DE1283004B - Vorrichtung fuer das wahlweise Einschiessen bzw. Ausschiessen von Aufzeichnungstraegern in einen bzw. aus einem Vorratsbehaelter - Google Patents
Vorrichtung fuer das wahlweise Einschiessen bzw. Ausschiessen von Aufzeichnungstraegern in einen bzw. aus einem VorratsbehaelterInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 -13/08
Nummer: 1 283 004
Aktenzeichen: P 12 83 004.5-53 (J 24339)
Anmeldetag: 29. August 1963
Auslegetag: 14. November 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das wahlweise Einschießen und/oder Ausschießen eines
dünnen, flexiblen, streifenförmigen Aufzeichnungsträgers aus einer Vielzahl derartiger in einem Vorratsbehälter
gespeicherter Aufzeichnungsträger, von denen ein jeder in je einer an ihrer vorderen Stirnseite
offenen Kammer derart gespeichert ist, daß er in Nuten geführt ist, wobei an den hinteren Teil der
Kammer ein Kanal anschließt, in den ein druckluftführender Kanal eines Gehäuses mündet und eine
Relativbewegung dieses Gehäuses und des von sämtlichen Kammern gebildeten Speichers sowohl in der
durch die Mündungsstellen der Kanäle des Speichers gebildeten Linie als auch in einer zu dieser senkrechten
Richtung ausführbar ist.
Ein Problem in der Datenverarbeitung bereitet bei externen Speichern großer Kapazität der direkte,
schnelle Zugriff zu einem ganz bestimmten Teil dieser Daten. Als Aufzeichnungsträger mit hoher Speicherdichte
finden photographische und magnetische Streifen, Scheiben u. dgl. Verwendung. Ihre Aufbewahrung
erfolgt in adressierbaren Fächern bzw. Kammern; Auswahl und Transport zur Lese/Schreib-Station sowie
Rücktransport wird durch einen eigens hierfür entwickelten Mechanismus bewirkt. Eine rein mecha- a5
nisch ausgeführte Zugriffs- und Transportmechanik hat Nachteile; sie arbeitet nicht schnell genug und ist
zumeist sehr kompliziert aufgebaut, so daß die Betriebssicherheit negativ beeinflußt wird. Aus diesem
Grunde wurden pneumatisch arbeitende Zugriffs- und Transportmechanismen vorgeschlagen, die mit höherer
Geschwindigkeit arbeiten und wesentlich einfacher aufgebaut sind.
Es ist bekannt, Aufzeichnungsträger nebeneinander geführt in einem Vorratsbehälter zu speichern und
aus diesem Vorratsbehälter heraus einer Abfühlstation zuzuführen bzw. nach der Abfühlung wieder
in die zuvor eingenommene Position des Vorratsbehälters einzugeben. Eine dieser Einrichtungen besitzt
einen in mit einem Deckel verschließbare Fächer unterteilten Vorratsbehälter. Die einzelnen Fächer
sind wahlweise an eine Druckluftquelle anschließbar, wodurch das Ausstoßen des Aufzeichnungsträgers,
beispielsweise eines dünnen Drahtes, erfolgt. Der auf diese Weise ausgestoßene Draht wird von Transportrollen
erfaßt, die denselben zur Abtaststation transportieren. Nach dem Abtasten bzw. Eingeben neuer
Daten in den drahtförmigen Aufzeichnungsträger wird ein weiteres mit entgegengesetztem Drehsinn
rotierendes Transportrollenpaar, das Rücktransportrollenpaar, in Berührung mit dem Aufzeichnungsträger
gebracht. Diese Rücktransportrollen erteilen Vorrichtung für das wahlweise Einschießen bzw.
Ausschießen von Aufzeichnungsträgern in einen bzw. aus einem Vorratsbehälter
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. G. Brügel, Patentanwalt,
7030 Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Casper Louis Barcia, Briarcliff Manor, N. Y.;
Henri Antoine Khoury, Yorktown Heights, N. Y. (V. St. A.)
Henri Antoine Khoury, Yorktown Heights, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. August 1962 (220 453)
dem Aufzeichnungsträger eine derart große Beschleunigung, daß derselbe ohne weiteren Antrieb in sein
Fach zurückschießt. Hierbei erfolgt ein harter Aufschlag des Aufzeichnungsträgers auf die Fachrückwand,
wobei ein Rückprallen erfolgen kann. Einen hierdurch erfolgenden Wiederaustritt aus dem Fach
verhindert der nun geschlossene Deckel. Durch diesen harten Aufschlag werden jedoch die Aufzeichnungsträger
sehr beansprucht, so daß schädliche Deformierungen der Aufzeichnungsträger, insbesondere wenn
nicht drahtförmige Aufzeichnungsträger verwendet werden, auftreten können. Bei einer mit Transportrollen
ausgerüsteten Einrichtung, die außerdem keine Dämpfungsmittel für den geschilderten harten Aufschlag
der Aufzeichnungsträger enthält, ist der Vorschubgeschwindigkeit eine relativ niedrige Grenze
gesetzt.
