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DE1091513B - Versatzabstuetzung zum Abbau mit ueberhaengendem Bergeversatz in der steilen oder halbsteilen Lagerung - Google Patents

Versatzabstuetzung zum Abbau mit ueberhaengendem Bergeversatz in der steilen oder halbsteilen Lagerung

Info

Publication number
DE1091513B
DE1091513B DEB51505A DEB0051505A DE1091513B DE 1091513 B DE1091513 B DE 1091513B DE B51505 A DEB51505 A DE B51505A DE B0051505 A DEB0051505 A DE B0051505A DE 1091513 B DE1091513 B DE 1091513B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
offset
boxes
joint
support according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51505A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Koormann
Willi Ackerschott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksverband GmbH
Original Assignee
Bergwerksverband GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksverband GmbH filed Critical Bergwerksverband GmbH
Priority to DEB51505A priority Critical patent/DE1091513B/de
Publication of DE1091513B publication Critical patent/DE1091513B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0409Aligning or guiding means for the supports or for the constitutive parts of the supports
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/02Supporting means, e.g. shuttering, for filling-up materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Versatzabstützung zum Abbau mit überhängendem Bergeversatz in der steilen oder halbsteilen Lagerung Die Erfindung bezieht sich auf den Abbau mit überhängendem Bergeversatz in der steilen oder halbsteilen Lagerung.
  • Um bei dieser Art der Gewinnung den Versatz gegen den freien Strebraum zuverlässig abzufangen, werden gemäß einem älteren, jedoch noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlage längs des überhängenden Versatzstoßes eine Anzahl von aneinander anzuschließenden, je durch ein hydraulisches Stempelsystem gegen das Hangende und Liegende verspannten kastenartigen Abstützeinheiten angeordnet, die in ihrer Gesamtheit einen durchgehenden Abschluß des Versatzstoßes bilden und einzeln aufeinanderfolgend dem Fortschritt der Gewinnung entsprechend gerückt werden. Das erfolgt nach dem älteren Vorschlag dadurch, daß jeder Kasten durch Entlastung der ihn tragenden hydraulischen Stempel auf den nach unten folgenden Kasten abgesenkt und dann, von diesem getragen, über an seiner Unterkante angeordnete Rollen verfahren wird.
  • Hierbei ergibt sich eine kontinuierliche Abstützung des Versatzstoßes, die dadurch, daß das Versatzgut in die versatzseitig offenen Endbereiche der Kästen einströmt, gewissermaßen sägezahnartig verläuft.
  • Diese Art der Abstützung des Versatzes erfüllt zwar ihren Zweck, jedoch ist mit ihr der Nachteil verbunden, daß, da jeder der Kästen vor seinem Rücken abgesenkt wird, um nach erfolgtem Rücken in einer tieferen Lage neu verspannt zu werden, bei jedem Rückvorgang ein Wandern der ganzen Kastensäule nach unten erfolgt. Das bedingt, daß jeweils der unterste Kasten, sobald er in den Firstenbereich der Sohlstrecke gelangt, ausgebaut und gleichzeitig von der Kopfstrecke aus ein weiterer Kasten nachgebaut wird. Ferner ist die bekannte Arbeitsweise völlig von der Betriebssicherheit des hydraulischen Systems der Stempel, durch welche die einzelnen Kästen zwischen dem Hangenden und Liegenden verspannt werden, abhängig.
  • Durch die Erfindung wird eine Versatzabstützung geschaffen, die ebenfalls aus einer Aufeinanderfolge von Kastenkörpern besteht, bei welcher jedoch nicht nur die vorstehend aufgezeigten Nachteile des älteren Vorschlages beseitigt, sondern darüber hinaus Vorteile vom Gesichtspunkt der Bedienungsweise und Betriebssicherheit erzielt werden.
