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DE1088805B - Synchronisierte Filmvorfuehrungsanlage - Google Patents

Synchronisierte Filmvorfuehrungsanlage

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DE1088805B
DE1088805B DEV7236A DEV0007236A DE1088805B DE 1088805 B DE1088805 B DE 1088805B DE V7236 A DEV7236 A DE V7236A DE V0007236 A DEV0007236 A DE V0007236A DE 1088805 B DE1088805 B DE 1088805B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clock
projector
film
generator
screening system
Prior art date
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Pending
Application number
DEV7236A
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English (en)
Inventor
Willis Robert Dresser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VITARAMA CORP
Original Assignee
VITARAMA CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by VITARAMA CORP filed Critical VITARAMA CORP
Priority to DEV7236A priority Critical patent/DE1088805B/de
Priority to US464325A priority patent/US2844070A/en
Priority to ES0223479A priority patent/ES223479A2/es
Priority to DEV9572A priority patent/DE1124810B/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B31/04Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is not on, but is synchronised with, a moving-picture film
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B37/00Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe
    • G03B37/04Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe with cameras or projectors providing touching or overlapping fields of view

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Synchronisierte Filmvorführungsanlage Die Erfindung betrifft eine synchronisierte Filmvorführungsanlage zur Projektion eines Mosaikbildes mittels von je einem gesonderten Motor atigetriebenen, die verschiedenen Teile des Mosaikbildes projizierenden Projektoren.
  • Es ist bekannt, einen Filmprojektor mit dem Tonwiedergabegerät durch mechanische Kupplung der Antriebe über Wellen, Zahnräder, Kettentriebe u. dgl. zu synchronisieren. Derartige mechanische Einrichtungen sind aber naturgemäß kompliziert, teuer, schwierig zu verlegen und ständig wartungsbedürftig.
  • Bekannt ist auch schon eine elektrische Synchronisierung eines Bildwerfers mit einem Tonwiedergabegerät und anderen zugehörigen elektrisch betriebenen Vorrichtungen, bei welcher ein vom Projektorantrieb mitangetriebener Taktgeber die gesamte Antriebsenergie für die zu synchronisierenden Einrichtungen liefert. Hierbei sind zwar die mechanischen Kraftübertragungen zwischen den zu synchronisierenden Geräten vermieden, nachteilig ist aber u. a., daß der Projektorantrieb für die von der Gesamtanlage aufgenommene Leistung bemessen sein muß, eine Erweiterung der Anlage im allgemeinen daher nur durch Austausch von Projektorantrieb und Taktgeber erfolgen kann, und zwischen den Einzelgeräten Starkstromleitungen zu verlegen sind.
  • Bei einer weiteren bekannten, mit der Tonwiedergabeeinrichtung synchronisierten Filmvorführungsanlage sind diese Mängel beseitigt, indem Projektor und Tonwiedergabeeinrichtung von je einem gesonderten Synchronmotor angetrieben sind und im Speisekreis des einen Motors ein von Hand bedienbarer Phasenschieber angeordnet ist, der ein Verändern der den Motor speisenden Spannung gegenüber der Netzspannung ermöglicht. Hier ist aber der Nachteil in Kauf zu nehmen, daß der erzielte Gleichlauf völlig vom Geschick des den Phasenschieber bedienenden Vorführers abhängt, und eine einwandfreieSynchronisierung mehrerer Projektoren praktisch nicht mehr zu verwirklichen ist.
  • Schließlich wurde auch schon ein automatisches Synchronisierverfahren für eine Filmvorführungsanlage mit getrennt angetriebenem Projektor und Tonwiedergabegerät bekannt, bei dem auf dem Tonband ein Pilotton entsprechend der Bildaufnahme aufgezeichnet wird, der bei der Wiedergabe zur Steuerung der Vorschubgeschwindigkeit des Projektors dient. Dieses Verfahren würde jedoch, insbesondere für die Mosaikbildprojektion, äußerst kompliziert, da für die einzelnen Projektoren jeweils gesonderte Pilottonaufzeichnungen vorgesehen werden müßten.
