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DE1091164B - Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen - Google Patents

Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen

Info

Publication number
DE1091164B
DE1091164B DEL31561A DEL0031561A DE1091164B DE 1091164 B DE1091164 B DE 1091164B DE L31561 A DEL31561 A DE L31561A DE L0031561 A DEL0031561 A DE L0031561A DE 1091164 B DE1091164 B DE 1091164B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
housing
pair
axial direction
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31561A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Beissel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lynenwerk KG
Original Assignee
Lynenwerk KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lynenwerk KG filed Critical Lynenwerk KG
Priority to DEL31561A priority Critical patent/DE1091164B/de
Publication of DE1091164B publication Critical patent/DE1091164B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/5083Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using a wedge
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/05Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
    • H02G7/053Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire
    • H02G7/056Dead-end clamps

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen, die im Spannfeld elektrisch und mechanisch miteinander verbunden werden, bestehend aus einem Gehäuse und darin gegenläufig angeordneten keilförmigen Klemmbacken als Halterungsmittel für die Leitungsenden.
Klemmvorrichtungen dieser Gattung sind bekannt. Die Leitungsenden werden in ihnen jeweils auf der einen Seite von der Innenwandung des Gehäuses und auf der anderen Seite von dem zugehörigen Klemmbacken erfaßt. Die bekannten Klemmvorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß die festgehaltenen Drähte bzw. Leitungen einer Schubs und Zerrbeanspruchung ausgesetzt werden. Da das Gehäuse nämlich relativ zur eingespannten Leitung1 feststeht, während der Klemmbacken sich unter der Einwirkung des Zuges der Leitung relativ zu dieser verschiebt, ist die Leitung bzw. ihre äußere Hülle einer quer zur Längsachse verlaufenden Zerr- und Reißbeanspruchung ausgesetzt, die äußerst schädlich ist. Die gleichen Nachteile weist auch ein bekannter Verbinder zur Herstellung von Schlußbunden an elektrischen Freileitungen auf, bei dem die Klemmhülse an ihren Enden konisch erweitert ist, und die konischen Keile der Hülse angepaßt sind. Auch bei einer bekannten Muffe zum Festhalten eines beispielsweise um eine Kausche herumgelegten Drahtseilendes an dem Hauptstrang des Drahtseiles treten die erwähnten Nachteile auf. Bei dieser Muffe stützen sich die Klemmbacken allerdings mit ihren keiligen Flächen nicht gegeneinander ab, sondern jeder Klemmbacken ist zusammen mit dem zugehörigen Drahtabschnitt in einer besonderen Ausnehmung des Gehäuses geführt.
Bekannt ist auch eine Keilmuffe zur Verbindung elektrischer Leitungsdrähte, deren hülsenförmiges Gehäuse Bohrungen aufweist, die von beiden Stirnseiten aus gegen die Mitte des Gehäuses hin konisch verlaufen. In die Bohrungen sind keilförmige Stöpsel eingeführt, zwischen denen und der inneren Gehäusewandung die Leitungsdrähte festgeklemmt werden. Auch hierbei sitzen also die Leitungen mit ihren empfindlichen Isolierschichten zwischen einem feststehenden und einem verschieblichen. Teil, wodurch Beschädigungen unvermeidlich sind.
Auch solche Klemmvorrichtungen, bei denen die festgehaltenen Leitungen keinen Schub- und Zerrbeanspruchungen ausgesetzt werden, gehören zum Stand der Technik. Diese Vorrichtungen bestehen aus einem Gehäuse mit darin unabhängig voneinander angeordneten konischen Bohrungen, die zur Aufnahme von ebenfalls konischen Stöpseln bestimmt sind. Die Stöpsel sind längsgeteilt und innen mit Nuten zum Einlegen der festzuklemmenden Leitung versehen.
