DE1294147B - Antrieb fuer Oberwagen an Brennschneidmaschinen - Google Patents
Antrieb fuer Oberwagen an BrennschneidmaschinenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K7/00—Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
- B23K7/002—Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Oberwagen an Brennschneidmaschinen mit einem um Umlenkrollen geführten endlosen Transportmittel, an das die Oberwagen anklemmbar-sind.
- Antriebe dieser Art erfolgen von Hand oder automatisch nach einem Programm oder nach einem Kopierverfahren oder auf andere Weise, so daß die Oberwagen und mit ihnen der daran befestigte Schneidbrenner entlang einer ganz bestimmten Kurve geführt werden. Dabei kommt es darauf an, daß die Oberwagen nach Maßgabe der Drehbewegung des Antriebes hin- und hergeführt werden. Dies erfolgt über endlose Transportmittel. Als Transportmittel kommt z. B. eine endlose Gliederkette in Frage, die über ein in die Kettenglieder eingreifendes Zahnrad angetrieben wird. Eine solche Gliederkette unterliegt aber nur schwer kontrollierbaren - Längungen einzelner Kettenglieder. Hat sich ein Kettenglied gelängt, dann ändern sich entsprechend auch die übertragungsverhältnisse vom Antrieb auf das betreffende Kettenglied. Die Folge ist, daß der Oberwagenantrieb beim Eingriff dieses Kettengliedes ruckartig erfolgt.
- Es ist ein endloser Oberwagenantrieb bekanntgeworden, bei dem als endloses Transportmittel ein Seil- oder Kettenzug dient.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Oberwagenantrieb der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen mitzunehmender Teil, im Gegensatz zu einem Kettenzug, an jeder beliebigen Stellung des Transportmittels aasgeklemmt werden kann, nicht aber nur an bestimmten, durch die Teilung der Kette gegebenen Stellen, und auch nicht, wie das Seil eines Seilzuges in Querrichtung in Schwingungen geraten kann, die sich stark aufschaukeln können und sich dann in unangenehmer Weise auf das anzutreibende Bauteil übertragen und bei Belastung verhältnismäßig stark durchhängt. Dies könnte bei Schneidbrennern zu Abstandsänderungen gegenüber dem Werkstück führen, welche eine Beeinträchtigung der Schnittqualität bedeuteten. Zur Lösung dieses Problems wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Transportmittel ein senkrecht gestelltes Metallband ist, das in gleichem Abstand liegende Löcher aufweist zum Eingriff in Kugelflächen mindestens einer (der) Umlenkrolle(n).
- Es hat sich gezeigt, daß ein Metallband, wie es nach der Erfindung als Mitnahmemittel vorgesehen ist, gegenüber allen anderen bekannten Mitnahmemitteln, die endlos ausgestaltet werden können, wesentliche Vorteile bei dem hier in Frage stehenden Antrieb mit sich bringt. Ein Metallband besteht, im Gegensatz zu einer Kette, nicht aus einzelnen Gliedern. Es sind daher auch keine Gelenke erforderlich, die ausschlagen können und zu lokalen Längungen führen. Zwar kann ein Stahlband sich auch längen, aber diese L'ängung verteilt sich dann gleichmäßig auf das ganze Stahlband und kann leicht durch eine entsprechende Nachspannung ausgeglichen werden. Lokale Längungen entsprechend denen einzelner Kettenglieder, die zu Unregelmäßigkeiten in der An- i triebsübertragung führen, sind bei entsprechender Ausgestaltung des Metallbandes ohne besondere Umstände vermeidbar. Durch die vorgesehene Lochung kann das Metallband, ebenso wie eine Kette auf der Umlenkrolle durch dort vorgesehene Vorsprünge, regen Verrutschen gesichert werden.
- Ein Metallband ist, im Gegensatz zu anderen endos ausgestaltbaren Mitnahmemitteln, in Richtung der Flächenerstreckung steif. In dieser Richtung gerät ein Metallband also im Gegensatz zu anderen Mitnahmemitteln, z. B. Ketten, nicht in Schwingungen bzw. hängt nicht nach unten durch. Dies wirkt sich bei dem mit der Erfindung angestrebten Zweck einer genauen Antriebsübertragung vorteilhaft aus, weil solche Schwingungen sich in unerwünschte Oberwagenbewegungen umsetzen würden.
- Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Oberwagenantrieb in Ansicht und F i g. 2 eine Vorrichtung zum Aasklemmen des Oberwagens an seinem Antrieb.