  • Die oben angeführten Mängel sind bei einer synchronisierten Filmvorführungsanlage zur Projektion eines Mosaikbildes mittels von je einem gesonderten Motor angetriebenen, die verschiedenen Teile des Mosaikbildes projizierenden Projektoren vermieden, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß jedem der Projektoren außer einem von dem betreffenden Projektormotor mitangetriebenen Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber eine von diesem gesteuerte Ser-voantriebseinrichtung zugeordnet ist, welche den Projektor beschleunigt oder verzögert, sobald der Takt des Taktzeichenempfängers und Regelzeichengebers mit dem Takt eines Haupttaktgebers, der über Leitungen mit den verschiedenen Taktzeichenempfängern und Regelzeicheilgebern verbunden ist, nicht mehr in Übereinstimmung steht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können in den die verschiedenen Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber mit dem Haupttaktgeber verbindenden Leitungen getrennt regelbare phasendrehende Mittel vorgesehen sein. Eine solche Ausbildung ermöglicht in einfacher Weise willkürliche Eingriffe in den starren Gleichlauf, wie sie z. B. erforderlich sind, um durch Schneidfehler verursachte Filmlängenunterschiede während der Projektion auszugleichen.
  • Die verschiedenen Servoantriebseinrichtungen weisen zweckmäßigerweise je einen vom zugehörigen Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber gesteuerten Servoverstärker, einen vom Servoverstärker gespeisten Servomotor sowie ein dem betreffenden Projektormotor zugeordnetes, vom Servomotor beeinflußbares Differentialgetriebe auf.
  • Die Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber und/oder der Haupttaktgeber können in einfacher Weise Synchrongeneratoren sein.
  • Bei einer Filmvorführungsanlage mit getrenntem Tonwiedergabegerät ist es vorteilhaft, wenn der Haupttaktgeber vom Tonwiedergabegerät mitangetrieben ist. Zur Vergrößerung des Korrekturbereiches der Synchronisiervorrichtung können die Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben sein als der Filmtransport des zugehörigen Projektors.
  • Zweckmäßig ist es, die Eingriffe in den starren Gleichlauf gestattenden phasendrehenden Mittel an einer Stelle anzuordnen, von der aus ein Vorführer das projizierte Mosaikbild beobachten kann.
  • WeitereVorteile und Anwendt.ingsmöglichkeiten der Erfindung er-eben sich aus der folgenden Beschreibung ZD ZD eines Ausführungsbeispiels in Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigt Fig. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht einer Filmvorführungsanlage für Mosaikbilder entsprechend der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Ansicht der Steuervorrichtung der Anlage nach Fig. 11 und Fig. 3 ein Schaltbild der wesentlichen Elemente der Vorrichtung nach Fig. 2.
  • In Ffg. 1 ist eine Bildwand 10 veranschaulicht, auf die von verschiedenen, getrennten Projektoren 11, 12 und 13 ein Mosaikbild projiziert wird. Der Projektor 11 leuchtet die Bildwand 10 von der Linie 15 bis zum rechten Bildwandrand- aus, der mittlere Projektor 12 von Linie 17 bis Linie 18, und der dritte Projektor 13 von Linie 19 bis zum linken Bildwandrand.
  • Die Teilbilder überschneiden sich auf der Bildwand zwischen den Linien 15 und 18 sowie den Linien 17 und 19, so daß genau passende Randlinien nicht erforderlich sind. Die sich überschneidenden Zonen benachbarter Bildränder sind zwar im einzelnen durch Vignettierung lichtschwächer, doch ist die Gesamtbeleuchtung des Bildes wegen der Überlagerung der Ränder der Einzelbilder an allen Punkten im wesentlichen gleich.
