DE1199363B - Elektrisches Schaltgeraet mit Dauermagnet-Blaseinrichtung - Google Patents
Elektrisches Schaltgeraet mit Dauermagnet-BlaseinrichtungInfo
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- DE1199363B DE1199363B DEST16956A DEST016956A DE1199363B DE 1199363 B DE1199363 B DE 1199363B DE ST16956 A DEST16956 A DE ST16956A DE ST016956 A DEST016956 A DE ST016956A DE 1199363 B DE1199363 B DE 1199363B
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
- H01H9/443—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet using permanent magnets
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
- H01H1/14—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
- H01H1/20—Bridging contacts
- H01H1/2066—Fork-shaped bridge; Two transversally connected contact arms bridging two fixed contacts
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Description
AUSLEGESCHRIFT
H- α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
HOIh
Deutsche KI.: 21 c - 35/05
St 16956 VIII d/21 c
29. September 1960
26. August 1965
29. September 1960
26. August 1965
Es ist bekannt, bei elektrischen Schaltgeräten den entstehenden Lichtbogen durch Magnetfelder von
der Kontaktstelle weg auf Lichtbogenhörner bzw. in Lichtbogenkammern zu treiben, um ihn dort zu
löschen. Zur Erzeugung der Magnetfelder werden entweder die Schaltströme selbst herangezogen, oder
es werden hierfür besondere Dauermagnete vorgesehen. Die von den Schaltströmen erzeugten Magnetfelder
kehren ihre Richtung mit der Stromrichtung um, so daß die Blaswirkung auf den Lichtbogen
immer die gleiche bleibt. Zur Löschung kleinerer Gleichströme reicht die mit diesen Mitteln erzielte
Blasung des Lichtbogens meist nicht aus. Es sind Ausführungen bekannt, bei denen durch Dauermagnete
eine zusätzliche Magnetblasung geschaffen wird. Wegen der Abhängigkeit der Blasrichtung von
der Richtung des Stromes erfordern diese Ausführungen jedoch symmetrische Doppelkammern, von
denen jeweils nur die eine Hälfte den Lichtbogen aufnimmt. Bei Verwendung nur einer Lichtbogenkammer
muß die Stromrichtung vorgeschrieben werden. Derartige Ausführungen sind deshalb aufwendig
bzw. in der Praxis nur mit Schwierigkeiten einzusetzen.
Es ist ferner eine Lichtbogenlöschanordnung für as ein Schaltgerät bekannt, bei dem die eine Unterbrechungsstelle
in dem vom abzuschaltenden Strom erzeugten Blasfeld, die andere in einem Dauermagnetfeld
liegt. Auch hier tritt die Schwierigkeit auf, daß bei niedrigem Strom und verkehrter Stromrichtung
die Löschung durch das vom Strom erzeugte Magnetfeld
wegen der unzureichenden Feldstärke und die Löschung durch das Dauermagnetfeld wegen der verkehrten
Stromrichtung nur in ungenügendem Ausmaße stattfindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Löschung des Lichtbogens bei Strömen unterhalb des
Schalternennwertes mit Hilfe von Dauermagneten auch bei beliebiger Stromrichtung zu gewährleisten.
Sie bezieht sich auf ein elektrisches Schaltgerät mit Dauermagnet-Blaseinrichtung und Doppelunterbrechung
des Stromes, vorzugsweise durch eine Kontaktbrücke. Die Erfindung besteht darin, daß jeder
Unterbrechungsstelle ein Dauermagnet zugeordnet ist und die konstanten, von den Dauermagneten ausgehenden
Blasfelder von einem durch eine in an sich bekannte Leitungsführung erzeugten stromabhängigen
Blasfeld überlagert sind und daß die Dauermagnetblasfelder so gerichtet sind, daß mindestens
eines, aber nicht alle Dauermagnetblasfelder die Blasrichtung des stromabhängigen Blasfeldes aufweisen.
