DE1091164B - Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen - Google Patents
Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen FreileitungenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von
elektrischen Freileitungen, die im Spannfeld elektrisch und mechanisch miteinander verbunden werden,
bestehend aus einem Gehäuse und darin gegenläufig angeordneten keilförmigen Klemmbacken als Halterungsmittel
für die Leitungsenden.
Klemmvorrichtungen dieser Gattung sind bekannt. Die Leitungsenden werden in ihnen jeweils auf der
einen Seite von der Innenwandung des Gehäuses und auf der anderen Seite von dem zugehörigen Klemmbacken
erfaßt. Die bekannten Klemmvorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß die festgehaltenen Drähte
bzw. Leitungen einer Schubs und Zerrbeanspruchung ausgesetzt werden. Da das Gehäuse nämlich relativ
zur eingespannten Leitung1 feststeht, während der Klemmbacken sich unter der Einwirkung des Zuges
der Leitung relativ zu dieser verschiebt, ist die Leitung bzw. ihre äußere Hülle einer quer zur Längsachse
verlaufenden Zerr- und Reißbeanspruchung ausgesetzt, die äußerst schädlich ist. Die gleichen Nachteile weist auch ein bekannter Verbinder zur Herstellung
von Schlußbunden an elektrischen Freileitungen auf, bei dem die Klemmhülse an ihren
Enden konisch erweitert ist, und die konischen Keile der Hülse angepaßt sind. Auch bei einer bekannten
Muffe zum Festhalten eines beispielsweise um eine Kausche herumgelegten Drahtseilendes an dem Hauptstrang
des Drahtseiles treten die erwähnten Nachteile auf. Bei dieser Muffe stützen sich die Klemmbacken
allerdings mit ihren keiligen Flächen nicht gegeneinander ab, sondern jeder Klemmbacken ist zusammen
mit dem zugehörigen Drahtabschnitt in einer besonderen Ausnehmung des Gehäuses geführt.
Bekannt ist auch eine Keilmuffe zur Verbindung elektrischer Leitungsdrähte, deren hülsenförmiges Gehäuse
Bohrungen aufweist, die von beiden Stirnseiten aus gegen die Mitte des Gehäuses hin konisch verlaufen.
In die Bohrungen sind keilförmige Stöpsel eingeführt, zwischen denen und der inneren Gehäusewandung die Leitungsdrähte festgeklemmt werden.
Auch hierbei sitzen also die Leitungen mit ihren empfindlichen Isolierschichten zwischen einem feststehenden
und einem verschieblichen. Teil, wodurch Beschädigungen unvermeidlich sind.
Auch solche Klemmvorrichtungen, bei denen die festgehaltenen Leitungen keinen Schub- und Zerrbeanspruchungen
ausgesetzt werden, gehören zum Stand der Technik. Diese Vorrichtungen bestehen aus
einem Gehäuse mit darin unabhängig voneinander angeordneten konischen Bohrungen, die zur Aufnahme
von ebenfalls konischen Stöpseln bestimmt sind. Die Stöpsel sind längsgeteilt und innen mit Nuten zum
Einlegen der festzuklemmenden Leitung versehen.
Abspannklemmvorrichtung
zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen
Anmelder: Lynenwerk K. G., Eschweiler
Beanspruchte Priorität: Schaustellung auf der am 27. April 1958 eröffneten
Deutschen Industrie-Messe Hannover 1958 (Technische Messe — Mustermesse)! in Hannover
Johann Beißel, Eschweiler, ist als Erfinder genannt worden
Auf diese Weise kommen die Leitungen zwar nicht mit dem Gehäuse in Berührung, jedoch ergibt sich
als Folge der unabhängigen Anordnung der Klemmbacken der Nachteil des Vorhandenseins vieler Einzelteile,
wodurch die Montage erschwert wird.
