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DE1085361B - Einrichtung zur Speicherung von Angaben - Google Patents

Einrichtung zur Speicherung von Angaben

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Publication number
DE1085361B
DE1085361B DEI15594A DEI0015594A DE1085361B DE 1085361 B DE1085361 B DE 1085361B DE I15594 A DEI15594 A DE I15594A DE I0015594 A DEI0015594 A DE I0015594A DE 1085361 B DE1085361 B DE 1085361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
wire
rollers
magnets
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15594A
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Philipp Darwin
Robert Melroy Kellogg
Donald Karl Rex
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1085361B publication Critical patent/DE1085361B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations
    • G06K17/0003Automatic card files incorporating selecting, conveying and possibly reading and/or writing operations
    • G06K17/0012Automatic card files incorporating selecting, conveying and possibly reading and/or writing operations with more than one selection steps, e.g. selection of a record carrier from a selected compartment of a compartmented storage
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
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  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es sind bereits zahlreiche Einrichtungen zur Speicherung einer großen Anzahl von Angabenaufzeichnungen bekannt, bei denen ein Aufzeichnungsvorgang auf verschiedene Weise erreicht wird. Diese Einrichtungen benutzen zur Angabenspeicherung die magnetische Aufzeichnung der Angaben in verschlüsselter Form auf rotierenden Trommeln oder Scheiben, auf magnetisierbaren Bändern und Drähten. Ein oder mehrere Übertrager wirken mit den Speichermitteln zusammen, um wahlweise die gespeicherten Angaben abzulesen oder zu löschen und neue Angaben zu speichern. Die besonderen Arten der Angabenspeicherung und die Methode der Erzielung des Zuganges zu den Angaben nach ihrer Speicherung sind die bestimmenden Faktoren für die Wirksamkeit des Speichersystems.
Um eine große Anzahl von Angaben auf den einzelnen Trägern aufzeichnen zu können und eine optimale Angabenspeicherung zu erreichen, ist es notwendig, die Aufzeichnungen eng zu speichern, und jede der gespeicherten Angaben muß mit großer Geschwindigkeit für eine Angabenaufzeichnungs- und Ableseeinrichtung zur Verfügung stehen.
Es ist augenscheinlich, daß ein Speichersystem mit einer kleinen Kapazität mit einer geringen Zugangsr.eit und umgekehrt ein Speichersystem mit sehr hoher Kapazität mit einer großen Zugangszeit gebaut werden kann oder daß eine Speichereinrichtung mit sehr großer Kapazität und mit einer relativ geringen Zugangszeit hergestellt werden könnte, was aber verschiedene Einrichtungskomponenten erfordern würde, die eine solche Speichereinrichtung bezüglich ihrer Kosten und Größe unwirtschaftlich machen. Die Zugangszeit ist das Zeitintervall zwischen dem Augenblick, in welchem eine Angabe von der Speichereinrichtung angefordert wird, und dem Augenblick, in dem diese Angabe zur Verfügung steht.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Speichereinrichtung mit sehr großer Kapazität und beliebigen Angabenzugang zu schaffen, die eine Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit sowohl für die Ablesevorgänge als auch für die Angabenspeicherung ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, daß der Speichereinrichtung eine Vorschubvorrichtung zugeordnet ist, mittels welcher ein aus einer Vielzahl von langgestreckten und in ihrer ganzen Länge frei abgestützten Aufzeichnungsträgern ausgewählter Aufzeichnungsträger entlang seiner Abstützung gegen eine Transporteinrichtung bewegt und durch diese zur Durchführung eines Übertragungsvorganges in die Zusammenwirkung mit den Übertragungselementen, ζ. B. magnetischen Ablese- bzw. Schreibköpfen, gebracht und anschließend wieder in die Grundstellung auf seine Abstützung zurückgeführt wird. Um die Ka-
Einrichtung zur Speicherung von Angaben
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m, b. H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4 November 1957
Daniel Philipp Darwin, Endicott, N. Y.,
Robert Melroy Kellogg, Binghamton, N. Y.,
und Donald Karl Rex, San Jose, Calif. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
pazität des Speichers zu erhöhen und gleichzeitig dessen Größe auf ein Mindestmaß herabzusetzen, werden dünne magnetisierbare Drähte als Aufzeichnungsträger benutzt, die je in einer besonderer Röhre freiliegend angeordnet sind. Diese Drähte sind in allen Ebenen quer zu ihrer Längsachse frei beweglich, und sie verbleiben bei ihrem Transport zu den Übertragungselementen mit einem Teil ihrer Länge, auf dem kleine Angaben gespeichert sind, in der Abstützungsröhre. Trichterförmige Führungen zwischen der Transporteinheit und den Übertragungselementen leiten die ausgewählten Speicherdrähte zu den Übertragungselementen und wieder in die Röhren zurück. Die Transporteinheit enthält abwechselnd zusammenwirkende Rollenpaare, um einen ausgewählten und aus seiner Röhre herausgeschobenen Speicherdraht zuerst gegen die Übertragungselemente zu befördern und nach dem Übertragungsvorgang wieder in seine Röhre zurückzubewegen. Zur Steuerung der abwechselnden Zusammenwirkung der Transportrollenpaare sind den Übertragungselementen zwei Abfühleinrichtungen zur Feststellung des vorderen oder Leitendes des Speicherdrahtes zugeordnet. Beim Eintritt des Leitendes des Speicherdrahtes in die erste Abfühleinrichtung erzeugt diese ein Signal, durch welches die Vorschubvorrichtung und die Draht-Auswähleinheit unwirksam gemacht werden, und ein beim Eintritt des Leitendes des Speicherdrahtes in die zweite Abfühleinrichtung ausgelöstes Signal bewirkt den Zusammengriff des Rollenpaares für die Rückführung des Speicherdrahtes
009 550/189
und die Trenung des anderen Rollenpaares für die Vorwärtsbewegung des Drahtes.
Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Speichereinrichtung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Nachstehend wird nunmehr ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Speichereinrichtung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 a eine Darstellung zur Erklärung des Vorschubes eines Speicherdrahtes mit ausgerichteten Auswählplatten,
Fig. 1 b eine Darstellung der Bewegung des Drahtes relativ zum Übertrager bei bereits sich in der Grundstellung befindlichen Auswählplatten,
Fig. 1 c eine Darstellung der Rückbewegung des Drahtes in die zugehörige Röhre und der sich in der Grundstellung befindlichen Auswählplatten,
Fig. 1 d eine Darstellung der Lage des Drahtes in seiner Röhre,
Fig. 2 a und 2 b eine Seitenansicht der beschriebenen Ausführungsform,
Fig. 3 a und 3 b einen Grundriß der Einrichtung gemäß den Fig. 2 a und 2 b,
Fig. 4 eine Gruppe von Röhren mit den in ihnen befindlichen Speicherdrähten, die einen Teil der Speichermatrix bildet,
Fig. 4 a eine Teilansicht der Abstützungen der Röhrengruppen,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie 5-5 in der Fig. 2 a,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der Draht-Auswähleinrichtung,
Fig. 7 eine Teilansicht zur Darstellung der Art, in welcher die betätigten Auswählplatten einen Durchgangskanal zu nur einer Röhrenöffnung bilden,
Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht der Röhrenverschlußklappe und ihrer Steuereinrichtung,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung der Drahttransporteinrichtung in auseinandergezogener Form,
Fig. 10 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht des Druckluftschiebers und seiner Steuereinrichtung sowie der Luftkammer,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch die Transportrollen-Einstelleinrichtung,
Fig. 11a einen Schnitt durch eines der Druckluftventile der Einstelleinrichtung gemäß der Fig. 11,
Fig. 12 das Schaltbild der Stromkreise zur Steuerung der Speichereinrichtung,
Fig. 13 eine schematische Darstellung einer Abfühleinrichtung zur Feststellung der Anwesenheit oder des Fehlens des vorderen Endes eines Speicherdrahtes,
Fig. 14 die Schaltung der in der Fig. 12 in Blockform dargestellten elektronischen Tmpulsverzögerungseinheit.
