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DE1211631B - Verfahren zur Herstellung von basischen Inden Derivaten und ihren SaI zen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von basischen Inden Derivaten und ihren SaI zen

Info

Publication number
DE1211631B
DE1211631B DENDAT1211631D DE1211631DA DE1211631B DE 1211631 B DE1211631 B DE 1211631B DE NDAT1211631 D DENDAT1211631 D DE NDAT1211631D DE 1211631D A DE1211631D A DE 1211631DA DE 1211631 B DE1211631 B DE 1211631B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salts
basic
preparation
indene derivatives
indene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1211631D
Other languages
English (en)
Inventor
Mannheim Dr rer nat Friedrich Bickelhaupt Amsterdam Dr -Ing Kurt Stach (Niederlande), Dr rer nat Max Thiel, Mannheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CF Boehringer und Soehne GmbH
Original Assignee
CF Boehringer und Soehne GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1211631B publication Critical patent/DE1211631B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D313/00Heterocyclic compounds containing rings of more than six members having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D313/02Seven-membered rings
    • C07D313/06Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D313/10Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with two six-membered rings
    • C07D313/12[b,e]-condensed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • mehl 1 sollen als Arzneimittel oder als Zwischenprodukte zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden. Sie lassen sich gewünschtenfalls in üblicher Weise durch Behandlung mit anorganischen oder organischen Säuren in ihre Salze überführen.
  • Beispiel 1 2-(2-Dimethylaminoäthyl)-3-(2-hydroxyphenyl)-inden 15,8 g (0,05 Mol) 11-(3-Dimethylamino-propyliden)-6, 1 1-dihydro-dibenzo [b,e]oxepin - Hydrochlorid (oder die entsprechende Menge Base), 100 mol Eisessig und 35 ml 480/oige Bromwasserstoffsäure werden 3 Stunden zum Sieden erhitzt. Den Kolbeninhalt versetzt man mit einem Gemisch von Ather + Methylenchlorid und fügt anschließend portionsweise gekühlte, verdünnte Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion hinzu. Die abgetrennten organischen Anteile werden getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Der Eindampfungsrückstand ergibt bei der Hochvakuumdestillation 9,3 g (das sind 670/0 der Theorie) 2 - (2 - Dimethylaminoäthyl) -3- (2 - hydroxyphenyl)-inden vom Sdp.o ol 165 bis 170°C. Nach Verreiben mit Ather-Ligroin schmilzt die Verbindung bei 118 bis 1200C. Das auf übliche Weise hergestellte Hydrochlorid besitzt einen Schmelzpunkt von 207 bis 209"C (aus Dioxan).
  • Beispiel 2 2-(2-Monomethylaminoäthyl)-3-(2.hydroxyphenyl)-inden a) 3,0 g (0,01 Mol) 11-(3-Monomethylamino-propyliden) - 6,11 - dihydro - dibenzo[b,e]oxepin - Hydrochlorid (oder die entsprechende Menge Base), 18 ml Eisessig und 6 ml 480/obige Bromwasserstoffsäure werden 3 Stunden zum Sieden erhitzt und anschließend gemäß Beispiel 1 aufgearbeitet. Ausbeute: 1,4 g (das sind 53°/0 der Theorie) 2-(2-Monomethylaminoäthyl)-3-(2-hydroxyphenyl)-inden vom Sdp.005 170 bis 175"C; Fp. 160 bis 162"C (nach Verreiben mit Ather- Ligroin). Das auf übliche Weise hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei 182 bis 184"C (aus Dioxan). b) 10,2 g (0,03 Mol) 1 1-[3-(N-Carbäthoxy-N-methyl) - aminopropyliden] - dibenzo [b, e] oxepin, 60 ml Eisessig und 20 ml 480/obige Bromwasserstoffsäure werden 3 Stunden zum Sieden erhitzt. Man versetzt den Kolbeninhalt mit Eis, alkalisiert mit verdünnter Natronlauge und extrahiert mit Methylenchlorid.
  • Nach Entfernung des Lösungsmittels verreibt man den Rückstand mit einem Gemisch aus Ather + Methylenchlorid und erhält 5,1 g (das sind 64,50/o der Theorie) 2-(2-Monomethylaminoäthyl)-3-(2-hydroxyphenyl)-inden vom Fp. 155 bis 158"C.
  • Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von basischen Inden-Derivaten der allgemeinen Formel in welcher R1 und R2 Wasserstoff, Halogen, einen Trifluormethyl- oder Alkylrest, R3 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe und A eine primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe bedeuten, und ihren Salzen, dadurch gekennz e i c h n e t, daß man Verbindungen der allgemeinen Formel in welcher R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung haben und B eine primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe oder einen in diese überführbaren Rest vorstellt, einer sauren hydrolytischen Spaltung unterwirft und die so erhaltenen basischen Inden-Derivate der Formel 1 gewünschtenfalls auf übliche Weise in ihre Salze überführt.
  • Verfahren zur Herstellung von basischen Inden-Derivaten und ihren Salzen Gegenstand der vorliegenden Patentanmeldung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Inden-Derivaten der allgemeinen Formel in welcher R1 und R2 Wasserstoff, Halogen, einen Trifluormethyl- oder Alkylrest, R3 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe und A eine primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe bedeuten.
  • Es wurde gefunden, daß diese Verbindungen in sehr einfacher und ergiebiger Weise gewonnen werden können, wenn man Verbindungen der allgemeinen Formel in welcher R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung haben und B eine primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe oder einen in diese überführbaren Rest vorstellt, einer sauren hydrolytischen Spaltung unterwirft. Die Umsetzung wird vorzugsweise durch Verkochung der Verbindungen II mit wäßriger Bromwasserstoffsäure in Eisessig bewirkt.
  • Als in die Aminogruppe überführbare Reste B kommen z. B. folgende Substituenten in Frage: wobei R' eine Carbalkoxy-, Carbaryloxy-, Carbaralkyloxy- oder Cyanogruppe und R" einen Alkyl-, Aralkyl-, Alkenyl- oder Cycloalkylrest bedeutet; unter den Reaktionsbedingungen des erfindungsgemäßen Verfahrens wird R' abhydrolysiert, so daß die entsprechende primäre bzw. sekundäre Aminogruppe entsteht.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich um eine neuartige Umlagerungsreaktion, deren Verlauf sehr überraschend ist. Man kann sich zwar vorstellen, daß Verbindungen der Formel II, die eine Benzylätherstruktur (in der Ringgruppierung) aufweisen, gespalten werden und bei der sauren Hydrolyse Verbindungen der Formel III ergeben.
  • Es war aber nicht vorauszusehen, daß unter den angegebenen Reaktionsbedingungen basische Inden-Derivate der allgemeinen Formel 1 entstehen. Besonders überraschend ist die Tatsache, daß diese Umsetzung in guten Ausbeuten und praktisch ohne Nebenreaktionen verläuft.
  • Die als Ausgangsprodukte benötigten Verbindungen der Formel II nach einem älteren Vorschlag können z. B. durch Grignardierung von 6,1 1-Dihydro-dibenzo[b,ejoxepin-1 1-onen mit den entsprechenden Aminoalkylhalogeniden und anschließende Dehydratisierung erhalten werden.

Claims (1)

  1. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellbaren neuen basischen Inden-Derivate der For-
DENDAT1211631D 1963-05-15 Verfahren zur Herstellung von basischen Inden Derivaten und ihren SaI zen Pending DE1211631B (de)

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DEB0071910 1963-05-15

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