DE1227271B - Aufzeichnungstraegertransport- und Auswahlvorrichtung - Google Patents
Aufzeichnungstraegertransport- und AuswahlvorrichtungInfo
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- DE1227271B DE1227271B DEJ24235A DEJ0024235A DE1227271B DE 1227271 B DE1227271 B DE 1227271B DE J24235 A DEJ24235 A DE J24235A DE J0024235 A DEJ0024235 A DE J0024235A DE 1227271 B DE1227271 B DE 1227271B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06k
Deutsche Kl.: 43 a-41/03
Nummer:
Aktenzeichen: J 24235IX c/43 a1
Anmeldetag: 13. August 1963
Auslegetag: 20. Oktober 1966
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für den Transport eines aus einer Vielzahl von Aufzeichnungsträgern
auswählbaren Aufzeichnungsträgers aus einem Vorratsbehälter in eine Abfühlstation und
wieder zurück mit einem aus jeweils einen Aufzeichnungsträger aufnehmenden, an eine Druckluft führende
Ein- und Ausstoßvorrichtung wahlweise anschließbaren Fächern bestehenden Vorratsbehälter,
der sowohl gegenüber der Abfühlstation als auch der Ein- und Ausstoßvorrichtung eine Relativbewegung ίο
ausführen kann.
Eines der Grundelemente eines jeden Rechensystems ist der Speicher. Mit zunehmender Erweiterung
der Anwendungen, für die Rechenanlagen verwendet werden, und der Probleme, die sie lösen
sollen, wächst auch die Kapazität derartiger Speicher. Es werden bereits Speicher mit einer Kapazität von
einer Billion Stellen erwogen, und dies ist keineswegs die denkbar oberste Grenze.
Mit zunehmender Kapazität erhöhen sich auch die Größe und die Kosten des Speichers, bis ein Punkt
erreicht ist, in dem die Standardspeicherelemente, wie Magnetkerne und Magnettrommeln, nicht mehr
ausreichen. Die heutigen Möglichkeiten zur Erzielung einer höheren Speicherdichte und geringerer Kosten
beruhen auf gestapelten Magnetplatten, fotografischen Platten und fotografischen Streifen. Zur Zeit ist die
potentielle Speicherdichte für die verschiedenen Plattenspeichertechniken noch nicht voll erreicht.
Der Grund dafür ist, daß bisher die Platten eine Anordnung mit feststehender Nabe haben und daher
zwischen den Platten ziemlich große Zwischenräume vorhanden sein müssen, damit der Schreibund
Lesekopf auf jede einzelne Platte einwirken kann.
Es sind zwar Vorrichtungen bekannt, die Aufzeichnungsträger, und zwar Schallplatten in Musikautomaten,
einzeln von einem Aufbewahrungsort zu einer Auswertestation, nämlich der Abspielstelle, und
wieder zurück transportieren^ jedoch arbeiten diese Vorrichtungen mit mechanischen Mitteln und sind
deshalb für eine Anwendung in Datenspeichern viel zu langsam und schwerfällig. Außerdem sind bei
diesen Vorrichtungen für Schallplatten dieselben nicht so nah als möglich nebeneinander gelagert, da
hierfür infolge der gegenüber den Datenspeichern viel geringeren Plattenzahl keine Notwendigkeit
gegeben ist.
Es ist ferner bekannt, Aufzeichnungsträger nebeneinander geführt in einem Vorratsbehälter zu speiehern
und aus diesem Vorratsbehälter heraus einer Abfühlstation zuzuführen bzw. nach der Abfühlung
Aufzeichnungsträgertransport-
und Auswahlvorrichtung
und Auswahlvorrichtung
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk,N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Casper Louis Barcia,
Briarcliff Manor, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. August 1962
(217185)
V. St. v. Amerika vom 15. August 1962
(217185)
wieder in die zuvor eingenommene Position des Vorratsbehälters einzugeben.
Eine dieser Einrichtungen besitzt einen in mit einem Deckel verschließbare Fächer unterteilten Vorratsbehälter.
Die einzelnen Fächer sind wahlweise an eine Druckluftquelle anschließbar, wodurch das Ausstoßen
des Aufzeichnungsträgers, beispielsweise eines dünnen Drahtes, erfolgt. Der auf diese Weise ausgestoßene
Draht wird von Transportrollen erfaßt, die denselben zur Abtaststation transportieren. Nach
dem Abtasten bzw. Eingeben neuer Daten in den drahtförmigen Aufzeichnungsträger wird ein weiteres
mit entgegengesetztem Drehsinn rotierendes Transportrollenpaar, das Rücktransportrollenpaar, in Berührung
mit dem Aufzeichnungsträger gebracht. Diese Rücktransportrollen erteilen dem Aufzeichnungsträger
eine derart große Beschleunigung, daß derselbe ohne weiteren Antrieb in sein Fach zurückschießt.