Es sind auch pneumatisch arbeitende Speichersysteme bekannt, in denen dünne Plastikfilme zur
Anwendung kommen, deren Dicke in der Größenordnung von 0,1 mm liegt. Sie werden durch Beaufschlagung
ihrer rückwärtigen Flächen mit Druckluft aus den Fächern des Vorratsbehälters ausgestoßen.
Es zeigt sich nun, daß bei einem Überstreichen der Flächen dünner Aufzeichnungsträger mit Druckluft
dieselben zu vibrieren beginnen, ähnlich dem Flattern einer Fahne im Fahrtwind. Experimentell wurde
bestimmt, daß der Schwelldruck, bei dem dieses Vibrieren beginnt, umgekehrt proportional dem Quadrat
der Dicke der Aufzeichnungsträger ist. Plastik-
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filme genannter Materialstärke sind sehr flexibel, und F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine andere Auseine
Unstabilität bzw. Vibrieren wird bereits bei einer führungsform der Erfindung,
relativ niedrigen Geschwindigkeit der die Oberfläche F i g. 6 einen Längsschnitt durch eine weitere Aus-
des Aufzeichnungsträgers überstreichenden Luft be- führungsform der Erfindung und
obachtet. Da die Luftgeschwindigkeit proportional zu 5 F i g. 7 einen Längsschnitt durch eine vierte Aus-
ihrem Druck ist, wird dadurch der anwendbare Luft- führungsform der Erfindung.
druck bestimmt. Wenn eine Unstabilität auftritt, ver- Fig. 1 bis 4 zeigen eine Auswerfvorrichtung, die
ursacht das Vibrieren des Filmes ein Andrücken rechteckige Streifen 10 einzeln aus einem Vorrats-
desselben gegen die Flächen seines ihn aufnehmenden behälter 12 auswerfen kann. Der Vorratsbehälter 12
Faches, wodurch eher ein Hängenbleiben anstatt eines io enthält eine Vielzahl dieser Streifen, die in Kammern
Ausstoßens des Aufzeichnungsträgers erfolgt. Ist das 14 des Behälters 12 übereinander liegen. Jede Kam-
Vibrieren stark genug, können sogar entweder die tner 14 ist in zwei getrennte Teile unterteilt, einen
auf dem Aufzeichnungsträger befindlichen Aufzeich- hinteren, verengten Teil 16 und einen vorderen Teil
nungen oder der Aufzeichnungsträger selbst zerstört 18. Die Ober- und Unterseiten 20 bzw. 22 des hinte-
werden. 15 ren Teils sind durch einen Abstand voneinander ge-
Es ist somit die Hauptaufgabe der Erfindung, das trennt, der die Dicke eines Streifens 10 um einen
bei pneumatischen Ausstoßvorriehtungen für dünne winzigen Betrag übersteigt. Bei einem 0,13 mm starflexible Aufzeichnungsträger während des Ausstoß- ken Streifen 10 haben die Ober- und Unterseiten
Vorganges auftretende Vibrieren der Aufzeichnungs- des Teils 16 einen geeigneten Abstand von 0,15 mm.
träger zu verhindern. Dies wird erfindungsgemäß da- 20 Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, überschreitet auch die
durch erreicht, daß zwei Nuten einer jeden Kammer Breite des Teils 16 die des Streifens 10 nur um einen
in dem von dem offenen Kammerende aus gesehenen winzigen Betrag. Der vordere Teil 18 ist lang genug,
vorderen Teil verlaufen und eine Tiefe aufweisen, um den restlichen Teil des Streifens 10 aufzunehmen,
durch die nur die Längsräder des Aufzeichnungs- Zwei Nuten 24 bilden die Außenkanten dieses Teils,
trägers geführt sind und nur geringfügig breiter sind 25 Der Abstand zwischen der Ober- und der Unterseite
als die Dicke des Aufzeichnungsträgers und daß der dieser Nuten ist etwas größer als der Abstand in dem
hintere Teil der Kammer einen Querschnitt von nur Teil 16, so daß sich der Streifen frei darin bewegen
geringfügig größeren Abmessungen als der des strei- kann. Die Breite dieser Nuten 24 ist ein kleiner
fenförmigen Aufzeichnungsträgers aufweist. Bruchteil der Gesamtbreite des Streifens. Für einen
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, in oben- 3° 15,1 mm breiten und 0,13 mm starken Streifen hat
erwähnten Einrichtungen eine Ein- und Ausstoßvor- sich eine Nutbreite, die ein Zehntel der Breite des
richtung vorzusehen, die die Aufzeichnungsträger Streifens ausmacht (also 1,51 mm), als ausreichend
mittels gesteuerten Vakuums in die Fächer des Vor- für die benötigte Halterung erwiesen. Auf den im Teil
ratsbehälters einzieht. Vorratsbehälter und Abfühl- 16 oder in den Nuten 24 ruhenden Bereichen der
station sind dabei durch eine Führung miteinander 35 Streifen sind keine Informationen aufgezeichnet. Da
verbunden, die gegenüber dem Vorratsbehälter ReIa- die Stärke der Nuten 24 größer ist als die des Teils
tivbewegungen ausführen kann und innerhalb deren 16, ist zwischen den Teilen 16 und 18 ein kegelförmi-
die Aufzeichnungsträger, insbesondere Magnetplatten, ger Teil 26 vorgesehen (F i g. 2), um einen Übergang
mit Drackmediumschmierung der Gleitflächen von zu haben.
