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DE1089001B - Wagenvorzieher fuer Foerderwagen - Google Patents

Wagenvorzieher fuer Foerderwagen

Info

Publication number
DE1089001B
DE1089001B DED22546A DED0022546A DE1089001B DE 1089001 B DE1089001 B DE 1089001B DE D22546 A DED22546 A DE D22546A DE D0022546 A DED0022546 A DE D0022546A DE 1089001 B DE1089001 B DE 1089001B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
memory
driver
piston
car puller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22546A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alwin Duesterloh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Duesterloh GmbH
G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH
Original Assignee
G Duesterloh GmbH
G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G Duesterloh GmbH, G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH filed Critical G Duesterloh GmbH
Priority to DED22546A priority Critical patent/DE1089001B/de
Publication of DE1089001B publication Critical patent/DE1089001B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/08Devices with reciprocated pushing bars or like driving mechanisms combined with the track for shunting or hauling cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Wagenvorzieher für Förderwagen Die Erfindung betrifft einen Wagenvorzieher für Förderwagen mit zwei oder mehreren gegenläufig hin-und herbewegten, über Kolben und Kolbenstangen hydraulisch betätigten Mitnehmern.
  • Der Nachteil der bekannten Vorzieher dieser Art besteht darin, daß wegen der verschiedenen Abstände der Wagenachsen, gegen die der Mitnehmer bei seiner Hubbewegung anschlägt, um die Mitnahme des Wagens zu bewirken, und der verschiedenen Größe der Hubbewegung eine gleichmäßige Vorwärtsbewegung der Förderwagen nicht zu erzielen ist. Der jeweils getriebene Mitnehmer trifft auf die Wagenachse, deren Geschwindigkeit sich bereits verringert hat, nachdem der sich gerade zurück bewegende Mitnehmer außer Eingriff gekommen ist. Der zunächst leer vorwärts laufende Mitnehmer wird demzufolge nach Eingriff mit der Achse schlagartig abgebremst. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Schlag zu dämpfen, um gefahrlos mit höheren Leistungen, Wagengewichten und Geschwindigkeiten arbeiten zu können.
  • Bekannt ist bereits eine Aufschiebevorrichtung für Förderwagen, die im wesentlichen aus einem Druckluftarbeitszylinder besteht, an dessen Kolbenstange gelenkig ein Stößel befestigt ist, und bei der die Druckluft nicht direkt auf den Arbeitskolben, sondern auf eine Arbeitsflüssigkeit wirkt, und bei der außerdem eine Dämpfungsvorrichtung, z. B. ein Drosselventil, derart angebracht ist, daß der von der unter Druck gestellten Flüssigkeit beaufschlagte Kolben sich mit einer von der Belastung des Stößels unabhängigen Geschwindigkeit bewegt.
  • Ferner ist ein hydraulischer Förderwagenvorschieber zum Beschleunigen eines in Bewegung befindlichen Förderwagens mit die Vorschubkraft erzeugendem Arbeitskolben, insbesondere für Untertagebetriebe, mit zwei nebeneinander angeordneten Zylindern, deren Kolben zum abwechselnden Vorschieben gegenläufig arbeiten, bekannt, bei dem auf dem Vorschubhub zwei verschieden große Kolbenflächen nacheinander zur Wirkung kommen, wobei die kleinere Fläche dem ersten, bis zum Erreichen des Wagens mit der hohen Einholgeschwindigkeit zu durchlaufenden Hubteil und die größere Fläche dem anschließenden Hubteil zugeordnet ist, der bei gesteigerter Kolbenkraft eine im Vergleich zur Einholgeschwindigkeit verminderte Geschwindigkeit hat. Dabei sind ein Arbeitszylinder für den großen Kolben und ein Hilfszylinder für den kleineren Anlaufkolben gleichsinnig an eine gemeinsame Steuerdruckleitung unter Einschaltung eines Ventils angeschlossen, das den Zutritt der Druckflüssigkeit zum Arbeitszylinder erst nach Einholung des Förderwagens freigibt. Als Ventil soll ein Doppelrückschlagventil mit zwei in entgegengesetzten Richtungen öffnenden Ventilkörpern dienen. Bei den in den Druckleitungen dieser Vorrichtung angeordneten Ventilen handelt es sich nicht um hydraulische Speicher. Bei einem Rückschlagventil werden alle Teile von der Flüssigkeit umströmt, und eine Volumenänderung tritt nicht ein. Somit ist die Voraussetzung für eine Speicherwirkung nicht gegeben.