- In F i g. 1 ist der Oberwagenantrieb sichtbar. An beiden Enden eines Schienenkopfes ist je eine Umlenkrolle 120, 121 angeordnet. Die Umlenkrolle 121 ist lose mitlaufend in dem Lager 122 gelagert. Die Rolle 120 ist auf die Antriebswelle 123 eines elektrischen Antriebsmotors 124 gesteckt, von dem in der Zeichnung nur ein Teil sichtbar ist. Beide Rollen 121 und 120 weisen in der Mitte eine Umfangsnut 125, 126 auf. In der Umfangsnut 126 der Antriebsrolle 120 sind um 120° versetzt drei Kugeln gelagert, von denen in F i g. 1 nur eine dem Beschauer zugekehrte Kugel 127 sichtbar ist. Die Kugeln ragen um ein kleines Stück über die Außenkontur der Antriebsrolle 120 hinaus. Im übrigen ist die Außenkontur der Antriebsrolle 120 ballig.
- Über die beiden Rollen 120, 121 ist ein Stahlband 128 gespannt, dessen beide Trume sich wegen des gleichen Durchmessers der beiden Rollen 120, 121 und wegen der Anordnung parallel zur Oberwagenführungsschiene erstrecken. Das Stahlband weist, wie aus F i g. 1 ersichtlich, äquidistant Löcher 135 auf, die eine ununterbrochene Reihe entlang der Bandmitte bilden. Die Abstände zwischen den einzelnen Löchern 135 sind so groß wie die Umfangsabstände der Kugel 127 zu den übrigen Kugeln. Der Umfang der Rolle 120 ist also dreimal so groß wie Räume 160, 161 der beiden auf der anderen Seite gelegenen Bolzen 149, 150. Die Leitung zur Parallelschaltung ist hier mit 164 bezeichnet und ebenfalls an eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossen.
- In der gezeichneten Stellung sind die zylinderförmigen Räume 139, 159, 160, 161 so weit druckentlastet, daß die Federbelastungen durch die Federn 1.51 bis 154 ausreichen, die Bolzen in ihrer zurückgezogenen gezeichneten wirkungslosen Stellung zu halten. In dieser Stellung ist die Anklemmvorrichtung mithin wirkungslos, und eine Antriebsübertragung von dem Stahlband 128 auf den Oberwagen kann nicht stattfinden. Der Oberwagen behält also die Stellung, die er inne hat, auch wenn sich das Stahlband 128 bewegt. Soll der Oberwagen verschoben werden, dann muß er mit einem der Trume des Stahlbandes 128 gekuppelt werden. An welchen der Trume er gekuppelt wird, hängt davon ab, in welcher Richtung der Oberwagen im Verhältnis zur Umlaufrichtung des Stahlbandes 128 verschoben werden soll. Beispielsweise wird in der Leitung 164 Druck erzeugt, der sich in die Zylinderförmigen Räume 160, 161 fortsetzt und eine nach außen gerichtete Kraft auf die beiden Kolben 157, 158 ausübt. Diese Kraft ist größer als die durch die Federn 152, 154 ausgeübte Gegenkraft, so daß die beiden Bolzen 150, 149 gegen die betreffende Anschlagfläche am Stahlband gepreßt ,verden und dabei den betreffenden Tram festdemmen. Der Oberwagen muß, solange der Druck in der Leitung 164 aufrechterhalten wird, der Bewegung des betreffenden Trums folgen. Hat er die gewünschte neue Stellung erreicht, dann wird der Druck abgeschaltet, und die Bolzen 149,150 weichen unter der Wirkung der Federkräfte der Federn 152, 154 in die gezeichnete Ausgangsstellung zurück. Der Oberwagen ist nun wieder von dem Stahlband 128 entkuppelt und kann in der Stellung, die er beim Entkuppeln, also beim Abschalten des Druckes in der Anklemmvorrichtung, eingenommen hat, stillstehen bleiben.
Claims (1)
- Patentanspruch: Antrieb für Oberwagen an Brennschneidmaschinen mit einem um Umlenkrollen geführten endlosen Transportmittel, an das die Oberwagen anklemmbar sind, dadurch gekennzeichn e t, daß das Transportmittel ein senkrecht gestelltes Metallband (128) ist, das in gleichem Abstand liegende Löcher (135) aufweist zum Eingriff in Kugelflächen mindestens einer (der) Umlenkrolle(n) (121, 120).
Priority Applications (3)
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| DEM66759A DE1294147B (de) | 1965-09-24 | 1965-09-24 | Antrieb fuer Oberwagen an Brennschneidmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM66759A DE1294147B (de) | 1965-09-24 | 1965-09-24 | Antrieb fuer Oberwagen an Brennschneidmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1294147B true DE1294147B (de) | 1969-04-30 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Families Citing this family (1)
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- 1966-09-26 GB GB42862/66A patent/GB1156689A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3424013A (en) | 1969-01-28 |
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