  • Der das Mosaikbild auf der Bildwand10 begleitende und mit der Handlung koordinierte Ton kommt von einem Tonwiedergabegerät21, das vorzugsweise ein Tonband mit mehreren parallelen Tonspuren, z. B. Licht- oder Magnettonspuren, verwendet.
  • Die Tonsignale des Tonwiedergabegerätes 21 werden durch die Steuervorrichtung 23 in entsprechender Weise gesteuert, und dann über ein mehradriges Kabel an die verschiedenen Lautsprecher 25 weitergegeben, die zur Erzielung von stereophonischen Toneffekten, die jedoch keinen Teil der Erfindung bilden, an verschiedenen Stellen mit Bezug auf die Bildwand angebracht sind.
  • Die Steuervorrichtung23 wird vorzugsweise durch Fernsteuerung von einem _im Theater vor der Bildwand befindlichen Platz24 aus betätigt, wo ein Vorführer das Bild überwacht und den Ton mithört, um alle Einstellungen vorzunehmen, die zur besten Wiedergabe für das Publikum auf den Sitzen 26 erforderlich sind.
  • # Die Projektoren 11, 12 und 13 werden vorzugsweise miteinander synchronisiert, indem sie im Synchronlauf mit dem als Hauptregler dienenden Tonwiedergabegerät21 gehalten werden. Die Projektoren befinden sich in getrennten Projektionskabinen28. Sie müssen weit voneinander entfernt angeordnet sein, damit ihre Lichtstrahlen im wesentlichen senkrecht auf die Mitte des zugeordneten Bild-wandbereiches fallen. Die von Hand betätigte Steuerung zur Einstellung der Synchronisierungskontrolle befindet sich vorzugsweise an dem Kontrollplatz 24 vor der Bildv,-and 10.
  • # Fig. 2 zeigt ein Prinzipschaltbild der Synchronsteuervorrichtung. Das Tonwiedergabegerät 21 besitzt k3 in Gehäusen 31 befindliche Tonbandspulen und eine Bandtransportvorrichtung beliebiger Bauart, die über eini Welle 34 durch einen Motor 33 angetrieben wird.
  • Ein Haupttaktgeber 36, im veranschaulichten Beispiel ein Synchrongenerator, ist mit der Bandtransportvorrichtung verbunden und wird vom Motor33 mitangetrieben. Der Haupttaktgeber36 kann so angeschlossen sein, daß er sich mit der gleichen Geschwindigkeit dreht wie der Motor33, es läßt sieh jedoch ein größerer Korrekturbereich erreichen, wenn er mit dem Motor33 über ein geeignetes Untersetzungsgetriebe verbunden ist. Der Motor 33 und der Haupttal;tgeber36 werden über eine Leitung38 mit Schalter 39 mit Wechselstrom gespeist.
  • Der Projektor 11 weist Filmspulengehäuse 41 sowie eine Filmtransportvorrichtung geeigneter Bauart auf, die über ein Differentialgetriebe 44 und eine Antriebswelle45 von einem Motor43 angetrieben wird. Ein Servomotor47 ist an das Differentialgetriebe44 derart angeschlossen, daß er dessen Zahnkranz od.er einen dem Zahnkranz entsprechenden Teil dreht, um die der Antriebswelle 45 durch den Motor 43 mitgeteilte Drehzahl zu vergrößern oder zu vermindern.
  • Die Projektoren 12 und 13 werden in ähnlicher Weise durch ihnen zugeordnete Motore43 über je ein Differentialgetriebe 44 und eine Antriebswelle 45 angetrieben. Das Differentialgetriebe 44 ist irreversibel, d. h., die Kraftübertragung kann nur von der Antriebswelle auf die Abtriebswelle, nicht aber umgekehrt erfolgen, was sich z. B. in bekannter Weise durch Verwendung eines Schneckentriebes erreichen läßt,' bei welchem die Steigung der Schnecke so klein ist, daß Selbsthemmung besteht.