Bei dem in den Fig. 2 a, 2 b, 3 a, 3 b und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält eine Matrix 10 eine Vielzahl von Längszellen oder Röhren 11, die in horizontalen Reihen und vertikalen Spalten angeordnet sind. Bei dem Ausführungsbeispiel sind zehntausend Röhren vorgesehen, und jede Röhre enthält einen frei beweglichen Aufzeichnungsträger in Form eines Drahtes 12 für die .Angabenspeicherung. Es ist wesentlich, daß die die zu speichernden Angaben enthaltenden Drähte frei beweglich gelagert sind.
Die Röhren sind in Gruppen 13 (Fig. 4) mit je einhundert Röhren angeordnet. Die Röhrengruppen 13 werden durch aufeinanderfolgende Verlötung von zehn Röhren 11 in einer Reihe und von zehn Röhrenreihen in einer Spalte angeordnet, um eine Matrix von zehn mal zehn Röhren zu bilden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zur Lagerung der zehntausend Speicherdrähte 100 Röhrengruppen 13 vorgesehen, die in zehn horizontalen Reihen und vertikalen Spalten angeordnet sind. Die einzelnen Röhrengruppen 13 werden von kastenartigen Gefügen nach der Art von Eierkisten getragen, die in der Fig. 4 a gezeigt sind.
Die Röhren 11 haben einen Innendurchmesser von etwa 0,041 cm und eine Länge von etwa 76 cm undsind mit einem Achsenabstand von 0,076 cm befestigt.
ίο Die in den Röhren frei beweglichen Drähte 12 haben einen Durchmesser von etwa 0,023 cm und eine Länge von etwa 71 cm. Die Röhren 11 sind somit länger als die Drähte 12, um deren Anhalten innerhalb der Röhren zu ermöglichen, wie dies später noch erläutert wird.
Ungefähr 53 cm der Drahtlänge dienen zur Angabenspeicherung mit einer Dichte von ungefähr 79 Bits pro cm, so daß bei der Anordnung von zehntausend Drähten eine Speicherung von etwa zweiundvierzig Millionen Bits möglich ist. Die restlichen, auf die beiden Enden des Speicherdrahtes 12 aufgeteilten 18 cm erleichtern den Vorbeigang des die Angaben enthaltenden Drahtteiles an dem Übertrager, ohne daß der Draht 12 seine zugehörige Röhre 11 verläßt. Um einen Zugang zu den gespeicherten Angaben zu erzielen, werden die Drähte 12 wahlweise aus den Röhren 11 mittels einer Auswähl- und Vorschubeinrichtung 15 gegen die Transporteinheit 16 vorgeschoben, welche die Drähte an einem Übertrager 17 vorbeibewegt (Fig. 2, 3, 6, 9). Die Drahtvorschubeinrichtung 15 für den wahlweisen Vorschub eines Drahtes 12 aus der zugehörigen Röhre 11 ist dem einen Ende der Röhrengruppe 13 benachbart angeordnet, an deren anderem Ende die Transporteinheit und, dieser benachbart, der-' Übertrager 17 vorgesehen ist.
Die Drahtauswähl- und Vorschubeinrichtung 15 (Fig. 5, 6) enthält zehn gleiche, in vertikaler Richtung gleitbar angeordnete Auswählplatten 21 und zehn gleiche in horizontaler Richtung gleitbar angeordnete Auswählplatten 22. Die vertikalen Auswählplatten 21 stoßen mit ihren Längskanten gegeneinander, und auch die Kanten der horizontalen Auswählplatten 22 grenzen gegeneinander. Die Platten 21 und 22 liegen in Stellungen, die den Spalten bzw. Reihen der Röhren-, gruppen 13 entsprechen. Es könnten entweder die vertikalen oder die horizontalen Auswählplatten mit ihrer einen Fläche an die benachbarten Röhrenöffnungen angrenzen, und in den Fig. 7 und 10 ist die Lage dargestellt, bei welcher die eine Fläche der horizontalen Auswählplatten 22 den Röhrenöffnungen gegenüberliegt und die andere Fläche dieser Auswählplatten die eine Seitenfläche der vertikalen Auswählplatten 21 berühren. Die andere Seitenfläche der vertikalen Auswählplatten liegt in Verbindung mit einer Luftkammer 20. Jede vertikale Auswählplatte 21 hat zehn Löcher 23 (Fig. 6, 7) in je einer horizontalen Reihe, die einer Reihe von Röhrenöffnungen in jeder der vertikalen Röhrengruppen 13 entsprechen oder, mit anderen Worten, zehn in vertikalem Abstand voneinander liegende horizontale Reihen mit je zehn Löchern. Jede horizontale Auswählplatte 22 hat zehn Löcher in zehn vertikalen Reihen, die einer Spalte von Röhrenöffnungen in je einer Röhrengruppe 13 der horizontalen Gruppenanordnung entsprechen. Die vertikalen Platten 21 dienen daher zur Reihenauswahl und die Platten 22 zur Spaltenauswahl.
Die Löcher 23 der Reihen-Auswählplatten 21 und die Löcher 24 der Spalten-Auswählplatten 22 liegen normalerweise in Übereinstimmung mit den horizontalen bzw. vertikalen Rippen 26 des die Röhrengruppen
13 tragenden kastenartigen Gefüges 14, und dieser Zu-
1 U ö b ό b 1
stand wird als Grundstellung der Auswählplatten bezeichnet. Bei der Bewegung einer Reihen-Auswahlplatte 21 und einer Spalten-Auswählplatte 22 ist es möglich, diese Platten gegeneinander so auszurichten, daß nur eine ausgewählte Röhrenöffnung der Luftkammer 20 ausgesetzt ist. In den Fig. 6 und 7 ist die Auswahl einer bestimmten Röhre dargestellt.
Die Bewegung der Reihen-Auswählplatten21 erfolgt unter der Steuerung einer Gruppe von Elektromotoren 27 und die Bewegung der Spalten-Auswählplatten 22 unter der Steuerung von Elektromagneten 28. Da die Einrichtungen für die Bewegungen der Reihen- und Spalten-Auswählplatten gleich sind, wird nur die Einrichtung für die Arbeitsbewegung der Reihen-Auswählplatten 21 eingehend beschrieben.
