DE1449314A1 - Kopplungssystem,insbesondere fuer magnetische Aufzeichnungsund Wiedergabesysteme - Google Patents
Kopplungssystem,insbesondere fuer magnetische Aufzeichnungsund WiedergabesystemeInfo
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- DE1449314A1 DE1449314A1 DE19631449314 DE1449314A DE1449314A1 DE 1449314 A1 DE1449314 A1 DE 1449314A1 DE 19631449314 DE19631449314 DE 19631449314 DE 1449314 A DE1449314 A DE 1449314A DE 1449314 A1 DE1449314 A1 DE 1449314A1
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- Management Or Editing Of Information On Record Carriers (AREA)
- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
Description
Dipl.-Ing. F."Weickmann, Dr. Ing. A/Weickmann, D1PL.-ING. H.Weickmann
D1PL.-PHYS. Dr. K. FiNCKE Patentanwälte
GGL 8 MÖNCHEN 27, mohlstrasse 22, rufnummer 483921/22
Ampex.Corporation, 934 Charter Street, Redwood City,Calif./USA
und Wiedergabesysteme
■pernseh- und andere Rundfunkprogramme werden in großem
Umfang auf Filmen oder Bändern aufgezeichnet, die durch Zaokenräder
formschlüssig und damit starr angetrieben werden. Ss ist
deshalb möglich, zwei oder mehr verschiedene Aufzeichnungs-
und Wiedergabesysteme miteinander zu koppeln, so daß verschiedene
Aufzeichnungen selektiv kombiniert werden können. Gewöhnlioh
ist dabei jeder der starren Antriebsmechanismen so mit den jeweils anderen während der AnlaufIntervalle gekuppelt, so daß
äquivalente Längen des Aufzeichnungsmediumä verbraucht werden, bi.B die Hormalgeschwindigkeiten erreicht sind. Anschließend
laufen die Aufzeichnungsträger in einer sogenannten Doppelsystembetriebsweise
zusammen. Gewöhnlich werden zwei oder
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!",ehr Binder oder Filme ^usspnen ^r- au^^FP^hltpn Synchroni
ni erstell en ^nra Ankaufen gebracht und laufen ^od^nr ΐ7,υ-■jqinifir,
Λΐ77Ό^ einer heptin!':tfin pTigc-pqirrpib^obrji tt, "0Ie=! er—
Tp-Ub+ p.° (IeTJ ProcrammedIter, i-ro^rar.i^tei Ie aus verschiedenen
^rogranm^ueilen ^n mixen, ge^ense-ei tig ^u ergänzen,
Tipchr-usynohror: sieren oder zn ."ber"1 a^ern; nan erhält no
eine .^ro^e Vielseitigkeit bei der Erz?'.1 P-U?!rc von Sondere.ffekten
und bei der Verbesserung des Programms.
Eine Koppel- oder Doppelsystemfähigkeit ist auch bei Breitmagnetbandaufzeichrmnrssystemen
sehr erwünscht, bei denen jedoch die Bänder keine ZackenradlHeher aufv/eisen; eine solche
Möglichkeit h?t jedoch bisher nicht 7,ur Verfügung gestanden.
Das am weitesten verbreitete System arbeitet mit einem verhältnismäßig breiten Magnetband, v;elches teilweise
um eine rotierende Magnetkopf trommel hervrriP'ekrümmt ist, auf
deren TImfane· i^arnetköpfe anceordret sind. U)Ie adäquate relative
Geschwindigkeit zwischen Magnetkopfen und "Band wird
bei eineia solchen System dadurch erreicht, daß man die Magnetkopf
trommel mit roher Drehzahl umlaufen läßt, während man dem Band eine lineare Vorschubbewegung erteilt, so daß die Magnet-Ifcöpfe
längs Querspuren auf dem Band aufzeichnen. Während dea
Abspieleiis werden die von den einzelnen Magnetköpfen kommender. Signale susammengeschaltet, so daß die aufgezeichneten
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Signale so wiedergegeben weHen, wie pie ursprünglich guf-.-·.■·
■ -, ■ ■ ■ . ■ ■ ...
gezeichnet wurden. Diesen System hat sich als allen anderen
überlegen erwiesen hinsieht] ich der Signalnuiilität und der
Seitstabilität und h?.t deshalb in der ^ernseharbeit weitestgehend
Eingang gefunden.
Die FernsehbandaufZeichnungsgeräte arbeiten mit einem-kontinuierlichen-(im
Gegenpa.tz zum formschlüssigen oder starren
Zaokenraflar-trieb) Antrieb, der dem Brmd die Vorschubbewegung
erteilt. Ps sind verhältnismäßig lange Anlaufzeiten (bis herauf
zu mehreren Sekunden) erforderlich, bis die Bänder die
volle Geschwindigkeit erreichen. Die zur Besohl eunigunc notwendige
Zeit und das Auftreten von Bandschlupf verkompliziert das Koppelungsproblem erheblich. Es ist beispielsweise möglich,
eine zusätzliche Bild- oder Tonspur synchron mit der Wiedergabe einer vorangegangenen Aufzeichnung zu schaffen.
TIm iedoch die beiden Aufzeichnungsspuren miteinander zu kombinieren,
müssen die beiden Bänder mit dem synchronisierten Programmaterial gespielt werden. Selbst wenn die Startpunkte
geeignet gesetzt werden, variieren die Beschleunigungszeiten
und die Sohlußfmaße so, daß die wiedergegebenen Programme nicht synchron zueinander sind, wenn endlich die Normalgeschwindigkeit
erreicht ist. Der gleiche Effekt tritt ein, wenn ein oder mehrere starr angetriebene Aufzeichnungsgeräte zusammen
mit einem kontinuierlichen Antriebssystem betrieben
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— a. —
werden sollen. Γ-ie "tartpunkte der Bild- und der Tonfoige
■uf kinernatographischen Filmen werden durch ein doppelt wirkendes
Anzeigegerät identifiziert, etxva einem CLIPPER BOARD
T^CFAFISMTJS. Dan Schließen des CT1AP-0JSRS liefert- sowohl eine
visuelle als auch eine höhrbare Inzeige eines bestimmten
Zeitpunktes. Dieser Zeitpunkt kann dann auch auf anderen Aufzeichnungsträgern festgestellt werden durch direkte
visuelle Betrachtung der einzelnen Bilder des Films und
durch Aufbringen eines ma^netisierbaren Mediums auf ein
Magnetband.. Es ist ersichtlich, daß eine vollständige Flexibilität
beim Synchronisieren, Zusammenstellen, Nachsynchronisieren und Editieren von Programmaterial mit einem
kontinuierlich angetriebenen Aufzeichnungsgerät eine Möglichkeit bestehen muß, separate Aufzeichnungsgeräte miteinander
zu koppeln, genauso wie es möglich ist, ein oder mehrere Aufzeichnui%sgeräte mit Pilmantriebsmecnanxsmen oaer
getrennten, stufenweise angetriebenen Mechanismen zu koppeln.
