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DE1163670B - Mosaikphotographie-Verfahren - Google Patents

Mosaikphotographie-Verfahren

Info

Publication number
DE1163670B
DE1163670B DES77900A DES0077900A DE1163670B DE 1163670 B DE1163670 B DE 1163670B DE S77900 A DES77900 A DE S77900A DE S0077900 A DES0077900 A DE S0077900A DE 1163670 B DE1163670 B DE 1163670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vignette
film
additional
light
generated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES77900A
Other languages
English (en)
Inventor
Philip Stanley Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Smith Dieterich Corp
Original Assignee
Smith Dieterich Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Smith Dieterich Corp filed Critical Smith Dieterich Corp
Priority to DES77900A priority Critical patent/DE1163670B/de
Publication of DE1163670B publication Critical patent/DE1163670B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B37/00Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe
    • G03B37/04Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe with cameras or projectors providing touching or overlapping fields of view

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Mosaikphotographie-Verfahren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Mosaikkinematographie und Mosaikprojektion, bei dem Laufbilder von benachbarten Szenenteilen auf mehrere Negativfilmstreifen unmittelbar oder mittelbar aufgenommen werden, so daß sich die Bilder an den Längsrändern einander benachbarter Szenenteile überlappen und in den überlappungszonen bei der Aufnahme mit Hilfe von Vignettierungsorganen eine erste Teilvignette erzeugt wird.
  • Bei der Mosaikphotographie werden Teile einer einen weiten Blickwinkel umfassendem Szene gleichzeitig mit Hilfe mehrerer Kameras aufgenommen, die jeweils so angeordnet sind, daß sie einen bestimmten Teil der Szene aufnehmen können. Man hat bereits vorgeschlagen, die Parallaxe dadurch zu vermeiden, daß man die Szene an der Lichteintrittsöffnung einer einzigen Kamera mit Hilfe von Spiegeln optisch zentriert, wobei diese Spiegel so angeordnet sind, daß nur eine Kamera direkt auf den durch sie aufzunehmenden Teil der Szene eingestellt ist, während die andere Kamera bzw. jede zusätzliche Kamera das zugehörige Teilbild der Szene unter Vermittlung durch einen reflektierenden Spiegel aufnimmt. Nach dem Entwickeln der Filme der verschiedenen Kameras und nach der Herstellung der Kopien wird die ursprüngliche Szene dann mittels gleichzeitiger Projektion sichtbar gemacht.
  • Bei einem solchen Aufnahmeverfahren ist es wichtig, daß an den Verbindungsstellen zwischen den durch die getrennten Kameras aufgenommenen Teilen der Szene keine Unstetigkeiten auftreten. Die Kameras werden vorzugsweise so aufgestellt, daß sich längs des Randes jedes Films eine Übergangszone ausbildet, in welcher die betreffenden Teile der Szene auf den Filmen benachbarter Kameras doppelt aufgenommen werden. Bei der Vorführung werden die in diesen Übergangszonen erscheinenden Bilder einander überlagert, so daß man eine lückenlose projizierte Szene erhält. Die Breite der Übergangszonen auf den Filmen richtet sich nach der Öffnungsgröße der Kamera, d. h., ihre Breite nimmt ab, wenn man die Blendenöffnung verkleinert. Wenn die übergangszonen eine zu geringe Breite erhalten, macht es Schwierigkeiten, die richtige Überlappung während der Projektion zu gewährleisten. Damit die Intensität des Lichtes während der Vorführung in den überlappungszonen nicht variiert, maß die Dichte der Filme über die gesamte Breite der Überschneidungszonen variieren. In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, daß die Breite der Zone, innerhalb deren die Dichte variiert, geringer ist als die Breite der Übergangszone. Hierbei entstehen auf dem Bildschirm helle Streifen, deren Breite den eine gleichmäßige Dichte aufweisenden Teilen der Übergangszonen entspricht. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bereits bekannt, in den überlappungszonen bei der Aufnahme von Vignettierungsaufnarhmen eine erste Teilvignette zu erzeugen. Ferner ist es bekannt; auf photographischem Wege Vigneittierungsstreifen auf den unbelichteten Positivfilm zu kopieren, bevor die Negativbilder darauf übertragen werden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Vignettierung der Überlappungszonen zu verbessern.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zur Korrektur der ersten Teilvignette hinsichtlich Breite und Intensitätsabstufung eine zweite Teilvignette in den überlappungszonen der Positiv- oder Negativfilme aufgebracht wird.
