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DE1078488B - Verfahren und Vorrichtung zum Brennen oder Brennen und Sintern von Erdalkali-karbonaten oder anderen Gesteinen auf Wanderrosten in zwei Schichten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Brennen oder Brennen und Sintern von Erdalkali-karbonaten oder anderen Gesteinen auf Wanderrosten in zwei Schichten

Info

Publication number
DE1078488B
DE1078488B DEM21001A DEM0021001A DE1078488B DE 1078488 B DE1078488 B DE 1078488B DE M21001 A DEM21001 A DE M21001A DE M0021001 A DEM0021001 A DE M0021001A DE 1078488 B DE1078488 B DE 1078488B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burning
layer
grate
sintering
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM21001A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Kurt Meyer
Dipl-Chem Dr Hans Rausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM21001A priority Critical patent/DE1078488B/de
Publication of DE1078488B publication Critical patent/DE1078488B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Brennen oder Brennen und Sintern von Erdalkalikarbonaten oder anderen Gesteinen auf Wanderrosten in zwei Schichten Zusatz zum Patent 1035 040 Nach dem Verfahren des Hauptpatents 1035 040 werden Stoffe oder Stoffgemische in der Weise einer zweimaligen Wärmebehandlung unterworfen, daß das unbehandelte Rohgut der unteren Schichteines Sinterbandes aufgegeben wird, wobei es in dieser Unterschicht durch die aus der Oberschicht kommenden, noch verhältnismäßig heißen Gase vorbehandelt wird und das so gewonnene Rückgut anschließend von der Oberschicht getrennt und als Oberschicht erneut auf die untere Stufe gleichmäßig ausgebreitet -wird. Nach dem Verf ahren des Hauptpatents wird beiden Schichten fester Brennstoff zugemischt. Wenn das zu behandelnde Rohgut nicht in stückiger Form vorliegt, ist eine vorherige Granalienbildung vorgesehen.
  • Andererseits ist es bekannt, Stoffe oder Stoffgemische auf Verblaserosten durch Heißgase zu be- handeln, wobei auch schon der Vorschlag bekanntgeworden ist, die Behandlung in der Weise vorzunehmen, daß auf dem Rost zwei Teilschichten entstehen, von denen die eine, welche von den heißen Gasen zuerst getroffen wird, aus fertigkalziniertern Gut besteht, während die andere getrocknetes bzw. teilweise kalziniertes Gut enthält. Dieses nur getrocknete oder teilweise kalzinierte Gut wird nach dem Lekannten Verfahren dazu verwendet, als. Rückgut dem Rohgat beigemischt zu werden.
  • Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Weiterentwicklung des Verfahrens des Hauptpatents, welche im wesentlichen einer Anwendung des geschilderten Lekannten Verfahrens auf das Verfahren des Hauptpatents entspricht. Erfindungsgemäß wird dieBehandlung des Gutes, in zwei Schichten mit heißen Gasen in der Weise durchgeführt, daß die Bildung der beiden Schichten nicht erst während der Behandlung einer uniformen Schicht auf dem Wanderrost erfolgt, sondern schon bei der Beschickung des Wanderrostes durch zweimalige Aufgabe von zwei Stoffen bzw. Stoffgetnischen verschiedener Zusammensetzung bewußt erzeugt wird. Es wird demnach das Verfahren des Hauptpatents 1035040 in entsprechender Ab- änderung auf das Brennen oder Brennen und Sintern ausschließlich mit heißen Gasen angewendet. Dementsprechend wird das unbehandelte Rohgut ohne Zumischung von Brennstoff der Unterschicht des Wanderrostes aufgegeben und in dieser Unterschicht vorbehandelt. Das in der Unterschicht vortehandelte Gut wird nach dem Abwurf von dem Gut der Oberschicht getrennt und für sich allein in einem zweiten Durchgang dem gleichen Wanderrost als Oberschicht aufgegeben. Diese Arbeitsweise ist besonders dann von Vorteil, wenn das Gut nicht durch die Asche des festen Brennstoffs verunreinigt werden darf. Aber auch wenn die Vorbehandlung bei niedrigerer und die Nachbehandlung bei höherer Temperatur bestimmte Vorteile bietet und insbesondere dann, wenn eine oder beide Behandlungen bei. genau definierter Temperatur erfolgen sollen, ist es von Vorteil, mit heißen Gasen zu arbeiten, da mit festen Brennstoffen eine wirklich genaue Temperatureinstellung innerhalb enger Grenzen nicht möglich ist.
  • Von besonderem Vorteil, für die praktische Durchführharkeit geradezu unerläßlich, ist die Behandlung in zwei Schichten dann, wenn die Nachbehandlung bei extrem hohen Temperaturen erfolgen soll. In diesem Fall wären die aus der fertigbehandelten Schicht abgehenden Abgase so heiß, daß der Rost nur durch Anwendung einer dicken Schicht von Rostbelag geschützt werden könnte, wenn nicht unter der fertigbehandelten Schicht eine Schicht Rohgilt läge, die mit den heißen Abgasen der oberen Schicht in ökonomischer Weise vorbehandelt werden könnte.
  • Wenn die Vorbehandlung eine längere Zeit beansprucht als die Nachbehandlung, kann der Prozeß dadurch besonders ökonomisch gestaItet werden, daß die oberste Schicht nur auf einem Teil der Laufstrecke unter einer ersten Brennerhaube auf die Maxima,1-temperatur erhitzt wird und nach Beendigung der Nachbehandlung unter einer zweiten Brennerhaube nur eine solche Temperatur aufrechterhalten wird, die ausreicht, die Behandlung der dartinterliegenden Schicht zu Ende zu führen. In manchen Fällen kann es zulässig sein, dem nachzubehandelnden Gut geringe Mengen Rohgut zuzusetzen, doch wird meist bei einem Zusatz von mehr als 20,11/o in der Oberschicht die Wärmebehandlung des zugesetzten Rohgutes nicht ausreichen. Um die Seitenwände. des Sinterbandes vor den heißen Gasen zu schützen, kann man einen Mantelschutz aus wärinebeständigern Material, vorzugsweise aus schon fertiggebranntem Gut, dadurch anbringen, daß am Eintragsende des Sinterbandes durch zwei feststehende Lzitbleche zwei freie Zwischenräume zwischen Leitblech und Seitenwand geschaffen werden, welche mit dem feuerfesten Material aus einem eigenen Bunker aufgefüllt werden. Wird der Raum zwischen den Leitblechen gleichzeitig bzw. vor- oder nachher mit dem zu behandelnden Gut in den vorgesehenen zwei Schichten gefüllt, so bleibt die dadurch geschaffene räumliche Anordnung auch hinter den Leitblechen aufrechterhalten. Das Ansaugen von Falschluft durch die Isolierschicht kann erfindungsgemäß durch Abdecken der Oberfläche oder Verringerung der Rostfläche verhindert werden.
  • Das folgende Ausführungsbeispiel erläutert die erfindungsgemäße Abänderung des Verfahrens noch näher.
  • Um Dolomit bei 1700' C zu sintern, wird Rohdolomit in einer Körnung von 3 bis 15 min als untere Schicht einem Sinterband aufgegeben. Auf diese Schicht wird eine weitere Schicht von Rückgut aus der früheren Produktion aufgebracht. Außerdem wird ein Seitenwandschutz aus schon gesintertem Material mittels Leitblechen aufgebracht. Durch die Beschickung werden nun Flammengase von 1750' C so lange hindurchgesaugt, bis die obere Schicht fertiggesintert ist. Nach Passieren der erstem Brennerhaube werden unter der zweiten Haube heiße Gase von 1200' C durch die Beschickung gesaugt. Diese Temperatur reicht aus, um den in der Unterschicht befindlichen Dolomit fertigzukalzinieren, doch ist die daraus resultierende Abgastemperatur für den Rost noch durchaus zulässig. Man kann, ehe die allerunterste Partie fertigkalziniert ist, schon die Heizung abstellen und mittels Durchsaugen von Kühlluft kühlen, wobei die in den oberen Schichten aufgestapelte fühlbare Wärme genügt, um die letzte Restschicht noch fertigzukalziiiieren. Am Ende des Sinterbandes wird abgeworfen, das gesinterte Gut aus der oberen Schicht vom kalzinierten aus der unteren Schicht getrennt und letzteres beim nächsten Durchgang dein Sinterband als obere Schicht aufgegeben,