Hierbei erfolgt ein harter Aufschlag des Aufzeichnungsträgers auf die Fachrückwand, wobei
ein Rückprallen erfolgen kann. Einen hierdurch erfolgenden Wiederaustritt aus dem Fach verhindert
der nun geschlossene Deckel. Durch diesen harten Aufschlag werden jedoch die Aufzeichnungsträger
sehr beansprucht, so daß schädliche Deformierungen
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der Aufzeichnungsträger, insbesondere wenn nicht Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Aufzeichdrahtförmige
Aufzeichnungsträger verwendet werden, nungsträgertransport- und Auswahlvorrichtung,
auftreten können. Bei einer mit Transportrollen aus- F i g. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel einer Aufgerüsteten Einrichtung, die außerdem keine Dämp- zeichnungsträgertransport- und Auswahlvorrichtung, fungsmittel für den geschilderten harten Aufschlag 5 Fig. 3 einen Schnitt durch eine Auswerfvorrichder Aufzeichnungsträger enthält, ist der Vorschub- rung der Transport- und Auswahlvorrichtung,
geschwindigkeit eine relativ niedrige Grenze gesetzt. Fig. 4 einen Schnitt durch die in Fig. 3 darge-
auftreten können. Bei einer mit Transportrollen aus- F i g. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel einer Aufgerüsteten Einrichtung, die außerdem keine Dämp- zeichnungsträgertransport- und Auswahlvorrichtung, fungsmittel für den geschilderten harten Aufschlag 5 Fig. 3 einen Schnitt durch eine Auswerfvorrichder Aufzeichnungsträger enthält, ist der Vorschub- rung der Transport- und Auswahlvorrichtung,
geschwindigkeit eine relativ niedrige Grenze gesetzt. Fig. 4 einen Schnitt durch die in Fig. 3 darge-
Eine andere der obenerwähnten Einrichtungen stellte Auswerfvorrichtung nach der Linie 4-4,
besitzt ebenfalls einen Vorratsbehälter, in dem die Fig. 5 einen Schnitt durch die in Fig. 3 darge-
Aufzeichnungsträger nebeneinander geführt gespei- io stellte Auswerfvorrichtung nach der Linie 5-5,
chert sind. Es handelt sich hierbei um kartenförmige F i g. 6 Einzelheiten der Auswerfvorrichtung nach
Aufzeichnungsträger, die an ihrem Leitrand Löcher Fig. 3,
bzw. in Transportrichtung offene Schlitze aufweisen, Fig. 7 einen Schnitt durch die in Fig. 6 darge-
in die Vorschubstifte eingreifen können. Die Vor- stellte Auswerfvorrichtung nach der Linie 7-7,
schubstift-Auswählvorrichtung wird bei dem Aus- 15 Fig. 8 einen Schnitt durch einen Kolbenaddierer,
ziehvorgang des Aufzeichnungsträgers aus dem der in dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
Vorratsbehälter bzw. beim Einschubvorgang mitbe- verwendbar ist, und
wegt, so daß abgesehen von der begrenzten Bean- Fig. 9 einen Schnitt durch eine Führung für die
spruchbarkeit der Vorschublöcher im Aufzeichnungs- ausgewählten Aufzeichnungsträger, die in den Austräger
die Vorschubgeschwindigkeit relativ niedrig ist. ao führungsbeispielen von F i g. 1 und 2 verwendbar ist.
Eine andere Einrichtung für die Auswahl und den In den in F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungs-Transport
von Aufzeichnungsträgern besitzt einen beispielen wird als Aufzeichnungsträger eine flexible
gegenüber einer Einschieb- und Ausstoßvorrichtung Platte verwendet, aber die Erfindung eignet sich
und der Abtaststation verschiebbaren Vorrats- ebensogut zur Verwendung mit starren Aufzeichbehälter,
aus dem ein Paket kartenförmiger Auf- 25 nungsträgern. Für die Erfindung ist es auch ohne
zeichnungsträger mittels eines Stempels in eine Belang, ob die Aufzeichnungen auf der Plattenober-Wartestation
ausgestoßen werden kann. Aus der fläche fotografisch, magnetisch oder anders gespei-Wartestation
werden die Aufzeichnungsträger einzeln chert werden.
durch unter Vakuum stehende, mit Schlitzen ver- Die in F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele
sehene Trommeln entnommen und der Abfühlstation 30 der Erfindung unterscheiden sich vor allem in der
zugeführt. Diese Einrichtung ist mit dem Nachteil Lage der Platten 10 und der Einrichtungen zum
behaftet, daß die Zugriffszeit gegenüber einem Aus- Speichern, Transportieren und Auswerten dieser
wählen eines einzigen Aufzeichnungsträgers größer Platten. In F i g. 1 sind die Platten in einer vertikalen
ist. Außerdem erlaubt die mechanisch wirkende Ebene angeordnet, während sie in Fig. 2 in einer
Einschieb- und Ausstoßvorrichtung keine große 35 horizontalen Ebene liegen.
Vorschubgeschwindigkeit. In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
Die genannten Nachteile vermeidet die Erfindung ist eine Vielzahl von Platten 10 nebeneinander in dem
durch eine Ein- und Ausstoßvorrichtung, die die Vorratsbehälter 12 gespeichert. Jede Platte ist in ein
Aufzeichnungsträger mittels gesteuerten Vakuums in eigenes Abteil 13 eingeführt und steht auf ihrer kreisdie
Fächer des Vorratsbehälters einzieht, durch eine 40 förmigen Kante. Der Abstand zwischen den Platten
die Abfühlstation und den Vorratsbehälter verbin- ist sehr Idein und reicht gerade aus, um ein Berühren
dende und gegenüber denselben eine Relativbewegung der Platten zu vermeiden. Ein Abstand von nur 1 mm
ausführende Führung für die Aufzeichnungsträger zwischen 0,2 mm starken Platten hat sich für diesen
mit Druckmediumschmierung der Gleitflächen von Zweck als ausreichend erwiesen, und schätzungsweise
Führung und Aufzeichnungsträger und mit einer an 45 würde auch ein Abstand von nur 0,5 mm noch zudem
der Abfühlstation benachbarten Ende angeord- friedenstellende Ergebnisse liefern. Bei in horizonneten
kombinierten, mittels gesteuerten Vakuums taler Lage angeordneten Platten (F i g. 2) neigen die
bzw. gesteuerten Druckmediums wirkenden Halte- Platten mehr dazu, in der Mitte durchzuhängen, und
und Auswerfvorrichtung für die Aufzeichnungsträger daher ist zur Verhinderung einer Berührung ein ground
durch eine durch Vakuum gesteuerte Vorrich- 50 ßerer Abstand nötig.
