DE1074691B - Isolierte Freileitungshausanschlußabspannung - Google Patents
Isolierte FreileitungshausanschlußabspannungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/05—Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
- H02G7/053—Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire
- H02G7/056—Dead-end clamps
Landscapes
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine isolierte Freileitungshausanschlußabspannung.
Es ist bekannt, hierfür Hänge- oder Stützisolatoren sowie handelsübliche Endbund- und Verbindungsklemmen vorzusehen. Damit der vorgeschriebene
Schutz gegen Berührung gewährleistet ist, müssen die Klemmen bei der Montage mit einem Isolierband
od. dgl. umwickelt werden. Diese Maßnahme nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch. Ihre Wirksamkeit
hängt zudem davon ab, ob dabei mit der nötigen Sorgfalt gearbeitet wird. Außerdem fallen solche Anschlüsse
meist wenig angenehm ins Auge.
Es ist ferner bekannt, scheibenförmige Preßstoffisolatoren mit beiderseitigem Muttergewinde zu verwenden.
In das eine Gewinde ist der mit Außengewinde versehene Klemmkörper für die Freileitung,
in das achsgleich gegenüberliegende andere Gewinde der Schraubbolzen einer Aufhängeöse eingeschraubt.
Der Klemmkörper weist einen Zugkonus für die Freileitung und einen Druckkonus für den Hausanschlußleiter
auf. Als Berührungsschutz dient eine über den Klemmkörper geschobene Preßstoffhülle. Diese Ausführungsform
setzt sich aus einer ziemlich großen Anzahl von noch dazu relativ kleinen und daher leicht
verlierbaren Einzelteilen zusammen, was sich auf die Herstellungskosten und ebenso auf die Montagezeit
ungünstig auswirkt. Nachteilig sind ferner die vielen Kontaktstellen. Sie erhöhen den Spannungsabfall und
verursachen bei größerer Belastung Erwärmung. Zudem können die Fertigungstoleranzen des Abspannkonus,
des Klemmkörpers und der Leiterabmessungen die Zuverlässigkeit der Klemmung beeinträchtigen.
Des weiteren ist einzuwenden, daß die auf Abscheren beanspruchten Gewinde des Preßstoffisolators schon
bei geringen Fertigungsungenauigkeiten die Bruchsicherheit wesentlich einschränken.
Die Erfindung zeigt eine Lösung, die sich als erheblich einfacher und vorteilhafter erweist.
Die hier vorgeschlagene Bauart ist gekennzeichnet durch eine die Freileitung und den Hausanschlußleiter
hintereinander aufnehmende, mit diesen Leitern verpreßte und/oder verkerbte und/oder vernutete Metallhülse,
die an einem an ihr vorgesehenen Außenwulst in einem zentrischen Durchführungskanal eines Isolierkörpers
hängt oder darin befestigt ist, der sie auf ihrer ganzen Länge umschließt.
Bestehen Freileitung und Hausanschlußleiter aus verschiedenen Werkstoffen, z. B. Aluminium und Kupfer,
kann man die gesamte Hülse aus dem Werkstoff des einen Leiters herstellen und für den Hülsenabschnitt,
der den anderen Leiter aufzunehmen hat, eine an sich bekannte Kupalhülse vorsehen, die dann mitverpreßt
oder mitverkerbt oder mitvernutet wird.
Einfacher ist es jedoch für die Herstellung und für Isolierte Freileitungshausanschlußabspannung
Anmelder:
Franz Wirschitz & Co.,
München 25, Kistlerhofstr. 124
München 25, Kistlerhofstr. 124
Günther Lentze, Dortmund,
ist als Erfinder genannt worden
Der Miterfinder hat beantragt,
nicht genannt zu werden
die Montage, den Freileitungshülsenabschnitt werkstoffmäßig der Freileitung und den Hausanschlußleiterhülsenabschnitt
werkstoffmäßig dem Hausanschlußleiter anzupassen und beide Hülsenabschnitte miteinander
in an sich bekannter Weise zu verpressen, um die Verbindungsstelle korrosionsfest zu machen. Zu
erwähnen bleibt hier, daß es bekannt ist, für den gleichen Zweck ein durchgehendes Kupferrohr zu verwenden
und dessen für den Aluminiumleiter bestimmten Abschnitt innen mit Aluminium zu plattieren.
Indes erfordert das Plattieren mehr Umstände und Zeit als das Verpressen. Außerdem erweist sich eine
Plattierung nicht immer als haltfest genug.