Abspannklemmvorrichtung
zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen
Anmelder: Lynenwerk K. G., Eschweiler
Beanspruchte Priorität: Schaustellung auf der am 27. April 1958 eröffneten
Deutschen Industrie-Messe Hannover 1958 (Technische Messe — Mustermesse)! in Hannover
Johann Beißel, Eschweiler, ist als Erfinder genannt worden
Auf diese Weise kommen die Leitungen zwar nicht mit dem Gehäuse in Berührung, jedoch ergibt sich als Folge der unabhängigen Anordnung der Klemmbacken der Nachteil des Vorhandenseins vieler Einzelteile, wodurch die Montage erschwert wird.
Schließlich ist noch eine Verbindungsmuffe für zugentlasteten Schlauchdraht bekannt, bei deren Verwendung das zur Zugentlastung dienende Geflecht der Leitung von der äußeren Umhüllung befreit und zwischen einer untergeschobenen Hülse mit Außenkonus und einer übergeschobenen Hülse mit Innenkonus eingeklemmt wird. Es hat sich jedoch als nachteilig erwiesen, daß die äußere Ummantelung an den Klemmstellen von dem Geflecht entfernt werden muß, da dieser Mantel den. Korrosionsschutz für die Drähte bildet. Weiterhin besteht ein Nachteil in der Unmöglichkeit, die Geflechtdrähte in dem Klemmkonus so zu erfassen, daß alle Drähte den auf sie entfallenden Teil der Gesamtzugkraft übernehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen zu schaffen, mit der die geschilderten Nachteile vermieden und weitere Verbesserungen erzielt werden.
Die Lösung geschieht nach der Erfindung dadurch, daß im Gehäuse der Abspannklemmvorrichtung zwei unmittelbar nebeneinanderliegende Backenpaare an-
009 628/267
geordnet sind, von denen jedes Backenpaar zwischen sich jeweils ein Leitungsende der von entgegengesetzten Richtungen in dieAbspannklemmvorrichtung einlaufenden Leitungen aufnimmt, wobei die einander zugekehrten und sich berührenden Keilflächen der beiden Backenpaare aufeinander bei Zugbeanspruchung der Leitungen einwirken. Auf diese Weise werden die Leitungsenden keinen nachteiligen Beanspruchungen unterworfen, und es ist auch nicht mehr erforderlich, die äußere Schutzisolierung der Leitung vor dem Einlegen in die Vorrichtung zu entfernen. Die Anzahl der Teile der Vorrichtung ist gering, und die Teile lassen sich leicht so anordnen, daß sich ein einstückiges Gerät ergibt. Dies ist für die Arbeit am Mast von großer Bedeutung. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildungsweise besteht auch noch darin, daß das Festklemmen der Leitung mittels der Vorrichtung nicht nur am Leitungsende erfolgen kann, sondern an jeder beliebigen Stelle der Leitung.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Gehäuse und an den Backen Vorkehrungen getroffen sind, z. B. Nuten außen in die Längsseiten der Backen eingearbeitet sind, in die sich innen am Gehäuse angebrachte Vorsprünge hinein erstrecken, so daß ein Verschieben der Backen in axialer Richtung möglich, ein Herausfallen der Backen aus dem Gehäuse jedoch ausgeschlossen ist. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann der eine Backen eines Paares mit einem Zapfen oder Mitnehmer versehen sein, der in eine entsprechende Ausnehmung des anderen Backens hineingreift, so daß bei ihrer Bewegung in axialer Richtung eine gegenseitige Mitnahme erfolgt. Durch diese Maßnahmen wird die Handhabung der Abspannklemmvorrichtung wesentlich erleichtert, ebenso durch die weitere erfindungsgemäße Maßnahme, daß die außen in der Längsseite des jeweils nach dem Innern des Gehäuses zu liegenden Backens eingearbeitete Nut in einer von der Anzugsrichtung verschiedenen Richtung verläuft, so daß bei Bewegung in axialer Richtung ein zwangläufiges öffnen bzw. Schließen der Backen erfolgt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, welches an Hand der Zeichnung erläutert wird. In der Zeichnung stellt dar
Abb. 1 eine Ansicht der Verbindungsvorrichtung in ihrer Gesamtheit, von der Seite gesehen, wobei das Gehäuse und die Backen in einem lotrechten Längsschnitt dargestellt sind,
Abb. 2 eine Ansicht entsprechend Abb. 1, jedoch von oben gesehen,
Abb. 3 eine Darstellung ähnlich Abb. 1, jedoch mit starr am Gehäuse befestigter Verbindungsdose für die Leitungsenden,
Abb. 4 eine Ansicht gemäß Abb. 3 von oben,
Abb. 5 die beiden Backenpaare in einem senkrechten Längsschnitt,
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 5, Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 5,
Abb. 8 das Gehäuse in einem senkrechten Längsschnitt,
Abb. 9 das Gehäuse in einem senkrechten Querschnitt,
Abb. 10 die beiden Backen eines Backenpaares, längs geschnitten,
Abb. 11 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 10.