tung zum Verbinden des in der Halte- und Auswerf- An der Rückseite des Vorratsbehälters befindet
vorrichtung befindlichen Aufzeichnungsträgers mit sich in einer normalerweise an das ganz links liegende
einer eine Relativbewegung von diesem Aufzeich- Speicherfach angrenzenden Lage die Auswerf- und
nungsträger und des bzw. der Abfühlorgane erzeugen- Einstellvorrichtung 14, die wahlweise Druckluft oder
den Einrichtung. Eine nach der Erfindung aufgebaute 55 ein Vakuum auf ein ausgewähltes Fach einwirken
Einrichtung erlaubt ein äußerst schnelles Auswählen läßt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel be-
des der Abtaststation zuzuführenden Aufzeichnungs- wirkt diese Vorrichtung normalerweise das Einwirken
trägers und einen äußerst schnellen Vorschub des eines Vakuums auf ein Fach 13 über ein gebräuch-
ausgewählten Aufzeichnungsträgers, wobei der Auf- liches, elektrisch betätigtes Dreiwegeventil 16 und die
zeichnungsträger trotz der hierbei auftretenden gro- 60 Leitung 18. Das Ventil 16 hat einen Vakuumeingang,
ßen Beschleunigungen nicht stärker als bei dem her- der normalerweise mit der Leitung 18 verbunden ist,
kömmlichen manuellen Einsetzen in die Abtaststation und einen Lufteingang, der normalerweise durch
beansprucht wird. Durch die Einfachheit der erfin- einen Kontakt innerhalb des Ventils gesperrt ist.
dungsgemäßen Einrichtung ist außerdem eine große Beim Schließen des Schalters 20 wird der Kontakt
Funktionssicherheit gewährleistet. 65 im Ventil 16 umgeschaltet und bewirkt die Einwir-
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend an kung von Druckluft auf das ausgewählte Fach über
Hand von in den Figuren veranschaulichten Ausfüh- derselben Bahn. Der Schalter 20 und alle anderen
rungsbeispielen erläutert. Es zeigt Schalter in Fig. 1 sind als manuell betätigbar dar-
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gestellt, können aber auch Relaiskontakte sein, die Die beiden Schienen 50 der Transportbahn 36 sind
unter der Steuerung einer Rechenanlage oder ande- pneumatisch geschmiert und bilden so eine reibungs-
ren Informations aus Wertevorrichtung erregt werden. arme Bahn für die sich bewegende Platte. In einem
F i g. 3 bis 5 zeigen ein Speicherfach 13 im einzel- bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung genen.
Gemäß F i g. 3 ruht jede Platte 10 in Nuten 22 5 schieht das durch die Verwendung einer Schienenin
der Ober- und der Unterseite eines Faches sowie anordnung gemäß Fig. 9. Die Innenseiten52 der
in einer Nut 24 in der Rückwand des Faches. Diese Schienen 50 bestehen aus gesinterter Bronze oder
Nuten rufen die aufrechte Lage der Platten hervor. aus einem anderen gehärteten Material. Entlang jeder
Die Nuten 22 sind in dem Bereich 26 auf eine Stärke Seite jeder Schiene 50 erstreckt sich je ein Rohrverengt,
die kaum größer als die der Platten selbst io verteiler 54, der durch Röhren 58 und Öffnungen 60
ist, so daß die Platten fest in jeder Nut eingespannt mit Druckluft aus der Druckluftquelle 56 (F i g. 1)
sind. Es ist festgestellt worden, daß bei einer 0,2 mm versorgt wird. Infolge des in den Rohrverteilern 54
starken Platte eine Stärke von 0,28 mm im Bereich aufgebauten Druckes strömt die Luft einheitlich
26 durchaus ausreicht. durch die gesinterten Oberflächen 52, um so gleiche
Durch diesen Kontakt der Plattenoberfläche mit 15 und entgegengesetzte Luftdrücke auf die benachder
Oberfläche des Faches wird der Aufzeichnungs- barten Kanten der in der Schiene befindlichen Platte
träger nicht beschädigt, da auf dem nahe dem 10' auszuüben. In gleicher Weise kann Luft mit
Plattenrand befindlichen Teil der Platte keine Infor- Schmierwirkung durch Röhren 55 an die Vorderseite
mationen aufgezeichnet sind. Wie aus F i g. 5 hervor- der Transportbahn 36 angelegt werden. Die so gegeht,
ist die Breite der Nut 22 mit Ausnahme des ao bildete unter Druck gesetzte und als Luftlager
Bereichs 26 in allen anderen Teilen der Nut etwas wirkende Schiene bildet eine reibungsarme Bahn,
größer als die Plattenstärke. Für diesen Teil der auf der die Platte ohne Schwingung und Flattern
Nut haben sich 0,5 mm als geeignete Breite er- entlangläuft,
wiesen. An dem Ende der Schienen 50, wo sich die Aus-
wiesen. An dem Ende der Schienen 50, wo sich die Aus-
Hinter jedem Fach 13 befindet sich je ein Luft- 25 wertestation befindet, ist eine kombinierte Plattenkanal