Für Heizvorrichtungen wurde auch schon eine Verbindungsklemme mit einem leitenden Stöpsel vorgeschlagen,
der auf der Anschluß sei te der Klemme aus einer Bohrung einer sich gegen diese Anschlußseite zu
verjüngenden Isolierhülse herausragt und an seinem inneren Endteil mit einer Schulter in einer entsprechenden
Erweiterung der Bohrung gehalten wird. Mit einem solchen Stöpsel ließe sich jedoch die erfindungsgemäße
Aufgabe nicht lösen, weil ein Stöpsel mit einem Leiter nicht gut verpreßt oder verkerbt oder
vernietet werden kann. Hierzu eignet sich nur eine Hülse, also ein dünnwandiges Verbindungsstück.
Die erfindungsgemäße Verbindung läßt sich mit einem
geeigneten Preß- oder Kerb- oder Nutwerkzeug auf einfache Weise und in sehr kurzer Zeit fehlerfrei herstellen,
wobei gute Kontaktverhältnisse mit geringem Übergangswiderstand geschaffen werden. Außerdem
vermeidet die vorgeschlagene Abspannung gefährliche Scher- und Biegungsbeanspruchungen. In der Hauptsache
treten nur noch Druckspannungen auf. Die spannungsführenden Teile sind der Berührung ohne
Aufwand zusätzlicher Mittel entzogen. Andererseits
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besteht die ganze Abspannung lediglich aus einigen, noch dazu sehr einfach herzustellenden Einzelteilen,
die sich sehr rasch und mühelos montieren lassen und die, von der Verbindungshülse abgesehen, vom Leiterquerschnitt
und auch vom Leiterwerkstoff unabhängig sind. Rein äußerlich wirkt die Abspannung gefälliger
als die bekannten Ausführungsformen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel
im Längsschnitt.
Mit 1 ist die Metallhülse bezeichnet. Sie weist die Längsabschnitte 1 α und 1 b auf. Im Abschnitt 1 α befindet
sich das Ende der Freileitung 2, im Abschnitt 1 b das Ende des Hausanschlußleiters 3. Die lichte Weite
der Abschnitte ist den zugehörigen Leiterquerschnitten angepaßt. Beide Hülsenabschnitte sind im dargestellten
Falle mit ihrem Leiter 2 bzw. 3 verpreßt. Am inneren Ende des Abschnittes 1 α ist ein Außenwulst 4
oder eine Verdickung sonstiger Art vorgesehen. Der Wulst 4 kann mit der Hülse 1 aus einem Stück gearbeitet,
z. B., wie hier, einen Bund darstellen oder nachträglich darauf befestigt sein.
Die Hülse 1 ist in dem zentrischen Durchführungskanal 5 des länglichen, zweckmäßig als Rotationskörper
ausgebildeten Isolierkörper 6 angeordnet, der aus Porzellan, Glas oder Kunststoff (Preßmasse) bestehen
kann. Der Kanaldurchmesser entspricht an seiner engsten freileitungsseitigen Stelle dem Durchmesser des
größten für die jeweilige Klemmengröße in Frage kommenden Freileiters einschließlich dessen Isolation.
Ist dieser Leiterdurchmesser kleiner, so wird der Zwischenraum durch einen rohrförmigen Stöpsel aus
Kork, Gummi od. dgl. abgedichtet. Auf der im Kanal 5 vorgesehenen Schulter 7 sitzt die Metallhülse 1
mit ihrem Wulst 4 lose auf. Freileitungsseitig hat der Kanal 5 eine weitere Absetzung 8, die im wesentlichen
die Hülsenwandstärke berücksichtigt. Hauptanschlußleiterseitig ist der Durchführungskanal 5 zwecks Erleichterung
der Montage zu einem Raum 9 erweitert. Von dieser Stelle her wird die Hülse 1, nachdem sie
mit der vorher durch den Isolierkörper 6 durchgefädelten Freileitung 2 und mit dem Hausanschlußleiter 3
in der erfindungsgemäßen Weise verbunden worden ist, in den Kanal 5 eingezogen, bis der Wulst 4 an der
Schulter 7 anschlägt. Zum Schutz gegen Berührung, aber auch zur Sicherung der Hülse 1 im Isolierkörper
ist der Raum 9 rückwärts mittels des Schraubringes 10 abgeschlossen, durch den der Hausanschlußleiter 3
herausläuft. Den gleichen Zweck kann ein durchlochter Deckel od. dgl. erfüllen.