Me ürxintiung will ein Koppelsystem zur Herstellung von Fernsehprogrammen
schaffen; dies insbesondere im Hinblick auf nachsynchronisieren, Mischen und Soppelsystembetrieb. Allgemein
gesagt, es soll ein Koppelsystem entwickelt werden, welches in der Lage ist, ein kontinuierlich angetriebenes
Magnetbandgerät in eine vorbestimmte zeitliche Beziehung zu
anderen Aufzeichnungsgeräten zu bringen.
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Ein erfindungsgemäßes System koppelt ein kontinuierlich angetriebenes Magnetband auf zeichnunpissrerät mit anderen
Aufzeichnungsgeräten, indem es die Unterschiede zwischen der tatsächlichen Bewegung des Magnetbands und der ande
ren Geräte ermittelt und den Vorschub während der Beschleunigung in Übereinstimmung mit dem ermittelten Wert beeinflußt.
Beispielsweise wird bei Pernsehaufzeichnungen ein Koppelantrieb auf mechanischem Wege angetrieben, um einen
Impulsgenerator zu treiben, der bei normaler Wiedergabegeschwinnigkeit
eine bestimmte Impulsfolge gibt. "Daneben trägt das Magnetband Aufzeichnungen, welche dieselbe Impulsfolge
bei normaler Betriebsgeschwindigkeit liefern. Während des Anlaufs vom Start werden nun die beiden Impulsfolgen mit
einander verglichen. Auftretende Differenzen werden dazu benutzt, die Beschleunigung des Magnetbands in der V/eise
zu beeinflussen, daß das aufgezeichnete Material auf dem Band in der richtigen zeitlichen Beziehung zu dem aufgezeichneten
Programmaterial verbleibt, welches unter der Kontrolle des Koppelsystems angetrieben wird.
Nach einer ersten Ausführungsform wird das Antriebskapstan eines Fernsehaufzeiehnungsbands voll elektronisch kontrolliert. Ein Querspurbreitbandaufzeichnungsgerät
mit einer se paraten Kontrollepur liefert EDIT-Impulse mit einer Impuls
folge von 30 Impulsen pro Sekunde im Norraalbetrieb. Das
Koppelsyetem für verschiedene andere Aufzeichnungs- und
Wiedergabegeräte ist mechanisch angetrieben und treibt
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einen Tnipulsgenprator mit einer Magnetscheibe, auf der
in Abständen magnetische Aufzeichnungen angeordnet sind.
Durch diese magnetischen Aufzeichnungen werden bei !Tormalgeschwindigkeit
30 Impulse pro Sekunde erzeugt. Wenn das Magnetband einmal auf den richtigen Startpunkt eingestellt
ist, wird das System zum Anlaufen gebracht. Die wiedergegebenen EDIT-Impulse und die wiedergegebenen Impulse
von der Magnetscheibe werden gezählt; die Zählraten werden miteinander verglichen. Die beiden Impulsfolgen werden
in "Binärregistern ^ezählt und gespeichert; die Differenzen
zwischen dem jeweiligen Speicherinhalt werden durch einen Differentialcomparator abgegriffen, der eine nach
Größe und Polarität identifizierbare Abweichungsspannung liefert» Die Abweichsungsspa?annung wird benutzt, um die
Frequenz eines Wechselstromsignals zu beeinflussen, das in einem spannungskontrollierten Oszillator erzeugt wird;
dieser Oszillator steuert ein Antriebssystem für den Kapstan. Wenn-die Normalgeschwindigkeit erreicht ist und das wiedergegebene
Programmaterial synchron läuft, so kann man das Magnetbandaufzeichnungsgerät innerhalb des Systems auf
itformalbetrieb zurückschalten.
Mach einer anderen Ausführungsform werden die durch die Bewegung des Koppelungsmechanismus erzeugten Signale und
die EDIT-Impulse auf dem Magnetband durch stationäre Abtaster gelesen und die Bandgeschwindigkeit wird mechanisch
gesteuert. Die wiedergegebenen Zeit- und EDIT-Impulse wer-
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den an ei*ien Phasenkomparator gegeben, 'dessen Ausgangssignal
einen Gleichstrommotor steuert. "Der Motor wieder
arbeitet auf den Eingang eines Djfferentialantriebs, der
zwischen dem Kaps tan und dem Kapstanantrieb liegt. "Durch
den Differentialmechanismus ist die Kapstanwelle außerdem
während des AnlaufintervalIs an einen Koppelungsmotor
angeschlossen. Fehler, die durch Kapstanschlupf und andere Faktoren hervorgerufen werden, werden durch 7)reh-7ahlveränderungen
in dem Gleichstrommotor behoben. Nachdem die NormalgeschWindigkeit erreicht ist, wird der Koppelungsmotor
abgekuppelt und der normale Synchronbetrieb des Magnetband systems eingeschaltet.
Die beiliegenden figuren erläutern die Erfindung anhand
von Ausführungsbeispielen. Es stellen dar:
Figur 1 Blockschaltbild einer Steuerung, die einen Doppelsystembetrieb bei kontinuierlich angetriebenen
£> Aufzeichnungs- und Wiedergabesystemen
ermöglicht.
Figur 2 ein elektronisches Koppelungssystem nach der Erfindung.
Figur 3 ein elektromechanisches Xoppelungssystem
nach der Erfindung.
