DE1079154B - Hochspannungs-Leistungsschalter - Google Patents
Hochspannungs-LeistungsschalterInfo
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- DE1079154B DE1079154B DES64202A DES0064202A DE1079154B DE 1079154 B DE1079154 B DE 1079154B DE S64202 A DES64202 A DE S64202A DE S0064202 A DES0064202 A DE S0064202A DE 1079154 B DE1079154 B DE 1079154B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Hochspannungs-Leistungsschalter mit Löschung des Lichtbogens in
Lichtbogenkammern mittels magnetischer Blasung. Finden solche Magnetblasschalter bei höheren Spannungen,
beispielsweise im Mittelspannungsbereich, Anwendung, so ist es angebracht, Maßnahmen zur Erzielung
einer gleichmäßigen Spannungsverteilung längs der Schaltstrecke vorzusehen. Es sind demgemäß
bereits verschiedene Spannungssteuereinrichtungen für Magnetblasschalter bekanntgeworden. Eine
besonders einfache Ausführung besteht darin, die Magnetblaseinrichtung selbst zur Spannungssteuerung
heranzuziehen. Zu diesem Zweck werden die Schenkel des Blasmagneten unterteilt und die Teilstücke
an verschiedenes Potential, z. B. an die Potentiale der beiden Lichtbogenhörner, gelegt. Die Teilstücke
müssen dabei gegeneinander isoliert werden. Bei dieser bekannten Ausführung verlaufen nun die
die Schenkel unterteilenden Spalte senkrecht zu den Schenkeloberflächen. Die Spalte bringen somit einen
hohen magnetischen Widerstand mit sich. Es verläuft daher die Induktion im Luftspalt zwischen den beiden
Schenkeln des Blasmagneten entsprechend den verschieden großen magnetischen Widerständen in starkem
Maße stufenförmig. Die auf den Ausschaltlichtbogen ausgeübte Kraft ist infolgedessen längs der
Schaltstrecke von unterschiedlicher Größe, so· daß die Lichtbogenbewegung ungleichmäßig wird.
Um die geschilderten Nachteile bei einem Magnetblasschalter mit unterteilten Schenkeln, die gegeneinander
isoliert sind und an verschiedenem Potential liegen, auf ein nicht ins Gewicht fallendes Maß zu beschränken,
ist die Anordnung erfindungsgemäß so· getroffen, daß die die Schenkel unterteilenden Spalte
unter einem Neigungswinkel gegen die Schenkeloberflächen verlaufen. Gegenüber der bekannten Ausführung
mit senkrechten Spalten wird durch diese Maßnahme der magnetische Widerstand zwischen zusammengehörigen
Schenkelteilstücken wesentlich vermindert, was wiederum eine erhebliche Verbesserung der
Wirkungsweise des Schalters mit sich bringt. Die Erfindung sei des weiteren an Hand der Zeichnung erläutert,
die mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens enthält.
In Abb. 1 ist in Seitenansicht ein Schnitt durch *5
den schematisierten Pol eines Magnetblasschalters dargestellt. Es ist das ortsfeste Schaltstück mit 1 und
das bewegliche Schaltstück mit 2 bezeichnet. 3 ist die Löschkammer mit den von Isolierstoffplatten 4 gebildeten
Lichtbogenkammern 5. Die Magnetblaseinrich- So tung besteht aus der Blasspule 6, dem Eisenkern 7
und den Magnetschenkeln 8. Die Magnetschenkel 8 sind durch Spalte 9 unterteilt, die unter einem Winkel
α gegen die Ober- bzw. Unterseiten der Schenkel Hochspannungs-Leistungsschalter
Anmelder:
Sachsenwerk
Licht- und Kraft-Aktiengesellschaft,
München 15, Schillerstr. 41
München 15, Schillerstr. 41
Gerhard Harz, Regensburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
geneigt sind. Der Neigungswinkel beträgt zweckmäßig etwa 30°. Wie ersichtlich, sind die Teilstücke
der Magnetschenkel über die mit 10 und 11 bezeichneten Verbindungen an die Potentiale der Lichtbogenhörner
12 und 13 gelegt. Die Teilstücke müssen aus diesem Grund, insbesondere innerhalb der Spalte,
mittels eines Isolierstoffes hoher elektrischer Festigkeit, wie z. B. Polyvinylchlorid, Epoxydharz od. dgl.,
gegeneinander isoliert sein. Zweckmäßig erstreckt sich die IsolierstO'fEumkleidung der Schenkel über die gesamte
Länge der Löschkammer 3.