  • Die Versatzabstützung gemäß der Erfindung, die aus einer Aufeinanderfolge von für sich einzeln rückbaren kastenartigen Gebilden besteht, deren versatzstoßseitig nach oben offener Raum von dem kohlenstoßseitigen Raum durch eine Abschlußwand getrennt ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Kastengebilde sich einerseits an dem Kohlenstoß, andererseits über eine Versatzgutschicht aufeinander abstützen und jedes Kastengebilde in seinem Boden versatzstoßseitig eine durch einen Schieber verschließbare, das Abziehen des in diesem Raum befindlichen Versatzgutes nach unten ermöglichende Öffnung aufweist.
  • Die Abstützung der einzelnen Kästen und damit der im Ruhezustand aus ihnen gebildeten Gesamtheit zwischen Versatzstoß und Kohlenstoß erfolgt an dem letzteren vorzugsweise über eine sich längs des Stoßes erstreckende Führungsschiene für die Gewinnungsmaschine mittels sich aus den Kästen in Richtung auf den Kohlenstoß erstreckender zungenartiger Vorrichtungen, die selbsttätig, durch Federwirkung, hydraulisch oder pneumatisch in der insbesondere für den Hobelbetrieb erforderlichen federnd nachgiebigen Weise an die Führungsschiene angedrückt werden.
  • Diese Abstützungen und die Andrückvorrichtungen, unter deren Wirkung sie stehen, bilden gleichzeitig die Rückvorrichtung. Zu diesem Zweck sind sie mit der Führungsschiene gelenkig verbunden, und die Andrückvorrichtungen sind als doppeltwirkende Zylinder ausgebildet, die in der Rückphase umgesteuert werden und den Kasten nachziehen.
  • An sich wäre es denkbar, das Grundprinzip der Versatzabstützung gemäß der Erfindung ohne jede weitere Abstützung der Kästen zu verwirklichen. Um jedoch auch während der kurzen Rückdauer der Kästen die Abstützung des Hangenden und ferner auch eine einwandfreie Führung der Kästen in der streichenden Richtung im Zuge des Rückvorganges zu sichern, ist vorzugsweise jedem Kasten ein hydraulischer Stempelrahmen zugeordnet, dessen Stempel Schlitze der dem Liegenden und dem Hangenden zugekehrten Kastenwandungen durchdringen, während der Rückphase die Hangendabstützung bilden und den Kasten führend tragen.
  • Ein etwaiges Außerwirkungkommen dieser Stempel beeinträchtigt aber die Wirkung der aus der Gesamtheit der Kästen gebildeten, den überhängenden Versatz tragenden Brücke in der Gewinnungsphase nicht.
  • Zwecks Rückens der Kästen von unten nach oben aufeinanderfolgend wird jeweils die Versatzgutschicht, über welche sich der nach oben folgende Kasten auf den zu rückenden Kasten abstützt, durch Abziehen des in dem rückwärtigen Bereich des zu rückenden Kastens befindlichen Versatzgutes in einen beim vorherigen Rücken des nach unten folgenden Kastens gebildeten Hohlraum und dadurch bewirktes Nachströmen des oberhalb des zu rückenden Kastens befindlichen Versatzgutes künstlich in Bewegung gebracht, wobei die Rückvorrichtung während des Strömens des Versatzgutes betätigt wird.
  • Es ist offensichtlich, daß die vorstehend beschriebene Abstützung gemäß der Erfindung nichts mit einem bekannten, aus ohne eine zwischengeschaltete Bergeschicht übereinandergestellten Abdeckschilden gebildeten Strebausbau zu tun hat, bei welchem die Abdeckschilde aufeinanderfolgend gerückt werden.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels derselben an Hand der Zeichnungen.
  • Fig. 1 zeigt in Aufsicht auf den Streb die Gesamtanordnung im Ruhezustand; Fig. 2 zeigt in gleicher Anordnung den Zustand, in welchem als Beispiel die beiden untersten Kästen bereits gerückt sind; Fig.3 veranschaulicht in größerem Maßstab zwei im Einfallen aufeinanderfolgende Kasteneinheiten mit ihrer Führung an der seinerseits das Gewinnungsgerät abstützenden, sich durch den Streb erstreckenden Schiene; Fig. 4 ist eine Aufsicht auf ein Kastengebilde.
