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DE1289544B - Steuerung fuer den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung - Google Patents

Steuerung fuer den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung

Info

Publication number
DE1289544B
DE1289544B DED33251A DED0033251A DE1289544B DE 1289544 B DE1289544 B DE 1289544B DE D33251 A DED33251 A DE D33251A DE D0033251 A DED0033251 A DE D0033251A DE 1289544 B DE1289544 B DE 1289544B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
line
hydraulic motor
control
chain conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED33251A
Other languages
English (en)
Inventor
Rumberg Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH
Original Assignee
G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH filed Critical G Duesterloh Fabrik fuer Bergwerksbedarf GmbH
Priority to DED33251A priority Critical patent/DE1289544B/de
Publication of DE1289544B publication Critical patent/DE1289544B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung, insbesondere für das absatzweise Verschieben von Förderwagen in Bergwerksbetrieben od. dgl., wobei die endlos umlaufende Mitnehmerkette über Kettenräder umgelenkt ist, mit einer Kettenradwelle, die von der Antriebswelle eines auch während der Bremsung der Wagen im Betriebszustand verbleibenden Motors angetrieben ist.
  • Kettenbahnen der vorgenannten Art werden beispielsweise verwendet in Verbindung mit Förderkorb-Beschickungseinrichtungen, außerdem an Ladestellen, Kippstellen und Reinigungsstellen. Die Wagen-Bremseinrichtungen können automatisch gesteuert sein, werden jedoch in vielen Fällen manuell bedient, weil die Zeitfolge der Vorschubphasen und auch die Vorschublängen häufig wechseln. Diese bei den Kettenbahnen unvermeidliche, einerseits häufige und andererseits meist unregelmäßige Abbremsung stellt an die Anlage und den gesamten Antriebsmechanismus besonders hohe Anforderungen. Bei Elektromotoren führt die Schalthäufigkeit zu unerwünschten Erwärmungen des Motors. Zwecks Vermeidung eines wiederholten Ein- und Ausschaltens des Motors wurden Kettenbahnen vorgeschlagen, deren Mitnehmer in der Zeit der Abbremsung der Förderwagen unter den Wagenachsen hindurchgleiten. Solche Mitnehmer unterliegen einem erheblichen Verschleiß. Anlagen dieser Art stellen noch keine zufriedenstellende Lösung dar.
  • Bei hydraulisch betriebenen Förderwagen-Vorziehvorrichtungen, bei welchen Mitnehmer tragende Schlitten von gegenläufig beaufschlagten hydraulischen Arbeitszylindern hin- und herbewegt werden, ist es bekannt, mit Hilfe eines mit einer drucklosen Flüssigkeit zu steuernden Schaltventils von einer beliebigen Stelle aus die Zylinder ein- und auszuschalten, während Motor und Pumpe ständig durchlaufen. Bei abgeschalteter Vorziehvorrichtung soll das Öl drucklos aus der Pumpe in den Ölbehälter zurücklaufen. An anderen Stellen, und zwar im Bereich von Füllörtern, soll die Vorziehvorrichtung ausschließlich durch Ein- und Ausschalten des Motors betätigt werden. Die zuvor erwähnte Betätigung des Schaltventils unterliegt einer manuellen Bedienung und schließt daher Störungen und Schwierigkeiten nicht aus. Für Kettenbahnen ist die bekannte Schaltung in der vorgesehenen Art unbrauchbar, weil eine zu späte Schaltung zwangläufig zu Schäden im gesamten Antrieb führen muß. - Bei einer nicht vorveröffentlichten Bauart einer Wagenvorziehvorrichtung mit gegenläufig hydraulisch beaufschlagbaren Zylindern und von den Kolbenstangen vor- und zurückziehbaren Mitnehmerschlitten wurde vorgeschlagen, an die Triebmittelleitung, die zwischen Pumpe und Arbeitszylinder verlegt ist, hydraulische Speicher anzuschließen. Diese Speicher dienen aber lediglich dazu, den Stoß beim Auftreten der Mitnehmer auf die vorzutreibende Achse der Förderwagen zu mildern, wobei eine in diesem Fall eintretende Druckzunahme im Speicher im Augenblick der Entspannung eine Mitnehmerbeschleunigung herbeiführen kann. Diese Speicher stehen aber nicht in einem funktionellen Zusammenhang mit Schaltungen, welche die Triebmittelzufuhr zum Arbeitszylinder unterbrechen.
