DE1091000B - Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk - Google Patents
Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von SchuhwerkInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D81/00—Machines for attaching top-lifts
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen auf einer gestellfesten Grundplatte beweglich gehaltenen Steuerschieber
zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflächen von Schuhwerk, insbesondere
beim Aufnageln von Laufflecken auf Pfennigabsätze.
Bei einer Art Nagelautomat ist ein solcher Steuerschieber bereits bekannt, der von einer Stellung in die
nächste verstellt und in jeder Stellung durch einen Riegel festgehalten wird. Neben der Nagel- muß dort also
noch eine Zusatzeinrichtung vorgesehen sein, die den Steuerschieber und dessen Sperriegel im Takte steuert.
Die auf der Unterseite des Steuerschiebers angeordneten Gegenrasten für Verstellen und Sperren nehmen
erheblichen Raum in Anspruch, so daß nur mit verhältnismäßig großen Abständen genagelt werden kann.
Da überdies Nagelvorrichtung, Sohle, Steuerschieber und Steuerung senkrecht übereinanderliegen, können
mit der bekannten Maschine nur Sohlenplatten, nicht aber fertige Schuhe behandelt werden.
Bei Schuhwerkinstandsetzungen, insbesondere beim Besohlen von Absätzen an Damenschuhen und dort
wieder besonders beim Besohlen sogenannter Pfennigabsätze, ist es bisher schwierig, die Befestigungs- oder
Nagelstifte der Absätze so auf der verhältnismäßig kleinen Absatzfläche zu verteilen, daß sie einerseits
dem Absatz genügenden Halt geben, andererseits den Absatzhals aber auch nicht zerstechen. Hierbei besteht
die Gefahr des seitlichen Austretens der Nagelstifte aus dem verhältnismäßig schmal-schlanken Absatzhalsteil,
wobei dann auch dessen Bekleidung, z. B. eine Lederbespannung, beschädigt oder völlig zerstört
wird.
Man hat sich bereits insofern geholfen, als man an der Besohl- bzw. Nagelmaschine einen — bestenfalls
in einer Richtung liegenden — Anschlag vorgesehen hat, an den der Absatzhals einseitig angelegt wird.
Dann muß man jeden zu nagelnden Stift vor dem Einschlag
einzeln mit Hilfe einer Strichmarke anvisieren. Es ist verständlich, daß die Nagelstifte dabei auf der
Absatzfläche im höchsten Maße ungenau verteilt werden. Überdies kann es hierbei vorkommen, daß die
Nagelstifte seitlich aus der Lederbespannung heraustreten. Außerdem ist diese Art des Absatzbesohlens
zeitraubend und daher teuer. Hinzu kommt noch, daß die Arbeitsstelle, also der Nagelkopf mit dem in einer
Richtung laufenden Anschlag, nicht in Augenhöhe, sondern in hierzu waagerecht versetzter Ebene liegt,
so daß genaues Anvisieren von vornherein kaum möglich ist.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, den Steuerschieber der eingangs erwähnten Gattung
zu verbessern. Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß zum wechselseitigen Führen in
Steuerschieber
zum abstandgerechten Verteilen
zum abstandgerechten Verteilen
von Befestigungsstiften
auf Laufflächen von Schuhwerk
auf Laufflächen von Schuhwerk
Anmelder:
Fa. Frobana,
Wuppertal-Barmen, Windhukstr. 80
einer der Nagelstellungen beim Einlegen des Schuhwerks eine Aufnahme, am schuhwerkfernen Ende eine
mittig angreifende Feder, ferner ein Langloch sowie ein mehreckiger, vorzugsweise dreieckiger Steuerschlitz
vorgesehen und daß Langloch und Steuerschlitz von je einem grundplattenfesten Stift durchgriffen
sind.
Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, als Aufnahme
eine etwa prismatische Kerbe vorzusehen.
Ferner kann der Steuerschieber im Bereiche der Absatzaufnahme höhenverstärkt sein, und endlich können
zum auswechselbaren Halten eine Schraube und zum Drehsichern ein Paßstift vorgesehen sein.
Mit Hilfe dieses neuen -Steuerschiebers zum Verteilen der Nagel- oder Befestigungsstifte an Absätzen
gelingt es in einem bisher nicht erreichten Maße, alle Absätze, selbst die mit einem verhältnismäßig kleinen
Absatzkopf ausgerüsteten Pfennigabsätze, höchst genau und mit vollkommener Sicherheit mit Nagelstiften
zu versehen, ohne daß letztere seitlich heraustreten. Die Vorrichtung gewährleistet zwangläufig
genaue und zuverlässige Nageleinschläge sowie die gewünschte Verteilung der Nagel- oder Befestigungsstifte selbst bei ungeübter Bedienung.
Der Schuh braucht bei dieser neuen Vorrichtung nur in die prismenförmige Absatzaufnahme eingesetzt
zu werden, in der er sich bereits beim Einlegen selbst ausrichtet und sofort zur Aufnahme des ersten Stiftes
bereitliegt. Alsdann wird der Schuh lediglich in die gewünschte Richtung nach hinten rechts und nach
hinten links gedrückt, wobei die Stifte — bedingt durch die Ausbildung des Steuerschlitzes ■— höchst
genau verteilt werden. Die Vorrichtung arbeitet störungsfrei und vollkommen narrensicher.