Figur 4 Blockschaltbild der verschiedenen Schritte, die zum Koppeln eines oder mehrerer kontinuierlicher
Aufzeichnungsgeräte mit anderen Auf-'
zei ohnun'rsrnech'inismen zum Zwecke, der Svnchron-
aufzeichnung, Nachsynchronisierung und
Erzielung von-S.pezialeffekte.n führ-en,. .. ·. ·?.·'■
Im Blockschaltbild der Figur .1· sind die verschiedenen, . Teile
und Zusammenhänge in einen typischen^Eoppelungssystem
für .Fernsehen und Kinematographie vorkommen, vereinfacht'. Man erkennt ein. Synchronisier-' und EDIT-KiontrollT·
zentrum 1Q, von dem aus die Synchronisier-, Mische und ;
Sondereffekte, in verschiedenen Aufzeichnung-s und Wiedergabe systemen 12, 13, 14· eingeleitet -werden· Es können natürlioh
eine große Anzahl versohl ed ener Atifzeichnungs- und.
WJ: ed ergäbe systeme miteinander gekoppelt werden; die im Bei-,
spielsfall gewählten 3 verschiedenen Systeme 12, 13» 14^e,-.
nügen für Illustrationszwecke vollauf« Das erste Aufzeich- .
nungs- und Wiedergabesys.tem 12 ist ein kontinuierlich angetriebenes System, in dem das Band, der Film oder ein anderer
Aufzeichnungsträger nicht starr angetrieben ist. Das ·
zweite und dritte Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem 13 -..-
bzw, 14 werden starr angetrieben.. Unter dem Fachausdruck _■
Doppelsystembetriebsweise werden alle Kombinationen von zwei oder mehr Systemen verstanden, gleichgültig, ob -sie .
kontinuierlich oder schrittweise starr angetrieben sind. - . ■
In einem von ausgewählten Startpunkten auf den Aufzeich- . .
nungsträgern der verschiedenen Aufzeichnungs- und Wieder- ....
gabesyßteme12v 13, 14,,beginnenden Be-trieb wird die Koppe- .
lung durch ein Koppelunirssystem 16 aufrechterhalten, wel-
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_ ο —
chea Koppelunrsmotoren 17 und 18 umfaßt, die an das zweite
bzw. dritte Aufzeichnungssjrstem angekuppelt sind. Dan
kontinuierlich arbeitende Aufzeichnung^- und Wiedergabe-System
T2 is-t durch einen kontinuierlich veränderlichen
Antrieb angetri'öben, der auf Signale anspricht, di sowohl
von- dem ersten Aufzeichnung- und Wieäergabesystem
12 als auch von dem Koppelungssystem 16 kommen. Ein Zeitsignalgeber
20 wird mechanisch angetrieben durch das Koppelungssystem;
diese Beziehung ist hier durch eine von einem der Koppelungsmotoren 17 ausgehende Welle angedeutet.
Der Zeitsignalgeber 20 liefert bei Norraalgeschwindigkeit eine
bestimmte.Impulsfolge. Das Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem
12 liefert' bei normaler Geschwindigkeit ebenfalls Impulse mit dieser Impulsfolge. Beide Impulsfolgen werden an einen
Geachwindigkeitskötnparator ?2 gegeben; letzterer liefert ein
elektrisches Signal oder eine mechanische Größe für ein Ge-Bchwindigkeitaregelungsgerät
23 des Antriebs 25 im erster AufzeichnungB- und Wiedergabesystem 12.
Kurz zusammengefaßt, arbeiten die einzelnen !Peile dieses
Systems in der Weise, daß das· veränderliche Antriebssystem 25 die Geschwindigkeit des kontinuierlich angetriebenen er-Bten
Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems 12 während der Beeo-hleunigungezeiten
beeinflußt derart, daß eine Synchronisierung mit den etäyr angetriebenen Aufzeichnungs- und Wieder-
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gäbe systemen 12 und 14 erhalten 13IeIlDt, während diese
ebenfalls beschleunigt werden. Me Koppelung beginnt
damit, daß man zunächst die vorher aufgezeichneten visuell oder akkustisch identifizierbaren Startpunktanzeigen
auf den Aufzeichnungsträgern in bestimmte Stellungen .
in dem jeweiligen System bringt, beispie'l sweise unter.
einen Ableseltopf, wenn es sich um ein ]'Iagnetbanäsystem
handelt. Bei Hagnetbandaufzeichnungen trägt man einen magnetischen Entwickler auf derjenigen Strecke der Längsmagnetspur
auf, welche den Startpunkt entwickelt, um diesen EU entwickeln und damit sichtbar zu machen.
Wenn alle Aufzeichnungsträger der Systeme 12, 13 und 14 in der Startstellung sind, wird ein Startsignal an das
Koppelungssystem 16 gegeben. Hierauf werden die von dem
Zeitsignalgeber 20 kommenden Impulse als Information.über
die Bewegung des Eoppelungssysterns 16 verglichen mit den . von-dem ersten Aufzeichriungs- und Wiedergabesystem 12 kommenden
Impulse, die eine Information über die Bewegung des kontinuierlich bewegten Aufzeichnungsträgers darstellen.
Man nennt dies der Einfachheit halber Geschwindigkeitsver-, gleich. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß die.
Relativgeschwindigkeiten zwischen den verschiedenen Mechanismen sich verändern und daß die Systeme während des Anlauf
eintervalls eine Beschleunigung erfahren. Die Ausgangs-
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BAD
größe des GeBChwindigkeitskoniparators 22 gelangt in das
veränderliche Antriebssystem ?3 über des Geschwindigkeitsregelungsgerh't
23, dass die verschiedenen Wiedergaben der Systeme 12,. 13 und 14 in die richtige seitliehe Beziehung
gelangen. Wenn die Systeme die normalen Betriebsgesehwiixdigkeiten
erreiche^, kann die Steuerung dee ersten Aufreichnungs-
und l?i edergabesystems 1? an eine zeitstabile Steuerung
überlassen werden. Auf jeden Fall müssen natürlich Bild-, Ton- und andere Signale aus den verschiedenen Systemen 12,
und 14 in Synchronisation gehalten werden. Die vorstehend besehriebene
Folge von Schritten kann beliebi."· oft wiederholt werden. So kann das Synchroni s i erungs- und IiDI TIPIUG-Kort tr oilzertrura
10 dazu benutzt v/erden, um den kombinierten Effekt der Wiedergaben aus den verschiedenen Systemen 12, 13» 14
su überprüfen, ein wiedergegebeneo Signal aus einem der Systeme
auf ein in einem anderen System bereits vorher aufgezeiohreten
Signal aufzusynchronisieren, sowie Programmaterial
innerhalb der verschiedenen Systeme 12, 13, 14 durch Kombinieren, Einsetzen und Zusammensetzen auszutauschen.
