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DE1144365B - Hochspannungs-Leistungsschalter - Google Patents

Hochspannungs-Leistungsschalter

Info

Publication number
DE1144365B
DE1144365B DES67311A DES0067311A DE1144365B DE 1144365 B DE1144365 B DE 1144365B DE S67311 A DES67311 A DE S67311A DE S0067311 A DES0067311 A DE S0067311A DE 1144365 B DE1144365 B DE 1144365B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arc
circuit breaker
voltage circuit
magnet
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67311A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Harz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority to DES67311A priority Critical patent/DE1144365B/de
Publication of DE1144365B publication Critical patent/DE1144365B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/18Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Hochspannungs-Leistungsschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungs-Leistungsschalter mit von Isolierstoffplatten gebildeten spaltförinigen Lichtbogenkammern, in die beim Ausschalten an Zwischenelektroden hintereinandergeschaltete Teillichtbögen mittels magnetischer Blasung hineingetrieben und durch Längung sowie Kühlung gelöscht werden.
  • Bei solchen Schaltern weist die Spannungsverteilung längs der Schaltstrecke meist unerwünschte Unsymmetrien auf. Im wesentlichen rührt das bekanntlich daher, daß zwar die Kapazitäten zwischen den Schenkeln des Blasmagneten und den Zwischenelektroden untereinander praktisch gleich sind, daß aber die Werte der zwischen den Zwischenelektroden vorhandenen Nebenkapazitäten beträchtlich voneinander abweichen. Infolgedessen ist auch die elektrische Beanspruchung der einzelnen spaltförmigen Lichtbogenkammern ungleichmäßig. Dabei werden die Lichtbogenkammern, die in der Nähe des das Erdpotential führenden Lichtbogenhornes liegen, elektrisch wesentlich höher als die übrigen Kammern beansprucht. Es empfiehlt sich daher, Mittel zur Steuerung der Spannungsverteilung vorzusehen. Es ist bekannt, bei Magnetblasschaltern eine Potentialsteuerung mittels Metallbelägen vorzunehmen. Zu diesem Zweck sind bei der bekannten Ausführung zwei voneinander isolierte Metallbeläge im Löschkammermantel untergebracht. Dem einen Belag, der einen verhältnismäßig komplizierten Umriß hat, wird hierbei das Netzpotential aufgedrückt. Der andere Belag, der sich über die gesamte Tiefe der Löschkammer erstreckt, ist vollkommen isoliert. Zusätzlich ist für die Spannungssteuerung noch ein auf Erdpotential liegendes Metallband erforderlich, das die gesamte Löschkammer umschließt. Insgesamt gesehen erfordert somit die Potentialsteuerung einen ganz erheblichen technischen Aufwand. Außerdem ist die Anordnung nur unter großem Zeit-und Arbeitsaufwand in mehreren komplizierten Arbeitsgängen herstellbar.
  • Bei anderen bekannten Magnetblasschaltern sind diese Nachteile teilweise dadurch vermieden, daß die am Schalter ohnehin vorhandenen Geräteteile, wie die magnetische Blaseinrichtung, selbst zur Potentialsteuerung herangezogen werden. So hat man beispielsweise vorgeschlagen, die Magnetschenkel etwa in Löschkammem-ütte zu unterteilen und die Teile an das Potential der in der Nähe liegenden Schalterteile, z. B. die Lichtbogenhömer, zu legen. Nun haftet aber der Ausführung mit geteiltem Magnetschenkel wiederum insofern ein nicht unerheblicher Nachteil an, als die magnetische Induktion im Fenster zwischen den Magnetschenkeln an den die Schenkel unterteilenden Spalten als Folge der verschieden großen magnetischen Widerstände stufenförmig verläuft. Infolgedessen ist auch die auf den Lichtbogen längs der Schaltstrecke ausgeübte Kraft von unterschiedlicher Größe, so daß die Lichtbogenbewegung ungleichmäßig wird, was zu Störungen bei der Stromunterbrechung Anlaß geben kann.
