DE2212560C2 - Elektrische Steckverbindung mit zwei Steckverbindern - Google Patents
Elektrische Steckverbindung mit zwei SteckverbindernInfo
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft cir.e elektrische Steckverbindung
mit zwei Steckverbindern, von denen jeder aus einem Isoliergehäuse besteht, in dem mindestens ein
leitendes Gehäuse mit einem Bündel feiner Drähte und Führungsmittel angeordnet sind.
Die Erfindung geht von einem bekannten Steckverbinder aus (US-PS 24 61 980), bei dem die Kontaktgabe
durch Ineinanderschieben zweier sich einander gegenüberstehender Drahtbündel erfolgt. Die einzelnen
Drähte verlaufen in ihrem nicht eingespannten Bereich divergent, um das Einfädeln zu erleichtern. Die
Schräglage der einzelnen Drähte bedingt einen erheblichen Mehraufwand in der Herstellung der
Steckverbinder.
Es ist auch bekannt (DE-AS 10 20 077), die Enden von
Büschelkontaktdrähten, insbesondere Kreuzschienenverteiler, abzuschrägen. Dabei handelt es sich um
Drähte, die in öffnungen von Verteilerschienen eingeführt und in diesen federnd zusammengedrückt
werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Steckverbindung der eingangs geschilderten
Art derart weiterzubilden, daß die Herstellung vereinfacht und eine gute, verläßliche elektrische
Verbindung zwischen den Drahtbündeln gewährleistet wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die feinen Drähte in ihrem nicht eingespannten
Bereich parallel zueinander verlaufen und daß jeder Draht eine unter spitzem Winkel zur Längsachse
stehende Endfläche besitzt.
Auf diese Weise ist die Herstellung der Steckverbinder erheblich vereinfacht, da die divergierende Anordnung
der Drähte in ihrem nicht eingespannten Bereich in Wegfall gerät. Außerdem wird die Kontaktgabe
verbessert und einer Beschädigung der Drähte bei oftmaliger Betätigung der Steckverbinder entgegengewirkt.
Das Einführen der Drahtbündel ineinander erfolgt in schonender Weise.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen gekennzeichnet. Insbesondere wird damit die
Kontaktgabe verbessert, werden die Drähte geschont und die Führung beim Zusammenstecken verbessert
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Steckverbindung,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein Kontaktglied in einer ersten Ausführungsform,
ι :· F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Drahtes,
ι :· F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Drahtes,
F i g. 4 zwei Kontaktglieder in zusammengestecktem Zustand und
F i g. 5, 6, 7 Schnittansichten dreier weiterer Ausführungsformen von Kontaktgliedern.
Die F i g. 1 zeigt eine elektrische Steckverbindung, die aus zwei Steckverbindern 1 und 2 besteht Der
Steckverbinder 1 besteht aus einem Isoliergehäuse 8 mit mehreren Durchlässen 23, in denen Führungen 21 und
22 angeordnet sind und aus je einem in je einer Führung 21 und 22 angeordneten Kontaktglied It.
Die Führungen 21 und 22 sind in den Durchlässen 23 in vorbestimmter Weise derart angeordnet, daß die
Führungen 21 aus den Durchlässen 23 hervorragen und die Führungen 22 innerhalb der Führungen 23 enden.
jo Bei dieser Ausführungsform bestimmen die Lagen der Führungen 21 und 22 den männlichen und weiblichen
Teil der Steckverbindung.
Innerhalb jeder Führung 21 und 22 ist ein elektrisches
Kontaktglied 11 angeordnet, das dem in der Fig.2 gezeigten entspricht. Die Schulter 17 des elektrischen
Kontaktgliedes 11 unterstützt die Positionierung des elektrischen Kontaktgliedes 11 in seiner vorgegebenen
Lage innerhalb der Führungen 21 und 22. Bei dem ersten Steckverbinder 1 sind die elektrischen Kontaktglieder
U so in den Führungen 21 eingebracht, die aus den Durchlässen 23 hervorragen, daß weder das leitende
Gehäuse 10 noch die Drähte 12 des elektrischen Kontaktgliedes 11 aus der Führung 21 hervorragen. Ein
elektrischer Leiter 5, der mit einem anderen Leiter verbunden werden soll, ist elektrisch leitend mit dem
elektrischen Kontaktglied 11 verbunden.