  • Bei einer weiteren, nicht vorveröffentlichten Bauart mit gegenläufig beaufschlagten hydraulischen Arbeitszylindern soll in den zwischen Pumpe und den Arbeitszylindern angeordneten, aus Leitungen gebildeten Steuerkreis ein Umschaltventil eingeschaltet sein, das so ausgebildet ist, daß es bei Druckanstieg, der durch Festfahren der Vordrückvorrichtung hervorgerufen wird, entweder die Pumpe ganz abstellt oder den ölfluß so umschaltet, daß das öl von der Pumpe drucklos in den Vorratsbehälter zurückfließen kann. Diese Steuerung kann nur bei den unempfindlichen hydraulischen Arbeitszylindern angewendet werden. Die Steuerung schaltet zwar selbsttätig unter Ausnutzung des Druckanstiegs, arbeitet dann aber zu träge und ist deswegen für den Antrieb wesentlich empfindlicherer Rotations-Hydraulikmotoren ungeeignet.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung zu verbessern mit dem Ziel, einem Hydraulikmotor gespeicherte Anfangsenergie zum Anfahren des zunächst gebremsten Förderwagens zur Verfügung zu stellen.
  • Die Steuerung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines in an sich bekannter Weise mit einer Ausschaltvorrichtung ausgerüsteten hydraulischen, eine Hauptpumpe und einen Hydraulikmotor besitzenden Zwischenantriebs die Kettenradwelle mit dem ständig unter Betriebsmitteldruck stehenden Rotations-Hydraulikmotor gekuppelt ist, in dessen Druckmittelzuleitung eine auf Druck ansprechende Schaltvorrichtung und ein Druckspeicher derart eingegliedert sind, daß eine von den Förderwagen erzwungene Bremsung des Hydraulikmotors in der Zuleitung und dem Speicher so lange eine Drucksteigerung hervorruft, bis die Schaltvorrichtung eine Entlastungsleitung öffnet und die Hauptpumpe auf drucklosen Umlauf schaltet.
  • Durch die Steuerung nach der Erfindung wird in besonders vorteilhafter Weise die Verwendung eines ständig dem Triebmitteldruck ausgesetzten Rotations-Hydraulikmotors ermöglicht, d. h. eines ein Drehmoment übertragenden Motors, welcher bei der Wagenbremsung durch die Förderwagen und die an den Wagenachsen angreifende Mitnehmerkette in einen Ruhezustand gezwungen wird, obwohl zur gleichen Zeit die den Triebmitteldruck erzeugende Hauptpumpe weiterarbeitet. Die vorgesehene Kombinationsschaltung reagiert sofort und selbsttätig auf die einsetzende Drucksteigerung in der Triebmittelzuleitung, und es wird gleichzeitig in dem Druckspeicher so viel Energie gesammelt, daß im Augenblick des Fortfalls der auf die Wagen ausgeübten Bremskraft die Kettenbahn den Wagentransport fortsetzt.
  • Wesentlich ist bei dem Antrieb der Kettenbahn nach der Erfindung, daß die Druckspeicherung für die Dauer der Wagenbremsung aufrechterhalten wird und daß erst im Augenblick der Erreichung des höchsten Speicherdrucks die Umschaltung der Hauptpumpe auf Leerlauf erfolgt. Es steht daher trotz der zwischen dem Ablauf der einzelnen Wagen oder Wagengruppen liegenden Betriebspausen jeweils im Augenblick der Aufhebung der Wagenbremsung gespeicherte Energie zum Betrieb des Hydraulikmotors zur Verfügung. Die Druckdifferenz, die zwischen dem höchsten Speicherdruck und dem normalen Betriebsdruck liegt, wird nun weiterhin dazu ausgenutzt, die Hauptpumpe wieder auf Leistungsbetrieb zu schalten. Diese Steuerung ermöglicht ein verhältnismäßig weiches und geräuscharmes Arbeiten, was auch zur Geringhaltung des Verschleißes vieler Vorrichtungselemente beiträgt. In dem größten Teil des Leitungssystems ruht während der Bremsung des Hydraulikmotors der Flüssigkeitsumlauf. Trotzdem ist aber die Sicherheit zur sofortigen selbsttätigen Einschaltung auf volle Leistung gegeben, sobald die Wagenbremse gelüftet wird. Die Ausnutzung des Speicherdrucks bewirkt ein stoßfreies Anfahren. Auch für die Hauptpumpe wirkt sich dieses vom Druckspeicher unterstützte Anfahren vorteilhaft aus, weil sie sich in die Versorgung des bereits angelaufenen Hydraulikmotors einschaltet.