Führungsbahn und Aufzeichnungsträger bewegt wer- 40 Gemäß der Darstellung in Fig. 2 verjüngt sich
den. An einem der Abfühlstation benachbarten Ende der Nutteil 24 der Kammer nur an der Unterseite der
befindet sich eine mittels gesteuerten Vakuums bzw. Kammer vom Teil 16 aus. Dies soll nur der Vergesteuerten
Druckmediums wirkende Halte- und Aus- anschaulichung dienen. Die größere Stärke der Nut
werfvorrichtung für die Aufzeichnungsträger. Die kann auch erreicht werden, indem die Verjüngung
einzelnen Aufzeichnungsträger werden durch Nuten 45 nur entlang der Oberseite erfolgt oder auch entlang
in ihrer Lage in den Fächern des Vorratsbehälters beider Seiten in gleichem Maße, wodurch eine maulgeführt,
artige Wirkung erzielt wird. Nötig ist nur, daß der
Die Erfindung bezieht sich auf eine spezielle Aus- Streifen nicht auf eine scharfe Kante am Übergangsführungsform
einer pneumatisch arbeitenden Vor- punkt auftrifft, da er dadurch hängenbleiben und sich
richtung für das wahlweise Einschießen und/oder 5° stauchen könnte.
Ausschießen eines dünnen, flexiblen, streifenförmigen Die Mitte des Teils 18 verjüngt sich vom Teil 16
Aufzeichnungsträgers. In der zuletzt beschriebenen aus stärker als die Nut dieses Kammerteils, und zwar
Transportvorrichtung bezieht sich die pneumatisch verjüngt sie sich sowohl an der Ober- als auch an der
betriebene Ausstoß- und Einziehvorrichtung dagegen Unterseite. Dieser kegelförmige Teil ist leicht ge-
auf Aufzeichnungsträger kreisrunder Scheibenform, 55 bogen, damit er keine scharfen Kanten für die Mitte
die in den sie führenden Nuten einen festen Gleit- eines ankommenden Streifens bildet, der in diesem
sitz haben. nicht abgestützten Bereich durchgängen kann. Der
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend an Mittelteil 18 bildet zwei Kanäle 28 (siehe F i g. 4),
Hand von in den Figuren veranschaulichten Ausfüh- deren Maximaltiefe nicht kritisch ist, dessen Mindest-
runssbeispielen beschrieben. Es zeigt 60 tiefe jedoch kritisch ist. Der Grund dafür wird noch
F i g. 1 einen Schnitt durch eine bevorzugte Aus- erläutert. Diese Kanäle geben dem Streifen auch
führungsform der Erfindung, Raum zum Durchhängen oder selbst zum leichten
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in der Vibrieren, ohne daß er die Oberflächen der Kanäle
F i g. 1, 28 in dem Streifenbereich berührt, wo Informationen
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 in der 65 aufgezeichnet sind. Auf diese Weise werden die auf
F i κ. 2, dem Streifen gespeicherten Informationen geschützt.
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie4-4 in Der Kanal 30 verbindet den hinteren Teil jeder
der F i g. 2. Kammer 14 mit der Rückseite 31 des Behälters 12.
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Hinter dem Behälter 12 ist das Gebläse 32 ange- Kammer 14 eingeführt ist, in den eingeengten Teil
ordnet. Es kanu beweglich sein, damit es hinter dem 16. Der Streifen wird zwischen die knapp sitzenden
Kanal 30 für die Kammer 14 eingestellt werden kann, Flächen 20 und 22 gezwängt, durch die so entstehende
in welcher der auszuwerfende Aufzeichnungsstreifen Reibung gebremst und schließlich an der Rückseite
sich befindet. Vorzugsweise ist aber die Lage des 5 44 der Kammer zum Stillstand gebracht. Das Ende
Gebläses in der vertikalen Ebene fixiert, und der Be- des Streifens 10 wird durch den Aufschlag nicht behälter
12 ist in dieser Ebene beweglich, um den rieh- schädigt, weil es im Teil 16 zu eng eingezwängt wird,
tigen Kanal 30 zur Fluchtung mit dem Gebläse zu um ein Stauchen zu bewirken. Das durch den Kanal
bringen. Durch das Gebläse ist der Kanal 34 gebohrt, 30 auf den Streifen einwirkende Vakuum verhindert
dem ständig aus einer Druckluftquelle (nicht gezeigt) io ein Abprallen beim Auf treffen auf die Fläche 44.
