DE1166444B - Vorrichtung zum Verlegen von Bodenplatten - Google Patents
Vorrichtung zum Verlegen von BodenplattenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/20—Implements for finishing work on buildings for laying flooring
- E04F21/22—Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs
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- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Verlegen von Bodenplatten Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum Verlegen von Bodenplatten größerer Abmessungen und größeren Gewichts sowie diese Bodenplatten. Die Besonderheit dieses Verlegungsverfahrens besteht darin, daß die Bodenplatten vor dem Auftragen des Mörtelbettes mittels einstellbarer Stützen einnivelliert werden. Die Stützen können dabei als die Platten durchdringende Distanzschrauben ausgebildet oder auch außerhalb der Platte angeordnet sein.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent, mit Hilfe derer man auch Platten kleinerer Abmessungen verlegen kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine geeignete Vorrichtung zu finden, bei der nicht mehr wie bisher jede Platte für sich, sondern mehrere Platten gleichzeitig, also in einem Arbeitsgang, einnivelliert und in dieser Lage gehalten werden können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein in bekannter Weise an der freien Außenkante einer zu verlegenden Plattenreihe anlegbares flaches, von einstellbaren Stützen getragenes und mit an der nach den Platten zu gerichteten Kante mit Haltemitteln für eine Mehrzahl von Platten versehenes Gestell als Haltemittel eine Mehrzahl von Fingern aufweist, die in Länge und Abstand so bemessen sind, daß sie die auf ihnen abgelegten Platten voll tragen.
- Wesentlich für das Verfahren nach dem Patent 1008 897 und für die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist es, daß die zu verlegenden Platten zunächst frei nivelliert und erst dann mit der Hintergußschicht versehen werden. Hierin liegt auch der grundsätzliche Unterschied gegenüber bekannten Einrichtungen zum Verlegen von Parkettfußböden. Um derartige Einrichtungen verwenden zu können, muß zunächst eine Stabholzreihe von Hand genau verlegt werden, die dann bestimmend für die Verlegung der weiteren Lagen ist. Die Stäbe einer Stabholzreihe werden dort nur mit ihrem einen Ende auf das vorbereitete Bett aufgelegt und mit ihrem anderen Ende auf einer Leiste einer Vorrichtung abgestützt, die in der Höhe einstellbar ist. Hierdurch will man erreichen, daß die Brettchen nicht etwa schräg liegen. Nach dem Aufliegen werden die Brettchen fest in das noch weiche Bett eingedrückt. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird demgegenüber erst die Lage der Platte festgelegt und dann die Hintergußschicht eingebracht. Es ist deshalb wesentlich, daß die Platten von den Haltemitteln der Vorrichtung voll in ihrer Sollage, gehalten werden, bis die Hintergußschicht eingebracht ist. Sie ist insbesondere dann vorteilhaft anzuwenden, wenn Platten kleinerer Abmessungen verlegt werden sollen, bei denen es unwirtschaftlich wäre, eine Vorrichtung zu verwenden, mit der man jeweils nur eine einzige Platte ausrichten kann.
- Es können dabei mehrere in einem einzigen Arbeitsgang zu verlegende Platten auch zu einem Verband dadurch zusammengehalten werden, daß auf die Kanten der in dem Verband außenliegenden Platten ein Druck ausgeübt wird. Dies kann beispielsweise durch einen den Nivellierstützen zugeordneten Greifer (Bügel) od. dgl. geschehen.
