[go: up one dir, main page]

DE364400C - Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh - Google Patents

Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh

Info

Publication number
DE364400C
DE364400C DEC30824D DEC0030824D DE364400C DE 364400 C DE364400 C DE 364400C DE C30824 D DEC30824 D DE C30824D DE C0030824 D DEC0030824 D DE C0030824D DE 364400 C DE364400 C DE 364400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thorns
plates
plate
racing
shoe equipped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC30824D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CREFELDER LEDER und LEDERTREIB
Original Assignee
CREFELDER LEDER und LEDERTREIB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CREFELDER LEDER und LEDERTREIB filed Critical CREFELDER LEDER und LEDERTREIB
Priority to DEC30824D priority Critical patent/DE364400C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE364400C publication Critical patent/DE364400C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/06Running shoes; Track shoes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein mit auswechselbaren Dornen versehener Rennschuh.
  • Es ist ganz allgemein bekannt, die Sohle von Rennschuhen mit spitzen Dornen zu besetzen, die ein Ausgleiten des Läufers auf glattem Boden verhindern sollen. Da nun diese Dorne außerordentlich hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind, so ist es immer ein Hauptbestreben gewesen, sie so anzuordnen, daß sie sich nicht umlegen können. Diesem Zwecke dient allgemein eine Stahlplatte, welche zwischen Lauf- und Brandsohle eingelegt wird, und welche entweder die mit breiten Köpfen versehenen Dorne abdeckt oder aber neuerdings mit den Dornzapfen fest vernietet wird. Bei allen bekannten Rennschuhen stellen sich nun bereits nach ganz kurzem Gebrauche die Dorne schief. Es geschieht dies weniger, weil die Dorne nicht fest genug angenietet oder sonstwie angespannt «=erden können, als vielmehr aus dein Grunde, daß die Stahlschutzplatte in der Regel nicht hinreichend nachgiebig ist, so daß sie infolge der starken Biegungen, denen sie beim Laufen ausgesetzt ist, verbogen wird. Sind nun die Dorne fest mit der Platte vernietet, so werden sie bei Verbiegungen der letzteren ebenfalls aus der Senkrechten gedrängt und nehmen eine schiefe Stellung ein; werden dagegen mit flachen Köpfen versehene Dorne nur von der Stahlplatte lose bedeckt, so verlieren sie nach Verbiegung der letzteren jeden Halt. Um die Lauffläche eines Rennschuhes nachgiebiger zu gestalten und dadurch ein Schiefstellen der Dorne zu verhüten, ist es auch schon bekannt geworden, die Stahlplatte in mehrere quer zum Fußballen verlaufende, getrennt voneinander liegende Einzelplatten zu zerlegen und an jeder dieser Einzelplatten eine Anzahl Dorne zu befestigen. Hierdurch entstehen aber noch größere Übelstände als bei durchgehenden Halteplatten, da nunmehr jede einzelne bedeutend schwächere Platte dem Verbiegen in der nuerrichtung der Sohle ausgesetzt ist. Sodann wird, falls hierbei ein einzelner Dorn auf eine unnachgiebige Stelle des Bodens auftrifft, der ganze Druck auf eine Stelle der Fußsohle übertragen und löst hier einen empfindlichen Schmerz aus. Aber auch die Schuhsohle selbst leidet infolge dieser Anordnung dadurch, daß sie sich nur zwischen den einzelnen Platten durchbiegen kann, so daß sie hier stark beansprucht und leicht brechen wird.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden nun die erwähnten Übelstände dadurch vermieden, daß drei Einzelplatten, in die die gesamte Stahlplatte zerlegt ist, entsprechend den hauptsächlich beanspruchten Stellen auf die Schuhsohle verteilt sind, nämlich auf die Zehenpartie und die beiden Längsseiten des Ballens, wobei aber die drei Einzelplatten teilweise überlappt liegen und so ein nachgiebiges Ganzes bilden, wodurch erreicht wird, daß eine Lagenveränderung einer Platte gelenkig auf die beiden anderen Platten übertragen und ein Ausgleich über die ganze Sohle erzielt wird. Jede Einzelplatte trägt dann in bekannter Weise eine Anzahl, zweckmäßig zwei Dorne.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in vier Abbildungen dargestellt.
  • Es zeigt: Abt>. i eine Ansicht des zusammengesetzten Dornes, Abb. a einen Schnitt durch die Sohle, Abb. 3 eine Draufsicht des Dornes, Abb. ..1. eine Draufsicht auf die Stahlplatten. Die drei Einzelplatten a, b und c eines Schuhes bedecken diejenigen Flächen, die beim Laufen und Springen am meisten beansprucht werden. Diese Platten liegen zum Teil überlappt, so daß die Lagenveränderung einer Platte gelenkig auf die übrigen beiden Platten übertragen und dadurch ein Ausgleich über die ganze Sohle erzielt wird. Sie sind nach Möglichkeit ausgespart, um das Gewicht des Schuhes leicht zu halten. An allen Platten sind zwei Dorne befestigt, von denen jeder aus einem aus leicht vernietbarem Material hergestellten Unterteil d .und dem eigentlichen Dorn e aus zähem Material besteht. Das Unterteil d besitzt einen Zapfen f, welcher durch die Laufsohle g und durch die Stahlplatte a hindurchgesteckt und auf letzterer fest vernietet wird. Ein breiter Kragen k des Unterteiles preßt sich dabei fest an die Laufsohle an. Das Unterteil ist zweckmäßig ganz durchbohrt, um an Gewicht zu sparen, und besitzt Gewinde, in welches der eigentliche Dorn e eingedreht wird. Zu diesem Zwecke ist der Dorn kantig ausgebildet, so daß zum Eindrehen ein Schlüssel verwendet w=erden kann. Auch der über den Kragen vorstehende Zapfen i des Unterteiles ist kantig gehalten, um beim Eindrehen eines Dornes durch einen Gegenschlüssel gehalten zu werden, der ein Drehen und Lösen des Unterteiles in der Stahlplatte verhindert. Auf den Stahlplatten liegt dann in bekannter Weise die Brandsohle k.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh, bei welchem die Halteplatte für die Dorne in Einzelplatten zerlegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden hinteren Platten (a, b) ungefähr parallel zueinander in der Längsrichtung des Fußballens angeordnet sind und sowohl gegeneinander als auch mit der unter der Zehenpartie liegenden Platte (c) teilweise überlappt liegen.
DEC30824D 1921-06-28 1921-06-28 Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh Expired DE364400C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC30824D DE364400C (de) 1921-06-28 1921-06-28 Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC30824D DE364400C (de) 1921-06-28 1921-06-28 Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE364400C true DE364400C (de) 1922-11-24

