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DE1081993B - Reinigungsmittel in Stueckform - Google Patents

Reinigungsmittel in Stueckform

Info

Publication number
DE1081993B
DE1081993B DES49819A DES0049819A DE1081993B DE 1081993 B DE1081993 B DE 1081993B DE S49819 A DES49819 A DE S49819A DE S0049819 A DES0049819 A DE S0049819A DE 1081993 B DE1081993 B DE 1081993B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning agent
agent according
detergent substance
glucose
sulfonated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49819A
Other languages
English (en)
Inventor
Edouard Hug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INNOVATIONS CHIMIQUES IASINNOV
Original Assignee
INNOVATIONS CHIMIQUES IASINNOV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INNOVATIONS CHIMIQUES IASINNOV filed Critical INNOVATIONS CHIMIQUES IASINNOV
Publication of DE1081993B publication Critical patent/DE1081993B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/12Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof
    • C11D1/14Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof derived from aliphatic hydrocarbons or mono-alcohols
    • C11D1/146Sulfuric acid esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/20Organic compounds containing oxygen
    • C11D3/22Carbohydrates or derivatives thereof
    • C11D3/221Mono, di- or trisaccharides or derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/20Organic compounds containing oxygen
    • C11D3/22Carbohydrates or derivatives thereof
    • C11D3/222Natural or synthetic polysaccharides, e.g. cellulose, starch, gum, alginic acid or cyclodextrin

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist ein Verfahren zur Herstellung von Seifenoder sonstigen Reinigungsstücken aus Fettalkoholen bekannt, die ausschließlich aus schwefelsauren Fettalkoholen mit 50bis 9O°/oLaurin- und Myristinalkohol und 50 bis 10% Cetyl- und Stearinalkohol bestehen.
Diese schwefelsauren Erzeugnisse, deren Wassergehalt in geeigneter Weise eingestellt wurde, haben eine passende Beschaffenheit für die üblichen Verarbeitungen in der Seifenherstellung wie etwa Strangziehen. Walzen, also für die Verarbeitung zu Schnitzeln, Blättern, Bändern od. dgl. mit nachfolgendem Formen zu Toilettenkugeln, Blöcken, Stangen od. dgl.
Das Einbringen von Duftstoffen, Farbstoffen od. dgl. stellt keine Schwierigkeiten dar, und die üblichen Geräte der Seifenherstellung sind anwendungsfähig.
Es wurde nun gefunden, daß der Gehalt an waschaktiven Stoffen ohne wesentliche Verminderung der Güte des Erzeugnisses durch Einbringen eines inerten und billigeren Stoffes herabgesetzt werden kann, vorausgesetzt, daß ein solcher inerter Stoff einwandfrei in Wasse»" löslich ist, die Eigenschaften des aktiven Stoffes nicht verschlechtert und sich zur \rerarbeitung und Formgebung wie der aktive Stoff selbst eignet.
Die diese Bedingungen am besten erfüllenden Erzeugnisse sind Zucker, Dextrin, !Melasse, Glukose, Mannit, Sorbit usw.
Glukose vereinigt in sich die meisten Eigenschaften, die sich mit der Beschaffenheit des Seifenerzeugnisses oder sonstigen Reinigungsmittels vereinbaren lassen.
L'l-i'rraschenderweise wurde nun gefunden, daß man 35 bis 60% Glukose in Reinigungsmittel einbringen kann, die aus Alkoholgemischen mit den vorgenannten Anteilen hergestellt sind, ohne daß dadurch weder die Reinigungskraft noch die Schaumbildung beeinträchtigt wird. Es wurde sogar eine wesentliche Verminderung des Verbrauches bereits angefeuchteter Reinigungsstücke festgestellt, wenn der inerte Füllstoff in genügend großer Menge eingebracht wird.
Der günstigste Gehalt an Glukose beträgt etwa 35 bis 451Vo. Eine solche Masse eignet sich in einwandfreier Weise für alle Verarbeitungen der Seifenherstellung und läßt sich auch zwischen der Herstellung und der Formgebung einwandfrei aufbewahren.
Weitere Forschungen zur Gewinnung anderer Reinigungsmittelstücke haben zur Feststellung geführt, daß die Füllstoffe, insbesondere Glukose, die leichte Herstellung von Reinigungsmittelstücken mit anderen Grundstoffen, etwa mit Alkylarylsulfonaten, sulfonierten Fettamiden, sulfonierten Monoglyceriden od. dgl., oder deren Gemische, sowie aus Gemischen des einen oder anderen dieser Reinigungsmittel mit nicht ionischen Stoffen gestatten.
Glukose ergibt in all diesen Fällen die gleiche Wirkung, d. h. die Erzeugung eines Agglomerates aus Reinigungsmittel in Stückform
Anmelder:
Societe Anonyme d'Innovations
Chimiques »Sinnova« ou »Sadic«,
Beauval, Trilport, Seine-et-Marne
(Frankreich)
Vertreter: Dr. G. W. Lotterhos
und Dr.-Ing. H. W. Lotterhos, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Lichtensteinstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 25. August 1955 und 3. Januar 1956
Edouard Hug, Meaux, Seine-et-Marne (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
dem aktiven Stoff und den Füllstoffen, ohne daß diese dadurch wassergierig werden. Es können auf diese Weise dem gemäß dem vorgenannten Verfahren hergestellten Reinigungsmittel 35 bis 60%, vorzugsweise 35 bis 45%, Glukose eingegeben werden, wenn als Grundstoffe die vorgenannten schwefelsauren Fettalkohole oder sonstigen Reinigungsstoffe benutzt werden, ohne daß dadurch die Eigenschaften der Haltbarkeit, der Reinigungskraft und der Schaumbildung beeinträchtigt werden. Die anderen genannten Bestandteile, wie Zucker, Dextrin, Melasse, Mannit und Sorbit, erzeugen die gleiche Wirkung. Aus wirtschaftlichen Gründen wird aber Glukose bevorzugt.
Die Erfindung gestattet die Herstellung von Gemischen, die sich für alle üblichen Verarbeitungen in der Seifenherstellung eignen. Es ergibt sich daraus der Vorteil, daß keine neuen Einrichtungen erforderlich sind, und daß auch gleichzeitig die so hergestellten Reinigungsstücke mit Sicherheit eine sehr homogene Beschaffenheit erhalten.
Als nicht beschränkendes Beispiel wird nachfolgend die Herstellung eines Reinigungsstückes aus Natriumalkylarylsulfonat und Glukose beschrieben.
Beispiel
Natriumalkylarylsulfonat wird in der üblichen Weise durch Eingießen des sulfonierten Produktes eines handelsüblichen Alkylaryls, etwa Dodecylbenzol, unter Abkühlung in die berechnete Menge einer 40%igen
. , .. 009 51Ο/Ϊ15
Natronlauge hergestellt. Es ergibt sich daraus eine dickflüssige Paste. Diese Paste wird in eine konzentrierte und heiße Glukoselösung in solcher Menge eingebracht, daß das Endprodukt 35 bis 45% Glukose enthält. Wegen des Steifwerdens der Atasse wird dieser Vorgang vorzugsweise in einem Gerät der Wernerschen Art durchgeführt. Das gewonnene Produkt ist eine halbfette Masse, die sich leicht strangpressen und wie Toiletteseife formen läßt. Während des Pilierens können Duftstoffe und sonstige erwünschte Bestandteile eingebracht werden.
Das X'atriumalkylarylsulfonat kann auch durch das Alkylarylsiilfonat des Magnesiums, des Kaliums usw. oder durch deren Gemische mit dem Xatriumsalz ersetzt werden. Es können ferner Alkylarylsulfonate im Gemisch mit sulfonierten Amiden oder Monoglyceride als Grundstoff benutzt werden, die man dann mit den vorgenannten Grundstoffen vermischt.

