DE1039119B - Magnetschnellschalter mit potentialgesteuertem Magneten - Google Patents
Magnetschnellschalter mit potentialgesteuertem MagnetenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
Landscapes
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Verwendung von Magnetschnellschaltem, bei
denen der Lichtbogen zur Löschung magnetisch beblasen
wird, für höhere Spannungen, erfordert für die Isolation und die Spannungsverteilung über die entstehenden
Teillichtbögen besondere Maßnahmen.
Spannungssteuerungen sind von anderen Schalterarten und vom Transformatorenbau her bereits bekanntgeworden.
Dort werden bestimmte Stellen des Gerätes, beispielsweise einer Wicklung, mit Metallblecheinlagen
versehen, welche ein vorher zu bestimmendes Potential besitzen oder man schaltet parallel
zu den zu steuernden Teilen Impedanzen, welche an die spannungsführenden Teile angeschlossen sind.
Es sind Ausführungen bekanntgeworden, wo auch bei Magnetschnellschaltern für höhere Spannungen Impedanzen
verwendet wurden, z. B. sind die Gehäusewände mit hochohmigem Widerstandsmaterial verkleidet
worden. Diese Maßnahme erfordert aber zusätzliche Materialien für die Spannungssteuerung
und erschwert die Herstellung. ao
Eine Vereinfachung von Spannungssteuerungseinrichtungen kann man nun dadurch erreichen, daß man
die vorhandenen Geräteteile selbst zur Spannungssteuerung verwendet. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen,
den die magnetische Blasung bewirkenden Magnetkörper zu unterteilen und die einzelnen Teilkörper
elektrisch voneinander zu isolieren und mit spannungsführenden Teilen derart zu koppeln, daß
die Teilkörper ein Potential erhalten, das dem der in der Nähe liegenden Apparateteile des Schalters entspricht.
Diese Kopplung kann galvanisch und kapazitiv erfolgen. Die Teilkörper des Magneten können
beispielsweise mit den Funkenhörnern verbunden werden. Sie sind durch Spalte voneinander getrennt.
Zur Erhöhung der Festigkeit kann man diese Spalte mit Gießharz ausfüllen.
Eine andere Lösung des Erfindungsgedankens ist, den Kern ungeteilt zu lassen und die Polplatten aufzuteilen.
Man kann auch mehrere voneinander isolierte Magnetkerne versehen, welche auf verschiedenes
Potential gelegt sind. Bei der Verwendung unterteilter Polplatten ist es möglich, durch Vergrößerung
ihrer Oberfläche die Steuerung beliebig zu verstärken. Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist
in den Figuren genauer dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines Schalterpols und Fig. 2 den Grundriß des Blasmagneten.
Mit 1 ist das feste, mit 2 das bewegliche Kontaktstück bezeichnet. 3 stellt die Funkenkammer dar, in
welcher die Funkenhörner 4 und 5 und die Lamellen 6 untergebracht sind und in welcher der Lichtbogen,
nachdem er durch den Blasmagneten nach oben getrieben wurde, unterteilt wird. Der Blasmagnet ist
mit 7 bezeichnet. Er besteht aus der Blasspule 8 und Magnets chnells ehalt er
mit potentialgesteuertem Magneten
mit potentialgesteuertem Magneten
Anmelder:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri
Baden (Schweiz)
Baden (Schweiz)
Cie.,
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 13. Juni 1957
Schweiz vom 13. Juni 1957
Louis Regez, Aarau (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dem Eisenkern 9, welcher die Polplatten 10 besitzt. Diese Platten sind nun erfindungsgemäß spannungsgesteuert.
In der Verlängerung der Platten 10 liegen die Platten 11, welche durch einen Spalt 13 voneinander
getrennt sind. Es kann dort auch eine weitere Blasspule (nicht gezeichnet) angeordnet werden. Die
Platten 10 und 11 sind nun an verschiedenes Potential gelegt. Die Platten 10 mit dem Kern 9 sind galvanisch
mit dem Funkenhorn 4 verbunden, welches gleichzeitig an der Blasspule angeschlossen ist. Die
Platten 11 sind mit dem Funkenhorn 5 gekoppelt, welches über die Leitung 12 mit dem anderen Pol des
Schalters verbunden ist. Auf diese Weise erhalten die Platten 10 und 11 voneinander verschiedenes Potential
und steuern den Funkenraum 5 sowie den Raum zwischen den Lamellen 6 und dem Kontakt 1,2. Man
kann auch weitere Unterteilungen vornehmen und dann die Zwischenteile an die metallischen Lamellen6
anschließen. Der Spalt 13 zwischen den Platten 10 und 11 ist mit Gießharz 14 ausgefüllt. Er muß nicht
in der Mitte liegen, sondern kann je nach den Erfordernissen auch nach rechts oder links verschoben sein.
Claims (7)
1. Leistungsschalter für Hochspannung mit magnetischer Blasung und mit Funkenkammern, in
denen der Lichtbogen beim Abschalten gelöscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der für die
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magnetische Blasung verwendete Magnetkörper unterteilt ist und die einzelnen Teilkörper elektrisch
voneinander isoliert und mit spannungsführenden Teilen derart gekoppelt sind, daß die Teilkörper
ein Potential erhalten, das dem der in der Nähe liegenden Konstruktionsteile des Schalters
entspricht.
2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teilkörper mit
den Funkenhörnern galvanisch verbunden sind.
3. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teilkörper mit
spannungsführenden Geräteteilen kapazitiv gekoppelt sind.
4. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Teilkörpern
infolge der Auftrennung entstehenden Spalte mit Gießharz vergossen sind.
5. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polplatten aufgeteilt sind
und der Kern ungeteilt bleibt.
6. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kerne vorgesehen
sind, die verschiedenes Potential besitzen.
7. Leistungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der Polplatten zur
Verzögerung der Steuerwirkung wenigstens teilweise vergrößert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1197246X | 1957-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039119B true DE1039119B (de) | 1958-09-18 |
Family
ID=4562490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA27425A Pending DE1039119B (de) | 1957-06-13 | 1957-06-28 | Magnetschnellschalter mit potentialgesteuertem Magneten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE568548A (de) |
| CH (1) | CH352384A (de) |
| DE (1) | DE1039119B (de) |
| FR (1) | FR1197246A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135547B (de) * | 1959-03-23 | 1962-08-30 | Schaltbau Gmbh | Nockenschaltgeraet fuer Gleich- und Wechselstrom |
| US3268699A (en) * | 1965-04-23 | 1966-08-23 | Ite Circuit Breaker Ltd | Magnetic type circuit breaker having air gap in face of face wound core structure for producing non-uniform magnetic field |
-
1957
- 1957-06-13 CH CH352384D patent/CH352384A/de unknown
- 1957-06-28 DE DEA27425A patent/DE1039119B/de active Pending
-
1958
- 1958-06-12 BE BE568548A patent/BE568548A/xx unknown
- 1958-06-13 FR FR1197246D patent/FR1197246A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135547B (de) * | 1959-03-23 | 1962-08-30 | Schaltbau Gmbh | Nockenschaltgeraet fuer Gleich- und Wechselstrom |
| US3268699A (en) * | 1965-04-23 | 1966-08-23 | Ite Circuit Breaker Ltd | Magnetic type circuit breaker having air gap in face of face wound core structure for producing non-uniform magnetic field |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH352384A (de) | 1961-02-28 |
| BE568548A (de) | 1958-06-30 |
| FR1197246A (fr) | 1959-11-30 |
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