  • Bei einem Wagenvorzieher für Förderwagen mit zwei oder mehreren gegenläufig hin- und herbewegten, über Kolben und Kolbenstangen hydraulisch betätigten Mitnehmern, deren antreibende Kolben unmittelbar nach ihrer Richtungsumkehr mit befristet vergrößerter Kolbengeschwindigkeit zum Zwecke der Einholung des angetriebenen Wagens laufen und bei gesteigerter Kolbenkraft eine im Vergleich zur Einholgeschwindigkeit befristet verminderte Geschwindigkeit annehmen, sind gemäß der vorliegenden Erfindung in der Leitung zwischen der die Druckflüssigkeit liefernden Pumpe und den Arbeitszylindern ein oder mehrere hydraulische Speicher angeordnet, deren Volumen so groß gestaltet ist, daß die durch ihn bzw. sie bewirkte Geschwindigkeitserhöhung des Mitnehmers beendet ist, wenn dieser die Achse eingeholt hat.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Stoß beim Auftreffen des Mitnehmers auf die vorzutreibende Achse des Förderwagens bei geringerem Druckanstieg stattfindet, da durch den plötzlichen Druckanstieg zunächst der Speicherraum bei gleichzeitiger und allmählicher Zunahme der Beschleunigungskraft gefüllt wird, ehe die völlige Vortriebsenergie auf den Wagen wirkt. Die Geschwindigkeit des Mitnehmers zu Beginn des Vorhubes während des Leerweges, der durch die Klinkenbewegung erzwungen wird und währenddessen der Mitnehmer der Achse des Förderwagens nacheilt, wird durch die Speicherfüllung erhöht, so daß der Mitnehmer die Achse nach kürzerer Zeit erreicht und demzufolge auch die Geschwindigkeit des Förderwagens noch nicht so weit abgesunken ist, wie dies bisher der Fall war. Der Leerweg während des Vorschubhubes wird also verkürzt und damit der Eingriffsweg während des Vorhubes vergrößert. Außerdem wird die Schlagwirkung beim Auftreffen des Mitnehmers auf die Achse verringert. Dadurch, daß das Volumen des Speichers so groß gewählt wird, daß die durch ihn bewirkte Geschwindigkeitserhöhung des Mitnehmers beendet ist, wenn dieser die Achse eingeholt hat, hat der Mitnehmer im Augenblick des Auftreffens auf die Achse die Normalgeschwindigkeit, die allein durch die Pumpenförderung bestimmt ist.
  • Der oder die Speicher können an beliebiger Stelle der Druckleitung zwischen Pumpe und dem Umsteuerorgan angeordnet werden. Besonders vorteilhaft ist es, je einen Speicher zwischen dem Umsteuerorgan und dem den Vortrieb bewirkenden Zylinderraum eines jeden Zylinders anzuordnen.
  • Die Unterteilung des Speicherraumes gibt weiterhin die Möglichkeit, bei Verwendung von in an sich bekannter Weise in Längsrichtung versetzten Vorschubzylindern den Gesamthub in zwei hintereinander wirksam werdende Abschnitte mit praktisch stoßfreier Übergabe zwischen diesen Hubabschnitten zu teilen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 die Draufsicht auf einen Wagenvorzieher, Abb.2 eine Ansicht des zu dem Wagenvorzieher gemäß Abb. 1 gehörigen Antriebes, Abb.3 ein Weg-Geschwindigkeits-Diagramm des Mitnehmers und des Förderwagens zu Beginn des Vorschubes und Abb. 4 die Draufsicht auf eine Wagenvorzieher mit in Längsrichtung versetzten Vorschubzylindern.