Druckluft zugeführt wird. Zum Auswerfen des Streifens 10, der sich in der
Druckluft zugeführt wird. Zum Auswerfen des Streifens 10, der sich in der
In der Vorderseite dieses Gebläses ist an einer Kammer 14 vor dem Gebläse 32 befindet, wird der
etwas unter dem Luftkanal34 (wie in Fig. 1 ge- Elektromagnet40 erregt und der Elektromagnet30
sehen) liegenden Stelle der Ansatz 36 angeordnet, abgeschaltet und so der Luftkanal 34 zum Fluchten
und die Vorderseite des Gebläses ist von diesem An- 15 mit dem Kanal 30 gebracht. Hierdurch wirkt Drucksatz
aus in einem Winkel Θ abgeschrägt und bildet luft auf die Rückseite des Streifens ein. Der Druckden
Lufttrichter 42. Zwischen dem Ansatz 36 und der sitz im Teil 16 ist eng genug, um das Entweichen
Hinterseite 31 des Behälters 12 besteht der Spalt 37 einer größeren Menge von Leckluft über die Obermit
der Breite [K). Außerdem befindet sich oberhalb flächen des, Streifens und um dessen Ränder herum
des Kanals 34 auf der Vorderseite des Gebläses der 20 zu verhindern, wodurch ein beträchtlicher statischer
Ansatz 39. Der Spalt 41 zwischen diesem Ansatz 39 Luftdruck hinter dem Aufzeichnungsträger entsteht,
und dem Behälter 12 ist weit schmäler als der Spalt Dieser statische Druck wird noch verstärkt durch den
37. Das. Gebläse 32 hat normalerweise die in F i g. 1 dynamischen Luftdruck des von dem Gebläse 32 gegezeigte Lage, in welcher der Elektromagnet 38 und lieferten Luftstroms. Durch die kombinierte Wirkung
der Elektromagnet 40 nicht erregt sind. In dieser Lage 25 dieser beiden Drücke wird der Streifen 10 mit sehr
des Gebläses 32 entweicht eine geringe Menge der hoher Anfangsgeschwindigkeit aus dem Kammerteil
dem Kanal 34 zugeführten Luft durch den Spalt 41, 16 hinausgeblasen. Die Geschwindigkeit des Streifens
aber der größte Teil fließt durch den weniger ein- beim Verlassen des Teils 16 ist so hoch, daß zwischen
engenden Spalt 37 und den Lufttrichter 42, wobei dem Streifen und der darüberfließenden Luft nur eine
er die Mündung des Kanals 30 passiert. Dieser Luft- 30 geringe oder gar keine relative Geschwindigkeit vorstrom
erzeugt ein Vakuum im Kanal 30, in dem engen handen ist; Eine etwaige leichte relative Geschwindig-Teil
16 und in geringerem Mäße in dem vorderen keit reicht nicht aus, um eine Unstabilität des Streifens
Teil 18. Durch geeignete Wahl des Lufttrichter- zu bewirken. Versuchsergebnisse haben gezeigt, daß
winkeis Θ, der Breite des Spaltes 37 und des Ab- bei den oben erwähnten Q,13-mm-Streifen und andestandes
(x) zwischen dem Ansatz 36 und der Ober- 35 ren Parametern der Streifen eine Geschwindigkeit von
seite des Kanals 30 wird in demselben ein extrem 10 000 mm/sec in einer Zeit erreicht, die man als
hohes Vakuum erzielt. Bei einem Winkel Θ von 12,5°, sofort bezeichnen kann (d. h. unter 10 m/sec).
einer Spaltbreite Qi) von 0,3 mm, einem Abstand (x) Zwei Dimensionen der Kammer 14 sind kritisch für von etwa 3 mm und einem zugeführten Luftdruck das richtige Funktionieren der Auswerfvorrichtung, von 4,22 kg/cm2 wurde ein Vakuum von 560 mm/Hg 4° Die erste ist der Abstand zwischen den Oberflächen erreicht. 20 und 22 des eingeengten Teils 16. Wenn dieser
einer Spaltbreite Qi) von 0,3 mm, einem Abstand (x) Zwei Dimensionen der Kammer 14 sind kritisch für von etwa 3 mm und einem zugeführten Luftdruck das richtige Funktionieren der Auswerfvorrichtung, von 4,22 kg/cm2 wurde ein Vakuum von 560 mm/Hg 4° Die erste ist der Abstand zwischen den Oberflächen erreicht. 20 und 22 des eingeengten Teils 16. Wenn dieser
Die Zufuhr von Druckluft zum Kanal 30 erfolgt Abstand zu groß ist, entweicht Luft über die Streifendurch
Abschalten des Elektromagneten 38 und Er- flächen und läßt den Streifen vibrieren; der Ausstoß
regen des Elektromagneten 40, wodurch sich das erfolgt dann entweder gar nicht oder sehr langsam.
