DE1090764B - Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais - Google Patents
Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen RelaisInfo
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- DE1090764B DE1090764B DET15407A DET0015407A DE1090764B DE 1090764 B DE1090764 B DE 1090764B DE T15407 A DET15407 A DE T15407A DE T0015407 A DET0015407 A DE T0015407A DE 1090764 B DE1090764 B DE 1090764B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/02—Bases; Casings; Covers
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- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
- Electromagnets (AREA)
Description
DEUTSCHES
Elektromagnetische Relais haben die Aufgabe, die ihnen zugewiesenen Schaltfunktionen mit größtmögliches:
Betriebssicherheit auszuführen. Diese ist nur dann gewährleistet, wenn die Betriebswerte des Relais
konstant gehalten werden, d. h. wenn sich die Werte der Ansprech- und Abfallerregung und der Haltekraft
des Relais nicht verändern. Die Haltekraft und die Abfallerregung eines Relais sind in hohem Maße abhängig
von der Größe und Beschaffenheit der Auflagefläche zwischen Anker und Kern. An dieser Stelle besteht
auch bei angelegtem Anker ein Luftspalt, der den magnetischen Widerstand des Relais-Eisenkreises,
empfindlich beeinflußt. Es ist daher von Vorteil, diesen Teil eines Relais vor äußeren Einflüssen nach Möglichkeit
zu schützen.
Bekannte Anordnungen für die Erhöhung der Betriebssicherheit von Relais bestehen darin, daß das
ganze Relais in ein Schutzgehäuse eingesetzt wird. Dadurch werden die Kontakte ebenso wie die beweglichen
Teile des magnetischen Kreises vor Feuchtigkeit und der Anlagerung von Fremdkörpern geschützt.
Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß sie den Raumbedarf eines Relais erheblich vergrößert. Außerdem
entfällt die Möglichkeit, eine derartige Schutzeinrichtung auch an einem bereits eingebauten Relais
anzuordnen.
Ferner ist es bekannt, das unbeabsichtigte Andrükken des Ankers eines Relais durch eine Schutzkappe
zu verhindern.
Außerdem sind bereits Relais gebaut worden, bei denen der Kontaktraum und gegebenenfalls der Anker
in einer gemeinsamen Kammer eingeschlossen sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für elektromagnetische Relais, welche bereits
eingebaut sind, zur Erhaltung der gleichbleibenden Haltekraft einen wirksamen Staubschutz zu bilden.
Dieser Staubschutz soll die Bewegung des Ankers und die magnetische Leitfähigkeit des Eisenkreises nicht
beeinflussen, ohne die Nachteile der bekannten Anordnungen zu besitzen. Außerdem soll die Montage
der Staubschutzeinrichtung mit möglichst geringem Aufwand an Arbeitszeit erfolgen.
Bei einer Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit
von elektromagnetischen Relais ist deshalb erfindungsgemäß vorgesehen, daß nur diejenigen
Teile des Relais, welche die Auflagefläche zwischen Anker und Kern bilden, durch eine Schutzkappe eines
elastischen Materials geringer magnetischer Leitfähigkeit bedeckt werden und daß die Schutzkappe nur
durch die Paßform ihrer Innendurchmesser an dem Relais gehalten wird.
Diese Maßnahme ist besonders wichtig bei Remanenzrelais, deren Haltekraft im stromlosen Zustand
des Relais durch den remanenten Fluß des Eisen-Einrichtung zur Verbesserung
der Betriebssicherheit
von elektromagnetischen Relais
von elektromagnetischen Relais
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.r
Berlin-Charlottenburg 1, Ernst-Reuter-Platz
Berlin-Charlottenburg 1, Ernst-Reuter-Platz
Rudolf Böhnisch, Backnang (Württ),
und Josef Blab, München,
sind als Eirunder genannt worden
sind als Eirunder genannt worden
kreises bestimmt wird. Wenn bei einem solchen Relais der Luftspalt zwischen Kern und dem angelegten Anker
durch Oxydation der Auflageflächen oder durch
a5 die Anlagerung von Fremdkörpern vergrößert wird,
dann sinkt die Haltekraft beträchtlich.
Die Erfindung wird an Hand der Abbildungen näher erläutert. Die Fig. 1 zeigt den wichtigsten Teil
eines Flachrelais mit einer aufgesetzten Schutzkappe 2.
Die wesentlichen Teile des Relais bestehen aus dem Anker I1 dem Kern 4 und den Kontaktfedern 7. Am
Anker 1 ist der Betätigungsbügel 3 befestigt. Wenn der Anker 1 vom Kern 4 angezogen wird, bewegt sich
dieser Bügel nach oben, wodurch die Kontakte der Kontaktfedern 7 betätigt werden. Um die Auflagefläche
zwischen dem Kern und dem Anker zu schützen, wird auf den Anker 1 die Schutzkappe 2 aufgeschoben.