  • Bei einer Anordnung zur Mosaikphotographie mit drei getrennten Kameras verändert sich die Breite und Intensität des vignettierten Bereichs bei Veränderung der Blende und in Abhängigkeit von. der Intensität des von der aufzunehmenden Szene kommenden Lichts, insbesondere wenn der Hell-Dunkel-Kontrast der Szene relativ stark ist. Diese erste Vignettierung hat darüber hinaus keinen linearen Verlauf.
  • Durch die erfindungsgemäße zusätzliche Vignettie^ rang können erstens die obenerwähnten Variationen der Breite und der Intensität der ersten Vignettierung korrigiert und dabei gleichzeitig die Gesamtbreite der vignettierten Zonen auf die Breite der überlappungszonen vergrößert und die Intensitätsabstufung vergleichmäßigt werden. Eine erste Teilvignette wird innerhalb der Übergangszone dann erzeugt, wenn einander benachbarte Szenenteile des Laufbildes auf die verschiedenen Negativfilmstreifen aufgebracht werden. Wenn das Laufbild im Freien aufgenommen wird, werden die hierbei benutzten Kameras mit Vignettierorganen versehen, z. B. mit den nachstehend beschriebenen dünnen Masken, mittels deren die Gradation der Intensität des Lichtes geregelt wird, das die übergangszone zwischen benachbarten Szenenteilen erreicht, wodurch die erste Teilvignette in der Übergangszone erzeugt wird. Wenn dagegen ein vorhandener Laufbildfilm, der nicht nach der Mosaikkinematographie in zwei oder mehr getrennte Filmstreifen zerlegt werden soll, wird die erste Teilvignette im Laboratorium in demjenigen Zeitpunkt erzeugt, in welchem benachbarte Szenenteile zum Zwecke der Verwendung bei der Mosaikkinematographie auf die Negative aufgebracht werden. Dies kann auf ähnliche Weise geschehen wie bei den im Freien benutzten Kameras, d. h. mit Hilfe eines geeigneten Vignettierorgans zum Regeln der Intensität des Lichtes, das die Übergangszone des Mosaiknegativs erreicht, während der betreffende Szenenteil auf dieses Negativ aufgebracht wird.
  • In beiden Fällen bewirkt die erste Teilvignette in der Übergangszone der negativen Filmstreifen eine Gradation der Intensität des Lichtes, das die übergangszone des Positivfilms während des Kopierens erreicht, und infolgedessen wird die erste Teilvignette in der Übergangszone auf die Übergangszone des bei der Projektion zu verwendenden Positivfilms aufgebracht.
  • Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße zusätzliche Vignette so bemessen, daß der Bereich der Gesamtvignettierung gegenüber demjenigen der ersten Vignettierung vergrößert ist.
  • Die erfindungsgemäße zusätzliche Vignette kann in den übe:rlappungszonen vor dem Kopieren des entwickelten Negativfilmes auf den Positivfilm durch Belichten des unbelichteten Positivfilmes mit in seiner Intensität abgestuftem Licht erzeugt werden.
  • Alternativ kann die erfindungsgemäße zusätzliche Vignette während des Kopiervorgangs erzeugt werden, bevor der Positivfilm entwickelt wird, und zwar durch Einführen einer zusätzlichen geregelten Abstufung der Intensität der Lichtstrahlen, welche die Überlappungszonen des Positivfilmes über dasjenige Licht hinaus erreichen, mittels dessen die Vignette auf dem Negativfilm erzeugt wurde.
  • Weiter kann die erfindungsgemäße zusätzliche Vignette dadurch erzeugt werden, daß man den belichteten Negativfilm vor dein Entwickeln in seinen überlappungszonen mit Licht belichtet, dessen Intensitätsabstufung geregelt ist, um so die zusätzliche Vignette in der Übergangszone zu erzeugen.