In analoger Weise besteht der Steckverbinder aus einem Isoliergehäuse 9 mit einer Vielzahl von darin
ausgebildeten Durchlässen, einer Vielzahl von jeweils in den Gehäusedurchlässen 23 angeordneten Führungen
21 und 22 und elektrischen Kontaktgliedern 11, die einzeln in den Führungen 21 und 22 angeordnet sind.
Die Formgebung des Isoliergehäuses 9 und die Anordnung der Durchlässe 23 sind mit denen des
Gehäuses des ersten Steckverbinders identisch und die Durchlässe sind so angeordnet, daß die Führungen 21
und 22 in vorgegebenem Muster in die Durchlässe 23 in den Isoliergehäusen 8 und 9 eintreten können.
In dem zweiten Steckverbinder 2 endet eine Vielzahl von Führungen 22 innerhalb der Durchlässe 23. Auf
diese Weise können die Durchlässe 23 noch Führungen 21 des ersten Steckverbinders 1 aufnehmen. Weiterhin
erstreckt sich eine Vielzahl von Führungen 21 aus den zugeordneten Durchlässen 23 des Isoliergehäuses des
zweiten Steckverbinders heraus, um in entsprechende Durchlässe 23 in dem ersten Steckverbinder 1
eingeführt zu werden.
Wiederum sind in dem zweiten Steckverbinder in
jedem Durchlaß 21 und 22 elektrische Kontaktglieder 11 eingebracht. Bei den Führungen 22 ragen ein
Abschnitt des leitenden Gehäuses 10 und die Drähte 12 des elektrischen Kontaktgliedes 11 aus der Führung
hervor, die in die Führung 21 eingeführt werden, wenn ϊ die Führung 21 in den entsprechenden Durchlaß 23 des
zweiten Steckverbinders 2 eingesetzt wird.
Ein zweiter Leiter 6 ist mit dem elektrischen Kontaktglied 11 elektrisch leitend verbunden, so daß
beim Zusammenstecken der beiden Steckverbinder die ι ο Drähte 12 zwischeneinander fassen und miteinander in
Kontakt geraten, wodurch der erste elektrische Leiter 5 mit dem zweiten elektrischen Leiter 6 elektrisch leitend
verbunden wird.
Obwohl in der F i g. 1 eine Vielzahl von Führungen 21 und 22 und elektrischen Kontaktgliedern gezeigt wird,
kann diese Steckverbindung auch zum elektrisch leitenden Verbinden nur zweier Leitungen herangezogen
werden. Weiterhin kann der erste Steckverbinder 1 als Muffe gestaltet werden, indem alle Führungen 21 und
22 innerhalb der Durchlässe 23 endsn, während sich alle
Führungen 21 und 22 in dem zweiten Steckverbinder über das Gehäuse hinaus erstrecken, so daß man einen
Stecker erhält Durch entsprechende Kombination von männlichen und weiblichen Kontaktgliedern kann
erreicht werden, daß der eine Steckverbinder nur in einer ganz bestimmten Stellung mit dem anderen
Steckverbinder zusammenpaßt. Weiterhin ist es möglich, die Führungen 21 und 22 vollkommen fortzulassen
und die elektrischen Kontaktglieder 11 direkt in das Gehäuse einzubringen. In diesem Falle würden federnde
Einsätze, die für eine Aufnahme und Lokalisierung dT
Kontaktglieder 11 in einer bestimmten Lage geeignet sind, zu der Verbindung gehören. Bei der in der F i g. 1
gezeigten Ausführungsform dienen die Durchlässe und js die Führungen 21 und 22 zum Ausrichten der
Kontaktglieder 11 und dazu, diese in ihrer Lage zu halten.
Fig.2 zeigt einen Querschnitt einer bevorzugten
Ausführungsform eines elektrischen Kontaktgliedes 11.