28, durch den entweder Luft oder ein Vakuum halte- und -auswerfvorrichtung 62 vorhanden, die in
von der Vorrichtung 14 durch Nutbereich26 züge- Fig. 6 und 7 näher dargestellt ist. Gemäß Fig. 6
führt wird. Beim Ausführungsbeispiel zur Erzeugung wird die Platte wieder auf ihrem kreisförmigen Rand
eines Vakuums im Kanal 28 gemäß F i g. 3 befindet durch Schienen in der oberen, der unteren und der
sich die Öffnung 30 des Elements 14 normalerweise 30 hinteren Fläche der Vorrichtung 62 festgehalten. Aus
in der in Fig. 3 dargestellten Lage, wodurch die aus Fig. 7 ist jedoch ersichtlich, daß sich der Drucksitz
dem Ventil 32 über die Fläche der Öffnung 31 ge- jetzt nur an der Rückseite der Platte anstatt an
blasene Luft ein Vakuum im Kanal 28 erzeugt. Soll ihrem oberen und ihrem unteren Rand befindet,
eine Platte 10 ausgeworfen werden, wird der Schalter Gewöhnlich wird ein Vakuum durch die Dreiwege-20'
geschlossen und dadurch der Elektromagnet34 35 ventile64, 63 (Fig. 1) und die Röhre66 auf die
erregt, wodurch die Vorrichtung 14 in eine Lage Rückseite der Vorrichtung 62 ausgeübt. Der Kontakt
bewegt wird, in welcher der Kanal 30 mit der Einlaß- 68 ist normalerweise mit dem Ventil 63 verbunden,
öffnung 31 fluchtet. um dieses zu erregen. Wenn eine Platte 10 an der
Die Plattentransportbahn 36 (F i g. 1) befindet sich Auswertestation ankommt, wird der Kontakt 68, der
zwischen dem Behälter 12 und einer Auswertestation. 40 vorzugsweise in der nachstehend beschriebenen Weise
Diese Bahn fluchtet mit der Luftzufuhrvorrichtung betätigt wird, umgeschaltet, um das Ventil 63 abzu-
14. Die Platte 10' im Behälter, die zu einer bestimm- schalten und das Ventil 70 zu erregen, so daß Luft-
ten Zeit zu der Auswertestation transportiert werden druck auf die Leitungen 72 einwirken kann,
soll, wird zum Fluchten mit der Luftzufuhrvorrich- Die Ankunft der Platte an der Auswertestation
tung 14 und der Transportbahn 36 gebracht, indem 45 wird durch die Abführvorrichtung 74 abgefühlt. Es
der Behälter 12 in der horizontalen Ebene unter der kann sich dabei um eine Fotozelle handeln, die nor-
Steuerung des Kolbenaddierers 38 bewegt wird. Der malerweise durch eine (nicht gezeigte) Lichtquelle
Kolbenaddierer ist an seinem einen Ende an dem erregt wird, aber durch die Platte 10' von ihr getrennt
Behälter 12 und an seinem anderen Ende an dem wird, wenn diese in der richtigen Lage an der
Festpunkt 40 angebracht. Der Kolbenaddierer kann 50 Auswertestation ist. Bei fotografischen Platten, die
den Behälter unter der Steuerung der auf eine oder zu einem gewissen Grade durchsichtig sind, kann eine
mehrere der Einlaßrohre 42 zur Einwirkung gebrach- andere Abfühlvorrichtung verwendet werden, z. B.
ten Druckluft um genaue Teilstrecken weiterbewegen. ein Membrankontakt, der normalerweise durch einen
Ein Kolbenaddierer mit vier Einlaßröhren 42, wie er kleinen Luftstrahl in seiner einen Lage gehalten wird
hier gezeigt ist, kann einen Behälter 12 mit sechzehn 55 und in eine zweite Lage zurückkehrt, wenn er durch
Fächern 13 einstellen. Bei Verwendung eines Be- die an der Auswertestation ankommende Platte von
hälters mit noch mehr Fächern wäre ein größerer der Luft abgeschnitten wird.
Kolbenaddierer mit mehr Einlaßröhren nötig. Die Der auf die Leitungen 72 ausgeübte Luftdruck
Röhre 44 liefert einen Vorspanndruck für Dämpf- wird durch Öffnungen 76 zu getrennten Rohrverteizwecke
und zum Rückstellen der Kolben des Addie- 60 lern 78 weitergeleitet, die sich in der Vorrichtung 62
rers und des angebrachten Behälters 12 in die Aus- auf den entgegengesetzten Seiten der Platte befinden,
gangslage. Die Magnetventile 46 werden unter der Die Oberflächen 80 der Vorrichtung bestehen aus
Steuerung von Schaltern 48 betätigt, um Druckluft zu gehärtetem Metall, und bei Einwirkung von Lufteiner
oder mehreren der Leitungen 42 zu führen, da- druck auf die Rohrverteiler 78 entsteht zwischen der
mit der Behälter 12 in die für die Wahl der ge- 65 Platte und den Drucksitzflächen 80 ein unter Druck
wünschten Platte geeignete Lage gebracht wird. Ein stehendes Luftlager, wodurch eine reibungsarme Bahn
pneumatischer Kolbenaddierer ist in Fig. 8 gezeigt gebildet wird, in der sich der Rand der Platte drehen
und wird weiter unten beschrieben. kann. Ohne dieses Druckluftlager würde der an der
Rückseite der Vorrichtung 62 gebildete Drucksitz die Drehung der Scheibe verhindern oder doch mindestens'
stark beeinträchtigen.