  • Die zusätzliche Vignette kann auch erfindungsgemäß vor der Belichtung des Negativfilms erzeugt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g. 1 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer für die Mosaikphotographie geeigneten Anordnung von Kameras, und sie zeigt im Grundriß drei getrennte Kameras; F i g. 2 veranschaulicht schematisch ein Bild, das mit Hilfe von Filmen projiziert wird, welche mit Hilfe der Kameraanordnung nach F i g. 1 unter Zwischenschaltung von Entwicklungs- und Kopiervorgängen hergestellt worden sind; F i g. 3 zeigt in einer in größerem Maßstab gezeichneten Teildarstellung die einander benachbarten Randabschnitte von unkorrigierten Filmen, wie sie mit Hilfe von zwei der Kameras nach F i g. 1 aufgenommen werden, wobei die Filme entwickelt worden sind; F i g. 4 ist eine zur Erläuterung der Erfindung dienende graphische Darstellung; F i g. 5 zeigt ein Stück eines als Maske dienenden Negativfilms, der gemäß einer Ausbildungsform der Erfindung mit Hilfe einer Maske hergestellt worden ist; F i g. 6 veranschaulicht schematisch die Benutzung des als Maske dienenden Negativs nach F i g. 5; F i g. 7 veranschaulicht das erfindungsgemäße Verfahren zum Verschleiern des Positivfilms; F i g. 8 zeigt die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens beim Verschleiern eines unbelichteten Negativfilms.
  • In F i g. 1 ist die allgemeine Anordnung von drei Kameras für das Mosiakphotographieverfahren nach dem weiter oben angegebenen Patent dargestellt: Gemäß F i g. 1 sind drei Kameras A, B und C in einer Umschließung 2 angeordnet, die eine Öffnung 4 besitzt, durch die hindurch die betreffende Szene photographiert wird. Die Lichteintrittsöffnung der Kamera A ist bei 6 schematisch angedeutet, diejenige der Kamera B bei 8 und diejenige der Kamera C bei 10; die den drei Kameras zugeordneten Filme sind mit 12 bzw. 14 bzw. 16 bezeichnet. Die Lichteintrittsöffnung 8 der Kamera B bildet den optischen Mittelpunkt des Systems. Zwei Wände 18 und 20, die gemäß F i g. 1 parallel angeordnet sind, was jedoch nicht notwendigerweise der Fall zu sein braucht, sind so angeordnet, daß nur diejenigen Lichtstrahlen die Lichteintrittsöffnung 8 der Kamera B erreichen, welche innerhalb des mittleren Winkels ß durch die Öffnung 4 fallen. Diejenigen Lichtstrahlen, welche innerhalb des Winkels a durch die Öffnung 4 fallen, treffen auf eine Fläche der Wand 18, die verspiegelt ist, um diese Lichtstrahlen zur Lichteintrittsöffnung 6 der Kamera A zu reflektieren. Entsprechend treffen die die Öffnung 4 innerhalb des Winkels" passierenden Lichtstrahlen auf die Wand 20 und werden zur Lichteintrittsöffnung 10 der Kamera C reflektiert. Die Innenflächen der Wände 18 und 20 werfen kein Licht zurück und dienen nur dazu, die innerhalb des Winkels f3 zu der Kamera B gelangenden Lichtstrahlen abzugrenzen. Wie in dem erwähnten Patent beschrieben, sind an den von den Kameras abgewandten Enden der Wände 18 und 20 dünne Masken 22 und 24 jeweils in der Ebene der in die Kamera B einfallenden Begrenzungsstrahlen angeordnet, um zu verhindern, daß direkte Lichtstrahlen von dem durch die Kamera B aufzunehmenden Teil der Szene zu den seitlichen Kameras gelangen. Wenn jede Parallaxe ausgeschaltet werden soll, ergibt sich theoretisch als optimale Stellung der Kameras A und C gegenüber der Kamera B und den spiegelnden Flächen der Wände 18 und 20 eine Stellung, bei der die Lichteintrittsöffnung 8 das Spiegelbild der Lichteintrittsöffnungen der beiden seitlichen Kameras bildet.
  • In der Praxis hat es sich gezeigt, daß sich bessere Ergebnisse erzielen lassen, wenn man die spiegelnden Flächen gegenüber der theoretischen Stellung für eine genaue optische Zentrierung um einen kleinen Winkel in einer solchen Richtung verstellt, daß sich die Übergangszonen auf den Finnen verbreitern. Durch eine Verstellung, die z. B. nur 0,06° beträgt, wird die Breite der Übergangszone ausreichend vergrößert, um einen Verlust an Bildmaterial bei einer Verkleinerung der Blendenöffnungen zu vermeiden. Durch diese geringfügige Winkelverstellung der Spiegel wird keine bemerkbare Parallaxe hervorgerufen.