  • Der hydraulische Vorzieher gemäß Abb. 1 und 2 besteht aus den beiden Zylindern 1 und 2 mit Kolbenstangen 3 und 4, die beide mit abgesetzten Kolben vorzugsweise gleicher Größe versehen sind. An den Enden der Kolbenstangen 3 und 4 sind die Mitnehmerschlitten 5 und 6 befestigt, die mit den Mitnehmern 7 und 8 versehen sind. Der Mitnehmerschlitten 5 gleitet in einer Bahn 9 und Schlitten 6 in einer Bahn 10 des Gestelles 11, welches zwischen den Schienen 12 und 13 angeordnet ist. Die Druckflüssigkeit fließt dem Umsteuerorgan 14 durch eine Druckleitung 15 zu. Der Rückfluß erfolgt durch die Leitung 16 in den Flüssigkeitsbehälter- 17.
  • Das Umsteuerorgan 14 verbindet die Druckflüssigkeitsleitung 15 in dem einen Falle mit den Zylinderräumen 1" und 2' und die Rückleitung 16 mit den i Zylinderräumen 1' und 2". Hierbei bewegen sich Kolbenstange 3 und Schlitten 5 in Richtung des Pfeiles 18 und Kolbenstange 4 mit Schlitten 6 in Richtung des Pfeiles 19. Erreichen die Schlitten 5 die hintere Endstellung und Schlitten 6 die vordere Endstellung, was gleichzeitig oder angenähert gleichzeitig geschieht, so werden das Umsteuerorgan 14 in bekannter Weise umgesteuert und damit die Druckleitung 15 mit den Zylinderräumen 1' und 2" und die Rückflußleitung 16 mit den Zylinderräumen 1" und 2' verbunden. Schlitten 5 bewegt sich demzufolge in Richtung des Pfeiles 19 und Schlitten 6 in der Gegenrichtung.
  • Auf dem Flüssigkeitsbehälter 17 ist ein Elektromotor 20 angeordnet, der über eine Kupplung die Pumpe 21 antreibt. Diese saugt aus dem Behälter 17 die Flüssigkeit an und drückt sie in die Leitung 22. Mittels eines T-Stückes 23 ist ein Sicherheitsventil 25 an die Leitung 22 angeschlossen, von dem aus eine Abflußleitung 26 in den Behälter 17 zurückführt. In diese Leitung 26 mündet über ein T-Stück 24 auch die Rückflußleitung 16. Ein weiteres T-Stück 23 a schließt einen Speicher 27 an die Leitung 22 an, der mit einem Ablaß- oder Ladeventil 28 versehen ist. Die Leitung 22 mündet schließlich in die Druckflüssigkeitsleitung 15.
  • In Abb. 1 sind die Achsen 29, 30 und 31, 32 zweier in Richtung des Pfeiles 19 vorzuschiebender Förderwagen gestrichelt angedeutet. In der dargestellten Lage stößt der Mitnehmer 7 an die Achse 31, und Mitnehmer 8 läuft frei in Richtung des Pfeiles 18 zurück, wobei er ausklinkend unter den Achsen 32 und 31 hindurchläuft. Sobald er in die hintere Endstellung gelangt ist, ist die Achse 31 so weit in Richtung des Pfeiles 19 vorgerückt, daß der wieder vorstoßende Mitnehmer 8 sie sicher erfaßt. Beim Anschlag des Mitnehmers 8 an der Achse 31 wird der Stoß durch den Speicher 27 so weit gemildert, daß der Druck in der Druckleitung 16, 22 denjenigen Druck, bei dem das. Sicherheitsventil 25 öffnet, nicht übersteigt.