Jeder Auswählplatte 21 ist ein Elektromagnet 27 und jeder Auswählplatte 22 ein Elektromagnet 28 zugeordnet. Die Magneten 27 (Fig. 6) sind zwecks besserer Zugänglichkeit in zwei Ebenen angeordnet und in geeigneter Weise befestigt, wie dies auch für die Magneten 28 zutrifft. An jeder Auswählplatte ist ein flexibles Stahlband 29 befestigt, das über eine Rolle
31 gelegt und mit seinem anderen Ende mit dem Kern
32 des zugeordneten Magneten 27 verbunden ist. Jede Auswählplatte 21 wird durch eine an ihrem anderen Ende befestigte Feder 33 in der Grundstellung gehalten, in welcher der Kern des stromlosen Elektromagneten gegen einen Anschlagblock 34 stößt. Die Strecke, um die sich jede Auswählplatte 21 bewegen kann, wird durch die Lage eines Anschlagstiftes oder Ansatzes 36 einer Schwingenschiene 37 bestimmt. Die Ansätze 36 ragen durch rechteckige Schlitze 38 in den zugehörigen Auswählplatten 21. In ähnlicher Weise wird die Länge des Bewegungsweges der Auswählplatten 22 nach der Erregung der Elektromagnete 28 durch die Lage der Ansätze35 einer Schwingenschiene 40 bestimmt. Die Bewegung der Schwingenschienen 37 bzw. 40 erfolgt unter der Steuerung von Elektromagneten 39 bzw. 45, die Größe ihrer Bewegung ist jedoch einstellbar oder auswählbar. Die Schwingenschiene 37 ist ein Teil einer kammartigen Stange 41 mit je fünf Nuten an den Längsseiten. Jede dieser Nuten vergrößert sich in ihrer Länge um einen bestimmten Betrag gegenüber der vorherliegenden Nut. Die Stange 41 ist an ihrem oberen Ende mit einem um einen Zapfen 44 drehbaren Schwenkhebel 43 gelenkig verbunden, dessen anderes Ende am Kern 46 des Elektromagneten 39 drehbar befestigt ist. Im stromlosen Zustand des Elektromagneten 39 wird der Schwenkhebel 43 durch eine Feder 47 in seiner Grundstellung gehalten. Die Größe des Bewegungsweges der Schwingenstangen 37 und 40 bei der Erregung der Magneten 39 und 45 wird durch geeignete, im gleichen Abstand voneinander angeordnete Anschlagstifte 48 und 50 bestimmt, die in Blöcken 49 und 55 gleiten und an den Ankern 51 und 59 der Einstellmagneten 52 bzw. 65 befestigt sind. Die Anschlagstifte 48 und 50 liegen normalerweise außerhalb des Bewegungsweges der kammartigen Stangen 41, können aber wahlweise so eingestellt werden, daß sie in Zusammenwirkung mit den unteren Kanten der Nuten 42 in den Stangen 41 die Lage der Ansätze 36 und 35 und dadurch den Abstand bestimmen, um den die Auswählplatten 21 und 22 durch die Elektromagneten 27 bzw. 28 bewegt werden können. Neun der Anschlagstifte 48 und 50 sind einstellbar, während der zehnte Stift in der in der Fig. 6 gezeigten Stellung fixiert ist und normalerweise im Bewegungsweg der unteren Kante der zehnten Nut der Stangen 41 liegt. Die einstellbaren Anschlagstifte 48 und 50 werden durch Federn 53 und 60 in ihrer Grundstellung gehalten, wenn die Magneten 52 bzw. 65 stromlos sind.
Nachdem eine Auswahl erfolgte, ermöglicht eine Röhrenöffnung das Einwirken einer äußeren Kraft auf den in der Röhre liegenden Speicherdraht 12. Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Drähtel2 pneumatisch aus den Röhren 12 herausbewegt. Es wurde festgestellt, daß die Druckluft bzw. der Gebläsewind nicht unbedingt zentrisch auf den Speicherdraht 12 treffen muß, um eine gute Bewegung des Drahtes 12 aus der Röhre zu erzielen. Der \^organg ist etwas anders als bei der reinen Stoßwirkung der auf das Ende des Drahtes einwirkenden Luft, da durch die Geschwindigkeit der zwischen dem Draht 12 und der Innenwand der Röhre strömenden Luft der Draht 12 mit sehr hoher Geschwindigkeit aus der Röhre gezogen wird. Es können natürlich auch andere Mittel, z. B. elektrische, elektromagnetische oder mechanische Einrichtungen, zum Vorschub der Drähte aus den Röhren verwendet werden.
Nachdem eine Drahtauswahl erfolgt ist, wird Druckluft unter der Steuerung eines Schiebers 54 (Fig. 10) in die Luftkammer 20 eingelassen. Der Schieber 54 ist in einem Zylinder 56 gleitend angeordnet und öffnet bzw. schließt einen Durchlaß 57., um die Druckluft durch einen Kanal 58 in die Luftkammer 20 einzulassen. Die Bewegung des Schiebers 54 erfolgt unter der Steuerung zweier Paare von Magneten 61 und 62, von denen nur je ein Magnet in der Fig. 10 dargestellt ist. Die Magneten 61 und 62 schwenken einen Hebel 63 um den Drehzapfen 64, um den Schieber 54 mittels der Stange 66 hin und her zu bewegen. Der Hebel 63 trägt einen dem Magnetpaar 61 zugeordneten Anker 67 und einen dem Magnetpaar 62 zugeordneten Anker
68. Wenn die Magneten 62 erregt werden, sind die Magneten 61 stromlos, und somit wird der Hebel 63 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 64 gedreht und der Schieber 54 nach links bewegt, um den Durchlaß 57 mit dem die Druckluft enthaltenden Zylinder 56 zu verbinden. Sind die Magneten 62 stromlos und die Magneten 61 erregt, wird der Schieber 54 nach rechts bewegt, um den Durchlaß 57 mit einem Ausgangskanal 69 zu verbinden und den Druck in der Luftkammer 20 wieder dem äußeren Luftdruck anzupassen. Unter normalen Verhältnissen sind die Magneten 61 erregt und halten den Schieber 54 in der Stellung, in der die Luftkammer 20 unter normalem Luftdruck steht.
Die Drähte 12 liegen in den Röhren 11 zwischen den Auswählplatten 21 an dem einen Röhrenende und einer drehbaren Verschlußklappe 71 (B'ig. 1 d) am anderen Röhrenende. Die Klappe 71 wird aufwärts gedreht und von den Röhrenöffnungen abgehoben, wenn einer der Drähte 12 aus seiner Röhre herausgeschoben werden soll. Nachdem der Draht 12 wieder in die Röhre 11 zurückgeführt ist, wird die Klappe 71 zurückgedreht, um die Röhrenöffnungen zu schließen und dadurch ein Rückschlagen des Drahtes aus der Röhre zu verhindern, das beim Auftreffen des Drahtes auf die zugeordnete Auswählplatte 21 eintreten könnte. Wie bereits erwähnt, sind die Röhren 11 etwas länger als die Drähte 12, um zu ermöglichen, daß die Klappe 71 geschlossen werden kann, bevor die Drähte 12 die Auswählplatten 21 erreichen und zurückgeschlagen werden können.
