DE1125997B - Leuchttaste - Google Patents
LeuchttasteInfo
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- DE1125997B DE1125997B DEW22253A DEW0022253A DE1125997B DE 1125997 B DE1125997 B DE 1125997B DE W22253 A DEW22253 A DE W22253A DE W0022253 A DEW0022253 A DE W0022253A DE 1125997 B DE1125997 B DE 1125997B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/32—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
- H01H3/50—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring
- H01H3/503—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring making use of electromagnets
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- Electromagnetism (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
Description
- Leuchttaste Gegenstand der Erfindung ist eine elektromagnetische in der Einschaltstellung gehaltene Leuchttaste, die vor allem in der Fernmeldetechnik Verwendung findet.
- Bei den bekannten Leuchttasten wird ein Erregerstromkreis für ein Elektromagnet eingeschaltet, der einen an der Drucktaste befestigten Anker anzieht; dadurch wird der gleichzeitig betätigte Kontaktfedersatz in seiner eingenommenen Stellung festgehalten. Durch das Schalten einer anderen Taste wird z. B. ein Ruhekontakt und damit der Erregerstromkreis wieder unterbrochen, so daß die durch den Elektromagneten gehaltene Taste in ihre Ausgangsstellung zurückgeht.
- Diese Magnettasten sind verhältnismäßig groß, kompliziert und ihre Herstellung teuer. Außerdem ergibt sich der Nachteil, daß die Taste nicht in ihrem Inneren mit einer Lampe versehen werden kann, weil der Elektromagnet in axialer Richtung der Drucktaste angebracht ist.
- Man ist daher gezwungen, zusätzlich eine Leuchtsignallampe, die räumlich von der Magnettaste getrennt ist, anzuordnen, deren Aufleuchten und Erlöschen von der Magnettaste gesteuert wird.
- Es sind auch Leuchttasten bekannt, bei denen der Elektromagnet beispielsweise in dem hohl ausgebildeten Drucktastenrohr angeordnet ist.
- Man ordnet den Magneten auch gern in Achsrichtung des Drucktastenrohres an, weil in dieser Richtung meist genügend Raum zum Unterbringen der Bauteile gegeben ist, während eine seitliche Anordnung vermieden wird, um nicht breiter werden zu müssen. In Abweichung von dieser Voreingenommenheit des Fachmannes wird bei der erfindungsgemäßen Leuchttaste wenigstens ein Elektromagnet neben dem Drucktastenrohr vorgesehen, dessen kleinstes Ausmaß senkrecht zum Drucktastenrohr liegt und dessen Wirkfiuß in Richtung zur auf den Anker ausübenden Kraft gerichtet bzw. gelenkt ist. Bei einer solchen erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Abmessung trotzdem auch seitlich sehr gering, und es ergibt sich eine gute Funktion vor allem dann, wenn der dem Polschuh zugeordnete Anker beweglich eingehängt angeordnet ist.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Polschuhebene des oder der Elektromagneten senkrecht zur Achse des Drucktastenrohres.
- Ein besonders kleines Bauelement läßt sich auch dadurch erreichen, daß der Elektromagnet und die Kontaktfedersätze etwa in gleicher Höhe angeordnet werden.
- Bei einer weiteren Ausführungsform kann sich der Elektromagnet zwischen wenigstens zwei Kontaktsätzen - vorzugsweise in Achsebene des Drucktastenrohres - befinden. Es ist auch möglich, alle Kontaktfedersätze in einem Kontaktfedersatz unterzubringen.
- Der Anker kann auch in einer Platte gehalten und diese am Steuernocken befestigt sein. Die Platte kann beidseitig mit einer Nut versehen werden, die in einer Verengung der Ausnehmung des Ankers eingreift.
- Der Anker kann in einem Durchbruch des Tastenträgers geführt sein; die Kante des Durchbruches dient dann als Widerlager für den Anker.
- Ein Steuerstift, dem ein Kontaktsatz zugeordnet ist, kann gleichzeitig als Befestigungsmittel für die Platte dienen.
- Der Kontakt zur Unterbrechung des Erregerstromes kann zusätzlich auf den Schaltkontakten für das Fernmeldegerät angebaut werden.
- Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnung zeigen Einzelheiten der Erfindung im Beispiel. So zeigt beispielsweise Fig. 1 eine Seitenansicht der Magnet-Leuchtdrucktaste, Fig. 2 eine Rückansicht der Magnet-Leuchtdrucktaste, wobei die Kontaktsätze fortgelassen worden sind, Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht; alle Kontaktfedern, auch die für die Unterbrechung des Erregerstromkreises vorgesehenen Kontakte sind nebeneinander angeordnet, Fig. 4 einen beweglich ausgeführten Anker in der Perspektive.