  • In Abb. 3 ist der Weg dargestellt, den der Schlitten 6 mit dem Mitnehmer 8 zu Beginn seines Vorschubes zurücklegt. Befindet sich der Mitnehmer 8 im hinteren Umkehrpunkt 80, so steht die Achse 31 in der Stellung 310. Die Geschwindigkeit W der Achse 31 in Stellung 310 entspricht genau derjenigen Wo, die durch die Fördermenge der Pumpe 21 und den Kolbenquerschnitt im Zylinder 1 bestimmt ist. Da der Mitnehmer 7 die Achse 31 in dem Augenblick losließ, als der Mitn.ehmer 8 in die hintere Umkehrstellung 80 gelangte, verzögert sich die Geschwindigkeit der Achse 31 mit fortschreitender Bewegung in Richtung 19, so daß sich der Geschwindigkeitsverlauf ergibt, wie er durch die strichpunktierte Linie W-W-W dargestellt ist.
  • Der Mitnehmer 8 erfährt im Umkehrpunkt 80 eine rasche Beschleunigung. Der Geschwindigkeitsverlauf ist für einen Vorzieher ohne den erfindungsgemäßen Speicher in voller Linie dargestellt. In diesem Falle hat die Geschwindigkeit C des Mitnehmers 8 bereits nach sehr kurzer Zeit bei Punkt 81 die Geschwindigkeit Co erreicht, die im Leergang etwas höher liegt als die Geschwindigkeit Wo, da im Leergang die Leckverluste kleiner sind und die Motordrehzahl zunimmt. Bei dem geringen Unterschied zwischen Wo und Co kann der Mitnehmer 8 die Achse 31 nur dann einholen, wenn die Geschwindigkeit des Wagens W wesentlich absinkt. Dies ist im Punkt 82 der Fall, der mit dem Punkt 312 zusammenfällt, an dem die Geschwindigkeit W der Achse 31 auf W2 gesunken ist. Die Geschwindigkeit des Mitnehmers 8 wird durch das Auftreffen auf die Achse 31 scharf abgebremst und fällt ebenfalls auf den Wert W2. Zufolge der geringen Kompressibilität der Druckflüssigkeit steigt der Druck im hydraulischen System plötzlich sehr hoch. Der Druck im Raum 2' des Zylinders 2 steigt steil an, so daß das Sicherheitsventil 25 öffnet und vom Punkt 82, 312 bis zum Erreichen der Geschwindigkeit Wo im Punkt 313, 83 abbläst. Von hier an sind die Geschwindigkeiten W der Achse 31 und die Geschwindigkeit C des Mitnehmers 8 gleich Wo bis zum vorderen Umkehrpunkt, an dem sieh das Spiel für den Mitnehmer 7 und Zylinder 1 an der nächsten verfügbaren Achse wiederholt.