  • Eine einfache, vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an der zwischen der Hauptpumpe und dem Hydraulikmotor liegenden Druckmittelzuleitung hinter einem überdruckventil der Druckspeicher und die Druckschaltvorrichtung angeschlossen sind, wobei letztere ein Ventil steuert, das in der vor dem Überdruckventil der Druckmittelzuleitung abgezweigten Entlastungsleitung angeordnet ist. Dabei kann die Durckschaltvorrichtung als bekanntes, einseitig federbelastetes Ventil der Entlastungsleitung ausgebildet sein. Ferner ist es zweckmäßig, wenn die von der Druckmittelleitung her ständig belastete Druckschaltvorrichtung über ein elektrisches Schaltglied mit dem in der Entlastungsleitung angeordnetes Ventil in Verbindung steht.
  • Ein Merkmal zur weiteren Ausgestaltung der Steuerung nach der Erfindung besteht darin, daß in dem hinter dem Überdruckventil liegenden Abschnitt der Druckmittelzuleitung eine während der Bremsung des Hydraulikmotors im Speicher den Druck aufrechterhaltende Hilfspumpe angeordnet ist. Weiterhin kann die Steuerung für die Kettenbahn dadurch vervollkommnet werden, daß in einer den Hydraulikmotor und die Hauptpumpe ringförmig verbindenden Druckmittelleitung die beiden zwischen dem Hydraulikmotor und der Hauptpumpe liegenden Leitungsabschnitte durch die gesteuerte Entlastungsleitung verbunden sind, wobei der vom Hydraulikmotor zur Hauptpumpe führende Leitungsabschnitt an eine in bekannter Weise dem Ausgleich von Druckmittelverlusten dienende Speisepumpe angeschlossen ist.
  • In der Zeichnung ist die Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht; es zeigt F i g. 1 die Kettenbahn mit zugeordneter Wagenbremseinrichtung in einer Seitenansicht und F i g. 2 bis 4 drei verschiedene Ausführungsformen für die Steuerung an Hand von Schaltplänen.
  • Bei der in F i g. 1 beispielsweise dargestellten Kettenbahn dient zum Vorschieben der Förderwagen eine endlose Kette 1, welche Mitnehmer 2 trägt, welche hinter die Wagenachsen 3 greifen können. Als Antrieb für die Kette 1 dient ein Hydraulikmotor 4, der in nachstehend noch näher beschriebener Weise ständig unter dem Triebmitteldruck einer ununterbrochen arbeitenden Hauptpumpe 5 steht, welcher ein Elektromotor 6 zugeordnet ist (F i g. 2 bis 4).
  • Der Kettenbahn ist eine Wagenbremseinrichtung nachgeschaltet, die beim Ausführungsbeispiel aus einem manuell gesteuerten Bremszylinder 7 und einem Bremsbalken 8 besteht. Der Bremsbalken wird über ein Hebelsystem auf die Oberseiten der Wagenräder niedergezogen. Die Bremseinrichtung kann auch einen anderen Aufbau erhalten als dies in der Zeichnung dargestellt ist. Die Lage der Bremseinrichtung kann ebenfalls anders gewählt sein; ihre Ausbildung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Eine Ausführungsform einer hydraulischen Schaltung für den Antrieb des Hydraulikmotors 4 zeigt F i g. 2. Der Hydraulikmotor 4 und die Hauptpumpe 5 sind durch eine Druckmittelzuleitung 9 verbunden, in welcher ein überdruckventi110 angeordnet ist. Die Hauptpumpe 5 entnimmt die Druckflüssigkeit einem Sammelbehälter 11 und drückt diese in die Leitung 9. Bei normalem Betriebszustand wird der Hydraulikmotor 4 daher angetrieben und gibt die Druckflüssigkeit über eine Leitung 12 an den Sammelbehälter ab. Sobald die Wagenbremseinrichtung betätigt wird, werden die Wagen und auch die Kette 1 zurückgehalten, so daß der Hydraulikmotor ebenfalls blockiert wird. Die in die Druckmittelzuleitung 9 geförderte Flüssigkeit weicht jetzt zunächst in einen hinter dem überdruckventi110 angeordneten Druckspeicher 13 aus. Dieser Speicher ist ausreichend groß bemessen, so daß für einen später beschriebenen Vorgang genügend Flüssigkeit mit entsprechend hohem Druck zur Verfügung steht.