Durch die Kombination eines Dauermagnetblas-Elektrisches Schaltgerät mit
Dauermagnet-Blaseinrichtung
Dauermagnet-Blaseinrichtung
Anmelder:
Stotz-Kontakt G. m. b. H.,
Mannheim-Käfertal, Kallstadter Str. 1
Mannheim-Käfertal, Kallstadter Str. 1
Als Erfinder benannt:
Herbert Ebel, Eppelheim bei Heidelberg
feldes mit einem stromabhängigen, diesem überlagerten Blasfeld ergibt sich gegenüber den bekannten
Ausführungen der Vorteil, daß die Löschwirkung für den Lichtbogen bei jeder Stromstärke ein Optimum
erreicht. Zum anderen wird durch die Doppelunterbrechung und die Anordnung je eines Dauermagnets
zu jeder Unterbrechungsstelle derart, daß immer mindestens einer der Magnete bei jeder Doppelunterbrechung
lichtbogenlöschend wirkt, erreicht, daß die Lichtbogenlöschung nicht nur sicher gewährleistet
ist, sondern auch unabhängig von der Polarität des Stromes wird.
Vorteilhafterweise werden die kombinierten Blasfelder in ihrer Stärke so bemessen, daß unter und um
den Nennstrom die Blaswirkung des Dauermagnets und erst erheblich oberhalb des Netzstromes die Blaswirkung
des stromabhängigen Feldes überwiegt.
In den F i g. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Frontansicht,
Fig.2 die Seitenansicht der Doppelunterbrechungsstelle
eines Schaltgerätes,
F i g. 3 die schematische Darstellung eines mehrpoligen Schaltgerätes.
In den Abb. 1 und 2 ist für die Doppelunterbrechung eine Kontaktbrücke 1 vorgesehen, deren
oberer Teil 2 die Form eines Lichtbogenhornes besitzt. Das Gegenkontaktstück 3 setzt sich nach obenhin
ebenfalls in einem Lichtbogenhorn 4 fort. Unterhalb der Lichtbogenhörner befinden sich in entsprechenden
Ausbuchtungen je ein Dauermagnet 5, 6. Die Magnete werden von den Lichtbogenhörnern
gleichzeitig gehalten. Die Länge der Magnete kann auch so bemessen sein, daß sie dem Wandabstand der
Lichtbogenkammern 7, 8 entspricht und von diesen gehalten wird.
Gemäß der Erfindung ist die Richtung des Magnetfeldes des einen Magnets, beispielsweise des Ma-
509 658/359
gnets 5, so gewählt, daß seine Blaswirkung den entstehenden Lichtbogen längs des Homes 4 verlängert
und in die Lichtbogenkammer 7 hineintreibt. Das Feld des anderen Magnets 6 hat bei derselben Stromrichtung
keine derartige Wirkung. Es ist vielmehr so gerichtet, daß der Lichtbogen in die zum Lichtbogenhorn
4 entgegengesetzte Richtung getrieben würde. Durch das Feld der Stromleiter, insbesondere der
spulenähnlichen Ausbuchtung des Lichtbogenhornes 4 wird jedoch das Dauermagnetfeld so weit aufgehoben,
daß diese entgegengesetzte Lichtbogenbewegung nicht zustande kommt. Sie kann außerdem
durch gasabgebende Substanzen zusätzlich verhindert werden.
Bei dem Magnet 5 addiert sich das Feld des Lichtbogenhornes und der Stromleiter, so daß dort der
Lichtbogen besonders wirksam gelöscht wird. Bei einer Doppelunterbrechung des Stromes genügt es
aber, wenn der Lichtbogen an einer Unterbrechungsstelle erlischt, da dann zwangläufig auch der andere
verschwindet. Dieser Vorgang ändert sich bei Umkehr der Stromrichtung nicht, weil beide Unterbrechungsstellen
einfach ihre Rolle vertauschen.
