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DE1092863B - Verfahren und Anordnung zum Halten des Versatzes beim Abbau mit ueberhaengendem Versatz in steiler und halbsteiler Lagerung - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Halten des Versatzes beim Abbau mit ueberhaengendem Versatz in steiler und halbsteiler Lagerung

Info

Publication number
DE1092863B
DE1092863B DEST12737A DEST012737A DE1092863B DE 1092863 B DE1092863 B DE 1092863B DE ST12737 A DEST12737 A DE ST12737A DE ST012737 A DEST012737 A DE ST012737A DE 1092863 B DE1092863 B DE 1092863B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
offset
wall
braking surfaces
steep
mats
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST12737A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Koormann
Wilhelm Ackerschott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksverband GmbH
Original Assignee
Bergwerksverband GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksverband GmbH filed Critical Bergwerksverband GmbH
Priority to DEST12737A priority Critical patent/DE1092863B/de
Publication of DE1092863B publication Critical patent/DE1092863B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/02Supporting means, e.g. shuttering, for filling-up materials
    • E21F15/04Stowing mats; Goaf wire netting; Partition walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zum Halten des Versatzes beim Abbau mit überhängendem Versatz in steiler und halbsteiler Lagerung Gegenstand des Hauptpatents 1043 257 ist ein Verfahren zum Halten des Versatzes beim Abbau mit überhängendem Versatz in steiler Lagerung, unter Abstützung des Versatzes durch eine Versatzwand, gemäß welchem die Maße des Versatzes durch in streichender Richtung verlaufende, in fallender Richtung in Abständen voneinander angeordnete durchgehende Bremsflächen in Gestalt von Bohlen, Blechplatten, Matten od. dgl. in eine Vielzahl von Einzelscheiben aufgelöst und derart die auf die Versatzwand ausgeübte Belastung verringert wird. Die den Versatz in streichender Richtung unterteilenden Bremsflächen werden nach dem Hauptpatent von im Streichen im fallenden Abstand voneinander geschlagenen Holzstempelreihen getragen, die im Versatz verbleiben müssen.
  • Hierbei gehen einerseits die Stempel verloren, andererseits wirkt sich das Vorhandensein der Stempel in einer ungleichmäßigen Absenkung des Hangenden aus.
  • Die Erfindung ist besonders vorteilhaft in Verbindung mit einer vorzugsweisen Ausführungsform des Verfahrens nach dem Hauptpatent, gemäß der bei diesem ein mechanisch rückbarer Ausbau verwendet wird, der aus einem stoßseitigen, einen durchgehenden Fahrschacht bildenden Teil und einer im versatzseitigen Abstand daran angeordneten Abstützwand für den Versatz besteht.
  • Sie besteht ihrem Grundgedanken nach darin, daß die in streichender Richtung verlaufenden, in fallender Richtung in Abständen voneinander angeordneten, die Masse des Versatzes auflösenden Bremsflächen beim Vorrücken der Versatzwandeinheiten mit diesen unter Freigabe des bisher von ihnen eingenommenen Bereiches vorverlegt werden.
  • Gemäß einer vorzugsweisen Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens sind die Bremsflächen an den Versatzwandeinheiten flossenartig befestigt und so schmal ausgebildet, daß zwischen ihnen und sowohl dem Hangenden wie dem Liegenden den Durchtritt des Versatzgutes ermöglichende Zwischenräume verbleiben. Diese flossenartigen Bremsflächen unterteilen wie die Bremsflächen des Hauptpatentes den strebseitigen Bereich des Versatzkörpers, jedoch unter Beschränkung auf den hier noch vergleichsweise wenig verfestigten, an den freien Strebraum anschließenden Bereich im Streichen in Streifen. Die von ihnen gebildete Abstützung jedes Streifens hat nur vergleichsweise geringe Beanspruchungen aufzunehmen, weil während des Rückens sich der freie Raum unterhalb der Abstützungen unmittelbar mit nachrutschendem Versatzgut füllt, das seinerseits die Bremsflächen dann von unten abstützt. Deshalb sind die vorzugsweise verwendeten Stahlblechkörper voll befähigt, diesen Beanspruchungen standzuhalten. Das schnelle Füllen der unterhalb der Bremsflächen freien Hohlräume wird noch gefördert, wenn gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung die flossenartigen Bremsflächen mit vergleichsweise großen Öffnungen versehen bzw. rostartig ausgebildet sind, so daß durch diese Öffnungen ein Teil des Versatzgutes abgebremst passieren kann.