  • Jeder der Projektoren11, 12 und 13 ist mit einem Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber50, im folgenden kurz nur noch Regelzeichengeber genannt, verbunden, der von der Filmtransportvorrichtung des betreffenden Projektors mitangetrieben wird. Der Regelzeichengeber50 jedes Projektorsll, 12 und 13 arbeitet daher mit einer Geschwindigkeit, die mit der Geschwindigkeit der Filmtransportvorrichtung dieses Projektors koordiniert ist.
  • Der Regelzeichengeber50 wird vorzugsweise mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die niedriger ist als die Geschwindigkeit des Motors 43. In der Zeichnung ist die Kraftverbindung zwischen dem Regelzeichengeber50 und dein zugehörigen Projektor als Kettenantrieb dargestellt. Diese Konstruktion ist am besten am Projektor 13 gezeigt, der ein kleineres Zahnrad52 besitzt, das eine Kette53 antreibt, die um ein angetriebenes Zahnrad54 auf der Ankerwelle des Regelzeichengebers 50 läuft. Der gleiche Antrieb wird auch für den Haupttaktgeber36 des Tonwiedergabegerätes 21 verwendet.
  • In dem Stromkreis zwischen dein Regelzeichengeber50 und seinem Servomotor47 befindet sich je- weils ein Servoverstärker56. Dieser Servoverstärker steht über die Leitungen 58 mit einer Stroinquelle in Verbindung und ist mit dem Regelzeichengeber50 durch Leitungen59 verbunden. Die Verbindung zwischen dem Servoverstärker und dem Servomotor47 trägt das Bezugszeichen60. Der Servoverstärker ist richtungs- und phasenorientiert. Seine Konstruktion ist bekannt, so daß diese keiner weiteren Erklärung bedarf.
  • Vom Haupttaktgeber36 wird den Regelzeichengeberii50 Strom über eine dreiadrige Leitung62 zugeführt. Zwischen den Regelzeichengebern und der vom Haupttaktgeber36 kommenden Leituncr62 befindet sich jeweils eine getrennte Zweigleitung64. Ein Phasenschieber66 ist vorzugsweise in jeder der Zweigleitungen 64 angeordnet. Beim gewöhnlichen Betrieb stehen die Rotoren der Phasenschieber still. Auf der Rotorwelle71 jedes Phasenschiebers66 befindet sich jedoch ein Schneckenrad 70, welches durch eine Schnecke72 gedreht wird, die auf einer Welle73 mit einem Handrad74 vorgesehen ist.-Eine Drehung des Handrades74 in der einen oder anderen Richtung dreht die Rotorwelle71 im oder entgegen dem Uhrzeigersinn.
  • Um dem Vorführer die Steuerung der Synchronisierung sämtlicher Projektoren 11, 12 und i3 mit dem Tonwiedergabegerät21 und untereinander zu ermöglichen, sind alle Handräder74 an einer gemeinsamen Kontrollstelle, vorzugsweise dein Kontrollplatz 24 vor der Bildwand, angeordnet, von wo aus der Vorffihrer die Bildwand beobachten kann.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Steuervorrichtung hält mit oder ohne die Phasenschieber66 die Präjektoren11, 12 und 13 mit dem Tonwiedergabegerät 21 und untereinander synchron. Das Tonwiedergabegerät21 arbeitet hierbei als Hauptregier, da es den Haupttaktgeber 36 mit antreibt, der als normal wirkt und die Taktsignale für die gesamte Anlage liefert. Die von den betreffenden Projektormotoren mitangetriebenenTaktzeichenempfänger und Regelzeichengeber 50 nehmen die Taktsignale des Haupttaktgebers auf, vergleichen sie mit dein eigenen Takt und geben, wenn letzterer vom Haupttakt abweicht, Regelzeichen an den zugeordneten Servoverstärker 56 ab, der seinerseits den Servomotor 47 in Bewegung setzt und über das Differeiltialgetriebe 44 die Filmtransportvorrichtung des Projektors beschleunigt oder verzögert, bis der Gleichlauf wiederhergestellt ist.