Claims (5)

Patentansprüche: 20
1. Reinigungsmittel in Stückform, enthaltend eine organische waschaktive Substanz, gekennzeich net durch einen Gehalt von mehr als 35°/» an in Wasser löslichen inerten Zuckern und zuckerartigen Stoffen, wie Dextrin, Melasse. Mannit und Sorbit, die die Eigenschaften der organischen waschaktiven Substanz nicht beeinflussen.
2. Reinigungsmittel nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch einen Gehalt von 35 bis 60. vorzugsweise von 35 bis 40% Glukose.
3. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als waschaktive Substanz ein schwefelsaures und (oder) sulfonierten und (oder) oxyäthyliertes Reinigungsmittel oder deren Gemische enthält.
4. Reinigungsmittel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß es als waschaktive Substanz einen schwefelsauren Fettalkohol, ein Alkylarylsulfonat, ein sulfoniertes Fettamid oder ein Gemisch dieser Stoffe mit nicht ionischen Produkten enthält.
5. Reinigungsmittel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß es als waschaktive Substanz ein Natrium-. Kalium-, Magnesium-, Lithiumsalz der genannten Sulfonate oder Sulfate enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 139 853;
USA.-Patentschrift Xr. 2 181 087.
0O9 510/315 5.60
DES49819A 1955-08-25 1956-08-02 Reinigungsmittel in Stueckform Pending DE1081993B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1081993X 1955-08-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1081993B true DE1081993B (de) 1960-05-19

Family

ID=9610459

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES49819A Pending DE1081993B (de) 1955-08-25 1956-08-02 Reinigungsmittel in Stueckform

Country Status (3)

Country Link
BE (2) BE540691A (de)
DE (1) DE1081993B (de)
FR (3) FR1111670A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284555B (de) * 1962-03-05 1968-12-05 Cyclo Chemicals Ltd Textilreinigungsmittel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT139853B (de) * 1932-07-30 1934-12-27 Adolf Dr Welter Verfahren zur Herstellung trockener, nicht mehr zusammenbackender und schnell löslicher Erzeugnisse für Färbe-, Wasch- und Reinigungszwecke.
US2181087A (en) * 1937-07-07 1939-11-21 American Cyanamid & Chem Corp Detergent composition

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Also Published As

Publication number Publication date
FR68929E (fr) 1958-07-23
FR68013E (fr) 1958-03-27
FR1111670A (fr) 1956-03-02
BE545658A (de)
BE540691A (de)

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