Die Drehung der Klappe 71 erfolgt unter der Steuerung zweier Magnetpaare 72 und 73 (Fig. 8). Wenn die Magneten 72, von denen in der Fig. 8 nur einer dargestellt ist, erregt werden, wird die Klappe 71 in der angehobenen Lage, der Öffnungsstellung, gehalten,
7 8
und bei der Erregung der Magneten 73 wird die Zur Erleichterung der abwechselnden Zusammen-Klappe 71 zurückgedreht und in der Schließstellung wirkung der Vorwärts- und Rückwärts-Transportgehalten. Ein die beiden Magnetanker 78 und 79 tra- rollen sind die Wellen 119 und 111 der Rollen 91 bzw. gender und horizontal schwenkbarer Hebel 77 ist 93 in einem schwenkbaren Joch 121 (Fig. 9) gelagert, durch einen Lenker 74 mit einer vertikalen, recht- 5 Das Joch 121 wird mittels einer Stange 122 unter eckigen Platte 76 verbunden. Die Platte 76 ist an ihrem der Steuerung zweier Magnetpaare 123 und 124 oberen und unteren Ende entlang einer Kante zur (Fig. 2 a, 3 a) wahlweise geschwenkt. Die Stange 122 Drehung um die Achse 81 drehbar gelagert und ragt ist an ihrem vorderen Ende mittels eines Stiftes 126 zwischen zwei Rollen 82 auf den in einem Zahnsektor in zwei Augenansätzen 127 des Joches 121 beweglich 84 befestigten Drehzapfen 83. Der Zahnsektor 84 ist io befestigt und an ihrem anderen Ende mit einem Hebel um einen im Maschinenrahmen 87 befestigten Zapfen 128 (Fig. 3 a) beweglich verbunden. Der Hebel 128 ist 86 drehbar und kämmt mit einem Zahnrad 88, das an ähnlich wie der Hebel 77 (Fig. 8) für die Steuerung dem einen Ende einer Welle 89 sitzt, an der auch die der Bewegung der Klappe 71 um einen Mittelpunkt-Klappe 71 befestigt ist. Die Welle 89 ist in Lager- zapfen drehbar und trägt die den Magneten 123 bzw. bocken 80 und 85 gelagert, die an einer auf und ab- 15 124 zugeordneten Anker 129 und 131. Wenn die Mawärts bewegbaren Platte 143 befestigt sind. Die Platte gneten 124 erregt werden, wird das Joch 121 durch 143 ist mit einer Öffnung 144 gegenüber der Klappe die Stange 122 geschwenkt, um die obere Vorwärts-71 versehen, um den Durchgang der Drähte 12 zu er- rolle 91 zur Zusammenwirkung mit der unteren Vormöglichen. Durch diese Anordnung kann die Klappe wärtsrolle 92 zu bringen, und bei der Erregung der 71 während ihrer Bewegung in eine der zehn verti- 20 Magneten 123 werden die Stange 122 und das Joch kalen Stellungen durch die Magneten 72 und 73 um 121 in der entgegengesetzten Richtung bewegt, um die ihre horizontale Achse gedreht werden. oberen Rückwärts-Transportrollen 93 zur Zusammen-Nachdem ein Draht 12 mittels der Auswähl- und wirkung mit den unteren Rückwärtsrollen 94 zu bringen. Vorschubeinrichtung 15 aus einer Röhre 11 heraus- Die Wellen 119 und 111 der Rollen 91 bzw. 93 geschoben wurde, gelangt er durch die Öffnung 144 25 ragen durch die Enden des Joches 121 und liegen in in die Transporteinrichtung 16, um durch diese gegen U-förmigen Schlitzen 132 der Seitenplatten 133 eines die Übertrager 17 für einen Übertragungsvorgang be- U-förmigen Trägers 134, der an einem Ende eines wegt zu werden. Die Transporteinrichtung 16 zieht rechteckigen Rahmens 136 befestigt ist. Der Rahmen den Draht nicht ganz aus der Röhre 11 heraus, sondern 136 ist an seinem anderen Ende drehbar montiert und es verbleibt ein keine Angaben enthaltender Teil von 30 ermöglicht dadurch eine vertikale Bewegung der rund 18 cm des Drahtes in der Röhre. Andererseits Transporteinheit 16. Die Wellen 106 und 114 für die führt die Transporteinrichtung 16 den Draht 12 wie- Rollen 92 bzw. 94 sind in den Seitenplatten 133 geder ganz in die Röhre 11 zurück. Die Transportein- lagert und ragen durch diese hindurch. An den oberen richtung enthält ein zusammenwirkendes Rollenpaar und unteren Enden der Seitenplatten 133 sind Stützen 91 und 92 und ein zusammengehöriges Rollenpaar 93 35 137 mit Bohrungen 138 zur Aufnahme von U-förmigen und 94. Die Rollen 91 und 92 befördern einen aus der Stangen 139 befestigt. An den Stangen 139 montierte Röhre herausgeschobenen Draht in der \rorwärtsrich- rechteckige Blöcke 141 passen in die Gabelung von tung an dem Übertrager 17 vorbei, und die Rollen 93 Platten 142, die an den Enden der Platte 143 befestigt und 94 führen ihn wieder in die Röhre zurück. Nach- sind, welche die Klappe 71 trägt (Fig. 8, 9). Jede der dem die Röhren 93 und 94 den Draht 12 losgelassen 40 gegabelten Platten 142 trägt zwei drehbar befestigte haben, bewegt sich dieser durch seine eigene Trag- Rollen 146, welche in vertikalen Bahnen 147 des staheitskraft in die Grundstellung innerhalb der Röhre. tionären Rahmenteiles 148 laufen und dadurch die Die Transportrollen 91, 92, 93 und 94 werden mit Transporteinheit 16 führen, wenn der Rahmen 136 gekonstanter Geschwindigkeit angetrieben, und die dreht wird. Auch die an den gegabelten Platten 142 oberen Rollen 91 und 93 werden wahlweise zur Zu- 45 vorgesehenen Rollen 149 laufen in den Bahnen 147 sammenwirkung mit den unteren Rollen 92 bzw. 94 und dienen zur seitlichen Führung des Rahmens 136 gebracht, die sich mit sehr hoher Geschwindigkeit in bei seiner Drehung, und somit werden die Transportentgegengesetzter Richtung drehen. Der Antriebs- einheit 16 und die Klappe 71 vertikal bewegt. motor 96 (Fig. 2 a, 3 a) treibt mittels seiner Riemen- Wie bereits erläutert, ist die Transporteinheit 16 scheibe 97 und des Riemens 101 das auf einer Welle 50 zusammen mit der Klappe 71 in vertikaler Richtung 99 sitzende Riemenrad 98. Ein mit dem Riemenrad 98 einstellbar, um in einer von den zehn auswählbaren verbundenes Riemenrad 102 treibt über den Riemen Stellungen einen Speicherdraht 12 aus jeder gewünsch-103 und das Riemenrad 104 die Welle 106 (Fig. 9) ten Stelle der Speichereinheit zu empfangen und zu der unteren Vorwärts-Transportrolle 92. Ein ebenfalls transportieren. Es wird daran erinnert, daß zehn an der Welle 106 befestigtes Riemenrad 107 treibt 55 Gruppen von Röhren 13 in jeder Reihe vorgesehen sind über den Riemen 108 das Riemenrad 109 an dem einen und daß die Speichereinheit aus zehn solcher Reihen Ende der Welle 111, welche die obere Rückwärts- zusammengesetzt ist. Da die Drähte 12 in allen Ebenen Transportrolle 93 trägt. Ein am anderen Ende der quer zu ihrer Längsachse beweglich sind, können sie Welle 106 sitzendes Zahnrad 112 kämmt mit einem leicht geführt werden. Um daher die Führungseinrich-Zahnrad 113, das auf der Welle 114 für die untere 60 tung den verschiedenen Lagen der Röhren jeder Rückwärts-Transportrolle 94 befestigt ist. Ein neben Röhreugruppe 13 anzupassen, wird sie auf eine der dem Zahnrad 113 auf der Welle 114 befestigtes Rie- zehn Stellungen eingestellt. Jede dieser Stellungen ist menrad 116 treibt über einen Riemen 117 und ein vorzugsweise annähernd auf die Mittelstellung jeder Riemenrad 118 die Welle 119 der oberen Vorwärts- der zehn Reihen von Röhrengruppen festgelegt. Eine Transportrolle 91. Es ist somit ersichtlich, daß die 65 genaue Einstellung der Führungseinheit 16 auf die Rollen 91 und 92 so angetrieben sind, um den ausge- ausgewählte Reihe der Röhrengruppen ist jedoch wählten Draht 12 in der Vorwärtsrichtung und an wegen der den Umfangsflächen der Transportrollen einem der Übertrager 17 vorbeizubewegen, während anhaftenden Führungseigenschaften nicht so kritisch, die Rollen 93 und 94 den Draht 12 in die Röhre 11 da durch diese ein Draht zwischen den Rollen geführt zurückführen. 70 wird, wie dies aus der Fig. 1 a ersichtlich ist.
1 085 3öl
10
Die Führungseinheit 16 wird durch eine Einstelleinrichtung 152 (Fig. 11, Ha) in eine der zehn möglichen Stellen eingestellt. Das Gehäuse 156 der Einstelleinrichtung 152 umschließt einen Zylinder 157 mit zehn Paaren von Durchlaßkanälen 158, die rund um den Zylinderumfang und entlang des Zylinders angeordnet sind. Die beiden Enden des Gehäuses 156 sind durch Kopfplatten 159 abgeschlossen, welche auch zur Führung einer gleitbaren Kolbenstange 161 mit dem
horizontale Achse einer der zehn Reihen der Röhrengruppen 13 eingestellt wird.