  • Wird dagegen erfindungsgemäß der Speicher 27 in die Druckleitung eingeschaltet, so entsteht ein wesentlich günstigerer Verlauf der Geschwindigkeitskurve. Im Umkehrpunkt 80 steht dann nämlich außer der Pumpenförderung auch das Speichervolumen zur Verfügung. Demzufolge steigt gemäß der gestrichtelten Kurve die Geschwindigkeit C des Mitnehmers 8 auf einen weit höheren Wert C an, der im Punkt 84 erreicht wird, und fällt dann wieder, bis sich der Speicher 27 auf denjenigen Druck entladen hat, der seiner Vorspannung oder bei geringerer Vorspannung dem Leerlaufwiderstand des Schlittens 6 entspricht. Die Geschwindigkeit sinkt also schnell auf die Geschwindigkeit Co zurück, die im Punkt 85 erreicht wird und der Pumpenförderung entspricht. Die durch den Speicher bewirkte Erhöhung der Geschwindigkeit bewirkt, daß die Achse 31 von dem Mitnehmer 8 bedeutend früher erreicht wird als in dem vorbeschriebenen Beispiel ohne Speicher, und zwar im Punkt 316, 86. Bei entsprechender Bemessung des Speichervolumens können die Punkte 85 und 86 annähernd zusammenfallen. Im Punkt 86, 316 ist die Geschwindigkeit W der Achse 31 weit weniger abgesunken als im Punkt 82, 312. Co -Wsist also wesentlich kleiner als Co-W2. Bei der nun folgenden Beschleunigung wird keinerlei Betriebsflüssigkeit über das Sicherheitsventil abgeblasen. Vielmehr wird die von der Pumpe 21 bei der Geschwindigkeit Wo überschüssig geförderte Menge in den Speicher 27 gedrückt, während die Geschwindigkeit des Mitnehmers und der Achse allmählich ansteigt. Dieser Anstieg ist demzufolge wesentlich flacher, als wenn kein Speicher vorhanden wäre. Trotz dieser allmählichen, Mitnehmer 8 und Achse 31 schonenden Kraftabgabe und Geschwindigkeitszunahme wird die Endgeschwindigkeit Wo früher erreicht als beim Betrieb ohne Speicher 27. Dieser Punkt fällt etwa mit dem Punkt 82, 312 zusammen. Das Diagramm zeigt, daß der Förderweg des Mitnehmers vergrößert wird. Außer der Schonung der Teile und der Verminderung der Erwärmung wird also noch eine Erhöhung der effektiven Förderleistung durch den Speicher 27 erzielt.
  • Der Speicher 27 kann mit einstellbarem Speichervolumen oder mit einstellbarer Druckgrenze ausgebildet werden. Das Speichervolumen läßt sich in bekannter Weise bei Feder- oder Gewichtsakkumulatoren durch Endanschläge oder bei Gasfüllung durch einen Schwimmerkolben, eine gasgefüllte Gummiblase oder eine ähnliche Einrichtung begrenzen. Die Druckgrenzen können veränderlich sein und dem jeweiligen Erfordernis angepaßt werden-, sei es durch Änderung der Federspannung oder der Gewichtsbelastung oder durch Änderung des Gasdruckes oder der Volumenverhältnisse der Speicherräume. Statt des einen Zylinders 27 können zwei Speicher vorgesehen_ werden, die zwischen dem Umsteuerorgan 14 und den Druckräumen 1' und 2' der Zylinder 1 und 2 angeschlossen sind. Solche Speicher lassen sich in dem Raum zwischen den Zylindern 1 und 2 anordnen.
  • In Abb. 4 ist ein Vorzieher dargestellt, bei dem die Zylinder 41 und 42 nicht in gleicher Höhe, sondern in Längsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind. Diese an sich bekannte Anordnung hat den Vorteil, daß eine schon weitgehend stoßlose Übergabe vom hinteren, also zunächst wirkenden Mitnehmer 47 auf den vorderen, die gleiche Achse 31 später erfassenden Mitnehmer 48 erfolgt, Schon ohne Speicher bietet also diese Ausführungsform den Vorteil der gleichförmigeren Vorschubbewegung der Förderwagen. Das Angreifen des Mitnehmers 47 ist allerdings nach wie vor hart. Bei Anordnung eines Speichers 67 zwischen dem Umsteuerorgan 54 des Kolbens 41 und dessen Zylinderraum 41' werden die Verhältnisse auch für das Angreifen des hinteren Mitnehmers 47 wesentlich gebessert. Ein zweiter Speicher 67' zwischen dem Umsteuerorgan 54' und dem Zylinderraum 42' ermöglicht es, das gleiche Baumuster für verschiedene Aufgaben zu verwenden, sei es, daß die Wagengrößen, die Achsabstände, die Neigungsverhältnisse oder die verlangten Geschwindigkeiten, Durchsatzmengen, Pumpengrößen oder Pumpenbauarten oder die Antriebszahlen oder Betriebsflüssigkeiten verschieden sind.