Ein besonders Vorteilhaftes voll elektronisches Eoppelungssystem
zum Koppeln eines kontinuierlich angetriebenen Querspurraagnntbandaufzeichnungsger.?.ts
mit anderen Aufzeichnung,1?- und
Wiedergnbesystemen ist in Figur 2 in vereinfachter Form darg"e%%el3t.
Vereinfachte Form heißt, daß die verschiedenen ServosysteniQ, öignalverarbeltungskreise und sonstige Elemente
ein^s so]oben Systens nicht eingezeichnet sind, insoweit,
al ρ fj.;e nioht mjmi Xt al bar .raü^d^er erfi
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Koppelung zu tun haben. Ein relativ "breites Magnetband 30
wird zwischen einer Abwickelspule 31 und einer Aufwickelspule
32 transportiert. Die lineare Bandgeschwindigkeit wird bestimmt durch einen rotierenden Kapstan 34* welcher
das Band in üblicher Weise auf eine Gegenwalze aufdrückt. Die Kapstanbewegung wird durch einen Kapstanservomotor 35
eingeleitet, dessen Geschwindigkeit durch Signale variierender
Frequenz aus einem spannungskontrolDierten Oszillator
bestimmt wirdj dieser Oszillator ist über einen Kraftverstärker
38 angeschlossen. Bas veränderliche Spannungsniveau
an der Eingangskienme des spannungskontrollierten Oszillators
36 verändert xJie Antriebsfrequenz des Motors 35 und
damit die Drehzahl des Kapstans 34 in Übereinstimmung mit
dem Koppelungssystem oder dem normalen Servosystem des Bandtransportmechanismus,
wie noch zu beschreiben sein wird.
Das Magnetband 30 umfaßt Queraufzeichnungsepuren für zusammengesetzte
VIDEO—Signale und Längsaufzeichnungsspuren für Tonsignale, EDIT-Irnpulse und ÖUE-Impulse. Diese Spuren
sind um der Klarheit willen sichtbar eingezeichnet. Die Anordnung der Längsspuren ist in weiten Grenzen veränderlich.
Beispielsweise kann man die CÜE-Impulse und die EDIT-Impulse
auf der Tonspur als Hochfrequenzweilenpakete oder als andere
eindeutig identifizierbare Signale auftragen, die durch
ORIGINAL INSPECTED
geeignete Schaltungen feststellbar sind. Im Beispielsfall ist ein EDIT-Impulskopf 40 und ein OUE-Impulskopf 41 vorgesehen,
die mit einer EDIT-Irapulsschaltunir 43 und einer
CUE-Impulssehaltung 44 zusammengehören. Während der Aufzeichnung
der VIDEO-Signale werden Impulse, welche die einzelnen Bilder identifizieren, als die EDIT-Impulse aufgezeichnet.
Diese EDIT-Impulse bilden eine üormalimpulsfolge
entsprechend der Bildwechselfrequenz von 30 Impulsen pro Sekunde; sie stellen auch die Startpunkte für die einzelnen
Bilder dar. Die GUE-Impulse stellen Markierungen für die
ausgewählten Programmübergangsstellen dar und können dazu verwendet werden, um die Startpunkte der Koppelung zu bezeichnen.
Das zusammengesetzte VIDEO-Signal wird aufgezeichnet und
wiedergegeben mittels einer Magnetkopftrommel 45, auf der
in gleichen Abständen vier Magnetköpfe 46 angeordnet sindj
die Magnetköpfe streichen in Querrichtung mit hoher Geschwindigkeit über das Magnetband, während dieses sich in längs-,
richtung bewegt. Die Wirkungsweise der zur Magnetkopftrommel gehörigen Antriebs- und Servosteuerungssysteme sowie die
konkave Führung, welche das Band 30 an die Magnetkopftrommel
45 anlegt, sind in der Literatur eingehend beschrieben und in diesem Zusammenhang deshalb nicht besonders behandelt.
Die wiedergegebenen Signale aus den einzelnen nacheinander das Band 30 überstreichenden Magnetköpfen sind über Schleif-
kontakte an einzelne Rückspielvorverstärker 48 und weiter , an Schalt- und Yerarbeitungskrei.se 49 angeschlossen, welche die aus den einzelnen Magnetköpfen· entnommenen Signale
zu einem einzigen fortlaufenden Signal wieder vereinigen. Das Ausgangssignal iet eine genaue zeitstabile. Wiedergabe
des ursprünglich eingegebenen Signals. Für den "Paoh.nann ist
ersichtlich, daß" erhebliche Trägheiten überwunden werden, massen,
um das Band 30,' die Abweickelspule 31» die Aufweickel*-
spuie 32 auf Geschwindigkeit zu bringen, und daß während der Beschleunigung überdies Schlupf eintritt. ......
Die EDIT-Impulse des Querspuraufzeichnunga·^ und Wiedergabesystems
ergeben eine Signalfolge, die einem Geschwindigkeitskomparator zugeführt wird; diesem Geschwindigkeitskomparator
werden darüberhinaus Signale zugeführt, welche die Geschwindigkeitsänderung
des Koppelungssystems darstellen. Ein Zeitsignalgeber, entsprechend dem Zeitsignalgeber 20 der Figur 1,
ist in Form einer Scheibe 50 ausgebildet, welche auf einer Koppelungswelle sitzt und mit dieser umläuft. Die Scheibe
50 hat auf ihrer Umfangsfläche eine magnetische Aufzeichnung
oder raagnetisierte Elemente 51, die über den Umfang verteilt sind» Diese Elemente sind so ausgewählt und angeordnet, daß
bei.normaler Drehzahl..der Welle 30 Impulse pro Sekunde durch
den zugehörigen Magnetkopf,53 erzeugt werden. Die in dem Magnetkopf
53.erzeugten Impulse gelangen durch Vorverstärker
und Impulsformer 55 als scharf definierte Eingangssignale in
den Geschwindigkeitskomparator.