Schließlich ist noch eine Verbindungsmuffe für zugentlasteten Schlauchdraht bekannt, bei deren Verwendung
das zur Zugentlastung dienende Geflecht der Leitung von der äußeren Umhüllung befreit und zwischen
einer untergeschobenen Hülse mit Außenkonus und einer übergeschobenen Hülse mit Innenkonus eingeklemmt
wird. Es hat sich jedoch als nachteilig erwiesen, daß die äußere Ummantelung an den Klemmstellen
von dem Geflecht entfernt werden muß, da dieser Mantel den. Korrosionsschutz für die Drähte
bildet. Weiterhin besteht ein Nachteil in der Unmöglichkeit, die Geflechtdrähte in dem Klemmkonus so zu
erfassen, daß alle Drähte den auf sie entfallenden Teil der Gesamtzugkraft übernehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der
Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen zu schaffen, mit der die geschilderten Nachteile vermieden
und weitere Verbesserungen erzielt werden.
Die Lösung geschieht nach der Erfindung dadurch, daß im Gehäuse der Abspannklemmvorrichtung zwei
unmittelbar nebeneinanderliegende Backenpaare an-
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geordnet sind, von denen jedes Backenpaar zwischen sich jeweils ein Leitungsende der von entgegengesetzten
Richtungen in dieAbspannklemmvorrichtung einlaufenden Leitungen aufnimmt, wobei die einander
zugekehrten und sich berührenden Keilflächen der beiden Backenpaare aufeinander bei Zugbeanspruchung
der Leitungen einwirken. Auf diese Weise werden die Leitungsenden keinen nachteiligen Beanspruchungen
unterworfen, und es ist auch nicht mehr erforderlich, die äußere Schutzisolierung der Leitung vor dem Einlegen
in die Vorrichtung zu entfernen. Die Anzahl der Teile der Vorrichtung ist gering, und die Teile lassen
sich leicht so anordnen, daß sich ein einstückiges Gerät ergibt. Dies ist für die Arbeit am Mast von großer
Bedeutung. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildungsweise besteht auch noch darin, daß das Festklemmen
der Leitung mittels der Vorrichtung nicht nur am Leitungsende erfolgen kann, sondern an jeder
beliebigen Stelle der Leitung.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Gehäuse und an den Backen Vorkehrungen
getroffen sind, z. B. Nuten außen in die Längsseiten der Backen eingearbeitet sind, in die sich
innen am Gehäuse angebrachte Vorsprünge hinein erstrecken, so daß ein Verschieben der Backen in axialer
Richtung möglich, ein Herausfallen der Backen aus dem Gehäuse jedoch ausgeschlossen ist. Nach einem
weiteren Ausführungsbeispiel kann der eine Backen eines Paares mit einem Zapfen oder Mitnehmer versehen
sein, der in eine entsprechende Ausnehmung des anderen Backens hineingreift, so daß bei ihrer Bewegung
in axialer Richtung eine gegenseitige Mitnahme erfolgt. Durch diese Maßnahmen wird die
Handhabung der Abspannklemmvorrichtung wesentlich erleichtert, ebenso durch die weitere erfindungsgemäße
Maßnahme, daß die außen in der Längsseite des jeweils nach dem Innern des Gehäuses zu liegenden
Backens eingearbeitete Nut in einer von der Anzugsrichtung verschiedenen Richtung verläuft, so daß
bei Bewegung in axialer Richtung ein zwangläufiges öffnen bzw. Schließen der Backen erfolgt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels,
welches an Hand der Zeichnung erläutert wird. In der Zeichnung stellt dar
Abb. 1 eine Ansicht der Verbindungsvorrichtung in ihrer Gesamtheit, von der Seite gesehen, wobei das
Gehäuse und die Backen in einem lotrechten Längsschnitt dargestellt sind,
Abb. 2 eine Ansicht entsprechend Abb. 1, jedoch von oben gesehen,
Abb. 3 eine Darstellung ähnlich Abb. 1, jedoch mit starr am Gehäuse befestigter Verbindungsdose für die
Leitungsenden,
Abb. 4 eine Ansicht gemäß Abb. 3 von oben,
Abb. 5 die beiden Backenpaare in einem senkrechten Längsschnitt,
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 5, Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 5,
Abb. 8 das Gehäuse in einem senkrechten Längsschnitt,
Abb. 9 das Gehäuse in einem senkrechten Querschnitt,
Abb. 10 die beiden Backen eines Backenpaares, längs geschnitten,
Abb. 11 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 10.