  • Das Umsteuern der Organe 14 bzw. 54 und 54' kann mechanisch oder mechanisch-hydraulisch oder rein hydraulisch erfolgen. Im ersten Falle betätigen die Kolbenstangen 3 und 4 die Kolben oder die Schlitten 5 und 6 Organe, die den Flüssigkeitsstrom umleiten. Sie müssen, um keine Selbstabsperrung zu bewirken, Energiespeicher erhalten. Diese sind in der Regel in Form schnappender Federn ausgeführt und sowohl störanfällig als auch einem großen Verschleiß unterworfen. Demzufolge werden mechanisch-hydraulische Einrichtungen vorgezogen, bei denen man Vorsteuerkolben verwendet, die beispielsweise von den Kolbenstangen 3 und 4 gesteuert werden. Das Hauptsteuerorgan kann ungestört durch die Stillsetzung der Hauptbewegung durch von den Vorsteuerkolben gesteuertes Drucköl seinen Platz wechseln und dadurch die Kanäle für die Betriebsflüssigkeit umsteuern. Rein hydraulische Umsteuerungen benutzen den in den Zylinderräumen 1' und 2' oder in der Druckleitung bei Einlauf der Kolben in die Endstellung entstehenden Druckanstieg zum Einleiten der Umsteuerbewegung des Organs 14. Durch das plötzliche Anhalten der Kolbenstangen kann zufolge des Weiterlaufs der Pumpe mit voller Drehzahl eine starke Stauung entstehen. Das Umsteuern erfolgt daher mit sehr großer Geschwindigkeit, was durch Anwendung eines Hilfsspeichers beseitigt werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRGCHE: 1. Wagenvorzieher für Förderwagen mit zwei oder mehreren gegenläufig hin- und herbewegten, über Kolben und Kolbenstangen hydraulisch betätigten Mitnehmern, deren antreibende Kolben unmittelbar nach ihrer Richtungsumkehr mit befristet vergrößerter Kolbengeschwindigkeit zum Zwecke der Einholung des angetriebenen Wagens laufen und bei gesteigerter Kolbenkraft eine im Vergleich zur Einholgeschwindigkeit befristet verminderte Geschwindigkeit annehmen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitung zwischen der die Druckflüssigkeit liefernden Pumpe und den Arbeitszylindern ein oder mehrere hydraulische Speicher (27) angeordnet sind, deren Volumen so groß gestaltet ist, daß die durch ihn bzw. sie bewirkte Geschwindigkeitserhöhung des Mitnehmers beendet ist, wenn dieser die Achse eingeholt hat.
  2. 2. Wagenvorzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Speicher (67 und 67') zwischen dem Umsteuerorgan und dem den Vortrieb bewirkenden Zylinderraum eines jeden Zylinders angeordnet ist.
  3. 3. Wagenvorzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Speicher verstellbare Speicherräume aufweisen.
  4. 4. Wagenvorzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Speicher verstellbare Druckgrenzen besitzen.
  5. 5. Wagenvorzieher nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichervermögen und bzw. oder das Druckniveau der einzelnen Speicher verschieden ist.
  6. 6. Wagenvorzieher nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Speicher zwischen den Zylindern (1 und 2) im Gestell (11) des Wagenvorziehers angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 724 227; deutsche Auslegeschrift G 12657 I1/20 a (bekanntgemacht am 15. 11. 1955).
DED22546A 1956-03-16 1956-03-16 Wagenvorzieher fuer Foerderwagen Pending DE1089001B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289544B (de) * 1960-05-03 1969-02-20 Duesterloh Gmbh Fabrik Fuer Be Steuerung fuer den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE724227C (de) * 1940-07-27 1942-08-20 Demag Ag Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen

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