Ein Bremsschuh 174 (Fig. 2 a) hält den Kolben 162 in seiner Gleichgewichtslage. Der Bremsschuh 174 ist 5 an dem einen Ende eines Ankers 176 befestigt, der zwei Magneten 177 gemeinsam zugeordnet ist, bei deren Erregung der Bremsschuh 174 gegen die endlosen Riemen 153 gedrückt wird, um diese zwischen sich und den Rollen 181 stationär zu halten. Infolge
an ihr befestigten Kolben 162 dienen. Die Länge des io der Verbindung des Kolbenschaftes 161 mit den Rie-Kolbens 162 entspricht ungefähr dem Abstand zwi- men 153 hält deren Abbremsung auch den Kolben 162 sehen jedem Paar der Durchlaßkanäle 158, die je durch
einen Verbindungskanal 163 miteinander verbunden
sind. Ein von einem Verbindungskanal 163 abzweigen-
stationar.
Sobald ein Speicherdraht 12 aus seiner Röhre 11 herausgeschoben und von den Vorwärts-Transportder Auslaßkanal 164 enthält ein Ventil 166 zur Steue- 15 rollen 91, 92 erfaßt ist, kann er durch diese zu einem rung der Verbindung der Durchlaßkanäle 158 mit dem der Übertrager 17 weiterbewegt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind nur zwei Übertrager 17 (Fig. 2 a, 3 a, 9) vorgesehen. Es wäre natürlich auch
möglich, nur einen einzigen Übertrager zu verwenden,
äußeren Luftraum.
Die wahlweise Bewegung jedes Ventils 166 in die
Öffnungs- und Schließstellung erfolgt unter der Steuerung von Magneten 167 (Fig. lla), deren Anker 168 20 der allen Drähten 12 der Speichereinheit zugeordnet von drehbaren Hebeln 165 getragen werden, weiche an wäre. Am Rahmen 136 sind trichterartige Führungen ihrem oberen Ende mit den Schäften 169 der Ventile 151 in Ausrichtung mit den Übertragern 17 angeord- 166 beweglich verbunden sind. Druckfedern 171 halten net, um die von den Vorwärts-Transportrollen bedie Ventile 166 geschlossen, wenn die zugeordneten wegten Drähte 12 zu einem der Übertrager 17 zu leiten. Magneten 167 stromlos sind. Dem Zylinder 157 wird 25 Zur Führung eines Drahtes bei seinem Rücktransport Druckluft durch Einlaßkanäle 172 zugeführt, die im mittels der Transportrollen 93, 94 in die zugehörige gleichen Abstand von den Kopfplatten 159 im Zylinder Röhre sind an der den Transportrollen benachbarten münden und einstellbare Düsen 173 enthalten. In der Kante der trichterförmigen Führungen 151 senkrecht Schließstellung aller Ventile 166 wird der Kolben 162 stehende Stifte 183 vorgesehen. Diese Stifte 183 verim Gleichgewichtszustand gehalten, da der Druck 30 hindern das Wandern des ausgewählten Drahtes quer gegen seine beiden Stirnseiten gleich ist. Wenn eines zu den Transportrollen und sichern daher immer die der Ventile 166 geöffnet ist, entweicht die in den Zy- Rückkehr des Drahtes zur zugehörigen Röhre auf dem linder einströmende Druckluft durch die entsprechen- gleichen Wege, auf dem er vorwärts bewegt wurde, den und zum zugehörigen Verbindungskanal 163 füh- Nach dem Vorbeigang eines Drahtes 12 an einem renden Durchlaßkanäle. Unter diesen Umständen ist der 35 der Übertrager 17 gelangt er zu einer ersten Abfühl-Luftdruck an einer Seite einer der Düsen 173 größer einrichtung 184 (Fig. 2 a, 3 a, 9, 15) für die Festals an der anderen, und die aus dem Verbindungskanal stellung der Anwesenheit des vorderen Endes des 163 durch den geöffneten Auslaßkanal 164 zum äußeren Drahtes 12. Bei der Abfühlung eines Drahtendes erLuftraum entweichende Luft erzeugt eine Druckver- zeugt die Abfühleinrichtung 184 ein Signal, unter ringerung an der einen Seite des Kolbens 162. Diese 40 dessen Steuerung die betätigten Drahtauswähl-Platten Druckdifferenz bewirkt eine Stellung des Kolbens 162 21 und 22 in die Grundstellung zurückgestellt werden zwischen dem Paar der Durchlaßkanäle 158, deren
Ventil 166 geöffnet ist, um zu ermöglichen, daß die
Luft in den Auslaßkanal 164 strömt. Sobald sich der
Kolben 162 zwischen dem Paar der zu dem geöffneten 45
Ventil 166 gehörenden Durchlaßkanälen 158 befindet,
kann das Ventil 166 geschlossen werden, und es tritt
eine Druckausgleichung an den beiden Seiten des
Kolbens 162 ein.
Der Kolbenschaft 161 könnte direkt mit der Platte 50 wärts-Laufrichtung des Drahtes konisch gebohrt, um
143 verbunden sein, um diese in vertikaler Richtung den Eintritt des Drahtes zu erleichtern. Der Block 187
zu bewegen und dadurch den Rahmen 136 zu drehen ist mit einer positiven Spannungsquelle verbunden, und
und die Transporteinheit 16 und die Klappe 71 in eine wenn sich ein Draht 12 in den beiden Blöcken 186 und
der zehn Stellungen zu führen. Um jedoch den von der 187 befindet, errichtet er einen Stromkreis zur Über-
Speichereinheit eingenommenen Raum möglichst klein 55 tragung eines Signals. Nach dem Durchgang des
zu halten, ist der Kolbenschaft 161 mit zwei in seit- Drahtes durch die erste Abfühleinrichtung 184 gelangt
lichem Abstand voneinander angeordneten endlosen er zu einer zweiten Abfühleinrichtung 189, die der
Riemen 153 verbunden (Fig. 2 a, 2 b, 3 a, 3 b, 8), die Einrichtung 184 gleicht.
über Führungsrollen 179 lauf en. Die Riemen 179 wer- Die zweite Abfühleinrichtung 189 ist von den Über-
den dann durch Rollen 178 in vertikaler Richtung nach 60 tragern 17 so weit entfernt, daß beim Eintritt des
unten umgelenkt und über Rollen 181 wieder aufwärts Drahtendes in die Abfühleinrichtung 189 die ganze
und schließlich über Rollen 182 zu den Rollen 179 zu- Aufzeichnungslänge des Drahtes an einem Übertrager
rückgeleitet. Der Teil der Riemen 153 zwischen den 17 vorbeigegangen ist. Das von der. zweiten Abfühl-
Rollen 181 und 182 ist mit einer Stange 154 (Fig. 8) einrichtung erzeugte Signal bewirkt die Erregung der
verbunden, die an der Platte 143 befestigt ist. Bei der 65 Magnete 123 für die Schwenkung des Joches 121, um
Bewegung des Kolbenschaftes 161 durch den Kolben die obere Rückwärts-Transportrolle 93 zurZusammen-
162 wird daher die Platte 143 durch die Riemen 153 wirkung mit der unteren Rolle 94 zu bringen und den
und die Stange 154 entsprechend gehoben oder gesenkt Draht 12 in seine Röhre 11 zurückzuführen, während
und der Rahmen 136 gedreht, wodurch die Transport- gleichzeitig die obere Vorwärts-Transportrolle 91 von
einheit 16 in vertikaler Richtung ungefähr auf die 70 der unteren Rolle 92 abgehoben wird. Während der
009 550/189
und gleichzeitig das vorher betätigte Ventil 166 der Transportrolleneinstelleinrichtung 152 wieder geschlossen wird. Die Abfühleinrichtung kann von jeder geeigneten Art sein und umfaßt zwei elektrisch leitende Blöcke 186 und 187 (Fig. 13), die mit geringem Abstand voneinander angeordnet und mit übereinstimmenden Durchgangsöffnungen 188 bzw. 190 versehen sind. Diese Durchgangsöffnungen sind in der Vor-
Rückbewegung des Drahtes 12 durchläuft sein Ende wieder die erste Abfühleinrichtung 184 und erzeugt ein Signal, durch das die Beendigung des Zusammenwirkens der Rückwärts-Transportrollen und der Wiederzusammengriff der ständig umlaufenden Vorwärts-Transportrollen sowie das Schließen der Klappe 71 nach einer geringen Verzögerung bewirkt wird. Dies ermöglicht, daß der Draht 12 die Transporteinheit 16 verlassen kann und wieder in der zugehörigen Röhre zwischen der Klappe 71 und den Auswählplatten 22 liegt, bevor der nächste Arbeitsvorgang stattfindet. Im gleichen Zeitpunkt sind auch die Vorwärts-Transportrollen für den nächsten bzw. folgenden Arbeitsvorgang bereit.