  • Die Projektoren 11, 12 und 13 werden also auf einer Geschwindigkeit gehalten, die mit der Geschwindigkeit des Tonwiedergabegerätes 21 genau koordiniert ist. Läuft einer der Projektoren 11, 12 und 13 schneller oder langsamer an als das Tonwiedergabegerät 21, addiert oder subtrahiert die Steuervorrichtun- die entsprechende Anzahl von Umdrehungen.
  • Dieser starre Gleichlauf gestattet jedoch nicht, bei einem Film gelegentlich auftretende Schnitt- und K,1ebefehler zu korrigieren. Bei der Projektion von 1\'losaikbildern aber kann ein Fehler von nur zwei oder drei Filmbildern zu einem schlechten Zusammenpassen der Grenzflächen aneinanderstoßender Teilbilder auf der Bildwand führen.
  • Falls bei einem Filmstreifen an einer bestimmten Stelle zwei oder drei Filmbilder fehlen, ist es daher erwünscht, das fehlende Filmstück durch Subtraktion der entsprechenden Anzahl von LT1-ndrehungen beim Antrieb der Filintransportvorrichtung des zugehörigen Projektors auszugleichen. Dies kann mittels der verschiedenen Phasenschieber 66 geschehen. Durch Drehen des Rotors eines derselben erfolgt eine Verschiebung der Phase der vom Haupttaktgeber 36 kommenden, zum betreffenden Regelzeichengeber 50 gehenden Taktzeichen. je nachdem, in welche Richtung der Rotor des Phasenschiebers 66 gedreht wird, können Umdrehungen addiert oder subtrahiert werden, die in der Folge durch die starre Synchronisierung beibehalten werden.
  • Fig. 3 ist ein Schaltbild, das die Verbindung eines Phasenschiebers 66 mit Haupttaktgeber 36 und einem der Regelzeichengeber50 zeigt, wobei Haupttaktgeber und Regelzeichengeber als Synchrongeneratoren ausgebildet sind.
  • Der Haupttaktgeber36 weist einen Rotor76 auf, der mittels einer Welle77 in einem bestimmten Zeitverhältnis zum Bandtransport des Tonwiedergabegerätes gedreht wird. Der Rotor 76 wird über die Leitung38 mit Strom gespeist. Das Feld79 des Hauptb b taktgebers36 ist über die dreiadrige Leitung62 mit dem Feld81 des Phasenschiebers66 verbunden, dessen Dreiphasenrotor83 zum Feld81 eine andere Stellung einnimmt. Die Stellung des Rotors 81 kand jedoch durch Drehen der Rotorwelle 71 in der oben beschriebenen Weise verändert werden.
  • Der Rotor 83 ist mit dem Feld 86 des Regelzeichengebers50 über die Leitung64 verbunden. Der Rotor 88 des Regelzeichengebers wird mittels einer Welle 89 von der Filmtransportvorrichtung des betreffenden Projektors mitgedreht.
  • Solange der Rotor 88 des Regelzeichengebers 50 mit dem Rotor 76 des Haupttaktgebers 36 in Phase ist, fließt durch die Leiter 59 kein Strom zurn. Servoverstärker 56.
  • Wird der Rotor 83 des Phasenschiebers 66 jedoch in der einen oder anderen Richtung gedreht, dann ist die Wirkung auf den Rotor 88 des Regelzeichengebers 50 die gleiche, wie wenn der Regelzeichengeber sich mit falscher Geschwindigkeit gedreht und im Lauf der Zeit einen Fehler verursacht hätte. Anders ausgedrückt, bewirkt dieVerstellung des Phasenschiebers 66 die Entstehung eines künstlichen Fehlers im Stromkreis zwischen dem Haupttaktgeber 36 und dem kegelzeichengeber 50. Die Steuervorrichtung beseitigt diesen Fehler und arbeitet dann wie zuvor weiter.