  • Längs beider Ränder des Films 14 sowie längs je eines Randes der Finne 12 und 16 erstrecken sich vignettierte Streifen, die entstehen, wenn der Film belichtet wird-, und deren Breite der Breite der übergangszone entsprechen soll. In der Praxis ist die Breite der Vignetten bis jetzt kleiner als die Breite der Übergangszonen, und wenn die mit Hilfe der Übergangszonen projizierten Bilder einander überlagert werden, um die Teile der Szene miteinander zu verbinden, gelangt an den Rändern der Mosaikteile eine zu große Lichtmenge auf den Bildschirm. Bei einem Film, dessen Breite zwischen den Perforierungen z. B. rund 25,4 mm beträgt, soll die theoretische Breite der Vignette auf beiden Seiten des in der Kamera B verwendeten Films etwa 1,4 mm betragen; es zeigt sich jedoch, daß die Vignette eines solchen Films bei mittlerer Belichtung (Blende 8) nur eine Breite von etwa 0,7 mm erhält.
  • In F i g. 2 ist ein projiziertes Bild eines langgestreckten Gegenstandes O schematisch wiedergegeben. Die Linien 26 und 28 bezeichnen die Ränder der Szenenteile, welche mit Hilfe von Filmen projiziert werden, bei denen es sich um Kopien von Filmen handelt, die mit Hilfe der Kameraanordnung nach F i, g. 1 aufgenommen wurden. Bei optimaler überlappung und Vignettierung würden die Linien 26 und 28 auf dem Bildschirm nicht erscheinen, und das Bild des Gegenstandes O würde an den Anschlußlinien nicht unterbrochen sein.
  • Die Linien 26 und 28 erscheinen als relativ helle schmale Streifen, wenn die vignettierten Zonen schmaler sind als die Übergangszonen. Dies geht deutlicher aus F i g. 3 hervor, wo in stark vergrößertem Maßstab ein Rand eines unkorrigier ten positiven oder negativem Films 30 dargestellt ist, der mit der Kamera A nach F i g. 1 aufgenommen wurde; . ferner zeigt F i g. 3 im gleichen Maßstab einen Rand eines unkorrigierten positiven oder negativen Films 32, der durch die Kamera B nach F i g. 1 aufgenommen wurde. In F i g. 4 gibt die als Vollinie gezeichnete Kurve 42 die Lichtdurchlässigkeit des Films 32 ; wieder. Die Übergangszone auf dem Film 30 ist in F i g. 3 mit 34 bezeichnet, während die übergangszone des Films 32 bei 36 angedeutet ist. Die vignettierte Zone des Films 30, wo die Lichtdurchlässigkeitskurve 42 abfällt, ist für den Film 30 bei 38 und für den Film 32 bei 40 eingezeichnet. Beim Projizieren der Filme 30 und 32 muß man die Projektoren so anordnen, daß sich die projizierten Bilder der Übergangszonen 34 und 36 der beiden Filme überlagern. Das Licht wird mit seiner vollen Intensität durch die nicht vignettierten Teile der übergangszonem jedes Films geworfen, und in diesen Zonen wird ebensoviel Licht durchgelassen wie in der Hauptbildfläche, so daß auf dem Bildschirm gemäß F i g. 2 an den Linien 26 und 28 helle Streifen erscheinen.
  • Gemäß der Erfindung werden die Positiv- oder Negativfilme so behandelt, daß die schon erwähnte Teilvignette derart ergänzt wird, daß die Lichtdurchlässigkeit über die ganze Breite der Übergangszone gleichmäßig abfällt, wie es in F i g. 4 durch die gestrichelte Linie 42 a angedeutet ist. Infolgedessen ergeben sich an den Verbindungslinien der Mosaikteile keine Unstetigkeiten der Beleuchtungsstärke. Bei der in F i g. 5 und 6 schematisch gezeigten Anordnung wird ein Negativfilm 44 mittels einer geeigneten Maske derart hergestellt, daß der mittlere Teil 46, welcher demjenigen Teil eines. Spielfilms entspricht, der zwischen den Übergangszonen liegt, lichtundurchlässig ist, während die Zonen 48 zu beiden Seiten der mittleren Zone unter der Annahme, daß der Negativfilm 44 zur Korrektur eines Produktionsnegativs der Kamera B dienen soll, zwischen dem Bereich der Perforationen 50 und den Rändern der mittleren Zone 46 fortschreitend verschleiert sind. Man kann F i, g. 5 auch als Darstellung der Maske auffassen, die zur Vorbereitung des Negativfilms dient. In diesem Falle würde die mittlere Zone 46 durchsichtig sein, und die Randstreifen 48 würden von der mittleren Zone 46 aus zu den Außenkanten fortschreitend dichter werden. Für verschiedene Blendenöffnungen und Entfernungseinstellungen der Kameras bereitet man einen Satz von Ne-gativmaskierungsfilmen vor, bei denen ein oder zwei Streifen 48 vorhanden sind, deren Dichte in der beschriebenen Weise abgestuft ist, um eine Anpassung an den betreffenden Film zu ermöglichen. Die als Masken dienenden Negative 44 werden dann gemäß F i g. 6 auf ein belichtetes Produktionsnegativ aufgelegt, und das Produktionsnegativ wird mittels einer Lichtquelle 52 belichtet, bevor es an die Entwicklungsanstalt weitergegeben wird.