9 0 9 8 0 7 /(K7£t , bad original
Wenn man hier von Greschwindigkeitskomparator spricht, so
sind zunächst die momentanen Geschwindigkeiten des Bandes 3Ό und der Scheibe 50 gemeint. In weiterem Sinn kann
man i'edoch das Geret als einen Komparator f 11Ir die seitlichen'Beziehungen
des Programmaterials selbst ansehen, dessen
Zweck es ist, eine Basis zu liefern für die Beschleunigung
"tiefe kontinuierlich angetriebenen Aufzeichnungsträger"
's 'in 'der -"iohtigen "Beziehung 7,U-" ^e^eftmf der anderen
AufzeichnungstrKger.· Es kommen ein erstes und ein zweites
Bin^rregister 60", 61 znm Einsatz} jedes von ihnen besteht
aus einer Reihe von Binärntufen, die als Bjnärsähler oder
Schieberegister geschaltet sein können. Beide Binärregii#tWr60'
und 61 werden durch: "die Startimpulse des Systems
■in •iiireii'Ausgangözuständ eingestellt. Das erste Binarre-
:"60 empfängt die EDM-Impulse aus dem Bandtransport-'
%"das zweite Binä.rregister 61 die durch die
50 erzeugten Impulse empfängt. Man benutzt
Binärzähler, da in diesem Pall die Gesamtzahl
'f/älilschritten mit weniger Stufen bewältigt werden kann
und da. der' Zähler, wenn er voll ist, einen Abschlußimpuls
lieferti 'fTer' die Beendigung der vorgesehenen Zählrate an-
-Die" örb'Be des Zählers eolIte so besessen nein, daß
d 6Ö0 Zahlschritte gezählt werden können; man hat darin ein ausreichendes zeitliches; Intervall, um sicher zu
l< ;:seiihi" -ääß ^ie' ilormäigeschwindigkeit erreicht wird .
9807/öif59
Me feineren AusiTfmirssi^nalverteilungen an den
Irlenraen der beiden Binärregister 60» 61 liegen an einem
Different!alkom erator 63» der ein Gleichstromausgangssignal
liefert. Dieses Gleichstrcmausgjjtngssignal entspricht
nach Amplitude und Polarität der Zähldifferenz in aen Deiden Registern. Verschiedene andere Mittex Kön—
.■'«en anstelle des Differentialkomparators eingesetzt werden,
z.ü. eine Subtraktionssehaltung, die einen Digitalanalogkonverter
steuerυ. Die Ausgangssignale des Differentialkomparators
63 liegen über einem Gleichstromverstärker 64 an dem KohtrollSpannungseingang des Oszillators 36 und einem elektronischen Schalter 66 am Hontrollspnimungseingan^
des spannun,?skontrollierten Oszillators 36. Die Startimpuise bringen den Schalter 66 in" solchen
Zustand, daß der Stromkreis zwischen dem Gleichstromverstärker 64 und dem spannungskontrollierten Oszillator 36
geschlossen wird. Wenn ein Abschlußimpuls aus dem ersten
Binärregister 60 ankommt, der anzeigt, daß das Register 60 voll ist, wird der Schalter 66 in solchen Zustand versetzt,
daß er einen Stromkreis zwischen einem normalen Abweichun5ssignalgenerator 68 des Bandtransportsystems
und dem spannungskontrollierten Oszillator 36 schließt, so daß das System unter die normale Servoregelung gelangt.
OFiSGiNAL
Bas Systera der Figur 2 koppelt die tatsächliche Belegung
des Bandes 30 mit der tatsächlichen Bewegung der 7ί"ορτ>β-lun^swelle
des Koppelungssystems 16, Bewemm^, die durch
die Rotation der iicheibe 50 repräsentiert ist. Wenn das
Band 30 auf einen bestimmten Startpunkt eingestellt ist
und die anderen Aufzeichnungsträger entsprechend eingestellt sind, bringt ein Startimpuls die Bin^rregister 60,
61 in ihre Ausgangsstellung und den Schalter 60 in solchen 3up»tand, daß der Geseh'/indifkei tskomparator den spannungskontrollierten
Oszillator 36 beeinflußt. Ber ^tartimpuls
laSt auch das JCopnelungssystem nach Figur 1 aus
mit der Folge, daß die Koppelungswelle zu laufen beginnt. Während der Beschleunigung werden die IDIT-Spur des BandTes
30 und die Magnetspur auf der Zeitgeberscheibe 50 abgelesen,
so daß zwei Impulsfolgen von nach und nach zunehmender
Frequenz entstehen. Ba die einseinen Bilder des "Programmaterials
durch einander folgende Impulse identifiziert werden, ist bei Einhaltung der Zählschrittgleichhejt Synchronisierung
des Programmaterials gewährleistet. Die Zählschritte
brauchen jedoch nicht von Anfang an gleich zu sein, dn die Binärregister 60, 61 eine kumulative Zählung vornehmen
und aufrechterhalten, so daß etwaige Diskrepanzen im Lauf der,Zeit korrigiert werden. Während die Eingangsimpulse gezählt
werden, spricht der JDifferentialkomparator 63 ständig auf die Differenz zwischen den Zählraten an und erzeugt ein
Analogsignal. Dieses Analogsignal bildet nach Verstärkung
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Η493Η
ein Abweichunkssignal für ein beschlossenes Servosystem,
welches die Bewegung des !Capstans 34 steuert. Wenn a.B. ■
die TCoppelungswelle schneller beschleunigt wi-rd als das
Band 30, so beginnt die ^fhlrate in ■ äew zweiten Bin^rre—
sister. THe Zählrate des ersten Binnrresristers ist nm
einen zunehmenden Betrag zu übersteigen und das Abwei—
chunks signal ρπ spannungskontrollierten Oscillator 36
erhöht die Frequenz des dem Kapstanraotor zugefübrten
Stroms; das Band 30 wird also stärker beschleunigt, so daß die Abweichung kompensiert wird. Die bestehenden Differenzen
sind beseitigt, wenn die Wo^walgeselhwindigiceit
erreicht ist, so daß dann eine gleiche Anzahl von "Bildern
in jedem Aufzeiobnungs- und '4i edergabes^stem während der
Beschleunigung durchgegangen, ist. ."Die erfind ungsgeiraäßen
S7!rste'rne arbeiten also so, daß alle Prog;ramtr»n;i.!el.3.ei*, gleich—
gültisr, ob sie kontinuierlich angetrieben sind oder nicht,
zeitlich miteinander richtii? gekoppelt sind.
Der Aufbau der ?igür 2 hat den weiteren Yorteil, daß ein rascher
und automatischer Übergang zubi FFormalbetrieb möglich
ist, In den Augenblick, in dem das erste Binärregister 60
vollständig durch Eingangsijapulse geffi.llt ist, ist so viel
Zeit vergangen, daß nunmehr mit Hormalgesehwinctigkeit gerechnet
werden kann. I)er AbschluSimpuls des ersten BinMrregisters
60 betätigt also den Schalter 66, so daß &ev spannungskontrollierte
Oszillator 36 nunmehr,wie normal, durch den
909807/0750 " :
r 6β des Systems kontrol'j 1 ert wird.