Die Vorrichtung dient zur Verbindung der Enden 1 und 2 zweier Leitungslängen, die jeweils rechts bzw.
links der in den Abb. 1 und 3 dargestellten Anordnung an außerhalb des Zeichnungsblattes befindlich zu denkenden
Masten abgespannt sind. Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 3 sowie den Backenpaaren 4,5
und 6, 7. Das Gehäuse 3 ist wie eine Hülse mit recht-S eckigem Querschnitt ausgebildet (Abb. 8 und 9). Dabei
ist das Gehäuse 3 vorzugsweise aus zwei Schalen 3' und 3" zusammengesetzt, die an ihren Rändern miteinander
verschweißt sind. In Abb. 9 sind die Schweißnähte 8 zu erkennen. Im Innern ist das Gehäuse 3 auf
den Flächen, auf denen sich die Backen 4 und 7 bewegen und gegen die sie sich verklemmen, mit glatten
Einlagen 9 versehen, die vorzugsweise durch Punktschweißen an den Gehäuseschalen befestigt sind. Die
Einlagen 9 dienen zur Bildung einer Lauffläche für die Backen 4 und 7, wodurch etwaige Unregelmäßigkeiten
zufolge der Schweißnähte 8 ausgeschaltet werden. Außer der in den Abb. 8 und 9 dargestellten Gehäuseart besteht auch noch die Möglichkeit, daß das
Gehäuse C-förmig mit rechteckigem Querschnitt aus-
ao gebildet ist, so daß also die eine Seitenwand des Gehäuses offenbleibt und die Ober- und Unterseite
des Gehäuses lediglich um einen zur Führung der Backen 4 und 7 geeigneten Betrag in Richtung der
senkrechten Gehäusehauptachse umgebogen sind.
Die Backen 4 und 5 sowie 6 und 7 bilden jeweils ein Backenpaar, wobei das Paar äußerlich so gestaltet
ist, daß es eine Keilform aufweist. Die Backenpaarkeile sind mit ihrer Keilspitze bzw. mit ihrer schmalen
Keilseite so zusammengesetzt, daß sie aufeinander gleiten und ihre parallelen Außenflächen dabei entweder
einander nähern oder voneinander entfernen. Im letztgenannten Falle verklemmen sich die Paare
gegen die Ober- und Unterseite des Gehäuses 3, wobei gleichzeitig ein Druck auf die zwischen den
Backen eingeklemmten Leitungen ausgeübt wird, der um so stärker ist, je größer die Zugkraft an den Leitungsenden
wirkt. Jeder Backen bildet im Querschnitt eine Art Klotz, dessen eine Seite mit einer Rinne 10
versehen ist. Die Rinnen ίθ weisen jeweils einen dreieckigen
Querschnitt auf, wobei die Winkel so gewählt sind, daß die beiden korrespondierenden Rinnen eines
Backenpaares einen etwa rhombenförmigen Querschnitt bilden. Dieser ergibt sich insbesondere aus
Abb. 6. Der Zweck des rhombenförmigen Querschnitts liegt in dem Bestreben, nicht nur Leitungen mit einem
ganz bestimmten Durchmesser, sondern solche mit einem gewissen, größeren Durchmesserbereich erfassen
und: einspannen zu können. Die Rinnen 10 sind in den Backen 4 bis 7 so angeordnet, daß jeweils zwei
zusammengehörige Rinnen eines Backenpaares eine Durchlaßöffnung ergeben, die in der Ebene der Anzugsrichtung
der Leitung 1 bzw. 2 gekrümmt ist. Infolgedessen sind die Backen 4 und 7 mit ihren Rinnen
konvex, während die Backen 5 und 6 mit ihren Rinnen konkav geformt sind, was sich besonders gut aus
Abb. 10 entnehmen läßt. Der Zweck der Krümmung der Rinnen 10 besteht darin, daß die Hineinführung
der beiden Drähte 1 und 2 in die Verbindungsvorrichtung an der jeweiligen Zugseite genau in derjenigen
Richtung erfolgen kann, in der der Zug auf die Leitungsdrähte wirkt. Hierdurch wird auch erreicht, daß
die einzelnen Geflechtdrähte der Zugentlastung gleichmäßig beansprucht werden und daß ein Abknicken
vermieden wird.