Außerdem befindet sich an der Auswertestation die Spindel 82, die durch den Motor 84 in Drehung
versetzt wird. Die Spindel ist normalerweise in einer eingezogenen Lage, wird aber durch die pneumatische
Kupplung 85 in einer ausgefahrenen Lage eingekuppelt,
wenn sich eine Platte 10' an der Auswertestation befindet. Die pneumatische Kupplung wird durch
Luft erregt, die ihr über das Ventil 86 und das Rohr
88 zugeführt wird. Das Ventil 86 kann entweder von Hand gesteuert oder auf ein Signal aus der Abfiihlvorrichtung
74 hin betätigt werden. Durch den Schalter 93 wird das Ventil 86 geöffnet und damit die
Kupplung 85 abgeschaltet, um die Spindel wieder einzuziehen. Der Motor 84 wird durch den Schalter
89 eingeschaltet, der manuell betätigbar sein kann, in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
jedoch' durch die Bewegung der Spindel von ihrer eingezogenen in ihre ausgefahrene Lage umgeschaltet
wird. Ebenso wird der Kontakt 68 vorzugsweise unter der Steuerung der Spindelbewegung umgelegt.
Wenn die Spindel an die Platte angekuppelt ist, wird der Kontakt 90 geschlossen und bewirkt das
Einwirken eines Vakuums auf die Unterseite der Spindel über das Ventil 92 und das Rohr 94. Dieses
Vakuum wird den Leitungen 96 in der Vorderseite der Spindel zugeführt und durch den kreisförmigen
Kanal 98 und die radialen Kanäle 100 über die ganze Spindeloberfläche verteilt. Durch das Vakuum an der
Vorderseite der Spindel wird die Platte fest an dieser festgehalten und dreht sich so ohne Schlupf zusammen
mit der Spindel. Durch die Spule 91 werden die Kontakte 89, 90 geöffnet, während die Spindel noch
in ihrer ausgefahrenen Lage ist.
Während die Platte umläuft, wirkt der Schreibund Abfühlkopf 101 auf sie ein, dessen Beschaffenheit
von dem jeweils verwendeten Aufzeichnungsträger abhängig ist.
Bevor nun die Wirkungsweise der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung erläutert wird, sei kurz der in
Fig. 8 genauer dargestellte Kolbenaddierer38 beschrieben.
Die Vorrichtung besteht aus einer an einem Festpunkt 40 angebrachten Basis 102, vier
Addiererkolben 104, 106, 108 und 110 und einem Ausgabekolben 112, der auch für Rückstellzwecke
verwendet wird. Die in F i g. 8 gezeigte Vorrichtung kann eine Gesamtstrecke von etwa 16 mm in Teilschritten
von etwa 1 mm zurücklegen. Infolge der durch eine Röhre42 (Fig. 1) der Leitung 114 zugeführten
Druckluft bewegt sich der Kolben 104 aus der gezeigten Lage in eine Lage, in der seine oberen
Ränder 116 die Wand 118 seines Zylinders berühren. Der Gesamtausschlag des Kolbens beträgt
1 mm. Die zwischen dem Kolben und dem Zylinder eingefangene Luft kann durch Entlüftungsöffnungen
120, den Zylinder 122 und die Entlüftungsöffnung 124 entweichen. Infolge dieses Ausschlags des Kolbens
104 .wird die Bezugsplatte 126 für den Zylinder des Kolbens 106 und damit die ganze Kammer
für diesen Zylinder um einen Teilschritt von
1 τητη weiterbewegt. Die Zuführung von Druckluft
zu der Leitung 128 würde den Kolben 106 veranlassen, in seinem Zylinder eine Gesamtstrecke von
2 mm zurückzulegen. Ebenso würde sich bei Zuführung
von Luft zu den Leitungen 130. und 132 der Kolben 108 um 4 mm bzw. der Kolben 110 um 8 mm
weiterbewegen. Die Bewegung jedes Kolbens veranlaßt jeden rechts davon befindlichen Zylinder zu
einer ebenso großen Bewegung, und der Gesamtausschlag der Kolben wird zu der externen Vorrichtung,
in diesem Falle dem Behälter 12, durch den Kolben 112 übertragen. Durch über die Röhre 44 kontinuierlich auf die Leitung 134 ausgeübten Luftdruck wird
der Kolben 112 nach links »vorgespannt«, um die Bewegung der anderen Kolben zu dämpfen und die
Kolben in ihre Normallage zurückzuführen, wenn die Luft von ihren jeweiligen Eingangsleitungen weggenommen
wird. Bei der Wirkungsweise dieses Addierers ist es belanglos, ob den Eintrittsleitungen
Luft in Serie oder parallel zugeführt wird, denn der Endeffekt ist derselbe.