  • In Fig. 1 ist eine Stoßstellung des dort dargestellten Strebs von 45° gegenüber dem Einfallen angenommen.
  • Längs des Kohlenstoßes ist eine durchgehende, aus Schüssen zusammengesetzte Führungsschiene 1 für das Gewinnungsgerät verlegt. Diese Führungsschiene ist in der Figur unmittelbar am Kohlenstoß liegend dargestellt. Das Gewinnungsgerät, das z. B. eine vor Kopf arbeitende Schrämmaschine oder ein Hobel sein kann und sich zwischen der Führungsschiene und dem Kohlenstoß unter gegebenenfalls elastischem Zurückdrücken der Führungsschiene hindurcharbeitet, ist in der Figur nicht dargestellt.
  • Mit 2, 3, 4, 5, 6 usw. sind im Einfallen aufeinanderfolgende Kastengebilde von grundsätzlich prismatischer, der Stellung des Stoßes entsprechend parallelogrammartiger Gestalt dargestellt, die sich über zwischen ihnen liegende Bergepolster 7 aufeinander abstützen. Aus Fig. 1 ist ferner ersichtlich, daß der unterste Kasten 2 sich über ein gleiches Bergepolster 7' über der Streckenfirste abstützt.
  • Der Zustand, der sich ergibt, sobald gemäß Fig. 2 die untersten Kästen 2 und 3 bereits gerückt sind, ist aus dieser Figur eindeutig ersichtlich und bedarf keiner weiteren Erläuterung.
  • Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, bestehen die trapezförmig-prismatischen Kastengebilde aus dem Hangenden bzw. dem Liegenden zugekehrten Wandungen 10 und 11 sowie einer oberen und der unteren Abschlußplatte 12 bzw. 13. Der rückwärtige, durch eine Scheidewand 18 von dem vorwärtigen getrennte Bereich 2', 3', 4', 5' und 6' der derart gebildeten Kästen ist, wie ersichtlich, nach oben offen, so daß der Versatz, genau wie gemäß dem älteren Vorschlag in diesen Kastenbereich einströmen kann.
  • In die untere Abschlußplatte 13 jedes Kastens sind im rückwärtigen Bereich desselben durch Schieber 14 verschließbare Öffnungen vorgesehen, durch deren Freigabe dem Versatzgut die Möglichkeit gegeben wird, nach unten aus- und in den aus Fig. 2 ersichtlichen freien Raum, der beim Rücken des vorhergehenden Kastens entstanden war, einzuströmen.
  • Abstützvorrichtungen 9 sind als zungenartige Schieber ausgebildet. An sich genügt für jeden Kasten eine einzige solche an einer Seitenwandung desselben in geeigneter Weise geführte Vorrichtung. Vorzugsweise wird jedoch ein zweiter Schieber auch an der anderen Seitenwandung des Kastens geführt angeordnet, um gegebenenfalls noch eine zusätzliche Abstützung unmittelbar am Stoß, z. B. während die Führungsschiene nicht für die Abstützung zur Verfügung steht, zu bilden.
  • In den dem Hangenden und dem Liegenden zugekehrten Wänden der Kästen sind Schlitze 19 vorgesehen, die durch Stempel 15, 16 eines hydraulischen Stempelrahmens durchdrungen werden, die außerhalb des Kastens die übliche Kopf- und Sohlkappe eines solchen tragen. Diese Stempel bilden gemäß dem Ausführungsbeispiel gleichzeitig eine Führung für die ausfahrbaren Abstützvorrichtungen 9.
  • Kohlenstoßseitig weisen die Kästen in ihrem nach dem Kohlenstoß überkragenden Bereich in ihrer Decke Öffnungen 20 von für die Fahrung genügender Größe auf, durch die ein durch die Gesamtheit der Kästen durchgehender Fahrschacht gebildet wird.