Gebläse 32. genügend weit abwärts bewegt, um den 45 Bei einem 0,13-mm-Streifen und einem ausgeübten
Kanal 34 mit dem Kanal 30 zum Fluchten zu bringen. Druck von 4,22 kg/cm2 hat sich ein Abstand von
Dieses Verfahren, vom Luftdruck zum Vakuum zu 0,14 bis 0,19 mm zwischen diesen Flächen als zuschalten
und zurück, hat den Vorteil, daß beim Auf- friedenstellend erwiesen, wobei bessere Resultate für
bau eines Luftdrucks in dem Gebläse und den daran die kleineren Abstände erreicht werden. Wenn der
angeschlossenen Kanälen keine zeitliche Verzögerung 5° Abstand dagegen zu klein ist, ist es schwierig, den
eintritt. Nach der Erregung des Elektromagneten 40 Streifen in den eingeengten Teil 16 hineinzuziehen,
wird der volle Luftdruck aus der Druckquelle fast Als annehmbarer Kompromiß hat sich ein Abstand
sofort dem Kanal 30 zugeführt. Der dadurch erzeugte von 0,15 mm erwiesen.
Druckimpuls führt zu einer starken Ausstoßkraft aus Die andere kritische Dimension ist die Mindest-
der Kammer 14, die man mit allmählichem Druck- 55 tiefe der Nuten 28. Wie schon erwähnt, kann die Tiefe
aufbau nicht erreichen würde. Die Erfindung ist aber dieser Nuten beliebig groß sein, und je größer sie ist,
nicht auf das beschriebene Verfahren zum Erlangen desta geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß der
eines Vakuums oder zum Ausüben von Druck be- Filmstreifen vibriert und instabil ist. Abgesehen da-
schränkt, sondern es kann jede andere geeignete Ein- von, daß weitere Streifen, in über und unter einer
richtung benutzt werden. 60 gegebenen Kammer liegenden Kammern aufbewahrt
Im Betriebszustand hat das Gebläse 32 zunächst die werden sollen, könnten die Nutenwände 46 vollstän-
in F i g. 1 gezeigte Lage, in, welcher der Elektro- dig wegfallen und so die Ober- und die Unterseite
magnet 38 erregt und der Elektromagnet 40 abge- des Streifens an allen Teilen mit Ausnahme des in
schaltet sind. In dieser Lage des Gebläses 32 entsteht den Teil 16 eingepaßten und der in den Kanälen 24
ein Vakuum im Kanal 30 und in dem eingeengten 65 gleitenden dem atmosphärischen Druck ausgesetzt
Teil 16 in der oben beschriebenen Weise. Außerdem werden. Dies ist ein idealer Zustand, da beide Seiten
wird im Kammerteil 18 ein Teilvakuum erzeugt. Dier- des Streifens entlang beider Seitenbereiche gleichen
ses Vakuum zieht einen Streifen, der teilweise in die und einheitlichen Drücken ausgesetzt sind und daher
der Streifen weder im ganzen noch teilweise dazu Komponente in Vorwärtsrichtung wirkt. Der von der
neigt, gegen eine Oberfläche eines Kanals 24 gezwängt dem Kanal 30' zugeführten Luft erzeugte dynamische
zu werden. Druck hat ebenfalls eine Komponente in Vorwärts-
Wenn jedoch die Tiefe der Nuten 28 zu gering ist, richtung. Diese Drücke verbinden sich und bewirken
kann durch einen leichten Druckunterschied zwischen 5 ein Ausblasen 'des Streifens aus der Kammer mit
den oberen und unteren Nuten der Streifen gegen hoher Geschwindigkeit. Wenn 'der Streifen die Röhre
eine Oberfläche eines Kanals 24 oder einer Nut 28 45 erreicht, kann die hinter dem Streifen befindliche
gedruckt werden, und außerdem kann eine Vibration Luft durch diese Röhre entweichen. Da der Streifen
oder andere Unstabilität in dem Streifen entstehen. sich jetzt noch in dem eingeengten Teil 16' befindet,
In diesem Falle wird durch die verstärkte Reibung io besteht gegenüber dem Luftstrom in Vorwärtsrichtung
des Streifens an der Kanaloberfläche in Verbindung ein hoher Widerstand, und die Luft strömt fast vollmit
der Vibration des Streifens ein Aufhängen des ständig durch die Röhre 45. Hierdurch 1WiTd jedes
Streifens in der Kammer 14 bewirkt und damit sein wahrnehmbare Strömen von Luft über die Flächen
Ausstoß verhindert. Bei einer eventuellen Berührung des Streifens und damit ein Vibrieren des Streifens
mit einer Oberfläche einer Nut 28 können Informa- 15 verhindert.
