DE1199380B - Bimetallschalter mit Fuehrung im Gehaeuse - Google Patents
Bimetallschalter mit Fuehrung im GehaeuseInfo
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- DE1199380B DE1199380B DEE14678A DEE0014678A DE1199380B DE 1199380 B DE1199380 B DE 1199380B DE E14678 A DEE14678 A DE E14678A DE E0014678 A DEE0014678 A DE E0014678A DE 1199380 B DE1199380 B DE 1199380B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/22—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
- H01H73/30—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
- Bimetallschalter mit Führung im Gehäuse Es sind Bimetallschalter bekannt, bei denen das unter der Wirkung einer Feder stehende Schaltglied in der Einschaltstellung durch das freie Ende einer Bimetallfeder gehalten wird, die sich unter dem Einfluß einer elektrischen Beheizung durch den zu sichernden Strom durchbiegt und bei Erreichung einer kritischen Stromstärke das Schaltglied freigibt. Das Schaltglied ist bei den bekannten Ausführungen mit Hilfe eines Führungsbleches in einem Schlitz geführt, der entweder in einer besonderen Schiene am Tragbügel des Schalters oder aber im Tragbügel selbst angeordnet ist. Diese Führungsart hat verschiedene Nachteile. Einmal ist der Materialaufwand ziemlich hoch, da ein ganzer Rahmen hergestellt werden muß, der als U-förmiges Gebilde das Schalterinnere auf drei Seiten umgibt. Zum anderen werden die Schalterabmessungen verhältnismäßig groß, da ein Mindestabstand zwischen Bügel und Kontakten sowie den stromführenden Teilen eingehalten werden muß.
- Die in den Patentansprüchen gekennzeichnete Erfindung beseitigt diese Nachteile.
- In den Figuren ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen, welche Bimetallschalter darstellen, erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Schalter nach der Linie 1-I der F i g. 5, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des Schalters mit teilweise entferntem Gehäuse, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-111 der F i g. 2, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV -der Fig.5, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V -V der F i g. 2, F i g. 6 einen Schnitt ähnlich demjenigen nach F i g. 3 für eine andere Bauweise, F i g. 7 einen Schnitt durch einen Schalter anderer Ausführungsform in Draufsicht auf die Schaltbrücke und F i g. 8 einen Schaltsockel und eine Schaltbrücke mit gebogenen Federkontakten.
- In den Figuren ist mit 1 das Gehäuse bezeichnet, das aus den beiden breiten Seitenwandungen 2 und 3 und ferner aus den schmalen Wandungen 4 und 5, die sich an der Querseite des Gehäuses befinden, sowie aus dem Oberteil 6 besteht, das einen kragenförmigen Aufsatz 7 besitzt.
- Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel steht die Schaltbrücke 8 unter der Wirkung einer Feder 9, die sich einerseits bei 10 auf der Fläche 11 und andererseits bei 12 auf dem Druckknopf 13 abstützt. Dieser Druckknopf ist mit der Schaltstange 14 verschraubt, die ihrerseits an ihrem anderen Ende einen Gewindestutzen 15 aufweist, mit dem sie in die Mutter 16 eingreift.
- In bekannter Weise besitzt die Schaltbrücke 8 ein Kontaktstück 17, das isolierend auf ihr befestigt ist und das sich in dem Schaltmesser 18 fortsetzt. In der Einschaltstellung wird die Brücke 8 durch den Bimetallstreifen 19 gehalten, der einen Schaltkopf 20 aufweist und der in ebenfalls bekannter Weise eine Wicklung 21 besitzt. Diese steht mit der Anschlußfahne 23 in Verbindung. Der Stromanschluß für die Zuführung des Stromes erfolgt mit Hilfe der Anschlußfahne 24, während die Ableitung über die Anschlußfahne 25 vorgenommen wird, die mit den beiden Kontaktfedern 26 in Verbindung steht, zwischen die sich das Kontaktmesser 18 einlegen kann. Bimetallstreifen 19, Kontaktmesser 18 und die Anschlußfahnen 23, 24,25 sind an dem Sockel 27 angebracht.
- Gemäß der Erfindung wird nun die Schaltbrücke 8 an den Wänden des Gehäuses l geführt. Dies kann beispielsweise, wie in F i g. 3 dargestellt, dadurch geschehen, daß die Mutter 16 zwei Ansätze 28 und 29 aufweist, die in Nuten 30 bzw. 31 des Gehäuses 1 geführt sind. Die Nuten 30, 31 gehen in der gesamten Längsrichtung der Seitenwände 2 und 3 des Gehäuses durch, dienen gleichzeitig an ihrem unteren Ende der Fixierung des Sockels 27, der den Nuten entsprechende Stege 32 bzw. 33 besitzt, so daß auch dieser Sockel sicher geführt ist. Er hat eine Bohrung 34, die mit entsprechenden Bohrungen 35, 36 in den Gehäuseseitenwänden 2 und 3 mit dem eingeschobenen Sockel korrespondiert, so daß durch ein einziges Befestigungsmittel, das beim Ausführungsbeispiel als Hohlniet 37 ausgebildet ist, diese Teile zusammengehalten werden. Die Führung kann jedoch auch, wie F i g. 6 zeigt, in der Weise erfolgen, daß die Schaltbrücke 8 Nuten 38 und 39 besitzt, während an den Wänden 2 bzw. 3 des Gehäuses 1 Leisten 40 und 41 vorgesehen sind, welche die Führung in kinematischer Umkehrung zu der in F i g. 3 dargestellten Ausführung bewirken.
- Ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Führung ist in F i g. 7 wiedergegeben. Bei dieser fallen Führungsleisten in Fortfall. Die Schaltbrücke 8 liegt an den Wänden 2, 3, 4 und 5 an. Dabei besitzt die Wandung 4 eine Aussparung 42, in die sich der Bimetallstreifen 19 bei seinem Ansprechen ausbiegen kann. Bei dieser Ausführungsform ist auf alle besonderen Führungsmittel verzichtet.
- Um die Führung weiterhin noch zu stabilisieren, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, auf der Schaltstange 14 ein zylindrisches Führungsstück 43 anzuordnen, das, wie F i g. 2 zeigt, von der Feder 9 umgeben sein kann. Dieses Führungsstück ist in einer Bohrung 44 des Teiles 11 geführt und ergibt nicht nur eine zusätzliche Sicherung für ein einwandfreies Funktionieren des Schalters, sondern verhütet auch ein Verdrücken der auf ihm geführten Feder 9.
- Da bei der vorgesehenen Führung mit Toleranzen gerechnet werden muß, ist es gegebenenfalls vorteilhaft, von der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Kontaktanordnung, die aus dem zwischen die Kontaktfedern 26 eingreifenden Kontaktmesser 18 besteht, abzugehen und eine Kontaktanordnung zu wählen, wie sie in F i g. 8 wiedergegeben ist. Hier ist das Kontaktmesser 18 durch eine gebogene Kontaktfeder 45 und das Kontaktfederpaar 26 durch eine gebogene Kontaktfeder 46 ersetzt. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Anordnung auch bei kleinen Bewegungstoleranzen keine Verklemmung eintreten kann, da die Teile 45, 46 sich flächenhaft aufeinanderlegen und von kleinen Verdrehungen unabhängig sind.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Druckknopfbetätigter Bimetallschalter mit einem die Schalterteile umgebenden Gehäuse, dessen mit einer Kontaktbrücke versehene Schaltbrücke aus Isolierstoff über eine Schaltstange mit dem unter Federdruck stehenden Druckknopf starr verbunden und durch eine in Abhängigkeit vom Strom auslösbare Sperrvorrichtung, z. B. durch einen beheizten Bimetallstreifen, in Einschaltstellung gehalten wird, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Schaltstange in einer Bohrung des Gehäuses und die Schaltbrücke an den inneren Wänden des Gehäuses geführt ist. z. Bimetallschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbrücke an allen vier Wänden des Gehäuses geführt ist. 3. Bimetallschalter nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Schaltbrücke etwa in der Ebene der Schaltachse auf gegenüberliegenden Wandseiten des Gehäuses nach außen hin abgedeckte Führungsnuten oder Führungsstege vorgesehen sind. 4. Bimetallschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsstück in eine seinen Konturen entsprechende Ausnehmung der Schaltbrücke eingelegt ist, dessen seitlich über die Schaltbrücke vorstehende Enden in die entsprechenden, nach außen hin abgedeckten Führungsnuten in der Gehäusewand eingreifen. 5. Bimetallschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück als Platte ausgebildet ist und eine mit Gewinde versehene Mittelbohrung aufweist, in welche das Gewinde der Schaltstange einschraubbar ist. 6. Bimetallschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der den einen Kontakt, den Bimetallstreifen und die Anschlußfahnen tragende, aus einem Isolierwerkstoff bestehende Sockel des Schalters mit einem einzigen Befestigungsmittel an dem Gehäuse befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 964 619, 960 299, 958 035; AEG-Schaltgeräte, Preisliste Sg N 5528 a, Oktober 1953.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL230535D NL230535A (de) | 1957-09-18 | ||
| DEE14678A DE1199380B (de) | 1957-09-18 | 1957-09-18 | Bimetallschalter mit Fuehrung im Gehaeuse |
| CH6310658A CH363395A (de) | 1957-09-18 | 1958-08-20 | Druckknopfbetätigter Bimetallschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14678A DE1199380B (de) | 1957-09-18 | 1957-09-18 | Bimetallschalter mit Fuehrung im Gehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1199380B true DE1199380B (de) | 1965-08-26 |
Family
ID=7068866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE14678A Pending DE1199380B (de) | 1957-09-18 | 1957-09-18 | Bimetallschalter mit Fuehrung im Gehaeuse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH363395A (de) |
| DE (1) | DE1199380B (de) |
| NL (1) | NL230535A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1588186B1 (de) * | 1966-12-02 | 1971-06-09 | Electronics Corp America | Schutzschalter mit thermischer ausloesung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958035C (de) * | 1953-04-21 | 1957-02-14 | Ellenberger & Poensgen | Mehrpoliger Schutzschalter fuer Elektromotoren |
| DE960299C (de) * | 1952-11-11 | 1957-03-21 | Ellenberger & Poensgen | UEberstromschutzschalter |
| DE964619C (de) * | 1950-05-10 | 1957-05-23 | Ellenberger & Poensgen | Thermischer UEberstromschalter |
-
0
- NL NL230535D patent/NL230535A/xx unknown
-
1957
- 1957-09-18 DE DEE14678A patent/DE1199380B/de active Pending
-
1958
- 1958-08-20 CH CH6310658A patent/CH363395A/de unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964619C (de) * | 1950-05-10 | 1957-05-23 | Ellenberger & Poensgen | Thermischer UEberstromschalter |
| DE960299C (de) * | 1952-11-11 | 1957-03-21 | Ellenberger & Poensgen | UEberstromschutzschalter |
| DE958035C (de) * | 1953-04-21 | 1957-02-14 | Ellenberger & Poensgen | Mehrpoliger Schutzschalter fuer Elektromotoren |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1588186B1 (de) * | 1966-12-02 | 1971-06-09 | Electronics Corp America | Schutzschalter mit thermischer ausloesung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL230535A (de) | |
| CH363395A (de) | 1962-07-31 |
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