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DE706818C - Nagelvorrichtung, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen - Google Patents

Nagelvorrichtung, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen

Info

Publication number
DE706818C
DE706818C DEB183891D DEB0183891D DE706818C DE 706818 C DE706818 C DE 706818C DE B183891 D DEB183891 D DE B183891D DE B0183891 D DEB0183891 D DE B0183891D DE 706818 C DE706818 C DE 706818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mouthpiece
holder
nail
nailing device
heel lasting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB183891D
Other languages
English (en)
Inventor
John Hoza
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BATA AS
Original Assignee
BATA AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BATA AS filed Critical BATA AS
Application granted granted Critical
Publication of DE706818C publication Critical patent/DE706818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D75/00Nailing devices on pulling-over or lasting machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Nagelvorrichtung, insbesondere für Fersenzwickmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Vervollkommnung der Nagelvorrichtung, insbesondere für Maschinen zum Aufzwicken von Schuhfersen, und besteht in der Art der Befestigung des Nagelmundstückes am Halter der Nagelvorrichtung.
  • Es sind schon Nagelmundstücke in Vorschlag gebracht worden, welche am Halter der Nagelvorrichtung mittels Schrauben befestigt wurden, die durch das Mundstück hindurch in den Halter gehen. Eine solche Befestigungsart hat ein umständliches Ab- und Anbauen des Mundstückes zur Folge, das ziemlich häufig notwendig ist, z. B. beim Brechen der Befestigungsnägel im Füllkanal des Mundstückes. Eine solche Auswechslung erfordert stets viel Zeit und verursacht auch eine vollkommene Unterbrechung des ganzen, mit dem Aufzwicken zusammenhängenden Erzeugungszweiges. Außerdem liegt das Mundstück nach wiederholtem Ausbau gewöhnlich nicht genau an der richtigen Stelle am Halter der Nagelvorrichtung an, was wieder eine einseitige Abnutzung der dann unsymmetrisch in den Füllkanälen des Mundstückes laufenden Hämmer oder ihr Verklemmen im Kanal zur Folge hat.
  • Weiterhin sind Nagelvorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen das Nagelmundstück auswechselbar im Halter befestigt .verden kann, wobei z. B. am Halter der Nagelvorrichtung ein oder mehrere Führungsnuten ausgebildet sind, in welche entsprechende Führungsansätze, die am Nagelmundstück angeordnet sind, eingreifen. Auch ist bei derartigen Anordnungen schon die Anwendung einer Klinke mit einer Feder in Vorschlag gebracht worden, welche jedoch lediglich die Aufgabe haben, beide Teile des zweiteiligen Mundstückes zusammenzuziehen. Bei diesen bekanntgewordenen Einrichtungen können durch die Klinke und die Feder Rückstöße während der Arbeit nicht aufgefangen werden.
  • Dieser Nachteil soll durch den Erfindungsgegenstand behoben werden.
  • Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden, insbesondere für Fersenzwickmaschinen dienenden Nagelvorrichtung, bei welcher ebenfalls das Nagelmundstück mittels einer oder mehrerer Führungsnuten und diesen entsprechenden Führungsansätzen lösbar im Halter eingesetzt ist und entweder die Nuten im Halter und die Führungsansätze im Nagelmundstück oder aber umgekehrt die Führungsansätze im Halter und die Nuten im Nagelmundstück angeordnet sein können, dient gemäß der Erfindung die zur Anwendung gelangende Sperrklinke dazu, nach Einsetzen des Nagelmundstückes in den Halter der Nagelvorrichtung das Mundstück derart abzustützen, daß die Klinke auch den Stoß beim Eintreiben eines Nagels auffängt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher bedeuten: Abb. i einen Grundriß der Anordnung der Fersenzwickwerkzeuge, Abb.2 einen Aufri1J der Anordnung eines Mundstückes an dem Halter der Nagelvorrichtung mit Zuführungskanal, Hammer und den übrigen Vorrichtungen, Abb.3 einen Teil des Nagelmundstückes und Abb. ,4 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Abb. 3.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist an dem am Zwickmaschinenkopf befestigten Halter i ein Nagelmundstück 2 derart eingehängt, daß die Bohrungen 3 dieses Mundstückes genau über den entsprechenden öffnungen 4 des Überschiebers 5 liegen. Dieser überschieber 5 ist mit dem Halter i der Nagelvorrichtung verbunden, so daß er sich während des Betriebes der Zwickmaschine zugleich mit dem 'Mundstück 2 bewegt. Im Halter i sind ferner Schlaghämmer 6 vorgesehen, deren Anzahl der Anzahl der Bohrungen 3 im Mundstück entspricht. Der Halter i ist an seiner Stirnseite, an welcher das Mundstück befestigt «erden soll, abgeschrägt, und zwar derart, daß das Mundstück beim Einsetzen die zum richtigen Einschlagen der Befestigungsnägel erforderliche Neigung besitzt. Auf dieser abgeschrägten Fläche sind vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Führungsnuten vorgesehen, in welche entsprechende Führungsansätze 8 des Mundstückes 2 passen (Abb.3). Die Führungsnuten sind durch eine Ausnehmung 7 unterbrochen, in die ein Vorsprung 13 des Mundstückes hineinragt. Der Vorsprung 13 ist um einen gewissen Teil kürzer bemessen als die Ausnehmung 7, so daß er sich in dieser Ausnehmung bewegen kann. Zum Zwecke der Begrenzung dieser Bewegung ist das Mundstück 2 im Halter i durch einen Anschlag 9 gesichert, der an der oberen Fläche der abgeschrägten, Wand des Halters aufsitzt und dort durch eine verschwenkbare Klinke io gesichert ist, die um den Zapfen i i im Halter i drehbar ist und in der Sicherungslage durch die Feder 12 gehalten wird. Diese Sicherung ist einfach und dabei zuverlässig, denn je mehr das Mundstück 2 durch Aufschlag beansprucht wird, um so stärker wird es durch die Klinke io gesichert, so daß es um so besser hält, je größer der auf das Mundstück 2 von unten, d. h. von der Ferse her, ausgeübte Druck ist.
  • Das Einsetzen und Abnehmen des Mundstückes 2 ist sehr einfach und geht leicht und rasch vor sich. Der Arbeiter drückt die Sicherungsklinke io in den Halter i hinein, schiebt das Mundstück 2 in Richtung nach oben so weit, bis der Vorsprung 13 des Mundstückes 2 mit seiner oberen Kante an die obere Querfläche der Ausnehmung 7 gelangt, wonach das Mundstück 2 in Richtung vom Halter i weg herausgeschwenkt und in Richtung nach unten abgezogen werden kann. Die Hämmer 6 werden hierbei aus den Bohrungen 3 des Mundstückes entfernt, so daß das Mundstück frei wird. Das Ansetzen des Mundstückes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des eben beschriebenen Vorganges.