Es sind verschiedene Servoree;el'iηrren für die K
zahl denkbar. Gewöhnlich f«'<hrt der
rator 68 einen Vergleich aus zwischen Teilen r?es c*tudiosynchronisiersi/rnals
(dies ist ^s stabile "^p^'Xirssi <rnal,
das in Bundfunk- und EDITTF^-Studios benutzt wird) und
Teilen des wiedergegebenen Synchronisiersignale, das au«
öem ■Rnjid+.r^nf'ports^stem selbst kommt.
Tn ?i"ur 3 1 st eir elelrtroneohanisc^es System sir** Steuerunf?
eines Ma^netbandTniffieichnunrspygtenis eingesetzt, wie
ea in Fi -rur 2 dargestellt ist. Ähnliche Teile sind mit ähnlichen
"Bezeichnungen versehen, wie in 3?i<rur ?.
In Fif^ur 3 ist der Ablesekopf 70, der mit der EDIT-Spur
auf dem Band 30 zusammenwirkt, ein solcher, der auch dann ein Ausganptssignal liefert, wenn keine Selativbewegunf
zwischen dem Band 30 und dem Magnetkopf 70 stattfindet. Dies bedeutet, da« der Magnetkopf 70 aus der Gruppe der flußempfindlichen
Hap:netköpfe, SOANNIWG—Köpfe und der HALT, Wi?ECT-Köpfe
ausgewählt ist. Die Ableseköpfe 70 liefern folglich ein Signal
, welches immer die Phasenbeziehunp; zwischen den Impulsspitssen
der auf*?e55eiehneten EDTT-Impulse und dem stationären Ablesekopf
in jedem Augenblick darstellt. Dieses Bi-*nal stellt, auch
den Ort d«T* einzelnen Bilder a'if dep Band 30 relativ zum Ablesekopf
70 dar. Da« Signal f^elanrt über einen Vorverstärker und
Impulsformer 71 bzw. 72 an den Eingang eines Phasencürttparators
74. In ähnlicher Weise werden die Phasenlage darstellende Signale
von einer Aufzeichnung auf einer Magnetscheibe 74 hergeleitet,
und zwar über einen ähnliehen stationären Ablesekopf Die Magnetverteilung auf der Scheibe 75 liefert eine Impulsfolge
von 30 Impulsen pro Sekunde, Wenn die Scheibe 75 mit
Normalgesohwindigkeit durch einen der Koppelungsmotoren angetrieben
wird. Die Signale des stationären Ablesekopfs 76 gelangen über Verstärker und Impulsformerschaltungen 77 an den
zweiten Eingang des Phasenkomparators 74«
Der Kapstan 34wird alternativ über eine Kupplung 80 entweder
durch einen Kapstanantriebsmotor oder durch eine Welle 81 angetrieben,
die an den Koppelungsmotor 17 anschließt. Die Kupplung 80 kann eine Differentialkupplung'jäit gwei Antriebsrädern
sein, von denen jedes an einem anderen Bingähg liegt. Die Antriebsräder
werden selektiv durch zugehörige Magnetkupplungen 83 und 84 angeschlossen, welche so ^gesteuert sind, daß beim
Laufen der einen EingangBwelle die jeweils andere automatisch
ν- Λ gebremst ist. Venn die magnetische Kupplung 84 des Kapstanantriebsmotors
35 eingekuppelt ist, so entspricht dies fleffi Normalzustand
in dem ein Signalgenerator 85 die Steuerung /Übernimmt. Dieser spricht auf die zeitliche Beziehung der Studiosynchronisierimpulse
öer wieöergegebenen Synehronisi erimpulse
an.
S09807/D75J
Wenn die zur Koppeiungswelle 81 gehörige Magnetkupplung
83 eingekuppelt ist, übernimmt die Drehzahlregelung das
Koppelungssystem. Diese Drehzahlregelung wird ausgeführt
durch eine Differentialkupplung 87, deren einer Eingang an
einem Gleichstrommotor 88 liegt. Der Gleichstrommotor 88 wiederum hängt an einem Gleichstromverstärker 89 und über
diesen an dem Phasenkomparator 74. Die Ausgangssignale des
Gleichstromverstärkers 89 stellen die Abweichungssignale
dar und werden auch dazu benutzt, um das System wieder der Normalgeschwindigkeitsregelung zu unterwerfen, sobald unter
Einsatz des Eoppelungssystems das Band 30 auf seine
normale Geschwindigkeit gebracht ist. Ein Überwachungskreis
90 ist zu diesem Zweck an den Ausgang des Gleichstromverstärkers 89 angeschlossen; er steuert die magnetischen
Kupplungen 83, 84. Der Überwaehun^skreis ist beispielsweise
so ausgeführt, daß er in einem vorbestimmten
Intervall die durchschnittliche Abweichung ermittelt. V/enn
ι
diese durchschnittliche Abweichung unter einen bestimmten Mindestwert fällt, so wird ein bis dahin unterdrücktes
Sehaltsignal ausgelöst.
Der Aufbau nach Figur 3 arbeitet, wie folgt: Das Band 30 und die anderen Aufzeichnungsträger werden in die Koppe-,lungsat^rtpunkte,
gebracht und zunächst in Ruhe gehalten, während die Koppeluhgswelle ebenfalls in Ruhe ist. Die
Magnetkupplung, die zur Koppelungswelle 81 führt, wird
sodann eingekuppelt und der Kapstanantrlebsmotor 35 wird
abgekuppelt durch entsprechende Betätigung der magnetischen
Kupplung 84. Wenn der Koppelran^smotor 17 au laufen
beginnt, treibt er auch den Hspstan 34- Die Drehzahl wird
jedoch durch den Gleichstrommotor 88 verändert, der am zweiten
Eingang der Differentialkupplwng 87 liegt. Genaue Signale
werden selbst bei kleinen Geschwindigkeiten erzeugtj
dies dank der Verwendung von besonderen Ableselcöpfen 70, 76,
die auch bei fehlender Relativbewegung eine Ablesung liefern.
Wie auch beim Aufbau der I1IgUr ?, wird die tatsächliche Beschleunigung
des Landes 30 en die tatsächliche Beschleunigung
der Koppelun^swelle 81 angeglichen.