- Im Kontaktsatzträger 1 ist das Drucktastenrohr 2 axial verschiebbar gelagert. Das Drucktastenrohr 2 trägt an einem Ende eine abnehmbare Kappe 3, die oben mit einer Linse 4 aus durchsichtigem Material versehen ist. Am anderen Ende des Drucktastenrohres 2 befindet sich die Schraubenfeder 5, die das Drucktastenrohr 2 stets nach oben drückt. Im Inneren des Drucktastenrohres 2 befindet sich eine Fernsprechlampe 7, die von der Lampenfeder 18 gehalten wird; ist die Magnettaste eingeschaltet, dann wird die Linse 4 beleuchtet.
- Mit dem axial verschiebbaren Drucktastenrohr2 ist der Steuernocken 8 fest verbunden. Beim Drücken der Taste über den Pimpel 9 hinaus wird ein Kontaktfedersatz 10 in bekannter Weise gesteuert und über den im Steuernocken 8: befestigten Steuerstift 11 der Kontakt 12 des Erregerstromkreises betätigt.
- An der Längsseite des Kontaktsatzträgers 1 sind die Erregerspule 13 und der Polschuh 14 befestigt. Auf der Rückseite des Steuernockens 8 ist mittels einer Platte 15 der beweglich eingehängte Anker 16 angebracht. Wie aus den Fig.1 und 4 ersichtlich, ist die Platte 15 durch den Steuerstift 11 am Steuernocken 8 befestigt worden. Die Platte 15 ist an der unteren Stirnseite T-förmig ausgebildet; hier ist der Anker 16 beweglich eingehängt. Das bewegliche Befestigen des Ankers hat den Vorteil, daß derselbe beim Niederdrücken der Taste einwandfrei auf der Kante des Durchbruches 17 des Tastenträgers 1 und auf der Stirnseite des Polschuhes 14 aufliegt, so daß kein Luftspalt an den beiden Auflageflächen entstehen kann; somit kommt ein vollkommener magnetischer Schluß zustande.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetische in der Einschaltstellung gehaltene Leuchttaste, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Elektromagnet (13) neben dem Drucktastenrohr (2) vorgesehen ist, dessen kleinstes Ausmaß senkrecht zum Drucktastenrohr liegt und dessen Wirkfluß in Richtung zur auf den Anker (16) ausübenden Kraft gerichtet bzw. gelenkt ist.
- 2. Leuchttaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhebene des Elektromagneten (13) senkrecht zur Achse des Drucktastenrohres (2) angeordnet ist.
- 3. Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (13) und die Kontaktfedersätze (10) im gleichen Höhenbereich liegen.
- 4. Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (13) zwischen wenigstens zwei Kontaktfedersätzen, vorzugsweise in der Ebene durch diese Kontaktsätze und die Achse des Drucktastenrohres, angeordnet ist.
- 5. Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (16) in einer am Steuernocken (8) befestigten Platte (15) gehalten ist.
- 6. Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (15) beidseitig eine Nut (15a) aufweist, die in eine Verengung (16a) der Ausnehmung (16 b) von dem Anker (16) eingreift.
- 7. Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (16) in einem Durchbruch des Tastenträgers geführt ist und die Kante (17) des Durchbruches als Widerlager für den Anker (16) dient. B.
- Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerstift (11) gleichzeitig als Befestigungsmittel für die Platte (15) dient.
- 9. Leuchttaste nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt zur Unterbrechung des Erregerstromes zusätzlich auf den Schaltkontakt für das Fernmeldegerät angebaut ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 974; deutsche Auslegeschrift Nr. 1014170; USA.-Patentschriften Nr. 2 234 954, 2 424 574, 2610237.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW22253A DE1125997B (de) | 1957-11-16 | 1957-11-16 | Leuchttaste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW22253A DE1125997B (de) | 1957-11-16 | 1957-11-16 | Leuchttaste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1125997B true DE1125997B (de) | 1962-03-22 |
Family
ID=7597241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW22253A Pending DE1125997B (de) | 1957-11-16 | 1957-11-16 | Leuchttaste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1125997B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1465742B1 (de) * | 1964-11-02 | 1971-02-25 | Illinois Tool Works | Beleuchtbarer Druckknopfschalter |
| DE2142887A1 (de) * | 1970-10-23 | 1972-04-27 | Cherry Electrical Prod | In einer Schalttafel montierbarer Schalter |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2234954A (en) * | 1938-10-03 | 1941-03-18 | Paul R Bergman | Illuminated push button |
| US2424574A (en) * | 1943-10-16 | 1947-07-29 | Marco Vincent Anthony | Signal light |
| US2610237A (en) * | 1949-11-16 | 1952-09-09 | Lloyd N Benner | Electric power indicating switch |
| DE923974C (de) * | 1952-07-27 | 1955-02-24 | Standard Elek Zitaets Ges Ag | Taste mit elektromagnetischer Sperrung fuer Fernmeldeanlagen |
| DE1014170B (de) * | 1955-10-08 | 1957-08-22 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Hafttasten-Streifen fuer Fernmeldeanlagen |
-
1957
- 1957-11-16 DE DEW22253A patent/DE1125997B/de active Pending
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