  • Der in der Druckmittelzuleitung 9 eintretende Druckanstieg kann an einem Anzeigegerät 14 kontrolliert werden. Gleichzeitig wird über eine hinter dem Rückschlagventil abgezweigte Steuerdruckleitung 15 der Flüssigkeitsdruck auf ein Steuerglied 16 einer Druckschaltvorrichtung 17 übertragen. Im vorliegenden Fall bildet das Steuerglied 16 gleichzeitig einen Zweiwegehahn, welcher in einer Entlastungsleitung 18 angeordnet ist, die vor dem überdruckventil 10 nach dem Sammelbehälter 11 hin abgezweigt ist. Die in der Zeichnung mehrfach dargestellten Sammelbehälter 11 stellen einen größeren, einzigen Behälter dar. Das Steuerglied 16 wird gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 19 zurückgedrückt und öffnet bei einer zuvor bestimmten Druckhöhe die Entlastungsleitung 18 nach dem Sammelbehälter 11 hin. Nunmehr fördert die Hauptpumpe 5 die Druckflüssigkeit bei drucklosem Umlauf unmittelbar in den Sammelbehälter.
  • Zwischen dem Rückschlagventil 10 und dem Hydraulikmotor 4 bleibt die zuvor erzeugte Druckhöhe erhalten, weil das Rückschlagventil ein Zurückfließen des Mediums verhindert. Die in diesem unter hohem Druck stehenden Leitungsteil möglicherweise auftretenden Druckölverluste werden durch eine kleine Hilfspumpe 20 fortlaufend ersetzt. Die Hilfspumpe entnimmt die Druckflüssigkeit dem Sammelbehälter 11 und ist durch einen Elektromotor 21 angetrieben. Der Hilfspumpe 20 ist ein Rückschlagventil22 nachgeschaltet. An die Steuerdruckleitung 15 und auch an den vorderen Teil der Druckmittelzuleitung 9 sind überdruckventile 23 angeschlossen, die auf die jeweils gewünschten größten Druckhöhen einstellbar sind.
  • Sobald die Wagenbremseinrichtung gelüftet wird, bewirkt die im Druckspeicher 13 gesammelte Energie ein sofortiges Anlaufen des Hydraulikmotors 4. Hierdurch sinkt die Druckhöhe in dem hinter dem Überdruckventil 10 der Druckmittelzuleitung 9 liegenden Abschnitt und damit auch in der Steuerdruckleitung 15, so daß das Steuerglied 16 unter Wirkung der Rückstellfeder 19 in die Schließstellung zurückkehrt. Die Entlastungsleitung 18 wird dadurch gleichfalls geschlossen, und die Hauptpumpe 5 muß nunmehr durch das Überdruckventil 10 hindurch un- -mittelbar zum Hydraulikmotor 4 fördern. Dieser an sich normale Betriebszustand bleibt bis zur nächsten Abbremsung der Förderwagen bestehen.
  • In F i g. 3 ist die Anwendung einer elektrischhydraulischen Druckschaltung veranschaulicht. Das von der Hauptpumpe 5 geförderte Triebmittel gelangt damit über die Zuleitung 9 und das Überdruckventil 10 in die hydraulisch arbeitende Druckschaltvorrichtung 17 und hebt ein Steuerglied 16 a an, sobald bei der Blockierung des Hydraulikmotors 4 in dem Druckspeicher 13 und dem hinteren Leitungsabschnitt 9a ein Druckanstieg eintritt. Das Steuerglied 16a betätigt einen elektrischen Schalter 17', welcher mit dem entsprechenden elektrischen Schaltglied 24 eines Ventils 25 in Verbindung steht. Dieses Ventil 25 ist in der Entlastungsleitung 18 angeordnet. Die Arbeitsweise dieser Schaltanordnung entspricht im wesentlichen derjenigen nach F i g. z. Bei abgebremstem Hydraulikmotor 4 und entsprechendem Druckanstieg in dem Leitungsabschnitt 9 a hebt sich das Steuerglied 16 a der Druckschaltvorrichtung 17 und steuert elektrisch das Zweiwegeventil25 in die Öffnungsstellung. Die Hauptpumpe 5 fördert dann drucklos in den Sammelbehälter 11. Sobald die Wagenbremse gelüftet wird, fällt der Druck im Speicher 13 und im Leitungsabschnitt 9 a, und die Druckschaltvorrichtung 17 steuert bei Erreichung eines zuvor bestimmten niedrigsten Druckes das Ventil 25 in die Schließstellung. Nun erhält der Hydraulikmotor die Druckflüssigkeit unmittelbar von der Hauptpumpe 5.
