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DE1088475B - Verfahren zum Faerben von Dimethylterephthalat - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Dimethylterephthalat

Info

Publication number
DE1088475B
DE1088475B DED21035A DED0021035A DE1088475B DE 1088475 B DE1088475 B DE 1088475B DE D21035 A DED21035 A DE D21035A DE D0021035 A DED0021035 A DE D0021035A DE 1088475 B DE1088475 B DE 1088475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dimethyl terephthalate
coloring
pigment
toluene
colored
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED21035A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Dotzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONCENTRA Gebr HARTMAN GmbH
Original Assignee
CONCENTRA Gebr HARTMAN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CONCENTRA Gebr HARTMAN GmbH filed Critical CONCENTRA Gebr HARTMAN GmbH
Priority to DED21035A priority Critical patent/DE1088475B/de
Publication of DE1088475B publication Critical patent/DE1088475B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2367/00Characterised by the use of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Derivatives of such polymers
    • C08J2367/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben von Dimethylterephthalat Dimethylterephthalat dient vorzugsweise zur Herstellung künstlicher Fasern. Es ist nun erwünscht, diese Fasern möglichst haltbar zu färben. Wie festgestellt wurde, war bisher die Färbung derartiger Fasern »in der Masse« nur mit solchen löslichen Farbstoffen möglich, deren Lichtechtheit gering ist.
  • Es ist bekannt, Fasern der erwähnten Art in der Weise zu färben, indem man pulverisierte Farbpigmente oder Weißpigmente auf Ein- oder Dreiwalzwerken, Kugel- oder Trichtermühlen, Desintegratoren und anderen Maschinen mit dem Monomeren verreibt.
  • Bei Verwendung der genannten Maschinen kann jedoch nur eine ungenügende Kornfeinheit erreicht werden, und es hat sich in der Praxis gezeigt, daß die fertigen Fasern an den Stellen reißen, an denen ungenügend verriebene Bestandteile vorhanden waren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Färben von Dimethylterephthalat unter Verwendung von Pigmenten vermeidet die aufgezeigten Nachteile dadurch, daß man wäßrige Pigmentfilterkuchen mit in organischen Lösungsmitteln gelöstem Dimethylterephthalat mischt und den hierbei anfallenden pigmentgefärbten Ester von der aus Wasser und dem Lösungsmittel bestehenden Phase trennt.
  • Vorzugsweise verwendet man eine auf 1000 C erwärmte Lösung von Dimethylterephthalat in Toluol.
  • Der pigmentgefärbte Ester wird entweder im Vakuum oder bei normalem Druck bei erhöhter Temperatur getrocknet.
  • Neben Toluol eignen sich als Lösungsmittel Triäthanolamin, Diäthylenglykol, Butylazetat, Butanol oder 1 2-Dichloräthan.
  • Diese verfahrensgemäße Wirkung beruht, wie Versuche gezeigt haben, darauf, daß die Preßkuchen die Pigmentfarbstoffe in außerordentlich feiner Verteilung enthalten und daß die Teilchengröße die kleinste ist, die überhaupt erzielt werden kann, während die Pigmentteilchen bei der bisher durchgeführten Trocknung größer und härter werden. Diese primäre Teilchengröße bleibt aber nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhalten, so daß die Pigmente in außerordentlich feiner Verteilung im Terephthalsäuredimethylester vorliegen. Es können hierbei keine Agglomerationen auftreten, wie es bei pulverförmigen Farbstoffen der Fall ist. Bei der Einfärbung von Faserstoffen macht sich die schlechte Verteilung der Pigmente besonders dadurch nachteilig bemerkbar, daß die Fäden beim Verspinnen zum Reißen neigen.
  • Die Fäden reißen immer dort, wo Pigmentagglomerate den Zusammenhalt der Faser verhindern.
  • Das Beispiel erläutert das erfindungsgemäße Färbeverfahren näher.
  • In eine Mischmaschine, z. B. in einen sogenannten Doppel-Z-Kneter, werden 100 kg eines wasserhaltigen Preßkuchens von »Phtalocyaninblau« mit einem Farbstoffgehalt von etwa 25 kg trockenem Pigment eingetragen. Bei laufender Maschine werden dann 50kg einer etwa 1000 C heißen Lösung von 25 kg Dimethylterephthalat in 25 kg Toluol zugegeben. Das pigmentgefärbte Dimethylterephthalat fällt bereits nach sehr kurzer Laufzeit der Maschine als blaugefärbte kristalline Masse aus. Wasser und Toluol können daraufhin klar abgegossen und gegebenenfalls einer Rückgewinnungsanlage für das Toluol zugeführt werden.
  • Die Restmengen Wasser und Toluol werden aus dem gefärbten Ester durch Verdampfung im Vakuum oder bei Normaldruck ausgetrieben.
  • Als Pigmente kommen alle Farbstoffe in Frage, die bei der Herstellung als wäßrige Filterpreßkuchen anfallen oder sich in Wasser dispergieren lassen, beispielsweise organische, unter der Handelsbezeichnung »Helioechtrot BB«, »Litholscharlach BBM« und anorganische, unter der Handelsbezeichnung »Chromgelb«, »Eisenoxydrot«, »Eisenoxydgelb« bekannte Pigmentfarbstoffe.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zum Färben von Dimethylterephthalat unter Verwendung von Pigmenten, dadurch gekennzeichnet, daß man wasserhaltige Pigmentfilterkuchen mit der erwärmten Lösung von Dimethylterephthalat in einem organischen Lösungsmittel mischt und den hierbei ausfallenden pigmentgefärbten Ester von der aus Wasser und Lösungsmittel bestehenden Phase trennt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine auf 1000 C erwärmte Lösung von Dimethylterephthalat in Toluol verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da13 man den ausgefällten pigmentgefärbten Terephthalsäuredimethylester im Vakuum oder unter Normaldruck bei erhöhter Temperatur trocknet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 2988 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; schweizerische Patentschrift Nr. 278 949.
DED21035A 1955-08-05 1955-08-05 Verfahren zum Faerben von Dimethylterephthalat Pending DE1088475B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2988C (de) * 1900-01-01 F. B. FONDU in Brüssel Schlofs für Coupethüren an Eisenbahnwagen
CH278949A (de) * 1949-11-23 1951-11-15 Inventa Ag Verfahren zur Herstellung von gefärbten Polymerisations-Kunststoffen.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2988C (de) * 1900-01-01 F. B. FONDU in Brüssel Schlofs für Coupethüren an Eisenbahnwagen
CH278949A (de) * 1949-11-23 1951-11-15 Inventa Ag Verfahren zur Herstellung von gefärbten Polymerisations-Kunststoffen.

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