Die zur Steuerung der Arbeit der Einrichtung gemäß der Erfindung erforderlichen Stromkreise sind in der Fig. 12 dargestellt. Die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge ist im allgemeinen derart, daß zuerst die Einrichtung in die Grundstellung zurückgeführt wird, um sicher zu sein, daß die Vorwärts-Transportrollen zusammenwirken und daß die Klappe 71 zur Öffnung bereit ist, worauf ein Aufruf zur Auswahl des gewünschten Drahtes 12 erfolgt. Ein Aufruf erfolgt durch die Erregung der entsprechenden Magneten 52 und 65 (Fig. 2 a, 6, 12) zur Einstellung der zugeordneten Anschlagstifte 48 und 50, der Elektromagneten 39 und 45 für die Bewegung der Reihen- und Spaltenschwingen 37 und 40 sowie der Elektromagneten 27 und 28 für die Einstellung der Reihen- und Spalten-Auswählplatten 21 und 22. Gleichzeitig wird auch der richtige Magnet 167 (Fig. 11a, 12) erregt, um das zugeordnete Ventil 166 zu öffnen und dadurch die Transporteinheit 16 zusammen mit den Übertragern 17, den Drahtführungen 151 und 183, den Abfühleinrichtungen 184 ur.d 189 und der Klappe 71 annähernd in die Mittelstellung der den aufgerufenen Draht enthaltenden Reihe der Röhrengruppe 13 einzustellen. In diesem Zeitpunkt sind die Magneten 177 (Fig. 2 a, 12) stromlos und der Bremsschuh 174 abgehoben. Nach einer kurzen Verzögerung werden die Druckluftsteuermagneten 61 und 62 betätigt, um den Schieber 54 zu bewegen und Druckluft in die Luftkammer 20 einzulassen. Gleichzeitig erfolgt die Öffnung der. Klappe 71 durch die Magneten 72 und 73 (Fig. 8, 12). Unter diesen Verhältnissen wird der ausgewählte Draht 12 von der durch die übereinstimmenden Löcher der Auswählplatten 21 und 22 strömenden Druckluft aus seiner Röhre 11 herausgeschoben und gegen die Vorwärts-Transportrollen bewegt, die ihn nach dem Erfassen gegen den Übertrager 17 befördern. Während des Vorbeiganges des Drahtes 12 an dem Übertrager werden seine Angaben in bekannter Weise abgelesen, d. h., es wird ein Spannungssignal in den (nicht dargestellten) Erregerwicklungen des Übertragers 17 erzeugt. Dieses Signal kann dann verstärkt und zur Darstellung der auf dem Draht 12 gespeicherten Angaben verwendet werden. Andererseits kann eine andere Angabe auf dem Draht 12 bei seinem Vorbeigang an dem Übertrager aufgezeichnet werden, wenn eine diese aufzuzeichnende Angabe darstellende Spannung an die Schreibwicklung (nicht dargestellt) des Übertragers 17 angelegt wird. Unmittelbar nach dem Vorbeigang an dem Übertrager gelangt der Draht 12 in die erste Abfühleinrichtung 184 und erzeugt ein Signal, durch das die vorher erregten Magneten 48, 50, die Elektromagneten 39 und 45, die Elektromagneten 27 und 28 und der ausgewählte Magnet 167 wieder stromlos werden, so daß die Anschlagstifte 48 und 50 zurückgegezogen, die Schwingen 37 und 40 und die Auswählplatten 21 und 22 in die Grundstellungen zurückgeführt werden und das vorher geöffnete Ventil 166 geschlossen wird. Die Steuermagneten 61 und 62 werden durch einen selbstöffnenden Stromkreis betätigt, um den Schieber 54 so einzustellen, daß die Druckluft aus der Luftkammer 20 ausströmen kann. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Drahtes 12 gelangt dessen Leitende in die zweite Abfühleinrichtung 189 und erzeugt ein Signal, unter dessen Steuerung die obere Rückwärts-Transportrolle 93 in den ZusammengrifF
id mit der unteren Transportrolle 94 gebracht und die obere Vorwärts-Transportrolle 91 von der unteren Rolle 92 abgehoben wird. Dadurch wird der herausragende Teil des Drahtes 12 wieder in seine Röhre 11 zurückbewegt, bevor der Draht 12 die Röhre hätte ganz verlassen können.
Bei der Rückführung des Drahtes 12 in die Röhre 11 bewegt sich sein vorderes Ende wieder durch die erste Abfühleinrichtung 184 und erzeugt ein negatives Signal, das nach einer angemessenen Verzögerung zum
Schließen der Klappe 71 und zum Abfangen des Drahtes 12 in der Röhre 11 sowie zur Herbeiführung der erneuten Zusammenwirkung der Vorwärts-Transportrollen 91 und 92 verwendet wird. Obwohl nicht dargestellt, kann die zweite Abfühleinrichtung 189 durch ein gegebenes Signal automatisch in vorausgewählte Stellungen eingestellt werden, um wahlweise die Länge des aus der Röhre 11 herauszuführenden Drahtes zu bestimmen.
Ein Aufrufsignal für die Speichereinrichtung kann von einer Rechenmaschine oder von ähnlichen Einrichtungen kommen. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung werden jedoch Wähler- bzw. Drehschalter für die Erzeugung eines Aufrufes- verwendet. Beim Drücken einer Rückstelltaste SW-I (Fig. 12) wird ein Relais Rl erregt, das sich durch seinen eigenen Kontakt Ria einen Haltestromkreis errichtet und bis zum Drücken einer Stopp-Taste SW-2 erregt bleibt. Das Relais Rl schließt auch den Kontakt RIb und dadurch einen Stromweg zu einer Starttaste SK.