Claims (2)

  1. PATENT ANSPR CCH E.- 1. Verfahren zum Brennen oder Brennen und Sintern von Erdalkalikarbonaten oder anderen Gesteinen mit ähnlich hohem Schmelzpunkt auf Wanderrosten in zwei Stufen, wobei das aus der ersten Stufe hervorgehende Gut am Ende des Rostes getrennt von dem Gut der zweiten Stufe abgezogen, zum Ofeneingang zurückgeführt und dort auf die untere Schicht gleichmäßig ausgebreitet wird, nach Patent 1035 040, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Wärmezufuhr ausschließlich -durch Hindurchleiten heißer Gase erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schutz der Seitenwände des Wanderrostes vor der Einwirkung der heißen Gase an den Rändern der Gutschicht je eine Schicht aus hitzebeständigem, vorzugsWeise fertiggebranntem Gut aufgegeben wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Gutschicht an ihren seitlichen Rändern abgedeckt wird. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Schicht nur auf ein,--in Teil der Laufstrecke auf die Maximalternperatur erhitzt wird, während der weitere Teil der Laufstrecke nur so weit beaufschlagt wird, um die Behandlung der Schicht in der ersten Beliandlungsluft zu Ende zu führen. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch gasundurchlässige Zonen an den Rändern des Rostes. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 950 834, 736 354; deutsches Gehrauchsmuster Nr. 1695 268.
DEM21001A 1952-07-29 1952-07-29 Verfahren und Vorrichtung zum Brennen oder Brennen und Sintern von Erdalkali-karbonaten oder anderen Gesteinen auf Wanderrosten in zwei Schichten Pending DE1078488B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE736354C (de) * 1938-11-24 1943-06-12 Nikolai Ahlmann Verfahren und Vorrichtung zum Kalzinieren von Kalkschlamm
DE1695268U (de) * 1952-06-14 1955-03-24 Miag Muehlenbau & Ind Gmbh Vorrichtung zum trocknen und gegebenenfalls vorbrennen granulierten vormaterials zum herstellen von zement.
DE950834C (de) * 1950-01-21 1956-10-18 Metallgesellschaft Ag Verfahren zum Brennen und Sintern

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE736354C (de) * 1938-11-24 1943-06-12 Nikolai Ahlmann Verfahren und Vorrichtung zum Kalzinieren von Kalkschlamm
DE950834C (de) * 1950-01-21 1956-10-18 Metallgesellschaft Ag Verfahren zum Brennen und Sintern
DE1695268U (de) * 1952-06-14 1955-03-24 Miag Muehlenbau & Ind Gmbh Vorrichtung zum trocknen und gegebenenfalls vorbrennen granulierten vormaterials zum herstellen von zement.

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