit einem an dem Oberwagenholm 4 sitzenden Taster 7 bestimmt. Dieser Taster steuert die Bewegung des Oberwagenholms 4 gegenüber dem Unterwagenquerträger 1. Die Schablone 6 und der Taster 7 können von irgendeiner geeigneten Bauart sein. Beispielsweise kann die Schablone aus einem magnetischen Werkstoff bestehen, an dem ein magnetisches, durch einen Motor angetriebenes Tasterrad entlangläuft. Ein in dem Blech 10 bereits gemachter Schnitt ist mit der Zahl 11 bezeichnet, während die Bahn, der der Brenner 5 noch zu folgen hat, durch die strichpunktierte Linie 12 angedeutet ist.
  • Ein zweiter Brenner 13 sitzt an einer Gleitschiene 14, die an dem Unterwagenquerträger 1 mittels eines Lagerbockes 19 festgeklemmt wird. Dieser Brenner 13 nimmt an der Bewegung des Unterwagenquerträgers 1 längs der Schienen 2 teil. Die Gleitschiene 14 ist längs des Unterwagenquerträgers 1 einstellbar, während des Schneidens an dem Querträger aber festgeklemmt, so daß der Brenner 13 eine gerade Kante in dem Blech 10 parallel zu den Schienen 2 schneidet.
  • Die Gleitschiene 14, welche in der Fig. 2 in größerem Maßstab dargestellt ist, kann sich parallel zu den Schienen 2 in Übereinstimmung mit der Bewegung des Brenners 5 gegenüber dem Unterwagenquerträger 1 bewegen.
  • Der Lagerbock 19 trägt eine Scheibe 18, die ein Ritzel 20 antreibt. Das Ritzel seinerseits greift in eine Zahnstange an der einen Seite der Gleitschiene 14 ein. Die Scheibe 18 ist so angeordnet, daß sie durch einen endlosen Ketten- oder Seilzug 16 in Verbindung mit Spannrollen 15 angetrieben wird. Die endlose Kette bzw. das Seil ist an dem Ende des Oberwagenholms 4 mittels einer Seilklemme 17 befestigt, so daß eine Bewegung des Oberwagenholms 4 eine Bewegung der Gleitschiene 14 und damit des weiteren Brenners 13 gegenüber dem Unterwagenquerträger 1 hervorruft.
  • Nach Fig. 2 trägt der Unterwagenquerträger 1 den Oberwagenholm 4 mittels einer Kugellaufbahn. Der Brenner 5 ist an dem Oberwagenholm 4 mittels eines Lagerbocks 21 gehalten.
  • An der dem Oberwagenholm 4 abgewandten Seite des Unterwagenquerträgers 1 ist eine Führungsleiste 22 angeschraubt, und an dieser Führungsleiste ist der Lagerbock 19 angeklemmt. Dieses Anklemmen erfolgt mittels einer Mutter 23, welche hinter die Führungsleiste 22 greift und mit einer Schraube 24 zusammenarbeitet; die letztere kann durch einen Handgriff 25 gedreht werden. Eine Büchse 27 zwischen dem Handgriff 25 und dem Lagerbock 19 begrenzt die Bewegung der Schraube 25 gegenüber dem Lagerbock hinein. Aus einem Stück mit dem Lagerbock 19 ist ein Lager 28 für eine Spindel 29, auf welcher eine Riemen- bzw. Seilscheibe 18 und ein Ritzel 20 sitzen. Der Lagerbock trägt an seinem äußeren Ende zwei obere Führungsrollen sowie eine untere Führungsrolle, zwischen denen die Gleitschiene 14 gleitet. Die Führungsrollen 30 erfassen bzw. umfassen mit ihrem V-förmigen Querschnitt die abgeschrägten Ober- und Unterkanten 31 der Gleitschiene 14. Letztere ist mit einer Zahnstange 32 versehen, in welche das Ritzel 20 eingreift. An dem einen Ende der Gleitschiene 14 sitzt ein Lagerarm 33, welcher den weiteren Brenner 13 hält.
  • Die gleichen Brenner 5, 13 befinden sich auch am anderen Ende des Unterwagenquerträgers 1 und des Oberwagenholms 4, die in der Fig. 1 nicht dargestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nach einer Musterform arbeitende Kreuzwagen-Brennschneidmaschine mit Unter- und Oberwagen, bei der Taster und Brenner am Oberwagen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Brenner (13) am Unterwagenquerträger (1) in Richtung der Unterwagenfahrbahn (2) verschiebbar angeordnet ist und diese die Bewegung des Unterwagens überlagernde Verschiebung in Abhängigkeit von der Bewegung des Oberwagenholms (4) erfolgt. z. Brennschneidmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in Längsrichtung des Unterwagenquerträgers (1) an diesem angeordneten, über zwei in einem mindestens die Bewegungsweite des Oberwagenholms (4) überschreitenden Abstand befestigte Spannrollen (15) geführten Seil- oder Kettenzug (16), der mit dem Oberwagenholm (4) gekoppelt ist und über eine von dem Seil oder der Kette des Seil- oder Kettenzuges (16) gedrehte Scheibe (18) den auf einer am Unterwagenquerträger (1) verschiebbaren Gleitschiene (14) angeordneten weiteren Brenner (13) bewegt. 3. Brennschneidmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Zahnstange versehene Gleitschiene (14) von einem mit der Scheibe (18) gleichachsig verbundenen, in die Zahnstange greifenden Ritzel (20) antreibbar Ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1677 338.
DEB41515A 1955-08-31 1956-08-24 Kreuzwagen-Brennschneidmaschine Pending DE1094077B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1094077X 1955-08-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1094077B true DE1094077B (de) 1960-12-01

Family

ID=10873578

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB41515A Pending DE1094077B (de) 1955-08-31 1956-08-24 Kreuzwagen-Brennschneidmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1094077B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226861B (de) 1961-04-07 1966-10-13 Mcnamee Ind Pty Ltd Kreuzwagen-Brennschneidmaschine
DE1294147B (de) * 1965-09-24 1969-04-30 Messer Griesheim Gmbh Antrieb fuer Oberwagen an Brennschneidmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1677338U (de) * 1954-03-17 1954-06-03 Messer Adolf Gmbh Vorrichtung zum brennschneiden grosser bleche mit schwach gekruemmten kanten.

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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