  • Um für den Fall, daß z. B. nach Betriebsunterbrechungen eine Verfestigung des vorzugsweise aus feinkörnigem Material bestehenden Versatzgutes eingetreten sein sollte, dieses lockern und dadurch in Bewegung bringen zu können, sind in der Decke der Kästen durch Schieber 21 verschlossene Prokelöffnungen 22 vorgesehen.
  • Mit 17 ist eine die Decke des Kastens durchdringende Setzspindel bezeichnet, die es ermöglicht, Änderungen des Abstandes der Kästen voneinander in der fallenden Richtung als Folge des Spiels in den Schlitzen, durch die sich die Stempel 15, 16 des hydraulischen Rahmens erstrecken, wieder auszugleichen, d. h. den Kasten um das erforderliche Maß anzuheben.
  • Mit 23 ist ein doppeltwirkender Druckzylinder bezeichnet, unter dessen federnd nachgiebiger Wirkung die durch ihn an die Schiene 1 angedrückten Abstützungen 9 stehen.
  • Nachstehend wird die Arbeitsweise der neuen Versatzabstützung vom erstmaligen Einbringen der Kastensäule bis zum Rücken der fertig aufgebauten Kastensäule im einzelnen beschrieben.
  • Zunächst wird auf dem Ausbau der Sohlstrecke, und zwar in einem zweckentsprechend zu wählenden seigeren Abstand von z. B. 40 cm, der unterste Kasten auf ein diesen Abstand ausfüllendes Bergepolster aufgesetzt, ordnungsgemäß ausgerichtet und die darin angeordnete verschiebliche Zunge so weit ausgefahren, daß sie sich an der Führungsschiene abstützt und mit dieser gelenkig verbunden. Der Bodenschieber dieses Kastens ist geschlossen. Dann wird auf diesen Kasten wieder eine Bergeschicht in gleicher Stärke aufgebracht und dann der nach oben folgende Kasten durch das vorher hergestellte Aufhauen heruntergelassen und aufgesetzt. Diese ordnungsgemäße Einstellung des Kastens erfolgt durch die die Deckplatte 12 des Kastens durchdringende Setzspindel.
  • Auch die Führungszunge dieses Kastens wird ausgefahren, mit der Führungsschiene verbunden und weiter jeweils das Polster und darauffolgend der nächstliegende Kasten eingebracht.
  • Im Betrieb, d. h. nach Einsetzen der Gewinnung und Bildung der Versatzform, füllt dann der eingebrachte Versatz jeweils den versatzseitigen Bereich der Kästen aus, d. h., es ergibt sich die aus den Fig. 1 und 2 ersichtliche gezahnte Ausbildung des Versatzstoßes.
  • Das von unten nach oben aufeinanderfolgende fortlaufende Rücken der Kästen, das erfolgt, während sich das Versatzgut örtlich in Bewegung befindet, indem durch Umsteuerung der hydraulischen Zylinder, unter deren Wirkung die die Kästen am Kohlenstoß abstützenden Schieber stehen, die Kästen nach dem Kohlenstoß hingezogen werden, wurde bereits oben grundsätzlich beschrieben.
  • Im Falle der schälenden Gewinnung ist das Rücken der Kästen jeweils erst nach einer Mehrzahl von Hobelschnitten erforderlich, weil die andrückende Wirkung der Rückzylinder auch für mehrere aufeinanderfolgende Schnitte sichergestellt ist.
  • Die neue Versatzabstützung erfordert nicht die Unterbrechung der Gewinnung während des Rückvorganges, sondern das Rücken kann z. B., insbesondere in dem Falle der Gewinnung mittels einer das ganze Feld hereingewinnenden Maschine, z. B. einer vor Kopf arbeitenden Schrämmaschine, unmittelbar den Fortschritt dieser Gewinnungsmaschine folgend vorgenommen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Versatzabstützung beim Abbau mit überhängendem Versatz in der steilen oder halbsteilen Lagerung mit einer Aufeinanderfolge von für sich einzeln rückbaren, kastenartigen Gebilden, deren versatzstoßseitig nach oben offener Raum von dem kohlenstoßseitigen Raum durch eine Abschlußwand getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Kastengebilde sich einerseits an dem Kohlenstoß, andererseits über eine Versatzgutschicht aufeinander abstützen und jedes Kastengebilde in seinem Boden versatzstoßseitig eine durch einen Schieber verschließbare, das Abziehen des in diesem Raum befindlichen Versatzgutes nach unten ermöglichende Öffnung aufweist.