tionen zerstört werden. Bei den 0,13-mm-Streifen, Da in der Kammer 14 praktisch keine Luft strömt,
dem angelegten Druck von 4,22 kg/cm2 und den an- solange sich der Streifen 'darin bewegt, ist der Abderen
vorstehend angegebenen Dimensionen hat sich stand zwischen den Wänden 46' bei diesem Ausfühein
Abstand von 0,456 mm zwischen den Wänden 46 rungsbeispiel nicht so kritisch wie für das oben Beals
ausreichend erwiesen. Wenn dieser Abstand unter 20 schriebene. Er braucht nur groß genug zu sein, um
0,456 mm verringert wird, tritt sofort eine Unstabilität eine Berührung des Streifens mit den Wänden 46'
ein. infolge leichter Vibration oder normalen Durch-
Um einen Streifen 10 in seine Vorratskammer 14 hängens des Streifens zu verhindern,
zurückzuführen, wird der vordere Rand des Streifens Während gemäß F i g. 5 der Kanal 30' an die Seite
durch eine geeignete externe Transportvorrichtung in 25 des Teils 16' angeschlossen ist un'd ein angeschnittedie
Kammer eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist das ner Streifen verwendet wird, ist es auch möglich, die
Gebläse32 in seiner Normallage (siehe Fig. 1) mit Entlüftungsröhre45 bei einem Kanal30 zu verwenerregtem
Elektromagneten 30 und abgeschaltetem den, der an die Rückseite des Teils 16 angeschlossen
Elektromagneten 40. Das durch diese Anordnung im ist, wie es F i g. 1 zeigt, und bei einem quadratisch
Kanal 30 (in der oben beschriebenen Weise) erzeugte 30 geschnittenen Streifen. Die Entlüftungsröhre 45 kann
Vakuum wirkt auf den ankommenden Streifen ein, sich auch irgendwo entlang der Seite des Teils 16'
indem es dessen vorderen Rand in den eingeengten befinden, aber man erhält einen schnelleren Ausstoß,
Teil 16 hineinzieht und mit seinem vorderen Rand an wenn sie am vorderen Ende des Teils 16' angeordnet
der Oberfläche 44 festhält. .. ist, wie es F i g. 5 zeigt.
Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der 35 Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung, das die Verwendung flacherer Nuten und Erfindung, bei dem keine externe Antriebsvorrichtung
damit eines kleineren Abstandes zwischen den im nötig ist, um den Streifen wieder in seine Vorrats-Behälter
gespeicherten Elementen gestattet. Die kammer zu bringen. Zur Vereinfachung der Zeich-Hauptunterschiede
zwischen diesem Ausführungsbei- nung zeigt Fig. 6 den Behälter 12 mit nur einer
spiel und dem in F i g. 1 bis 4 gezeigten bestehen 40 Speicherkammer 48, obwohl er natürlich eine Mehrdarin,
daß 1. in diesem Ausführungsbeispiel Luft zahl von Kammern enthalten kann,
druck durch den Kanal 30' der Seite des eingeengten Die Kammer 48 für dieses Ausführungsbeispiel
Teils 16' anstatt dessen hinterem Teil zugeführt wird, unterscheidet sich von der oben beschriebenen dadaß
2. auf der Seite des Teils 16', die derjenigen, wel- durch, daß ihr verengter Teil 47 etwas länger als der
eher der Luftdruck zugeführt wird, entgegengesetzt 45 oben beschriebene Teil 16 ist. Bei gleichem angelegist,
die Röhre 45 vorgesehen ist, daß 3. das Gebläse tem Druck und einem gleichen Streifen würden beim
32' stationär und nicht beweglich ist und über ein Teil 47 die Breite und die Dicke ebenso sein wie beim
normalerweise geschlossenes Ventil 43 mit Druckluft Teil 16. Der vordere Teil 49 ist natürlich kürzer als
versorgt wird. Der bei diesem Ausführungsbeispiel Teil 18 in F i g. 1 und 2, hat aber sonst die gleichen
verwendete Streifen hat einen unter 45° verlaufenden 50 Abmessungen.