Es kann somit kein Draht 12 aus einer der Röhren 11 herausgeschoben werden, wenn nicht vorher die Taste SW-I gedrückt wurde. Das Relais R1 öffnet bei seiner Erregung auch die normalerweise geschlossenen Kontakte RIc, RId und RIe als Voraussetzung für die Öffnung der Klappe 71, der Zusammenwirkung der Vorwärts-Transportrollen 91, 92 und der Betätigung des Schiebers 54 für das Einlassen der Druckluft in die Luftkammer 20. Es ist zu bemerken, daß über den an das Gitter eines Thyratrons 191 angeschlossenen Kontakt RId das Thyratron gezündet und ein Stromkreis über die Magneten 124 errichtet wird, welche die Vorwärts-Transportrollen 91 und 92 im Zusammengriff halten. Über den normalerweise geschlossenen, mit dem Gitter eines Thyratrons 192 verbundenen Kontakt R1 c wird dieses Thyratron gezündet und das im Anodenkreis liegende Magnetpaar 72 erregt, um die Klappe 71 in ihrer vertikalen oder Schließstellung zu halten. Die Öffnung der Klappe 71 erfolgt beim Zünden eines Thyratrons 193 und der dadurch bedingten Erregung der Magneten 73. Der normalerweise geschlossene Kontakt RIe ist mit dem Gitter eines Thyratrons 194 verbunden, so daß dieses gezündet wird und die im Anodenkreis liegenden Magneten 62 erregt werden, um den Schieber 54 in der Stellung zu halten, in welcher die Luftkammer 20 mit dem äußeren Luftraum verbunden ist.
Bevor die Starttaste SK gedrückt wird, muß der Ort des gewünschten Drahtes in der Speichereinheit ausgewählt werden. Dieser Ortsaufruf kann durch· die entsprechende Einstellung von vier Drehwählern 196,
197,198 und 199 erfolgen. Der Drehwähler 196 steuert die Erregung der Elektromagneten 27 für die Einstellung der Reihen-Auswählplatten 21, der Drehwähler 197 steuert die Erregung der Elektromagneten 28 für die Einstellung der Spalten-Auswählplatten 22 und die Erregung der Magneten 167 für das Öffnen der Ventile 166 der Transportrollen-Einstelleinrichtungl52, der Drehwähler 198 steuert die Erregung der Magneten 52 für die Einstellung der Reihen-Anschlagstifte 48 und der Drehwähler 199 dient zur Steuerung der Erregung der Magneten 65 für die Einstellung der Spalten-Anschlagstifte 50. Die Arbeit der Schwingenmagneten 39 und 45 erfolgt automatisch.
Um einen bestimmten Draht 12 auszuwählen, z.B. den Draht in der Reihenstellung »21« und in der Spaltenstellung »14« (Fig. 6), muß der Drehwähler 196 in die Stellung EINS und der Drehwähler 197 in die Stellung ZWEI, der Drehwähler 198 in die Stellung NEUN und der Drehwähler 199 in die Stellung VIER eingestellt werden. Wenn hierauf die Starttaste SK gedrückt wird, wird eine positive Spannung über die Leitung 201 an das Gitter des Thyratrons 193 angelegt und das Thyratron gezündet, um die im Anodenkreis liegenden Magneten 93 zu erregen und die Klappe 71 zu öffnen. Sobald das Thyratron 193 gezündet ist, wird das zugeordnete Thyratron 192 durch einen negativen Impuls über den die Anoden der Thyratrone 192 und 193 koppelnden Kondensator 202 gelöscht. Da jetzt der Kontakt RIc infolge der Erregung des Relais R1 geöffnet ist, bleibt das Thyratron 192 nichtleitend, und die Magneten 72 sind stromlos. Der beim Drücken der Starttaste SK ausgelöste positive Impuls wird auch über die Leitung 203 zu den Steuergittern der Thyratrone 204, 206, 207 und 208 übertragen, um diese Thyratrone zu zünden, deren Anoden mit den Schleifarmen der Drehwähler 196, 197, 198 bzw. 199 verbunden sind. Sobald die Thyratrone 204, 206, 207 und 208 leitend sind, werden die Magneten 52 und 65 und die Magneten 27 und 28 erregt, um die Anschlagstifte 48 und 50 bzw. die Auswählplatten 21 und 22 entsprechend einzustellen. Um auch die Schwingenstangen 37 und 40 in die erforderliche Arbeitsstellung zu bringen, wird der positive Impuls über die Leitung 203 auch zum Gitter eines Thyratrons 209 geleitet, bei dessen Zündung die beiden parallel geschalteten Magneten 39 und 45 erregt werden. Die Magneten 167 für die öffnung der Steuerventile 166 der Transportrollen-Einstelleinrichtung 152 sind ebenfalls mit dem Drehwähler 197 verbunden, welcher die Erregung der Magneten 28 für die Bewegung der Spalten-Auswahlplatten 22 steuert. Wenn daher ein bestimmter Magnet 28 zur Einstellung einer ausgewählten Spaltenplatte 22 erregt wird, wird auch der ausgewählte Magnet 167 erregt, um die Transporteinheit 16 in die gleiche Reihe der Röhrengruppe 13 einzustellen, in die auch die Spalten-Auswählplatte 22 eingestellt ist. Um die Bewegung der Transporteinheit zu ermöglichen, muß die Bremse 174 durch das Stromloswerden der Magneten 177 gelöst werden. Diese Magneten sind an die Anode des Thyratrons 213 angeschlossen, das dann leitend ist, wenn sich das Thyratron 206 im nichtleitenden Zustand befindet. Die Anode des Thyratrons 206 ist über den Kondensator 219 mit der Anode des Thyra- ■*·' trons 213 gekoppelt, so daß beim Zünden des ersteren Thyratrons das Thyratron 213 gelöscht wird. Nachdem die Auswählplatten 21 und 22 ausgerichtet sind, um die den ausgewählten Draht enthaltende Röhre mit der Luftkammer 20 zu verbinden, da auch die Klappe 71 bereits geöffnet ist, die Vorwärts-Transportrollen 91 und 92 im Zusammengriff sind und die Transporteinheit 16 in der richtigen Einstellung ist, kann der Schieber 54 betätigt werden, um die Druckluft in die Luftkammer 20 eintreten zu lassen. Der positive Impuls von der Starttaste SK wird über eine Verzögerungseinheit TD, deren Schaltung in der Fig. 14 dargestellt ist, zum Gitter eines Thyratrons 211 geleitet, das dadurch leitend wird und das an seine Anode angeschlossene Steuermagnetpaar 62 erregt. Gleichzeitig werden die Steuermagneten 61 stromlos, da das Thyratron 194 durch einen negativen Impuls über den Kondensator 215 gelöscht ist. Durch die Erregung der Magneten 62 wird der Schieber 54 in die Stellung bewegt, in welcher er die Druckluft in die Luftkammer 20 einläßt. Dadurch wird der ausgewählte Draht 12 aus seiner Röhreil herausgeschoben und zwischen die Vorwärtsrollen 91 und 92 bewegt, die ihn zu einem der Übertrager 17 befördern. Nach dem Vorbeigang an dem Übertrager 17 bewirkt das in die erste Abfühleinrichtung 184 eintretende Leitende des Drahtes 12 die Erzeugung eines positiven Impulses. Dieser Impuls wird über die Leitungen 230 und 210 zum Gitter der Thyratrone 212, 213, 214, 216 und 217 übertragen, wodurch diese leitend werden. Da diese Thyratrone durch die Kondensatoren 218, 219, 221, 222 bzw. 223 mit den Thyratronen 204, 206, 207, 208 bzw. 209 gekoppelt sind, werden die letzteren Thyratrone durch einen über die Kopplungskondensatoren an ihre Anoden angelegten negativen Impuls gelöscht, so daß die Magneten 27, 28, 39 und 45 und die Magneten 52 und 65 stromlos und die Magneten 177 erregt werden. Der positive Impuls von der Abfühleinrichtung 184 wird über die Leitungen 230 und 225 auch zum Gitter des Thyratrons 194 geleitet, um dieses zu zünden und die Druckluftsteuermagneten 61 zu erregen. Im leitenden Zustand des Thyratrons 194 wird das über den Kondensator 215 gekoppelte Thyratron 211 gelöscht, so daß die Druckluftsteuermagneten 62 stromlos werden. Der Schieber 54 wird daher in-die Stellung bewegt, in welcher er die Luftkammer 20 mit dem äußeren Luftraum verbindet. Der positive Impuls über die Leitung 230 wird außerdem auch zu einem Inverter / übertragen, dessen negativer Ausgangsimpuls zu einem Verzögerungsstromkreis TD geleitet wird. Der negative Ausgangsimpuls von der Verzögerungseinheit TD wird an die Gitter der Thyratrone 191 und 192 angelegt. Das Thyratron 191 bleibt jedoch leitend und das Thyratron 192 gelöscht, und daher bleiben die Magneten 73 und 124 erregt, um die Klappe 71 geöffnet und die Vorwärts-Transportrollen 91,92 im Zusammengriff zu halten. Der Draht 12 wird somit weitergeführt und erzeugt beim Eintritt seines vorderen Endes in die zweite Abfühleinrichtung 189 einen positiven Impuls, der über die Leitung 224 zum Gitter des Thyratrons 226 übertragen wird und dieses zündet. Dadurch werden die, im Anodenkreis des Thyratrons 226 liegenden Magneten 123 erregt, und gleichzeitig wird das über den Kondensator 227 gekoppelte Thyratron gelöscht, so daß die Magneten 124 stromlos werden. Bei der Erregung der Magneten 123 werden die Rückwärts-Transportrollen 93 und 94 zur Zusammenwirkung gebracht und der Draht 12 zur Lagerung in seine Röhre 11 zurückbewegt. Während dieser Rückführbewegung läuft das Ende des Drahtes 12 wieder durch die erste Abfühleinrichtung 184. Wenn das Drahtende die Abfühleinrichtung 184 verläßt, wird ein negativer Impuls erzeugt und über die Leitung230 zum Inverter I gesandt. Der positive Ausgangsimpuls vom Inverter! wird über den Verzögerungsstromkreis TD zum Gitter der Thyratrone 191 und 192 übertragen, um diese zu zünden und die Thyratrone 226
und 193 zu löschen, wodurch die Klappe 71 geschlossen und die Vorwärts-Transportrollen 91 und 92 wieder zur Zusammenwirkung gebracht werden.
