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DE1081463B - Verfahren zur Herstellung von mehrfach substituierten Essigsaeuremorpholiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mehrfach substituierten Essigsaeuremorpholiden

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Publication number
DE1081463B
DE1081463B DER24144A DER0024144A DE1081463B DE 1081463 B DE1081463 B DE 1081463B DE R24144 A DER24144 A DE R24144A DE R0024144 A DER0024144 A DE R0024144A DE 1081463 B DE1081463 B DE 1081463B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acetic acid
phenyl
polysubstituted
production
acetoxy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24144A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Harm Siemer
Dr Hans C Stark
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ravensberg GmbH Chemische Fabrik
Original Assignee
Ravensberg GmbH Chemische Fabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ravensberg GmbH Chemische Fabrik filed Critical Ravensberg GmbH Chemische Fabrik
Priority to DER24144A priority Critical patent/DE1081463B/de
Publication of DE1081463B publication Critical patent/DE1081463B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mehrfach substituierten Essigsäuremorpholiden Es wurde gefunden, daß man Essigsäuremorpholide der Formel worin R einen Phenyl- oder Monooxy- oder Dioxyphenylrest und R1H oder einen niederen Alkylrest bedeutet, herstellen kann, indem man ß,ß'-Diacetoxydi@alkyl-acetylamine der Formel worin R1 die oben angegebene Beadeutung hat und R2 einen Phenyl- oderAcetoxy-oder Diacetoxyphenylrest bedeutet, in Eisessig, dem etwa eine den Acetoxygruppen äquivalente Menge an Wasser zugesetzt ist, erhitzt. Beispielsweise verwendet man auf 1 Mol 1-Phenyl-l-acetoxy-2-acetoxyäthylacetylami.no-propan 2 Mol Wasser. Beim Kochen unter Rückfluß, z. B. bei 120° C für die Dauer von 10 Stunden, oder im Druckgefäß bei 160° C, im Verlauf von 5 Stunden, bilden sich d@i@e Essigsäuremorpholide, wie Essigsäure-(2-phenyl-3-methyl)-mo,rpholid, - in sehr guter Ausbeute. Gleichzeitig werden bei Verwendung von am Phenylkern substituierten Ausgangsprodukten die Acetoxygruppen ebenfalls verseift, wobei für jeder der am Phenylring vorliegendenAcotoxygruppen ein weiteres Mol Wasser dem Eisessig zuzusetzen ist.
  • Eigenartigerweise lassen sich die beanspruchten Essigsäuremorpholiide aus ß,ß'-Diacetoxy-äthyl-alkylaminen der Formel II nur nach dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren gewinnen. Setzt man z. B. an Stelle des Eisessigs EssigsäuTeanhydri-d ein, so erhält man die Ausgangsprodukte zurück. Andererseits bilden sich bei Verwendung von 70°/miger Schwefelsäure am Stickstoff unsubstituierte Morpholinverbindungen; während wäßrige Salzsäure lediglich zu Verseifungsprodukten führt.
  • Die erhitzte Reaktionslösung dampft man im Wasserstrahlvakuurn ein und destilliert Iden Rückstand an der Ölpumpe. Die erfindungsgemäßen Verbindungen gehen in sehr guter Ausbeute als leichtgelbliche, viskose Öle über. Mit von Bedeutung für die überaus große Wirtschaftlichkeit des beanspruchten Verfahrens ist die leichte Zugänglichkeit der Ausgangssubstanzen gemäß Formel II, welche sich in einem Einstufenverfahren herstellen lassen: 1-R-Propanol-(1)-on-2 wird mit Aminoalkoholen, wie 1-Amino-äthanol-(2) oder 1-Amino-propanol-(2), in Essigsäureanhydrid gelöst und in Gegenwart von Hydrierungskata.lysatoren, wie P@d-Kohle oder Raneynickel, hydriert, wobei auch gleichzeitig Veresiterung und Acylierung stattfinden. Man trennt .den Katalysator ab, dunstet das EssigsiLureanhydri,d an der Wasserstrahlpumpe ab und destilliert gegebenenfalls den Rückstand in gutem Ölpumpenvakuum. Die Verbindungen nach FormelII gehen -als gelbe, sehr viskose Öle über (z. B. 1-Phenyl-1-acetoxy-2-acetoxyäthylacetylamino-propan beim Kp.o,7 188° C).
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen, wie Essigsäure-(2-phenyl-3,miethyl)-morpholid, stellen wertvolle, z. B. kreislaufwirksame Arzneimittel bzw. Zwischenprodukte in der Arzneimittelsynthesedar. Beispiel 1 32,5g 1-Phenyl-l-acetoxy-2-acetoxyäthylacetyiamino-propan werden in 200 ml Eisessig gelöst, 5,4 ml Wasser zugefügt und für die Dauer von 5 Stunden auf 160° C erhitzt. Anschließend vdeht man den Eisessig an der Wasserstrahlpumpe ab und destilliert den Rückstand bei Kp.o,a 138° C. Das Essigsäure-(2-phenyl-3-methyl)-morphol.i(d geht als schwachgebliches Öl über. Ausbeute: 91 % der Theorie.
  • Beispiel 2 38g 1-p-Acetoxyphenyl-l-acetoxy-2-acetoxyäthylacetylamino-propan werden in 200 ml Eisessig gelöst, 7,2 ml Wasser hinzugefügt und für die Dauer von 10 Stunden auf 130° C erhitzt. Anschließend zieht man, nach einer weiteren Zugabe von 25 ml Wasser, das Lösungsmittel im Wasserstrahlvakuum ab und destilliert,den Rückstand im guten Ölpumpenvakuum.
  • Essigsäure-(2-p--oxyphenyl-3'-mrefihyl) -morpholid geht beim KP-0,4 162° C als gelbliches, viskoses Öl über. Ausbeute: 870/9 der Theorie.
  • Die Herstellung der Ausgangssubstanzen wird nicht beansprucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mehrfach substituierten Essigsäuremorpholiden der allgemeinen Formel worin R einen Phenyl- oder Monooxy- oder Dioxyphenylrest und R, H oder einen niederen Alkylrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ß,ß'-Diaoetoxy-dialkyl-acetylamine der Formel worin R1 die oben angegebene Bedeutung hat und R2 einen Phenyl- oder Acetoxy- oder Diacetoxyphenylrest bedeutet, in Eisessig, dem etwa eine den Acetoxygruppen äquivalente Menge an Wasser zugesetzt ist, erhitzt.
DER24144A 1958-10-03 1958-10-03 Verfahren zur Herstellung von mehrfach substituierten Essigsaeuremorpholiden Pending DE1081463B (de)

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