Sie besteht aus einem besonders leichten, elastischen, magnetisch nichtleitenden Material. Das Gewicht des
Ankers und die Eigenschaft des Eisenkreises wird daher nicht wesentlich verändert. Die Schutzkappe 2
wird am Betätigungsbügel 3 und am Anker 1 durch Rippen 5 bzw. 8 geführt. Der Kern 4 des Relais ragt
in den Hohlraum der Schutzkappe 2 hinein. Dieser Hohlraum ist so ausgebildet, daß die Bewegung der
mit dem Anker verbundenen Schutzkappe nicht behindert wird. Um die Schutzkappe in unveränderlicher
Lage festzuhalten, kann sie außerdem durch den Kopf einer Schraube 6 gehalten werden.
In Fig. 2 ist die Bodenfläche der Schutzkappe 2 in der Schnittebene A-A dargestellt. In der Mittellinie
der Bodenfläche ist die Rippe 8 angeordnet, welche sich von der Öffnung der Schutzkappe bis etwa in die
Hälfte des Kappenhohlraumes erstreckt. Die Stirn-
009 627/317
Seiten dieser Rippe 8 sind angeschrägt, damit die Schutzkappe 2 leicht auf den Anker 1 aufgesetzt und
wieder abgenommen werden kann, wenn das Gleiten der Rippen durch Unebenheiten des Ankers behindert
wird. Diese Unebenheiten können beispielsweise darin bestehen, daß am Anker 1 in der Gleitbahn der Rippen
vorstehende Schraubenköpfe oder Niete angeordnet sind.
Die Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht der Schutzkappe 2 in vergrößertem Maßstab, wenn diese in
Richtung des in Fig. 1 dargestellten Pfeiles P betrachtet wird. Die beiden Rippen 5 sind an den Stellen 9
angeschrägt. Sie ragen in den Hohlraum der Schutzkappe hinein und haben von der Gegenrippe 8 einen
Abstand d. Dieser Abstand d entspricht der Dicke des
Ankers 1 mit einer solchen Toleranz, daß die Schutzkappe trotz guter Haltewirkung leicht abnehmbar ist.
Da die Schutzkappe aus elastischem Material besteht, ist ihr Durchmesser im Bereich der Kappenöffnung
veränderlich. Dadurch entsteht eine leichte Verspannung der Rippen gegen den Anker, durch welche die
Kappe am Anker gehalten wird.
Die Schutzkappe 2 kann auch am Kern 4 des Relais befestigt werden. In diesem Fall ist der Hohlraum der
Schutzkappe 2 so auszubilden, daß der Anker 1 frei beweglich ist.
Claims (9)
1. Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais, dadurch
gekennzeichnet, daß nur diejenigen Teile des Relais, welche die Auflagefläche zwischen Anker und Kern
bilden, durch eine Schutzkappe (2) aus elastischem Material geringer magnetischer Leitfähigkeit bedeckt
werden und daß die Schutzkappe nur durch die Paßform ihrer Innendurchmesser an dem Relais
gehalten wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe am Kern (4) oder
Anker (1) gehalten wird.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe einen
Hohlraum bildet, in welchem der Anker (1) frei beweglich ist.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (4) des Relais
in einen Hohlraum der Schutzkappe hineinragt, wobei dieser Hohlraum so ausgebildet ist, daß die
Bewegung der mit dem Anker (1) verbundenen Schutzkappe (2) nicht behindert wird.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der
Schutzkappe Rippen (5, 8) aufweist, deren Stirnseiten angeschrägt sind.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (2) auf
die Spitze des Ankers eines Flachrelais aufgesetzt wird.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (2) abnehmbar
ist.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (1) des Relais
zwischen Rippen (5) und Gegenrippen (8) der Schutzkappe (2) eingepaßt ist und die Schutzkappe
durch die gegenseitige Verspannung der Rippen gehalten wird.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (5) der
Schutzkappe (2) an Teilen (3, 6) geführt werden, die am Anker (1) befestigt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 765 484;
österreichische Patentschrift Nr. 126 069.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 765 484;
österreichische Patentschrift Nr. 126 069.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 627/317 10.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15407A DE1090764B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15407A DE1090764B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090764B true DE1090764B (de) | 1960-10-13 |
Family
ID=7547896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET15407A Pending DE1090764B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090764B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT126069B (de) * | 1930-10-18 | 1931-12-28 | Kapsch Telephon Telegraph | Elektromagnetisches Relais. |
| DE1765484U (de) * | 1957-03-06 | 1958-04-24 | Lorenz C Ag | Einrichtung an relais, insbesondere solchen fuer eisenbahnsicherungseinrichtungen. |
-
1958
- 1958-07-19 DE DET15407A patent/DE1090764B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT126069B (de) * | 1930-10-18 | 1931-12-28 | Kapsch Telephon Telegraph | Elektromagnetisches Relais. |
| DE1765484U (de) * | 1957-03-06 | 1958-04-24 | Lorenz C Ag | Einrichtung an relais, insbesondere solchen fuer eisenbahnsicherungseinrichtungen. |
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