Das längliche Gehäuse 10, das aus einem geeigneten, elektrisch leitenden Material hergestellt ist, weist eine
axiale Ausnehmung 14 in einem Ende zur Aufnahme eines nicht gezeigten elektrischen Leiters auf. Das
andere Ende des Gehäuses 10 weist eine axiale Ausnehmung 13 auf, die zwei verschiedene Querschnitte
hat und zur Aufnahme einer Vielzahl von Drähten 12 dient Im allgemeinen füllen sieben oder mehr Drähte 12
den inneren Abschnitt B der Ausnehmung 13 aus und werden durch eine trder mehrere Krimpfungen 19 in
ihrer Lage festgehalten. Sie können aber auch in ihrer Lage durch Lötungen oder Hartlötungen festgehalten
werden, solange nur alle Drähte 12 in elektrisch leitender Verbindung miteinander stehen. Der Endabschnitt
A der Ausnehmung 13 weist eine größere Querschnittsfläche auf, als der innere Abschnitt B der
Ausnehmung 13. Die größere Querschnittsfläche schafft
einen Raum zwischen den Drähten 12 und der Innenwand des Endabschnittes der Ausnehmung 13, um
ein Aufspreizen der Drähte 12 in radialer Richtung zu to
ermöglichen. Die öffnung am Ende der Ausnehmung 13
ist nach innen hin abgeschrägt, um den Eintritt von ähnlichen nicht gezeigten Drähten in den Endabschnitt
der Ausnehmung 13 zu erleichtern. Wenn die Drähte zweier Steckverbinder axial aufeinander ausgerichtet
sind und auf sie eine axiale Kraft aufgebracht wird, spreizen sich die Drähte im Hohlraum des Endabschnittes
A der Gehäuseausnehmung 13 auf, während die Drähte des anderen Steckverbinders in die Ausnehmung
13 eintreten und sich vermischend zwischen die Drähte dieser Anordnung fassen. Dadurch wird eine
elektrisch leitende Verbindung hergestellt.
Vorzugsweise ist die Strecke D, um die sich die Drähte 12 aus dem Gehäuse 10 hervorstrecken, kleiner
als die Länge des Endabschnittes A der Gehäuseausnehmung 13. Dadurch wird sichergestellt, daß bei Eingriff
aller Drähte 12 im zusammengesteckten Zustand mit den Drähten eines gleichen Kontakts, alle Drähte von
dem Gehäuse 10 umgeben und abgestützt sind. Damit werden die Drähte 12 in einem vorgegebenen Raum
gehalten und es wird ein allzu starkes Biegen der Drähte vermieden, was dazu führen könnte, daß ein Draht nicht
mehr in die Ausnehmung 13 in dem Gehäuse 10 eintritt, wenn die Kontaktglieder zusammengeführt werden.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Darstellung eines einzelnen Drahtes 12, der in einem Gehäuse 10 montiert
ist Bei der vorliegenden Ausführungsform sind beide Enden eines jeden Drahtes 12 abgeschrägt oder mit
einer schrägen Oberfläche 3 versehen, um eine Gleitbewegung bei Berührung mit Ίεη Drähten des
anderen Steckers zu erleichtern. Der Draht kann aus einem beliebigen leitenden Material hergestellt werden;
die Materialwahl hängt von der gewünschten Festigkeit und <-er gewünschten Leitfähigkeit ab. Ein bevorzugtes
Material ist ein Beryllium-Kupfer-Draht mit einem Silberüberzug. Bei Verwendung von BerryHium-Kupfer
weisen die Drähte 12 eine Länge von rund 10 mm und einen Durchmesser von rund 0,15 mm auf, wenn ein
Gehäuse 10 mit einem Außendurchmesser von ungefähr 1,5 mm verwendet wird. Vorzugsweise werden Drähte
mit einem Durchmesser größer als 0,025 und kleiner als 0,25 mm verwendet Wie bereits oben erwähnt wurde,
erscheint es aus strukturellen Gründen wünschenswert, die Länge der Drähte 12 auf eine Länge zu beschränken,
die ein Austreten der Drähte 12 aus dem Gehäuse über eine Strecke erlaubt, die kleiner ist als die Länge des
Endabschnittes A der Ausnehmung 13 (vtrgl. F j g. 2).
F i g. 4 zeigt zwei Kontaktglieder, die jeweils dem in der Fig.2 gezeigten Kontaktglied entsprechen, in
zusammengestecktem Zustand. Es wird hier gezeigt, wie der Endabschnitt A der Gehäuseausnehmung 13 die
miteinander vermischten Drähte 12 aus einem besonderen Raum beschränkt Obwohl es nicht erforderlich ist,
daß sich die Enden der Gehäuse 10 berühren, wird eine derartige Berührung vorgezogen. Eine derartige Anordnung
vermeidet ein Aufwölben der Drähte, wenn auf die Gehäuse 10 ungewöhnlich hohe axiale Kräfte einwirken.