Da eine Phasenkontrolle statt einer Frequenzkontrolle stattfindet,
werden Fehler in der Bild foXscelöe siehung; während der
Beschleunigungsperiode korrigiert, indiem der Eapstan 34 entweder
zusätzlich beschleunigt oder verlangsamt wird, so daß die wiedergegebenen Inipulse des Bandes 30 in die richtige Beziehung
zu den wiedergegebenen Impulsen der Magnetscheibe 75
gelangen.
Die Phasenbeziehung kann erheblich variieren, aber sie bleibt innerhalb bestimmter Grenzen und, was wesentlich ist, innerhalb einer Periode, während die Aufzeichnungsträger auf die
Foraalgeschwindigkeit beschleunigt werden. Wenn die ITormalgeschwindigkelt
erreicht ist, werden alle mechanischen Teile
909807/075* t ϊ
BADORlGiNAL
mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit getrieften
und das JLbweichungssignal hat Rein Minimum erreicht, !fenn
über eine bestimmte Zeit kein merkliches Abweiehungasignal
mehr auftritt, so erzeugt tier "Jberwaehungskreis 90 ein
Sehaltsignpl, das? den ??agnetkupp1 ung^n β^. 84 zugeführt
wird. Bei Eintreffen des Schaltsi «msIs kuppelt die Magnetkupplung
84 den Eapstanantriebsmotor 35 direkt mit
dem Kapstan 34 über die Kupplung 80, w?lhrend die Koppelun^swelle
81 durch Öffnen der Masnetkupplijn^ 83 abgeti-enntnfird.
Das System arbeitet nunmehr in üblicher Weise.
Ben beiden beschriebenen !Möglichkeiten liegt das gemeinsame
in Figur 4 dargestellte Prinzip zugrunde* Wenn die ursprüngliehe Aufzeichnung gemacht wird, wird eier Startpunkt
markiert, etwa durch einen CLAMPER BOARD, der sowohl
eine Tonanzeige, als auch eine sichtbare Anzeige liefert.
Es mag «nrter Umstanden erwünscht sein, besondere Schalleffekte
einzueynchronisieren, besondere Effekte anderer
Jäpt zu erzeugen oder diese ursprüngliche Aufzeichnung zu
synchronisieren mit eineS oder mehreren anderen Aufzeichnungen
für irgendwelche Zwecke. Selten ist es Jedoch zweckmäßig, eine direkte AufsynchronisierunK auf die bereits vor-
iMfcr mit Aufzeichnungen versehene Spur vorzunehmen, und zwar
deshalb nieht,, weil es schwierig iet, die richtige Signal-
folge (signal balance) su schaffen, und zum anderen, weil
eine fehlerhafte zweite Aufzeichnung dazu führen könnte, daß
das gesamte Verfahren noch einmal durchgeführt werden müßte. Demgemäß besteht also der nächste Sehritt darin, daß das Original
repetiert wird, während die hinzuzufügenden Aufzeichnun?en
gleichzeitig gemacht werden. !Für besondere Toneffekte
kann z.B. ein !PiIm auf einen Bildschirm geworfen werden,
während die Tonanlage benutzt wird. Bei Fernsehmaterial können !Direktaufzeichnungen in bestimmter zeitlicher Beziehung
zu einem Film gemacht werden, der gleichzeitig vorgeführt wird, so daß sie später in die richtige zeitliehe Beziehung
zu dem PiImmaterial gebracht werden können. Der Startpurikt
für das ursprünglich aufgezeichnete Programmaterial wird
auch auf den neuen Aufzeichnungen markiert in einer später
identifizierbaren Weise.
Pur den eigentlichen Eoppelungsbetrieb werden sodann sämtliche
Aufzeichnungen auf ihre Startpunkte eingestellt, während die Antriehssysteme zunächst in Huhe sind. Bei Tonfilm ζ-B.
wird die in eindeutiger Weise definierte Marke, welche den Startpunkt darstellt-, in Stellung gegenüber dem Aufzeichnungspunkt
des zugehörigen Mechanismus gebracht, während bei Querspurmagnetbandaufzeicfaiiungsgeräteii
dieselbe Marke auf der Tonaufnahmespur in sichtbarer Weise identifiziert werden kann,
etwa durch einen einzigen schä#rf definierten Sprung in
900807/0T59
dieser Spur. Alle Systeme werden sodann miteinander gekoppelt
und der Koppelungsmechani sinus wird in Betrieb gesetzt, wobei eine fortlaufende Regelung der Bandbewegung
stattfindet, während das System auf Geschwindigkeit gebracht wird. Wenn schließlich die Normalgeschwindigkeit
erreicht ist und die Systeme in der richtigen Beziehung miteinander gekoppelt sind, wird das Koppelungssystem aufgehoben
und das normale Antriebssystem für kontinuierliche Aufzeichnungs- und Wiedergabesysteme übernimmt die
weitere Kontrolle.
909807/0759
Claims (1)
14493U
Patentansprüche
1. Konr-elungssystem znr Erzwingung: eines gekoppelten λη—
laufs eines kontinuierlich atiFetri ebenen. Aufzer.eimungns—
. und Wiedergabesystems einerseits und mindestens eines
weiteren Aafseiehnungs- und 'fiederrabesystems aus öem
Stand, dadurch gelrenn zeichnet, daß in dem ersten Auf—
zeichnunfrs- und Wi eel pt gäbe syst en Zeitsi^nele mit einer
bei Worme.lgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers sich
einstellenden vorbestimmten Signalfolge erzeugt werden, welche die Bewegung des Aufzeichnungsträgers dieses Sjstems
repräsentieren, daß durch eines der weiteren Auf—
zeichnungs- und ¥i ed erga.besy sterne weiters Zeit signale
mit derselben bei Uormelgeseii^indigteit; dieses Sysiremf?
eintretenden Sif^np.lfol.^e erseust werden, welche ä±e Bewegung
der Aufzeichrxungsträger mindestens eines Teils
der weiteren sufzeichnungs- und Wiedergabeaysteme repräsentieren,
und daß Unterschiede in den !Signalfolgen "benutzt
werden, um den Antrieb des ersten AufzeieJiniings—
und Jiiedergabesystems im Sinne einer Angleielumg äes
Aufzeichnungsträgervorschubs des ersten Auf zeichniings—
und Wiedergabesystems einerseits und der weiteren Attf—
zeiehnuners— und Wiederpabesysteire andererseits zu beeinflussen.