Bei dem dargestellten Magnetblasschalter wird nach Trennung der Schaltstücke 1 und 2 in bekannter
Weise die Blasspule 6 über das Lichtbogenhorn 13 und den Lichtbogen in den Stromkreis eingeschaltet.
Beim Auflaufen des Schaltstückes 2 auf das Lichtbogenhorn 12 werden dann die Teilstücke der Schenkel
an verschiedenes Potential gelegt und steuern somit die Spannungsverteilung längs der gesamten
Schaltstrecke. Infolge des schrägen Verlaufs der Spalte ist der magnetische Widerstand in diesen gering.
Durch das Feld der Blasspule 6 wird der Ausschaltlichtbogen gleichmäßig auf die z. B. in bekannter
Weise V-förmig ausgebildeten Zwischenelektroden 14 getrieben. Um durch eine möglichst symmetrische
Verteilung der Nebenkapazitäten eine weitere Verbesserung der Spannungssteuerung zu erzielen, ist es
vorteilhaft, wenn sich die Spalte 9 gemäß Abb. 2 und 3 der Zeichnung überkreuzen. In Seitenansicht
nach Abb. 2 muß dabei der Kreuzungspunkt in halber Schenkelhöhe auf der Linie I-I liegen.
Nachdem die Magnetschenkel in üblicher Weise aus horizontal geschichteten Blechen aufgebaut sind,
haftet vorstehend erläutertem Ausführungsbeispiel ein gewisser herstellungstechnischer Nachteil an; denn die
einzelnen Bleche weisen unterschiedliche Zuschnitte
909 769/394
auf. Man kann dem aber unter Beibehaltung der günstigen
magnetischen Eigenschaften der schräg verlaufenden Spalte begegnen, wenn man die Spalte
unter einem Neigungswinkel gegen die Seitenflächen der Schenkel anordnet. In Abb. 4 der Zeichnung ist in
Draufsicht eine solche Blaseinrichtung mit zwei konvergierenden bzw. divergierenden Spalten 9 wiedergegeben.
Man erkennt daraus sofort, daß in diesem Fall die Bleche bei horizontaler Schichtung innerhalb
einer Schenkelhälfte untereinander alle gleich sind. Eine weitere Verbesserung dieser Anordnung läßt
sich gegebenenfalls auch noch erzielen, wenn tnan^ge^
maß Abb. 5 den Spalten 9 V-förmigen Querschnitt gibt. Bei größeren Ausschaltströmen, z. B. bei einer Kurzschlußausschaltung,
werden bei einem Magnetblasschalter mit Zwischenelektroden 14 bekanntlich die
zwischen den zuerst eingeschalteten Zwischenelektroden liegenden Räume thermisch stärker beansprucht
als die zwischen den zuletzt eingeschalteten Elektroden. Man kann diesen Nachteil aber durch eine definierte
unsymmetrische Spannungsverteilung ausgleichen. Es sind dazu bei der Ausführung nach Abb. 2
und 3 lediglich die Spalte 9 etwas nach links der eingezeichneten Linie I-I zu verschieben. Selbstverständlich
gilt dies auch für die Ausführungen nach Abb. 4 und 5.
Claims (7)
1. Hochspannungs-Leistungsschalter mit Löschung des Lichtbogens in Lichtbogenkammern
mittels magnetischer Blasung, bei dem die Schenkel des Blasmagneten unterteilt und die gegeneinander
isolierten Teilstücke an verschiedenes Potential gelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Schenkel unterteilenden Spalte unter einem Neigungswinkel gegen die Schenkeloberflächen verlaufen.
2. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte
unter einem Neigungswinkel gegen die Ober- bzw. Unterseiten der Schenkel verlaufen.
3. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Spalte in den beiden Schenkeln des Magneten in Seitenansicht überkreuzen.
4. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte
unter einem Neigungswinkel gegen die Seitenflächen der Schenkel verlaufen.
5. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden
Spalte in den beiden Schenkeln des Magneten in Draufsicht konvergieren bzw. divergieren.
6. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte
in Draufsicht V-förmigen Querschnitt aufweisen.
7. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Neigungswinkel
(α) der Spalte von etwa 30°.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
.©1 «09 769/39*3.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64202A DE1079154B (de) | 1959-07-30 | 1959-07-30 | Hochspannungs-Leistungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64202A DE1079154B (de) | 1959-07-30 | 1959-07-30 | Hochspannungs-Leistungsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079154B true DE1079154B (de) | 1960-04-07 |
Family
ID=7496983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES64202A Pending DE1079154B (de) | 1959-07-30 | 1959-07-30 | Hochspannungs-Leistungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079154B (de) |
-
1959
- 1959-07-30 DE DES64202A patent/DE1079154B/de active Pending
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