  • Eine andere Anordnung zum Erzeugen einer Vignette der gewünschten Breite ist in F i g. 7 schematisch dargestellt. Bei dieser Anordnung ist eine Maske 54 mit einem Schlitz 56 über einem Positivfilm 58 angeordnet, und das Licht einer Lichtquelle 60 fällt durch ein geeignetes neutrales Filter 62 und ein Farbfilter 64, eine Linse 66 und den Schlitz 56 auf den Positivfilm. Die Linse 66 ist so angeordnet, daß man sie schwenken kann, um die variierende Beleuchtung zu erzeugen, die erwünscht ist, um die abgestufte Belichtung der Vignette zu erreichen; ferner ist die Linse 66 senkrecht verstellbar, damit die Breite der Vignette variiert werden kann.
  • Eine weitere abgeänderte Anordnung ist in F i g. 8 dargestellt, wo ein unbeliehteter Negativfilm auf seinem Wege zur Kamera längs eines Randes oder beider Ränder mit einer Lichtquelle 68 und durch einen Lichtkeil 70 hindurch belichtet wird; der Keil 70 kann auf den Film zu und von ihm weg bewegt werden, um die Breite der entstehenden Vignette zu variieren. Für den Fachmann ergeben sich weitere in den Bereich der Erfindung fallende Anordnungen, die es ermöglichen, die Lichtdurchlässigkeit der Randzonen eines Films allmählich zu verringern, um Vignetten von geeigneter Breite zu erzeugen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Mosaikkinematographie und Mosaikprojektion, bei dem Laufbilder von benachbarten Szenenteilen auf mehrere Negativfilmstreifen unmittelbar oder mittelbar aufgenommen werden, so daß sich die Bilder an den Längsrändern einander benachbarter Szenenteile überlappen und in den überlappungszonen bei der Aufnahme mit Hilfe von Vignettierungsorganen eine erste Teilvignette erzeugt wird, d a -durch gekennzeichnet, daß zur Korrektur der ersten Teilvignette hinsichtlioh Breite und Intensitätsabstufung eine zweite Teilvignette in den überlappungszonen der Positiv- oder Negativfilme aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vignette so bemessen ist, daß der Bereich der Gesamtvignettierung gegenüber demjenigen der ersten Vignettierung vergrößert ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vignette in den überlappungszonen vor dem Kopieren des entwickelten Negativfilmes auf den Positivfilm durch Belichten des unbelichteten Positivfilmes mit in seiner Intensität abgestuftem Licht erzeugt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vignette während des Kopiervorganges erzeugt wird, bevor der Positivfilm entwickelt wird, und zwar durch Einführen einer zusätzlichen geregelten Abstufung der Intensität dar Lichtstrahlen, welche die überlappungszonen des Positivfilms über dasjenige Licht hinaus erreichen, mittels dessen die Vignette auf dem Negativfilm erzeugt wurde.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vignette dadurch erzeugt wird, daß man den belichteten Negativfilm vor dem Entwickeln in seinen überlappungszonen mit Licht belichtet, dessen Intensitätsabstufung geregelt ist, um so die zusätzliche Vignette in der übergangszone zu erzeugen.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vignette vor der Belichtung des Negativfilms erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1052 801; britische Patentschrift Nr. 826 422; USA: Patentschriften Nr. 2 544116, 2 844 070.
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