Zum besseren Erfassen der Leitungen sind die Oberflächen der Rinnen gerauht. Außerdem sind die
Ausmündungen der Rinnen 10 ins Freie, also die Übergänge der Rinnenflächen an die Stirnseiten der
Backen, beispielsweise in Abb. 10 die Übergänge 11 und 12, in Form von sanften Rundungen gehalten,
um Beschädigungen der Leitungshülle an den Übergängen
zu vermeiden.
In dem Gehäuse 3 und an den Backen 4 bis 7 sind Vorkehrungen getroffen, die ein Verschieben der
Backen in axialer Richtung gestatten, ein Herausfallen der Backen aus dem Gehäuse jedoch ausschließen.
Diese Vorkehrungen bestehen aus Nuten 13, die in den Abb. 6 und 11 im Querschnitt und in den Abb. 5
und 10 im Grundriß (gestrichelt) zu erkennen sind. In die Nuten 13 erstrecken sich Vorsprünge in Form
von Schrauben 14 hinein, die in das Innere des Gehäuses 3 gemäß Abb. 8 hineinragen. Die Nuten 13
können über die Schrauben 14 hinweggleiten, bis die Schrauben an die Nutenenden anschlagen, so daß eine
Längsbeweglichkeit der Backen im Innern des Gehäuses zwar gegeben, jedoch ein Entfernen der Backen
aus dem Gehäuse 3 ohne Entfernen der Schrauben 14 nicht möglich ist. Je zwei zueinandergehörige Backen
sind so eingerichtet, daß bei ihrer Bewegung in axialer Richtung eine gegenseitige Mitnahme erfolgt. Dies
geschieht, indem der eine Backen eines Paares, beispielsweise der Backen 5 in Abb. 10, mit einem Mitnehmer
15 versehen ist, der sich entsprechend der Darstellung in Abb. 11 an einer Seite des Backens
befindet und in eine entsprechende Ausnehmung 16 in dem Backen 4 hineingreift. Die Folge dieser Ausbildungsweise
ist, daß beim Verschieben des Backens 5 im Gehäuse 3 der Backen 4 mitgenommen wird und
sich der Verschiebung anschließt. Schließlich sind die zueinandergehörenden Backen so eingerichtet, daß bei
ihrer Bewegung in axialer Richtung ein zwangläufiges Öffnen bzw. Schließen der Backen erfolgt, indem
außen in der Längsseite der Backen 5 und 6 Nuten 17 eingearbeitet sind, deren Längsrichtung parallel der
Keilfläche der Backen 5 und 6 verläuft. Diese Nuten 17 werden auf Vorsprüngen in Form von Muttern 18
im Innern des Gehäuses 3 geführt, wodurch beim Verschieben der Backenpaare im Gehäuse jeweils der
innere Backen 5 und 6 von dem zugehörigen äußeren abgehoben wird, so daß sich die Rinnen 10 voneinander
entfernen und die Rinnenquerschnitte zum Einlegen des betreffenden Leitungsendes größer werden.
Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 die Leitungsenden durch eine frei von diesen getragene
Verbindungsdose 19 miteinander verbunden werden, erfolgt die Verbindung der Leitungen in elektrischer
Hinsicht gemäß Abb. 3 durch eine Dose 20, die an Haltern 21 starr unter dem Gehäuse 3 aufgehängt
ist. Die Dose 20 weist mit ihren Einführungsöffnungen 22 nach unten, wodurch sich eine besonders gute Abdichtung
gegen das Eindringen von Regenwasser erzielen läßt. Außerdem wird das wasserdichte Einführen
der Leitungsenden dadurch erleichtert, daß jegliche Zugbeanspruchung an den Einführungsöffnungen entfällt.