Nachstehend ist ein vollständiger Arbeitszyklus der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung beschrieben. In
der normalen Behälterlage grenzt die am weitesten links befindliche Platte an die Auswerfvorrichtung
14 an. Es sei nun angenommen, daß die im Behälter 12 am weitesten rechts befindliche Platte ausgewählt
werden soll. Zu diesem Zweck werden alle Schalter 48 geschlossen, wodurch Druckluft über die Ventile
46 und die Röhren 42 allen Eintrittsleitungen des Kolbenaddierers 38 zugeführt wird. Wie F i g. 8 es
erkennen läßt, werden hierdurch alle Addierkolben 104 bis 110 in ihren jeweiligen Zylindern nach rechts
bewegt, wodurch der Kolben 112 eine Gesamtstrecke von 16 mm zurücklegt. Daher wird nun bei einem
angenommenen Abstand von 1 mm zwischen den Platten und einer Zahl von 16 Platten im Behälter
die am weitesten rechts befindliche Platte in dem Behälter 12 zwischen die Vorrichtung 14 und die
Transportbahn 36 gebracht. Jetzt wird der Schalter 20 kurzzeitig geschlossen, um den Kontakt in dem
Dreiwegeventil 16 umzusehalten, wodurch ein Luftstrahl durch das Ventil 16, die Röhre 18 und die
Vorrichtung 14 zu dem Kanal 28 (F i g. 3) an der Rückwand des Behälters 12 gelangt. Der Drucksitz
der Platte 10' im Teil 26 der Nut 22 verhindert das sofortige Entweichen von Luft aus diesem Teil der
Nut, und daher baut sich Druck hinter der Platte auf. Wenn dieser Druck groß genug wird, wird die
Platte 10' mit einer Antriebskraft in die Transportbahn 36 hinausgeschossen, die groß genug ist, um
sie entlang dieser luftgeschmierten, reibungsarmen Bahn zu der Auswertestation zu befördern. Die Geschwindigkeit
der Platte ist so groß, daß nur eine geringe Relativgeschwindigkeit zwischen der dem
Kanal 28 zugeführten Luft und der Platte bei deren Austritt aus ihrem Fach 12 besteht, wodurch Flattern
und Vibrationen auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Die Antriebskraft, die der Auswerfmechanismus der Platte erteilt, reicht aus, um diese in Kontakt
mit der Vorrichtung 62 an der Auswertestation zu bringen. Jetzt sind der Kontakt 68 und der Kontakt
in dem Dreiwegeventil 64 in der Normallage (d. h. Schalter 69 ist offen), und daher wird ein Vakuum
über die Ventile 64 und 63 und die Röhre 66 zum Einwirken auf die Rückseite der Vorrichtung 62 gebracht.
Hierdurch wird die Platte 10' an die gesinterten Flächen 80 (F i g. 7) angezogen und die Platte
auf eine kurze Strecke zu einem genau eingestellten Stillstand gebracht. Das auf die Rückseite der Vorrichtung
62 einwirkende Vakuum verhindert auch ein Abprallen der Platte 10' beim Auftreffen auf die
Vorrichtung 62. Wenn die Abführvorrichtung 74
feststellt, daß sich die Platte an der Auswertestation befindet, erregt sie das Ventil 86. Dadurch wird
Druckluft durch die Röhre 88 hindurch der Kupplung 85 zugeführt, die die Spindel 82 in Kontakt mit
der Platte 10' bringt. Durch die Bewegung der Spindel werden die Kontakte 68, 90 und 91 umgeschaltet
und so folgende Vorgänge ausgelöst:
a) Das Ventil 63 wird abgeschaltet, und das Ventil 70 wird erregt, wodurch Druckluft durch die
Röhren 72 und die öffnungen 76 zu den Rohrverteilern
78 geleitet wird;
b) ein Vakuum wird durch das Ventil 92 und die Röhre 94 zum Einwirken auf die Vorderseite
der Spindel gebracht;
c) der Motor 84 wird in Gang gesetzt.
Wie schon erwähnt, entsteht durch den Luftfluß durch die gesinterten Metallflächen 80 ein Luftkissen,
das es der Platte 10' gestattet, sich zwischen den unter Druck eingepaßten Flächen 80 der Vorrichtung
62 zu drehen.
Nach der Verwendung der Platte 10' wird diese nach einem von zwei verschiedenen Verfahren in
den Behälter 12 zurückgeführt. Bei dem ersten Verfahren wird die Spule 91 erregt und öffnet die Kontakte
89 und 90, wodurch der Motor 84 abgeschaltet und das Vakuum von den Flächen der Spindel abgetrennt
werden. Hierdurch wird die Platte von der Spindel gelöst. Dann wird, der Kontakt 93 geöffnet
und schaltet das Ventil 86 ab, wodurch der Druck von der Leitung 88 weggenommen wird. Hierdurch
wird die Spindel in ihre eingezogene Lage ausgekuppelt. Wird ein zwangläufiges Einziehen der Spindel
gewünscht, kann als Ventil 86 ein Dreiwegeventil verwendet und der darin befindliche Kontakt umgeschaltet
werden, um ein Vakuum zum Einwirken auf die Kammer der Kupplung 85 zu bringen und
dadurch die Spindel in ihre eingezogene Lage zu bringen. Bei der Rückkehr in die Einziehlage schaltet
die Spindel den Kontakt 68 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Lage. Schließlich wird der Schalter 69 geschlossen,
um den Kontakt in dem Dreiwegeventil 64 umzuschalten, wodurch Druckluft über die Leitung
66 zu der Rückseite der Vorrichtung 62 geleitet wird. Infolge des Paßsitzes zwischen der Platte 10'
Und den Oberflächen 80 kann diese Luft nicht um die Ränder der Platte herum entweichen, und es
baut sich Druck hinter der Platte auf, durch den die Platte mit einer Antriebskraft in die Transportbahn
36 ausgeworfen wird, die ausreicht, um sie in den Behälter 12 zurückzutreiben. Vorher ist der Schalter
20 geöffnet worden, so daß das Dreiwegeventil 16 jetzt in seiner Normallage ist und das Einwirken
eines Vakuums auf den Kanal 28 bewirkt. Durch dieses Vakuum wird die Platte 10' in den Drucksitzteil
26 der Schiene 22 hineingezogen (F i g. 3), wodurch sie an ihre richtige Stelle im Speicherbehälter
gelangt. Die Platte ist nun in einer Lage, in der sie bereit ist, wenn benötigt, ausgeworfen zu
werden.