Die Vorrichtung dient zur Verbindung der Enden 1 und 2 zweier Leitungslängen, die jeweils rechts bzw. links der in den Abb. 1 und 3 dargestellten Anordnung an außerhalb des Zeichnungsblattes befindlich zu denkenden Masten abgespannt sind. Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 3 sowie den Backenpaaren 4,5 und 6, 7. Das Gehäuse 3 ist wie eine Hülse mit recht-S eckigem Querschnitt ausgebildet (Abb. 8 und 9). Dabei ist das Gehäuse 3 vorzugsweise aus zwei Schalen 3' und 3" zusammengesetzt, die an ihren Rändern miteinander verschweißt sind. In Abb. 9 sind die Schweißnähte 8 zu erkennen. Im Innern ist das Gehäuse 3 auf den Flächen, auf denen sich die Backen 4 und 7 bewegen und gegen die sie sich verklemmen, mit glatten Einlagen 9 versehen, die vorzugsweise durch Punktschweißen an den Gehäuseschalen befestigt sind. Die Einlagen 9 dienen zur Bildung einer Lauffläche für die Backen 4 und 7, wodurch etwaige Unregelmäßigkeiten zufolge der Schweißnähte 8 ausgeschaltet werden. Außer der in den Abb. 8 und 9 dargestellten Gehäuseart besteht auch noch die Möglichkeit, daß das Gehäuse C-förmig mit rechteckigem Querschnitt aus-
ao gebildet ist, so daß also die eine Seitenwand des Gehäuses offenbleibt und die Ober- und Unterseite des Gehäuses lediglich um einen zur Führung der Backen 4 und 7 geeigneten Betrag in Richtung der senkrechten Gehäusehauptachse umgebogen sind.
Die Backen 4 und 5 sowie 6 und 7 bilden jeweils ein Backenpaar, wobei das Paar äußerlich so gestaltet ist, daß es eine Keilform aufweist. Die Backenpaarkeile sind mit ihrer Keilspitze bzw. mit ihrer schmalen Keilseite so zusammengesetzt, daß sie aufeinander gleiten und ihre parallelen Außenflächen dabei entweder einander nähern oder voneinander entfernen. Im letztgenannten Falle verklemmen sich die Paare gegen die Ober- und Unterseite des Gehäuses 3, wobei gleichzeitig ein Druck auf die zwischen den Backen eingeklemmten Leitungen ausgeübt wird, der um so stärker ist, je größer die Zugkraft an den Leitungsenden wirkt. Jeder Backen bildet im Querschnitt eine Art Klotz, dessen eine Seite mit einer Rinne 10 versehen ist. Die Rinnen ίθ weisen jeweils einen dreieckigen Querschnitt auf, wobei die Winkel so gewählt sind, daß die beiden korrespondierenden Rinnen eines Backenpaares einen etwa rhombenförmigen Querschnitt bilden. Dieser ergibt sich insbesondere aus Abb. 6. Der Zweck des rhombenförmigen Querschnitts liegt in dem Bestreben, nicht nur Leitungen mit einem ganz bestimmten Durchmesser, sondern solche mit einem gewissen, größeren Durchmesserbereich erfassen und: einspannen zu können. Die Rinnen 10 sind in den Backen 4 bis 7 so angeordnet, daß jeweils zwei zusammengehörige Rinnen eines Backenpaares eine Durchlaßöffnung ergeben, die in der Ebene der Anzugsrichtung der Leitung 1 bzw. 2 gekrümmt ist. Infolgedessen sind die Backen 4 und 7 mit ihren Rinnen konvex, während die Backen 5 und 6 mit ihren Rinnen konkav geformt sind, was sich besonders gut aus Abb. 10 entnehmen läßt. Der Zweck der Krümmung der Rinnen 10 besteht darin, daß die Hineinführung der beiden Drähte 1 und 2 in die Verbindungsvorrichtung an der jeweiligen Zugseite genau in derjenigen Richtung erfolgen kann, in der der Zug auf die Leitungsdrähte wirkt. Hierdurch wird auch erreicht, daß die einzelnen Geflechtdrähte der Zugentlastung gleichmäßig beansprucht werden und daß ein Abknicken vermieden wird.