  • Soll z. B. auf Grund eines Schnitt- oder Klebefehlers eine drei Filmbildern entsprechende Zahl von Umdrehungen bei der Filmtransportvorrichtung des Projektors abgezogen werden, wird die Welle71 des Phasenschiebers66 in solcher Richtung gedreht, daß ein Fehler entsprechend einer Zunahme von drei Filmbildern bei dem Projektor entsteht, in dessen Film diese drei Filmbilder tatsächlich fehlen. Der Regelzeichengeber50 gibt dann an den Servoverstärker56 entsprechende Signale ab, derart, daß der Servomotor dieses Projektors eine Korrektur um drei Einzelbilder bewirkt. Die Steuervorrichtung arbeitet weiter, als hätte dieser Projektor die gleiche Anzahl von Umdrehungen gemacht wie die anderen Projektoren, und der durch das Drehen des Phasenschieberrotors 83 bewirkte Ausgleich wird aufrechterhalten.
  • In der erläuterten Ausführungsform der Erfindung dient das Tonwiedergabegerät als Hauptregler. Es ließe sich aber auch jeder der Projektoren als Hauptregler verwenden. Das Tonwiedergabegerät und alle Projektoren können aber auch durch einen gesonderten, den Hauptregler 36 antreibenden Regler gesteuert werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Synchronisierte Filmvorführungsanlage zur Projektion eines Mosaikbildes mittels von je einem gesonderten Motor angetriebenen, die verschiedenen Teile des Mosaikbildes projizierenden Projektoren, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Projektoren (11, 12, 13) außer einem von dem betreffenden Projektormotor (43) mitangetriebenen Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber (50) eine von diesem gesteuerte Servoantriebseinrichtung (56, 47, 44) zugeordnet ist, welche den Projektor beschleunigt oder verzögert, sobald der Takt des Taktzeichenempfängers und Regelzeichengebers (50) mit dem Takt eines Haupttaktgebers (36), der über Leitungen (62, 64) mit den verschiedenen Taktzeiehenempfängern und Regelzeichengebern (50) verbunden ist, nicht mehr in Übereinstimmung steht.
  2. 2. Filmvorführungsanlage nach Anspruch 1, da,-durch gekennzeichnet, daß in den die verschiedenen Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber (50) mit dem Haupttaktgeber (36) verbindenden Leitungen (62, 64) getrennt regelbare phasendrehende Mittel (66) vorgesehen sind. 3. Filmvorführungsanlage nach Ansprüche-n 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Servoantriebseinrichtungen je einen vom zugehörigen Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber (50) gesteuerten Servoverstärker (56), einen vom Servoverstärker (56) gespeisten Servomotor (47) sowie ein dem betreffenden Projektormotor (53) zugeordnetes, vom Servomotor (47) beeinflußbares Differentialgetriebe (44) aufweisen. 4. Filmvorführungsanlage nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber (50) und/oder der Haupttaktgeber (36) Synchrongeneratoren sind. 5. Filmvorführungsanlage nach Ansprüchen 1 bis 4 mit gesondertem Tonwiedergabegerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupttaktgeber (36) vom Tonwiedergabegerät (21) mitangetrieben ist. 6. Filmvorführungsanlage nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktzeichenempfänger und Regelzeichengeber (50) mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben sind als der Filmtransport des zugehörigen Projektors. 7. Filmvorführungsanlage nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die phasendrehenden Mittel (66) an einer Stelle (44) angeordnet sind, von der aus das projizierte Mosaikbild beobachtet werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 357 320, 593 000, 599 000; - französische Patentschrift Nr. 694 866; USA.-Patentschrift Nr. 1899 048; Zeitschrift »radio mentor«, 1953, Heft8, S.380 bis 382.
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