- Nachdem die Plätten vermittels der Stützen einnivelliert sind, werden sie in der in dem Hauptpatent beschriebenen Weise mit einer Mörtelmasse oder einer Schaummasse, je nach Art der gewünschten Unterschicht, unterspritzt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt; es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung und F i g. 2 die Art der Verwendung der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung beim Verlegen der Platten, wobei die Vorrichtung in der Stirnseitenansicht dargestellt ist. , Die Vorrichtung besteht aus dem Rahmen oder Gestell 1, in dessen Seitenzargen 1', 1" die in an sich bekannter Weise als Stellschrauben ausgebildeten Stützen 2', 2" angeordnet sind. Insgesamt besitzt die Vorrichtung drei einstellbare Stützen. An der Längsseite der Zarge 1"' des Rahmens oder Gestells 1 ragen die als Finger 3 ausgebildeten Haltemittel heraus, auf welche, wie in der F i g. 1 strichpunktiert angedeutet ist, mehrere Platten 4, die einnivelliert werden sollen, voll aufgelegt werden können. Diese werden vermittels der Stützen bzw. Stellschrauben 2', 2" entsprechend dem Niveau der bereits verlegten und bereits mit Mörtelmasse 5 od. dgl. unterspritzten Platten 4' (vgl. F i g. 2) einnivelliert. Hierdurch wird unter diese Platten 4 ebenfalls das Mörtelbett eingebracht. Anschließend, also nach dem Erhärten der Mörtelmasse, wird der Rahmen oder das Gestell l mit den Fingern 3 seitlich herausgezogen.
Claims (1)
- Patentanspruch: Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verlegen von Bodenplatten mittels außerhalb der Bodenplatten angeordneter einstellbarer Stützen, nach Patent 1008 897, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß ein in bekannter Weise an der freien Außenkante einer zu verlegenden Plattenreihe anlegbares flaches, von einstellbaren Stützen (2) getragenes und mit an der nach den Platten zu gerichteten Kante mit Haltemitteln für eine Mehrzahl von Platten versehenes Gestell (1) als Haltemittel eine Mehrzahl von Fingern (3) aufweist; die in Länge und Abstand so bemessen sind, daß sie die auf ihnen abgelegten Platten (4) voll tragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 205 101, 223 847; USA.-Patentschrift Nr. 2 543 716.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH37731A DE1166444B (de) | 1959-10-24 | 1959-10-24 | Vorrichtung zum Verlegen von Bodenplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH37731A DE1166444B (de) | 1959-10-24 | 1959-10-24 | Vorrichtung zum Verlegen von Bodenplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1166444B true DE1166444B (de) | 1964-03-26 |
Family
ID=7153427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH37731A Pending DE1166444B (de) | 1959-10-24 | 1959-10-24 | Vorrichtung zum Verlegen von Bodenplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1166444B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4226310A1 (de) * | 1992-08-08 | 1994-02-10 | Heinrich Bulka | Verfahren zum Verlegen von Fliesen auf Böden und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE19837103A1 (de) * | 1998-08-17 | 2000-02-24 | Robert Grasl | Anlegesystem VLG |
| DE102009051393B3 (de) * | 2009-10-30 | 2011-03-17 | Gabriele Dahm-Heuckmann | Vorrichtung zum Heben von Verlegegut, insbesondere von Platten und/oder Fliesen |
| DE102010045943A1 (de) | 2010-09-21 | 2012-05-03 | Gabriele Dahm-Heuckmann | Vorrichtung und Verfahren zum Bewegen von Verlegegut |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE223847C (de) * | ||||
| DE205101C (de) * | ||||
| US2543716A (en) * | 1948-03-29 | 1951-02-27 | John A Carini | Block laying guide |
-
1959
- 1959-10-24 DE DEH37731A patent/DE1166444B/de active Pending
Patent Citations (3)
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| DE223847C (de) * | ||||
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| DE19837103A1 (de) * | 1998-08-17 | 2000-02-24 | Robert Grasl | Anlegesystem VLG |
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| DE102010045943A1 (de) | 2010-09-21 | 2012-05-03 | Gabriele Dahm-Heuckmann | Vorrichtung und Verfahren zum Bewegen von Verlegegut |
| DE102010045943B4 (de) * | 2010-09-21 | 2013-06-13 | Gabriele Dahm-Heuckmann | Vorrichtung und Verfahren zum Bewegen von Verlegegut |
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