Der Verzögerungsstromkreis enthält einen Univibrator 228 (Fig. 14), der mit einem Kathodenverstärker 229 verbunden ist. Der Univibrator ist im wesentlichen ein zweistufiger i?C-Verstärker mit einer normalerweise gesperrten Röhre 231 und einer leitenden Röhre 232. Das Gitter des Kathodenverstärkers 229 ist über einen Widerstand mit der Anode der Röhre 231 gekoppelt. Die Röhre 232 ist normalerweise leitend, da an ihrem Gitter das Kathodenpotential liegt. Wenn die Röhre 232 leitend ist, wird die Röhre 231 durch den Spannungsabfall an dem im Anodenkreis der Röhre 232 liegenden Widerstand 232 gesperrt. Durch einen vom Inverter / (Fig. 12) ausgesandten positiven Impuls steigt das Potential am Gitter der Röhre 231 über die Sperrspannung an, und die Röhre 231 beginnt zu leiten. Das Potential an ihrer Anode wird daher infolge des Spannungsabfalles an dem im Anodenkreis liegenden Widerstand 234 verringert, und dieser Potentialabfall erscheint über den Kopplungskondensator 236 als negativer Impuls am Gitter der Röhre 232, wodurch diese Röhre nichtleitend wird. Die Röhre 231 bleibt noch leitend, bis sich der Kondensator 236 auf den niedrigen Wert der Anodenspannung der Röhre 231 entladen hat, um ein Ansteigen der Gitterspannung der Röhre 232 zu ermöglichen und diese Röhre leitend zu machen. Sobald die Röhre 232 leitend ist, wird die Röhre 231 durch den Spannungsabfall am Widerstand 233 nichtleitend. Wenn die Röhre 231 nichtleitend ist, steigt ihre Anodenspannung an, und da der Kathodenverstärker 229 mit der Anode der Röhre 231 verbunden ist, sendet er einen positiven Impuls zum Gitter der Thyratrone 191 und 192, um diese zu zünden. Wie bereits beschrieben, werden im leitenden Zustand des Thyratrons 191 die Magneten 124 erregt, so daß die Vorwärts-Transportrollen 91 und 92 zusammenwirken und einen Draht 12 gegen den Übertrager 17 befördern. Gleichzeitig wird das Thyratron 226 durch einen von der Anode des leitenden Thyratrons 191 über den Kondensator 227 gesandten negativen Impuls gelöscht, so daß die Magneten 123 stromlos und die Rückwärts-Transportrollen 93 und 94 voneinander getrennt werden. Wenn das Thyratron 192" leitend ist, sendet es von seiner Anode einen negativen Impuls über den Kondensator 202 zur Anode des Thyratrons 193, wodurch dieses gelöscht wird und die Magneten 73 stromlos werden. Die an die Anode des jetzt leitenden Thyratrons 191 angeschlossenen Magneten 72 werden erregt, so daß die Klappe 71 geschlossen und der Draht 12 innerhalb seiner Röhre 11 abgefangen wird. Die Einrichtung ist nun zur Aufnahme einer anderen Drahtauswahl bereit.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE: 55
1. Einrichtung zur Speicherung von Angaben mittels einer Vielzahl von langgestreckten, in ihrer ganzen Länge frei abgestützten Aufzeichnungsträgern mit dem einen Ende der Aufzeichnungsträger benachbarten Übertragungselementen, gekennzeichnet durch eine Vorschubvorrichtung (15) zum wahlweisen Vorschub eines Aufzeichnungsträgers (12) entlang seiner Abstützung (11) gegen eine Transporteinheit (16), durch welche der ausgewählte Aufzeichnungsträger (12) zur Durchführung eines Übertragungsvorganges in die Zusammenwirkung mit den Übertragungselementen (magnetische Ablese-Schreib-Köpfe 17J gebracht und anschließend wieder in die Grundstellung auf seine Abstützung (11) zurückgeführt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufzeichnungsträger dünne Drähte (12) verwendet werden, die je in einer besonderen Röhre (11) frei liegend angeordnet sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Aufzeichnungsträger verwendeten Drähte (12) in allen Ebenen quer zu ihrer Längsachse beweglich sind und daß sie nach ihrem Transport zu den Übertragungselementen (17) mit mindestens einem Teil ihrer Länge innerhalb ihrer Abstützungen (11) verbleiben.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den stationären Übertragungselementen (17) und den Abstützungen (Röhren 11) für die Aufzeichnungsträger (12) angeordnete Transporteinheit (16) trichterförmige Führungen (151) enthält, um die Drähte (12) zu den Übertragungselementen (17) und wieder zurück zu führen.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinheit" (16) abwechselnd zusammenwirkende Rollenpaare (91,92 und 93, 94) enthält, um die Aufzeichnungsträger (12) zuerst mittels des einen Rollenpaares (91,92) zu den Übertragungselementen (17) zu bewegen und darauffolgend mittels des zweiten Rollenpaares (93, 94) wieder in ihre zugeordneten Abstützungen (Röhren 11) zu transportieren.
6. Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine den Übertragungselementen (17) zugeordnete Abfühleinrichtung (189) zur Feststellung des Leitendes der zu den Übertragern transportierten Aufzeichnungsträger (12), unter deren Steuerung (Thyratron 226, Magnet 123) die Rückwärts-Transportrollen (93, 94) zur Zusammenwirkung gebracht und die Vorwärts-Transportrollen (91,92; voneinander abgehoben werden, um den Aufzeichnungsträger zurückzuführen.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den wahlweisen Vorschub der Drähte (12) aus ihren Röhren (11; eine pneumatische Vorschubvorrichtung (15, 54, 56, 57, 66, Magneten 61, 62) verwendet wird.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungselemente (17) zur Anpassung an die Längen der Aufzeichnungsträger (12) einstellbar angeordnet sind.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
© 009 550/189 7.60
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