-27- H493H
2» Kupplungssystem ^?.cb '"sprnch ι» do ein·" eh -e
S
inp'be Sondere bei Yo Th an dense j η von T.eliT-oren Aufzeichnung— und ^iePer^rihesj-nterpri le^pr dem kont^ nui er] 1 ch angetriebenen
ernten Aufzeichnung«- und Vl^dergäbesystem diese
weiteren Auf v-ei ohnun^s— und *'7j ederfii'h'ss^iffc'Mne zu einer
iCoppelungsgrüppe zusammengefaßt sind, wobei der Zustand
diese# Koppeluno-PFcruppe durch eine Si^nalfolge repräsentiert
iirirä.
3. Koppelungssystem nach einem der Ansprüche 1 und 2, aauurch
gekennzeichnet, daß die Auxüeichnungs- und liiedergabesysteine
Magnet oanci sy sterne sind, wobei die die 3ewegung der Magnetbänder i*epräseui.iöreiiaen Zeitsignale gleichzeitig bestimmte
auf den Magnetbändern aufge^exchnete Programmabschnitte repräsentieren.
4. Koppelungesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch
gekennzeichnet, daß die die verschiedenen Bewegungen repräsentierenden
Öifjnalfolgen in einem Komparator verglichen werden
und daß dieser Kömparator der Antriebsregelung etwa eines
Käpstane des Aufzeichnungsträgers des kontinuierlich angetriebenen
Aufeeiehnungs- und 'fiedergabesystems dient.
5. Koppeiu&fresystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß 3ie Antriebsregelung des kontinuierlich angetriebenen
AwfaeiohiMings·- und Wiedergabesystems von dem Koeparator
trennbar imd an eine ia Horaalbetrieb wirksame Regelung
aneehließber ist«
909807/dtS·· '
6. Foppelnn.^nR^^"^"^ vrh ei nera der Ansprüche 1 'bis ^5 da-
dnreh "elrenr.KP") chr.et, floß bei 11Ii η ^ at rs der Auf zeichnungs-
tr?*r"er für ""^rnsehpro/rrnnimspeichoruns; die ifignalfolgen
j'pTiifnl'^i "J rl f öl r'p. ι P-n4" f>"PT"? ο heil ·
7· '''orp0!11.^33vf?tf?cn nach einen der ^nrprüeh'p 1 "bin 6, dndnroh
fekenn?;eJ.Ghnat, daß ^ur Erzeupunf der Zeitsl^nale durch dj.e
Auf^eiohnun.^sträger auf diesen eine Aufzeiohnungsspur mit
Aufzeichnungen vorgesehen ist.
8. Kopp elunf:s sys tem nach einem der Ansprüche 2 Ms 7» dadurch
gekennzeichnet, daß- die Iloppelungsgruppe einen ^ntmber ΐντ
einen Zeitsignalgenerator umfaßt.
9. KoppelungBsystem nach einem der Ansprüche 1 "bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die in dem kontinuierlich an^etriebenen
Aufsei chnun^F-- und ^.edergabesystem erzeugten Signale die
sogenannten EDIT-Impulse sind.
Oo Koppelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb des kontinuierlich angetriebenen Aufzei chnungs- und Wiedergabesystems von einem 1irechselstromsynchronmotor
gebildet ist und daß dieser Wechselstromsynchronmotor durch einen spannungekontrollierten frequenzveränderlichen
Oszillator gespeist wird,- an dessen Spannungskontrolleingang
ein/ dem Unterschied in den verglichenen
Signalfolgen entsprechendes Abweichungssignal
909807/075$
H493U
11. PToppelungssyr.tem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb den kontinuierlich
angetriebenen Aufzeichnung- und Wiedergabesystems
eine Differentialkupplung mit zwei Einfänden umfaßt, an
deren einem Eingang die Bewegung einen der weiteren Aufseichnungaund
vfiedergabesyste'ne liegt und deren onderer
Tiingang mit einem Motor gekuppelt ist, der durch ein von
den Siienalf olgeunterschi eden abhän/ri ges Abv/eiohungssignal
gesteuert wird.
IP. Kopnelungssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb über die Oifferenti nlkupplung «?r=jet'3b?r
igt durch einen im Normilbetrieb wirkmmen Antrieb mittels
eines zu dem kontinuierlich angetriebenen .-ufzei.nhnunga—
und VH edergabeeyegerät gehörigen Antriebsmotor.
If). Koppelungssyatem nach einem der Ansprüche 1 Ma 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Signalfolgen 3MhI --ernten zugeführt
werden und daß als K^moarator den Sr.hlgerHter· sin ".bweichun
si.gnalgenerator nnohgepohaltet ist, dessen erzeugtes Abv;eiw
chungBaignal dem Unterschied in der ZHhTrate in den Zählgeräten
entspricht, wobei dieses Abweiohungssignal zur Regelung
dea Antriebs des kontinuierlich angetriebenen AufzeichnungB-
und Wieäergabesystems dient.
BAD
909807/0759
-!so- 14493 H
14. Koopelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zählgeräte als .BinM.rreg.i~
ster auegebildet sind.
15- Koppelungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, da? die 'iigpaalfolgen in einem
Phasenkomparator In "Phasenvergleich gesetzt werden und
daP ein Phasenabweichungssignal zur Regelung des Antriebs
des kontinuierlich angetriebenen Auf 7,ei chnungs- und 1VIeder<?abesystens
dient,
1h. Koppelungssysten nach ein^m der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet
durch eine bei Erreichen der Formalgeschwindigkeit auf Herstellung-der· gewünschten Koppelung ansprechende
Umschalteinrdchtung zum umschalten von Anlaufregelung
auf '.Betriebsregelung.
17. 'Doppelsystembetrlehsverfahren unter Verwendung des KoppelunirBS3'"p,tems
n^ch einen der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß man mehrere Aufzeichnungs- und
T'/iedergabosysteme gleichzeitig laufen läßt, um während dieses
Gleichzeitigen Laufens korrespondierende Startpunkte
auf den Aufzeiohnungsträgern aufzuzueiohnen, daß man die
verschiedenen Auf zeichnur-gs- und Τ'Ί ed ergäbe sy sterne aodann
auf diese gemeinsamen Startpunkte einstellt und hierauf den gekoppelten Anlauf erzwingt.
909807/0759
Applications Claiming Priority (1)
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