Family

ID=7019540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC30824D Expired DE364400C (de) 1921-06-28 1921-06-28 Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE364400C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE364400C (de) Mit Dornen ausgestatteter Rennschuh
DE2828561C3 (de) Aus Gummi oder einem anderen Material mit gummielastischen Eigenschaften bestehende Laufsohle für Sportschuhe
CH506261A (de) An den Fuss anpassbarer Schuh, insbesondere Skischuh
DE502698C (de) Kuenstlicher Fuss
DE448241C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Gummilaufflecken an Schuhabsaetzen
DE867968C (de) Gleitschutz
DE617368C (de) Holzlaufsohle
AT128403B (de) Handgerät für Dibbelsaat.
DE399391C (de) Verstellbare Unterstuetzungsvorrichtung fuer den Spitzfuss bei der Herstellung von Gipsabguessen des letzteren
AT206339B (de) Skibindung
DE465175C (de) Lattengestell fuer Mutterschweine
CH466770A (de) Federndes Sprungsportgerät
DE672252C (de) Orthopaedische Fussstuetze
DE1825445U (de) Sportschuhmit insbesondere aus gummi bestehender nockensohle.
DE625313C (de) Spannleisten
DE465674C (de) Runder Absatz fuer Schuhwerk
DE7410865U (de) Laufsohle für Sportschuhe, insbesondere Fußballschuhe
DE828536C (de) Kappe fuer den Grubenausbau
DE357266C (de) Druckkissen mit federnd gelagerten Querbaendern zum Aufkleben von Sohlen an Schuhwerk
DE1117444B (de) Schuhwerk mit orthopaedischer Einlage
AT136474B (de) Arbeitsständer für Schuhmacher.
DE668945C (de) Schlittschuh
DE488978C (de) Schuh
DE550550C (de) Einbaelliger Leisten
AT146281B (de) Gleitschutz für Schuhe, insbesondere für Sportschuhe.