  • Um nun bei einem Hochspannungs-Leistungsschalter der eingangs dargelegten Gattung mit zur Potentialsteuerung dienenden Metaffbelägen die aufgezeigten Mängel der bekannten Magnetblassehalter zu beseitigen, sind erfindungsgemäß untereinander gleiches Potential aufweisende Metallbeläge im Bereich der sich kontinuierlich über die Lichtbogenkammern erstreckenden und an entgegengesetztes Potential wie die Beläge gelegten Schenkel des Blasmagneten angeordnet. Die Metallbeläge erstrecken sich dabei vorteilhaft von dem dem festen Schaltkontakt abgewandten Ende der Löschkammer bis etwa zu deren Mitte hin und sind über das eine Lichtbogenhom an das Potential der abgeschalteten Netzhälfte gelegt. Der Magnetkörper kann mit dem anderen Lichtbogenhom oder rait dem festen Schaltkontakt leitend verbunden sein. übernimmt im Zug der Ausschaltbewegung das dem festen Schaltkontakt abgewandte Lichtbogenhorn den Ausschaltlichtbogen, so ist dessen Potential mittels der Metallbeläge bis zur Mitte der Löschkammer vorgezogen, und die Kapazitäten zwischen den Zwischenelektroden und den Magnetschenkeln bzw. den Metallbelägen werden im Sinne einer Vergleichmäßigung der Spannungsverteilung beeinflußt. Trotzdem ist die magnetische Induktion im Fenster ' des Magnetkörpers praktisch konstant. Gegenüber dem bekannten Stromunterbrecher mit zur Potentialsteuerung dienenden Metallbelägen vereinfacht sich der neue Schalter sowohl im Aufbau als auch im Hinblick auf die Fertigung ganz beträchtlich, da die Metallbeläge gleiche Form haben und auf an sich einfache Art ohne wesentliche bauliche Änderungen zwischen den Magnetschenkeln und den die Schenkel gegen den Lichtbogenraum abgrenzenden und sowieso vorhandenen Abdeckplatten angeordnet werden können. Selbstverständlich müssen die Schenkel des Blasmagneten von den Metallbelägen isoliert sein, da dazwischen die volle Spannung wirksam ist. Vorteilhaft versieht man deshalb die Magnetschenkel mit einem Überzug aus Epoxydharz, Polyvynilchlorid oder einem sonstigen Isolierinaterial hoher elektrischer Festigkeit. Die Metallbeläge können dann leicht in irgendeiner geeigneten Art und Form auf den Isolierstoffüberzug oder die Abdeckplatten z. B. aufgeklebt, aufgespritzt oder aufgedampft werden.
  • Weitere Vorteile und Merkmale des neuen Schalters werden im folgenden an Hand der ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigt die Abb. 1 schematisch einen Längsschnitt und die Abb. 2 in vergrößertem Maßstab den zugehörigen senkrechten Schnitt durch einen Schalter-Pol.
  • In Abb. 1 ist der feste Schaltkontakt mit 1 und das bewegliche Schaltstück mit 2 bezeichnet. 3 ist die Löschkammer mit den von Isolierstoffplatten 4 gebildeten spaltförmigen Lichtbogenkammern 5. Nach Trennung der Schaltstücke 1 und 2 wird in bekannter Weise die Blasspule 6 über das Lichtbogenhom 9 und über den Lichtbogen in den Stromkreis eingeschaltet. Unter dem Einfluß des Blasfeldes wandert der Ausschaltlichtbogen an den Lichtbogenhörnern 8 und 9 entlang nach oben auf die z. B. V-förmig ausgebildeten Zwischenelektroden 10. Diese spalten den Lichtbogen in einzelne Teillichtbogen auf und bewirken, daß diese um 90' gedreht in die spaltförinigen Lichtbogenkammern 5 eingeleitet werden. Dort weiten sich die Teillichtbögen unter dem Einfluß des magnetischen Blasfeldes und der eigenen dynamischen Stromkräfte zu Schleifen aus, die nach Erreichen einer bestimmten Länge im Zusammenwirken mit dem von den Kammern ausgehenden Kühleffekt zum Erlöschen kommen.
  • Wie der Längsschnitt nach Abb. 1 erkennen läßt, erstrecken sich die zwischen den Abdeckplatten 11 und den Schenkeln des Blasmagneten angeordneten Metallbeläge 12 vom linken Ende der Löschkammer bis etwa zu ihrer Mitte. Sie sind mit dem Lichtbogenhom 8 leitend verbunden, so daß sie im Zuge der Ausschaltbewegung über das Schaltmesser 2 auf das Potential dieses Hornes gelegt werden, wohingegen die Magnetschenkel ständig das Netzpotential führen. Es fließen also zwischen den Zwischenelektroden 10 und den Metallbelägen 12 bzw. den Magnetschenkeln Verschiebungsströme, die eine beträchtliche Verbesseru.ng der Spannungsverteilung über die Schaltstrecke zur Folge haben. In vorteilhafter Weise bedecken die Metallbeläge 12 die den Lichtbogenkammern 5 und dem Lichtbogenraum 13 zugekehrten Seiten der mit einem Isolierstoffüberzug 14 versehenen Magnetschenkel 7, wie