  • Mit besonderem Vorteil werden die flossenartigen Bremsflächen nicht in völlig streichender, sondern in etwas nach unten geneigter Richtung an der Versatzwand bzw. den Einheiten., aus denen diese zusammengesetzt ist, angeordnet. Das hat zur Folge, daß das den Hohlraum unterhalb der Bremsflächen anfüllende Versatzgut eine gewisse Druckkomponente von unten auf die Ansätze ausübt, welche sich auf die Versatzwand überträgt, deren folgenden Verschiebvorgamg unterstützt und ihr Absinken nach unten verhindert.
  • Auf diese Weise vollzieht sich, unter der Voraussetzung, daß ein Versatzgut von hinreichend körniger Beschaffenheit verwendet wird, das vergleichsweise gut fließt, auch der Rückvorgang in völlig unbehinderter Weise.
  • Bei diesem Rücken und damit Fortschreiten der den vordersten Bereich des Versatzes unterteilenden Bremsflächen wird die streifenweise Zerlegung des Versatzgutkörpers in dem rückwärts liegenden Bereich fortschreitend aufgehoben. Das ist aber unbedenklich, weil in diesem Bereich schon eine so weitgehende Verfestigung des Versatzes eingetreten ist. daß er sich selbst trägt.
  • Im Rahmen des grundsätzlichen Erfindungsgedankens liegt es aber auch, wenn, in sinngemäßer Anwendung der im Hauptpatent vorgeschlagenen Maßnahmen, außer den in entsprechender Zahl vorzusehenden, mit der Versatzwand vorrückenden flossenartigen Bremsflächen - aber in größeren fallenden Abständen - durchgehende Bremsmatten, wie die gemäß dem Hauptpatent vorgeschlagenen Drahtmatten, mit dem Fortschreiten des Versatzes in diesen eingebettet werden, wobei es aber der Abstützung dieser Matten auf Stempeln nicht bedarf, sondern sie, durch den weiter zurückliegenden Versatz gehalten, ihre Abbremswirkung erfüllen. Von der Versatzwand können dann Spulen getragen werden, die einen Mattenvorrat enthalten und von denen die Matten dem Fortschritt der Wand entsprechend abgespult werden können.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
  • In Fig.1 ist in dem Hauptpatent entsprechender Darstellung ein diagonaler Streb in steiler Lagerung dargestellt.
  • Fig.2 zeigt in größerem Maßstab, lediglich zur besseren Veranschaulichung, einen Teil einer kombinierten. aus der Fahrschachtkasten- und Versatzwand, die aneinandergeführt sind, bestehenden Ausbaueinheit, mit den sich in den Versatzkörper erstreckenden, beim Rücken der Versatzwand mitgenommenen, gegenüber der streichenden Richtung leicht nach unten geneigten flossenartigen Bremsflächen h. Die Bremsflächen sind wesentlich schmaler als die Flözmächtigkeit und so angeordnet, daß sie nur den mittleren Bereich einnehmen, während der Raum zwischen ihnen und sowohl dem Liegenden wie dem Hangenden auf das erforderliche Maß frei bleibt.