Abschnitt entlang der hinteren Kante, die an den Hinter dem Behälter 12 befindet sich das Geblase
Kanal 30' angrenzt. Die Kammer ist entsprechend 32, das dem oben beschriebenen Gebläse 32 gleicht
dem Abschnitt mit der Schrägfläche 44' versehen. und die gleiche Funktion erfüllt. Vor dem Behälter
Im Betriebszustand wird der Streifen zunächst 12 befindet sich gegenüber dem Gebläse 32 die Ausdurch
ein externes Antriebsmittel in den eingeengten 55 wertstation 50 mit zwei Schienen 52 (von denen in
Teil 16' hineingetrieben. Da es schwierig wäre, ein F i g. 6 nur eine gezeigt ist). In jeder Schiene befindet
wirksames Vakuum an den Teil 16' anzulegen, was sich ein Kanal 54, dessen Tiefe und Dicke den Nuten
auf der durch die Röhre 45 bewirkten Einwirkung 24 in F i g. 1 bis 4 entsprechen. Die Schienen enden
der Atmosphäre beruht, wird der Streifen mit geringer in dem Endanschlagelement 56, durch das sie an
Geschwindigkeit in den Teil 16' hineintransportiert, 60 ihrem abgewandten Ende verbunden sind. In der
so daß beim Auftreffen auf die Hinterseite 44' dieses Mitte zwischen den beiden Schienen 52 ist das ÜberTeils
kein oder nur geringes Abprallen stattfindet. (lagerelement 58 angeordnet, und zwar in einer sol-Dann
wird dem Kanal 30' Druckluft zugeführt chen Lage, daß es auf den Teil des Streifens einwirkt,
durch Öffnen des Ventils 43. Diese Luft kann nicht der in die Auswertstation hineintransportiert wird,
um den Streifen herumgelangen, um entweder durch 65 Das Gebläse 32 steht zunächst so, daß es ein
die Röhre 45 oder den vorderen Teil 18' zu ent- Vakuum auf den Kanal 30 einwirken läßt, wodurch
weichen. Daher wird hinter der Abschnittskante des der Streifen, der sich teilweise in den Kammerteilen
Streifens statischer Druck aufgebaut, von dem eine 47 und 49 und teilweise im Kanal 54 der Auswert-
station 50 befindet, vollständig in die Kammer 48 hineingezogen wird, wobei seine hintere Kante oben
am Rand 60 der Kammer anliegt. Soll nun der Streifen ausgestoßen werden, werden der Elektromagnet
38 abgeschaltet und der Elektromagnet 40 erregt, wodurch das Gebläse 32 so gestellt wird, daß es dem
Kanal 30 Druckluft zuführt. Hierdurch wird der Streifen 10 aus der Kammer 48 ebenso hinausgeblasen,
wie der Streifen aus der Kammer 14, jedoch trifft bei diesem Ausführungsbeispiel der Streifen auf den Endanschlag
56, bevor er den Teil 47 ganz verläßt und in der in F i g. 5 gezeigten Lage gestoppt wird. Der
dem Kanal 30 und dem Teil 47 zugeführte Luftdruck verhindert ein Abprallen des Streifens beim Auftreffen
auf den Endanschlag 56. Infolge des engen Drucksitzes im Teil 47 kann keine wahrnehmbare Luftmenge
über die Seiten des Streifens fließen, und daher besteht das Unstabilitätsproblem hier nicht. Dann
wird der in der Auswertstation 50 befindliche Teil des Aufzeichnungsträgers von dem Übertrager 58 bearbeitet.
Wenn der Aufzeichnungsträger an der Auswertstation nicht mehr benötigt wird, werden der
Elektromagnet 40 abgeschaltet und der Elektromagnet 38 erregt und dadurch ein Vakuum auf den Kanal 30
ausgeübt, wodurch der Aufzeichnungsträger 10 in der oben beschriebenen Weise wieder in den Teil 47 hineingezogen
wird.
Es sei darauf hingewiesen, daß, obwohl in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung
der Aufzeichnungsträger ein dünner recht- 3<j eckiger Streifen war, die Erfindung nicht auf das
Auswerfen eines solchen Streifens beschränkt ist, sondern zum Ausstoßen jedes flexiblen Elements benutzt
werden kann. Der Aufzeichnungsträger kann z. B. eine magnetische oder fotografische Scheibe oder ein
Element anderer geometrischer Form sein. Wenn das flexible Element z. B. eine Aufzeichnungsscheibe ist,
ist die einzige dadurch bedingte Änderung an der Vorrichtung die, die Kammer 14, 14' oder 48 so weit
zu verbreitern, daß sie die Scheibe aufnehmen kann.