Das vorstehende Verfahren zum Rückführen des Aufzeichnungsträgers in den Speicherbehälter ist
dann brauchbar, wenn die Schiene die in Fig. 1 gezeigte vertikale Lage oder die in F i g. 2 gezeigte
horizontale Lage aufweist, und ist sowohl mit einem kreisförmigen Aufzeichnungsträger als auch mit
einem Aufzeichnungsträger jeder anderen Form, z.B. einem rechteckigen Streifen, anwendbar. Ein anderes
Verfahren zum Rückführen der Platte in den Speicherbehälter ist insbesondere dann nützlich,
wenn die Platten die in F i g. 1 gezeigte vertikale Lage einnehmen und nur dann, wenn ein kreisförmiger
Aufzeichnungsträger verwendet wird. Bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführung, bei der sich der
Speicherbehälter 12 rechts von der Auswertestation befindet, muß die Spindel und damit die Platte im
ίο Uhrzeigersinn gedreht werden. Für dieses alternative
Rückführungsverfahren wird die Schaltung abgeändert, damit sich die Kontakte 90 und 93 gleichzeitig
öffnen lassen. Hierdurch wird die Spindel eingezogen und die Platte von der Spindel gelöst, während
sich die Platte noch im Uhrzeigersinn dreht, wodurch es möglich wird, daß die Platte durch ihre
Triebkraft entlang der reibungsarmen Schienen 50 zu dem Speicherbehälter 12 befördert wird, wo sie
in der oben für das erste Verfahren beschriebenen
ao Art und Weise eingestellt und festgehalten wird.
Während sich die vorstehende genaue Beschreibung der Erfindung auf ein Ausführungsbeispiel
bezieht, in dem die Platten und die anderen Elemente in einer vertikalen Ebene orientiert sind, liegt es, wie
schon erwähnt, durchaus im Rahmen der Erfindung, diese Elemente in einer horizontalen Ebene auszurichten.
Das in F i g. 2 gezeigte andere Ausführungsbeispiel der Erfindung soll dies ausdrücklich bestätigen.
Da mit einer Ausnahme die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels genau der des Ausführungsbeipiels
von Fig. 1 gleicht, sind in Fig. 2 die
meisten Ventile, Röhren, Schalter und anderen Steuereinrichtungen weggelassen, und die Beschreibung
dieser Figur beschränkt sich auf besagte Aus-
nähme. Der Einfachheit halber ist auch nur eine einzige
Platte an der Speicherstation dargestellt worden. Natürlich könnte ein Behälter 12 entsprechend dem
in F i g. 1 gezeigten, aber waagerecht orientiert, verwendet werden.
Bei großen Platten hat es sich gezeigt, insbesondere bei einem horizontal orientierten System, daß
beim Passieren der Transportbahn 36 die Platte eine zusätzliche Abstützung benötigt. Zu diesem Zweck
können eine oder mehr luftgeschmierte Schienen zwischen den Schienen 50 vorgesehen werden. F i g. 2
zeigt zwei solche Schienen 140, die von der benachbarten Schiene 50 jeweils einen Abstand von einem
Drittel des Gesamtabstandes zwischen den Schienen 50 haben. Diese Schienen gleichen den Schienen 50
mit der Ausnahme, daß sie aus einem oberen und einem unteren Teil 142 bzw. 144 bestehen, die vollständig
voneinander getrennt sind und zwischen denen die Platte durchläuft. Die Innenseiten 146
dieser Schienen bestehen aus gesintertem Material wie auch die Oberflächen52 (Fig. 9). Den Rohrverteilern
148 in diesen Schienen wird ständig Luft durch Röhren 150 zugeführt.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß, obwohl in F i g. 1 und 2 die Aufzeichnungsträger Platten sind,
die Bauelemente, die für die Aufzeichnungsträgerspeicherung, -auswerfung, den Transport, die Halterung
und die Einstellung vorgesehen sind, sowie die zum Auswerfen und Rückführen dienenden Elemente
alle ebenso geeignet sind für die Verwendung mit Aufzeichnungsträgern, die eine andere Form
aufweisen, z. B. für rechteckige Speicherstreifen. Für solche Aufzeichnungsträger ist natürlich keine Drehvorrichtung
notwendig.
609 707/190
Claims (11)
1. Vorrichtung für den Transport eines aus einer Vielzahl von Aufzeichnungsträgern auswählbaren
Aufzeichnungsträgers aus einem Vorratsbehälter in eine Abfuhlstation und wieder zurück
mit einem aus jeweils einen Aufzeichnungsträger aufnehmenden, an eine Druckluft führende
Ein- und Ausstoßvorrichtung wahlweise anschließbaren Fächern bestehenden Vorratsbehälter,
der sowohl gegenüber der Abfuhlstation als auch der Ein- und Ausstoßvorrichtung eine
Relativbewegung ausführen kann, gekennzeichnet durch eine Ein- und Ausstoßvorrichtung
(14), die die Aufzeichnungsträger mittels gesteuerten Vakuums in die Fächer (22) des
Vorratsbehälters (12) einzieht, durch eine die Abfuhlstation (101) und den Vorratsbehälter (12)
verbindende und gegenüber denselben eine Relativbewegung ausführende Führung (36) für
die Aufzeichnungsträger (10) mit Druckmedium- ao schmierung der Gleitflächen von Führung (36)
und Aufzeichnungsträger (10') und mit einer an dem der Abfuhlstation (101) benachbarten Ende
angeordneten kombinierten, mittels gesteuerten Vakuums bzw. gesteuerten Druckmediums wirkenden
Halte- und Auswerfvorrichtung (62) für die Aufzeichnungsträger (10), und durch eine
durch Vakuum gesteuerte Vorrichtung (96,98, 100) zum Verbinden des in der Halte- und Auswerfvorrichtung
(62) befindlichen Aufzeichnung»- trägers (10) mit einer eine Relativbewegung von
diesem Aufzeichnungsträger (10) und des bzw. der Abfühlorgane (101) erzeugenden Einrichtung
(84,85,86).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsträger (10)
an drei Randstellen (Fig. 3) in Nuten (22,24) des Vorratsbehälters (12) ragen und daß die
Nuten (22) mindestens in zwei dieser Bereiche (26) für die Aufzeichnungsträger (10) einen
festen Gleitsitz bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für Aufzeichnungsträger von kreisrunder Scheibenform,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsträger (10) axial ausgerichtet von den
Nuten (22,24) des Vorratsbehälters (12) aufgenommen werden und daß zwischen der Führung
(36) und der dieser gegenüberliegenden Ausstoß- und Einziehvorrichtung (14) der Vorratsbehälter
(12) in Richtung der Aufzeichnungsträgerachse mittels eines Kölbenaddierers (38) um eine Teilung
der Nuten (22) bzw. ein ganzzahliges Vielfaches dieser Teilung verschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (12) in
horizontaler Richtung verschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (12) in
vertikaler Richtung verschiebbar ist.
. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoß- und
Einziehvorrichtung (14) einen Austrittskanal (30) für das Druckmedium aufweist, der in einen zwischen
dem Vorratsbehälter (12) und der Ausstoß- und Einziehvorrichtung (14) befindlichen
Spalt mündet und daß die einen festen Gleitsitz bildenden Bereiche (26) der jeweils einen Aufzeichnungsträger
(10) aufnehmenden Nuten (22) des Vorratsbehälters (12) durch Leitungen mil
einem in die den genannten Spalt mitbildende Wand mündenden Kanal (31) verbunden sind, de]
beim Fluchten der Ebene der mit ihm verbundenen Nuten (22) mit dem Austrittskanal (30)
der Ausstoß- und Einziehvorrichtung (14) entweder gegenüber dem letztgenannten Austrittskanal (30) versetzt ist oder bei einem magnetbetätigten
Verschieben der Ausstoß- und Einziehvorrichtung (14) in einer die Aufzeichnungsträgerachse
rechtwinkelig schneidenden Ebene und parallel zum Spalt mit demselben (30) axial
ausgerichtet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (36) für
die Aufzeichnungsträger (10) rahmenartig ausgebildet ist, deren beide in Transportrichtung der
Aufzeichnungsträger (10) verlaufende Schienen (50) und deren diese beiden Schienen (50) an
der Abfuhlstation (101) verbindendes Abschlußteil (62) Führungsnuten für die Aufzeichnungsträger
(10) besitzen und deren dem Vorratsbehälter^) benachbartes Abschlußteil für die
Einführung der Aufzeichnungsträger (10) in die Führung (36) geschlitzt ist, und daß alle in den
vier Führungsteilen angeordneten Nuten bzw. der Schlitz beidseitig an eine Druckmediumquelle
angeschlossen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Relativbewegung
von Aufzeichnungsträger (10) und Abfühlorgan (101) erzeugende Einrichtung (84, 85, 86)
aus einer motorisch drehbaren axial verschiebbaren, an dem der Führung (36) zugewandten
Ende einen Vakuumkopf (96,98,100) tragenden Spindel (82) besteht, wobei die Axialverschiebung
mittels Druckmedium erfolgt, und zwar gesteuert durch ein Magnetventil (86), das geöffnet wird
über eine Lichtschranke (74) od. dgl. beim Eintreffen eines Aufzeichnungsträgers (10) in der
kombinierten Halte- und Auswerfvorrichtung (62).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumkopf aus einem
zylindrischen Körper besteht, in dessen der Führung (36) zugewandten Stirnseite eine Ringnut
(98) und mehrere radial gerichtete Nuten (100) eingeschnitten sind, die über ein gemeinsames
Magnetventil (92) an eine Vakuumquelle anschließbar sind, wobei das Magnetventil (92)
durch die in die Aufnahmestellung für einen Aufzeichnungsträger (10) axial verschobene Spindel
(82) geöffnet wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die kombinierte
Halte- und Auswerfvorrichtung (62) das Abschlußteil (62) der Führung (36) an der Abfuhlstation
(101) bildet, das eine in der Ebene des Aufzeichnungsträgers (10) verlaufende Bohrung
aufweist, an die eine entweder Vakuum oder Druckmedium führende Leitung (66) mit einem
Magnetventil (63) angeschlossen ist, das geöffnet ist durch die nicht in der Aufnahmestellung befindliche,
den Vakuumkopf (96,98,100) tragende Spindel (82), und daß diesem Magnetventil (63)
ein magnetgesteuertes Dreiwegeventil (64) vorgeschaltet ist, welches das genannte Magnetventil
(63) bei Zuführung von Druckmedium an die Ausstoß- und Einziehvorrichtung (14) mit einem
Vakuum und bei Zuführung von Vakuum an die Ausstoß- und Einziehvorrichtung (14) mit Druckmedium
beaufschlagt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenartige
Führung (36) für die Aufzeichnungsträger (10) mindestens zwei parallel zu den in Transportrichtung
der Aufzeichnungsträger (10) angeordneten Schienen (50) verlaufende Schienenpaare
(142, 144) aufweist, wobei jedes Paar einen Führungsschlitz für die Aufzeichnungsträger (10)
bildet und jede dieser Schienen (142,144) an eine Druckmediumquelle angeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1041529,
1085361;
USA.Patentschrift Nr. 3 024982.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1041529,
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USA.Patentschrift Nr. 3 024982.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Family
ID=22809999
Family Applications (1)
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| DEJ24235A Pending DE1227271B (de) | 1962-08-15 | 1963-08-13 | Aufzeichnungstraegertransport- und Auswahlvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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