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DE1091000B - Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk - Google Patents

Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk

Info

Publication number
DE1091000B
DE1091000B DEF26206A DEF0026206A DE1091000B DE 1091000 B DE1091000 B DE 1091000B DE F26206 A DEF26206 A DE F26206A DE F0026206 A DEF0026206 A DE F0026206A DE 1091000 B DE1091000 B DE 1091000B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control slide
nail
footwear
control
treads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26206A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frobana GmbH and Co
Original Assignee
Frobana GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frobana GmbH and Co filed Critical Frobana GmbH and Co
Priority to DEF26206A priority Critical patent/DE1091000B/de
Publication of DE1091000B publication Critical patent/DE1091000B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D81/00Machines for attaching top-lifts

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen auf einer gestellfesten Grundplatte beweglich gehaltenen Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflächen von Schuhwerk, insbesondere beim Aufnageln von Laufflecken auf Pfennigabsätze.
Bei einer Art Nagelautomat ist ein solcher Steuerschieber bereits bekannt, der von einer Stellung in die nächste verstellt und in jeder Stellung durch einen Riegel festgehalten wird. Neben der Nagel- muß dort also noch eine Zusatzeinrichtung vorgesehen sein, die den Steuerschieber und dessen Sperriegel im Takte steuert. Die auf der Unterseite des Steuerschiebers angeordneten Gegenrasten für Verstellen und Sperren nehmen erheblichen Raum in Anspruch, so daß nur mit verhältnismäßig großen Abständen genagelt werden kann. Da überdies Nagelvorrichtung, Sohle, Steuerschieber und Steuerung senkrecht übereinanderliegen, können mit der bekannten Maschine nur Sohlenplatten, nicht aber fertige Schuhe behandelt werden.
Bei Schuhwerkinstandsetzungen, insbesondere beim Besohlen von Absätzen an Damenschuhen und dort wieder besonders beim Besohlen sogenannter Pfennigabsätze, ist es bisher schwierig, die Befestigungs- oder Nagelstifte der Absätze so auf der verhältnismäßig kleinen Absatzfläche zu verteilen, daß sie einerseits dem Absatz genügenden Halt geben, andererseits den Absatzhals aber auch nicht zerstechen. Hierbei besteht die Gefahr des seitlichen Austretens der Nagelstifte aus dem verhältnismäßig schmal-schlanken Absatzhalsteil, wobei dann auch dessen Bekleidung, z. B. eine Lederbespannung, beschädigt oder völlig zerstört wird.
Man hat sich bereits insofern geholfen, als man an der Besohl- bzw. Nagelmaschine einen — bestenfalls in einer Richtung liegenden — Anschlag vorgesehen hat, an den der Absatzhals einseitig angelegt wird. Dann muß man jeden zu nagelnden Stift vor dem Einschlag einzeln mit Hilfe einer Strichmarke anvisieren. Es ist verständlich, daß die Nagelstifte dabei auf der Absatzfläche im höchsten Maße ungenau verteilt werden. Überdies kann es hierbei vorkommen, daß die Nagelstifte seitlich aus der Lederbespannung heraustreten. Außerdem ist diese Art des Absatzbesohlens zeitraubend und daher teuer. Hinzu kommt noch, daß die Arbeitsstelle, also der Nagelkopf mit dem in einer Richtung laufenden Anschlag, nicht in Augenhöhe, sondern in hierzu waagerecht versetzter Ebene liegt, so daß genaues Anvisieren von vornherein kaum möglich ist.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, den Steuerschieber der eingangs erwähnten Gattung zu verbessern. Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß zum wechselseitigen Führen in Steuerschieber
zum abstandgerechten Verteilen
von Befestigungsstiften
auf Laufflächen von Schuhwerk
Anmelder:
Fa. Frobana,
Wuppertal-Barmen, Windhukstr. 80
einer der Nagelstellungen beim Einlegen des Schuhwerks eine Aufnahme, am schuhwerkfernen Ende eine mittig angreifende Feder, ferner ein Langloch sowie ein mehreckiger, vorzugsweise dreieckiger Steuerschlitz vorgesehen und daß Langloch und Steuerschlitz von je einem grundplattenfesten Stift durchgriffen sind.
Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, als Aufnahme eine etwa prismatische Kerbe vorzusehen.
Ferner kann der Steuerschieber im Bereiche der Absatzaufnahme höhenverstärkt sein, und endlich können zum auswechselbaren Halten eine Schraube und zum Drehsichern ein Paßstift vorgesehen sein.
Mit Hilfe dieses neuen -Steuerschiebers zum Verteilen der Nagel- oder Befestigungsstifte an Absätzen gelingt es in einem bisher nicht erreichten Maße, alle Absätze, selbst die mit einem verhältnismäßig kleinen Absatzkopf ausgerüsteten Pfennigabsätze, höchst genau und mit vollkommener Sicherheit mit Nagelstiften zu versehen, ohne daß letztere seitlich heraustreten. Die Vorrichtung gewährleistet zwangläufig genaue und zuverlässige Nageleinschläge sowie die gewünschte Verteilung der Nagel- oder Befestigungsstifte selbst bei ungeübter Bedienung.
Der Schuh braucht bei dieser neuen Vorrichtung nur in die prismenförmige Absatzaufnahme eingesetzt zu werden, in der er sich bereits beim Einlegen selbst ausrichtet und sofort zur Aufnahme des ersten Stiftes bereitliegt. Alsdann wird der Schuh lediglich in die gewünschte Richtung nach hinten rechts und nach hinten links gedrückt, wobei die Stifte — bedingt durch die Ausbildung des Steuerschlitzes ■— höchst genau verteilt werden. Die Vorrichtung arbeitet störungsfrei und vollkommen narrensicher.