Zum Einführen der Leitungen in die Verbindungsvorrichtung werden die Backenpaare nach außen geschoben,
wodurch sich die Backen jedes Paares voneinander entfernen. Alsdann werden die Leitungsenden
durch die Rinnenöffnungen gesteckt, woraufhin sich beim langsamen Loslassen der Vorrichtung die Abspannung
durch Anziehen der Backen und Verklemmen infolge der Keilwirkung von selbst ergibt. Das
Anschließen der Leitungen an die Dose läßt sich im Anschluß daran leicht bewerkstelligen.
Claims (12)
1. Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen,
die im Spannfeld elektrisch und mechanisch miteinander verbunden werden, bestehend aus
einem Gehäuse und darin gegenläufig angeordneten keilförmigen Klemmbacken als Halterungsmittel
für die Leitungsenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (3) der Abspannklemmvorrichtung
zwei unmittelbar nebeneinanderliegende Backenpaare (<t, 5 und 6, 7) angeordnet sind, von denen
jedes Backenpaar zwischen sich jeweils ein Leitungsende der von entgegengesetzten Richtungen
in die Abspannklemmvorrichtung einlaufenden Leitungen (1, 2) aufnimmt, wobei die einander zugekehrten
und sich berührenden Keilfiächen der beiden Backenpaare aufeinander bei Zugbeanspruchung
der Leitungen einwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) als geschlossene
Hülse mit rechteckigem Querschnitt oder C-förmig mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) innen auf den
Flächen, auf denen die Backen (4, 7) sich bewegen und gegen die sie sich verklemmen, glatte Einlagen
(9) trägt. _
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Backen mit einer Rinne
(10) zum Aufnehmen der Leitung versehen ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die korrespondierenden
Rinnen eines Backenpaares in der Ebene der Anzugsrichtung der Leitung gekrümmt sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rinnenpaar
einen etwa rhombenförmigen Querschnitt aufweist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der
Rinne gerauht ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenpaare an
ihren ins Freie führenden Enden mit sanften Rundungen (11,12) in die Stirnflächen der Backen
übergehen.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnenpaare in
einem solchen Winkel an die der Zugrichtung zugewandten Stirnseiten der Backen ansetzen, daß
die jeweilige Leitung an der Zugseite in axialer Richtung in das zugehörige Backenpaar eintritt.
10. Vorrichtung1 nach den Ansprüchen 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse und an den Backen Vorkehrungen getroffen sind, z. B.
Nuten (13) außen in die Längsseiten der Backen eingearbeitet sind, in die sich innen am Gehäuse
angebrachte Vorsprünge (14) hinein erstrecken, so daß ein Verschieben der Backen in axialer Richtung
möglich ist, ein Herausfallen der Backen aus dem Gehäuse jedoch ausgeschlossen ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Backen eines
Paares mit einem Zapfen oder Mitnehmer (15) versehen ist, der in eine entsprechende Ausnehmung
(16) des anderen Backens hineingreift, so daß bei ihrer Bewegung in axialer Richtung eine
gegenseitige Mitnahme erfolgt.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die außen in der
Längsseite des jeweils nach dem Innern des Gehäuses zu liegenden Backens eingearbeitete Nut
(17) in einer von der Anzugsrichtung verschiedenen Richtung verläuft, so daß bei Bewegung in
axialer Richtung ein zwangläufiges öffnen bzw. Schließen der Backen erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 834 866, 939 702,
041,433 472;
Patentschrift Nr. 6 396 des Amtes für Erfmdungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone
Deutschlands;
USA.-Patentschriften Nr. 1 600 521, 2 212 670; österreichische Patentschrift Nr. 23 296;
schweizerische Patentschrift Nr. 50 127.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL31561A DE1091164B (de) | 1958-10-25 | 1958-10-25 | Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL31561A DE1091164B (de) | 1958-10-25 | 1958-10-25 | Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091164B true DE1091164B (de) | 1960-10-20 |
Family
ID=7265606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL31561A Pending DE1091164B (de) | 1958-10-25 | 1958-10-25 | Abspannklemmvorrichtung zur Zugentlastung der Verbindungsstelle von elektrischen Freileitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091164B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0074843A1 (de) * | 1981-09-16 | 1983-03-23 | Harco Corporation | Anode und deren Anschluss |
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1958
- 1958-10-25 DE DEL31561A patent/DE1091164B/de active Pending
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