Claims (1)

  1. PATENT ANS P12UCÜ: \agelvorrichtung, insbesondere für Fersenzwickmaschinen, bei der das Nagelmundstück mittels einer oder mehrerer Führungsnuten und diesen entsprechenden Führungsansätzen lösbar im Halter eingesetzt ist, gekennzeichnet durch eine abgefederte Sperrklinke (i o), die nach Einsetzen des Nagelmundstückes (2) in den Halter (i) der Nagelvorrichtung das Mundstück (2) derart abstützt, daß die Klinke auch den Stoß beim Eintreiben eines Nagels auffängt.
DEB183891D 1937-10-16 1938-07-13 Nagelvorrichtung, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen Expired DE706818C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS706818X 1937-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE706818C true DE706818C (de) 1941-06-06

Family

ID=5454983

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB183891D Expired DE706818C (de) 1937-10-16 1938-07-13 Nagelvorrichtung, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE706818C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0046858A1 (de) * 1980-08-22 1982-03-10 Turner Maschinenbau GmbH Maschine zum Einschlagen von Tacksen im Fersen- und Seitenbereich eines Schuhs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0046858A1 (de) * 1980-08-22 1982-03-10 Turner Maschinenbau GmbH Maschine zum Einschlagen von Tacksen im Fersen- und Seitenbereich eines Schuhs

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