Zum besseren Erfassen der Leitungen sind die Oberflächen der Rinnen gerauht. Außerdem sind die Ausmündungen der Rinnen 10 ins Freie, also die Übergänge der Rinnenflächen an die Stirnseiten der Backen, beispielsweise in Abb. 10 die Übergänge 11 und 12, in Form von sanften Rundungen gehalten,
um Beschädigungen der Leitungshülle an den Übergängen zu vermeiden.
In dem Gehäuse 3 und an den Backen 4 bis 7 sind Vorkehrungen getroffen, die ein Verschieben der Backen in axialer Richtung gestatten, ein Herausfallen der Backen aus dem Gehäuse jedoch ausschließen. Diese Vorkehrungen bestehen aus Nuten 13, die in den Abb. 6 und 11 im Querschnitt und in den Abb. 5 und 10 im Grundriß (gestrichelt) zu erkennen sind. In die Nuten 13 erstrecken sich Vorsprünge in Form von Schrauben 14 hinein, die in das Innere des Gehäuses 3 gemäß Abb. 8 hineinragen. Die Nuten 13 können über die Schrauben 14 hinweggleiten, bis die Schrauben an die Nutenenden anschlagen, so daß eine Längsbeweglichkeit der Backen im Innern des Gehäuses zwar gegeben, jedoch ein Entfernen der Backen aus dem Gehäuse 3 ohne Entfernen der Schrauben 14 nicht möglich ist. Je zwei zueinandergehörige Backen sind so eingerichtet, daß bei ihrer Bewegung in axialer Richtung eine gegenseitige Mitnahme erfolgt. Dies geschieht, indem der eine Backen eines Paares, beispielsweise der Backen 5 in Abb. 10, mit einem Mitnehmer 15 versehen ist, der sich entsprechend der Darstellung in Abb. 11 an einer Seite des Backens befindet und in eine entsprechende Ausnehmung 16 in dem Backen 4 hineingreift. Die Folge dieser Ausbildungsweise ist, daß beim Verschieben des Backens 5 im Gehäuse 3 der Backen 4 mitgenommen wird und sich der Verschiebung anschließt. Schließlich sind die zueinandergehörenden Backen so eingerichtet, daß bei ihrer Bewegung in axialer Richtung ein zwangläufiges Öffnen bzw. Schließen der Backen erfolgt, indem außen in der Längsseite der Backen 5 und 6 Nuten 17 eingearbeitet sind, deren Längsrichtung parallel der Keilfläche der Backen 5 und 6 verläuft. Diese Nuten 17 werden auf Vorsprüngen in Form von Muttern 18 im Innern des Gehäuses 3 geführt, wodurch beim Verschieben der Backenpaare im Gehäuse jeweils der innere Backen 5 und 6 von dem zugehörigen äußeren abgehoben wird, so daß sich die Rinnen 10 voneinander entfernen und die Rinnenquerschnitte zum Einlegen des betreffenden Leitungsendes größer werden. Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 die Leitungsenden durch eine frei von diesen getragene Verbindungsdose 19 miteinander verbunden werden, erfolgt die Verbindung der Leitungen in elektrischer Hinsicht gemäß Abb. 3 durch eine Dose 20, die an Haltern 21 starr unter dem Gehäuse 3 aufgehängt ist. Die Dose 20 weist mit ihren Einführungsöffnungen 22 nach unten, wodurch sich eine besonders gute Abdichtung gegen das Eindringen von Regenwasser erzielen läßt. Außerdem wird das wasserdichte Einführen der Leitungsenden dadurch erleichtert, daß jegliche Zugbeanspruchung an den Einführungsöffnungen entfällt.
