DE1879128U - Sprungschalteinrichtung fuer elektrische schalter, vorzugsweise endschalter. - Google Patents
Sprungschalteinrichtung fuer elektrische schalter, vorzugsweise endschalter.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
Landscapes
- Manufacture Of Switches (AREA)
Description
Firma K. A. Schmersal & Co., Wuppertal-Barmen, Lenneper Str.
37 - 41
Sprungschalteinrichtung für elektrische Schalter, vorzugsweise
Endschalter.
Die Feuerung betrifft eine Sprungsehalteinrichtung für elektrische
Schalter, bei der elektrisch voneinander getrennte Kontaktbrücken zwischen feststehenden Kontakten sprungartig bewegt
werden, insbesondere auf Endschalter.
Derartige Schalteinrichtungen sind an sich bekannt. In den meisten Ausführungsformen werden hierbei Blattfedern verwendet,
die aufgrund der geringen Stärke des Materials, aus dem sie hergestellt sind, eine genaue Definition des Sprungpunktes
zulassen, bei denen jedoch durch Material- und !Fertigungstoleranzen
sehr bald die Beanspruchungsgrenze erreicht ist und ein zuverlässiges Arbeiten auf die Dauer nicht gewährleistet ist.
Weiter sind Einrichtungen bekannt, bei denen zwei dünnwandige Schneiden Verwendung finden, wobei als Kraftspeicher eine Zugfeder
dient, die in kleinen Löchern der Schneiden-befestigt
>atentanwalt Dipl.-lng. Hans Begrich - Regensburg, Lessingstraße 10 ^*--*-"
ί. 6. 63/W a„:
■wird. Eine derartige Konstruktion ist insoferne nachteilig,
als sich, aufgrund der zusätzlichen Reibungskräfte die Indifferenzzone
im Totpunkt vergrößert.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Sprungschalteinrichtung vorzusehen,
bei der eine Druckfeder zwischen zwei dünnwandigen Schneiden angeordnet ist, die sich in ihren Gegenlagern frei
bewegen können, deren Befestigung in den Endlagen aber so vorgenommen wird, daß die Schneiden nicht durch eine ungewollte
Bewegung, z.B. durch Abrutschen eines Schraubenziehers, aus der lagerung gehoben werden können.
Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch erreicht, daß Schneiden vorgesehen sind, deren eines Ende jeweils in einem
Federteller gelagert ist und deren anderes Ende in ein Schneidenlager in der Weise eingreift, daß eine Nase bzw. ein Ansatz der
Schneide sich in eine Aussparung des Lagers erstreckt.
Die Kontaktbrücken des Schalters sind durch einen Isolierkörper voneinander getrennt, der die äußeren Schneidenlager aufnimmt.
Die inneren Schneidenlager werden in Federtellern ausgebildet,
die vorzugsweise eine den Kraftspeicher darstellende Druckfeder enthalten, die die Schneidelemente von der Mittelachse nach aussen
drückt. Die Schneiden selbst sind starr ausgebildet, d.h. sie biegen sich bei einer Betätigung des Schalters nicht durch,
sondern drücken die Druckfeder bei einer Betätigung zusammen. Während an den Federtellern eine normale Schneidenlagerung für
die Schneiden vorgesehen ist, ist die Schneidenlagerung an den
atentanwalt Dipl.-lng. Hans Begrich - Regensburg, Lessingstraße 10
Blatt 3 zum Schreiben vom 26. 6. 63/Wan:
Isolierteilen so ausgebildet, daß der größere Teil des Schneidenendes
ebenfalls in gewöhnlicher Weise als Schneidenlagerung ausgeführt ist, während ein kleinerer Teil des Schneidenendes
einen Fortsatz aufweist, der in eine von der Schneidenlagerung nach außen verlaufende Aussparung im Isolierkörper eingreift
und dort frei beweglich ist. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Schneide ihre einmal eingenommene Stellung beibehält
und nicht durch Unachtsamkeit aus den beiden Schneidenlagerungen herausgedrückt wird.