Insbesondere dann, wenn der Aufzeichnungsträger eine Scheibe ist oder eine andere ähnliche geometrische
Form hat, ist es zur Erlangung des gewünschten Druckimpulses an dem Aufzeichnungsträger nötig,
den Luftdruck auf die hintere Kante des Trägers durch mehr als einen Eingangskanal auszuüben. Zum
Beispiel ist gemäß Fig. 7 der Aufzeichnungsträger 10', der in diesem Falle eine Scheibe ist, so gestellt,
daß die hintere Hälfte seiner Umfangskante in einem eingeengten Kanal 60 ruht. Der Kanal 60 bildet den
hinteren Teil einer Scheibenspeicherkammer 62. Der übrige Teil der Kammer besteht aus den nicht eingeengten
Teilen des Kanals 64 und den Nuten 66. Luftdruck oder Vakuum wird den eingeengten Kanälen
durch die vier Luftkanäle 68 zugeführt. Bei dieser Anordnung ist der Luftdruck entlang der hinteren
Kante der Scheibe einheitlich.
Claims (5)
1. Vorrichtung für das wahlweise Einschießen und/oder Ausschießen eines dünnen, flexiblen,
streifenförmigen Aufzeichnungsträgers aus einer Vielzahl derartiger in einem Vorratsbehälter gespeicherter
Aufzeichnungsträger, von denen ein jeder in je einer an ihrer vorderen Stirnseite
offenen Kammer derart gespeichert ist, daß er in Nuten geführt ist, wobei an den hinteren Teil der
Kammer ein Kanal anschließt, in den ein drackluftführender Kanal eines Gehäuses mündet und
eine Relativbewegung dieses Gehäuses und des von sämtlichen Kammern gebildeten Speichers
sowohl in der durch die Mündungsstellen der Kanäle des Speichers gebildeten Linie als auch in
einer zu dieser senkrechten Richtung ausführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Nuten (24) einer jeden Kammer (14) in dem von dem offenen Kammerende aus gesehenen vorderen
Teil (18) verlaufen und eine Tiefe aufweisen, durch die nur die Längsränder des Aufzeichnungsträgers
(10) geführt sind und nur geringfügig breiter sind als die Dicke des Aufzeichnungsträgers
(10) und daß der hintere Teil (16) der Kammer (14) einen Querschnitt von nur geringfügig größeren Abmessungen als der des
streifenförmigen Aufzeichnungsträgers (10) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Gehäuse
(32) und Vorratsbehälter (12) von der Mündungsstelle des Kanals (34) im Gehäuse (32) aus sich
erweitert, in der Richtung, in der bei nichtfluchtenden Kanälen des Gehäuses (32) und des Vorratsbehälters
(12) der Kanal (30) des Vorratsbehälters (12) liegt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
hintere Teil (16) der Kammer (14) länger als das vordere Teil (18) ist und daß der Vorschubweg
des streifenförmigen Aufzeichnungsträgers (10) begrenzt ist durch eine Schiene (56), die in einem
Abstand vom Vorratsbehälter (12) angeordnet ist, durch den der streifenförmige Aufzeichnungsträger
(10) den hinteren Teil (16) der Kammer (14) nicht gänzlich verlassen kann.
4. Vorrichtung für das Ausstoßen eines aus einer Vielzahl von dünnen flexiblen streifenförmigen
Aufzeichnungsträgern auswählbaren Aufzeichnungsträgers aus einem Vorratsbehälter mit
jeweils einen Aufzeichnungsträger aufnehmenden, nach Anspruch 1 ausgebildeten Kammern, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem hinteren Teil (16) einer jeden Kammer (14) eine Entlüftungsöffnung
(45) angeordnet ist und daß der Kanal (30') der ausgewählten Kammer (14') mit einer
Leitung (34') fluchtet, die an eine Druckluftwelle (43) anschließbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand des hinteren
Teiles (16') der Kammer (14') entsprechend der Form des streifenförmigen Aufzeichnungsträgers
(10) eine Abschrägung (44') aufweist, in deren benachbarter Längsseite der Kammer (14') der
Kanal (30') mündet und daß in der diesem Kanal (30') gegenüberliegenden Längsseite die Entlüftungsöffnung
(45) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 085 361.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 085 361.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 227 271.
Deutsches Patent Nr. 1 227 271.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 637/1228 11.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US220453A US3174645A (en) | 1962-08-30 | 1962-08-30 | Ejector device |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1283004B true DE1283004B (de) | 1968-11-14 |
Family
ID=22823596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ24339A Pending DE1283004B (de) | 1962-08-30 | 1963-08-29 | Vorrichtung fuer das wahlweise Einschiessen bzw. Ausschiessen von Aufzeichnungstraegern in einen bzw. aus einem Vorratsbehaelter |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1283004B (de) |
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| US3643794A (en) * | 1970-01-07 | 1972-02-22 | Philip Morris Inc | Combined blade holder and dispenser |
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- 1962-08-30 US US220453A patent/US3174645A/en not_active Expired - Lifetime
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1963
- 1963-08-29 DE DEJ24339A patent/DE1283004B/de active Pending
- 1963-08-30 GB GB34310/63A patent/GB1011373A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3174645A (en) | 1965-03-23 |
| GB1011373A (en) | 1965-11-24 |
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