Jedes der in der F i g. 4 gezeigten Gehäuse weist eine zweite axials Ausnehmung 14 zur Aufnahme eines
nicht gezeigten elektrischen Leiters auf.
Die Fig.5 ist eine Querschnittsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Kontaktgliedes 11.
Bei dieser Ausführungsform sind die Drähte 12 in der axialen Ausnehmung 13 in dem Gehäuse 10 montiert
Die axiale Ausnehmung 13 weist bei dieser Ausführungsform aber einen gleichförmigen Querschnitt auf
und es fehlt ein Endabschnitt, der mit Abstand von den in dem Stecker montierten Drähten angeordnet ist
Dieser Steckverbinder kann mit den in den F i g. 2, 6 oder 7 gezeigten Kontaktgliedern benutzt werden.
Die F i g. 6 zeigt eine Querschnittsüarstellung einer
weiteren Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform ragen die Drähte 12 nicht über das Ende des Gehäuses
10 hinaus, sondern enden am oberen Ende oder innerhalb des Gehäuses 10. Der Endabschnitt A der
Ausnehmung 13 weist einen größeren Querschnitt auf
als der Innenabschnitt B zur Aufnahme der Drähte, um
beim Zusammenstecken zweier Steckverbinder die Drähte beider Steckverbinder auf einen vorgegebenen
Raum zu beschränken. Diese Bauart ist insbesondere für die Aufnahme der in den Fig.5 und 7 gezeigten
Kontaktglieder geeignet, kann aber auch das in der F i g. 2 gezeigte Kontaktglied aufnehmen.
Die Fig. 7 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines
doppelseitigen Kontaktgliedes. Bei dieser Ausführungsform können die Drähte auf beiden Enden mit den
Drähten 12 der Kontaktglieder zusammengebracht werden, die in den F i g. 2,5 oder 6 gezeigt oder mit den
in der Fig. 7 gezeigten identisch sind. Bei dieser
Ausführungsform wird eine Vielzahl von Drähten 12 sicher in axialer Ausrichtung bezüglich einander durch
einen Haltering 10 gehalten, der ein Austreten der Drähte an beiden Enden ermöglicht. Ein elektrischer
Leiter kann entweder an einem Ende der Drähte oder an dem Haltering selbst befestigt werden. Die Drähte 12
können durch Hart- oder Weichlötung miteinander verbunden werden, so daß ein Bündel von im
wesentlichen parallelen Drähten bilden.
Die Endabschnitte der Drähte 12 sollen frei von Graten sein, die größer als 0,0125 mm bezogen auf die
Oberfläche des einzelnen Drahtes sind.
Claims (3)
1. Elektrische Steckverbindung mit zwei Steckverbindern,
von denen jeder aus einem Isoliergehäuse besteht, in dem mindestens ein leitendes Gehäuse
mit einem Bündel feiner Drähte und Führungsmittel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die feinen Drähte (12) in ihrem nicht eingespannten Bereich (A, D) parallel zueinander
verlaufen und daß jeder Draht (12) eine unter spitzem Winkel zur Längsachse stehende Endfläche
(3) besitzt
2. Elektrische Steckverbindung nach Patentansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch
leitende Gehäuse an einem Ende mit einem elektrischen Leiter verbunden ist und dessen
anderes Ende Abschnitte (A, B) aufweist, wobei der Abschnitt (A) eine größere Querschnittsfläche als
der Abschnitt (B) besitzt und die Drähte im Bereich des Abschnittes (A) mit Abstand von der Wand
angeordnet sind.
3. Elektrische Steckverbindung nach Patentansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
elektrischen Gehäuse (10) mit rohrarligen Führungen (21, 22) umgeben in Durchlässen (23) der
Isoliergehäuse (8,9) derart angeordnet sind, daß die
rohrartigen Führungen (21, 22) in entsprechende Durchlässe (23) des jeweils anderen Isoliergehäuses
(8,9) eingreifen.
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