Der Isolierkörper 6 hat eine zur Freileitung hin sich verjüngende konische Außenform. Er sitzt hier in der
konischen Fassung 11, die mittels der Arme 12 an das Aufhängeteil 13 angelenkt ist. Es besteht aber auch
die Möglichkeit, den Isolierkörper und seine Fassung zylindrisch auszubilden und entweder am Isolierkörper
einen Anschlagbund für die Fassung vorzusehen oder beide Teile mit Gewinde auszuführen und sie
miteinander zu verschrauben.
Unter Umständen, insbesondere wenn mit dem Hausanschlußleiter von der Abspannung weg sofort
nach unten oder seitwärts gegangen werden soll, kann es sich als zweckmäßig erweisen, dem Hausanschlußleiterhülsenabschnitt
eine winkelige oder eine gebogene Form zu verleihen und im hinteren Abschnitt des Isolierkörpers
einen in den Raum 9 führenden Seitenschlitz vorzusehen, durch den dann der Hausanschlußleiter
herausgeführt wird. Das rückwärtige Verschlußteil 10 ist in diesem Falle voll auszubilden.
Claims (8)
1. Isolierte Freileitungshausanschlußabspannung, gekennzeichnet durch eine die Freileitung (2) und
den Hausanschlußleiter (3) hintereinander aufnehmende, mit diesen Leitern verpreßte und/oder verkerbte
und/oder vernutete Metallhülse (1), die an einem an ihr vorgesehenen Außenwulst (4) in
einem zentrischen Durchführungskanal (5) eines Isolierkörpers (6) hängt oder darin befestigt ist,
der sie auf ihrer ganzen Länge umschließt.
2. Abspannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenwulst (4), der sich
vorzugsweise am inneren Ende des Freileitungshülsenabschnittes (la) befindet, auf einer Schulter
(7) des Durchführungskanals (5) des Isolierkörpers (6) aufsitzt.
3. Abspannung nach den Ansprüchen 1 - und 2 für Leiter verschiedenen Werkstoffes, dadurch gekennzeichnet,
daß der Freileitungshülsenabschnitt (la) werkstoffmäßig der Freileitung (2),
der Hausanschlußleiterhülsenabschnitt (1 b) werkstoffmäßig dem Hausanschlußleiter (3) angepaßt
ist und daß beide Hülsenabschnitte miteinander verpreßt sind.
4. Abspannung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchführungskanal (5) des Isolierkörpers (6) hausanschlußleiterseitig,
z.B. mittels eines Schraubeinsatzes (10), eines Deckels od. dgl., abgeschlossen ist.
5. Abspannung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hausanschlußleiter
(3) durch eine zentrale Öffnung des Abschlußstückes (10) herausgeführt ist.
6. Abspannung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hausanschlußlei
terhülsenabschnitt (Ib) winkelig oder bogenförmig gestaltet und der Hausanschlußleiter (3) durch
einen seitlichen Schlitz des Isolierkörpers (6) herausgefühlt ist.
7. Abspannung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper
(6) in einer Fassung (11) sitzt, die gelenkig aufgehängt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 417 334, 239 431;
deutsche Auslegeschrift Nr., 1057 258;
VDI-Zeitschrift, 1953, Nr.
Deutsche Patentschriften Nr. 417 334, 239 431;
deutsche Auslegeschrift Nr., 1057 258;
VDI-Zeitschrift, 1953, Nr.
8, S. 233 bis 237, Aufsatz
von Hofmann und Rupe.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 72W84 1.60
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074691B true DE1074691B (de) | 1960-02-04 |
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ID=598680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1074691D Pending DE1074691B (de) | Isolierte Freileitungshausanschlußabspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1074691B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106827B (de) | 1960-06-09 | 1961-05-18 | Franz Wirschitz | Isolierte Freileitungs-Hausanschluss-Abspannung |
| DE1123005B (de) * | 1960-07-04 | 1962-02-01 | Alois Schiffmann Dipl Kfm | Unter Keilwirkung arbeitende Abspannklemme |
| US4407471A (en) * | 1980-12-17 | 1983-10-04 | Dr. Franz & Rutenbeck | Clamping device for self-supporting electric cables |
| AT394121B (de) * | 1984-04-03 | 1992-02-10 | Pfisterer Elektrotech Karl | Isolierte konus-abspannklemme |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE239431C (de) * | ||||
| DE417334C (de) * | 1922-10-15 | 1925-08-15 | Metallbank Fa | Verbinder fuer aus verschiedenartigen Metallen bestehende elektrische Leitungen |
| DE1057258B (de) * | 1955-05-12 | 1959-05-14 | Electrothermal Eng Ltd | Elektrische Heizvorrichtung in Form einer biegsamen Heizleitung |
-
0
- DE DENDAT1074691D patent/DE1074691B/de active Pending
Patent Citations (3)
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