009 627/59
Darüber hinaus ist die Vorrichtung so aufgebaut, daß der mit der Absatzaufnahme ausgerüstete Schieber
durch eine mittige, entgegengesetzt der Absatzaufnahme am Schieber angreifende Scheitelfeder belastet
ist mit dem Vorteil, daß der Schieber immer wieder von selbst in die Anfangs- oder Ausgangsstellung
zurückgedrückt wird, so daß der Schieber nach dem Besohlen eines Absatzes schon wieder in der Anfangsstellung zum Einschlagen des ersten Nagelstiftes für
den nächsten Absatz bereitsteht.
Beim übergang auf andere Absatzstärken wird die gesamte Vorrichtung, die auf einem nicht gezeichneten
Schlitten befestigt ist, in bekannter Weise vor- oder zurückgestellt. Andere Stiftanordnungen sowie
Teilungsgrößen werden durch einfaches Austauschen des die jeweilige Form tragenden Schiebers erzielt.
Die Vorrichtung läßt sich denkbar einfach und leicht handhaben; sie kann an alle bereits vorhandenen
Nagelmaschinen mit Leichtigkeit angebaut werden. Das bisher übliche Anvisieren der Nagelstiftverteilung
entfällt ganz und wird durch Form und Ausbildung des Steuerschlitzes entsprechend der Anzahl der
Nagelstifte ersetzt, d. h. Form und Gestaltung des Steuerschlitzes ergeben Anzahl und Verteilung der
Nagelstifte, wobei jeder Nageleinschlag durch Zurückdrücken des Schiebers in der durch den Steuerschlitz
bestimmten Richtung festgelegt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung teilweise im Schnitt mit angedeutetem Nagelkopf
einerseits und dem zu besohlenden Absatz andererseits,
Fig. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 3 die Draufsicht auf die Vorrichtung, und
Fig. 4 bis 6 die verschiedenen Nagelungsstellungen des Steuerschiebers.
Einem Maschinenunterteil A ist ein Nagelkopf B zugeordnet. Ein Absatz C sei zu besohlen. Die Vorrichtung
dazu besteht aus einer fest auf der Maschine^ gehaltenen Grundplatte 10 und einem hierauf schwenk-
und verschiebbaren Steuerschieber 11. Der Steuerschieber 11 ist mit einer Absatzaufnahme 12 ausgerüstet,
die etwa die Form eines Prismas aufweist. Außerdem besitzt der Steuerschieber 11 einen langlochartigen
Durchbruch 13 einerseits und einen etwa dreieckigen Steuerschlitz 14 andererseits. Beide Ausnehmungen
werden von je einem fest in der Grundplatte 10 sitzenden Stift 15 bzw. 16 durchgriffen.
Außerdem ist der Steuerschieber 11 durch eine entgegengesetzt der Absatzaufnahme 12 angreifende
Scheitelfeder 17 mittig belastet. Die gesamte Vorrichtung ist auf der Maschine durch eine einzige Schraube
gehalten.
Durch einfaches Auswechseln des Steuerschiebers lassen sich, wenn der Steuerschlitz 14 entsprechend
vieleckig ausgebildet ist, wobei jede Ecke des Steuerschlitzes 12 einer Nagelstelle im Absatz entspricht,
die verschiedensten Absatzgrößen sowie eine beliebige Anzahl von Nagelstellen vorsehen.
Fig. 4 bis 6 zeigen eine Dreistellen-Nageleinteilung:
Fig. 5 die erste oder Anfangsstellung, Fig. 4 und 6 die anderen Nagelungsstellen. Hieraus geht klar hervor,
daß nur immer an ein und derselben Stelle B genagelt bzw. gestiftet und daß der Absatz jeweils in
diese Stellung gebracht wird.
Bei entsprechend gestaltetem Steuerschieber 11 ließe sich die Vorrichtung abweichend vom Datnenschuh-Absatzbesohlen
auch für Herrenschuhe verwenden.
Claims (4)
1. Auf einer gestellfesten Grundplatte beweglich gehaltener Steuerschieber zum abstandgerechten
Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflächen von Schuhwerk, insbesondere beim Aufnageln von
Laufflecken auf Pfennigabsätze, dadurch gekennzeichnet, daß zum wechselweisen Führen in eine
der Nagelstellungen beim Einlegen des Schuhwerks eine Aufnahme, am schuhwerkfernen Ende eine
mittig angreifende Feder (17), ferner ein Langloch (13) sowie ein mehreckiger, vorzugsweise dreieckiger
Steuerschlitz (14) vorgesehen und daß Langloch (13) und Steuerschlitz (14) von je einem
grundplattenfesten Stift (15 und 16) durchgriffen sind.
2. Steuerschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahme eine etwa prismatische
Kerbe (12) vorgesehen ist.
3. Steuerschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Absatzaufnahme
(12) höhenverstärkt ist.
4. Steuerschieber nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum auswechselbaren
Halten eine Schraube (18) und zum Drehsichern ein Paßstift vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 030 760.
USA.-Patentschrift Nr. 1 030 760.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 627/59 10.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF26206A DE1091000B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF26206A DE1091000B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091000B true DE1091000B (de) | 1960-10-13 |
Family
ID=7091926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF26206A Pending DE1091000B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Steuerschieber zum abstandgerechten Verteilen von Befestigungsstiften auf Laufflaechen von Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091000B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1030760A (en) * | 1903-11-09 | 1912-06-25 | United Shoe Machinery Ab | Machine for inserting protectors. |
-
1958
- 1958-07-19 DE DEF26206A patent/DE1091000B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1030760A (en) * | 1903-11-09 | 1912-06-25 | United Shoe Machinery Ab | Machine for inserting protectors. |
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