  • Bei der Anordnung der Schaltung nach F i g. 4 wird im wesentlichen das elektro-hydraulische Prinzip nach F i g. 3 beibehalten. Es ist auch hier hinter dem Überdruckventi110 der hydraulische Druckschalter 17 vorgesehen, welcher als Kontaktmanometer ausgebildet ist und mittels elektrischer Energie das Ventil 25 umsteuert. Bei diesem Kontaktmanometer ist die Druckanzeigevorrichtung mit dem Druckschalter vereinigt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 ist jedoch eine Triebrnittelringleitung vorgesehen. Der Hydraulikmotor gibt mithin die Flüssigkeit an den Leitungsabschnitt 9 b ab, welcher unmittelbar an die Hauptpumpe 5 angeschlossen ist. Druckflüssigkeitsverluste werden in diesem Fall fortlaufend durch eine Speisepumpe 26 ergänzt. Die Speisepumpe entnimmt die Flüssigkeit dem Sammelbehälter 1.1. Der Speisepumpe 26 ist ein Rückschlagventil 27 und ein überdruckventil 28 nachgeschaltet. Die Arbeitsweise dieser Schaltung entspricht derjenigen nach F i g. 3.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung, insbesondere für das absatzweise Verschieben von Förderwagen in Bergwerksbetrieben od. d-1., wobei die endlos umlaufende Mitnehmerkette über Kettenräder umgelenkt ist, mit einer Kettenradwelle, die von der Antriebswelle eines auch während der Bremsung der Wagen im Betriebszustand verbleibenden Motors angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines in an sich bekannter Weise mit einer Ausschaltvorrichtung ausgerüsteten hydraulischen, eine Hauptpumpe (5) und einen Hydraulikmotor (4) besitzenden Zwischenantriebes die Kettenradwelle mit dem ständig unter Betriebsmitteldruck stehenden Rotations-Hydraulikmotor (4) gekuppelt ist, in dessen Druckmittelzuleitung (9) eine auf Druck ansprechende Schaltvorrichtung (16, 17 bzw. 25) und ein Druckspeicher (13) derart eingegliedert sind, daß eine von den Förderwagen erzwungene Bremsung des Hydraulikmotors (4) in der Zuleitung (9, 9 a) und dem Speicher (13) so lange eine Drucksteigerung hervorruft, bis die Schaltvorrichtung (16,17 bzw. 25) eine Entlastungsleitung (18) öffnet und die Hauptpumpe (5) auf drucklosen Umlauf schaltet.
  2. 2. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der zwischen der Hauptpumpe (5) und dem Hydraulikmotor (4) liegenden Druckmittelzuleitung (9) hinter einem Überdruckventil (10) der Druckspeicher (13) und die Druckschaltvorrichtung (17) angeschlossen sind, wobei letztere ein Ventil (25) steuert, das in der vor dem Überdruckventil (10) der Druckmittelzuleitung (9) abgezweigten Entlastungsleitung (18) angeordnet ist.
  3. 3. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschaltvorrichtung (17) als bekanntes, einseitig federbelastetes Ventil der Entlastungsleitung (18) ausgebildet ist (F i g. 2).
  4. 4. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Druckmittelleitung her ständig belastete Druckschaltvorrichtung (17) über ein elektrisches Schaltglied (24) mit dem in der Entlastungsleitung (18) angeordneten Ventil (15) in Verbindung steht (F i g. 3 und 4).
  5. 5. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschaltvorrichtung (17) als Kontaktmanometer ausgebildet ist (F i g. 4).
  6. 6. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hinter dem Überdruckventil (10) liegenden Abschnitt (9 a) der Druckmittelzuleitung eine während der Bremsung des Hydraulikmotors (4) im Speicher (13) den Druck aufrechterhaltende Hilfspumpe (20) angeordnet ist.
  7. 7. Steuerung für den Antrieb einer Kettenbahn mit zugeordneter Wagen-Bremseinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer den Hydraulikmotor (4) und die Hauptpumpe (5) ringförmig verbindenden Druckmittelleitung (9, 9 a, 9 b) die beiden zwischen dem Hydraulikmotor und der Hauptpumpe liegenden Leitungsabschnitte durch die gesteuerte Entlastungsleitung (18) verbunden sind, wobei der vom Hydraulikmotor zur Hauptpumpe führende Leitungsabschnitt (9 h) an eine in bekannter Weise dem Ausgleich von Druckmittelverlusten dienende Speisepumpe (26) angeschlossen ist.
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107856698A (zh) * 2017-04-27 2018-03-30 万鑫兴 铁路调车辅助系统

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