Die Druckfeder wird in die beiden Federteller eingesetzt und ist dadurch gegen mechanische Beschädigung bzw. Beeinflussung
geschützt. Sie ist dabei in einer Querbohrung der Federführung untergebracht.
Die Neuerung wird nun in Verbindung mit der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht des Schalters, wobei Teile geöffnet dargestellt sind,
Fig. 2 im vergrößerten Maßstab eine neuerungsgemäße Schneidenlagerung
in seitlicher Ansicht und
Fig. 3 die Schneidenlagerung nach Fig. 2 in Aufsicht.
An dem Druckbolzen 1 des Schalters ist eine Federführung 2 angebracht,
die in einer Querbohrung 3 eine Druckfeder 4 aufweist, welche in zwei Druckteller 5 eingesetzt ist. Die Druckteller'
weisen auf ihren einander abgewandten Seiten jeweils ein
'atentanwalt Dipl.-lng. Hans Begrich - Regensburg, Lessingstraße 10
Blatt 4 zum Schreiben vom 26 . 6. 63/W an:
Blatt 4 zum Schreiben vom 26 . 6. 63/W an:
Schneidenlager 6 auf, in welchem jeweils ein Ende einer Schneide 7 gelagert ist. Das entgegengesetzte Ende der Schneide
7 besitzt einen schmalen Ansatz "bzw. eine Nase 8, die sich in einen Isolierkörper 9 hineinerstreckt. Die Schneide 7 liegt
z. Teil in einer Schneidenlagerung 10 auf, die im Isolierkörper 9 ausgebildet ist} der nasenartige Atisatz 8 der Schneide
7 ist in einen erweiterten Raum 11 im Isolierkörper 9 eingeführt,
der sich nach außen direkt an die Schneidenlagerung
10 anschließt. Die Kante 12 der Schneide 7 liegt bei 13 in der
Schneidenlagerung 10 an und der Ansatz 8 ist in der Aussparung
11 frei bewegbar.
Durch Betätigung des Druckbolzens 1 wird die Federführung 2 mit den Federtellern und der inneren Schneidenlagerung in dem
in Pig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel nach unten gedruckt, so daß die untere Kontaktbrücke 15» die auf den festen Kontakten
17 aufliegt, außer Kontakteingriff kommt und auf die entgegengesetzte Kontaktstellung umspringt, bei der die Kontaktbrücke
H auf den festen Kontakten 16 aufliegt.
Claims (5)
1. Sprungsehalteinrieh.tung für elektrische Schalter, bei der
elektrisch voneinander getrennte Kontaktbrücken zwischen feststehenden Kontakten sprungartig bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß Schneiden (7) vorgesehen sind, deren eines Ende jeweils in einem Federteller (5) gelagert ist und deren anderes
Ende in ein Schneidenlager (10) in der Weise eingreift, daß eine Nase (8) der Schneide (7) sich in eine Aussparung (11) des
Lagers (10) erstreckt.
2. Sprungsehalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Druckfeder (4) zwischen den beiden Schneiden (7) vorgesehen ist, die den die Schneiden unter Druck setzenden
Kraftspeicher darstellt.
3. Sprungsehalteinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneiden (7) starr ausgebildet sind.
4. Sprungsehalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfeder (4) in einer Bohrung (3) untergebracht ist.
5. Sprungsehalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfeder (4) vollkommen eingeschlossen ist.
5 -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963SC034069 DE1879128U (de) | 1963-07-09 | 1963-07-09 | Sprungschalteinrichtung fuer elektrische schalter, vorzugsweise endschalter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963SC034069 DE1879128U (de) | 1963-07-09 | 1963-07-09 | Sprungschalteinrichtung fuer elektrische schalter, vorzugsweise endschalter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1879128U true DE1879128U (de) | 1963-09-12 |
Family
ID=33180093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963SC034069 Expired DE1879128U (de) | 1963-07-09 | 1963-07-09 | Sprungschalteinrichtung fuer elektrische schalter, vorzugsweise endschalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1879128U (de) |
-
1963
- 1963-07-09 DE DE1963SC034069 patent/DE1879128U/de not_active Expired
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