  • Die Bremsflächen sind mit den oben erläuterten Durchbrechungen k versehen. Selbstverständlich müssen sie in jedem Falle genügend steif sein, um die Beanspruchungen aufzunehmen. Sie können gegebenenfalls in geeigneter Weise durch Tragrippen verstärkt werden. Die Beanspruchungen, denen die Bremsflächen ausgesetzt sind, sind aber tatsächlich nur gering. Sie betragen allenfalls 10% des Gewichtes des darüber bis zur nächsten Bremsfläche befindlichen Versatzes.
  • Da Beanspruchungen, die bestrebt sein könnten, die Versatzwand zu verkanten, durch die Schrägstellung der Bremsflächen weitgehend ausgeglichen werden, ist auch die einwandfreie Führung der Versatzwand gewährleistet.
  • Um die gleichen Ausbaueinheiten auch hei verschieden steiler Stellung des Stoßes verwenden zu können, können die Bremsflächen gegenüber der Versatzwand hinsichtlich ihrer Neigung verstellbar sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Halten des Versatzes beim Abbau mit überhängendem Versatz in steiler und halbsteiler Lagerung, unter Auflösung der Masse des Versatzes durch in streichender Richtung verlaufende, in fallender Richtung in Abständen voneinander angeordnete Bremsflächen in eine Vielzahl von Einzelstreifen und unter Abstützung des Versatzes durch eine Versatzwand, nach Patent 1043 257, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsflächen bei Vorrücken der Versatzwandeimheiten mit diesen unter Freigabe des bisher von ihnen eingenommenen Bereiches vorverlegt werden.
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsflächen an den Versatzwandeinheiten flossenartig befestigt und so schmal ausgebildet sind, daß zwischen ihnen und sowohl dem Hangenden wie dem Liegenden den Durchtritt des Versatzgutes ermöglichende Zwischenräume verbleiben.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsflächen der/ abgebremsten Durchtritt von Versatzgut ermöglichende Offnungen aufweisen bzw. rostartig ausgebildet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsflächen in fallender Richtung einstellbar etwas nach unten geneigt sind.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Versatzwand ausgehend in größeren fallenden Abständen als die mit der Versatzwand vorrückenden Bremsflächen im Versatz verbleibende Abbremsmatten in dem Versatz eingebettet und mit dem Versatzfortschritt in streichender Richtung fortlaufend verlängert werden.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch an der Versatzwand angeordnete, von dieser getragene Spulen, die einen Mattenvorrat enthalten und von denen die Matten dem Fortschritt der Wand entsprechend abgespult werden können.
DEST12737A 1957-07-05 1957-07-05 Verfahren und Anordnung zum Halten des Versatzes beim Abbau mit ueberhaengendem Versatz in steiler und halbsteiler Lagerung Pending DE1092863B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183043B (de) * 1961-07-11 1964-12-10 Harpener Bergbau Ag Anordnung zum Abbau von floezartigen Mineralien, insbesondere Kohlen, in geneigter bis steiler Lagerung
DE1227412B (de) * 1965-06-01 1966-10-27 Heinrich Schnelle Durchbrochene, buehnenartige Versatzabstuetzung fuer die steile und stark geneigte Lagerung
DE2250978A1 (de) * 1971-10-25 1973-05-03 Vedecko Vyzk Uhelny Ustav Verfahren zum ausbau von abbauraeumen in geneigten floetzen durch schreitenden ausbau und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183043B (de) * 1961-07-11 1964-12-10 Harpener Bergbau Ag Anordnung zum Abbau von floezartigen Mineralien, insbesondere Kohlen, in geneigter bis steiler Lagerung
DE1227412B (de) * 1965-06-01 1966-10-27 Heinrich Schnelle Durchbrochene, buehnenartige Versatzabstuetzung fuer die steile und stark geneigte Lagerung
DE2250978A1 (de) * 1971-10-25 1973-05-03 Vedecko Vyzk Uhelny Ustav Verfahren zum ausbau von abbauraeumen in geneigten floetzen durch schreitenden ausbau und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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