Zum Einführen der Leitungen in die Verbindungsvorrichtung werden die Backenpaare nach außen geschoben, wodurch sich die Backen jedes Paares voneinander entfernen. Alsdann werden die Leitungsenden durch die Rinnenöffnungen gesteckt, woraufhin sich beim langsamen Loslassen der Vorrichtung die Abspannung durch Anziehen der Backen und Verklemmen infolge der Keilwirkung von selbst ergibt. Das Anschließen der Leitungen an die Dose läßt sich im Anschluß daran leicht bewerkstelligen.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen, die im Spannfeld elektrisch und mechanisch miteinander verbunden werden, bestehend aus einem Gehäuse und darin gegenläufig angeordneten keilförmigen Klemmbacken als Halterungsmittel für die Leitungsenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (3) der Abspannklemmvorrichtung zwei unmittelbar nebeneinanderliegende Backenpaare (<t, 5 und 6, 7) angeordnet sind, von denen jedes Backenpaar zwischen sich jeweils ein Leitungsende der von entgegengesetzten Richtungen in die Abspannklemmvorrichtung einlaufenden Leitungen (1, 2) aufnimmt, wobei die einander zugekehrten und sich berührenden Keilfiächen der beiden Backenpaare aufeinander bei Zugbeanspruchung der Leitungen einwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) als geschlossene Hülse mit rechteckigem Querschnitt oder C-förmig mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) innen auf den Flächen, auf denen die Backen (4, 7) sich bewegen und gegen die sie sich verklemmen, glatte Einlagen
(9) trägt. _
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Backen mit einer Rinne
(10) zum Aufnehmen der Leitung versehen ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die korrespondierenden Rinnen eines Backenpaares in der Ebene der Anzugsrichtung der Leitung gekrümmt sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rinnenpaar einen etwa rhombenförmigen Querschnitt aufweist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Rinne gerauht ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenpaare an ihren ins Freie führenden Enden mit sanften Rundungen (11,12) in die Stirnflächen der Backen übergehen.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenpaare in einem solchen Winkel an die der Zugrichtung zugewandten Stirnseiten der Backen ansetzen, daß die jeweilige Leitung an der Zugseite in axialer Richtung in das zugehörige Backenpaar eintritt.
10. Vorrichtung1 nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse und an den Backen Vorkehrungen getroffen sind, z. B. Nuten (13) außen in die Längsseiten der Backen eingearbeitet sind, in die sich innen am Gehäuse angebrachte Vorsprünge (14) hinein erstrecken, so daß ein Verschieben der Backen in axialer Richtung möglich ist, ein Herausfallen der Backen aus dem Gehäuse jedoch ausgeschlossen ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Backen eines Paares mit einem Zapfen oder Mitnehmer (15) versehen ist, der in eine entsprechende Ausnehmung (16) des anderen Backens hineingreift, so daß bei ihrer Bewegung in axialer Richtung eine gegenseitige Mitnahme erfolgt.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die außen in der Längsseite des jeweils nach dem Innern des Gehäuses zu liegenden Backens eingearbeitete Nut (17) in einer von der Anzugsrichtung verschiedenen Richtung verläuft, so daß bei Bewegung in
axialer Richtung ein zwangläufiges öffnen bzw. Schließen der Backen erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 834 866, 939 702, 041,433 472;
Patentschrift Nr. 6 396 des Amtes für Erfmdungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands;
USA.-Patentschriften Nr. 1 600 521, 2 212 670; österreichische Patentschrift Nr. 23 296; schweizerische Patentschrift Nr. 50 127.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEL31561A 1958-10-25 1958-10-25 Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen Pending DE1091164B (de)

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