Die Feldstärken des Dauermagnets und des Leitungsstromes sind so gewählt, daß bei Strömen, die
erheblich über dem Nennwert des Schaltgerätes liegen, die Löschwirkung des vom Leitungsstrom herrührenden
Feldes überwiegt, während bei Strömen unter und um den Nennwert das Feld des Dauermagnets
die entscheidende Löschung ausübt. Im ersteren Fall, der insbesondere bei Kurzschlußströmen
in Leistungsschaltern von Interesse ist, wird wegen des weit überwiegenden Magnetfeldes der Leitungen
und der Stromschleife eine Lichtbogenlöschung an beiden Unterbrechungsstellen stattfinden.
Die Felder der Dauermagnete brauchen praktisch nur so stark zu sein, daß sie an derjenigen Unterbrechungsstelle,
an der jeweils beide Felder die gleiche Richtung haben, den Lichtbogen bei allen vorkommenden
Strömen in die Kammer treiben. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß sowohl Kurzschlußströme
als auch Ströme unterhalb des Nennstromes mit gleicher Sicherheit abgeschaltet werden und die volle
Kurzschlußschaltleistung der verwendeten Lichtbogenkammern ausgenutzt werden kann.
Gemäß einer Abwandlung der Erfindung können beide Dauermagnete durch einen einzigen Magnet ersetzt
werden, wenn dieser auf der Verbindungslinie symmetrisch zwischen beiden Ünterbrechungsstellen
angeordnet wird. Die Feldrichtung des gemeinsamen Magnets stimmt mit denen der Einzelmagnete überein.
Auch hier wird nur an jeweils einer durch die Stromrichtung festgelegten Unterbrechungsstelle die
Blaswirkung ausgeübt.
Claims (5)
1. Elektrisches Schaltgerät mit Dauermagnet-Blaseinrichtung und Doppelunterbrechung des
Stromes, vorzugsweise durch eine Kontaktbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Unterbrechungsstelle ein Dauermagnet zugeordnet ist und die konstanten, von den Dauermagneten
ausgehenden Blasfelder von einem durch eine in an sich bekannte Leitungsführung erzeugten stromabhängigen Blasfeld überlagert
sind und daß die Dauermagnetblasfelder so gerichtet sind, daß mindestens eines, aber nicht alle
Dauermagnetblasfelder die Blasrichtung des stromabhängigen Blasfeldes aufweisen.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich zu den Dauermagneten
vom Schaltstrom erzeugten Magnetfelder in ihrer Stärke so bemessen sind, daß unter
und um den Nennstrom die Blaswirkung des Dauermagnets und erst erheblich oberhalb des
Nennstromes die Blaswirkung des stromabhängigen Feldes überwiegt.
3. Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet an jeder
Unterbrechungsstelle unter dem Lichtbogenhorn angeordnet und von diesem gehalten ist.
4. Schaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete von den
Lichtbogenkammern gehalten sind.
5. Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Unterbrechungsstellen
ein gemeinsamer Dauermagnet vorgesehen ist, der in der Symmetrieachse zwischen den Unterbrechungsstellen
angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 266 745, 560 229,
048, 715 615, 869 673, 958 401, 967 984.
Deutsche Patentschriften Nr. 266 745, 560 229,
048, 715 615, 869 673, 958 401, 967 984.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 658/359 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST16956A DE1199363B (de) | 1960-09-29 | 1960-09-29 | Elektrisches Schaltgeraet mit Dauermagnet-Blaseinrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST16956A DE1199363B (de) | 1960-09-29 | 1960-09-29 | Elektrisches Schaltgeraet mit Dauermagnet-Blaseinrichtung |
| FR873848A FR1301572A (fr) | 1961-09-21 | 1961-09-21 | Appareil interrupteur électrique avec dispositif de soufflage par aimant permanent |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1199363B true DE1199363B (de) | 1965-08-26 |
Family
ID=25993977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST16956A Pending DE1199363B (de) | 1960-09-29 | 1960-09-29 | Elektrisches Schaltgeraet mit Dauermagnet-Blaseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1199363B (de) |
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-
1960
- 1960-09-29 DE DEST16956A patent/DE1199363B/de active Pending
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