aus Abb. 2 hervorgeht. Verwendet man Metallbeläge in Form von Folien, so können diese z. B. auf die aus einem meist keramischen Werkstoff hoher Lichtbogenbeständigkeit gefertigten Ab- deckplatten 11 oder auf den Isolierstoffüberzug 14 aufgeklebt werden. Es ist aber auch möglich, die Metallbeläge in fertigungstechnisch besonders günstiger Weise auf den Isolierstoffüberzug 14 oder die Abdeckplatten aufzuspritzen, aufzudampfen oder in sonstwie geeigneter Weise aufzubringen. Nachdem zwischen den Magnetschenkeln 7 und den Metallbelägen 12 die volle Netzspannung wirksam ist, empfiehlt es sich, zwecks Vermeidung übermäßiger Feldkonzentration die Kanten 15 der Magnetschenkel 7 gut abzurunden, wie, dies auch aus Abb. 2 ersichtlich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hochspannungs-Leistungsschalter mit von Isolierstoffplatten gebildeten spaltförmigen Lichtbogenkammern, in die an Zwischenelektroden hintereinandergeschaltete Teillichtbögen mittels magnetischer Blasung hineingetrieben und durch Längung sowie Kühlung gelöscht werden und mit zur Potentialsteuerung dienenden Metallbelägen, gekennzeichnet durch die, Anordnung untereinander gleiches Potential aufweisender Metallbeläge im Bereich der sich kontinuierlich über die Lichtbogenkammern erstreckenden und auf entgegengesetztes Potential wie die Beläge gelegten Schenkel des Blasmagneten.
  2. 2. Hochspannungs-Leistungsschaltex nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieMetallbeläge über das eine Lichtbogenhom am Potential der abgeschalteten Netzhälfte hegen und der Magnetkörper mit dem festen Schaltkontakt oder dem anderen Lichtbogenhorn leitend verbunden ist. 3. Hochspannungs-Leistungssehalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Metallbeläge von dem dem festen Schaltkontakt abgewandten Ende der Löschkammer bis etwa zu deren Mitte hin erstrecken. 4. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbeläge die dem Lichtbogenraum und den Lichtbogenkammern zugekehrten Seiten der mit Isoliermaterial hoher elastischer Festigkeit, z. B. Epoxydhard, Polyvinylchlo-rid od. dgl., überzogenen Magnetschenkel bedecken. 5. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1 bis 4, mit die, Magnetschenkel gegen den Lichtbogenraum abgrenzenden Abdeckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß dieMetallbeläge zwischen den isolierten Magnetschenkeln und den Abdeckplatten angeordnet sind. 6. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1 bis 5 mit Metallbelägen. in Form von Folien, dadurch gekennzeichne4 daß die Folien auf den Isolierstoflüberzug der Magnetschenkel oder die Abdeckplatten aufgeklebt sind. 7. Hochspannungs-Leistungsschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbeläge auf den Isolierstoffilberzug der Magnetschenkel oder die Abdeckplatten aufgespritzt oder aufgedampft sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 578 225.
DES67311A 1960-02-26 1960-02-26 Hochspannungs-Leistungsschalter Pending DE1144365B (de)

Priority Applications (1)

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DES67311A DE1144365B (de) 1960-02-26 1960-02-26 Hochspannungs-Leistungsschalter

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES67311A DE1144365B (de) 1960-02-26 1960-02-26 Hochspannungs-Leistungsschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1144365B true DE1144365B (de) 1963-02-28

Family

ID=7499452

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DES67311A Pending DE1144365B (de) 1960-02-26 1960-02-26 Hochspannungs-Leistungsschalter

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DE (1) DE1144365B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2303642A1 (de) * 1972-02-08 1973-08-23 Hazemeyer Sa Elektrischer schalter
DE2626245A1 (de) * 1976-06-10 1977-12-15 Siemens Ag Kontaktanordnung fuer druckgasschalter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE578225C (de) * 1929-04-27 1933-06-10 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Entionisierungseinrichtung zum Loeschen von Wechselstromlichtboegen

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