009 627/59
Darüber hinaus ist die Vorrichtung so aufgebaut, daß der mit der Absatzaufnahme ausgerüstete Schieber durch eine mittige, entgegengesetzt der Absatzaufnahme am Schieber angreifende Scheitelfeder belastet ist mit dem Vorteil, daß der Schieber immer wieder von selbst in die Anfangs- oder Ausgangsstellung zurückgedrückt wird, so daß der Schieber nach dem Besohlen eines Absatzes schon wieder in der Anfangsstellung zum Einschlagen des ersten Nagelstiftes für den nächsten Absatz bereitsteht.
Beim übergang auf andere Absatzstärken wird die gesamte Vorrichtung, die auf einem nicht gezeichneten Schlitten befestigt ist, in bekannter Weise vor- oder zurückgestellt. Andere Stiftanordnungen sowie Teilungsgrößen werden durch einfaches Austauschen des die jeweilige Form tragenden Schiebers erzielt.
Die Vorrichtung läßt sich denkbar einfach und leicht handhaben; sie kann an alle bereits vorhandenen Nagelmaschinen mit Leichtigkeit angebaut werden. Das bisher übliche Anvisieren der Nagelstiftverteilung entfällt ganz und wird durch Form und Ausbildung des Steuerschlitzes entsprechend der Anzahl der Nagelstifte ersetzt, d. h. Form und Gestaltung des Steuerschlitzes ergeben Anzahl und Verteilung der Nagelstifte, wobei jeder Nageleinschlag durch Zurückdrücken des Schiebers in der durch den Steuerschlitz bestimmten Richtung festgelegt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung teilweise im Schnitt mit angedeutetem Nagelkopf einerseits und dem zu besohlenden Absatz andererseits,
Fig. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 3 die Draufsicht auf die Vorrichtung, und
Fig. 4 bis 6 die verschiedenen Nagelungsstellungen des Steuerschiebers.
Einem Maschinenunterteil A ist ein Nagelkopf B zugeordnet. Ein Absatz C sei zu besohlen. Die Vorrichtung dazu besteht aus einer fest auf der Maschine^ gehaltenen Grundplatte 10 und einem hierauf schwenk- und verschiebbaren Steuerschieber 11. Der Steuerschieber 11 ist mit einer Absatzaufnahme 12 ausgerüstet, die etwa die Form eines Prismas aufweist. Außerdem besitzt der Steuerschieber 11 einen langlochartigen Durchbruch 13 einerseits und einen etwa dreieckigen Steuerschlitz 14 andererseits. Beide Ausnehmungen werden von je einem fest in der Grundplatte 10 sitzenden Stift 15 bzw. 16 durchgriffen.
Außerdem ist der Steuerschieber 11 durch eine entgegengesetzt der Absatzaufnahme 12 angreifende Scheitelfeder 17 mittig belastet. Die gesamte Vorrichtung ist auf der Maschine durch eine einzige Schraube gehalten.
Durch einfaches Auswechseln des Steuerschiebers lassen sich, wenn der Steuerschlitz 14 entsprechend vieleckig ausgebildet ist, wobei jede Ecke des Steuerschlitzes 12 einer Nagelstelle im Absatz entspricht, die verschiedensten Absatzgrößen sowie eine beliebige Anzahl von Nagelstellen vorsehen.
Fig. 4 bis 6 zeigen eine Dreistellen-Nageleinteilung: Fig. 5 die erste oder Anfangsstellung, Fig. 4 und 6 die anderen Nagelungsstellen. Hieraus geht klar hervor, daß nur immer an ein und derselben Stelle B genagelt bzw. gestiftet und daß der Absatz jeweils in diese Stellung gebracht wird.
Bei entsprechend gestaltetem Steuerschieber 11 ließe sich die Vorrichtung abweichend vom Datnenschuh-Absatzbesohlen auch für Herrenschuhe verwenden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Auf einer gestellfesten Grundplatte beweglich gehaltener Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflächen von Schuhwerk, insbesondere beim Aufnageln von Laufflecken auf Pfennigabsätze, dadurch gekennzeichnet, daß zum wechselweisen Führen in eine der Nagelstellungen beim Einlegen des Schuhwerks eine Aufnahme, am schuhwerkfernen Ende eine mittig angreifende Feder (17), ferner ein Langloch (13) sowie ein mehreckiger, vorzugsweise dreieckiger Steuerschlitz (14) vorgesehen und daß Langloch (13) und Steuerschlitz (14) von je einem grundplattenfesten Stift (15 und 16) durchgriffen sind.
2. Steuerschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahme eine etwa prismatische Kerbe (12) vorgesehen ist.
3. Steuerschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Absatzaufnahme (12) höhenverstärkt ist.
4. Steuerschieber nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum auswechselbaren Halten eine Schraube (18) und zum Drehsichern ein Paßstift vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 030 760.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 627/59 10.60
DEF26206A 1958-07-19 1958-07-19 Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk Pending DE1091000B (de)

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DEF26206A DE1091000B (de) 1958-07-19 1958-07-19 Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk

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Publications (1)

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DE1091000B true DE1091000B (de) 1960-10-13

Family

ID=7091926

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DEF26206A Pending DE1091000B (de) 1958-07-19 1958-07-19 Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk

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DE (1) DE1091000B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1030760A (en) * 1903-11-09 1912-06-25 United Shoe Machinery Ab Machine for inserting protectors.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1030760A (en) * 1903-11-09 1912-06-25 United Shoe Machinery Ab Machine for inserting protectors.

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