  2. 2. Versatzabstützung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen sich kohlenstoßseitig an einer längs des Stoßes verlegten Führungsschiene abstützen, mit der die unter der Wirkung vorzugsweise federnd nachgiebiger Andrück-und Einziehvorrichtungen stehenden Abstützorgane gelenkig verbunden sind.
  3. 3. Versatzabstützung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kohlenstoß- und versatzseitigen Begrenzungen der kastenartigen Gebilde parallel zur Stellung des Stoßes verlaufen.
  4. 4. Versatzabstützung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Kasten ein hydraulischer Stempelrabmen zugeordnet ist, dessen Stempel Schlitze in der hangendseitigen und liegendseitigen Abschlußwand des Kastens durchdringen und der in der Rückphase die Hangendabstützung bildet sowie den Kasten führt.
  5. 5. Versatzabstützung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kasten mit einer seine obere Abschlußwandung durchdringenden, sein Anheben um ein geringes Ma ermöglichenden Setzspindel ausgerüstet ist.
  6. 6. Versatzabstützung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kästen am Kohlenstoß über die längs desselben verlegte Führungsschiene abstützenden Vorrichtungen als an den Seitenwandungen des Kastens geführte zungenartige Schieber ausgebildet sind, wobei vorzugsweise jedem Kasten zwei solcher Schieber zugeordnet sind.
  7. 7. Versatzabstützung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen in ihrem kohlenstoßseitigen Bereich in ihrer Decke und ihrem Boden Öffnungen von für die Fahrung genügender Größe aufweisen. B. Versatzabstützung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Decke des kohlenstoßseitigen Bereichs der Kästen durch Schieber verschließbare Prokelöffnungen vorgesehen sind. 9. Verfahren zum Rücken der Versatzabstützung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Rückens der Kästen von unten nach oben aufeinanderfolgend jeweils die Versatzgutschicht, über welche sich der nach oben folgende Kasten auf dem zu rückenden Kasten abstützt, durch Abziehen des in dem rückwärtigen Bereich des zu rückenden Kastens befindlichen Versatzgutes in einen beim vorherigen Rücken des nach unten folgenden Kastens gebildeten Hohlraum und dadurch bewirktes Nachströmen des oberhalb des zu rückenden Kastens befindlichen Versatzgutes künstlich in Bewegung gebracht wird, wobei die Rückvorrichtung während des Strömens des Versatzgutes betätigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 965 811. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1051223.
DEB51505A 1958-12-20 1958-12-20 Versatzabstuetzung zum Abbau mit ueberhaengendem Bergeversatz in der steilen oder halbsteilen Lagerung Pending DE1091513B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227412B (de) * 1965-06-01 1966-10-27 Heinrich Schnelle Durchbrochene, buehnenartige Versatzabstuetzung fuer die steile und stark geneigte Lagerung
DE3243526A1 (de) * 1982-01-08 1983-07-21 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Verfahren zum einbringen eines vollversatzes in gewinnungsbetrieben der steilen lagerung sowie einrichtungen zur durchfuehrung des verfahrens

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DE965811C (de) * 1949-04-15 1957-06-19 Carbo Strebbau Ges Dr Ing Von Aus uebereinander gestellten Abdeckschilden gebildeter Strebausbau
DE1051223B (de) 1957-10-02 1959-02-26 Bergwerksverband Gmbh Verfahren zum Abfangen des Versatzes in steil und halbsteil gelagerten Floezen

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